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V/0844/2013

Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater 2014

Vorlagen 28.10.2013

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 21.11.2013, TOP 5

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

17348 Zeichen

V/0844/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Kulturamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater 2014 
Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.11.2013 Kulturausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Kulturausschuss bestätigt die in der Begründung aufgezeigten Förd erentscheidungen des Ku-
ratoriums für Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2014. 
Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den 
Haushaltsplan 2014 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel. 
 
 
Begründung: 
 
Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions - und Konzeptionsförderung für freie Theater 
hat das Kulturamt vor den Sommerferien dieses Jahres die freien Theaterproduzenten zur Antra g-
stellung bis zum 22. Septe mber 2013 aufgerufen. Insgesamt sind darauf hin 23 Anträge von 20 
Antragstellern eingereicht worden 
In seiner Sitzung am 14. Oktober 2013 hat das Kuratorium über sämtliche vorliegenden Anträge 
entschieden. 
 
Zur Vergabe stand die Summe von 180.500 Euro, die  sich aus dem planerischen A nsatz für das 
Jahr 2014 in Höhe von 170.000 Euro (entsprechend dem des Vorjahres) und nicht verbrauchter 
Mittel in Höhe von 10.500 Euro (Ausfall einer nicht realisierten Produktion des Theaterlabels „Oh r-
pilot“ des Vorjahres) zusammensetzt. 
 
Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen Vo r-
behalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2014 steht. Dieser Vorbehalt wird nach pos i-
tiver Beschlussfassung im Kulturausschuss auch in die Zu wendungsbescheide an die Projekttr ä-
ger aufgenommen. 
 
Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2014 wie folgt getroffen: 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0844/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Ermeling 
Ruf: 
492 41 03 
E-Mail: 
Ermeling@stadt-muenster.de  
Datum: 
28.10.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0844/2013 
 
Antragsteller: Cactus - Junges Theater (Barbara Kemmler / Alban Renz) 
Projektplanung 2014 mit 4 Jugendtheaterproduktionen  
Beantragt:  45.000 Euro 
Zuschuss:  40.000 Euro 
 
Cactus – Junges Theater repräsentiert in hervorragender Weise die freie Jugendtheate rarbeit in 
der Stadt und prägt durch seine anspruchsvolle Produktionsarbeit das Jugen dtheaterprogramm im 
Theater im Pumpenhaus. Die Produktionen von Cactus – Junges Theater sind nicht nur lokal sehr 
erfolgreich, sondern werden auch regelmäßig zu überregional bedeutenden Festivals eingeladen. 
Die Jahresdramaturgie 2014 von Cactus Junges Theater trägt die Überschrift „W ürde / Me n-
schenwürde“. Geplant sind vier Theaterproduktionen, die sich mit dieser Thematik auseinande r-
setzen. Dabei verschreibt sich Cactus ausdrücklich der Nachwuchsförderung und möchte diese 
unter der Bezeichnung „Cactus plus“ etablieren. Zwei der bevors tehenden Arbeiten werden inner-
halb dieses neuen Programms produziert:  
 
- „Im Westen nichts Neues“ – Eine Anti-Kriegsinszenierung nach Erich Maria Remarque mit 
einem 14-köpfigen Jugendensemble   
Regie: Alban Renz; 
 
- „Bis zum Äußersten“ (Cactus plus) – Eine Theaterfassung des Psychothrillers „Extremities“,  
Regie: Alban Renz 
 
- „Expedition Würde“ (Arbeitstitel) – eine Inszenierung mit 14-15 Jugendlichen und 2-3 Seni-
orInnen (70+) 
Regie: Barbara Kemmler 
 
- „Im Quadrat“ (Cactus Plus) – Ein multimediales Theaterprojekt unter Mitwirkung von 5 ju n-
gen Künstlern 
Regie / künstlerische Leitung: Barbara Kemmler 
 
Das Kuratorium hält die Jugendtheaterarbeit für eine wichtige Programmsäule des The aters im 
Pumpenhaus und verspricht sich vom Cactus -Programm 2014 qualitätsvolle Pr oduktionen, die 
das Programm des Pumpenhauses im kommenden Jahr maßgeblich mit prägen werden. Das K u-
ratorium bewertete die schlüssige Konzeption des Gesamtprogramms 2014 und die them atische 
Schwerpunktsetzung „Würde“ sehr positiv und erwartet eine Umsetzung  der Produktionskonzepte 
von besonderer Qualität und Aktualität.  
 
 
Antragsteller: Theater T1 (Thorsten Lensing) 
Theaterproduktion „Die Kleinen“ – Szenen aus „Die Brüder Karam a-
sow“ von Fjodor Dostojewski 
Beantragt:   35.000 Euro 
Zuschuss:  35.000 Euro 
 
Das Kuratorium bescheinigt dem Theater T1 eine hohe künstlerische Qualität, die es auch in se i-
nen bisherigen Produktionen immer wieder unter Beweis gestellt hat. Es verspricht sich von der 
Arbeit von T1 einen deutlichen Qualitätsmoment für das Programm des Pu mpenhauses. Entspre-
chend beurteilte das Kuratorium auch den Antrag des Theaters T1, die jeweils durch eine hohe 
künstlerische und schauspielerische Kompetenz in der Umsetzung der Projekte überzeugen. Auch 
die neue Produktion „Die Kleinen“ wird mit den Scha uspielern Peter Kurth, Ursina Lardi, Horst 
Mendroch, Devid Striesow und Rik van Uffelen hochkarätig besetzt sein: Für das neue Stück hat 
T1 neben dem Theater im Pumpenhaus mit den Sophiensälen in Berlin, dem Staatstheater Stut t-
gart, dem Europäischen Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel Hamburg und Les Theatres de 
la Ville Luxemburg Koproduktionspartner gewinnen können, die eine deutliche überregionale Au f-
merksamkeit garantieren. Die Premiere von „Die Kleinen“ ist im Theater im Pumpenhaus im N o-

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V/0844/2013 
vember 2014 g eplant. Das Kuratorium sagt einen Z uschuss in der beantragten Höhe von 35.000 
Euro zu. 
 
. 
Antragsteller: Freuynde & Gaesdte (Zeha Schröder / Anke Winterhoff) 
Theaterprogramm „Metamorphosen I-III“ mit drei Produktionen 
Beantragt:   19.000 Euro 
Zuschuss:  15.000 Euro 
 
Das Ensemble Freuynde + Gaesdte präsentiert seine Produktionen seit 1999 an ung ewöhnlichen 
Orten. Für 2014  plant die Gruppe das Programm „Metamorphosen I -III“,  mit den Produktionen 
„Selkirk – Der wahre Robinson“, Die Verwandlung“ und der „Nilss on Radio Show“. Die drei Stücke 
behandeln fiktive und reale Charaktere und thematisieren gelingende wie scheiternde (Selbst -
)Verwandlung: Biografische Brüche – gebrochene Biografien.  
Das Kuratorium hält die Arbeit von Freuynde und Gaesdte für einen wichti gen Beitrag in der Thea-
terlandschaft Münsters. Es ist sich der Arbeitsqualität von Freuynde + Gaesdte aufgrund der Erfah-
rungen mit der bisherigen Produktionsarbeit bewusst und erwartet ein anspruchvolles und ambiti o-
niertes Programm. Es spricht einen Zuschuss von 15.000 Euro zu.  
 
Antragsteller: Katrin Banse 
Tanz- und Performanceprojekt „M.E. – Ein Grenzgang zwischen Pose 
und Persönlichkeit“ (Arbeitstitel) 
Beantragt:  11.000 Euro 
Zuschuss:    8.000 Euro 
 
„M.E.“ thematisiert die Identität des Einzelnen, die A npassung innerhalb von Gruppengefügen und 
den dadurch entstehenden Konflikt. Katrin Banse arbeitet seit 2007  als Choreografin und Tänzerin 
in Münster und erhält nun erstmals einen durch das Theaterkuratorium gewährten Z uschuss. Das 
Kuratorium verspricht si ch von der neuen Produktion Banses einen spannenden Entwicklung s-
schritt in der innovativen Arbeit der Choreografin, besonders in der überzeugenden Verschme l-
zung von verschiedenen Kunstsparten. Um die aus seiner Sicht wichtige Arbeit von Katrin Banse 
anzuschieben, spricht es einen Zuschuss von 8.000 Euro zu,  
 
Antragsteller: Philip Grüneberg 
Produktion „Exit Humanity“ 
Beantragt:  33.049 Euro 
Zuschuss:  15.000 Euro 
 
„Exit: Humanity“ wird eine internationale Produktion mit deutschen und kolumbianischen Künstlern, 
die sowohl in Kolumbien als auch in Deutschland produziert und aufgeführt wird. Wie schon in der 
Vorgänger-Produktion „Happy Planet“ beschäftigt sich das Label von Philip Gregor Grün eberg mit 
der vielfältigen indigenen Seite Kolumbiens. Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Philip Gregor 
Grüneberg und hält es für wichtig, ihn als Künstlerpersönlichkeit für Mün ster weiter aufzubauen 
und seine Arbeit abzusichern. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Konzeptionsförderung für 
„Exit: Humanity“ zugesprochen, um dem Label eine Überarbeitung und Qualifizierung des Konzep-
tes zu ermöglichen und eine finanzielle Basis aufzubauen. Das Kuratorium hält das nun vorgelegte 
Produktionskonzept für förderungswürdig. Die Produktion soll in 2014 entstehen und Anfang 2015 
in Münster zur Premiere kommen. Allerdings basiert der Hauptteil der Finanzierung auf einer Z u-
sage von Fördermitteln der Kulturstiftung des Bundes und Fördermitteln des Landes NRW, die 
noch nicht garantiert sind. Daher wird zunächst ein Zuschuss von 15.000 Euro für 2014 unter der 
Maßgabe vorgesehen, dass sich Gesamtfinanzierung und Kostenrahmen wie im Antrag angeg e-
ben realisieren und um nicht mehr als 20% unterschritten werden. Der Zuschussbetrag wird z u-
nächst reserviert bis eine entsprechende verbindliche M itteilung über die Absicherung der Fina n-
zierung vorliegt. Sollte sich die Produktion im Verlaufe des Jahres finanziell sichern können, wird

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V/0844/2013 
der Zuschuss ausgezahlt. Über die Restfinanzierung wird dann beim Vergabeverfahren für 2015 
entschieden. 
 
 
Antragsteller: Echtzeit Theater (David Gruschka / Nina Springer) 
Produktion „Der Kissenmann“ von Martin McDonagh 
Beantragt:  10.000 Euro 
Zuschuss:    8.000 Euro 
 
Der irische Dramatiker Martin McDonagh siedelt seinen Thriller „Der Kissenmann“ in einem fiktiven 
totalitären Staat an. Da Horrormärchen bzw. Thriller selten in einer Bühneninszenierung zu erleben 
sind, verspricht die Realisierung von „Der Kissenmann“ eine Bereicherung der thematischen Palet-
te im freien Theaterprogramm des Jahres. Beim Echtzeit Theater ha ndelt es sich um ein relativ 
neues Schauspiel -Kollektiv, das sowohl professionelle Kindertheater - und Erwachsenentheate r-
produktionen entwickelt und anbietet. Das Kuratorium sieht die Theate rgruppe auf einem qualitativ 
guten Weg und erwartet die Umsetzung ein er ambitionierten und qual itätvollen Produktion. Es 
möchte das Echtzeit Theater auf diesem Weg unterstützen und mit einen Zuschuss von 8.000 E u-
ro auch ein Anschubsignal für die weitere Arbeit des Ensembles geben. 
 
 
Antragsteller: Theater Sycorax (Paula Artkamp / Manfred Kerklau) 
Produktion „Symour oder Ich bin nur aus Versehen hier“ von Anne 
Lepper 
Beantragt:  14.000 Euro 
Zuschuss:  12.000 Euro 
 
Das Theater Sycorax unter der Leitung von Paula Artkamp und Manfred Kerklau steht seit Jahren 
für eine profession elle Theaterarbeit mit Menschen mit psychischen Grenzerfa hrungen. Mit dem 
Stück „Seymour…“ der Autorin Anne Lepper hat Sycorax eine poetische und emotional berühre n-
de Vorlage einer preisgekrönten Dramatikerin gewählt. Der Perfektionierungswahn unserer Gesell-
schaft wird auf humorvolle, groteske und bitterböse Art thematisiert. Für das Theater Sycorax, d e-
ren Akteure z. T. die Außenseiterpositionen in der Gesellschaft aus eigener Erfahrung kennen, ist 
dieses Stück eine Steilvorlage, das Schicksal von „Aussortierten“ theatral zu bearbeiten. 
Das Kuratorium verspricht sich wieder ein starkes Ensemblestück, das der Schauspielercrew von 
Theater Sycorax reiche Möglichkeiten bietet ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen, und unte r-
strich die Förderungswürdigkeit. Es spricht einen Zuschuss von 12.000 Euro zu. 
 
 
Antragsteller: Hartmann & Konsorten (Pit Hartmann / Johannes Fundermann) 
Produktion „Cocktail für eine Leiche“ – Amerika III  
Beantragt:  26.000 Euro 
Zuschuss:  22.000 Euro 
 
Die neue Produktion von Hartmann & Kon sorten nimmt Patrick Hamiltons Stück „Cocktail für eine 
Leiche“ in den Fokus und schließt damit die in 2012 mit dem Stück „Twain“ begonnene Amerika -
Trilogie ab, die den Weg der USA in den Fußspuren einzelner Individuen und deren Familien 
nachzeichnet. Die aus der zweiten Trilogie -Produktion „Tod eines Handlungsreisenden“ (2013) 
resultierende Frage, wie viel ein Menschenleben wert ist, wann es ein „wertvolles“ oder ein „wer t-
loses“ leben ist, soll nun im dritten Teil herausgearbeitet und auf die Pumpenhausbüh ne gebracht 
werden. Aus Sicht des Kuratoriums haben Hartmann & Konsorten ihr Potential und ihre Qualität 
ausdrücklich unter Beweis gestellt. Auch von dem neuen Vorhaben verspricht sich das Kuratorium 
wieder eine überzeugende Produktion und sagt eine Förder ung von 22.000 E uro zu.

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V/0844/2013 
Antragsteller: Unusual Symptoms (Gregor Runge / Samir Akika) 
Konzeptionsförderung für eine Produktion in 2015 
Beantragt:  5.000 Euro 
Zuschuss:  2.500 Euro 
 
Das Produktionslabel des Choreografen Samir Akika  verschreibt sich seit einigen Jahren der Fö r-
derung bislang weitgehend unentdeckter Talente in der zeitgenössischen Darstellenden Kunst. 
Unusual Symptoms bietet als Produktionsplattform die Chance, ambitionie rten Nachwuchs mit 
Hilfe seines Produktionsapparates an die Stadt zu bin den und mit Blick auf die lokale Szene fr i-
sche und spannende Impulse zu erhalten. Der Produktionsphase des in 2015 zur Premiere ko m-
menden Stücks will das Label eine Residenzphase vorschieben, die das Arbeitsvorhaben im Vo r-
feld konkretisiert und Raum für da s Erproben neuer Formen der künstlerischen Zusammenarbeit 
einräumt. „Residenzpartner“ wird das Theater im Pumpenhaus mit seinem Probezentrum Am Hop-
pengarten sein. Das Kuratorium erachtet es als wertvoll, die Arbeit von Unusual Symptoms für die 
Theaterlandschaft der Stadt und für das Pumpenhaus zu binden und spricht in Erwartung eines 
anspruchsvollen Produktionsvorschlages für 2015 eine Konzeptionsförderung von 2.500 Euro zu. 
 
 
Antragsteller: Harald Redmer  
Produktion „14.14. – Völkerschlachten – die Stücke“  
Beantragt:  25.000 Euro 
Zuschuss:  13.000 Euro 
 
Das Projekt setzt die in 2013 durchgeführte Open -Air-Phase „Völkerschlachten“ des Mill enium 
Front Theaters wie angekündigt mit der Rückkehr ins Theater fort.  In der ersten Projektphase k a-
men 9 Autoren aus 9  Ländern in Bonn und Münster zusammen und haben mit den Schauspielern 
10 verschiedene Aufführungen mit umfangreichem Textmaterial produziert, das nun mit „Völke r-
schlachten – die Stücke“ verwertet werden soll. 
Das Projekt beteiligt die drei Städte Bonn, Münster und Leipzig. Da Leipzig aufgrund der Thematik 
als zentraler Ausgangspunkt gelten kann und ein Großteil der Förderung innerhalb des „Doppe l-
pass“-Konzeptes der Bundeskulturstiftung abgedeckt wird, empfahl das Kuratorium, keinen au s-
gewiesenen Koproduktionsbeitrag zur Verfügung zu stellen, sondern das Projekt vielmehr mit drei 
Gastspiel-Auftritten im Pumpenhaus für Münster zu s ichern. Hierfür spricht es einen Betrag von 
13.000 Euro zu. 
 
 
Antragsteller: MaKe (Manfred Kerklau) 
Produktion „Poesie und Empörung“  
Beantragt:  12.000 Euro 
Zuschuss:  10.000 Euro 
 
In der Arbeit von MaKe geht es um die Auseinandersetzung mit menschlicher Wahrne hmung von 
Realität, den Konstrukten von Wirklichkeit, das Theater als Möglichkeit unsere Wirklichkeitsko n-
strukte von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.  
Inhaltlicher Ausgangspunkt der neuen Produktion ist die Autobiografie „Der Tanz mit dem Jah r-
hundert“ des Diplomaten Stephane Hessels. Das Buch enthält 88 Gedichte in den drei Mutterspr a-
chen Hessels aus der französische n, englischen und der deutschen Literatur. MaKe legt das Pr o-
jekt als Forschungsprojekt einer intergenerativen Gruppe (9 Personen, 20 -80 Jahre) an, von ju n-
gen Menschen, die in der Auseinandersetzung mit den aktuell bestehenden Verhältnissen stehen, 
bis zu älteren Menschen, die die gesellschaftlichen Veränderungen des letzten Jahrhunderts miter-
lebt haben. Das Kuratorium hält die neue Produktion von MaKe für förderungswürdig. Für den  
Projektstart im  Frühjahr 2013 wurden im letzten Jahr bereits 5.000 Euro zug esprochen. Nun stellt 
das Kuratorium weitere 10.000 Euro zur Verfügung und sichert die Finanzierung des Projektes 
damit ab.

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V/0844/2013 
Ablehnungen 
Das Kuratorium lehnte die folgenden Anträge ab, da es die darin beschriebenen Vorhaben im Ve r-
gleich zu den positiv bewerteten Projekten für qualitativ nicht hinreichend oder weniger hinreichend 
einschätzte oder die Projektvorschläge nicht der Förderabsicht der Leitlinien entsprachen: 
 
Rue Obscure / Cantina Publica 
(Anne Keller / Karina Behrend / Nelly Köster)  
 
Produktion „Spur 7/7“ 
ProArtist 
(Joachim Goldschmidt) 
 
Produktion „? Minuten Beat““ 
ProArtist  
(Joachim Goldschmidt) 
 
Produktion „Hejmo“ 
Expedition-Theater 
 
Theaterstück “Das Cervantes Prinzip” 
 
Paradeiser Productions 
(Ruth Schultz, Kaja Jakstat, Kai Niggemann) 
 
- Theaterproduktion „Mahlzeit“ 
- Konzeptionsförderung „PI/W underkammer“ 
- Wiederaufnahme „Music in the global village“ 
 
RedArt 
(Paula Artkamp) 
 
Produktion „Business Class“ 
Julian Gerhard 
 
Projekt „The inner war of Lucifer“ 
Ocampo/Ruiz 
(Jennifer Ocampo) 
 
Tanztheaterproduktion „Persona“ 
PPP 
(Paradeiser / P. G. Grüneberg / Phönix5) 
Projekt „Rede auf Rädern“ 
Theater en Face (Xenia Multmeier) 
 
 
Theaterproduktion „I like my sisters and my si s-
ters like me“ 
Das Theater en Face unter der Leitung von X e-
nia Mult meier ist vorrangig an der Studi obühne 
der WWU beheimatet. Das Kurator ium lehnte 
einen Zuschuss ab. Wie im Vorjahr bietet das 
Theater im Pumpenhaus aber eine infrastrukt u-
relle U nterstützung bei der Produktion des 
Stücks (Pr oben etc.) an. Aufführungen könne n 
im Pumpe nhaus stattfinden („Studiobühne zu 
Gast im Pumpenhaus“). 
 
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Dr. Hanke 
Stadträtin

Beratungsverlauf (1)

21.11.2013 Kulturausschuss
TOP 5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0844/2013
Typ
Vorlagen
Datum
28.10.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37