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0443/2020

Zwischenlösung für das Bezirksrathaus Rodenkirchen - zum Antrag der CDU-Fraktion, AN/0210/2020

Stellungnahme zu einem Antrag (BV) 17.02.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 17.02.2020, TOP 8.1.3.1

Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

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Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

2717 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 0443/2020 
Stellungnahme zu einem Antrag 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 17.02.2020 
 
Zwischenlösung für das Bezirksrathaus Rodenkirchen - zum Antrag der CDU-Fraktion,  
AN/0210/2020 
Inhalt des Antrages 
 
„Die Bezirksvertretung möge beschließen:  
Die Verwaltung wird gebeten, neben der Suche nach einem geeigneten Interimsstandort für das  
Bezirksrathaus die Möglichkeit zu prüfen, übergangsweise mindestens die kundennahen Bereiche 
des Bezirksrathauses in modernen Bürocontainern in unmittelbarer Nähe des Bezirksrathauses 
(Parkplätze) unterzubringen. Zudem sollten auch dezentrale Lösungen über den Stadtbezirk verteilt in 
die Überlegungen mit eingeschlossen werden.“ 
 
 
Antwort der Verwaltung 
 
Die Verwaltung begrüßt, wenn die Suche nach einem Ausweichquartier auf den ganzen Stadtbezirk 
Rodenkirchen ausgeweitet werden kann und gegebenenfalls dezentrale Standorte für einzelne  
Bereiche gesucht werden können. Bisher lag ein Beschluss der Bezirksvertretung vor, dass eine  
Auslagerung zwingend in Rodenkirchen erfolgen muss. Da es kaum geeignete freie Flächen in  
Rodenkirchen in dieser Größenordnung gibt, erschwerte dieser Beschluss die Suche. Die Möglichkeit 
von dezentralen Standorten würde die Suche deutlich erleichtern und ein Verbleib des Kundencenters 
direkt in Rodenkirchen könnte berücksichtigt werden. 
 
Die Lösung von Bürocontainern kommt aus mehreren Gründen nicht in Frage:  
Die Ausschreibungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass es aufgrund der gesetzlichen Anforde-
rungen an die Qualität der Container nur wenige Anbieter gibt. Dies hatte in der letzten Vergangenheit 
häufiger zur Folge, dass Ausschreibungen mehrfach erfolgen mussten, die Kosten in die Höhe  
stiegen und sich die Bauzeiten verlängert haben. Erfahrungsgemäß muss bei einem solchen Projekt 
von einer circa zwei- bis dreijährigen Bauzeit von der Ausschreibung bis zum Einzug ausgegangen 
werden und von Kosten in Höhe von circa 3 Millionen Euro nur für das Kundencenter.  
Bei einer Auslagerung des gesamten Bürgeramtes auf diese Weise würden die Kosten circa  
10 Millionen Euro betragen. Es gibt kein geeignetes Grundstück im städtischen Besitz, auf dem aus-
reichend Platz für Modulbauten und Parkplätze sichergestellt wären. Daher ist eine übergangsweise 
Containerlösung weder zeitlich von Vorteil noch wirtschaftlich vertretbar. 
 
Die Verwaltung ist zuversichtlich, dass bei einer Ausweitung der Suche auf den gesamten Bezirk  
Rodenkirchen mit einer möglichen dezentralen Unterbringung eine schnelle Lösung gefunden werden 
kann. Die Suche nach einem Interim hat oberste Priorität.

Beratungsverlauf (1)

17.02.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.1.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0443/2020
Typ
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
Datum
17.02.2020
Erstellt
10.02.2020 08:14