Mandari Insight

AN/0658/2024

Anfrage der SPD-Fraktion "Open-Air Location Südbrücke"

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 22.04.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 20.06.2024

Anfrage SPD - Open-Air Location Südbrücke

· application/pdf

Ansehen

Anfrage SPD - Open-Air Location Südbrücke

3798 Zeichen

Gleichlautend:  
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Rathaus 
50667 Köln 
 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Sabine Stiller 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
 
SPD -Fraktion in der 
Bezirksvertretung Porz  
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln-Porz 
fon 0221. 221 97303 
fax 0221. 221 97304 
mail 
SPD-BV7@stadt-koeln.de  
web www.porzspd.de   
 
 
 
 
 
Köln-Porz, 14.04.2024 
Anfrage zur öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 07.05.2024 
hier: Open-Air Location Südbrücke 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
 
wir bitten um Aufnahme der folgenden Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten 
Sitzung der Bezirksvertretung Porz: 
 
Wie der Kölner Presse vor kurzem zu entnehmen war (siehe Kölner Stadtanzeiger vom 
06.04.2024) ist die Stadt Köln nach wie vor auf der Suche nach Open-Air-Spielstätten. 
Als ein solcher Standort scheint auch weiterhin die Fläche an der Südbrücke im 
Gespräch zu sein. Laut Artikel haben die Betreiber der Veranstaltungsfläche kürzlich 
Unterlagen für eine langfristige Genehmigung eingereicht und nach eigenen Angaben 
hierzu „sehr zugewandte“ Gespräche mit der Verwaltung geführt. 
Laut Berichterstattung sind dort für 2024 aktuell größere Veranstaltungen mit Kasalla, 
Bosse und Bukahara (alleine drei Konzerte) geplant. 
In diesem Zusammenhang bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender 
Fragen: 
1.  Verkehr 
 
Zur Sitzung am 11.05.2023 hat die Verwaltung auf Anfrage mitgeteilt 
(1542/2023), dass nach Einschätzung der Verwaltung nicht mit Parksuchverkehren 
in Stadtteil Poll zu rechnen sei, da der Betreiber 250 Stellplätze für PKW und 300

Fahrradstellplätze vorhält. Dem gegenüber stehen Veranstaltungen für bis zu 
3.600 Personen. Gibt es aus 2023 Erkenntnisse über die Verkehrssituation bei 
Großveranstaltungen an der „Südbrücke“ und welche Belastungen hieraus für den 
Stadtteil Poll erwachsen sind? 
Hält die Stadt Verkehrskonzepte für Großveranstaltungen nach wie vor nicht für 
erforderlich? 
 
2.  Emissionen/Lärm 
Sind die Veranstalter weiterhin aufgefordert, zu jeder Veranstaltung eine 
lärmtechnische Begleitung durch einen sachverständigen Lärmtechniker 
durchzuführen sowie Messergebnisse zu dokumentieren und auf Nachfrage 
vorzuhalten? 
3.  Veranstaltungsarten, -umfang, -frequenz 
Wird die Anzahl der Veranstaltungen an der Südbrücke weiter limitiert oder erwägt 
die Verwaltung, diesen Veranstaltungsort zu verstetigen oder gar eine 
Dauernutzung zuzulassen? Bleibt die Teilnehmerzahl bei Großveranstaltungen auf 
3.600 Personen begrenzt oder gibt es Bestrebungen, diese anzuheben und sind 
über die aktuell bekannten 5 Großkonzerte weitere Genehmigungen beantragt? 
Inwieweit werden Anwohner und auch die Bezirksvertretung Porz im Falle einer 
weiteren Entwicklung des Veranstaltungsortes eingebunden? 
4.  Unterkunft für Geflüchtete 
Wie sind die Auswirkungen beim Veranstaltungsbetrieb auf die unmittelbar 
daneben liegende Unterkunft für Geflüchtete mit rd. 130 Personen? Gibt es 
Maßnahmen, um die Menschen in der Einrichtung vor Lärm und nächtlicher Unruhe 
zu schützen? 
 
Den diversen Mitteilungen der Verwaltung zu Anfragen zum Thema Eventlocation 
Südbrücke ist zu entnehmen, dass die Verwaltung den Veranstaltungsort fernab 
jeglicher Bebauung und Anwohnerschaft wähnt. Dieser Auffassung muss deutlich 
widersprochen werden. Großveranstaltungen der erwähnten Art haben konkrete 
Auswirkungen auf den Stadtteil und die Menschen, die dort leben. Deswegen ist gut 
abzuwägen, was zumutbar ist, zugemutet werden kann und was genehmigungsfähig 
ist. Die Bevölkerung ist hierbei unbedingt einzubinden. 
Weiterhin ist die Bezirksvertretung Porz zwingend in ein mögliches Verfahren mit 
einzubeziehen. 
 
Jutta Komorowski       Bettina Jureck 
Fraktionsvorsitzender      Bezirksvertreterin

Beratungsverlauf (1)

20.06.2024 Bezirksvertretung 7 (Porz)
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0658/2024
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
22.04.2024
Erstellt
22.04.2024 13:36