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AN/1258/2020

Maßnahmen zur Entzerrung der Schülerströme bei der Beförderung und in Klassenräumen

SPD Anfrage nach § 4 10.11.2020

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 23.11.2020, TOP 3.2

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

2657 Zeichen

An  
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 10.11.2020 
 
AN/1258/2020 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Hauptausschuss 23.11.2020 
 
Maßnahmen zur Entzerrung der Schülerströme bei der Beförderung und in 
Klassenräumen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
angesichts der steigenden Zahlen der Corona-Erkrankungen diskutieren besorgte Eltern, 
Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler über geeignete Maßnahmen, mit denen das 
Infektionsrisiko an Schulen reduziert werden kann. Schulschließungen müssen es mit allen 
Mitteln vermieden werden, dafür müssen aber alle denkbaren Lösungsansätze ernsthaft ge-
prüft werden, die das Infektionsgeschehen reduzieren und positiv beeinflussen können.  
Nachdem eine jeweils hälftige Festlegung von Präsenz- und Distanzunterricht von den NRW-
Ministerien für Gesundheit und Schule für unzulässig erklärt wurde, sollten andere Maßnah-
men ergriffen werden, um die Schülerströme besser zu verteilen.  
Aktuell fordert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, den Beginn des Schulunter-
richts zu staffeln und zu entzerren. Dadurch könnte das Verkehrsaufkommen in Bussen und 
Bahnen am Morgen gemindert und der Gesundheitsschutz im öffentlichen Nahverkehr ver-
stärkt werden.  
 
Die SPD-Fraktion bittet vor diesem Hintergrund um folgende Informationen:   
  
1. Welche Anstrengungen unternimmt die Verwaltung derzeit, um eine Entzerrung der 
Schülerströme in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erzielen? Gibt es hierzu Gespräche 
mit der KVB, beispielsweise über besondere Gefährdungspotentiale durch mögliche Hot-
spots an Haltestellen oder Bussen und Bahnen? 
 
2. Für eine Ausweitung der Buskapazitäten zur Schülerbeförderung kann die Stadt auf 
Fördermittel des Landes NRW zugreifen. In welchem Umfang wird in Köln davon 
Gebrauch gemacht, welche Erfahrungen liegen über die Ausnutzung vor und in welcher 
Form wurden die Schulen über das zusätzliche Angebot informiert bzw. in die Entschei-

- 2 - 
 
dungsfindung eingebunden?  
 
3. Inwieweit wird eine Kombination aus Präsenz- und Distanzunterricht derzeit von der Ver-
waltung durch eine Verbesserung der Digitalausstattung für die Schülerinnen und Schü-
ler vorbereitet?  
 
4. Welche zusätzlichen Maßnahmen schlägt die Verwaltung vor, um die Infektionsrisiken an 
Schulen so gering wie möglich zu halten?  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Mike Homann 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

23.11.2020 Hauptausschuss
TOP 3.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1258/2020
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
10.11.2020
Erstellt
10.11.2020 09:58