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V/0742/2005

Jahresbericht 2004 zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster

Vorlage 04.10.2005

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 29.11.2005, TOP 4.2

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage - Bericht zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster

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Ansehen

Berichtsvorlage

3253 Zeichen

V/0742/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresbericht 2004 zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
26.10.2005 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 
03.11.2005 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
15.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
16.11.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
22.11.2005 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
22.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
24.11.2005 Sportausschuss Bericht 
29.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
Der „Jahresbericht 2004 der Fachstelle Jugendförderung - Zahlen, Daten und Fakten zur 
Kinder- und Jugendarbeit in Münster“  ist in seiner dritten Auflage fertig gestellt. Er beruht da-
bei auf der Struktur des Vorjahresberichtes und liefert Informationen zur offenen Kinder- und Ju-
gendarbeit, zur Jugendverbandsarbeit, zum erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, und weite-
ren Schwerpunkten.  
 
Das integrierte Berichtswesen gibt stadtweit und bezirksbezogen Informationen  zur Bevölke-
rungsentwicklung, zur Träger- und Personalstruktur, zu den konkreten Angeboten auf der Basis 
der im Jahr 2003 neu definierten und strukturierten Angebotsfelder und darüber hinaus Auskunft 
über Trends und neue Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit. 
Nachdem im Jahresbericht 2003 noch auf einen umfassenden Vorjahresvergleich verzichtet wer-
den musste, werden nunmehr - wie angekündigt - erstmalig die aktuellen Struktur-, Besuchs- und 
Angebotsdaten eben diesem Vergleich unterzogen. Damit künftig Tendenzen und Veränderun-
gen deutlicher hervorgehoben werden können, wird dieser Vergleich auch in Zukunft ein fester 
Bestandteil dieses Berichts sein.  
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0742/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Hagel 
Herr Paschert 
Ruf: 
492 51 20 
492 58 90 
E-Mail: 
HagelC@stadt-muenster.de 
PaschertB@stadt-muenster.de 
Datum: 
12.09.2005 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0742/2005 
 
Nicht zuletzt durch das am 06.10.2004 vom Landtag Nordrhein Westfalen verabschiedete Kin-
der- und Jugendfördergesetz  als 3. Ausführungsgesetz - KJHG war das Jahr 2004 geprägt 
durch die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit in Münster. Die Entwicklung und Fort-
schreibung eines münsteraner Kinder- und Jugendförderplans wird eine der vordringlichsten Auf-
gaben auch in den kommenden Jahren mit dem Ziel sein, insbesondere die erforderlichen Rah-
menbedingungen für die inhaltliche und finanzielle Ausgestaltung der Handlungsfelder „Jugend-
arbeit“, „Jugendsozialarbeit“ und „erzieherischer Kinder- und Jugendschutz“ zu schaffen. Ein we-
sentlicher Baustein für die Entwicklung eines Steuerungsinstrumentes für eine gezielte jährliche 
Bedarfs- und Maßnahmeplanung ist dabei der wiederkehrende Blick auf das, was Kinder- und 
Jugendhilfe in Münster bereits im Bestand vorzuweisen hat. Gerade für die Betrachtung des 
Handlungsfeldes „Jugendarbeit“ wird dieser Bericht einen elementaren Beitrag liefern können. 
 
 
In Vertretung 
 
 
Gez. 
Dr. Klein

Anlage - Bericht zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster

308178 Zeichen

Zahlen, Daten, Fakten  
zur Kinder - und Jugendarbeit  
in Münster  
 
 
Jahresbericht 
2004

Das Team 
 
1 Dipl. Pädagogin 
1 Dipl. Pädagoge 
1 Dipl. Sozialarbeiterin 
2 Dipl. Sozialpädagoginnen 
1 Dipl. Sozialarbeiterin/Dipl. Verwaltungswirtin 
1 Verwaltungsfachangestellter 
1 Verwaltungsangestellte 
 
 
 
 
 
Sibylle Kratz-Trutti (Fachstellenleitung)       
Thilo Heise 
Clarissa Benner 
Britta Thiele, Claudia Uhrhan 
Sabine Kölsch 
Andreas Kreimer 
Gerda Wieland 
Anschrift   
      
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Abteilung „Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit“ 
Jugendförderung  
Hafenstraße 30 
48153 Münster 
 
Tel: 0251 / 4 92 - 51 23  
Fax: 0251 / 4 92 - 77 63 
E-Mail: jugendamt@stadt-muenster.de
  
 
 
Sprechzeiten 
  
Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr 
Do. auch 15.00 - 18.00 Uhr

1. Einleitung................................ ................................ ................................ ................................ .6 
2. Allgemeine Fakten zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster ................................ ........................ 7 
3. Offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit in freier und öffentlicher Trägerschaft ........................ 9 
3.1 Stadtweite Darstellung ................................ ................................ ................................ ............ 10 
 3.1.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 10 
 3.1.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 10 
 3.1.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 17 
 3.1.4  Ausblick für die Gesamtstadt ................................ ................................ .......................... 23 
3.2 Stadtbezirk Mitte................................ ................................ ................................ ..................... 25 
 3.2.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 25 
 3.2.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 25 
 3.2.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 29 
 3.2.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit ................................ ................................ .. 32 
 3.2.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 33 
 3.2.6 Kooperation und Vernetzung................................ ................................ .......................... 34 
 3.2.7 Ausblick für den Stadtbezirk Mitte für das Jahr 2005................................ ......................... 36 
3.3 Stadtbezirk West ................................ ................................ ................................ .................... 37 
 3.3.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 37 
 3.3.2  Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 37 
 3.3.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 41 
 3.3.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit ................................ ................................ .. 44 
 3.3.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 45 
 3.3.6 Kooperation und Vernetzung................................ ................................ .......................... 47 
 3.3.7 Ausblick für den Bezirk West für das Jahr 2005 ................................ ............................... 49 
3.4 Stadtbezirk Nord................................ ................................ ................................ ..................... 51 
 3.4.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 51 
 3.4.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 51 
 3.4.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 55 
 3.4.4 Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit ................................ ................................ .58 
 3.4.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 58 
 3.4.6 Kooperation und Vernetzung................................ ................................ .......................... 60 
 3.4.7 Ausblick für den Stadtbezirk Nord für das Jahr 2005................................ ......................... 61 
3.5 Stadtbezirk Ost................................ ................................ ................................ ....................... 63 
 3.5.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 63 
 3.5.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 63 
 3.5.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 67 
 3.5.4 Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit ................................ ................................ .70 
 3.5.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 70 
 3.5.6 Kooperation und Vernetzung................................ ................................ .......................... 72 
 3.5.7 Ausblick für den Stadtbezirk Ost für das Jahr 2005................................ ........................... 72 
3.6 Stadtbezirk Südost ................................ ................................ ................................ ................. 73 
 3.6.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 73 
 3.6.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 73 
 3.6.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 77 
 3.6.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit ................................ ................................ .. 80 
 3.6.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 80 
 3.6.6 Kooperation und Vernetzung................................ ................................ .......................... 82 
 3.6.7 Ausblick für den Stadtbezirk Südost für das Jahr 2005 ................................ ..................... 82 
3.7 Stadtbezirk Hiltrup ................................ ................................ ................................ .................. 84 
 3.7.1 Einführung................................ ................................ ................................ .................... 84 
 3.7.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit................................ ...... 84 
 3.7.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit..... 88 
 3.7.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit ................................ ................................ .. 91 
 3.7.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit ................................ ................................ .... 91 
 3.7.6 Kooperation und Vernetzung ................................ ................................ .......................... 93 
Inhalt

3.7.7 Ausblick für den Stadtbezirk Hiltrup für das Jahr 2005 ................................ ............................... 94 
4.         Der Wirksamkeitsdialog in der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit ............................. 96 
4.1 Qualitätszirkel ................................ ................................ ................................ ........................ 96 
4.2 Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KHJG ................................ ................................ ...................... 96 
4.3 Weitere Dialogstrukturen ................................ ................................ ................................ ......... 96 
4.4 Berichtswesen................................ ................................ ................................ ........................ 97 
4.5 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung ................................ ................................ ............ 97 
4.6 Ausblick................................ ................................ ................................ ................................ .97 
5. Jugendverbandsarbeit................................ ................................ ................................ ............. 98 
5.1 Arbeitsschwerpunkte................................ ................................ ................................ ............... 98 
5.2 Finanzielle Ressourcen................................ ................................ ................................ ......... 100 
5.3 Ausblick................................ ................................ ................................ ............................... 100 
6. Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz ................................ ................................ ............... 101 
6.1 Arbeitsschwerpunkte................................ ................................ ................................ ............. 101 
6.2 Finanzielle Ressourcen................................ ................................ ................................ ......... 101 
6.3 Ausblick................................ ................................ ................................ ............................... 101 
7. Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte................................ ................................ .......... 102 
8. Perspektiven für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Münster ................................ .......... 104 
 
Anlage 1 - 7 
 
Impressum

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 5 
1. Einleitung 
 
Der Jahresbericht 2004 zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster ist in der dritten Auflage fertig gestellt. Der B e-
richt bietet Informationen zur offenen Kinder - und Jugendarbeit, zur Jugendverbandsarbeit, zum erzieherischen 
Kinder- und Jugendschutz und zu weiteren Schwerpunkten.  
 
Die vorliegenden Daten liefern stadtweit und bezirksbezogen Informationen zur Bevölkerungsentwicklung, zur 
Träger- und Personalstruktur, zu den konkreten Angeboten auf der Basis der Angebotsfelder und geben darüber 
hinaus Auskunft über Trends und neue Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit. Erstmalig werden die aktuellen 
Struktur-, Besuchs- und Angebotszahlen mit dem Vorjahr verglichen. Damit können künftig Tendenzen und Verän-
derungen deutlicher hervorgehoben werden. 
 
Im Jahr 2004 lebten im gesamten Stadtgebiet insgesamt 41.261 Kinder und Jugendliche und junge Erwachse-
ne im Alter von 6 bis 21 Jahren. Für diesen Adressatenkreis hatten die 36 Kinder- und Jugendeinrichtungen 
insgesamt 45.250 Stunden im Jahr geöffnet. Diese verteilten sich auf insgesamt 1.595 Jahresöffnungswochen.  
Im Durchschnitt hatten die Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit  damit 27 Stunden wö-
chentlich geöffnet. 2004 konnte die Gesamtzahl aller Angebotsstunden auf 128.687,97 Stunden gesteigert wer-
den.   
 
In der offenen Kinder - und Jugendarbeit besuchten knapp 4.200 junge Menschen fast täglich die Einrichtungen. 
Davon haben ca. 1.500 Kinder und Jugendliche einen Migrationshintergrund. Ca. 87.000 Besucherinnen und Be-
sucher finden sporadisch den Weg in die Einrichtungen.  
 
Das Jahr 2004 war geprägt durch die Weiterentwicklung der Kinder - und Jugendarbeit in Münster. Drei zentrale 
Bereiche sind hier zu nennen, die auch in den nächsten Jahren eine herausragende Funktion besitzen: 
  
§ Das Kinder- und Jugendfördergesetz NW    
§ Die Kooperation der Jugendhilfe mit den Schulen und dem Amt für Schule und Weiterbildung 
§ Kinder- und Jugendbeteiligung  
 
Am 06.10.2004 hat der Landtag Nordrhein Westfalen das Kinder- und Jugendfördergesetz als 3. Ausführungs-
gesetz - KJHG verabschiedet. Das Gesetz ist zum 01.01.2005 in Kraft getreten. Ab dem Jahr 2006 soll durch die 
Schaffung der inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Handlungsfelder Jugendarbeit, Jugendso-
zialarbeit und erzieherischer Kinder - und Jugendschutz eine hö here Planungssicherheit geboten werden. Im 1. 
Quartal 2006 wird die Verwaltung einen ersten abgestimmten münsteraner Kinder- und Jugendförderplan vor-
legen. In diesem Zusammenhang werden neben den Arbeitsgemeinschaften nach § 78 auch die Stadtteilarbeit s-
kreise eine wichtige Abstimmungsfunktion haben. 
 
In der Zusammenarbeit mit dem Amt für Schule und Weiterbildung und den münsteraner Grundschulen konnte mit 
der abgeschlossenen Rahmenvereinbarung und den Vorlagen zur Umwandlung der Grundschulen in offene 
Ganztagsschulen eine Grundlage für eine gute Kooperation der Kinder - und Jugendarbeit mit den Schulen g e-
schaffen werden. Künftig werden die kinderpädagogischen Angebote noch stärker mit den Grundschulen abg e-
stimmt. So übernehmen in Zukunft Träger der Kinder - und Jugendarbeit die Organisation der Ferienbetreuung 
von Grundschulkindern im Rahmen der offenen Ganztagsgrundschulen. Darüber hinaus geht es um die Weiter-
entwicklung der Zusammenarbeit von Jugendarbeit und dem Sekundarstufenbereich der Schulen. 
 
Die Kinder- und Jugendbeteiligung konnte im Jahr 2004 auf 2.760 Jahresstunden ausgeweitet werden. Neben 
den sozialräumlichen Partizipationsprojekten von Kindern und Jugendlichen gilt es in den nächsten Jahren weitere 
übergreifende Formen zu entwickeln. 
 
Nicht zuletzt hat auch die Kinder - und Jugendarbeit in Münster einen wesentlichen Beitrag zur Auszeichnung 
Münsters als kinderfreundlichste Stadt beigetragen.  
 
§ Im Rahmen des Projektes „Coolisse“ konnten gemeinsam mit den Kaufleuten der Innenstadt und Münster 
Marketing mit dem  Innenstadtsandkasten und der Kinderbetreuung neue Angebote geschaffen werden, 
die in den Folgejahren verstetigt werden sollen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 6 
§ In Hiltrup West konnte der Grundstein für die neue städtische Kinder- und Jugendeinrichtung  „37° Grad“ 
gelegt werden. 
 
§ Im Juli wurden durch den AKJF die neuen „Richtlinien zur Förderung der außerschulischen Kinder- und 
Jugendarbeit freier Träger in Münster“ beschlossen.  
 
§ Im August 2004 wurde der Erlebnisspielplatz im Auenviertel Gievenbecks fertig gestellt. 
 
§ Die Kinder und Jugendeinrichtung „Wuddi“ hat im Lincoln-Quartier einen neuen Jugendtreff eingerichtet.  
 
§ In Roxel bietet der CVJM seit Oktober 2004 ein neues Angebot der offenen Kinder -und Jugendarbeit an. 
 
§ In Handorf - Dorbaum übernahm die Ev. Kirchengemeinde Handorf die Trägerschaft für die offenen Kinder-  
und Jugendarbeit.  Ein 90 qm großer Wohncontainer konnte als Übergangslösung auf einem Spielplatz au f-
gestellt werden. 
 
§ Im münsteraner Norden konnten die Rahmenbedingungen für die aufsuchende Jugendarbeit im Stadtteil 
Coerde durch ein Einsatz eines Fahrzeuges verbessert werden. 
 
All diese Maßnahmen haben in der Summe dazu beigetragen, dem Ziel, da gesamte Stadtgebiet zukünftig fl ä-
chendeckend mit Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit zu versorgen, ein großes Stück näher zu kommen. 
 
Die Entwicklung und Fortschreibung des münsteraner Kinder- und Jugendförderplans wird eine der vordringlichs-
ten Aufgaben auch in den kommenden Jahren sein. Ein wesentlicher Baustein für die Entwicklung eines Steu e-
rungsinstrumentes für eine gezielte jährliche Bedarfs- und Maßnahmeplanung ist dabei der wiederkehrende Blick 
auf das, was Kinder- und Jugendhilfe in Münster bereits im Bestand vorzuweisen hat. Gerade für die Betrachtung 
der für das Handlungsfeld „Jugendarbeit“ vorliegenden Bestandsdaten wird dieser Bericht einen elementaren Bei-
trag liefern können.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 7 
2. Allgemeine Fakten zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster 
 
Auf der Grundlage der §§ 11 und 12 KJHG und weiterer Beschlüsse auf kommunaler Ebene werden jungen Men-
schen im Alter von 6 bis einschließlich 26 Jahren die zur Förderung ihrer Entwicklung notwendigen Angebote der 
Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.  
 
In Münster arbeiten die öffentliche und die freie Jugendhilfe zum Wohl junger Menschen zusammen. Freie Träger 
von Kinder- und Jugendeinrichtungen werden vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien in ihren Anliegen be-
raten, gefördert und unterstützt.  
Auf diese Weise präsentiert sich die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtgebiet in ihrer bunten Angebotspalette aus 
einer Vielzahl unterschiedlicher Träger und Arbeitsformen. 
 
Im Sinne einer großen Trägervielfalt werden Angebote der Kinder - und Jugendarbeit vorgehalten von freien Tr ä-
gern, Jugendverbänden, Sportvereinen, Jugendgruppen, Initiativen und vom öffentlichen Träger. 
So erhalten im Jahr 2004 in Münster insgesamt 214 Träger Zuschüsse für Angebote für Kinder, Jugendliche und 
junge Erwachsene. Die Träger differenzieren sich nach Trägergruppen wie folgt: 
 
 
 Anzahl Prozent 
Sportvereine 56 26,17 
Trägerverein e 50 23,36 
Katholische Träger  40 18,69 
Jugendverbände  37 17,29 
Evangelische Träger  18 8,41 
Weitere Religionsgemei nschaften  5 2,34 
Wohlfahrtsverbände  3 1,40 
Sonstige Träger  4 1,87 
Öffentliche Träger  1 0,47

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 8 
 
Im Detail präsentiert sich die Kinder- und Jugendarbeit in Münster in drei grundlegenden Bereichen: 
 
•  Allgemeine Kinder- und Jugendgruppenarbeit 
•  Offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit 
•  Jugendverbandsarbeit 
 
Im Berichtszeitraum förderte das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Angebote sowie Maßnahmen der Kin-
der- und Jugendarbeit von insgesamt 214 Trägern. Die Verteilung auf die offene Kinder - und Jugendarbeit sowie 
der Jugendverbandsarbeit stellt sich wie folgt dar: 
 
 
 
 
Insgesamt Stadtbezirk 
Mitte 
Außenstadt -
bezirke* 
Freie 
Träger 
Öffentli cher 
Träger 
Davon pauschal geförderte Einric h-
tungen der offenen und mobilen 
Kinder - und Jugendarbeit 
36 14 22 30 6 
Davon Jugendverbände  
 
37   37 0 
 * Bezirke West, Nord, Ost/Südost und Hiltrup  
 
 
Neben dem Engagement in der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit und in der Jugendverbandsarbeit 
(siehe Punkt 3. und 4. ausführlicher) wird eine Vielzahl einzelner Maßnahmen insbesondere von weiteren Trägern 
der Kinder - und Jugendgruppenarbeit und von Jugendverbänden angeboten. 
Zu den bezuschussten Maßn ahmen gehören z.B. Angebote in den Ferien, Reisen und Begegnungen, Kurse/ 
Workshops und Maßnahmen zur Qualifizierung und Bildung junger Menschen. 
Zudem erhalten alle aktiven Träger finanzielle Unterstützung für den Betrieb ihrer Einrichtung und für kleine bauli-
che Veränderungen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 9 
3. Offene und mobile Kinder - und Jugendarbeit in freier und öffentlicher Trägerschaft 
 
Der folgende Teil der Berichterstattung bezieht sich im Schwerpunkt auf die Struktur und die Angebote der Träger 
der offenen und mobilen Kind er- und Jugendarbeit in Münster (36 Einrichtungen). Weitere Träger, die Angebote 
der Kinder- und Jugendarbeit unterbreiten, werden darüber hinaus punktuell aufgeführt. Neben Daten zum Be-
stand an Einrichtungen, zur Personal- und Besuchsstruktur, erhalten Sie Informationen zu den Öffnungszei-
ten der Einrichtungen und den Angebotsstunden in den einzelnen Angebotsfeldern. Diese Daten sind nicht ein-
richtungsbezogen aufgeschlüsselt dargestellt, sondern beziehen sich auf den jeweils benannten Stadtbezirk.  
In den Anlagen 1 - 6 finden Sie darüber hinaus Datenblätter, die alle bezirksbezogenen Informationen zu den ein-
zelnen Angebotsfeldern und -stunden, zu dem Personal und den Besuchenden in Form eines Überblicks enthalten. 
Es ist darauf hinzuweisen, dass die einzelnen Stadtbezirke nicht immer untereinander vergleichbar sind. So unter-
scheiden sie sich beispielsweise zum Teil deutlich in der Flächen- und Bevölkerungsstruktur.  
  
Der Jahresbericht 2004 beruht in seinem Kern auf der Struktur des Berichtes des Vorjahres. Weiter entwickelt und 
ergänzt ist das Berichtswesen an folgenden Stellen: 
 
•  Erstmalig in 2004 werden nicht -hauptberuflich Beschäftigte in der Datenerfassung berücksichtigt, wenn sie 
zusammenhängend mindestens 3 Monate im Jahr und mindestens 2 Stunden pro W oche beschäftigt waren 
(in 2003 wurden sie bei einem Stundenumfang von mindestens 5 Stunden die Woche berücksichtigt). 
 In der Berichterstattung 2004 werden neu, neben den Stammbesuchern/-innen, auch die unregelmäßigen Be-
sucher und Besucherinnen der Kinder- und Jugendeinrichtungen abgebildet. Die Darstellung der Altersstruk-
tur der Stammbesucher und Stammbesucherinnen konzentriert sich, entsprechend der Zielgruppenbeschrei-
bung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW,  erstmalig auf junge Menschen im Alter von 6 –  
21 Jahren. Demzufolge wurde auch die Darstellung der Bevölkerungszahl in der Einführung der einzelnen Be-
richtsteile vereinheitlicht. 
 Darüber hinaus ist an einigen wenigen Stellen an den Erläuterungen zum Erhebungsbogen gefeilt worden. 
 
•  Zum ersten Mal wird in diesem Jahresbericht eine umfassende Kommentierung und ein Vorjahresvergleich 
auch im Bereich Struktur-, Angebots- und Besuchsdaten der einzelnen bezirksbezogenen Berichte vorgelegt. 
Mit dieser „Grundsteinlegung“ wird damit auch in den Folgejahren der Vorjahresvergleich durchgängig zum 
festen Bestandteil des Berichtswesens gemacht. 
 
•     Sechs Generaldatenblätter geben wie im Vorjahr einen bezirksbezogenen Überblick über die Angebotsfelder 
(Anlage 1), einen angebotsorientierten Überblick über die Angebotsfelder (Anlage 2), eine bezirksbezogene 
Gesamtsicht auf die Besuchsdaten (Anlage 3), einen Überblick über die Personaldaten hauptberuflicher (An-
lage 4) und weiterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Anlage 5) sowie eine bezirksbezogene G esamtsicht 
über die Jahresstunden aller Beschäftigten (Anlage 6) und ergänzen damit am Ende des Berichtes die Infor-
mationen zur offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit.  
 
•  Darüber hinaus werden erstmalig als Anlage 7 die Definitionen der einzelnen Angebotsfelder zum besse-
ren Verständnis beigefügt. 
 
 
Kooperation und Vernetzung im Stadtteil sichern Vielfalt und abgestimmte Angebote. Deshalb werden abschlie-
ßend auch die einrichtungsübergreifenden Arbeits - und Angebotsformen beschrieben und weiterführende  Per-
spektiven geschildert.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 10 
3.1 Stadtweite Darstellung 
 
3.1.1 Einführung 
 
Die Stadt Münster umfasst die Stadtbezirke Mitte, Nord, West, Hiltrup, Ost und Südost. 
 
Im gesamten Stadtgebiet Münster leben (lt. Amt für Stadt - und Regionalentwicklung, Statistik, Stand 31.12.2004) 
41.261  junge Menschen (hier: 6-21 Jahre): 
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
19.720 10.437 11.104 41.261 
 
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6 -21-Jährigen beschränkt. Hierdurch wird       
ebenfalls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. 
 
Vergleicht man die Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mit denen des Vorjahres, bleibt festzustellen, 
dass sich ihre Zahl um 124 (+ 0,30 %) nur unwesentlich erhöht hat. 
 
Bis zum Jahre 2013 ist insgesamt ein weiterer geringfügiger Anstieg von ca. 0,21 % (90) auf 41.351 junge Men-
schen zu erwarten.  
Während für die Stadtbezirke Hiltrup (+10,3 %) und  West (+6,4 %) ein besonders starker Anstieg  der Bevölke-
rungszahlen junger Menschen prognostiziert wird, sind in den Stadtbezirken Mitte, Nord und Ost rückläufige En t-
wicklungen festzustellen (vgl. bezirksbezogene Berichte).  
 
 
3.1.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
In der Stadt Münster gibt es insgesamt 36 pauschal geförderte Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und 
Jugendarbeit, davon allein 14 (38,8 %) im Stadtbezirk Mitte. 
 
 
 Mitte Nord West  Hiltrup  Süd-Ost Ost 
Anzahl der 
Einrichtu ngen 
14 5 6 4 3 4 
% 39 14 17 11 8 11 
 
 
Die Anzahl der Einrichtungen entspricht identisch der Erfassung des Vorjahres. Zwar wurde in 2004 die Kinder - 
und Jugendarbeit einer Einrichtung im Stadtbezirk Ost eingestellt, dafür aber ein anderes Jugendhaus neu erfasst 
(vgl. bezirksbezogenen Berichtsteil). 
Die relativ hohe Anzahl von Einrichtungen im Stadtbezirk Mitte begründet sich neben der Bevölkerungsdichte durch 
die zentrale Lage und damit gute Erreichbarkeit aller Kinder und Jugendlichen aus Münster. Einrichtungen in Mitte, 
die insbesondere die Zielgruppen stadtweit ansprechen, sind das Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus sowie das 
Jib (Jugendinformations- und -beratungszentrum).  
 
 
Trägerstruktur 
 
Die 36 Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit verteilen sich auf die verschiedenen Trä-
gergruppen wie folgt:

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 11 
6 Einrichtungen sind in öffentlicher Trägerschaft, davon zwei Bauspielplätze. Darüber hinaus werden 30 Einric h-
tungen von freien Trägern geführt. Die Verteilung der Einrichtungen nach Trägerstruktur stellt sich wie folgt dar: 
 
 
 Anzahl % 
Ev. Träger  7* 19 
Kath. Träger   13 36 
Öffentliche Träger  6 17 
Sportverein   1 3 
Trägerverein   5 14 
Wohlfahrtsverbände  4 11 
Summe: 36 100 
 
 
Mit insgesamt 20 Kinder- und Jugendeinrichtungen betreiben die beiden kirchlichen Träger über die Hälfte (55 %) 
aller Häuser in Münster. Unter der Berücksichtigung, dass ferner drei Einrichtungen von Wohlfahrtsverbänden in 
Trägerschaft des Diakonischen Werkes Münster (Wohlfahrtsverband der ev. Kirche) betrieben werden, erhöht sich 
die Zahl der Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft weiter. 
Mit nur einer Einrichtung ist der Sportverein auch in 2004 eher die Ausnahme in der Trägerlandschaft offener und 
mobiler Kinder- und Jugendarbeit, dagegen spielen Sportvereine im Gesamtkanon der Angebo te für Kinder und 
Jugendliche eine besonders große Rolle (vgl. dazu S. 7). 
 
 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
1.1) Übersicht 
 
Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also derjenigen pädagogisch tätige n 
Fachkräfte, die mit mindestens 15 Wochenstunden tätig sind,  für das gesamte Stadtgebiet stellt sich wie folgt dar: 
  
       
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
absolut  %  absolut  %  
Anzahl   Insgesamt 
 
57 100,00 56 100,00 
Öffentlich finanziert 50 87,72 50 89,29 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  7 12,28 6 10,71 
Weiblich 22 38,60 23 41.07 Geschlecht  
Männlich 35 61,40 33 58,93 
Unter 25 Jahre  1 1,75 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  6 10,53 7 12,50 
30 bis unter 40 Jahre  27 47,37 27 48,21 
Alter  
40 Jahre und älter  23 40,35 22 39,29 
Diplom-Sozialarbeiter/in  18 31,58 20 35,71 
Diplom-Sozialpädagoge/in  29 50,88 25 44,64 
Diplom-Pädagoge 2 3,51 2 3,57 
Anderer Hochschulabschluss  2 3,51 3 5,36 
Erzieher/in 5 8,77 5 8,93 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 1 1,75 1 1,79 
 
 
 
*inkl. CVJM

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 12 
Die Personalstruktur anhand tatsächlich geleisteter Wochenstunden kann der nachfolgenden Tabelle entnommen 
werden: 
 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
1.840,74 
32,29 
100,00 1.783,49 
31,85 
100,00 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
1.209,00 
631,74 
65,68 
34,32 
1.132,00 
651,49 
63,47 
36,53 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert 
1.607,49 
233,25 
87,33 
12,67 
1.569,49 
214,00 
88,00 
12,00 
 
 
 
1.2) Anzahl/Finanzierung/Altersstruktur/Qualifikation 
 
In 36 Kinder- und Jugendeinrichtungen sind in 2004 insgesamt 56 hauptberuflich Beschäftigte tätig. In 2003 wurden 
57 hauptberuflich Tätige erfasst.  
Diese Reduzierung um  eine hauptberuflich beschäftigte Person liegt im Bezirk West begründet. Dort hat sich in 
2004 die Zahl der hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 10 in 2003 auf 9 Personen reduziert. Dies 
lässt sich durch die Zusammenlegung der beiden halben Stellen zu einer vollen Stelle im Paulushof von St. Anna 
Mecklenbeck erklären. 
Abgebildet sind hauptberuflich Beschäftigte, die sowohl im Rahmen der Förderstruktur der offenen und mobile Kin-
der- und Jugendarbeit über kommunale Mittel und Landesmittel ref inanziert als auch über Eigenmittel finanziert 
werden. Träger, deren hauptberufliche Stellen öffentlich finanziert sind, erhalten eine Personalkostenförderung in 
Höhe von 80 % bzw. 90 % (armer Träger) der anerkannten Bruttopersonalkosten. Durch Kürzungen der Zuschüsse 
für die offenen und mobile Kinder - und Jugendarbeit ist der Eigenanteil der Träger an den Personalkosten durch-
schnittlich gestiegen. 
So werden 6 (10,71 %) von 56 hauptberuflich Beschäftigten im Handlungsfeld der offenen und mobilen Kinder- und 
Jugendarbeit ausschließlich aus Eigenmitteln der Träger finanziert. Im Vorjahr wurde eine weitere Person au s-
schließlich aus Eigenmitteln finanziert. 
89,29 % (50) aller hauptberuflichen Stellen sind überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert. An dieser Stelle ist 
wiederholt zu betonen, dass der Eigenanteil der Träger an den aus öffentlichen Mitteln finanzierten Stellen zum Teil 
seit 2001 deutlich gestiegen ist. Ein Grund dafür ist das Einfrieren der Personalkostenzuschüsse im Bereich der of-
fenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit auf den Stand 2001 (städtisches Spar- und Konsolidierungsprogramm 
2002 - 2005). 
 
Bei Betrachtung der Altersstruktur der hauptberuflich Beschäftigten (siehe S. 11) wird deutlich, dass der überwi e-
gende Teil aller hauptberuflich Beschäftigten nach wie vor älter als 30 Jahre ist. In 2004 sind dies ca. 88 %. Dabei 
ist die Altersgruppe der 30 - bis unter 40 jährigen mit einem Anteil von 48,21 % (27)  im Vergleich zum Vorjahr 
(47,37 %) leicht erhöht und als Altersgruppe bei den hauptberuflich Beschäftigten nach wie vor am größten. In 2004 
haben ca. 39,29 % (22) aller Hauptberuflichen mindestens ein Alter von 40 Jahren erreicht. Dieser Wert hat sich 
gegenüber dem Vorjahr (40,35 %) leicht verringert. Trotzdem bleibt festzustellen, dass ein Großteil aller Hauptbe-
ruflichen verglichen mit dem Alter der Besuchenden überwiegend zu deren Elterngeneration gehören. 
 
Auch in 2004 sind über 80 % aller hauptamtlich Beschäftigten ausgebildete Diplom-Sozialpädagogen/-innen oder 
Diplom-Sozialarbeiter/-innen. Bei der Verteilung auf die einzelnen Stadtbezirke (vgl. Anlage 4) fällt auf, dass West, 
Ost und Südost mit einem Anteil von jeweils 100 % Dipl.-Sozialpädagogen/-innen / Dipl.-Sozialarbeiter/-innen die 
Spitze bilden, gefolgt vom Bezirk Nord mit einem Anteil von 80 %. 
 
Von den 56 hauptberuflich Beschäftigten haben in 2004 26,79 % (15) eine Zusatzausbildung, d.h. sie haben eine 
(Weiter-)Bildungsmaßnahme über einen längeren Zeitraum von mindestens einem Jahr besucht und mit einem 
Zertifikat abgeschlossen. Dies ist eine Verringerung um rund 3 % gegenüber dem Vorjahrswert von 29,82 %.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 13 
1.3) Verteilung auf die einzelnen Stadtbezirke 
 
Die hauptberuflichen Mitarbeiter verteilen sich nach Anzahl und Wochenstundenumfang wie folgt auf die einzelnen 
Stadtbezirke: 
 
 
Hauptberufliche Mitarbeiter/ -innen (MA) 
2003 2004 
Anzahl Wochenstunden  Anzahl Wochenstunden  
 
 
Stadtbezi rke 
Absolut % Absolut % Æ pro 
MA 
Absolut % Absolut % Æ pro 
MA 
Hiltrup 9 15,79 270,62 14,70 30,07 9 16,07 281,12 15,76 31,24 
Mitte 18 31,58 626,75 34,05 34,82 18 32,14 618,25 34,67 34,35 
Nord 10 17,54 341,25 18,54 34,13 10 17,86 341,25 19,13 34,13 
Ost 3 5,26 96,25 5,23 32,08 3 5,36 77,00 4,32 25,67 
Südost 7 12,28 182,87 9,93 26,12 7 12,50 176,37 9,89 25,20 
West 10 17,54 323,00 17,55 32,30 9 16,07 289,50 16,23 32,17 
Insgesamt 57 100,00 1.840,74 100,00 32,29 56 100,00 1.783,49 100,00 31,85

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 14 
 
Wie in der Tabelle dargestellt, sind auch in 2004 im Bezirk Mitte mit 18 (32,14 %) die meisten Hauptberuflichen be-
schäftigt, gefolgt von dem Bezirk Nord mit 10 (17,86 %) und den Bezirken Hiltrup und West mit jeweils 9 (16,07 %) 
hauptberuflich Beschäftigten.  
Insgesamt stehen für die offene und mobile Kinder - und Jugendarbeit im Jahr 2004 stadtweit 1.783,49 Wochen-
stunden hauptberuflich Beschäftigter zur Verfügung. Das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 
um ca. 3,1 % (-57,25 Wochenstunden). Diese Reduzierung lässt sich insbesondere durch Stundenreduzierungen 
hauptberuflich Beschäftigter in den Stadtbezirken West, Ost, Südost und Mitte erklären (vgl. bezirksbezogene 
Berichtsteile). 
Bezogen auf den Stadtbezirk West ist an dieser Stelle der Hinweis wichtig, dass das Projekt  "Schelmenstiege" im 
Stadtteil Roxel auf Grund seines Projektstatus bisher nicht detailliert erfasst werden konnte. Im Rahm en dieses 
Projektes - Interimslösung bis zum Bau der Modelleinrichtung - hat der CVJM Münster e.V. ab Oktober 2004 zur 
Durchführung der Kinder- und Jugendarbeit in der Schelmenstiege einen Mitarbeiter mit 10 Stunden wöchentlich 
beschäftigt. 
Im stadtweiten Durchschnitt arbeiten die hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in 2004 nur noch 31,85 
Wochenstunden, während sie in 2003 durchschnittlich 32,29 Wochenstunden arbeiteten. Auffallend ist, dass 
demgegenüber die Stadtbezirke Ost und Südost mit dur chschnittlich ca. 25 Wochenstunden pro Mitarbeiter/ -in 
erheblich unter dem Durchschnitt und der Stadtbezirk Mitte mit durchschnittlich 34,35 Wochenstunden weit über 
dem stadtweiten Durchschnitt liegt. 
 
 
1.4)   Darstellung nach Geschlecht 
 
Auch in 2004 sind Männer unter den hauptberuflich Beschäftigten in der offenen und mobilen Kinder- und Jugend-
arbeit besonders häufig anzutreffen. Von den 56 hauptberuflich Tätigen sind 58,93 % (33)  Männer. Der Anteil 
Frauen beträgt stadtweit 41,07 % (23) (siehe S. 11). Im Vergleich zum Vorjahr (38,60 %) hat sich damit der Anteil 
von Frauen an den hauptberuflich Beschäftigten stadtweit weiter erhöht.  
Mit  63,47 % bestreiten die hauptberuflich beschäftigten Männer auch den Großteil aller Wochenstunden, während 
Frauen nur 36,53 % aller Wochenstunden leisten. Während die hauptberuflich tätigen Männer im Durchschnitt 
34,30 Wochenstunden arbeiten, sind die Frauen durchschnittlich mit  28,32 Stunden pro Woche beschäftigt. Diese 
Durchschnittswerte entsprechen etwa denen des Vorjahres. 
 
Der Anteil der Frauen an den hauptberuflich Beschäftigten verteilt sich nach den Stadtbezirken wie folgt:

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 15 
 
Ausschließlich in den Bezirken West (ca. 56 %) und Südost (ca. 57 %) sind mehr als die Hälfte der hauptberuflich 
Beschäftigten Frauen. Damit hat sich der Frauenanteil im Stadtbezirk West im Vergleich zum Vorjahr erhöht. An 
dritter Stelle folgt der Bezirk Nord wie im Vorjahr mit 40 % Frauenanteil an der Gesamtzahl hauptberuflich Beschäf-
tigter. Während in 2003 im Bezirk Ost keine weibliche Mitarbeiterin hauptberuflich beschäftigt war, ist in 2004 eine 
Mitarbeiterin erfasst. 
 
 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
Unter den Begriff „weitere Beschäftigte“ fallen sowohl nicht hauptberuflich Beschäftigte als auch Ehrenamtlich 
Tätige sowie Praktikanten/-innen/FSJ.  
 
Nicht hauptberuflich Beschäftigte sind diejenigen Mitarbeiter/-innen, die neben- oder freiberuflich oder als Hono-
rarkräfte in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) tätig sind. Als „nebenberuflich“ sind dabei diejenigen zu 
bezeichnen,  deren berufliche Tätigkeit einen anderen Schwerpunkt aufweist, die jedoch neben ihrem Beruf in der 
OKJA tätig sind und entsprechend entlohnt werden (keine ehrenamtlichen Tätigkeiten), z. B. Lehrer, die in ihrer 
Gemeinde an dem Betrieb einer KOT beteiligt sind. Honorarkräfte (z. B. Studenten) sind nur dann zu berücksichti-
gen, wenn sie zusammenhängend mindestens 3 Monate im Jahr und mindestens 2 Stunden pro Woche beschäftigt 
waren. Besonders stark ist hier die Gruppe der „geringfügig Beschäftigten“ vertreten, die aufgrund  der geltenden 
Betragsgrenzen (Stichwort: 400 Euro) zwangsweise nur eine begrenzte Anzahl an Wochenstunden leisten können. 
 
Die OKJA der freien und öffentlichen Träger wird sowohl durch die Tätigkeit von beruflich arbeitenden Mitarbe i-
ter/innen als auch durch Ehrenamtliche ermöglicht. Ehrenamtliche stellen ihre Arbeitskraft und -zeit freiwillig und 
ohne Gehalt oder Lohn zur Verfügung - sie erhalten allerdings oftmals ein kleines, symbolisches Entgelt und/oder 
eine Ausgabenentschädigung. Sie engagieren sich regelmäßig - z. B. als Betreuer und Betreuerinnen bei Ferie n-
maßnahmen, als Aufsichtsperson bei Discos oder verkaufen Getränke hinter der Theke eine „Offenen Treffs“. 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
 
 2.1) Übersicht 
  
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
187 19,28 37.761,25 15,65 282 27,17 52.176,00 21,59 
Männlich 88 47,06 17.837,25 47,24 124 43,97 23.050,00 44,18 
Weiblich 99 52,94 19.924,00 52,76 158 56,03 29.126,00 55,82 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
706 72,78 161.323,00 66,84 687 66,18 153.084,00 63,35 
Männlich  356 50,42 97.756,00 60,60 364 52,98 94.999,00 62,06 
Weiblich 350 49,58 63.567,00 39,40 323 47,02 58.085,00 37,94 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
77 7,94 42.259,00 17,51 69 6,65 36.377,00 15,05 
Männlich 27 35,06 14.569,00 34,48 21 30,43 11.380,00 31,28 
Weiblich 50 64,94 27.690,00 65,52 48 69,57 24.997,00 68,72 
Zusammenfassung 
Stadtweit 
970 100,00 241.343,25 100,00 1038 100,00 241.637,00 100,00 
Männlich 471 48,56 130.162,25 53,93 509 49,04 129.429,00 53,56 
Weiblich 499 51,44 11.181,00 46,07 529 50,96 112.208,00 46,44 
 
 
Die Arbeit der 56 hauptberuflich Beschäftigten wird in 2004 sta dtweit von 1.038 "weiteren Beschäftigten" unte r-
stützt. Dieses entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 7,01 %. Dem gegenüber sind die von dieser

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 16 
Personengruppe geleisteten Jahresstunden nur geringfügig um 0,12 % angewachsen . In der Detailbetrach-
tung kann ferner folgendes festgestellt werden: 
 
•  Die Steigerung bei der Gesamtzahl weiterer Beschäftigter ist ausschließlich auf den erheblichen Anstieg 
nicht-hauptberuflich Beschäftigter um 50,8 % gegenüber dem Vorjahr zurück zu führen. Auch die von dieser 
Gruppe geleisteten Jahresstunden sind gegenüber 2003 um 38,17 % deutlich gestiegen. 
 
•  Trotz des erheblichen Anstiegs unterstützt die Gruppe der nicht-hauptberuflich Beschäftigten die hauptberuf-
lich Beschäftigten mit einem Anteil von 27,17 % (282) erst in zweiter Linie. 
 
•  Die Anzahl ehrenamtlich Tätiger ist gegenüber dem Vorjahr zwar um 2,69 % gesunken; mit 66,18 % (687) ist 
der Anteil ehrenamtlich Tätiger an der Gruppe der weiteren Beschäftigten nach wie vor jedoch besonders 
hoch. Diese Tatsache ist auch bei den von dieser Gruppe geleisteten Jahresstunden festzustellen (Rückgang 
um 5,10 %; Anteil an Gesamtjahresstunden: 63,35 %) 
 
•  Die Zahl der Praktikanten und Praktikantinnen hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert ( -10,3 %). Die von 
dieser Gruppe geleisteten Jahresstunden sind in 2004 entsprechend um 13,91 % zurückgegangen.  
 
•  Obwohl der Anteil der Praktikanten und Praktikantinnen unter den weiteren Beschäftigten mit  6,65 % relativ 
gering ist, leisten sie jedoch mehr als 15 % der Jahresstunden weiterer Beschäftigter.  
 
•  Verglichen mit dem Anteil Frauen an den hauptberuflich Beschäftigten (41,07 %) fällt der Anteil Frauen an 
den nicht hauptberuflich Beschäftigten mit  56,03 % deutlich höher aus. 
 
 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit 
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
 
Absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
187 19,28 31 16,58 282 27,17 63 22,34 
Männlich 88 47,06 17 19,32 124 43,97 31 25,00 
Weiblich 99 52,94 14 14,14 158 56,03 32 20,25 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
706 72,78 169 23,94 687 66,18 171 24,89 
Männlich  356 50,42 88 24,72 364 52,98 95 26,10 
Weiblich 350 49,58 81 23,14 323 47,02 76 23,53 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
77 7,94 10 12,99 69 6,65 12 17,39 
Männlich 27 35,06 5 18,52 21 30,43 5 23,81 
Weiblich 50 64,94 5 10,00 48 69,57 7 14,58 
Zusammenfassung 
Stadtweit 
970 100,00 210 21,60 1038 100 246 23,69 
Männlich 471 48,56 110 23,35 509 49,04 131 25,74 
Weiblich 499 51,44 100 20,04 529 50,96 115 21,74 
 
 
In 2004 hat sich die Zahl der weiteren Beschäftigten, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, um 17,14 
% auf nunmehr 246 erhöht. Dieses entspricht einem Anteil von stadtweit 23,69 % aller weiteren Beschäftigten. Bei 
Betrachtung der einzelnen Gruppierungen fällt auf, dass fast 2/3 derjenigen, die eine Jugendleiterausbildung vor-
weisen können, sich ehrenamtlich betätigen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 17 
3.) Zusammenfassung 
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich stadtweit für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende 73.629,60  23,38 %  71.339,60 22,80 %  
Nicht hauptberuflich tätige Mitarbeite nde 37.761,25 11,99 %  52.176,00 16,67 %  
Ehrenamtlich Tätige      161.323,00 51,22 %  153.084,00 48,91 %  
Praktikant/innen/FSJ   42.259,00 13,42 %  36.377,00 11,62 %  
Anzahl der Stunden insgesamt:  314.972,85         100,00 %  312.976,60 100,00 %  
*Rundungsdifferenzen möglich 
  
  
 Insgesamt stehen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Münster in 2004 312.976,60 Jahresstun-
den zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Jahresstunden damit insgesamt um 0,63 % leicht gesun-
ken. Dieser Rückgang in der Summe aller Jahresstunden ist auf Abnahmen bei den Praktikanten und Praktikantin-
nen (- 13,91 %), bei den ehrenamtlich Tätigen (- 5,10 %) sowie bei den hauptberuflich Tätigen (- 3,11 %) zurückzu-
führen. 
Demgegenüber sind die Jahresstunden nicht hauptberuflich tätiger Mitarbeitender in 2004 um 38,17 % deutlich ge-
stiegen. 
 
 Der große Jahrestundenanteil Ehrenamtlicher (48,91 %) veranschaulicht einmal mehr die große Bedeutung ehren-
amtlichen Engagements in der Kinder - und Jugendarbeit. Damit leisten Ehrenamtliche mehr als doppe lt so viele 
Stunden wie Hauptamtliche. 
Grundsätzlich ist an dieser Stelle anzumerken, dass das Engagement Ehrenamtlicher immer die Begleitung durch 
hauptamtliche Fachkräfte voraussetzt. Ohne Hauptamtlichkeit ist ehrenamtliches Engagement in der offenen Kin-
der- und Jugendarbeit nicht vorstellbar. Mit einem Anteil von 22,80 % an den gesamten Jahresstunden leisten die 
hauptamtlich tätigen Mitarbeiter/-innen zwar nur den zweitgrößten, aber dennoch den fachlich zentralen Anteil an 
der Gesamtzahl aller Jahresstunden. 
 
Bei der Betrachtung der einzelnen Stadtbezirke (vgl. Anlage 6) fällt auf, dass der Jahresstundenanteil hauptamtlich 
Beschäftigter insbesondere in Hiltrup mit 43,21 % und Nord mit 34,92 % weit über dem stadtweiten Durchschnitt 
liegt (22,80 %), während der Stadtbezirk Mitte mit einem Anteil von 14,18 % stark nach unten abweicht. Der Wert 
des Stadtbezirkes Mitte fällt deshalb so deutlich ins Gewicht, weil mehr als ein Drittel aller Hauptamtlichen in Mitte 
beschäftigt sind. 
 
 
3.1.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
Die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Münster haben insgesamt 45.250 Stunden im Jahr geöffnet. Diese ver-
teilen sich auf insgesamt 1.595 Jahresöffnungswochen. Während dieser Zeit steht die Einrichtung für alle Kinder 
und Jugendlichen zur Verfügung und wird nicht nur exklusiv durch Einzelpersonen und einzelne Gruppen genutzt. 
Verglichen mit dem Vorjahr (44.801 Öffnungsstunden, vgl. Jahresbericht 2003) sind in 2004 die Öffnungszeiten  
stadtweit um 1,0 % (+449 Stunden) gestiegen.  
Bei der Verteilung der Öffnungszeiten auf die einzelnen Stadtbezirke fallen im Vergleich zum Vorjahr die Stadtbe-
zirke Hiltrup (+  13,00 %), Nord (+  5,80 %), Mitte (+  3,11 %) und West (+  2,91 %) mit einer Steigerung auf, wäh-
rend in den  Stadtbezirken Ost  ( - 29,22 %) und Südost ( - 4,6 %) eine Reduzierung der Öffnungszeiten zu ver-
zeichnen ist.  
 
Im Durchschnitt haben die Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 27 Stunden wöchent-
lich geöffnet (2003: 27 Stunden).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 18 
 
Von den 36 Kinder- und Jugendeinrichtungen haben 30,56 %  (40 % in 2003) an Wochenenden geöffnet. Knapp 70 
% der Einrichtungen (60 % in 2003) hat am Wochenende die Türen geschlossen.  
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern 
 
Im gesamten Stadtgebiet verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt: 
 
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
 
Jahresstu nden Anteil in % 
 
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
5.039,50 4,23 %  3.392,00 2,64 %  
Angebote in den Schulferien/ in d er Freizeit  
 
7.819.50 6,57 %  10.869,25 8,45 %  
Angebote in Sport und Spiel  
 
5.792,50 4,87 %  7.100,50 5,52 %  
Arbeitsweltbezogene Angebote  
 
2.077,85 1,75 %  2.593,80 2,02 %  
Begegnung und Kommunik ation 
 
39.879,00 33,50 %  40.723,60 31,65 %    
Beratungsangebote 
 
8.605,00 7,23 %  9.055,50 7,04 %  
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
4.587,00 3,85 %  3.414,50 2,65 %  
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
330,00 0,28 %  348,00 0,27 %  
Interkulturelle Angebote  
 
4.640,00 3,90 %  3.423,00 2,66 %  
Kreative Angebote 
 
15.765,00 13,24 %  15.925,90 12,38 %  
Kulturelle Angebote 
 
5.079,00 4,27 %  8.311,50 6,46 %  
Medienpädagogische Angebote  
 
12.496,50 10,50 %  14.342,92 11,15 %  
Mobile Angebote 
 
3.267,00 2,74 %  2.900,00 2,25 %  
Partizipative Angebote 
 
855,50 0,72 %  2.760,00 2,14 %  
Schulbezogene Angebote  
 
2.803,00 2,35 %  3.527,50 2,74 %  
Gesamt 
 
119.036,35 100,00 % 128.687,97 100,00%

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 19 
Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, liegen sta dtweit die Angebotsschwerpunkte bei den Ang e-
botsfeldern "Begegnung und Kommunikation" (an 1. Stelle mit 31,65 % ), "Kreative Angebote" (an 2. Stelle mit 
12,38 %) und "Medienpädagogische Angebote" (an 3. Stelle mit 11,15 %). Die Angebotsfelder "Angebote in d en 
Schulferien" (8,45 %), "Beratungsangebote" (7,04 %), "Kulturelle Angebote" (6,46 %) und "Angebote in Sport und 
Spiel" (5,52 %) sowie "Schulbezogene Angebote" (2,74 %) folgen den genannten Schwerpunkten in der Rangfolge. 
Die Schlusslichter bilden die Angebotsfelder  "Arbeitsweltbezogene Angebote" (2,02 %) und "Integrative Angebote 
für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen" (0,27 %).  
 
Die Gesamtzahl aller Angebotsstunden hat sich in 2004 mit insgesamt 128.687,97 Stunden gegenüber dem Vo r-
jahr (119.036) um 8,11 % erhöht. 
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich bei den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen: 
 
 „Kulturelle Angebote“ sind stadtweit um ca. 64 % (2003: 5.079,00 und in 2004: 8.311,50 ) gestiegen. Diese Erhö-
hung wird von nahezu allen Stadtbezirken getragen, dabei insbesondere von den Stadtbezirken Mitte (+ 70,33 %), 
Hiltrup (+  31,04 %) und  Südost (+ 1.937,50 %).  
 
Auch bei den  „Angeboten in den Schulferien“ ist stadtweit eine erhebliche Steigerung um 39 % (2003: 7.819,50  
und in 2004: 10.869,50) festzustellen. Bei Betrachtung der einzelnen Stadtbezirke wird erkennbar, dass insbeson-
dere in den Stadtbezirken Hiltrup (+ 169,40 %), Mitte (+ 29,55 %) und West (+ 46,03 %) eine deutliche Ausweitung 
zu verzeichnen ist.  
 
Eine Steigerung (+ 25,85 %) gegenüber dem Vorjahr hat es auch bei den „Schulbezogenen Angeboten“ gegeben; 
dies liegt insbesondere an einer Zunahme der Angebotsstunden in den Stadtbezirken West (+ 127,00 %), Nord (+  
55,26 %) und Hiltrup (+ 194,58 %).  
 
Auch die „Partizipativen Angebote“  sind von 855,00 Jahresstunden in 2003 auf  2760,00 Jahresstunden in 2004 (+ 
222,62 %) deutlich gestiegen. Hier fallen vor allem die Erhöhungen in den Stadtbezirken West (+ 364,37 %) und 
Mitte (+ 226,14 %) ins Gewicht.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 20 
 
Einen Rückgang hat es im Vorjahresvergleich insbesondere in den Bereichen „Angebote der Kinder- und Jugend-
bildung“,  „Interkulturelle Angebote“ und „Geschlechtsspezifische Angebote“ gegeben.  
Bei den „ Angeboten der Kinder- und Jugendbildung“ ist stadtweit eine Reduzierung um 32,69 %  (2003: 5.039,50 
auf 2004: 3.392,00) zu verzeichnen: hier sind vor allem die Angebote in den Stadtteilen Hiltrup ( - 92,95 %)  und 
Südost (- 54,94 %) reduziert worden.   
 
Auch bei den „Interkulturellen Angeboten“ ist eine Verringerung der Angebotsstunden stadtweit um 26,23 % (2003: 
4.640,00 aus 2004: 3.423,00) festzustellen. Besonders im Stadtbezirk West wurden die „Interkulturellen Angebote“ 
um 86,41 % deutlich reduziert. 
 
„Geschlechtsspezifischen Angebote“  haben sich stadtweit  um 25,56 % (2003: 4.587,00 auf 2004: 3.414,00) ver-
ringert. Während sich geschlechtsspezifische Angebote im Stadtbezirk West (+ 67,61 %) deutlich erhöht haben, 
sind die Angebote im Stadtbezirk Ost  (- 76,85 %) und Hiltrup (- 50,82 %) erheblich  zurückgegangen.  
 
Betrachtet man Angebotsfelder vor der Fragestellung, ob diese einen räumlichen Schwerpunkt haben, so lässt sich 
folgendes feststellen: Nach wie vor haben einzelne Angebotsfelder ihren Schwerpunkt im Bezirk Mitte. Dement-
sprechend werden die Angebotsfelder 
 
- "Beratung" mit einem Anteil von 85,58 %  
- "Arbeitsweltbezogene Angebote" mit einem Anteil von  77,72 %  
- "Kulturelle Angebote"  mit einem Anteil an 75,89 %  
 
bevorzugt im Bezirk Mitte vorgehalten. Diese Entwicklung lässt sich zum einen dadurch erklären, dass diese Ange-
bote eine besonders ausgeprägte Themenbezogenheit haben und deswegen junge Menschen aus dem gesamten 
Stadtgebiet ansprechen. Zum anderen haben sich zentrale Einrichtungen konzeptionell spezialisiert. Im Auße n-
stadtbereich werden kaum Angebote dieser Art vorgehalten. Einzelheiten dazu sind der nachfolgenden bezirksbe-
zogenen Berichterstattung zu entnehmen.  
 
Wie das folgende Kreisdiagramm darlegt, liegt der Schwerpunkt der Angebote mit 44 % (43 % in 2003) im Bezirk 
Mitte, gefolgt von Nord mit 21 % (19 % in 2003) und an der d ritten Stelle West mit 13 % (13 % in 2003 ). Im Ver-
gleich zum Vorjahr haben sich die Anteile der Bezirke West (13 %) und Hiltrup (12 %) nicht verändert, während 
sich die Anteile des Bezirkes Südost von  8 % (2003) auf 6 % (2004) und des Stadtbezirkes Ost von 5 % (2003) auf 
4 % (2004) reduziert haben. Die Anteile der Bezirke Mitte und Nord sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (s.o.).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 21 
Versorgung mit Angebotsstunden 
 
Durch die Zusammenführung der vorliegenden Informationen zum Stand der Bevölkerungsentwicklun g, der Ja h-
resarbeitsstunden und der Angebotsstunden ergibt sich folgendes Bild: 
 
 
Stadtbezirke Bevölkerung 
6-21 Jahre 
% Angebots- 
stunden 
% Jahresarbeits-
stunden 
% 
Mitte 12.306 29,82 56.955,00 44,26 174.451,50 55,74 
Nord 5.425 13,15 26.942,47 20,94 39.087,00 12,49 
West 9.207 22,31 16.152,50 12,55 38.888,00 12,43 
Hiltrup 6.113 14,82 15.737,00 12,23 26.025,80 8,32 
Süd-Ost 4.910 11,90 8.315,50 6,46 21.717,80 6,94 
Ost 3.300 8,00 4.585,50 3,56 12.806,50 4,09 
stadtweit 41.261 100,00 128.687,97 100,00 312.976,60 100,00 
 
 
Wie bereits auf Seite 10 dargelegt, wurde aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder - und Jugendförde-
rungsgesetz die Betrachtung der jungen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6 -21-
Jährigen beschränkt. Aus diesem Grund wird sowohl bei der tabellarischen Darstellung als auch den nachfolgen-
den Ausführungen auf einen Vorjahresvergleich verzichtet. Er ist aber für den Jahresbericht 2005 vorgesehen: 
 
Stadtweit stehen 41.261 Menschen im Alter von 6-21 Jahren insgesamt 128.687,97 Angebotsstunden der offenen 
und mobilen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.  
Hervorzuheben ist, dass der Bezirk Nord 20,94 % aller Angebotsstunden im Stadtgebiet vorhält, sein Anteil an jun-
gen Menschen aber „nur“ 13,15 % beträgt. Im Bezirk West hingegen ergibt sich ein umgekehrtes Bild: während hier 
22,31 % der jungen Bevölkerung aus ganz Münster leben, stehen „nur“ 12,55 % aller Angebotsstunden zur Verfü-
gung.  
 
Die stadtweiten 128.687,97 Angebotsstunden werden durch 312.976,60 Jahresarbeitsstunden hauptamtlicher und 
weiterer Beschäftigter möglich gemacht. 
Dies bedeutet, dass rein rechnerisch im stadtweiten Durchschnitt eine Jahresarbeitsstunde zu 0,41 Angebotsstun-
den führt. Auf Bezirksebene ist festzustellen, dass der prozentuale Anteil des Bezirkes Mitte an der Jahresarbeits-
stunden (55,74 %) höher ist als sein Anteil an den Angebotsstunden (44,26 %). Ausschließlich in Mitte ist ein sol-
ches Verhältnis festzustellen. Hieraus ergibt sich, dass im Bezirk Mitte rein rechnerisch eine Jahresarbeitss tunde 
zu 0,33 Angebotsstunden führt. Demgegenüber ist für den Bezirk Nord festzustellen, dass sein Anteil an den An-
gebotsstunden in Höhe von 20,94 % einem Anteil von Jahresarbeitsstunden in Höhe von lediglich 12,49 % gegen-
über steht. Hieraus ergibt sich, dass im Stadtbezirk Nord eine Jahresarbeitsstunde rein rechnerisch zu 0,69 Ange-
botsstunden führt. 
 
Für den Norden Münsters lässt sich zusammenfassend feststellen, dass das quantitativ sehr gute Angebot für jun-
ge Menschen von 6-21 Jahren mit relativ wenig Jahresarbeitsstunden geleistet wird. 
 
Grundsätzlich ist die Zahlenanalyse im Hinblick auf verlässliche Aussagen und Erklärungen ohne den Diskurs mit 
den Fachleuten vor Ort schwierig. Aus diesem Grund ist eine fachliche Auseinandersetzung und Interpretation der 
hier vorgelegten Daten gemeinsam mit den Fachkräften im "Qualitätszirkel der offenen und mobilen Kinder - und 
Jugendarbeit" sowie in den einzelnen Stadtteilarbeitskreisen der Kinder- und Jugendarbeit sinnvoll.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 22 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden stadtweit von regelmäßig 
und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern genutzt. Besucher und Besucherinnen, die den 
Normalbetrieb in Häusern und Abenteuerspielplätzen regelmäßig n utzen, werden dabei als Stammbesu-
cher/innen bezeichnet. Diese Gruppe ist den Mitarbeitern/-innen der Einrichtungen gut bekannt, so dass von die-
sen nicht nur die Anzahl angegeben, sondern auch eine Kategorisierung nach Alter und Geschlecht vorgenommen 
werden kann. Andererseits nutzen den „Normalbetrieb“ von Häusern und Abenteuerspielplätzen auch unregelmä-
ßig erscheinende Besucher und Besucherinnen, die den Mitarbeitenden der Einrichtungen in der Regel nicht 
näher bekannt sind, deren Anzahl im Berichtsjahr sich allerdings bestimmen lässt.  
Die Verteilung der Stammbesucher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Ta-
belle zu entnehmen:  
 
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
Weiblich  männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 1.384 30,26 740 53,47 644 46,53 1.186 28,37 626 52,78 560 47,22 
12 –  14 Jahre 1.117 24,43 560 50,13 557 49,87 1.080 25,84 543 50,28 537 49,72 
15 –  17 Jahre 1.326 29,00 568 42,84 758 57,16 1.320 31,58 514 38,94 806 61,06 
18 –  21 Jahre 746 16,31 298 39,95 448 60,05 594 14,21 254 42,76 340 57,24 
Summe: 4.573 100,00 2.166 47,36 2.407 52,64 4.180 100,00 1.937 46,34 2.243 53,66 
  
 
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  4.573 100,00 4.180 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund    1.547 37,01 
  
 
 2003 2004 
Anzahl Unregelmäßige Besucher   82.915 
 
 
 
Insgesamt ist die Anzahl der Stammbesucherinnen und -besucher im Vergleich zum Vorjahr um  8,59 % ( - 393)  
zurückgegangen. Dabei fällt auf, dass der Rückgang bei den weiblichen Stammbesuchern mit 10,57 % überpro-
portional ausfällt, während die Zahl bei den männlichen Stammbesuchern mit 6,81 % weniger stark zurückge-
gangen ist.  
Insbesondere in der Altersgruppe der 6- bis 11-jährigen (-14,31 %) sowie in der Altersgruppe der 18 - 21-jährigen (-
20,38 %) ist der Rückgang deutlich. Bei Betrachtung der einzelnen Stadtbezirke fällt auf, die Bezirke Nord und Ost 
gegen diesen Trend steigende Stammbesucherzahlen zu verzeichnen haben. 
 
Der Anteil der noch nicht volljährigen Stammbesucher/-innen (6 - 17 Jahre) ist weiter gestiegen und beträgt nu n-
mehr 85,79 % (3.586) nach 83,69 % in 2003. Nur ca. 14 % der regelmäßig anwesenden Besucher und Besuche-
rinnen sind 18 - 21 Jahre alt.  
 
Stadtweit sind in 2004 mit 53,66 % über die Hälfte aller Besucherinnen und Besucher männlich. Im Vergleich zum 
Vorjahr  (2003: 52,63 % Jungenanteilanteil) haben sich damit die Anteile weiterhin zugunsten der männlichen Be-
sucher entwickelt. 
Zu dem ist festzustellen, dass mit steigendem Alter der Mädchen unter den Stammbesuchern deren Anzahl sinkt, 
wobei bei den Jungen (logischerweise) eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten ist. Gerade in der „sensiblen“ 
Altersphase von 15 – 17 Jahren werden mit den Angeboten der Kinder - und Jugendarbeit nur ca. 39 % weibliche 
Besucherinnen erreicht.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 23 
 
37,01 %  (1.547) aller Stammbesucherinnen und -besucher münsteraner Kinder- und Jugendeinrichtungen haben 
einen Migrationshintergrund. Bei der Betrachtung einzelner Stadtbezirke fällt auf, dass über di e Hälfte aller 
Stammbesuchenden mit Migrationshintergrund regelmäßig die Kinder - und Jugendeinrichtungen im Stadtbezirk 
Nord besuchen.  
 
 
3.1.4 Ausblick für die Gesamtstadt 
 
Zusammenfassend sind für Münster im Wesentlichen folgende Punkte zu benennen: 
 
 
•  Erstmalig belegen die Zahlen in 2004 einen Rückgang des hauptberuflichen Personals. So stehen für die of-
fene und mobile Kinder - und Jugendarbeit  im Berichtszeitraum stadtweit insgesamt 1.783,49 Wochenstun-
den hauptberuflich Beschäftigter
 zur Verfügung. Gegenüber 2003 ist das eine Reduzierung  um ca. 3,11 %. 
Im stadtweiten Durchschnitt arbeiten die hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in 2004 damit nur 
noch 31,85 Wochenstunden, während sie in 2003 durchschnittlich 32,29 Wochenstunden arbeiteten.  
 
•  Mit einem Anteil von über 80 % ausgebildeter Diplom-Sozialpädagogen/-innen bzw. Diplom-Sozialarbeiter/-
innen ist die Qualifikation der Fachkräfte in der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit auch in 2004 
unbestritten.  
 
•  Wie auch im Vorjahr bestreiten die hauptberuflich beschäftigten Männer mit  63,47 % (2004) den Großteil aller 
Wochenstunden, während Frauen nur 36,53 % aller Wochenstunden leisten. Vor dem Hintergrund, dass bei 
der Ausgestaltung der Angebote in der offenen und mobilen Kinder - und Ju gendarbeit grundsätzlich die 
Gleichstellung von Mädchen und Jungen zu beachten ist, ist die Geschlechterverteilung in der Struktur der 
hauptberuflich Beschäftigten kritisch zu beurteilen.  
 
•  Das ehrenamtliche Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil der  Kinder- und Jugendarbeit. Die Arbeit 
der 56 hauptamtlich Beschäftigten wird in 2004 stadtweit von ca. 1.038 "weiteren Beschäftigten" unterstützt. 
Dabei fällt auf, dass mit 66,18 % (687) der Anteil ehrenamtlich Tätiger an dieser Gruppe zwar geringer als im 
Vorjahr, dennoch aber besonders hoch ist. Diese Zahlen belegen erneut die große Bedeutung ehrenamtl i-
chen Engagements in der Kinder- und Jugendarbeit. 
 
•  Insgesamt stehen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Münster in 2004 312.976,60 Jahres-
stunden aller Beschäftigungsgruppierungen zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Jahresstunden 
insgesamt um 0,63 % leicht gesunken. 
 
•  Auch die Angebote für die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtungen konnten in 2004 stadtweit um 8,11 % 
erhöht werden. 
Die Angebotsschwerpunkte liegen in 2004 wie in 2003 bei den Angebotsfeldern "Begegnung und Kommun i-
kation", "Kreative Angebote" und "Medienpädagogische Angebote". Entsprechend der Bedarfe vor Ort sowie 
der aktuellen sozialpolitischen Zielsetzungen sind in 2004 die Kooperationen von Jugendarbeit und Schule 
weiter ausgebaut worden. Die Zahlen belegen gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung der „Ange-
bote in den Schulferien“ und der „Schulbezogenen Angebote“. 
Vor dem Hintergrund des neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetzes und den darin beschriebenen Quer-
schnittsaufgaben, ist  der Rückgang in den Angebotsfeldern „Interkulturelle Angebote“ und „Geschlechtsspezi-
fische Angebote“ in der Auswertung genauer zu prüfen. 
"Integrative Angebote für Kinder un d Jugendliche mit Behinderungen" gehören in 2004 wie auch im 2003 
nicht zum pädagogischen Alltag in Kinder - und Jugendeinrichtungen. Bereits aufgrund der Ergebnisse des 
letzten Jahresberichts hat die Jugendförderung eine intensive Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe e. V. und 
der Koordinierungsstelle für Behindertenfragen der Stadt Münster aufgebaut. Ziel dieser Kooperationsbemü-
hungen ist die Integration behinderter Kinder in die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit. In einzelnen 
Stadtteilen haben sich bereits erste Kooperationen entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass sich die Früch-
te dieser Arbeit in den kommenden Berichten widerspiegeln werden.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 24 
•  Trotz der breiten Angebotspalette der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist die Anzahl der Stammbesucherin-
nen und -besucher insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um  8,59 % zurückgegangen. Von zentraler Bedeu-
tung ist die Feststellung, dass jeder dritte Stammbesuchende aus Zuwanderfamilien stammt (Migrationshi n-
tergrund). 
 
 
In der Gesamtschau bleibt festzustellen, dass aufgrund reduzierter Zuschüsse im Berichtszeitraum und in den Vor-
jahren deutliche Einschränkungen im Bereich der Strukturdaten (Wochenstunden Hauptberuflicher und Jahre s-
stunden insgesamt) zu verzeichnen sind, während die konkreten Leistungen für die Zielgruppe ( Öffnungsstunden 
und Angebotsstunden) sich stabilisiert bzw. sogar verbessert haben. Offensichtlich zeigen die Träger große Bemü-
hungen ihre Angebote für Kinder und Jugendliche in Münster aufrechtzuerhalten.   
 
Wie in den Vorjahren so gilt auch heute, dass die Zahlenanalyse im Hinblick auf handfeste Aussagen und Erklä-
rungen ohne den Diskurs mit den Fachleuten vor Ort grundsätzlich schwierig ist. Aus diesem Grund ist eine er-
neute fachliche Auseinandersetzung und Interpretation der hier vorgelegten Daten gemeinsam mit den Fachkräften 
im "Qualitätszirkel der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit" und in den stadtteilorientierten Fachgremien 
vorgesehen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 25 
3.2 Stadtbezirk Mitte 
 
3.2.1 Einführung 
 
Aufgrund seiner Größe ist der Stadtbezirk Mitte organisatorisch in drei Teile aufgeteilt.  
 
Bezirk Mitte; Bezirke Aegidii, Überwasser, Dom, Buddenturm, Martini, Bahnhof, Hansaplatz, Mauritz-West, Mauritz-
Mitte, Schlachthof, Neutor, Hafen, Herz-Jesu und Schloss.  
Ansprechpartnerin: Frau Clarissa Benner, ( 4 92 - 51 13 , e-mail: benner@stadt-muenster.de 
 
Bezirk Mitte-Süd; Bezirke Pluggendorf, Josef, Aaseestadt, Geist, Schützenhof und Düesberg. 
Ansprechpartnerin: Frau Claudia Uhrhan, ( 4 92 - 58 63, e-mail: uhrhan@stadt-muenster.de  
 
Bezirk Kreuz, Rumphorst und Uppenberg. 
Ansprechpartner: Herr Thilo Heise, ( 4 92 - 51 21, e-mail: heise@stadt-muenster.de  
 
Im Stadtbezirk Mitte leben aktuell 12.306 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren: 
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
5.314 2.831 4.161                           12.306  
 
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6-21-jährigen beschränkt. Hierdurch wird eben-
falls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in der 
Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. 
Vergleicht man die Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mit denen des Vorjahres, bleibt festzustellen, 
dass sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Bezirk Mitte um 95 (-0,76 %) verringert hat. 
Die Entwicklung der Altersgruppe von 6 bis 21 Jahre wird laut Gesamtstatistik 2013 für den Bezirk Mitte wie folgt 
prognostiziert: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Al ter von 6 bis 21 Jahren wird von derzeit 12.306 auf 
11.421 im Jahre 2013 sinken, das entspricht einer Verringerung um 7,19 % (=885 Kinder und Jugendliche).  
   
 
3.2.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
Abi Südpark Stadt Münster Abenteuerspielplatz Schützenhof 
AWO Jugendtreff Nienkamp AWO Kreisverband Münster  Kinder - und Jugendeinric htung Uppenberg 
Ev. Jugendzentrum Die trich-
Bonhoeffer-Haus 
Ev. Apostelkirchengemeinde Kinder - und Jugendeinric htung Dom 
Janosch-Jugendcafé Trägerverbund: BW Aasee, Jak o-
bus, St. Stephanus 
Kinder - und Jugendeinric htung Aaseestadt 
Jib Stadt Münster Jugendeinrichtung Josef 
Jugendheim Hl. Kreuz  Kath. Kirchengemeinde Hl. Kreuz  Kinder - und Jugendeinric htung Kreuz 
Jugendheim Liebfrauen  Kath. Kirchengemeinde Liebfra u-
en-Überwasser 
Kinder - und Jugendeinric htung Überwasser 
Kinder- u. Jugendtreff TEO  Kath. Kirchengemeinde Hl. Geist  Kinder - und Jugendeinric htung Geist 
Kinder- u. Jugendtreff St. Mauritz  Kath. Kirchengemeinde St. Ma uritz Kinder - und Jugendeinric htung Mauritz 
Schülercafé Lenz  Kath. Studierende Jugend (KSJ)  Kinder - und Jugendeinric htung Martini 
Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus Ev. Erlöser Kirchengemei nde Kinder - und Jugendeinric htung Bahnhof 
Pfarrer-Eltrop-Heim Kath. Kirchengemeinde Herz -Jesu 
und St. Elisabeth 
Kinder - und Jugendeinric htung Herz Jesu 
Jugendzentrum Sam stagskreis Diakonisches Werk Münster  Kinder - und Jugendeinric htung Schützenhof 
Samstagskreis-Streetwork Diakonisches Werk Münster  Mobile Jugendarbeit  Schützenhof

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 26 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
 Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
Absolut %  Absolut %  
Anzahl   Insgesamt 18 31,58 18 32,14 
Öffentlich finanziert  14            77,78 14 77,78 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  4 22,22 4 22,22 
Weiblich 6 33,33 6 33,33 Geschlecht  
Männlich 12 66,67 12           66,67 
Unter 25 Jahre  0 0,00 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  0 0,00 2 11,11 
30 bis unter 40 Jahre  8 44,44 7 38,89 
Alter  
40 Jahre und älter  10 55,56 9 50,00 
Diplom-Sozialarbeiter/in  7 38,89 6 33,33 
Diplom-Sozialpädagoge/in  6 33,33 6 33,33 
Diplom-Pädagoge 2 11,11 2 11,11 
Anderer Hochschulabschluss  1 5,56 2 11,11 
Erzieher/in 1 5,56 1 5,56 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 1 5,56 1 5,56 
 
 
Im Bezirk Mitte hat sich die Zahl der hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den  14 Kinder- und Ju-
gendeinrichtungen gegenüber 2003 nicht verändert.  
 
Der Anteil der Frauen beträgt nach wie vor 33,33 % und liegt damit etwas unter dem stadtweiten Durchschnitt 
(41,07 %). Aufgrund von Personalwechseln ist die Altersstufe der 25 -30-jährigen erstmalig vertreten. Der Alter s-
durchschnitt der Mitarbeitenden in offenen und mobilen Jugendeinrichtungen im Bezirk Mitte ist in 2004 somit ge-
sunken, der überwiegende Teil der Beschäftigten ist jedoch nach wie vor älter als 30 Jahre.  
 
Der Anteil der Beschäftigten, die eine pädagogische Qualifikation besitzen, beträgt 77,77 % und liegt damit etwas 
unter dem stadtweiten Durchschnitt von 83,92 %. 
 
Der Umfang
 der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Mitarbeiter/-innen im Zusammenhang mit Informationen 
zum Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
626,75 
34,82 
34,05 618,25 
34,35 
34,67 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
453,50 
173,25 
72,36 
27,64 
425,75 
192,50 
68,86 
31,14 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
492,00 
134,75 
78,50 
21,50 
472,75 
145,50 
76,47 
23,53 
 
 
Im Hinblick auf die geleisteten Wochenstunden im Bezirk Mitte sind zw ischen den Berichtsjahren 2003 und 2004 
geringfügige Abweichungen erkennbar. Trotz gleichbleibender Anzahl der Beschäftigten ist die Zahl der geleisteten 
Wochenstunden leicht um 1,36 % gesunken.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 27 
Der Anteil der Frauen an den geleisteten Wochenstunden hat sich zwar leicht auf 31,14 % erhöht, liegt aber nach 
wie vor unter dem stadtweiten Durchschnitt von 36,53 %. 
 
 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
  
 2.1) Übersicht 
 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
58 14,57 11.517,75 7,49 89 21,81 14.685,50 9,81 
 
Männlich 25 43,10   4.816,75       41,82 39 43,82 6.430,50 43,79 
Weiblich 33 56,90 6.701,00       58,18 50 56,18 8.255,00 56,21 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
304 76,38 120.348,00 78,23 287 70,34 115.270,00 76,99 
Männlich  164 53,95  75.738,00 62,93 163 56,79 74.171,00 64,35 
Weiblich 140 46,05  44.610,00       37,07 124 43,21 41.099,00 35,65 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
36 9,05 21.965,00 14,28 32 7,84 19.766,00 13,20 
Männlich 16 44,44    7.634,00       34,76 14 43,75 7.616,00 38,53 
Weiblich 20 55,56  14.331,00       65,24 18 56,25 12.150,00 61,47 
Zusammenfassung  
 
398 100,00 153.830,75 100,00 408 100,00 149.721,50 100,00 
Männlich 205 51,51 88.188,75 57,33 216 52,94 88.217,50 58,92 
Weiblich 193 48,49 65.642,00 42,67 192 47,06 61.504,00 41,08 
 
 
Insgesamt hat sich die Anzahl der weiteren Beschäftigten im gesamten Bezirk Mitt e geringfügig um 2,51 % auf 
nunmehr 408 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dem gegenüber hat sich die Summe der geleisteten Jahresstunden 
um 2,67 % verringert. 
 
Bei Betrachtung der einzelnen Beschäftigungsformen lässt sich folgendes feststellen: 
 
•  Lediglich im Bereich der "nicht hauptberuflich Beschäftigten" ist eine Steigerung sowohl bei der Anzahl als 
auch bei der Zahl der geleisteten Jahresstunden zu verzeichnen. Hier hat sich die Anzahl im Vergleich zu 
2003 um 53,45 % erhöht, die Anstieg der geleisteten Jahresstunden fällt mit 27,50 % weniger stark aus. 
 
•  Bei der Gruppe der ehrenamtlich Tätigen ist festzustellen, dass sich die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 
5,59 % verringert hat. Die Zahl der von diesen geleisteten Jahresstunden ist um 4,22 % zurück gegangen. 
 
•  Die Anzahl der Praktikanten im Bezirk Mitte hat sich im Vergleich zu 2003 um 11,11 % verringert, die Zahl der 
von dieser Gruppe geleisteten Jahresstunden um 10,01 %.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 28 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
58 14,57 13 22,41 89 21,81 38 42,70 
Männlich 25 43,10          7 28,00 39 43,82 20 52,63 
Weiblich 33 56,90          6 18,18 50 56,18 18 47,37 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
304 76,38 76 25,00 287 70,34 82 28,57 
Männlich  164 53,95        41 25,00 163 56,79 49 59,76 
Weiblich 140 46,05        35 25,00 124 43,21 33 40,24 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
36 9,05 8 22,22 32 7,84 11 34,38 
Männlich 16 44,44          4 25,00 14 43,75 5 45,45 
Weiblich 20 55,56          4 20,00 18 56,25 6 54,56 
Zusammenfassung 
Stadtteilweit 
398 100,00         97 24,37 408 100,00 131 32,11 
Männlich 205 51,51 52 25,37 216 52,94 74 56,49 
Weiblich 193 48,49 45 23,32 192 47,06 57 43,51 
 
 
Die Anzahl der weiteren Beschäftigten mit Jugendleiterausbildungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 
35,05 % auf nunmehr 131 erhöht. Mit einem Anteil von nunmehr 32,11 % liegt der Bezirk Mitte damit deutlich über 
dem stadtweiten Durchschnitt von 23,69 %. 
Zwar wird dieser Anstieg von allen Beschäftigungsformen getragen, besonders auffallend ist jedoch die Entwic k-
lung im Bereich der „nicht hauptberuflich Beschäftigten“. Hier hat sich die Zahl derer, die eine Jugendleiterausbi l-
dung haben, fast verdreifacht.  
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende 25.070,00 14,01 24.730,00 14,18 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbeite nde 11.517,75  6,44 14.685,50 8,42 
Ehrenamtlich Tätige      120.348,00 67,27 115.270,00 66,07 
Praktikant/innen/FSJ   21.965,00 12,28 19.766,00 11,33 
Anzahl der Stunden insgesamt:  178.900,75 100,00 174.451,50 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Die Zahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten Jahresstunden ist in 2004 um 
4.449,25 Stunden (- 2,49 %) gesunken. Einzig und allein der Bereich der „nicht hauptberuflich Beschäftigten“ hat 
sich diesem Trend mit einem Anstieg um 27,50 % entziehen können.  
 
Auffällig ist der nach wie vor hohe Anteil der ehrenamtlich Tätigen. Er liegt in Mitte bei 66,07 %, während er im 
stadtweiten Durchschnitt lediglich 48,91 % beträgt. Demgegenüber liegen die Anteile der hauptberuflich sowie nicht 
hauptberuflich Beschäftigten an den insgesamt geleisteten Jahresstunden jeweils deutlich unter dem stadtweiten 
Werten (hauptberuflich Beschäftigte: 22,80 %; nicht hauptberuflich Beschäftigte: 16,67 %).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 29 
3.2.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
14 Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk Mitte haben insgesamt 16.979,00 Stunden im Jahr 2004 geöffnet. 
Im Vergleich zu 2003 hat sich damit die Zahl der Öffnungsstunden leicht um 3,11,% erhöht. Die Gesamtöffnungs-
stunden verteilen sich insgesamt auf 619 Jahresöffnungswochen.  
 
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern 
 
Im Stadtbezirk Mitte verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt: 
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
Mitte 
Jahresstu nden Anteil in % 
Mitte 
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
1.478,00 2,86 1.085,00 1,91 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
1.905,00 3,68 2.468,00 4,33 
Angebote in Sport und Spiel  
 
1.715,00 3,31 1.785,00 3,13 
Arbeitsweltbezogene Angebote  
 
1.706,00 3,30 2.016,00 3,54 
Begegnung und Kommunik ation 
 
14.120,00 27,29 12.454,00 21,87 
Beratungsangebote 
 
7.140,50 13,80 7.750,00 13,61 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
1.328,00 2,57 1.029,00 1,81 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
322,00 0,62 348,00 0,61 
Interkulturelle Angebote  
 
526,00 1,02 436,00 0,77 
Kreative Angebote 
 
10.728,00 20,73 10.678,50 18,75 
Kulturelle Angebote 
 
3.703,00 7,16 6.307,50 11,07 
Medienpädagogische Angebote  
 
5.509,00 10,65 7.222,00 12,68 
Mobile Angebote 
 
272,00 0,53 480,00 0,84 
Partizipative Angebote 
 
690,50 1,33 2.252,00 3,95 
Schulbezogene Angebote  
 
596,00 1,15 644,00 1,13 
Gesamt 
 
51.739,00 100,00 56.955,00 100,00 
%-Anteil Mitte am gesamten Stadtgebiet   43,46  44,26

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 30 
 Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
  
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, liegen die Angebotsschwerpunkte auch im Bezirk Mitte, ver-
glichen mit der stadtweiten Verteilung, bei den Angebotsfeldern „Begegnung und Kommunikation“  mit 21,87 %  
(stadtweit: 31,65 %) und „Kreative Angebote“ mit 18,75 % (stadtweit: 12,38 %). Im Unterschied zum stadtweiten 
Vergleich nehmen im Bezirk Mitte die „Beratungsangebote“ mit einem Anteil von 13,61 % die 3. Stelle ein, gefolgt 
vom Angebotsfeld „Medienpädagogischen Angebote“ mit 12,68 %. Im stadtweiten Vergleich stehen die „Medienpä-
dagogischen Angebote“ an 3. Stelle mit einem Anteil von 11,15 %. 
 
Die Gesamtzahl aller Angebotsstunden im Bezirk Mitte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,08 % auf nu n-
mehr 56.955 Stunden erhöht. 
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich in den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen. 
 
•  Die Angebotsstunden beim Angebotsfeld „kulturelle Angebote“ haben sich im Vergleich zum Jahr 2004 um 
70,33 % auf 6.307,50 Stunden erhöht. Zu erklären ist dieser Zuwachs mit Sonderprojekten, wie z. B. einem 
eigenen Musical des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses und neuen Projekten im Bereich Theater und Musik des Jib.  
 Zu berücksichtigen ist ferner, dass große Einrichtungen wie das Jib und das Paul -Gerhardt-Haus im Bezirk 
Mitte liegen, aber mit ihren Angeboten, insbesondere in den Bereichen Kultur, Kreativität und Beratung, alle 
Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Münster ansprechen. 
 
•  „Angebote in den Schulferien/in der Freizeit“ haben um 29,55 % zugenommen. Insbesondere ist dieses auf 
Veränderungen im Bereich der Ganztagsbetreuung von Schulkindern zurück zu führen. 
 
•  Bei den „Medienpädagogischen Angeboten“ ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 31,09 % festz u-
stellen. 
  
•  Ein Zuwachs um 226,14 % ist beim Angebotsfeld "partizipative Angebote" festzustellen. Große Projekte wie 
der Jugendaktionstag zur Volksinitiative oder die BDKJ-Aktion "Gimme 5" haben zu dieser Steigerung beige-
tragen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 31 
 
•  „Angebote der Kinder- und Jugendbildung“ sind um 26,59 % zurück gegangen. 
 
•  „Gechlechtsspezifische Angebote“ haben sich im Vergleich zu 2003 um 22,52 % reduziert. 
 
•  Die Jugendeinrichtungen hielten 11,80 % weniger Jahresstunden im Bereich „Begegnung und Kommunikati-
on“ in 2004 als in 2003 vor. 
 
 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden im Bezirk Mitte genutzt 
von regelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern. Die Verteilung der Stammbesu-
cher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
Weiblich  Männlich  Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 301 26,83 188 62,46 113 37,54  250 26,26 116 46,40 134 53,60 
12 –  14 Jahre 222 19,79 132 59,46 90 40,54 191 20,06 106 55,50 85 44,50 
15 –  17 Jahre 314 27,99 132 42,04 182 57,96 285 29,94 114 40,00 171 60,00 
18 –  21 Jahre 285 25,40 140 49,12 145 50,88 226 23,74 122 53,98 104 46,02 
Summe: 1.122 100,00 592 52,80 530 47,20 952 100,00 458 48,11 494 51,89 
 
 
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  1.122 100,00 952 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund    250 26,26 
 
 
 2003 2004 
Anzahl unregelmäßige Besucher                         76.792 
 
 
Die Anzahl der Stammbesucher ist in 2004 im Vergleich zu 2003 um 15,15 % (= 170 Personen) gesunken. Dabei 
fällt auf, dass der Rückgang bei den weiblichen Stammbesuchern mit 22,64  % (= 134 Personen) überproportional 
ausfällt, während er bei den männlichen Stammbesuchern mit 6,79 % (= 36 Personen) weniger stark zurückgegan-
gen ist. Der Rückgang erstreckt sich dabei über alle Altersgruppen. 
 
Auffällig ist, dass der stadtweite Trend, dass mit zunehmendem Alter der Anteil der weiblichen Besucher geringer 
wird, für den Bezirk Mitte nicht zutreffend ist. So beträgt der Anteil der weiblichen Besucher an der Gruppe der 18-
21-jährigen 53,98 %.  
 
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucherinnen und Besucher mit Migrationshintergrund und 
die Anzahl der „unregelmäßigen Besucher“. Mit 26,26 % liegt der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshi n-
tergrund deutlich unter dem stadtweiten Durchschnitt (37,01 %).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 32 
3.2.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die weiteren Träger in der Kinder - und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt  3.2.2. - ausschließlich oder überwiegend im Bezirk Mitte tätig sind, gibt die nachstehende Auf-
listung. Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene 
Auflistung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Apostel-Kirchengemeinde 
Ev. Erlöser-Kirchengemeinde 
Ev. Jakobus-Kirchengemeinde 
Ev. Matthäus-Kirchengemeinde 
Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde 
Ev. Freikirchliche Gemeinde 
 
 
Jugendverbände 
 
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V., Stamm 
Totila 
DPSG, Stamm Hl. Geist 
DPSG, Stamm Herz Jesu 
DPSG Hl. Kreuz, Stamm Liutger 
DPSG Bezirk Münster 
Förderverein des Pfadfindertums e.V. 
VCP, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder 
BUND, Bund für Umwelt- und Naturschutz  
CAJ, Christliche Arbeiterjugend  
DAV Deutscher Alpenverein e.V. Sektion Münster-Jugend 
Deutsche Jugend aus Russland e.V. 
Dt. Gewerkschaftsbund Region Münsterland 
Die Johanniter-Unfallhilfe e.V. 
Jugendrotkreuz Kreisverband Münster  
DJO, Dt. Jugend in Europa 
EC Jugendbund 
Ev. Jugendpfarramt des Kirchenkreises Münster 
Jugendfeuerwehr Münster 
Regionalstelle für kath. Jugendarbeit, Stadtbüro des BDKJ 
Münster 
Sportjugend im Stadtsportbund Münster 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde Thomas Morus 
Kath. Kirchengemeinde Hl. Kreuz 
Kath. Kirchengemeinde Hl. Edith Stein 
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu und St. Elisabeth 
Kath. Kirchengemeinde St. Gottfried 
Kath. Kirchengemeinde St. Lamberti 
Kath. Kirchengemeinde St. Ludgeri / St. Aegidii 
Kath. Kirchengemeinde St. Martini 
Kath. Kirchengemeinde St. Mauritz 
Kath. Kirchengemeinde St. Servatii 
Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian 
Kath. Kirchengemeinde St. Stephanus 
Kath. Kirchengemeinde St. Joseph 
Kath. Kirchengemeinde St. Antonius 
Kath. Kirchengemeinde Hl. Geist 
Kath. Kirchengemeinde Liebfrauen / Überwasser 
 
 
 
 
Sportvereine 
 
SC Münster 08 
DJK SV Borussia 07   
TUS Saxonia Münster 
SV Blau-Weiß-Aasee 
 
 
 
Trägervereine 
 
Förderverein der Jugendarbeit St. Gottfried Münster e. V. 
Förderverein für die Geschwister – Scholl- Realschule 
Förderverein Overbergschule 
KSJ –Heimbauverein e. V. 
Arbeitskreis Ostviertel e.V. 
Bundesarbeitsgemeinschaft Den Kindern von Tschernobyl 
Dt. Kinderschutzbund, OV Münster e.V. 
Emshof Trägerverein e.V. 
Jugendtheaterwerkstatt Cactus e.V. 
Kreativhaus - Jugendkunstschule 
KCM Schwulen- und Lesbenzentrum e.V. 
Kaktus Münster e.V. Radio 
Jugendausbildungszentrum JAZgGmbH 
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung 
Verein für Aquarien- und Terrarienkunde Münster 1908 
Projekt FreundschaftBirzeit Münster e.V. 
Musifratz e.V., Kulturwerkstatt für Kinder, Jugendliche und 
Erwachsene 
Südviertelbüro e.V. 
SeHT e.V., Selbstständigkeitshilfe bei Teilleistungsschw ä-
che 
TV Münster –  Offener Kanal e.V. 
Verein zur Förderung der Jugendkultur e.V. 
Theaterpädagogisches Zentrum Münster e.V.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 33 
3.2.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit 
 
 
Schützenhof: 
 
Im Rahmen der stadtweiten Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschichte" der städtischen Drogenhilfe fand 
im März eine Stadtteilrallye für Schülerinnen und Schüler d er Geistschule statt. Ziel war es, Jugendlichen einen 
niedrigschwelligen Zugang zu sozialen Einrichtungen in ihrem Umfeld zu ermöglichen und sie darüber zu informie-
ren, welche Angebote und Leistungen dort im Rahmen der Sucht- und Präventionsarbeit stattfinden.  
Als Kooperationspartner waren beteiligt: ABI -Südpark, Beratungsstelle Südviertel, Caritas Beratungsstelle für 
Suchtfragen, DJK Borussia, Drogenberatung, Jib, Kinder - und Jugendzentrum TEO Heilig Geist, Streetwork im 
Südviertel,  Südviertelbüro, Verein zur Förderung der Jugendkultur / Skaters Palace.  
Das Angebot stieß sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Kooperationspartnern auf positive Resonanz, da 
mit geringem  Aufwand und viel Spaß Informationen und Zugänge zum Thema vermittelt werden konnten.   
 
Anfang Mai fand das erste Filmfestival im Südviertel statt. Das Kinder- und Jugendzentrum TEO Heilig Geist und 
die Streetwork im Südviertel hatten einen Wettbewerb unter dem Motto "Express yourself" ausgeschrieben. Insge-
samt wurden 10 Beiträge von Jugendgruppen eingereicht, die im Rahmen einer Premierenfeier gezeigt und ausge-
zeichnet wurden. Gefragt waren nicht nur Themen, die Kinder und Jugendliche interessieren, auch die technische 
Umsetzung und die darstellerischen Leistungen wurden prämiert.  
 
Initiiert vom Runden Tisch des Südviertelbüros (Stadtteilbüro an der Hammer Straße), fand am 09.10. eine Halb-
tagsveranstaltung zum Thema "Offene Ganztagsgrundschule" in der Matthias-Claudius-Schule statt.  
 
Der Kinderzirkus Leporello hat mittlerweile Tradition im Südviertel und fand zum 11. Mal im November in der 
Geistschule statt. Leporello ist ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem zahlreiche Einrichtungen aus dem Südviertel, die 
mit Kindern arbeiten, beteiligt sind. 
 
 
Aaseestadt:
 
 
Das Janosch-Jugendcafé im Aaseeviertel beteiligte sich mit mehreren Aktionen an der Projektwoche "Sucht hat 
immer eine Geschichte" im März. So gehörten ein Filmabend, ein Informations- und Diskussionsangebot so wie 
ein Cocktailabend mit alkoholfreien Drinks zum Programm. 
 
Im November lud der Runde Tisch Aasee zu einer außerordentlichen Sitzung ein. Thema war die aktuelle Situati-
on auf dem Bolzplatz Weseler Straße / von-Stauffenberg-Str.. Dort trafen sich seit dem Sommer ca. 40 Jugend-
liche, die u. a. durch Vandalismus und Drogenkonsum sowohl bei der Polizei als auch bei der Streetwork im Süd-
viertel bekannt sind. 
Mitarbeiter der städtischen Drogenhilfe und der Streetwork im Südviertel entwickelten gemeinsam mit Kommunal-
politikern der Aaseestadt  Lösungsvorschläge. 
Vereinbart wurde, dass es in 2005 bei Bedarf einen Informationsabend für Bewohnerinnen und Bewohner der Aa-
seestadt zum Thema "Auswirkungen des Drogenkonsums auf die Aaseestadt /  Umgang mit jugendlichen Konsu-
menten" geben wird. Weiteres Ziel ist die Kontaktaufnahme zu den Jugendl ichen, um deren Interessen in Erfa h-
rung zu bringen bzw. gezielt Unterstützung anbieten zu können. 
 
 
Mitte-Ost: 
 
Im Juli 2004 wurde der Arbeitskreis Mitte-Ost gegründet. Die konstituierende Sitzung fand am 15.07.04 statt. An 
dem Arbeitskreis nehmen hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen des Stadtteils 
und  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KSD und der Jugendförderung der Stadt Münster teil. Der  Arbeitskreis 
trifft sich vier mal jährlich. Neben der Abstimmung der Angebote  wird sich der Arbeitskreis mit Fachthemen ausein- 
andersetzen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 34 
Apostelkirchengemeinde: 
 
Die Kinder und Jugendeinrichtung Bonni der Apostelkirchengemeinde führte in 2004 ein Selbstevaluationspro-
zess durch. Fachlich begleitet wurde dieser von der Fachstelle Jugendförderung. Die Ergebnisse der Einrichtung 
wurden im Qualitätszirkel den hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. 
 
St. Thomas Morus: 
 
Am 20.09.2004 eröffnete die kath. Kirchengemeinde St. Thomas Morus einen „offenen Jugendtreff“ für Jugendli-
che von 12 –  16 Jahren. Montags von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr können Jugendliche aus dem Stadtteil Rumphorst/ 
Wiengarten unter verschiedenen Spiel- und Freizeitangeboten wählen. Der Treff wurde in der Anlaufphase von rd. 
10 Jugendlichen vorwiegend  aus dem Bereich Wiengarten besucht. 
 
Schlachthofgelände: 
 
Im Dezember 2004 begann das Deutsche Rote Kreuz mit der Vorbereitung eines Betreuungsangebotes für J u-
gendliche im Alter von 12 –  18 Jahren auf dem ehemaligen Schlachthofgelände (Cheruskerring, Gartenstr asse, 
Schlachthausstrasse, Kanalstrasse). 
Die Betreuung erfolgt im Rahmen der „aufsuchenden Arbeit“ mit einem mobilen Fahrzeug des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien. 
Ein ergänzendes Angebot findet im Jugendtreff „bonni“ dem Jugendtreff der Ev. Apostelkirchengemeinde statt. 
 
 
 
3.2.6 Kooperation und Vernetzung 
 
•  Arbeitskreis Südviertel
 
 
 Mitglieder: ABI-Südpark, Sportverein Blau Weiß -Aasee, Sportverein DJK Borussia 07, Geistschule, Matthias -Claudius-
Schule, Hermannschule, Dietrich -Bonhoeffer -Schule, kath. Kindergarten St. Sebastian, Kindergruppe Paladu, 
Kinder- und Jugendtreff TEO, SKF Frauen - und Kinderschutzhaus I und II, AWO / ambulante erz. Hilfen, 
AWO / soz.päd. Zentrum Trauttmansdorffstr., kath. Kirchengemeinde St. Sebastian, Caritas / Sozialdien st 
Wohnungsnotfälle, Beratungsstelle für Kindertagesbetreuung, Kommunaler Sozialdienst, Gesundheitsamt, 
sozialpsychatrischer Dienst, Sozialdienst für Flüchtlinge, Polizeipräsidium Münster, Bezirksdienststelle Geist, 
Diakonisches Werk / Streetwork, Südviert elbüro, Anna -Krückmann-Haus, Beratungsstelle Südviertel, Hei l-
päd. Kindergruppe, Wohn - und Stadtbau, Jugendförd erung        
 
 Häufigkeit:  1 mal monatlich 
 
 Themen: Offene Ganztagsgrundschule, Armutsfamilien, Ganztagsbetreuung für Kinder im Südviertel, Verän derungen 
beim Samstagskreis (DWM), erster Erfahrungsbericht der kath. Kirchengemeinden als Seelsorgeeinheit, 
Vorstellung verschiedener sozialer Dienste im Südviertel, aktuelle Situation im Bewohnertreff, soziale Frü h-
warnsysteme in NRW  
 
•  Runder Tisch Aasee 
 
 Mitglieder: Janosch-Jugendcafé, ev. Kirchengemeinden Jakobus, kath. Kirchengemeinde St. Stephanus, Sportverein 
Blau Weiß Aasee, Dietrich -Bonhoeffer-Schule, Richard -von-Weizsäcker-Schule, Polizeipräsidium Münster, 
Bezirksdienststelle Aaseestadt, ev. Jugend pfarramt , Jugendfö rderung 
 
 Häufigkeit:  2 - 3 mal im Jahr 
 
 Themen: Entwicklungen im Janosch -Jugendcafé, Berichte aus den Einrichtungen, Bau des Multifunktionshauses des 
Sportvereins Blau Weiß Aasee, Sommerferienaktionen, OGTS, Dietrich -Bonhoeffer -Schule, Vorstellung Ko n-
zept der Richard -von-Weizsäcker-Schule, Situation am Bolzplatz Weseler Str.(u.a. Vandalismus, Drogenko n-
sum)

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 35 
•  Arbeitsgemeinschaft Kinder - und Jugendgewalt  
 
 Mitglieder: Beratungsstelle Südviertel, Kommunaler Sozialdienst, ABI -Südpark, Po lizeipräsidium Münster, Bezirk s-
dienststelle Geist, Diakonisches Werk / Streetwork  
 
 Häufigkeit:  4 mal pro Jahr 
 
 Schwerpunktthema:  Jugendcliquen im öffentlichen Raum; Gefährdungspotentiale für die Jugendlichen; Moderation von 
Gesprächen zwischen Nachbars chaft und Jugendlichen.  
 
 
•  Mitarbeiterversammlung des Südviertelbüros  
 
 Mitglieder: ehrenamtliche Mitarbeiter des Südviertelbüros, ABI -Südpark, Beratungsstelle Südviertel, AWO, Caritas, Pol i-
zeipräsidium Münster/Bezirksdienststelle Geist, Weissenburgsiedlun g, Diakonisches Werk / Streetwork, ev. 
Trinitatis-Kirchengemeinde, Gesundheitsamt, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozia l-
dienst, Jugendförderung   
 
 Häufigkeit:  10 mal jährlich 
 
 Themen: Berichte aus den Gremien, Sprechstunden, Runder Tisch / OGS, Mitarbeiterfortbildung, Öffentlichkeitsarbeit, 
Vernetzung, Eröffnung Sozialbüros im Südviertel, Projekte: generationsübergreifende Angebote, Sprachku r-
se für ausländische Mütter, Alleinerziehendengruppe, Gesundheitstag, Tag der offenen Tür, Ham mer Stra-
ßenfest, "von Mensch zu Mensch", Sucht hat immer eine Geschichte, Stadtteilrundgang "Ab in den Süden"  
in Kooperation mit Stattreisen e. V., freundlicher Handwerker, Wel tkindertag 
 
•  Hausversammlung Alte Dechanei  
 
 Mitglieder: SeHT e.V., Deutsche Pfa dfinder Landesmark Westfalen, Deutsche Beamtenbund -Jugend, Lebenshilfe e.V., 
DLRG, Verein für Aquarien - und Terrarienkunde.  
 
 Häufigkeit: 5 mal jährlich  
 
 Themen: Renovierungen und Instandsetzung der Alten Dechanei, Abstimmung gemeinsamer Projekte, Informa tions- 
und Öffentlichkeitsarbeit, Planung eines Dechaneifestes und eines neuen Informationsblattes  
 
•  Arbeitskreis Uppenberg  
 
 Mitglieder: Kirchengemeinden, Beratungsstellen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Polizei, Schulen, Kommunaler S o-
zialdienst, Gesundheitsamt, Jugendförderung  
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen: Kinder- und Jugendangebote im Lincoln -Quartier, Konzeption des Jugendtreffs Hl. Kreuz, schwul - / lesbische 
Jugendarbeit, Armut im Stadtteil, Verhaltensauffällige Kinder - und Jugendliche 
 
•  Arbeitskreis Mitte/Ost 
 
 Mitglieder: CVJM e.V., Ev. Jugendzentrum Dietrich -Bonhoeffer-Haus, Ev. Jugendzentrum Paul -Gerhardt-Haus, Schüle r-
café Lenz, Kath. Jugendzentrum St. Konrad, Kath. Jugendzentrum St. Mauritz, Pfarrer -Eltrop-Heim, Kath. 
Kirchengemeinde Tho mas Morus, Polizeipräsidium Münster, Drogenhilfe, Kommunaler Sozialdienst, Stree t-
work, Jugendförderung  
 
 Häufigkeit:  5 mal jährlich 
 
 Themen: Erwartungen an den AK, Themensammlung, Bestandsaufnahme von Einrichtungen, Zielgruppen, Angeboten 
im Stadtteil, Einzugsgebiete der Einrichtungen, Kooperationsmöglichkeiten,  Treffpunkte J ugendlicher

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 36 
Besonders hervorzuheben für ihre Angebote im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit sind die Koopera-
tionspartner Arbeitskreis Ostviertel e.V. (Bennohaus), die Jugendkunstschule im Kreativhaus sowie die Jugendthe-
aterwerkstatt Cactus e.V. 
 
 
3.2.7 Ausblick für den Stadtbezirk Mitte für das Jahr 2005 
 
Zum Jahresende hat der Samstagskreis des Diakonischen Werkes seine Arbeit eingestellt. Erhalten bleiben die 
Kooperationsprojekte mit der Geistschule und die Streetwork im Südviertel, räumlich angebunden an das Sleep In 
am Dahlweg.  
 
Mit allen freien Trägern und Anbietern im Bereich der Kinder - und Jugendarbeit ist ein Arbeitstreffen im Januar 
2005 geplant, bei dem es um einen Abgleich der Angebote und Planungen im Bezirk Mitte-Süd geht.  
In diesem Rahmen werden dann auch die kontinuierliche Absprache zu den Ferienangeboten stattfinden, um Ju-
gendlichen in den Sommerferien Angebote in ihrer Umgebung zu bieten.  
  
Für Januar ist eine Nachfolgeveranstaltung des Runden Tisches zum Thema "offene Ganztagsgrundschule" g e-
plant. Eine Podiumsdiskussion mit Beteiligung von Kommunalpolitikern und freien Trägern soll interessierten Bür-
gerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, sich über den aktuellen Stand in Münster zu informieren. 
 
Im Aaseeviertel werden die Themen "Jugendcliquen" und "Drogenkonsum" weiter im Blick sein. In diesem Zusam-
menhang geht es auch um Treffpunkte für Jugendliche. Es zeigte sich wiederholt das Problem, dass Ju gendliche 
dort, wo sie sich trafen nicht erwünscht waren, es Konflikte mit Anwohnern gab o. ä..  
In Kooperation mit der Streetwork im Südviertel ist ein Beteiligungsprojekt geplant, bei dem Jugendliche aus der 
Aaseestadt Bedarfe in Bezug auf Treffpunkte ermitteln und initiativ werden.  
 
Der Bau des Multifunktionshauses von Blau -Weiss-Aasee wird 2005 fortgeführt. Mit Blick auf eine mögliche Nu t-
zung bestehen bereits Kooperationsgespräche mit den umliegenden Schulen, Kirchengemeinden etc.. Für die Kin-
der- und Jugendarbeit im Stadtteil ist der Bau des Multifunktionshauses ein Gewinn, da sich mit den Räumlichkei-
ten neue Möglichkeiten eröffnen, den Bedarfen im Aaseeviertel, z. B. Treffpunkte, Kooperation Jugendhilfe - Schu-
le, zu entsprechen.  
 
In 2005 werden die projektorientierten Konzepte der aufsuchenden und offenen Jugendarbeit (Lincoln-Treff, erwei-
terte Öffnungszeiten im Jugendbistro „Bonni“, aufsuchende Arbeit auf dem ehemaligen Schlachthofgelände, J u-
gendtreff Thomas Morus) im Bezirk Mitte Nord fortgeschrieben. 
Dazu sollen vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien moderierte Treffen mit den beteiligten Trägern und dem 
Kommunalen Sozialdienst, schnelles und passgenaues Reagieren auf Veränderungen ermöglichen. 
 
Das Thema offene Ganztagsgrundschule wird auch i n 2005 Thema im Bezirk Mitte sein. Weitere Grundschulen 
werden zum Schuljahr 2005/2006 als offene Ganztagsgrundschule starten.  
Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage bzgl. verlässlicher Betreuungsangebote in den Ferien im Bezirk Mitte weiter 
steigen wird. 
 
Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für Müns-
ter und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder - und Jugendförderplan in 
2005/2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, die Stadtteilarbeitskreise an diesen Überlegungen zu 
beteiligen, u. a. bei der Bedarfsermittlung und Maßnahmenplanung.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 37 
3.3 Stadtbezirk West 
 
3.3.1 Einführung 
 
Der Bezirk West umfasst die Stadtteile Albachten, Mecklenbeck, Roxel, Gievenbeck, Sentrup und Nienberge.  
 
Ansprechpartnerin: Frau Sabine Kölsch,  ( 4 92 - 51 22, e-mail: koelschS@stadt-muenster.de 
 
Im Stadtbezirk West leben aktuell 9.207 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
4.254 2.120 2.833 9.207 
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für da s Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6 -21-Jährigen beschränkt. Hierdurch wird       
ebenfalls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. 
 
Vergleicht man die Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe ( 6 bis 21 Jahre) mit denen des Vorjahres (= 
8.991), ergibt sich in 2004 ein Anstieg um 216 Personen; dies entspricht einer Steigerung von 2,4 %. 
 
Die Entwicklung der Altersgruppe von 6 bis 21 Jahre wird laut Gesamtstatistik 2013 für den Bezirk West wie folgt 
prognostiziert: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren wird von derzeit 9.207 auf 
9.836 im Jahre 2013 ansteigen, dies ist ein Zuwachs von 629 Kindern und Jugendlichen (+6,8 %). Dabei spielen 
im Wesentlichen die Neubaugebiete in Albachten und in Roxel-Nord eine Rolle. 
 
 
3.3.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
Offene Kinder- und  
Jugendarbeit Albachten 
e.V. 
Offene Kinder- und Jugendarbeit 
Albachten e.V. 
Kinder- und Jugendeinric htung Albachten 
Mobile Kinder- und  
Jugendeinrichtung (Spie l-
mobil) und Jugendtreff an 
der Skaterfläche 
Verein zur Förderung der offenen 
Jugendarbeit in Mün ster-
Mecklenbeck e.V. 
Mobile Jugendarbeit  Mecklenbeck 
Paulushof 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Anna  Kinder- und Jugendeinric htung Mecklenbeck 
Fachwerk Gievenbeck  
 
Stadt Münster Stadtteilhaus Gievenbeck 
Kath. Jugendheim Sentrup  
 
Kath. Kirchengemeinde St. Th eresia Kinder- und Jugendeinric htung  Sentrup 
Kath. Jugendheim  
Nienberge 
Kath. Kirchengemeinde  
St. Sebastian 
Kinder- und Jugendeinric htung  Nienberge

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 38 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
absolut  %  absolut  %  
Anzahl   Insgesamt 
 
10 17,54 9 16,07 
Öffentlich finanziert  9 90,00 8 88,89 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  1 10,00 1 11,11 
Weiblich 5 50,00 5 55,56 Geschlecht  
Männlich 5 50,00 4 44,44 
Unter 25 Jahre  0 0,00 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  2 20,00 2 22,22 
30 bis unter 40 Jahre  7 70,00 6 66,67 
Alter  
40 Jahre und älter  1 10,00 1 11,11 
Qualifikation  Diplom-Sozialarbeiter/in  4 40,00 4 44,44 
 Diplom-Sozialpädagoge/in  6 60,00 5 55,56 
 Diplom-Pädagoge 0 0,00 0 0,00 
 Anderer Hochschulabschluss  0 0,00 0 0,00 
 Erzieher/in 0 0,00 0 0,00 
 Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 0 0,00 0 0,00 
 
 
Im Bezirk West hat sich in 2004 die Zahl der hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 9 Personen (-10 
%) reduziert. Dies lässt sich durch die Zusammenlegung der beiden halben Stellen zu einer Stelle im Paulushof 
von St. Anna Mecklenbeck erklären.  
Der Anteil der Frauen an den hauptberuflich Beschäftigten beträgt nunmehr 55,56 % und liegt damit nach wie vor 
über dem stadtweiten Durchschnitt von 41,07 %. 
Ähnlich wie im stadtweiten Durchschnitt ist der überwiegende Teil der hauptberuflich Beschäftigten älter als 30 Jah-
re. Mit 77,78 % fällt dieser Anteil jedoch etwas niedriger aus als der stadtweite Wert, der bei 87,50 % liegt. Betrach-
tet man die Gruppe genauer, so fällt der relativ hohe Anteil der hauptberuflich Beschäftigten, die zwischen 30 und 
40 Jahre alt sind, auf. Ihr Anteil liegt bei 66,67 %, während er im stadtweiten Durchschnitt bei 48,21 % liegt. Dem 
gegenüber sind „lediglich“ 11,11 % der Beschäftigten älter als 40 Jahre. Im stadtweiten Durchschnitt liegt der Wert 
für diese Gruppe bei immerhin 39,29 %. 
Alle hauptberuflich Beschäftigten sind ausgebildete Diplom -Sozialarbeiter/innen und Diplom -Sozialpädagogen/-
innen. Stadtweit liegt dieser Anteil bei 83,92 %. 
 
Der Umfang der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenhang mit 
Informationen zum Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
323,00 
32,30 
17,55 289,50 
32,17 
16,23 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
164,75 
158,25 
51,01 
48,99 
145,50 
144,00 
50,26 
49,74 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
293,00 
30,00 
90,71 
9,29 
259,50 
30,00 
89,64 
10,36

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 39 
Im Bezirk West hat sich die Zahl der von den hauptberuflich Beschäftigten geleisteten Wochenstunden um 10,4 % 
(= 33,50 Stunden) verringert. Diese Reduzierung resultiert überwiegend aus dem Ende des Projektes „Privjet I“ und 
dem damit verbundenen Wegfall einer Stelle.  
 
Auch bei den Wochenstunden ist festzustellen, dass der Frauenanteil mit 49,74 % über dem stadtweiten Durch-
schnitt von 36,53 % liegt.  
 
 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
  
 2.1) Übersicht 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
Absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
53 30,46 10.046,00 49,12 104 46,22 17.518,00 64,15 
Männlich 27 50,94 5.826,00 57,99 47 45,19 7.958,00 45,43 
Weiblich 26 49,06 4.220,00 42,01 57 54,81 9.560,00 54,57 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
112 64,37 7.150,00 34,96 115 51,11 6.250,00 22,89 
Männlich  53 47,32 3.650,00 51,05 57 49,57 3.250,00 52,00 
Weiblich 59 52,68 3.500,00 48,95 58 50,43 3.000,00 48,00 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
9 5,17 3.258,00 15,93 6 2,67 3.540,00 12,96 
Männlich 4 44,44 960,00 29,47 1 16,67 500,00 14,12 
Weiblich 5 55,56 2.298,00 70,53 5 83,33 3.040,00 85,88 
Zusammenfassung  174 100,00 20.454,00 100,00 225 100,00 27.308,00 100,00 
Männlich 84 48,28 10.436,00 51,02 105 46,67 11.708,00 42,87 
Weiblich 90 51,72 10.018,00 48,98 120 53,33 15.600,00 57,13 
 
 
Insgesamt hat sich die Anzahl der weiteren Beschäftigten im gesamten Bezirk West um 29,31 % auf nunmehr 225 
im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Summe der geleisteten Jahresstunden hat sich mit einem Plus von 33,51 % 
in ähnlichem Umfang verändert. 
 
Bei Betrachtung der einzelnen Beschäftigungsformen kann folgendes festgestellt werden: 
 
•  Der Anstieg bei der Gesamtzahl aller „weiteren Beschäftigten“ ist fast ausschließlich auf eine starke Zunahme 
bei den nicht hauptberuflich Beschäftigten im Bezirk West zurückzuführen. Sowohl die Anzahl (+ 96,22 %) als 
auch die Zahl der von diesen geleisteten Jahresstunden (+ 74,38 %) ist stark gestiegen. Dies ist zum einen 
auf eine Steigerung der nicht-hauptberuflichen Beschäftigten in den beiden Einrichtungen in Mecklenbeck zu-
rückzuführen. Zum anderen wurde im Fachwerk Gievenbeck ein Mehrbedarf an Personal für die Angebote im 
La Vie und auf dem Erlebnisspielplatz gedeckt. 
 
•  Während sich bei den ehrenamtlich Tätigen die Anzahl geringfügig um 2,68 % (+ 3) erhöht hat, haben die von 
dieser Gruppe geleisteten Jahresstunden um 12,59 % abgenommen. 
 
•  Bei der Gruppe der Praktikanten/-innen ist festzustellen, dass sich zwar die Anzahl um 33,33 % verringert hat, 
die von dieser Gruppe geleisteten Jahresstunden dem gegenüber jedoch um 8,66 % gestiegen sind.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 40 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
 
absolut % absolut  % Absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
53 30,46 13 24,53 104 46,22 15 14,42 
Männlich 27 50,94 7 25,93 47 45,19 6 12,77 
Weiblich 26 49,06 6 23,08 57 54,81 9 15,79 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
112 64,37 35 31,25 115 51,11 36 31,30 
Männlich  53 47,32 16 30,19 57 49,57 17 29,82 
Weiblich 59 52,68 19 32,20 58 50,43 19 32,76 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
9 5,17 0 0,00 6 2,67 1 16,67 
Männlich 4 44,44 0 0,00 1 16,67 0 0,00 
Weiblich 5 55,56 0 0,00 5 83,33 1 20,00 
Zusammenfassung  174 100,00 48 27,59 225 100,00 52 23,11 
Männlich 84 48,28 23 27,38 105 46,67 23 44,23 
Weiblich 90 51,72 25 27,78 120 53,33 29 55,77 
 
 
Zwar hat sich die Anzahl der Beschäftigten, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, um 8,33 % erhöht, 
dieser Anstieg konnte jedoch nicht mit der Gesamtentwicklung bei den weiteren Beschäftigten (+ 29,31 %) mithal-
ten.  
 
Insgesamt hat sich damit der Anteil der Personen mit Jugendleiterausbildung an der Gesamtzahl aller weiteren Be-
schäftigten auf 23,11 % nach 27,59 % im Vorjahr verringert , liegt damit aber noch im stadtweiten Durchschnitt 
(23,69 %). 
Auffallend ist, dass fast 70 % derjenigen, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, sich ehrenamtlich in 
der Kinder- und Jugendarbeit betätigen. 
 
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbeitende 12.920,00 38,71 11.580,00 29,78 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbeite nde 10.046,00 30,10 17.518,00 45,05 
Ehrenamtlich Tätige 7.150,00 21,43 6.250,00 16,07 
Praktikant/innen/FSJ  3.258,00 9,76 3.540,00 9,10 
Anzahl der Stunden insg esamt: 33.374,00 100,00 38.888,00 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten 
Jahresstunden um 16,52 % gestiegen.  
 
Besonders auffällig ist der hohe Anteil der nicht hauptberuflich Beschäftigten. Er liegt in West bei 45,05 %, während 
er im stadtweiten Durchschnitt 16,67 % beträgt. 
 Im Bereich des ehrenamtlichen Engagements ist eine gegenläufige Tendenz festzustellen. Während ehrenamtlich 
Tätige in der stadtweiten Betrachtung mit einem Anteil von 48,91 % die größte Gruppe darstellen, liegt ihr Anteil im 
Bezirk West aktuell nur bei 16,07 %.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 41 
3.3.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
6 Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk West haben insgesamt 7.251 Stunden im Jahr geöffnet. Im Vergleich 
zum Vorjahr ergibt sich damit eine Steigerung um 2,91 % (= +205 Stunden). Diese Zahl verteilte sich auf insgesamt 
257 Jahresöffnungswochen. 
 
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern 
 
Im Stadtbezirk West verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt:  
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
West  
Jahresstu nden Anteil in % 
West  
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
1.264,50 8,03 967,00 5,99 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
1.664,00 10,57 2.430,00 15,04 
Angebote in Sport und Spiel  
 
417,50 2,65 539,50 3,34 
Arbeitsweltbezogene Angebote  
 
270,00 1,72 299,00 1,85 
Begegnung und Kommunik ation 
 
5.806,00 36,88 6.504,50 40,27 
Beratungsangebote 
 
197,00 1,25 96,00 0,59 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
514,00 3,27 861,50 5,33 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
0,00 0,00 0,00 0,00 
Interkulturelle Angebote  
 
1.405,00 8,92 191,00 1,18 
Kreative Angebote 
 
1.290,50 8,20 1.293,50 8,01 
Kulturelle Angebote 
 
222,00 1,41 384,00 2,38 
Medienpädagogische Angebote  
 
1.387,00 8,81 1.040,50 6,44 
Mobile Angebote 
 
1.018,00 6,47 688,00 4,26 
Partizipative Angebote 
 
87,00 0,55 404,00 2,50 
Schulbezogene Angebote  
 
200,00 1,27 454,00 2,81 
Gesamt 
 
15.742,50 100,00 16.152,50 100,00 
% -anteil West am gesa mten Stadtgebiet  
 
 13,22  12,55

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 42 
Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, liegt der Angebotsschwerpunkt mit 40,27 % bei dem Ange-
botsfeld „Begegnung und Kommunikation“. Auch in 2003 war dieses Angebotsfeld an der Spitzenposition, damals 
mit fast 37 %. Auch stadtweit ist dieses das am stärksten ausgeprägte Angebotsfeld, wenn auch nur mit einem An-
teil von 31,65 %.  
 
Im Unterschied zur stadtweiten Angebotsstruktur nimmt der Bereich „Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit“ 
mit 15,04 % bereits den nächst höheren Anteil der Angebote in den Jugendeinrichtungen des Bezirks West ein 
(stadtweit an 4. Stelle mit 8,45 %). Es handelt sich hierbei um Ganztagsbetreuungen, Ferienprogrammen, Ferien- 
und Kurzfreizeiten sowie Tagesfahrten. Im Vorjahr lag dieses Angebotsfeld ebenfalls an zweiter Stelle, wenn auch 
nur mit 10,57 %. 
 
An dritter Stelle folgen mit 8,01 % die kreativen Angebote. Im Vorjahr wurde die dritte Position noch von dem An-
gebotsfeld "interkulturelle Angebote" gehalten. In 2003 waren die kreativen Angebote an der fünften Stelle. Im 
stadtweiten Vergleich findet man die kreativen Angebote mit 12,38 % an der zweiten Stelle. 
 
Die Gesamt-Angebotsstunden aller Angebotsfelder sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % gestiegen. Dem ge-
genüber ist der Anteil der Jahresstunden des Bezirks West an den Angebotsstunden des gesamten Stadtgebietes 
geringfügig auf 12,55 % gesunken.  
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich in den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen. 
 
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die medienpädagogischen Angebote um 24,98 % auf 1.040,50 Stunden re-
duziert. Dies ist - trotz steigender Angebotsstunden in diesem Bereich beim Fachwerk Gievenbeck und OJAA e.V. -  
mit dem Wegfall des Internetcafés im Jugendzentrum von St. Sebastian in 2004 zu erklären. Für 2005 ist eine In-
standsetzung des Internetcafés geplant. 
 
Auch im Bereich der "Interkulturellen Angebote" gibt es einen a uffälligen Rückgang um 86,41 % von 1.405,00 
Stunden in 2003 auf 191,00  Stunden in 2004. Die Erklärung liegt in der Einstellung des Projektes Privjet I des 
Fachwerkes Gievenbeck in 2004 (vgl. Jahresbericht der Jugendförderung 2003, Ziff. 3.3.5)

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 43 
Bei den mobilen Angeboten hat es ebenfalls eine Reduzierung von 32,42 % im Vergleich zum Vorjahr gegeben; 
dies liegt zum einen an den Ausfallzeiten durch den Umbau des Spielmobils in Mecklenbeck für einige Wochen ab 
Ende November; zum anderen hat das Fachwerk Gievenb eck auf die sinkende Nachfrage bei Angeboten auf 
Spielplätzen und an Treffpunkten im direkten Lebens - und Wohnumfeld reagiert, in dem es die Angebote auf 
Wunsch der Kinder ganzjährig in die Turnhalle der Wartburg-Schule verlagert hat.  
 
Bei den partizipativen Angeboten gab es eine auffällige Steigerung von 87 Stunden in 2003 auf 404 Stunden in 
2004 (364,37 %): OJAA e.V. hat in 2004 Projekte wie den Austausch mit der Kommunalpolitik in Planungs - und 
Flüchtlingsfragen oder den Umwelttreff durchgeführt sowie an der Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschich-
te" teilgenommen. Außerdem wurden dieses Jahr Angebote zur Förderung der Ehrenamtlichkeit mit dem neuen 
Schwerpunkt "Partizipation" (statt wie in 2003: Kinder- und Jugendbildung) versehen. 
 
Auch bei den „Angeboten in den Schulferien/ in der Freizeit“ ist eine Steigerung um 46,03 % von 1.664 im Vorjahr 
auf nun 2.430 Stunden festzustellen. Dies liegt vor allem an dem in 2004 neu einsetzenden Angebot des Paulusho-
fes.  
 
 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden im Bezirk West genutzt 
von regelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern. Die Verteilung der Stammbesu-
cher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % Abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 346 49,08 176 50,87 170 49,13 294 46,82 172 58,50 122 41,50 
12 –  14 Jahre 163 23,12 75 46,01 88 53,99 164 26,11 76 46,34 88 53,66 
15 –  17 Jahre 133 18,87 50 37,59 83 62,41 117 18,63 43 36,75 74 63,25 
18 –  21 Jahre 63 8,94 18 28,57 45 71,43 53 8,44 18 33,96 35 66,04 
Summe: 705 100,00 319 45,25 386 54,75 628 100,00 309 49,20 319 50,80 
  
 
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  705 100,00 628 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund  Nicht erfasst -- 161 25,64 
   
 
 2003 2004 
Anzahl Unregelmäßige Besucher  Nicht erfasst 450 
 
 
Insgesamt ist die Anzahl der Stammbesucher/innen im Vergleich zum Vorjahr um 10,92 % (77 Personen) zurück-
gegangen. Dabei fällt auf, dass der Rückgang bei den männlichen Stammbesuchern mit 17,36 % (= 67 Personen) 
überproportional ausfällt, während er bei den weiblichen Stammbesuchern mit 3,13 % (= 10 Personen) weniger 
stark zurückgegangen ist.  
Eine Entwicklung gegen den Trend ist bei der Gruppe der 12-14-jährigen zu verzeichnen. Hier ist ein geringfügiger 
Anstieg um 0,61 % (1 Person) festzustellen. Dem gegenüber fällt der Rückgang bei der Gruppe der 18-21-jährigen 
mit 15,87 % und der Gruppe der 6-11-jährigen mit 15,03 % am stärksten aus. 
 
Diese Veränderungen sind Ausdruck zahlreicher Faktoren:

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 44 
•  Eine Änderung der Erfassung von Stammpublikum bzw. unregelmäßigen Besucherinnen und Besuchern zum 
Jahr 2004 führte beim Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Münster-Mecklenbeck e.V. zwar zu 
einem Rückgang in der Altersgruppe der 6- bis 11-jährigen, gleichzeitig stieg aber der Anteil der unregelmä-
ßigen Besuchenden von 60 in 2003 auf 150 in 2004. Dementsprechend liegt hier lediglich eine Verschiebung 
bei der Erfassung vor. 
•  Beim Jugendzentrum St. Sebastian in Nienberge zerfiel eine Clique von Stammbesuchenden nach dem Tod 
eines Mitgliedes; zeitgleich verließen die Älteren die Einrichtung Richtung Studium oder Ausbildung. 
•  Der Verein OJAA e.V. konnte dagegen einen enormen Zuwachs seines Stammpublikums verzeichnen au f-
grund der vielfältigen Computerkurse und der Neueinführung von zwei Schachkursen. 
 
Wie in vielen anderen Bezirken ist auch hier zu beobachten, dass mit zunehmendem Alter der Anteil der weiblichen 
Besucher an der Gesamtbesucherzahl geringer wird. 
 
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucherinnen und Besucher mit Migrationshintergrund so-
wie die Anzahl der „unregelmäßigen Besucher“. Mit 25,64 % liegt der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshin-
tergrund unter dem stadtweiten Durchschnitt (37,01 %). 
 
 
3.3.4 Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die weiteren Träger in der Kinder - und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt 3.3.2 - ausschließlich oder überwiegend im Bezirk tätig sind, gibt die nachstehende Auflistung.  
 
Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene Auflis-
tung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Kirchengemeinde Martin Luther Mecklenbeck 
Ev. Kirchengemeinde Nienberge 
Ev. Kirchengemeinde Roxel 
Ev. Kirchengemeinde Roxel Gemeindeteil Albachten 
Ev. Lukaskirchengemeinde Gievenbeck 
 
 
Jugendverbände 
 
CVJM Münster e.V. 
DPSG Stamm St. Anna Mecklenbeck 
DPSG Stamm St. Michael Gievenbeck 
Kath. Landjugendbewegung Nienberge 
Kath. Landjugendbewegung Roxel 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Anna, Mecklenbeck 
Kath. Kirchengemeinde St. Ludgerus, Albachten 
Kath. Kirchengemeinde St. Michael, Gievenbeck 
Kath. Kirchengemeinde St. Pantaleon, Roxel 
Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian, Nienberge 
Kath. Kirchengemeinde St. Theresia, Sentrup 
 
 
 
Sportvereine 
 
1. FC Gievenbeck 1949 e.V. 
TSC Münster- Gievenbeck e.V. 
Reiterverein St. Georg Münster e.V.  
DJK Wacker Mecklenbeck 
SV Concordia Albachten 1955 e.V. 
DJK Sparta e.V. 
BSV Roxel 
Reit- und Fahrverein Roxel e.V. 
DJK SC Nienberge von 1946 e.V. 
Reit- und Fahrverein Albachten e.V. 
Reit- und Fahrverein Nienberge e.V. 
 
 
Trägervereine 
 
Trägerverein St. Aloysius e.V. Häger 
 
 
 
Weitere Religionsgemeinschaften 
 
Freie ev. Gemeinde Gievenbeck 
Adventjugend

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 45 
3.3.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit 
 
Ein Such tpräventionsprojekt des Caritasverbandes für die Stadt Münster e.V. unter dem Namen "Märchenmobil" 
sorgte im Jahr 2004 dafür, dass wochenweise an Kindergärten im Bezirk West die Kinder spielerisch gestärkt wur-
den. 
 
 
Albachten 
 
Im Jahr 2004 löste der "Arbeitskreis Albachten" die bisherigen Stadtteilkonferenzen mit verkleinertem Verteiler 
ab, um die Kooperation und Vernetzung der Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort fortzuführen. Inhaltli-
cher Schwerpunkt blieb auch in 2004 die Weiterführung des Raum- und Angebotsprogramms für die künftige Kin-
der- und Jugendeinrichtung Albachten sowie die Planung des Richtfestes. 
 
Der am 23. Januar 2004 stattgefundene Spatenstich für die Kinder- und Jugendeinrichtung setzte den offiziellen 
Baubeginn und wurde unter reger Beteiligung der Albachtener mit Kommunalpolitik, Vertretern der Stadt Münster 
und des Trägers sowie einigen Kooperationspartnern begangen.  
 
Im Oktober 2004 wurde die Leistungsvereinbarung zwischen dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien so-
wie der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münster-Steinfurt abgeschlossen werden, welche die Personalkosten-, Be-
triebskosten- und allgemeine Programmförderung für den Betrieb der neuen Kinder - und Jugendeinrichtung ab 
Sommer 2005 beschreibt. 
 
Der freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit, OJAA e.V., sorgte mit dem Themenschwerpunkt des ersten Halb-
jahres "Toleranz, Menschenrechte und Demokratie" für ein besonderes Highlight: Auf Initiative OJAAs kam die 
Wanderausstellung "Anne Frank - eine Geschichte für heute" für die Zeit vom 21.04.04 bis zum 23.05.04 nach 
Albachten (Hof Schulze Blasum). Schirmherrin war die Ministerin für Schulen, Jugend und Kinder. Seit der Eröf f-
nungsfeier sorgten ca. 70 Ehrenamtliche und jugendliche Ausstellungsbegleiter für eine attraktive Ausstellung, die 
2000 Besucherinnen und Besucher anzog.  
 
Die im Herbst 2003 von OJAA e.V. unter Begleitung der Fachstelle Jugendförderung begonnene Konzeptions-
entwicklung befindet sich in der Endphase.  
 
Ferner wurden die Jugendräume im Matthias-Claudius-Haus der Evangelischen Kirche Roxel, Gemeindeteil Alb-
achten, umgebaut; nach dem Wechsel der bisherigen Seelsorgerin im Frühjahr 2004 kam im Oktober 2004 die 
neue Pfarrerin.  
 
 
Mecklenbeck
 
 
Die Zusammenführung der beiden halben Stellen im Paulushof der kath. Kirchengemeinde St. Anna sowie deren 
Neubesetzung sind gelungen: eine neue Fachkraft konnte zum 01.02.04 gewonnen werden, die Kinder - und Ju-
gendarbeit (die seit dem 01.11.03 nach dem Weggang der hauptamtlichen Kraft ruhte) wurde mit neuen konzeptio-
nellen Schwerpunkten zum 01.03.04 aufgenommen. So wurde z.B. der Mädchentreff "Girls only!" von der haup t-
amtlichen Kraft neu initiiert. Angesichts der gekürzten Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit durch das Land NRW 
und der Stadt Münster wurde die Stelle seitens der Kirche auf 35 Wochenstunden verkürzt. 
 
Der "Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Münster -Mecklenbeck e.V." richtete zum Sommer 
2004 einen mobilen offenen Mädchentreff am Spielmobil-Standort "Am Dill" ein. Ende November 2004 mußte der 
Betrieb des Spielmobils wegen des dringenden Umbaus des Kofferaufbaus für einige Wochen eingestellt werden. 
Die Umbaumaßnahme soll im Januar 2005 beendet sein.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 46 
Roxel 
 
Der im Sommer 2003 gegründete „Arbeitskreis Kinder- und Jugendhilfe Roxel“ beschäftigte sich auch in 2004 
mit Themen wie der Nutzung der Räumlichkeiten in der Schelmenstiege und der Entwicklung des Raum- und An-
gebotsprogramms der Modelleinrichtung Roxel-Nord. Bei der Entwicklung von Projektideen zur offenen Kinder- und 
Jugendarbeit standen Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt.  
 
Über die Themen und Zielsetzungen des Arbeitskreises berichtete das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
auch der Bezirksvertretung West in seiner Sitzung am 22.04.04. 
 
Ab Mai 2004 wurde der CVJM Münster e.V. ständiges Mitglied im AK, um sich als Anbieter von offener Kinder - 
und Jugendarbeit in Roxel bei den Kooperationspartnern bekannt zu machen und gemeinsam mit ihnen seine Vor-
gehensweise für den Aufbau einer offenen Kinder - und Jugendarbeit in  Münster-Roxel abzustimmen. Seit dem 
01.10.04 bietet der CVJM mit zehn Stunden wöchentlich aufsuchende Arbeit auf dem Schulhof des Schulzentrums 
Roxel mittels einem „ Pausenbulli“ an. Ziel ist es, einen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen zu finden und 
mit ihnen die Räumlichkeiten sowie Angebote in den Räumen der Bezirkverwaltung an der Schelmenstiege zu 
gestalten. Auf diese Weise sollen die Kinder und Jugendlichen zur inhaltlichen Mitgestaltung des zukünftigen An-
gebotes - auch das der Modelleinrichtung Roxel-Nord - eingeladen werden (z.B. Einrichtung eines Internetcafés).  
 
 
Gievenbeck 
 
Bei einem Tag der offenen Tür (14.05.04) informierten sich ca. 500 Gievenbeckerinnen und Gievenbecker über 
das Leistungsspektrum des Fachwerks Gievenbeck. Unter der Beteil igung aller Anbieter, die in engen Verne t-
zungs- und Kooperationsstrukturen mit der Einrichtung stehen, verdeutlichte diese Aktion das breitgefächerte Pro-
gramm des Fachwerks im Stadtteil.  
 
Eine Interkulturelle Woche beschäftigte sich mit dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller 
Herkunft; allein im Bereich der Arbeit mit Kindern zeigt sich ein Anteil von 50 bis 70 Prozent mit anderem kulturel-
len Hintergrund. Unter dem Motto „Schau mir in die Augen“ konnten Kinder und Jugendliche bei 20 Aktionen fest-
stellen, wie spannend und gewinnbringend Unterschiede sein können.  
 
Am 08.07.04 wurde die „ Arena“ im „Grünen Finger“ offiziell eingeweiht und eröffnet. Dabei handelt es sich nicht 
um einen eigenständigen Spielplatz, sondern um einen Bereich für betreute Spiel- und Freizeitangebote des Stadt-
teilhauses Fachwerk Gievenbeck in Ergänzung zur angrenzenden Spiel- und Freizeitzone 
 
Die Nachfrage nach Ganztagsbetreuung in den Ferien war auch in 2004 wieder deutlich höher als die Anzahl der 
zur Verfügung stehenden Plätze. Auffällig ist das zunehmend problematische Sozialverhalten von verschiedenen 
Kindern in der Gruppe. Eine Konsequenz muss evtl. ein verstärkter Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
sein sowie präventive Maßnahmen und Elternarbeit. 
 
In der Arbeit mit den Jugendlichen griff das Team vom Fachwerk inhaltlich speziell die Themen „Konfliktkultur“ und 
„Sucht“ unter präventiven Aspekten auf. Fortbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Aktionen und 
Themenabende mit externen Fachkräften unterstützen die Stärkung des präventiven Ansatzes in der täglichen Ar-
beit.  
 
 
Sentrup
 
 
Die Einrichtung des offenen Treffs im Jugendheim Sentrup der Kath. Kirchengemeinde St. Theresia hat sich als 
geeignetes Mittel gezeigt, um weiterhin in Kontakt mit den Jugendlichen zu bleiben, die den bisherigen Gruppen-
stunden entwachsen sind, aber noch nicht im ehrenamtlichen Leiterteam einzubinden sind. Derzeit wächst nach 
Einschätzung der zahlreichen Ehrenamtlichen von St. Theresia eine Generation von vielen jungen Kindern heran, 
für die  sowohl die offene Arbeit als auch die Gruppenarbeit einen hohen Stellenwert hat.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 47 
Nienberge 
 
Die Eröffnung des Jugendcafés „Oh là là!“  im Februar 2003 war erfolgreich und konnte von der Gründungsgrup-
pe bis zum Sommer 2004 betrieben werden. Eine Gruppe jüngerer Jugendlicher konnte dann als Team dafür ge-
wonnen werden, im November 2004 die „Wiedereröffnung“ mit überarbeiteter Organisation und Gestaltung unter 
dem Namen „Café Oh lala“ zu bewerkstelligen.  
 
Die Evaluation des offenen Kindertreffs mittels Fragebogen an die Grundschulklassen 2 bis 4 (vgl. Jahresbericht 
2003) ergab, dass die Angebote des Jugendzentrums zwar bekannt waren, aber die Kinder nicht wussten, wie und 
wann diese zugänglich sind. Als Ergebnis der Evaluation w urde beschlossen, das Kinderprogramm kontinuierlich 
fortzusetzen und mit einem vierteljährlichen Programm zu bewerben. Da in 2004 mangels Zeit und Personal die 
Organisation des festen Programms und die entsprechende Werbung noch nicht abgeschlossen werden konnte, 
wird dies in 2005 weitergeführt werden.  
 
Das Jugendzentrum zieht mit seinen Breakdancegruppen auch Jugendliche aus anderen Stadtteilen Münsters 
an.  
 
 
3.3.6 Kooperation und Vernetzung 
 
Auch im Jahr 2004 fand im Stadtbezirk West eine gute Vernetzung durch die kontinuierliche Kooperation in beste-
henden Arbeitskreisen statt: 
 
•  Arbeitskreis Albachten  
 
 Mitglieder: Kath. Kirchengemeinde St. Ludgerus, Kath. Kirchengemeinde St. Anna Mecklenbeck, Ev. Kirchengemeinde 
Roxel –  Gemeindeteil Albachten, Ev. Juge ndpfarramt, Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münster -Steinfurt, Di a-
konisches Werk, Gemeinschaftsgrundschule Ludgerusschule, Caritas Beratungsstelle Gievenbeck, Polizeii n-
spektion Südost, Musikschule, SV Concordia, Kita Kinderhof, Kath. Kindergarten St. Josef, Offene Kinder - 
und Jugendarbeit Albachten e.V., Jugendförderung, Kommunaler Sozialdienst, Städt. KiTa Al bachten 
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
  
 Themen: Situation der Kinder und Jugendlichen in Albachten/ Austausch über die Entwicklung im Stadtteil, Koopera ti-
on/ Vernetzung/ Unterstützung der Einrichtungen vor Ort untereinander, Kinder - und Jugendeinrichtung in 
Albachten: Weiterentwicklung des Raum - und Angebotspr ogramms  
 
•  Sozialkreis Mecklenbeck   
 
 Mitglieder: Ev. Pfarramt Martin -Luther, Ev. Jugendpfarramt, Kath. Pfarramt St. Anna inkl. Kinder - und Jugendzentrum 
Paulushof, KiTa Maria Droste, „Kindergarten in der alten Schule“, Kindergruppe Kotenkotten e.V., KiGa Maria 
Aparecida, KiGa St. Anna, Peter -Wust-Grundschule, Caritasverband für die Stadt Münster (Such tberatung 
Beratungsstelle Gievenbeck), Caritas vor Ort - Migrationsdienst, Sozialdienst Flüchtlinge der Stadt Münster, 
V.S.E. Jugendhilfeeinheit Münster -West, Polizeiinspektion Südost, Meckmannshof, Bürgerzentrum Meckle n-
beck - Hof Hesselmann, Haus Georg, H aus der Hörbehinderten, Haus vom Guten Hirten, DJK Wacker 
Mecklenbeck, Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Münster -Mecklenbeck e.V., Kommunaler 
Sozialdienst, Jugendförderung, Städt. Tageseinrichtung für Ki nder 
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen: Themen der Kinder - und Jugendhilfe, Familienhilfe; Berichte und Fragen aus den Ei nrichtungen,  
   Aktualisierung und Herausgabe des Stadtteilkompass für Mecklenbeck

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 48 
 
•  Arbeitskreis Jugend Mecklenbeck  
 
 Mitglieder: Paulushof, Verein zur Förderung der o ffenen Jugendarbeit in Münster -Mecklenbeck e.V., Polizeiinspektion 
Südost, Ev. Jugendpfarramt, Kommunaler Sozialdienst und Jugendfö rderung 
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen:  Sammlung und Vorbereitung von jugendhilfespezifischen Themen, Austausch und I nformation auch im Ei n-
zelfall, Analyse der Situation im Sozialraum und Entwicklung geeigneter Maßnahmen  
 
•  Arbeitskreis Kinder - und Jugendhilfe Roxel  
 
 Mitglieder: Kath. Grundschule Marienschule Roxel, Droste -Hauptschule Roxel, Realschule Roxel, A ugustin-Wibbelt-
Schule, Musikschule Roxel, Ökum. Sozialbüro Roxel, Ev. Jugendpfarramt, Ev. Kirchengemeinde Roxel, Kath. 
Kirchengemeinde St. Pantaleon, Kath. Kindergarten St. Ursula, Kath. Kindergarten St. Pantaleon, KiGa der 
Arbeiterwohlfahrt, Zwergengruppe e.V., Hau s der Familie e.V., Kindergruppe "Kleine Menschen", Reit - und 
Fahrverein Roxel e.V., BSV Roxel, Polizeiinspektion Wache Nord, Caritasverband für die Stadt Münster (B e-
ratungsstelle Gievenbeck), Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V., CVJM Münster e.V., Jugen d-
hilfeplanung, Kommunaler Sozialdienst, Jugendsozialhilfen (an der Hauptschule Roxel) und Jugendfö rderung 
 
 Häufigkeit:  3-4 mal jährlich 
 
 Themen: Kooperation/ Vernetzung/ Unterstützung der Einrichtungen vor Ort untereinander, Situation von Kind ern und 
Jugendlichen in Roxel/ Austausch über die Entwicklung im Stadtteil, Klärung der Nutzung der Räumlichkeiten 
in der Schelmenstiege, Entwicklung und Umsetzung von Projektideen zur offenen Kinder - und Jugendarbeit, 
Modelleinrichtung Kinder - und Jugende inrichtung Roxel -Nord, u.a. Beteiligungsformen für Kinder und J u-
gendliche in Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Münster  
 
•  Pädagogischer Arbeitskreis Gievenbeck  
 
 Mitglieder Augustin-Wibbelt-Schule, Mosaikschule, Wartbu rg Grundschule, Wartburg Hauptschule, Michaelschule, 
Freie Waldorfschule, Waldorfkindergarten, Westfälische Schule für Musik, Freie ev. Kirchengemeinde, Ev. 
Lukasgemeinde, Kath. Kirchengemeinde St. Michael, Mütterzentrum und Familiencafé Münster e.V., Müns te-
raner Tageseltern e.V., Caritasverband, Deutscher Kinderschutzbund, Haus der Familie, Ludgerus -Haus, 
Sozialdienst kath. Frauen, städt. Kindertagesstätte Weitkampweg, DRK -Kindergarten, Kita Gievenbeck, Kath. 
Kindergarten St. Michael I und II, Kita St. Mic hael III, Kita Lichtblick, Ev. Lukaskindergarten, Verbund sozia l-
therapeutischer Einrichtungen (VSE) e.V., Fachwerk Gievenbeck mit dem "La Vie", Kommunaler Sozia l-
dienst, Jugendförderung, Jugendhilfeplanung, Städtische Kindertagesstätten Legdenweg und Am Gie ven-
bach 
  
 Häufigkeit:  ca. 8 mal jährlich 
 
 Themen: Entwicklung des Gievenbecker Auenviertels, Projekt "Betreuung von Kindern im Stadtteil", Erstellung eines 
Portraits des Pädagogischen Arbeitskreises Gievenbeck, Projekt "Sekundäre Suchtprävention für spät ausge-
siedelte Jugendliche " (SeM), Offene Ganztagsgrundschule/ Ferienbetreuung  
 
•  Sozialpädagogischer Arbeitskreis Nienberge   
 
 Mitglieder: Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian inkl. Jugendzentrum, Ev. Lydia -Gemeinde, Ökum. Sozialbüro Nienbe r-
ge, Caritas Bera tungsstelle Gievenbeck, KiGa St. Sebastian, Annette -von-Droste-Hülshoff-Schule, Sportve r-
ein DJK SC Nienberge, Polizeiinspektion Wache Nord, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE) 
e.V., Kommunaler Sozialdienst, Städt. KiGa Häger, Jugendförd erung 
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen: Themen der Kinder - und Jugendhilfe, Familien - und Seniorenhilfe, Analyse der Situation im Sozialraum und 
Entwicklung geeigneter Maßnahmen

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 49 
3.3.7 Ausblick für den Stadtbezirk West für das Jahr 2005 
 
Um den am Planungs prozess für die Kinder - und Jugendeinrichtung beteiligten Kindern und Jugendlichen sowie 
weiteren Interessenten aus Albachten die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild vom Baufortschritt zu m a-
chen, war eine Rohbaubesichtigung im Februar 2005 geplant. Die Verantwortlichen des Amtes für Kinder, J u-
gendliche und Familien und der Arbeiterwohlfahrt haben diese Anregung von OJAA e.V. gerne aufgenommen. 
 
Bei der neuen Kinder - und Jugendeinrichtung wird mit einer Fertigstellung zum Sommer 2005 fest gerechnet. 
Dann steht die ca. 400.000 Euro teure Einrichtung mit einer Nutzfläche von rund 300 Quadratmetern der offenen 
Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. Dies soll mit einer entsprechenden Eröffnungsfeier im Sommer 2005 
begangen werden.  
 
Hierbei werden die Ak tiven der Kinder - und Jugendarbeit in Albachten demnächst von einer hauptamtlichen 
Fachkraft seitens der AWO unterstützt; die Besetzung der Stelle (38,5 Wochenstunden) ist zum 01.04.05 geplant. 
Bis zum Beginn der Kinder- und Jugendarbeit in der Einrichtung ist somit gewährleistet, dass die im Vorfeld erfor-
derlichen Arbeiten und Kooperationsgespräche stattfinden werden.  
 
OJAA e.V. verschriftlicht nach den Kriterien der Qualitätsentwicklung in der Kinder - und Jugendarbeit ihre neue 
pädagogische Konzeption. Diese Profilschärfung ist auch angesichts der künftigen Kooperation innerhalb der 
neuen Kinder- und Jugendeinrichtung notwendig. 
 
Ein Errichtungsbeschluss zum "Neubau einer Modelleinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien  in 
Roxel-Nord - Kindertageseinrichtung und Einrichtung der Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach" soll durch 
den Rat der Stadt Münster beschlossen werden. Der Betrieb der Einrichtung soll durch einen anerkannten Träger 
der Kinder- und Jugendhilfe erfolgen. Mit einer Fertigstellung ist zum Sommer 2006 zu rechnen.  
 
In diesem Kontext steht auch ein geplantes Beteiligungsprojekt für Jugendliche, das auf Initiative des Amtes für 
Kinder, Jugendliche und Familien in Kooperation mit dem „Arbeitskreis Kinder - und Jugendarbeit Roxel“, dem 
CVJM Münster e.V. und der Begleitung durch das Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Münster in 
2005 starten soll. Hier soll mittels des Programms „grafstat“ ein Fragebogen von den Jugendlichen entwickelt wer-
den, mit dem Jugendliche aus Roxe l zu ihren Wünschen hinsichtlich Angeboten in der Kinder - und Jugendarbeit 
befragt werden. Die genauen Projektschritte und der Zeitplan werden in 2005 entwickelt und umgesetzt. Dieses 
Beteiligungsprojekt ist u.a. ein gutes Beispiel für die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe. 
 
In Gievenbeck wird die Weiterentwicklung der Kooperation mit Schulen im Stadtteil in den nächsten Jahren be-
sondere Bedeutung für das Fachwerk haben. Hier können die langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit 
der Wartburghauptschule (Schul- und arbeitsweltbezogene Angebote, „10a Projekt“) für diesen Prozess genutzt 
werden. Im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule beginnen erste gemeinsame Projekte mit der Mosaik -
Schule und der Michaelschule bereits im Frühjahr 2005.  
 
Anknüpfend an Integrationsangebote wie das Projekt Privjet wird die „Koordinierungsstelle-Sucht“ beim LWL in ei-
nem Modellprojekt zusammen mit dem Fachwerk und der städtischen Drogenhilfe Konzepte und Methoden der se-
kundären Suchtprävention (SeM) entwickeln und erproben. Zielgruppe sind junge, spätausgesiedelte Menschen, 
die einen riskanten Umgang mit Alkohol und illegalen Drogen zeigen, aber noch nicht abhängig sind.  
 
In Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Arbeitskreis soll ein Verzeichnis aller Stadtteilakteure erstellt wer-
den. Diese soll den Bürgerinnen und Bürgern zunächst per Internet zur Verfügung gestellt werden.  
 
Die Aktualisierung und Neuauflage des Stadtteil-Kompasses wird Anfang 2005 erscheinen. Zielgruppe ist vornehm-
lich die Bürgerschaft Mecklenbecks. 
 
In Mecklenbeck zeichnet sich bei den beiden Trägern ein hoher Bedarf an Betreuung während der Ferien, als 
Ferienprogramme oder Ganztagsbetreuungsangebote, ab. Problematisch bleibt nach wie vor die Lage am „Meck-
mannweg/ Schwarzen Kamp“. Dieses Quartier weist einen hohen pädagogischen Bedarf bei den Kindern und Ju-
gendlichen auf.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 50 
Im September 2005 feiert das Pfarrzentrum Nienberge - und mit ihm der Jugendbereich im Keller - seinen 25-
jährigen Geburtstag.  
 
Ein weiterer Jahresschwerpunkt 2005 wird die persönliche Ansprache von Jugendlichen sein, um deren Motivati-
on zum Ehrenamt zu stärken. Um Jugendlichen zu zeigen, was sich hinter ehrenamtlichem Einsatz verbirgt und 
was für Möglichkeiten sie haben, sich in der Jugendarbeit zu betätigen, wird es in der ersten Jahreshälfte einen Ak-
tionstag geben.  
 
 
Für den gesamten Bezirk West sind als Ausblick für 2005 noch folgende Aspekte wichtig: 
 
•  Das Thema offene Ganztagsgrundschule wird auch in 2005 weiter zu behandeln sein. Eine weitere Grund-
schule möchte zum Schuljahr 2005/ 2006 als offene Ganztagsgrundschule starten. Es ist zu erwarten, dass 
die Nachfrage bzgl. verlässlicher Betreuungsangebote in den Ferien im Bezirk West weiter steigen wird. 
 
•  Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder - und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für 
Münster und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder- und Jugendför-
derplan in 2005/ 2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, die Stadtteilarbeitskreise an diesen 
Überlegungen zu beteiligen, u. a. bei der Bedarfsermittlung und Maßnahmenplanung.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 51 
3.4 Stadtbezirk Nord 
 
3.4.1 Einführung 
 
Der Bezirk Nord umfasst die statistischen Bezirke Coerde, Kinderhaus und Sprakel. 
 
Ansprechpartner: Herr Thilo Heise, ( 4 92 - 51 21, e-mail: heise@stadt-muenster.de 
 
In Coerde leben aktuell 1.936 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
949 570 417 1.936 
 
In Kinderhaus leben aktuell 3.047 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
1.456 909 682 3.047 
 
In Sprakel leben aktuell 442 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
215 134 93 442 
 
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6-21-jährigen beschränkt. Hierdurch wird eben-
falls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21 –  27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. Vergleicht man die 
Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mit denen des Vorjahres, bleibt festzustellen, dass in 2004 die An-
zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren um 0,73 % von 5.465 auf 5.425 gesunken ist. 
Gemäß der Prognose der Gesamtzahl für den Bezirk Nord wird sich die Anzahl der Kinder- und Jugendlichen von 6 
bis 21 Jahren um 6,56 %  (von 5.425 auf 5.069) bis zum Jahr 2013 verringern. 
 
 
3.4.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
Bauspielplatz Feldstiege n-
kamp 
Stadt Münster Betreuter Spielplatz Kinderhaus 
HOT - Coerde 
 
Waldspielplatz Ner zweg 
Ev. Andreas Kirchengemeinde  
Ev. Andreas  
Kirchengemeinde 
Kinder- und Jugendeinric htung 
Betreuter Spielplatz 
Coerde 
 
Coerde 
Jugendheim "Hütte"  SC Westfalia Kinder- und Jugendeinric htung Kinderhaus 
Jugendsalon Förderverein  
Begegnungszentrum  
Sprickmannstrasse 
Kinder- und Jugendeinric htung Kinderhaus 
"WUDDI" Stadt Münster Kinder- und Jugendeinric htung Kinderhaus

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 52 
Personalstruktur 
 
         1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
         Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
Absolut %  absolut  %  
Anzahl   Insgesamt 
 
10 17,54 10 17,86 
Öffentlich finanziert  9 90,00 9 90,00 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  1 10,00 1 10,00 
Weiblich 4 40,00 4 40,00 Geschlecht  
Männlich 6 60,00 6 60,00 
Unter 25 Jahre  0 0,00 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  1 10,00 0 0,00 
30 bis unter 40 Jahre  1 10,00 2 20,00 
Alter  
40 Jahre und älter  8 80,00 8 80,00 
Diplom-Sozialarbeiter/in  3 30,00 3 30,00 
Diplom-Sozialpädagoge/in  5 50,00 5 50,00 
Diplom-Pädagoge 0 0,00 0 0,00 
Anderer Hochschulabschluss  1 10,00 1 10,00 
Erzieher/in 1 10,00 1 10,00 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 0 0,00 0 0,00 
 
 
 Im Bezirk Nord hat sich die Zahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 
Der Anteil der Frauen in dieser Gruppe beträgt nach wie vor 40 % und liegt damit annähernd im Bereich des stadt-
weiten Durchschnitts (41,07 %). 
Auffällig im stadtweiten Vergleich ist der unverändert hohe Anteil der über 40-jährigen hauptberuflich Beschäftigten 
mit 80 %. Im stadtweiten Durchschnitt liegt dieser Anteil bei lediglich 39,29 %. 
Die Anteil der hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bezirk Nord, die eine pädagogische Qualifikati-
on (Diplomabschluss) besitzen, entspricht mit 80 % nahezu dem stadtweiten Wert von 83,92 %. 
 
Der Umfang
 der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Mitarbeiter/-innen im Zusammenhang mit Informationen 
zum Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
 
Wochens tunden 
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
341,25 
34,13 
18,54 341,25 
34,13 
19,13 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
214,25 
127,00 
62,78 
37,22 
214,25 
127,00 
62,78 
37,22 
Öffentlich finanz iert Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
302,75 
38,50 
88,72 
11,28 
302,75 
38,50 
88,72 
11,28 
 
 
Auch in Bezug auf die geleisteten Wochenstunden der hauptberuflich Beschäftigten im Bezirk Nord haben sich 
zwischen den Berichtsjahren 2003 und 2004 keine Veränderu ngen ergeben. Der Anteil der Wochenstunden, der 
von Frauen geleistet wird, liegt nach wie vor bei 37,22 % und bewegt sich damit nur unwesentlich über dem stadt-
weiten Durchschnitt (36,53 %).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 53 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
 2.1) Übersicht 
 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
Insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
Insgesamt 
 
Absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
45 42,06 9.666,00 38,32 35 26,72 11.543,00 45,38 
Männlich 22 48,89 4.843,00 50,10 16 45,71 5.504,50 47,69 
Weiblich 23 51,11 4.823,00 49,90 19 54,29 6.038,50 52,31 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
50 46,73 6.396,00 25,36 83 63,36 10.130,00 39,82 
Männlich  24 48,00 2.996,00 46,84 48 57,83 5.994,00 59,17 
Weiblich 26 52,00 3.400,00 53,16 35 42,17 4.136,00 40,83 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
12 11,21 9.160,00 36,32 13 9,92 3.764,00 14,80 
Männlich 2 16,67 3.048,00 33,28 2 15,38 1.170,00 31,08 
Weiblich 10 83,33 6.112,00 66,72 11 84,62 2.594,00 68,92 
Zusammenfassung 
Stadtweit 
107 100,00 25.222,00 100,00 131 100,00 25.437,00 100,00 
Männlich 48 44,86 10.887,00 43,16 66 50,38 12.668,50 49,80 
Weiblich 59 55,14 14.335,00 56,84 65 49,62 12.768,50 50,20 
 
 
Die Gesamtzahl aller „weiteren Beschäftigten“ im Bezirk Nord ist im Jahr 2004 um insgesamt 22,40 % von 107 auf 
131 gestiegen. Dem gegenüber steht jedoch bei den geleisteten Jahresstunden lediglich ein Anstieg um 0,85 %. 
 
Betrachtet man die einzelnen Beschäftigungsformen genauer, so bleibt folgendes festzuhalten: 
 
•  Der Anstieg bei der Gesamtzahl aller „weiteren Beschäftigten“ ist einzig und allein auf eine starke Zunahme 
des ehrenamtlichen Engagements im Bezirk Nord zurückzuführen. Sowohl die Anzahl der Ehrenamtlichen (+ 
66,00 %) als auch die Zahl der von diesen geleisteten Jahresstunden (+ 58,38 %) ist stark gestiegen. 
 
•  Bei der Gruppe der nicht hauptberuflich Beschäftigten ist festzustellen, dass sich die Anzahl im Vergleich zum 
Vorjahr um 22,22 % verringerte. Dem gegenüber hat sich die Zahl der von diesen geleisteten Jahresstunden 
um 19,42 % erhöht. 
 
•  Während die Anzahl der Praktikanten/-innen leicht um 8,33 % erhöhte, hat sich dem gegenüber die Zahl der 
von diesen geleisteten Jahresstunden jedoch erheblich um 58,91 % reduziert.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 54 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
Ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
 
absolut % absolut  % Absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
45 42,06 0 0,00 35 26,72 1 2,86 
Männlich 22 48,89 0 0,00 16 45,71 1 100,00 
Weiblich 23 51,11 0 0,00 19 54,29 0 0,00 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
50 46,73 3 6,00 83 63,36 0 0,00 
Männlich  24 48,00 1 4,17 48 57,83 0 0,00 
Weiblich 26 52,00 2 7,69 35 42,17 0 0,00 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
12 11,21 0 0,00 13 9,92 0 0,00 
Männlich 2 16,67 0 0,00 2 15,38 0 0,00 
Weiblich 10 83,33 0 0,00 11 84,62 0 0,00 
Zusammenfassung 
Stadtweit 
107 100,00 3 2,80 131 100,00 1 0,41 
Männlich 48 44,86 1 2,08 66 50,38 1 100,00 
Weiblich 59 55,14 2 3,39 65 49,62 0 0,00 
 
 
 Von 131 weiteren Beschäftigten konnte lediglich ein Mitarbeiter eine Jugendleiterausbildung vorweisen. Damit hat 
sich der Trend aus dem Vorjahr weiter verfestigt, ja sogar noch verstärkt. Der Bezirk Nord weist in diesem Bereich 
im Vergleich zu den anderen Bezirken den mit Abstand niedrigsten Wert aus. 
          
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende 13.650,00 35,12 13.650,00 34,90 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbe itende 9.666,00 24,87 11.543,00 29,53 
Ehrenamtlich Tätige 6.396,00 16,45 10.130,00 25,93 
Praktikant/innen/FSJ  9.160,00 23,56 3.764,00 9,64 
Anzahl der Stunden insgesamt:  38.872,00 100,00 39.087,00 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Die Zahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten Jahresstunden ist in 2004 um 
215 Stunden (+ 0,6%) nur unwesentlich gestiegen.  
Im stadtweiten Vergleich fällt auf, dass im Bezirk Nord mit 34,90 % der überwiegende Anteil der Jahresstunden 
durch „hauptberuflich tätige Mitarbeitende“ (stadtweit 22,80 %) und mit 29,53 % durch „nicht hauptberuflich tätige 
Mitarbeitende“ (stadtweit 16,67 %) geleistet wird. 
Dagegen ist das ehrenamtliche Engagement trotz des in diesem Jahr zu verzeichnenden erheblichen Anstiegs mit  
25,93 % nach wie vor erheblich niedriger als im stadtweiten Durchschnitt ( 48,91 %).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 55 
3.4.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit: 
 
5 Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk Nord hatten im Jahr 2004 insgesamt 9.119 Stunden geöffnet (2003: 
8.592 Stunden). Diese Zahl verteilte sich auf insgesamt 230 Jahresöffnungswochen.  
 
Die Zahl der Öffnungsstunden hat sich damit um 527 Stunden (5,80 %) erhöht.  
  
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern :  
 
Im Stadtbezirk Nord verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt: 
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
Nord 
Jahresstu nden Anteil in % 
Nord 
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
1.136,00 4,98 1.057,00 3,92 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
2.387,50 10,47 2574,75 9,56 
Angebote in Sport und Spiel  
 
2.043,00 8,96 2.146,00 7,97 
Arbeitsweltbezogene Angebote  
 
45,00 0,20 52,80 0,20 
Begegnung und Kommunik ation 
 
7.358,00 32,27 9.739,60 36,15 
Beratungsangebote 
 
712,00 3,12 712,00 2,64 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
570,00 2,50 637,00 2,36 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
0,00 0,00 0,00 0,00 
Interkulturelle Angebote  
 
2.540,00 11,14 2.614,00 9,70 
Kreative Angebote 
 
2.407,50 10,56 1.737,40 6,45 
Kulturelle Angebote 
 
429,00 1,88 430,00 1,60 
Medienpädagogische Angebote  
 
1.416,00 6,21 3.582,92 13,30 
Mobile Angebote 
 
1.452,00 6,37 1.181,00 4,38 
Partizipa tive Angebote 
 
0,00 0,00 6,00 0,02 
Schulbezogene Angebote  
 
304,00 1,33 472,00 1,75 
Gesamt 
 
22.800,00 100,00 26.942,47 100,00 
%-Anteil am gesamten Stadtgebiet   19,15  20,94

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 56 
 Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
 
Wie Tabelle und Sä ulendiagramm veranschaulichen, liegen die Angebotsschwerpunkte im Bezirk Nord im Jahr 
2004 in den Angebotsfeldern „Begegnung und Kommunikation“ (an 1. Stelle mit  36,15 % - stadtweit an 1. Stelle 
mit 31,65 %),  „Medienpädagogische Angebote“ (an 2. Stelle mit 13,30 % - stadtweit an 3. Stelle mit 11,15 %) so-
wie „Interkulturelle Angebote“ (an 3. Stelle mit 9,70 % - stadtweit an 9. Stelle mit 2,66 %).  
Nahmen „Kreative Angebote“ im Jahr 2003 im Bezirk Nord mit einem Anteil von 10,56 % noch die 3. Stelle ein, sind 
sie in 2004 mit einem Anteil von 6,45 % nur noch an Position 6 zu finden. 
 
Die Angebotsstunden im Bezirk Nord sind von 22.800,00 Stunden in 2003 auf 26.942,47 Stunden in 2004 gestie-
gen. Das entspricht einer prozentualen Erhöhung um 18,17 %.  
 
Die wesentlichen Veränderungen lassen sich bei den folgenden Angebotsfeldern erkennen: 
 
•  Beim Angebotsfeld „Medienpädagogische Angebote“ ist ein Anstieg der Angebote um 153,03 % zu verzeich-
nen. Zurückzuführen ist dieses zum einen auf eine Ausweitung des Angebotes „Internetcorner“ im städtischen 
Kinder- und Jugendzentrum Wuddi und zum anderen auf erweiterte Angebote im HOT Coerde der Ev. Andre-
as  Kirchengemeinde. 
 
•  Die Angebote im Bereich „Begegnung und Kommunikation“ sind im Vergleich zu 2003 um 32,37 % ausgewei-
tet worden. 
 
•  Ein Rückgang im Vergleich mit  2003 um 27,83 % ist im Angebotsfeld „Kreative Angebote“ zu verzeichnen.  
 
•  Im Angebotsfeld „Mobile Angebote“ sind die Angebote um 18,66 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegan-
gen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 57 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden im Bezirk Nord von r e-
gelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern genutzt. Die Verteilung der Stammbe-
sucher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
 
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 380 27,52 169 44,47 211 55,53 383 25,45 187 48,83 196 51,17 
12 –  14 Jahre 328 23,75 145 44,21 183 55,79 400 26,58 177 44,25 223 55,75 
15 –  17 Jahre 438 31,72 190 43,38 248 56,62 540 35,88 189 35,00 351 65,00 
18 –  21 Jahre 235 17,02 78 33,19 157 66,81 182 12,09 65 35,71 117 64,29 
Summe: 1381 100,00 582 42,14 799 57,86 1.505 100,00 618 41,06 887 58,94 
  
  
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  1.381 100,00 1.505 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund    815 54,15 
   
 
 2003 2004 
Anzahl Unregelmäßige Besucher   1.993 
 
 
Die Anzahl der Stammbesucher ist in 2004 im Vergleich zu 2003 um 8,98 % (= 124 Personen) gestiegen. Dabei 
fällt auf, dass der Anstieg bei den männlichen Stammbesuchern mit 11,01 % (= 88 Personen) überproportional 
ausfällt, während er bei den weiblichen Stammbesuchern mit 6,19 % (= 36 Personen) weniger stark gestiegen ist.  
 
Der  höchste Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern war in der Altersgruppe der 12 bis 14-jährigen (+21,95 %)          
und der 15 bis 17-jährigen (+23,29 %) zu verzeichnen. In der Altersgruppe der  18- bis 21-jährigen sank die Anzahl 
der Stammbesucher um 22,55 % auf 182. 
Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Anteil der weiblichen Besucher an der Gesamtbesucherzahl 
geringer wird. Auffällig dabei ist, dass der Anteil der weiblichen Besucher durchgängig unterhalb der 50 % -Marke 
liegt und gerade in der „sensiblen“ Altersphase von 15 - 17 Jahren mit 35 % den geringsten Wert aufweist. 
       
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucherinnen und Besucher mit Migrationshintergrund und 
die Anzahl der „unregelmäßigen Besucher“. Mit 54,15 % ist der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshi n-
tergrund im Vergleich zum stadtweiten Durchschnitt (37,01 %) sehr hoch.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 58 
3.4.4 Weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die we iteren Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt 3.4.2 ausschließlich oder überwiegend im Bezirk tätig sind - gibt die nachstehende Auflistung. 
Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene Auflis-
tung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Andreas Kirchengemeinde Coerde 
Ev. Markus Kirchengemeinde Kinderhaus 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Josef Kinderhaus 
Kath. Kirchengemeinde St. Marien Sprakel 
Kath. Kirchengemeinde St. Norbert Coerde 
 
 
Jugendverbände 
 
PSG St. Joseph Kinderhaus 
 
 
 
 
 
Sportvereine 
 
Reit- und Fahrverein Münster-Sprakel e.V.  
SC Westfalia Kinderhaus e.V. 
Sportclub Sprakel 1930 e.V. 
SV Teutonia Coerde 60 e.V. 
 
 
Trägervereine 
 
Förderverein Begegnungszentrum 
Sprickmannstrasse Kinderhaus e.V. 
Deutsches Rotes Kreuz 
Arbeiterwohlfahrt 
Bunter Kinderverein e.V. 
VDIJB e.V. Münster 
 
Die hier unter der Rubrik „Trägervereine“ genannte n Träger Deutsches Rotes Kreuz und Arbeiterwohlfahrt bieten 
ergänzend eine zielgruppenorientierte offene Kinder- bzw. Jugendarbeit an, die nicht in die Förderstruktur der mo-
bilen Kinder- und Jugendarbeit eingebunden sind. 
Der DRK Jugendtreff Königsberger Straße 94 hält Angebote für Russlanddeutsche Jugendliche vor; der AWO - Ju-
gendtreff Nerzweg 9 bietet für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Angebote an. 
 
 
3.4.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit 
 
 Kinderhaus
 
 
Die Bezirksvertretung Münster-Nord formulierte im Januar 2004 eine Anregung an den Rat der Stadt Münster, sich 
mit dem Stadtteil Kinderhaus (Nordwestschleife), an dem neuen Bund-Länder-Programm „Stadtteil mit besonde-
rem Entwicklungsbedarf –  die soziale Stadt“ zu beteiligen.  
 
Am 19. April 2004 eröffnete das städtische Kinder- und Jugendzentrum WUDDI den offenen Jugendtreff „Lincoln 
Treff“,  im Bewohnertreff des „Lincoln Quartiers“. Zusätzlich werden Jugendlichen über das umfangreiche Pr o-
grammangebot des WUDDI informiert, das vom „Lincoln Treff“ schnell erreichbar ist. Im Lincoln Quartier, auf dem 
ehemaligen Gelände der britischen Lincoln Kaserne, wohnen 1.800 Menschen. 
 
Am 22. April 2004 startete im „Jugendsalon“ des Begegnungszentrums Sprickmannstraße die „Aktionswoche 
Suchtvorbeugung“ . Inhalte der Aktionswoche waren die Themenbereiche Alkohol, Nikotin und Drogen. Durchge-
führt  wurde in der Aktionswoche ein Elternabend zum Thema Drogen mit dem Verein „Indro e.V.“, ein Informat i-
onsabend der Präventionsstelle der Polizei und ein Diskussionsabend. 
  
Am 25. Juni 2004 wurde das Kulturzentrum „Atrium“  am Sprickmannplatz 1, eröffnet. Trägerverein ist das B e-
gegnungszentrum Sprickmannstraße e.V.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 59 
Das Zentrum bietet Kulturveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitä-
ten. Weitere Angebote sind: landestypische Speisen der verschiedenen Nationalitäten, Fußballübertragungen, Ke-
gelbahn und verschiedene Räume für private Feierlichkeiten. 
Unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kult ur und Sport des Landes NRW,  
dem Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V., der Stadt Münster und der  Wohnungsgesellschaft Münsterland 
mbH. 
 
Seit 1995 führt das städtische Kinder- und Jugendzentrum WUDDI  verschiedenen Reisen für Kinder, Jugendliche 
und Familien durch. Die angebotenen Ziele sprechen einen stetig wachsenden Kreis von Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer an. 
In 2004 fanden 5 Skifreizeiten in Engelburg/ Schweiz und Radstadt/ Österreich mit insgesamt 265 Teilnehmer/ -
innen statt. Die Tagesfahrten zum Ketteler Hof, zur Freilichtbühne Tecklenburg, zum Naturzoo Rheine, nach 
Schloss Beck, zur YOU 2004, zur Konzertveranstaltung „Grönemeyer“ und die Städtefahrt nach Rom, erreichten 
209 Teilnehmer. 257 Teilnehmerinnen nahmen an den 9 Tagesfahrten zu Länder- bzw. Bundesligaspielen teil. 
 
Das Jugendaustauschprogramm Münster– Dalyan ist von der Körber-Stiftung für die in einer Dokumentation zu-
sammengefassten 5-jährigen Erfahrungen ausgezeichnet worden. Seit  5 Jahren bietet das Jugendwerk der ki n-
derhauser AWO in Kooperation mit dem Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V., Jugendlichen unterschiedli-
cher Nationalitäten, insbesondere Rußlanddeutschen und Türken, die Möglichkeit, sich bei Begegnungen in 
Deutschland/Kinderhaus und in der Türkei/Dalyan kennen zu lernen. 
 
Am 16. November 2004 wurde von der AG  „Soziale Stadt“  der „Quartiersladen am Sprickmannplatz“  eröffnet. 
Der Quartiersladen ist ein Informations- und Vernetzungspunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort, an 
dem sie sich zu ihrem Wohnquartier mit Ideen, Vorschlägen und Kritik aktiv einbringen können. Darüber hinaus soll 
er im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Informationen zum Wohngebiet „Schleife“ vermitteln. 
 
 
 Coerde 
 
Am 23. März  2004 veranstaltete der Arbeitskreis Coerde eine Zukunftswerkstatt unter dem Thema „Armut in 
Coerde“.  Vorbereitet wurde die Veranstaltung durch eine Fragebogenaktion unter den hauptamtlichen Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeitern des AK Coerde. Ausgehend von verschiedenen Fragestellungen, wurden folgende vier 
Themenbereiche herausgearbeitet und in Arbeitsgruppen diskutiert: Bildung, Orte und Treffpunkte/Jugendcafé, 
Wertevermittlung, zentrale Hilfsangebote. 
Aus den Arbeitsgruppen heraus wurden Ideen und Impulse entwickelt, die in konkreten Projekte umgesetzt werden 
sollen. 
 
Von Frühjahr bis Herbst 2004 führte das HOT Coerde mit  53 Jungen im Alter von 6 –  12 Jahren ein integratives 
Jungenprojekt durch. Ziel des Projektes war es, die Kreativität zu bestimmten Themen zu wecken.  
 
Die Ev. Andreas Kirchengemeinde feierte am 31. Oktober 2004 „30 Jahre Haus der offenen Tür“. Dazu lud das 
HOT Coerde zu zwei Jubiläumswochen mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen ein.  
 
In den Herbstferien 2004 wurden im Stadtteil zwei Mädchenaktionsnachmittage als Kooperationsprojekt ve r-
schiedener Träger durchgeführt. Durch die Kooperation konnte den Mädchen eine Vielfalt an Workshops und Ver-
anstaltungen angeboten werden, die schon wie in 2003, sehr gut angenommen wurden.  
 
Durch die Anschaffung eines Fahrzeugs wurden ab Januar 2004 verschiedene jugendliche Gruppen von Mitarbei-
tern des DRK, des VSE und der Ev. Andreas Kirchengemeinde an ihren Treffpunkten aufgesucht. Zu den betreuten 
Gruppen zählten überwiegend russlanddeutsche Jugendliche, Sinti/Roma-Jugendliche und deutsche Jugendliche. 
In kleinerer Anzahl wurden Jugendliche verschiedener Nationalitäten betreut. 
Das Angebot „aufsuchende Arbeit“ wurde von Beginn an von den Jugendlichen mit großem Interesse angeno m-
men. 
In 2004 wurden durch die aufsuchende Arbeit der Ev. Andreas Kirchengemeinde (mit Waldspielplatz) 1.920 Besu-
cherkontakte registriert, auf dem Hamannplatz (VSE) 1.530 Besucherkontakte, und in der Arbeit mit russlanddeut-
schen Jugendlichen (DRK) 1.350 Besucherkontakte. Vierteljährliche Vernetzungstreffen sollen die Qualität der auf-
suchenden Arbeit langfristig sichern.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 60 
Die Ergebnisse der aufsuchenden Arbeit in Coerde zeigen, dass es im Stadtteil einen hohen Betreuungsbedarf für 
Jugendliche gibt, die von herkömmlichen Angeboten der Jugendarbeit nicht mehr erreicht werden. Ihnen wurden 
durch professionelle Betreuung niedrigschwellige Freizeit-, Informations- und Hilfeangebote zugänglich gemacht. 
Insbesondere die Stadtteilwerkstatt Nord ist ein wichtiges Bindeglied zur Hinführung in den Beruf. 
 
Im Rahmen des Handlungsprogramm Coerde wurde in 2004 gemäß Richtlinien folgende Projektschwerpunkte 
benannt: 
 
• Kooperationsprojekte im Stadtteil 
• Angebote für Roma-Jugendliche 
• Angebote zur schulischen Flankierung 
• Sportangebote 
• Mädchenarbeit 
• Jungenarbeit 
 
 
Der Arbeitskreis Coerde veranstaltete im Januar 2004 einen internen Workshop, der sich mit der Lebenssituation 
der in Coerde lebenden Roma-Familien beschäftigte. Besonders diskutiert wurden die Auswirkungen für Kinder 
und Jugendliche, die sich aus dem bestehenden Aufenthaltsstatus ergeben. 
 
 
Sprakel
 
  
Am 23. November 2004 fand in Sprakel in den Räumlichkeiten der kath. Kirchengemeinde St. Marien das erste 
Stadtteilgespräch mit den Trägern von Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit statt. Ziel des Gesprächs war die 
Sammlung und eine erste Analyse bestehender Angebote für Kinder und Jugendliche. 
 
 
Festgestellt wurde, dass in Sprakel Angebote für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren in großer Zahl vorgehalten 
werden. Für Jugendliche ab 14 Jahren reduziert sich die Zahl der Angebote sehr stark. Für Jugendliche, die keine 
Vereinsangebote annehmen wollen, gibt es zur Zeit keine offenen Angebote, vor allem aufgrund fehlender Raum-
kapazitäten und Personalressourcen. 
  
In 2005 sollen notwendige Handlungsschritte erarbeitet werden. 
 
 
3.4.6 Kooperation und Vernetzung 
 
Eine themen- und einrichtungsübergreifende Kooperation und Vernetzung wird im Bezirk Nord durch die bestehen-
den Arbeitskreise AK Kinderhaus, AK Jugend-Kinderhaus, AK Coerde, AK Jugend-Coerde gesichert, in denen die 
verschiedenen Träger der Jugendhilfe zusammen arbeiten. Hier werden aktuelle Themen und Problemlagen au f-
gegriffen sowie Anregungen und Lösungsmöglichkeiten an Politik und Verwaltung herangetragen.   
 
Arbeitskreis Coerde 
 
Mitglieder:  Polizeibezirksdienst, AWO Bewohnertreff, AWO Schuldnerber atung, Bezirksverwaltung Nord, Caritas, DRK, 
Gesundheitsamt, Grundschule Nord, HOT Coerde, AWO Spielstube, Kath. Kirchengemeinde St. Norbert, Kita E-
delbach, KSD Nord, Melanchthon Schule, Uppenbergschule, Stadtteilpsychologe, SKM, Stadtbücherei, Kita Hol t-
mannshof, Münsteraner Tageseltern e.V., VSE Nord, Familienbildungsstätte Anna Krückmann -Haus, Wohn - und 
Stadtbau, Stadtteilwerkstatt Nord, Kommunaler Sozialdienst, Jugendförderung  
 
Häufigkeit: 1 mal monatlich  
 
Themen:    Armut im Stadtteil, Zukunftswerkstatt , Umgestaltung Hamannplatz, Aktivitäten in Coerde, Aufsuchende Arbeit im 
Stadtteil, Projektmittel Coerde 2004 (Vorstellung), Projekt: Starke Eltern, „starke Kinder...“, Offene Ganztag s-
grundschule/ Ferienbetreuung

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 61 
 
Arbeitskreis Jugend-Coerde 
 
Mitglieder: AWO-Stadtteilbüro Coerde, Begegnungszentrum Meerwiese, INDRO e.V., Ev. Andreas Kirchengemeinde, HOT 
Coerde, SV Teutonia, DRK -Jugendtreff, Hauptschule Coerde, Uppenbergschule, Kath. Kirchengemeinde St. No r-
bert, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen,  Kommissariat Vorbeugung, Jugendförderung  
 
Häufigkeit:  8 mal im Jahr 
 
Themen: Aktion Noteingang, schwul -lesbische Jugendarbeit, Situation von Flüchtlingskindern und Jugendlichen, Aufsuche n-
de Jugendarbeit, Freundschaft und Liebe in der Jugendarbeit, Projekt mittel Coerde (Beratung der Schwerpunkte)  
 
 
 Arbeitskreis Kinderhaus  
Mitglieder:  Polizeibezirksdienst, Caritas, Diakonie, Bezirksstelle des Caritasverbandes, KAI e.V., Münsteraner Tageseltern 
e.V., Kath. Kirchengemeinde St. Josef, Ev. Markus Kirchengemei nde, KSD Nord, Bezirksverwaltung Nord, Bü r-
gerhaus Kinderhaus, Wohn - und Stadtbau, Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V, Kinderhaus Münster, 
Kindertageseinrichtungen: städt. Kita Im Moorhock, städt. Kita Killingsstraße, städt. Kita Kinderhaus, städt. Kita  
Brüningheide, städt. Kinderhort Kunterbunt, Die Kleinen Strolche, die Knirpse e.V., die Krokodile, die Minis, Glü h-
würmchen e.V., Schulen, Kinder - und Jugendeinrichtung WUDDI, Bauspielplatz baui, Jugendförd erung 
 
Häufigkeit:  5 mal im Jahr 
 
Themen: Workshop „Kinderhaus, eine gute Adresse“, Offene Ganztagsschule, Förderprojekte des Landes NRW „Soziale 
Stadt“, Kulturzentrum Atrium, Armut in Kinderhaus, Wohnu mfeldgestaltung 
 
 
Arbeitskreis Jugend-Kinderhaus 
 
Mitglieder: Jugendtreff Nienkamp, Begegnungszentrum Sprickmannstraße, Grundschule Kinderhaus -West, Waldschule Ki n-
derhaus, Uppenbergschule, Geschwister -Scholl Realschule, Ev. Markus Kirchengemeinde, Polizei -Bezirksdienst, 
Kommissariat Vorbeugung, Indro e.V., Caritas Bezirksstelle Kinderhaus, K.A.I. e.V., Hau ptschule Nord, SC Westf a-
lia Kinderhaus, Kath. Pfarrgemeinde St. Josef, Kinder - und Jugendeinrichtung WUDDI, Bauspielplatz baui, Jugen d-
förderung 
 
Häufigkeit:  6 mal im Jahr 
 
Themen: Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche, Freizeitsituation und Angebote f ür schwul -lesbische Jugendliche in 
Jugendarbeit und Schule, Jugendarbeit und Schule (OGTS), informelle jugendliche Treffpunkte, neue Jugenda n-
gebote 
 
  
3.4.7 Ausblick für den Bezirk Nord für das Jahr 2005 
 
Der Workshop „Kinderhaus –  eine gute Adresse“, der im Oktober 2002 veranstaltet wurde, hat Ideen und Impul-
se gebracht, durch die bereits viele Veranstaltungen und Projekte verwirklicht worden sind. Auch in 2005 werden 
durch die verschiedenen Arbeitskreise und Arbeitsgemeinschaften weitere Projekte umgesetzt werden. Ermöglicht 
wird dies vor allem durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Kinderhauser Institutionen, Organisationen und 
Firmen. 
Für Kinder und Jugendliche ergeben sich daraus in 2005, neben dem bestehenden umfangreichen Angebot der 
verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen, interessante Veranstaltungen und Entwicklungen: der Ki n-
derhauser Kultursommer, die Einweihung der von Graffitti -Künstlern gestalteten Brücke, eine Skulpturen -
Ausstellung, die Gemeinschaftsaktion „Clean -Kinderhaus“, die Ge burtstagsfeier „30+1“ des Sprickmannplatzes, 
das Fußballturnier aller Vereine und künstlerische Projekte im öffentlichen Raum, künstlerisch neu gestaltete 
Spielplätze in der Schleife u. v. m. 
         Der Arbeitskreis Jugend Kinderhaus wird sich in 2005 u.a. mit den Themen „Rechtsradikalismus“, „Jugendarbeit  
        und Schule“ und „mögliche Angebote für Jugendliche, die keine Angebote von Jugendeinrichtungen wahrnehmen“  
        befassen. Die Schulen vor Ort sollen stärker in den Arbeitskreis Jugend Kinderhaus integriert werden.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 62 
In Coerde muss die  aufsuchende Arbeit weiter entwickelt werden. Jugendliche, die aus den verschiedensten 
Gründen Angebote bestehender Jugendeinrichtungen nicht annehmen, werden gezielt angesprochen.  
Zusätzlich soll Jugendlichen, die durch die aufsuchende Arbeit betreut werden, in einem niedrigschwelligen Beteili-
gungsprojekt die Möglichkeit gegeben werden, dem Arbeitskreis Jugend Coerde ihre Situation, Wünsche und Be-
dürfnisse darzustellen. 
Die konsequente Umsetzung der Kooperation verschiedener Träger der Kinder - und Jugendarbeit bei Projekten 
und Veranstaltungen, wird eine Zusammenführung der unterschiedlichen Nationalitäten weiter fördern. Finanzielle 
Voraussetzung ist dabei in hohem Maße das Handlungsprogramm Coerde, das die Umsetzung dieser Kooperatio-
nen erst ermöglicht. 
 
Die Ergebnisse des Stadtteilgesprächs in Sprakel werden 2005 zu verschiedenen Gesprächen und Handlungs-
empfehlungen führen. Der begonnene Prozess, mit den Fachleuten vor Ort bestehende und fehlende Bedarfe zu  
eruieren und abzugleichen, wird somit fortgesetzt. 
 
Freie und kommunale Träger in der Kinder- und Jugendarbeit werden Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit 
den offenen Ganztagsschulen in den Herbstferien betreuen. 
 
Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für Müns-
ter und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder - und Jugendförderplan in 
2005/2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, die Stadtteilarbeitskreise an diesen Überlegungen zu 
beteiligen, u. a. bei der Bedarfsermittlung und Maßnahmenplanung.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 63 
3.5 Stadtbezirk Ost 
 
3.5.1 Einführung 
 
Der Bezirk Ost umfasst die Stadtteile Mauritz-Ost, Gelmer-Dyckburg und Handorf. 
 
Ansprechpartnerin: Frau Britta Thiele,  ( 4 92 –  58 64, E-Mail: thiele@stadt-muenster.de 
 
Im Stadtbezirk Ost leben aktuell 3.300 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
1.687 900 713 3.300 
 
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6 -21-Jährigen beschränkt. Hierdurch wird e-
benfalls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. 
Vergleicht man die Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mit denen des Vorjahres, bleibt  festzustellen, 
dass ein leichter Anstieg um 87 (+ 2,7 %) Kinder und Jugendliche zu verzeichnen ist.  
Die Entwicklung der Altersgruppe von 6 bis 21 Jahre wird laut Gesamtstatistik 2013 für den Bezirk Ost wie folgt 
prognostiziert: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6-21 Jahren wird sich von 3.300 auf 3.059 ver-
ringern, dies ist ein Rückgang von 241 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (= - 7,3 %).  
Bei genauerer Betrachtung der Altersgruppen macht sich der Rückgang in der Altersgruppe der 6-13 Jährigen am 
deutlichsten bemerkbar (- 240), dies entspricht einem Rückgang von 14,2 %. Ein Rückgang um 55 Jugendliche 
wird in der Altersgruppe der 14 bis 17 Jährigen prognostiziert (- 6,1 %), während in der Altersgruppe der 18 bis 21 
Jährigen von einem leichten Anstieg um 54 Personen ausgegangen wird (+7,6 %).  
 
 
3.5.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
Johannes-Busch-Haus CVJM Münster e.V.  Kinder- und Jugendeinric htung Mauritz-Ost 
Kinder- und Jugendtreff Dor-
baum 
Ev. Kirchengemeinde Handorf  Kinder- und Jugendeinrichtung  Handorf 
(Ortsteil Dorbaum) 
Kinder- und Jugendeinrichtung 
St. Konrad 
Kath. Kirchengemeinde St. Ko nrad Kinder- und Jugendeinric htung Mauritz-Ost 
Kinder- und Jugendtreff  
St. Petronilla 
Kath. Kirchengemeinde St. Petr onilla Kinder- und Jugendeinric htung Handorf

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 64 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
absolut  %  Absolut %  
Anzahl   Insgesamt 3 5,26 3 5,36 
Öffentlich finanziert  3 100,00 3 100,00 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  0 0,00 0 0,00 
Weiblich 0 0,00 1 33,33 Geschlecht  
Männlich 3 100,00 2 66,67 
Unter 25 Jahre  0 0,00 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  1 33,33 0 0,00 
30 bis unter 40 Jahre  1 33,33 2 66,67 
Alter  
40 Jahre und älter  1 33,33 1 33,33 
Diplom-Sozialarbeiter/in  0 0,00 0 0,00 
Diplom-Sozialpädagoge/in  2 66,67 2 66,67 
Diplom-Pädagoge 0 0,00 0 0,00 
Anderer Hochschulabschluss  0 0,00 0 0,00 
Erzieher/in 1 33,33 1 33,33 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 0 0,00 0 0,00 
  
 
Im Stadtbezirk Ost hat sich die Zahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 
Der Anteil der Frauen hat sich zwar auf 33,33 % erhöht, liegt aber nach wie vor unter dem stadtweiten Durchschnitt 
(41,07 %). Diese Veränderung ergibt sich daraus, dass mit der Schließung des Paul-Schneider-Hauses im Stadt-
bezirk Mauritz-Ost Anfang 2004 eine mit einem Mann besetzte Personalstelle wegfiel und erstmalig in diesem Be-
richt jedoch die neue Einrichtung der Ev. Kirche Handorf auf dem Bolzplatz in Handorf-Dorbaum berücksichtigt ist. 
Dort wird seit März 2004 mit einer halben, von einer Frau besetzten, Personalstelle offene Kinder- und Jugendar-
beit durchgeführt.  
Auffällig ist das relativ hohe Durchschnittsalter der Hauptberuflichen: Mit einem Anteil von zwei Dritteln sind die 
Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit zwischen 30 und 40 Jahren alt - keine der Hauptberuflichen ist jünger 
als 30 Jahre, im stadtweiten Durchschnitt sind dies 12,50 %. 
Der Anteil der Beschäftigten, die eine Qualifikation in den Bereichen der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik be-
sitzen, beträgt 66,67 % und liegt unter dem stadtweiten Durchschnitt von 83,92 %. 
 
Der Umfang der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Mitarbeiter/-innen im Zusammenhang mit Informationen 
zum Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
96,25 
32,08 
5,23 77,00 
25,67 
4,32 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
96,25 
0,00 
100,00 
0,00 
57,75 
19,25 
75,00 
25,00 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
96,25 
0,00 
100,00 
0,00 
77,00 
0,00 
100,00 
0,00 
 
 
Trotz gleichbleibender Anzahl hauptberuflich Beschäftigter ist der Umfang der Beschäftigung im Bezirk Ost um 20 
% (19,25 Wochenstunden) zu rückgegangen. Diese Veränderung resultiert aus dem mit Schließung des Paul -

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 65 
Schneider-Hauses sich ergebenden Wegfall einer 38,5-Stunden-Stelle auf der einen und der Berücksichtigung der 
halben Stelle für die neue Einrichtung der Ev. Kirche Handorf auf dem Bolzplatz in Handorf-Dorbaum auf der ande-
ren Seite.  
Bei den Wochenstunden ist zwar ein Anstieg des Frauenanteils festzustellen, dieser liegt jedoch mit 25 % unter 
dem stadtweiten Durchschnitt von 36,53 %. 
 
 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
  
 2.1) Übersicht 
 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
7 8,14 1.860,00 20,49 10 11,49 2.084,50 21,43 
Männlich 4 57,14    840,00 45,16 4 40,00 790,00 37,90 
Weiblich 3 42,86 1.020,00 54,84 6 60,00 1.294,50 62,10 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
79 91,86 7.216,00 79,51 75 86,21 7.432,00 76,41 
Männlich  46 58,23 6.154,00 85,28 43 57,33 5.218,00 70,21 
Weiblich 33 41,77 1.062,00 14,72 32 42,67 2.214,00 29,79 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
0 0,00 0,00 0,00 2 2,30 210,00 2,16 
Männlich 0 0,00 0,00 0,00 0 0,00 0,00 0,00 
Weiblich 0 0,00 0,00 0,00 2 100,00 210,00 100,00 
Zusammenfassung  86 100,00 9.076,00 100,00 87 100,00 9.726,50 100,00 
Männlich 50 58,14 6.994,00 77,06 47      54,02 6.008,00 61,77 
Weiblich 36 41,86 2.082,00 22,94 40 45,98 3.718,50 38,23 
 
 
Die Gesamtzahl der weiteren Beschäftigten hat sich im Vorjahresvergleich sehr geringfügig um 1,16 % von 86 auf 
nunmehr 87 Personen erhöht. Dem gegenüber sind die von diesem Personenkreis geleisteten Jahresstunden stär-
ker, nämlich um 7,17 % (+ 650,5 Stunden) gestiegen. 
 
Betrachtet man die einzelnen Beschäftigungsformen genauer, so bleibt folgendes festzuhalten: 
 
•  Der Anstieg bei den geleitsteten Jahresstunden verteilt sich gleichermaßen auf alle 3 Beschäftigungsformen.  
 
•  Die Anzahl der nicht hauptberuflich Beschäftigten im Bezirk Ost hat sich im Vergleich zu 2003 um 42,86 % 
erhöht, die Zahl der geleisteten Jahresstunden hingegen „lediglich“ um 12,07 %.  
 Ein Teil des Anstiegs bei der Anzahl der Beschäftigten ist sicherlich auf die erweiterte Erfassung von nicht 
hauptberuflich Beschäftigten zurück zu führen. Im Jahr 2003 wurden lediglich Beschäftigte mit mindestens 5 
Wochenstunden berücksichtigt. Für das Jahr 2004 wurde die Grenze auf 2 Wochenstunden gesenkt.  
 Diese Tatsache lässt sich u.a. durch die Betrachtung der durchschnittlich von einem/r nicht hauptberuflich Be-
schäftigten geleisteten Wochenstunden belegen. Lag die durchschnittliche Wochenstundenzahl pro Beschäf-
tigtem/r im Jahr 2003 noch bei 5,1 Stunden, sank dieser Wert in 2004 auf nunmehr 4,0 Stunden. 
 
•  Bei der Gruppe der Ehrenamtlich Tätigen ist festzustellen, dass sich die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 
5,06 % verringerte. Dem gegenüber hat sich jedoch die Zahl der von diesen geleisteten Jahresstunden um 
2,99 % erhöht.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 66 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendl eiter- 
ausbildung  
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
7 8,14 2 28,57           10 11,49 4 40,00 
Männlich 4 57,14 1 25,00 4 40,00 1 25,00 
Weiblich 3 42,86 1 33,33 6 60,00 3 75,00 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
79 91,86 33 41,77 75 86,21 31 41,33 
Männlich  46 58,23 21 45,65 43 57,33 19 61,29 
Weiblich 33 41,77 12 36,36 32 42,67 12 38,71 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
0 0,00 0 0,00 2 2,30 0 0,00 
Männlich 0 0,00 0 0,00 0 0,00 0 0,00 
Weiblich 0 0,00 0 0,00 2 100,00 0 0,00 
Zusammenfassung 
Stadtteilweit 
86 100,00 35 40,70 87 100,00 35 40,23 
Männlich 50 58,14 22 44,00 47 54,02 20 57,14 
Weiblich 36 41,86 13 36,11 40 45,98 15 42,86 
 
 
40,23 % der 87 weiteren Beschäftigten im Bezirk Ost konnten im Jahr 2004 eine Jugendleiterausbildung  vorwei-
sen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich damit der Anteil nur wenig verändert und liegt damit nach wie vor über dem 
stadtweiten Durchschnitt von 23,69 %. 
Auffallend ist, dass fast 86 % derjenigen, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, sich ehrenamtlich in 
der Kinder- und Jugendarbeit betätigen. 
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstund en 2004 
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende 3.850,00   29,78 3.080,00 24,05 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbeite nde 1.860,00 14,39 2.084,50 16,28 
Ehrenamtlich Tätige 7.216,00 55,83 7.432,00 58,03 
Praktikant/innen/FSJ  0,00 0,00 210,00 1,64 
Anzahl der Stunden insgesamt:  12.926,00 100,00 12.806,50 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Die Anzahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten Jahresstunden hat sich im 
Vorjahresvergleich geringfügig um 0,9 % verringert. Zurück zu führen ist dieses einzig und allein auf einen Rüc k-
gang bei den hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zu 2003. Alle anderen Beschäftigungsformen haben Stei-
gerungen zu verzeichnen. 
 
Mit 58,03 % entfällt der überwiegende Teil der geleisteten Jahresstunden auf die Gruppe der Ehrenamtlich Tätigen. 
Dieses liegt insgesamt gesehen im stadtweiten Trend, wobei hier der prozentuale Anteil mit 48,91 % niedriger aus-
fällt.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 67 
3.5.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
4 Kinder - und Jugendeinrichtungen im Bezirk Ost hatten im Jahr  2004 insgesamt 2.936,00 Stunden geöffnet 
(2003: 4.148 Stunden). Diese Zahl verteilt sich auf insgesamt 169 Jahresöffnungswochen.  
 
 Damit haben sich die Öffnungszeiten im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1.212 Stunden (-29,22 %) verringert.  
 
 
 Angebotsstunden nach Angebotsfeldern 
 
Im Stadtbezirk Ost verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt:  
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
Ost 
Jahresstu nden Anteil in % 
Ost 
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
121,00 2,13 86,50 1,89 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
154,00 2,72 155,00 3,38 
Angebote in Sport und Spiel  
 
340,00 5,99 212,00 4,62 
Arbeitsweltbezogene Angebo te 
 
0,00 0,00 30,00 0,65 
Begegnung und Kommunik ation 
 
2.454,00 43,27 2.474,00 53,95 
Beratungsangebote 
 
61,00 1,08 131,50 2,87 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
1.062,50 18,73 246,00 5,36 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
8,00 0,14 0,00 0,00 
Interkulturelle Angebote  
 
123,00 2,17 148,00 3,23 
Kreative Angebote 
 
198,50 3,50 231,50 5,05 
Kulturelle Angebote 
 
142,00 2,50 121,00 2,64 
Medienpädagogische Angebote  
 
234,00 4,13 24,00 0,52 
Mobile Angebote 
 
41,00 0,72 41,00 0,89 
Partizipative Angebote 
 
26,00 0,46 34,00 0,74 
Schulbezogene Angebote  
 
707,00 12,46 651,00 14,20 
Gesamt 
 
5.672,00 100,00 4.585,50 100,00 
%-Anteil am gesamten Stadtgebiet   4,76  3,56

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 68 
 
Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, liegt der Angebotsschwerpunkt mit 53,95 % bei dem Ange-
botsfeld „Begegnung und Kommunikation“. Auch im stadtweiten Vergleich ist dies das am stärksten ausgeprägte 
Angebotsfeld, wenn auch nur zu 31,65 % aller Angebote.  
 
Das Handlungsfeld der „schulbezogenen Angebote“ steht an zweiter Stelle der Angebotshäufigkeit im Bezirk Ost 
mit einem Anteil von 14,20 %. Stadtweit liegt dieses Angebotsfeld mit 2,74 % lediglich an 8. Stelle.  
 
„Geschlechtsspezifischen Angebote“ liegen mit einem Anteil von 5,36 % an dritter Stelle der  Angebotshäufigkeit im 
Bezirk. Stadtweit liegt dieses Angebotsfeld mit 2,65 % lediglich an 10. Stelle. 
 
Die Gesamtzahl allter Angebotsstunden ist im Vergleich zum Vorjahr um 19,16 % (-1.086,50 Stunden) gesunken.  
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich in den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen. 
 
•  Die Anzahl der „Beratungsangebote“ im Bezirk Ost hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 61 Jahresstunden 
auf 131,50 mehr als verdoppelt. In allen vier Einric htungen der offenen Kinder - und Jugendarbeit ist ein 
leichter Anstieg zu verzeichnen. Auch der Jugendtreff Dorbaum, als neue in diesem Bericht registrierte Ei n-
richtung, hat allein 50 Beratungsstunden in 2004 geleistet. Häufige Beratungsthemen waren nach Au ssage 
der Einrichtungsleitungen der Umgang mit Rechtswidrigkeiten und anderen Ordnungsverstößen, die für die 
Jugendlichen mit Folgen behaftet waren, sowie die Klärung von Konflikten innerhalb der Familie. 
 
•  „Geschlechtsspezifische Angebote“ haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 76,85 % reduziert. Nur noch 246 
Jahresstunden sind in diesem Angebot in 2004 vorzufinden. Diese auffällige Veränderung begründet sich 
durch die Schließung der Einrichtung Paul-Schneider-Haus Ende 2003. Mit allein 848 Jahresstunden in 2003 
war diese Einrichtung  stark in dem Bereich der Mädchenarbeit eingebunden. 
 
•  Ein Rückgang im Vergleich zum Jahr 2003 um 89,74 % ist im Bereich „Medienpädagogische Angebote“ zu 
verzeichnen. Dieser drastische Einbruch von 234 Jahresstunden in 2003 auf 24 Jahresstunden in 2004 lässt

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 69 
sich erklären durch den Wegfall der Einrichtung Paul -Schneider-Haus, die mit 90 Jahresstunden in 2003 in 
diesen Bereich arbeiteten. Zudem fand in 2003 in der Einrichtung Johannes-Busch-Haus ein einmaliges Film-
projekt statt, das in 2004 in dieser umfangreichen Form nicht wiederholt wurde.   
 
•  Angebote in Sport und Spiel haben sich im Vergleich zu 2003 um 37,65 % reduziert. Das liegt zum einen an 
den weggefallenden Angeboten des Paul-Schneider-Hauses und zum anderen daran, dass der in 2003 statt-
gefundene Breakdance-Workshop des Johannes-Busch-Hauses im Berichtszeitraum 2004 nicht weiter fortge-
führt wurde 
 
•  „Integrative Angebote“ für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wurden im Berichtszeitraum 2004 von 
den Jugendeinrichtungen nicht explizit angeboten. 
 
 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden im Bezirk Ost genutzt von 
regelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern. Die Verteilung der Stammbesucher 
und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
 
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 63 21,14 29 46,03 34 53,97 74 24,50 36 48,65 38 51,35 
12 –  14 Jahre 102 34,23 44 43,14 58 56,86 94 31,13        34 36,17 60 63,83 
15 –  17 Jahre 103 34,56 41 39,81 62 60,19 93 30,79 30 32,26 63 67,74 
18 –  21 Jahre 30 10,07 10 33,33 20 66,67 41 13,58 13 31,71 28 68,29 
Summe: 298 100,00 124 41,61 174 58,39 302 100,00 113 37,42 189 62,58 
   
 
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  298 100,00 302 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund  nicht erfasst  nicht erfasst 40 13,25 
  
 
 2003 2004 
Anzahl Unregelmäßige Besucher                nicht erfasst 495 
 
 
Der Gesamtzahl der Stammbesucher des Bezirks Ost ist im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben. 
Gleichwohl haben sich in Teilbereichen Veränderungen ergeben. 
 
•  Der Anteil der 12-17-jährigen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von fast 69 % auf knapp 62 % verringert. 
Auch bei Betrachtung der absoluten Zahlen lässt sich diese Tendenz erkennen (2003: 205 Besucher; 2004: 
187 Besucher). Demgegenüber kann sowohl die Gruppe der 6 -11-jährigen als auch der 18 -21-jährigen Zu-
wächse verzeichnen. 
 
•  Der Anteil weiblicher Besucher insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen (ca. 4 % weni-
ger Besucherinnen in 2004).  
 
•  Mit zunehmendem Alter wird der Anteil der weiblichen Besucher an der Gesamtbesucherzahl geringer. Auffäl-
lig dabei ist, dass der Anteil der weiblichen Besucher durchgängig unterhalb der 50 %-Marke liegt.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 70 
 
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucher und Besucherinnen mit Migrationshintergrund und 
die Anzahl der „unregelmäßigen Besucher“. Mit 13,24 % liegt der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshi n-
tergrund weit unter dem stadtweiten Durchschnitt (37,01 %). 
Insbesondere die Einrichtungen Johannes-Busch-Haus im Stadtteil Mauritz Ost und der Jugendt reff Dorbaum im 
Stadtteil Handorf-Dorbaum werden auch von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht.  
 
 
3.5.4 Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die weiteren Träger in der Kinder - und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt 3.3.2 - ausschließlich oder überwiegend im Bezirk tätig sind, gibt die nachstehende Auflistung.  
 
Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene Auflis-
tung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Auferstehungskirchengemeinde 
Ev. Kirchengemeinde Handorf 
 
 
Jugendverbände 
 
DPSG Stamm St. Petronilla 
CVJM Münster e.V. 
Deutsche Marine-Jugend e.V.-Münster e.V. 1964- 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Margareta 
Kath. Kirchengemeinde Maria-Himmelfahrt Dyckburg 
Kath. Kirchengemeinde St. Josef 
Kath. Kirchengemeinde St. Petronilla 
 
 
Sportvereine 
 
SV Münster von 1891 e.V. 
Sportgemeinschaft DJK Dyckburg e.V. 
Kanuverein Münster 1922 e.V. 
TUS Saxonia Münster 1883 e.V. 
TSV Handorf 1926 e.V 
 
 
Trägervereine 
 
Werkstatt für Kinder- und Jugendtheater am Laerer Lan d-
weg e.V. 
Vinzenzwerk Handorf e.V. 
 
 
 
 
3.5.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit  
 
 
Mauritz-Ost:
 
 
Die Fortführung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde in den bestehen-
den Räumlichkeiten „Paul -Schneider-Haus“ im Stadtteil Mauritz-Ost wurde nach dem Stellenwechsel der päd a-
gogischen Fachkraft aufgrund finanzieller Einsparungen im Jugendbereich der Kirchengemeinde im Januar 2004 
eingestellt.  
 
Der Förderverein des Pfadfindertums e.V. nutzt seit Januar 2004 die Räumlichkeiten Gallenkamp 31, als Ersatz 
für das Heim in der Alkuinstraße. 
 
Im Jahr 2004 erschien die neu entwickel te Konzeption der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit im 
CVJM Münster e.V.  Im Sommer fand innerhalb des CVJM ein Leitungswechsel im Bereich offener und mobiler 
Kinder- und Jugendarbeit statt. Das Kinderferienprogramm in der ersten Herbstferienwoche unter dem Motto „Le-
ben im Viertelland der Farben“ war mit 120 Kinder ein großer Anziehungspunkt im Stadtteil.  
 
Regelmäßige Angebote für Kinder in den Ferien gehörten auch für die Einrichtung St. Konrad in 2004 zum Pro-
gramm. Ob nach dem Motto „Wilde Osterferien Äkschen“ oder „Die wilden Kerle Tage“ oder „Konrad macht Thea-
ter“ fanden in den Oster -, Sommer-, und Herbstferien Aktionen im und rund um das Pfarrheim statt. Im November

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 71 
2004 fand ein Personalwechsel innerhalb der Kirchenleitung der Kirchengemeinde St. Konrad statt: Der Pfarrer der 
benachbarten Kirchengemeinde St. Margareta ersetzte den in den Ruhestand gegangenen bisherigen Pfarrer.  
 
In der Kirchengemeinde St. Margareta wurden auch in 2004 offene Programmangebote für Kinder wie z.B. Gelän-
despiele, Mal- und Bastelwerkstatt, Turniere, Kochen und Backen durchgeführt. Zudem fand eine regelmäßige 
Gruppenarbeit mit Teenies im Alter zwischen 10 und 14 Jahren statt.  
 
Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit  „Johannes-Busch-Haus“ und 
„St. Konrad“ nahmen an dem im Juli 2004 neugegründeten Arbeitskreis Mitte-Ost als ständige Mitglieder teil.  
 
 
Handorf:
 
 
Die Ev. Kirchengemeinde Handorf übernahm im Jahr 2004 die Trägerschaft für offene Kinder- und Jugendarbeit 
in H andorf-Dorbaum e.V. Seit März 2004 arbeitet eine pädagogische Fachkraft mit einem Stellenumfang von 
19,25 Wochenstunden in einem 90 qm großen Container auf dem Spielplatz. Dieser Standort ist befristet bis zur 
dauerhaften Klärung der Standort- und Betriebsführungsfrage eines Jugendtreffs im Zusammenhang mit der städ-
tebaulichen Entwicklung von Handorf. Besucht wird der Jugendtreff täglich von bis zu 30 Jugendlichen im Alter von 
13 bis 18 Jahren verschiedener Nationalitäten. In den ersten Monaten nach Eröffnu ng stand die Raumgestaltung 
und die Umgestaltung des Containers im Vordergrund. An den Bedürfnissen der Besucher orientiert fanden neben 
den offenen Angeboten mit Kicker, Billard und Computerspiel,  Fußballturniere, Mädchenwochenenden, Bastelein-
heiten und Koch- und Backangebote statt. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit war in 2004 die Beratung und 
Begleitung der jungen Heranwachsenden.  
Unter der Moderation des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien wurden mehrere Gespräche mit den umlie-
genden Anwohnern des Bolzplatzes durchgeführt, mit dem Ziel sich gegenseitig zu informieren und bei der Umset-
zung des Projektes auf die Wünsche der Anwohner Rücksicht zu nehmen. Auch das Projekt des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien „Manege frei –  Demokratie fördern“ für Handorfer Kinder und Politiker wurde mit einer 
Nachmittagsveranstaltung im Oktober 2004 im und rund um den Container durchgeführt. 
 
Demokratie für Kinder konkret erfahrbar werden zu lassen, das war die Zielsetzung des vom Amt für Kinder, J u-
gendliche und Familien durchgeführten Partizipationsprojekts im Stadtteil Handorf. Im Juni letzten Jahres fand 
bereits eine erste Begegnung zwischen Politikern und 170 Kindern aus den 3. und 4. Klassen der Matthias -
Claudius-Schule und Kardinal-von-Galen-Schule statt. Im aufgebauten Festzelt am Kirchplatz der St. Petronilla Kir-
chengemeinde haben sich Kinder und Politiker persönlich kennen gelernt. Informationen über die politischen Gre-
mien in Münster standen ebenso im Vordergrund der Gespräche wie die Vorstell ungen und Wünsche der Kinder 
über ihr Leben im Stadtteil Handorf und Dorbaum. Mit Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer stellten die Kinder 
Fragen zu den Freizeitangeboten, der Spielplatzsituation, der Verkehrssituation und zu schulischen Belangen so-
wie zur Kommunal-, Landes- und Bundespolitik. 
Im Oktober wurde auf dem Bolzplatz „Am Hornbach“ im Ortsteil Dorbaum an den Inhalten des ersten Treffens an-
geknüpft. Zentrale Fragestellungen und Anregungen der Kinder wurden erneut aufgegriffen und beantwortet. Auch 
das gemeinsame Spielen stand an diesem Nachmittag im Vordergrund.  
 
Auch im Jahr 2004 hat die Kath. Kirchengemeinde St. Petronilla, wie in den Jahren zuvor, offene Kinder - und 
Jugendarbeit in ihrem Jugendheim durchgeführt. Die steigende Besucherzahl be legt den hohen Stellen, den die 
Jugendlichen der Einrichtung beimessen. Ein auf Honorarbasis arbeitender pädagogischer Mitarbeiter koordinierte 
neben dem offenen Angebot Kurse, Workshops und regelmäßige Gruppenangebote.  
 
Für den Stadtteil Handorf ist zudem noch die Fertigstellung des Gemeindezentrums der Ev. Kirche im November 
2004 mit neuen Jugendräumen für die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde zu benennen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 72 
3.5.6 Kooperation und Vernetzung 
 
 
•  Stadtteilkonferenz Handorf  
 
 Mitglieder: Vertreter und Ve rtreterinnen aus Kath. Kirchengemeinde St. Petronilla, Ev. Kirchengemeinde Handorf , der 
beiden Grundschulen Matthias -Claudius -Schule und Kardinal -von-Galen-Schule, Kiga St. Petronilla, Kita 
Kinderbrücke, Kita Villa Kunterbunt, Ev. Tageseinrichtung Kinderb rücke, Ev. Kindergarten, Kindergarten 
Dyckburg,  der Wohngruppe der Ev. Jugendhilfe, Kinderheim Vinzenzwerk, Polizei, offene und sportliche J u-
gendarbeit, Bezirksvertretung Ost, Bezirksverwaltungsstelle Ost, Bürgerinitiative, Kommunaler Sozialdienst, 
Jugendhilfeplanung, Kindergarten Am Juffernbach, Jugendförd erung 
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen: Offene Jugendarbeit in der Jugendanlaufstelle Dorbaum, Vorstellung der Arbeit des KCM Schwulenzentrum 
Münster e.V., Ehrenamt - Vorstellung der Arbeit der Frei willigenagentur Münster  
 
 
 
3.5.7 Ausblick auf den Stadtbezirk Ost für das Jahr 2005 
 
Zielsetzung für das Jahr ist es,  neue Kooperationsformen zwischen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der 
offenen Ganztagsschule für den Stadtteil Mauritz-Ost
 zu entwickeln. Insbesondere für die Betreuung in den Ferien 
wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe erforderlich sein. 
Hervorzuheben ist die bisherige Übermittagsbetreuung und Kooperation des Johannes -Busch-Hauses mit der 
Fürstin von Gallitzin Realschule. Eine Erweiterung dieses Angebotes, auch auf den Bedarf der Margaretenschule 
als offene Ganztagsschule zugeschnitten,  ist für die Einrichtung perspektivisch denkbar.  
 
Erstmalig in 2005 wird die Einrichtung St. Konrad eine einwöchige Ganzta gsbetreuung in den Sommerferien für 
insgesamt 25 Kinder anbieten. 
  
Die konzeptionelle Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort auf dem Spielplatz 
„Am Hornbach“ in Handorf-Dorbaum ist auch weiterhin als Aufgabe für 2005 zu benennen.  
 
Eine weitere Aufgabe wird es sein, Kooperationsangebote zwischen den Anbietern von Kinder- und Jugendarbeit 
und den beiden offenen Ganztagsgrundschulen „Kardinal-von-Galen Grundschule“ und „Matthias-Claudius-Schule“ 
zu entwickeln, insbesondere für die Betreuung der Kinder in den Ferien. 
 
Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für Müns-
ter und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder - und Jugendförderplan in 
2005/2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, auch die Stadtteilarbeitskreise an der Planung zu betei-
ligen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 73 
3.6 Stadtbezirk Südost 
 
3.6.1 Einführung 
 
Der Bezirk Südost umfasst die Stadtteile Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck. 
 
Ansprechpartnerin: Frau Britta Thiele,  ( 4 92 –  58 64, E-Mail: thiele@stadt-muenster.de 
 
Im Stadtbezirk Südost leben aktuell 4.910 junge Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren.  
 
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
2.671 1.293 946 4.910 
 
  
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 2004 auf die Altersgruppe der 6 -21-Jährigen beschränkt. Hierdurch wird e-
benfalls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. Vergleicht man die 
Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mi t denen des Vorjahres, bleibt festzustellen, dass ein Anstieg in 
dieser Altersgruppe um 155 Kinder und Jugendliche (+ 3,3 %)  zu verzeichnen ist.  
 
Die Entwicklung der Altersgruppe von 6 bis 21 Jahre wird laut Gesamtstatistik 2013 für den Bezirk Südost wie folgt 
prognostiziert: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren wird von derzeit 4.910 auf 
5.152 im Jahre 2013 ansteigen, dies entspricht einem Zuwachs von 4,93 %.  
Bei genauerer Betrachtung der Altersgruppen wird in dem Altersbereich „6 bis 13 Jahre“ ein leichter Rückgang von 
112 Kinder (- 4,2 %) und in dem Altersbereich „14 bis 17 Jahre“ ein Anstieg um 152 (+ 11,76 %) ersichtlich. In der 
Altersgruppe der jungen Erwachsenen ist ein deutlicher Anstieg um 202 (+ 21,35 %) zu erwarten.  
 
 
3.6.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
Kath. Kinder- und Jugend-
einrichtung St. Ida 
Kath. Kirchengemeinde St. Ida  Kinder- und Jugendeinric htung Gremmendorf 
Kinder- und Jugendzen t-
rum Mobile 
Diakonisches Werk Münster e.V.  Kinder- und Jugendeinric htung Angelmodde 
Jugendzentrum Bahnhof 
Wolbeck 
Trägerverein für das Jugendzentrum 
Angelmodde/ Wolbeck e.V.  
Jugendeinrichtung Wolbeck

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 74 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
absolut  %  Absolut %  
Anzahl   Insgesamt 7 12,28 7 12,50 
Öffentlich finanziert  7 100,00 7 100,00 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  0 0,00 0 0,00 
Weiblich 4 57,14 4 57,14 Geschlecht  
Männlich 3 42,86 3 42,86 
Unter 25 Jahre  0 0,00 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  1 14,29 1 14,29 
30 bis unter 40 Jahre  5 71,43 5 71,43 
Alter  
40 Jahre und älter  1 14,29 1 14,29 
Diplom-Sozialarbeiter/in  0 0,00 4 57,14 
Diplom-Sozialpädagoge/in  7 100,00 3 42,86 
Diplom-Pädagoge 0 0,00 0 0,00 
Anderer Hochschulabschluss  0 0,00 0 0,00 
Erzieher/in 0 0,00 0 0,00 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 0 0,00 0 0,00 
 
 
Im Stadtbezirk Südost hat sich die Anzahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht verän-
dert.  
Mit 57,14 % liegt der Anteil weiblicher Fachkräfte nach wie vor deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt (41,07 
%). 
Ähnlich wie im stadtweiten Durchschnitt sind ca. 85 % der hauptberuflich Beschäftigten älter als 30 Jahre. Betrach-
tet man diese Gruppe genauer, so fällt der relativ hohe Anteil der hauptberuflich Beschäftigten, die zwischen 30 
und 40 Jahre alt sind, auf. Ihr Anteil liegt bei 71,43 %, während er im stadtweiten Durchschnitt bei 48,21 % liegt. 
Dem gegenüber sind „lediglich“ 14,29 % der Beschäftigten älter als 40 Jahre. Im stadtweiten Durchschnitt liegt der 
Wert für diese Gruppe bei immerhin 39,29 %. 
Alle hauptberuflich Beschäftigten sind ausgebildete Diplom -Sozialarbeiter/innen und Diplom -Sozialpädagogen/-
innen. Stadtweit liegt dieser Anteil bei 83,92 %. 
 
 
Der Umfang der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Fachkräfte im Zusammenhang mit Informationen zum 
Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
182,87 
26,12 
9,93 176,37 
25,20 
9,89 
Männlich Geschlecht 
Weiblich  
77,00 
105,87 
42,11 
57,89 
77,00 
99,37 
43,66               
56,34 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
182,87 
0,00 
100,00 
0,00 
176,37 
0,00 
100,00 
0,00

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 75 
Trotz gleichbleibender Anzahl Beschäftigter hat sich die Zahl der geleisteten Wochenstunden um 3,6 % reduziert. 
Zu erklären ist diese Verringerung durch die Stundenreduzierung der hauptberuflichen pädagogischen Fachkraft 
der Kirchengemeinde St. Ida.  
Auch bei Betrachtung der geleisteten Wochenstunden  ist festzustellen, dass der Anteil der Frauen mit 56,34 % 
deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt (36,53 %) liegt. 
 
 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
  
 2.1) Übersicht 
 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
13 10,57   1.303,00 9,07 5 5,00 920,00 6,27 
Männlich 6 46,15     383,00 29,39 1 20,00 230,00 25,00 
Weiblich 7 53,85     920,00 70,61 4 80,00 690,00 75,00 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
97 78,86 10.025,00 69,77 89 89,00 10.290,00 70,18 
Männlich  38 39,18   3.960,00 39,50 37 41,57 4.790,00 46,55 
Weiblich 59 60,82   6.065,00 60,50 52 58,43 5.500,00 53,45 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
13 10,57   3.041,00 21,16 6 6,00 3.453,00 23,55 
Männlich 2 15,38     210,00 6,91 0 0,00 0,00 0,00 
Weiblich 11 84,62   2.831,00 93,09 6 100,00 3.453,00 100,00 
Zusammenfassung  123 100,00 14.369,00 100,00 100 100,00 14.663,00 100,00 
Männlich 46 37,40 4.553,00 31,69 38 38,00 5.020,00 34,24 
Weiblich 77 62,60 9.816,00 68,31 62 62,00 9.643,00 65,76 
 
 
Insgesamt hat sich die Anzahl der weiteren Beschäftigten im gesamten Bezirk Südost um 18,7 % auf nunmehr 100 
im Vergleich zum Vorjahr verringert. Dem gegenüber ist jedoch die Summe der geleisteten Jahresstunden im Vor-
jahresvergleich um 2,05 % auf nunmehr 14.663 Stunden gestiegen. 
 
Bei Betrachtung der einzelnen Beschäftigungsformen lässt sich folgendes feststellen: 
 
 
•  Die Reduzierung der Anzahl der weiteren Beschäftigten ist auf Rückgänge in allen 3 Beschäftigungsformen 
zurückzuführen. 
 
•  Die Anzahl der nicht hauptberuflich Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr erheblich um 61,54 % gesun-
ken. Dem gegenüber fällt die Reduzierung bei den von dieser Personengruppe geleisteten Jahresstunden mit 
29,39 % deutlich niedriger aus. 
 
•  Bei der Gruppe der Praktikanten/innen ist festzustellen, dass sich die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr deut-
lich um 53,85 % verringert hat, während die von dieser Personengruppe geleisteten Jahresstunden um 13,55 
% gestiegen sind. 
 
•  Der Anteil der Frauen an den weiteren Beschäftigten in Südost ist zwar etwas gesunken, jedoch im stadtwei-
ten Vergleich weiterhin sehr hoch. Diese Tatsache lässt sich sowohl bei der Anzahl als auch bei den geleiste-
ten Wochenstunden feststellen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 76 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
 
Absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
13 10,57 3 23,08 5 5,00 3 60,00 
Männlich 6 46,15 2 33,33 1 20,00 1 33,33 
Weiblich 7 53,85 1 14,29 4 80,00 2 66,67 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
97 78,86 11 11,34 89 89,00 9 10,11 
Männlich  38 39,18 4 10,53 37 41,57 3 33,33 
Weiblich 59 60,82 7 11,86 52 58,43 6 66,67 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
13 10,57 2 15,38 6 6,00 0 0,00 
Männlich 2 15,38 1 50,00 0 0,00 0 0,00 
Weiblich 11 84,62 1 9,09 6 100,00 0 0,00 
Zusammenfassung 
Stadtteilweit 
123 100,00 16 13,01 100 100,00 12 12,00 
Männlich 46 37,40 7 15,22 38 38,00 4 33,33 
Weiblich 77 62,60 9 11,69 62 62,00 8 66,67 
 
  
Die Anzahl der weiteren Beschäftigten mit Jugendleiterausbildungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um 25 
% auf nunmehr 12 deutlich verringert, zu erklären ist diese Tendenz aber mit dem allgemeinen Rückgang der Zahl 
der weiteren Beschäftigten. Mit einem Anteil von nunmehr 12 % liegt der Bezirk Südost aber nach wie vor deutlich 
unter dem stadtweiten Durchschnitt von 23,69 %. 
Auffallend ist, dass 75 % derjenigen, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, sich ehrenamtlich in der 
Kinder- und Jugendarbeit betätigen. 
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 Jahresstunden 2 003 Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende           7.314,80 33,74 7.054,80 32,48 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbeite nde           1.303,00 6,01 920,00 4,24 
Ehrenamtlich Tätige         10.025,00 46,23 10.290,00 47,38 
Praktikant/innen/FSJ            3.041,00 14,02 3.453,00 15,90 
Anzahl der Stunden insgesamt:          21.683,80 100,00 21.717,80 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
Die Zahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten Jahresstunden ist in 2004 na-
hezu konstant geblieben.  
Mit 47,38 % entfällt der überwiegende Teil der geleisteten Jahresstunden auf die Gruppe der Ehrenamtlich Tätigen. 
Dieses liegt insgesamt gesehen im stadtweiten Trend; der prozentuale Anteil liegt m it 48,91 % nur unwesentlich 
höher. Auffallend ist  
 
•  der mit 4,24 % sehr niedrige Anteil der Gruppe der nicht hauptberuflich Beschäftigten. Stadtweit liegt der An-
teil bei 16,67 %. 
 
•  der mit 32,48 % nach wie vor vergleichsweise hohe Anteil der hauptberuflich Beschäftigten. Hier liegt der An-
teil im stadtweiten Durchschnitt bei 22,80 %.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 77 
3.6.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
3 Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk Südost haben insgesamt 3.810 Stunden im Jahr geöffnet. Diese ver-
teilen sich auf insgesamt 134 Jahresöffnungswochen.. 
 
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern 
 
Im Stadtbezirk Südost verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt:  
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstu nden Anteil in % 
Südost  
Jahresstu nden Anteil in % 
Südost  
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
324,00 3,48 146,00 1,76 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
655,00 7,04 402,00 4,83 
Angebote in Sport und Spiel  
 
214,00 2,30 338,00 4,06 
Arbeitsweltbezogene Ang ebote 
 
32,50 0,35 12,00 0,14 
Begegnung und Kommunik ation 
 
3.702,50 39,80 2.902,50 34,90 
Beratungsangebote 
 
447,00 4,81 318,00 3,82 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
476,00 5,12 328,00 3,94 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderungen 
0,00 0,00 0,00 0,00 
Interkulturelle Angebote  
 
46,00 0,49 24,00 0,29 
Kreative Angebote 
 
558,50 6,00 561,00 6,75 
Kulturelle Angebote 
 
16,00 0,17 326,00 3,92 
Medienpädagogische Angebote  
 
1.588,00 17,07 1.554,00 18,69 
Mobile Angebote 
 
310,00 3,33 324,00 3,90 
Partizipative Angebote 
 
20,00 0,23 18,00 0,22 
Schulbezogene Angebote  
 
913,00 9,81 1.062,00 12,77 
Gesamt 
 
9.302,50 100,00 8.315,50 100,00 
%-Anteil am gesamten Stadtgebiet   7,81  6,46

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 78 
Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, liegt der Angebotsschwerpunkt der Einrichtungen im Bezirk 
Südost mit 34,90 % bei dem Angebotsfeld „Begegnung und Kommunikation“. Auch im stadtweiten Vergleich (31,65 
%) ist dies das am stärksten ausgeprägte Angebotsfeld.  
 
Der Bereich „Medienpädagogische Angebote“ nimmt mit 18,69 % bereits den nächst höheren Anteil der Angebote 
in den Jugendeinrichtungen des Bezirks Südost ein (stadtweit an 3. Stelle mit 11,15 %). Das regelmäßig statt- fin-
dende Internetcafé gehört in allen drei Einrichtungen des Stadtbezirks zu einem festen Bestandteil der offenen Ju-
gendarbeit. 
 
An dritter Stelle liegen „schulbezogene Angebote“ im Bezirk Südost mit einem Anteil von 12,77 % (stadtweit erst an 
8. Stelle).  
 
Die Summe aller Angebotsstunden im Bezirk Südost ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,61 % gesunken. 
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich in den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen. 
 
•  „Schulbezogene Angebote“ sind im Vergleich zum Vorjahr um 16,32 % ausgeweitet worden. Seit Dezember 
2002 gibt es das Kooperationsprojekt zwischen dem „Haus der Begegnung“ und dem „in der- und Jugendtreff 
der Kirchengemeinde St. Ida“ in Gremmendorf. Neun pensionierte Lehrerinnen und Lehrer unterrichten e h-
renamtlich über zwanzig Kinder und Jugendliche aus den Stadtteilen Gremmendorf und Wolbeck in den un-
terschiedlichsten Schulfächern. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der ersten bis zehnten 
Klasse aller Schulformen. 
 Auch im Jugendzentrum Mobile gab es in 2004 einen hohen Be darf im Bereich Bewerbungsschreiben und 
Hausaufgabenhilfe am PC, so dass hierfür viele Einzeltermine gemacht werden mussten. 
 
•  Der enorme Anstieg der „kulturellen Angebote“ von 16 auf 326 Stunden (+ 1.937,50 %) ist auf die regelmäßi-
gen Veranstaltungen des Jugendzentrums Bahnhof Wolbeck im Party und Diskothekenbereich zurückzufüh-
ren.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 79 
 
•  „Angebote in Sport und Spiel“ sind um 57,94 % auf nunmehr 338 Jahresstunden ausgeweitet worden.  
 
•  Das Angebotsfeld „Begegnung und Kommunikation“ stellt zwar nach wie vor den Schwerpunkt im Bezirk Süd-
ost dar, im Vorjahresvergleich ist allerdings festzustellen, dass sich die Angebote um 21,61 % auf nunmehr 
2.902,50 Jahresstunden reduziert haben. Aufgrund neuer Schwerpunktsetzung des Kindertreffs St. Ida im 
kreativen Bereich und des Jugendzentrums Bahnhof Wolbeck im kulturellen Bereich sind die Begegnungsan-
gebote etwas reduziert worden. Trotz der verringerten Stundenzahl der hauptamtlichen Fachkraft im Kinder- 
und Jugendtreff St. Ida sind die geleisteten Jahresstunden im Cafèbe trieb des offenen Treffs auch in 2004 
konstant geblieben. 
 
•  Der Rückgang bei den geschlechtsspezifischen Angeboten im Vorjahresvergleich um 31,09 % (von 476 auf 
328 Angebotsstunden) ist auf vorübergehende Personalveränderungen der Jugendeinrichtungen Mobile und 
Bahnhof Wolbeck zurückzuführen.  
 
•  Die Verringerung von Angeboten in den Schulferien/in der Freizeit um 38,63 % begründet sich durch die Pro-
grammreduzierung von Tagesfahrten, Sommer- und Herbstferienprogrammen sowie Kinderaktionen aller drei 
Jugendeinrichtungen im Bezirk Südost. 
 
•  Ein Rückgang um 54,94 % von „Angeboten der Kinder- und Jugendbildung“ auf 146 Angebotsstunden ist auf 
eine veränderte bedarfsorientierte Schwerpunktsetzung des Jugendzentrums Bahnhof Wolbecks zurückz u-
führen. 
 
•  „Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen“ wurden im Berichtszeitraum 2004 von 
den Jugendeinrichtungen nicht explizit angeboten. 
 
 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit werden im Bezirk Südost genutzt 
von regelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern. Die Verteilung der Stammbesu-
cher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
 
 
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 116 20,83 79 68,10 37 31,90 90 17,24 55 61,11 35 38,89 
12 –  14 Jahre 158 28,37 92 58,23 66 41,77 167 31,99 110 65,87 57 34,13 
15 –  17 Jahre 193 34,65 98 50,78 95 49,22 200 38,31 100 50,00 100 50,00 
18 –  21 Jahre 90 16,16 40 44,44 50 55,56 65 12,45 28 43,08 37 56,92 
Summe: 557 100,00 309 55,47 248 44,53 522 100,00 293 56,13 229 43,87 
   
 
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher 557 100,00 522 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund  nicht erfasst nicht erfasst 180 34,48 
  
 
 2003 2004 
Anzahl unregelmäßiger Besucher                nicht erfasst                          1.070

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 80 
Die Anzahl der Stammbesucher ist in 2004 im Vergleich zu 2003 leicht um 6,28 % (= 35 Personen) gesunken. Da-
bei fällt auf, dass der Rückgang bei den männlichen Stammbesuchern mit 7,66 % (= 19 Personen) überproportio-
nal ausfällt, während er bei den weiblichen Stammbesuchern mit 5,18 % (= 16 Personen) weniger stark zurückge-
gangen ist.  
 
Von dem Rückgang betroffen sind die Gruppen der 6-11-jährigen (-22,41 %) sowie der 18-21-jährigen (-27,78 %), 
während die Gruppen der 12-14-jährigen (+5,70 %) sowie der 15-17-jährigen (+ 3,63 %) Zuwächse zu verzeichnen 
haben. 
 
Wie in vielen anderen Bezirken ist auch hier zu beobachten, dass mit zunehmendem Alter der Anteil der weiblichen 
Besucher an der Gesamtbesucherzahl geringer wird.  
 
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucher/innen mit Migrationshintergrund und die Anzahl der 
„unregelmäßigen Besucher“. Mit 34,48 % liegt der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshintergrund leicht unter 
dem stadtweiten Durchschnitt (37,01 %). 
 
 
3.6.4 Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die weiteren Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt 3.3.2 - ausschließlich oder überwiegend im Bezirk tätig sind, gibt die nachstehende Auflistung.  
 
Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene Auflis-
tung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Friedenskirchengemeinde 
Ev. Kirchengemeinde Wolbeck 
 
 
Jugendverbände 
 
DPSG Stamm St. Ida Gremmendorf 
DPSG Stamm Don Bosco Wolbeck 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Agatha 
Kath. Kirchengemeinde St. Bernhard 
Kath. Kirchengemeinde St. Ida 
Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus 
 
 
Sportvereine 
 
SC Gremmendorf 1946 e.V. 
VFL Wolbeck e.V. 
TV Wolbeck von 1962 e.V. 
TSV Angelmodde 1967 e.V. 
 
 
Trägervereine 
 
Treffpunkt Waldsiedlung e.V. 
Christliche Ferienfreizeiten Wolbeck e.V 
 
 
3.6.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit 
 
 
Angelmodde:
 
 
Mit dem Ziel, sich ihre geplanten Angebote für Kinder und Jugendliche in den Oster-, Sommer- und Herbstfe-
rien gegenseitig vorzustellen und ggf. abzustimmen trafen sich die Aktiven aus der Kinder- und Jugendarbeit wie in 
den Vorjahren gemeinsam auf Initiative des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Ferienprogramme 
und Freizeiten des Stadtteils wurden in 2004 erstmalig als Flyer für Multiplikatoren übersichtlich gebündelt darge-
stellt.  
 
Die Arbeitskreismitglieder des AK Waldsiedlung realisierten auf Initiative des Vereins Treffpunkt Waldsiedlung e.V. 
im September 2004 erstmalig eine "Familienolympiade" im Stadtteil Angelmodde. Insgesamt nahmen 54 Famili-

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 81 
en aktiv an ca. zehn verschiedenen Disziplinen mit der Zielsetzung „Dabei sein ist alles!“ auf dem Gelände der Ei-
chendorffschule teil. Die Veranstaltung wurde von den Beteiligten als ein voller Erfolg und als sehr positiv bewertet. 
 
Seit Oktober 2003 besteht das Kooperationsprojekt „Alt und Jung in Angelmodde“  zwischen dem Caritas Al-
tenwohnheim „Kardinal von Galen Stift“ und dem Diakonischen Werk, Kinder- und Jugendzentrum „Mobile“. 
Um zwischen den alten und jungen Menschen in Angelmodde Brücken zu schlagen und Ängste oder bestehende 
Vorurteile abzubauen, wird in gemeinsamen Aktionen die  Begegnung und Kommunikation gefördert. Die Idee ent-
stand aufgrund von Ruhestörungen und Vandalismus am Altenwohnheim durch Jugendliche.  
Die einzelnen Projektbausteine zum Verständnis für die andere Generation bestehen aus Begegnungseinheiten, 
Besuch- und Einzelkontakte für Jung und Alt, aufsuchende Arbeit am Clemens-August-Platz und medienpädagogi-
schen Angeboten mit Ausstellungen. 
 
Im Kinder- und Jugendzentrum „Mobile“ fand im Oktober vergangenen Jahres eine Neubesetzung der Stelle zur 
Mädchenarbeit aufgrund von Elternzeit der bisherigen Stelleninhaberin statt. Wie auch in den vergangenen Jahren 
führte die „Mobile“ in den ersten zwei Ferienwochen ein Ferienprogramm für 40 Kinder durch.  
 
 
Gremmendorf: 
 
Die Ev. Friedenskirchengemeinde baute in 2004 ein neues Gemeindehaus. Die bestehende offene Kinder - und 
Jugendarbeit soll in einem räumlich erweiterten Jugendbereich stattfinden. Die neuen Räumlichkeiten werden vor-
aussichtlich im Herbst  2005 eingeweiht. 
 
Ein Schutzdach mit Sitzgelegenheit für Jugendliche wurde Anfang 2004 im Baugebiet Delstrup in Gremmendorf 
errichtet und offiziell eingeweiht. Bereits 2003 hatten die Jugendlichen auf einer vom Bezirksvorsteher einberuf e-
nen Jugendversammlung in der Jugendeinrichtung St. Ida den Wunsch nach einem Treffpunkt im Freien formuliert. 
Daraufhin wurden am Rande des Bolzplatzes, der zum Wohngebiet durch einen lärmschützenden Wall abgegrenzt 
ist, Unterstände in einer Holz- und Metallkonstruktion errichtet.  
 
Im März 2004 reduzierte die Kath. Kirchengemeinde St. Ida die Stelle der hauptamtlichen Fachkraft in der Kin-
der- und Jugendarbeit St. Ida von 38,5 Stunden auf 32 Stunden wöchentlich. In den Sommerferien fand trotzdem 
das gewohnte Sommerferienprogramm für 6 bis 12 -jährige Kinder des Kinder- und Jugendtreffs statt. Aufgrund 
der Stundenreduzierung musste in 2004 erstmalig das Angebot um eine Woche verkürzt werden. Orientiert an dem 
Schwerpunktthema „Comic“ nahmen 90 Kinder aus Gremmendorf und der näheren Umgebung am Programm teil.  
 
Wolbeck: 
 
Die Situation der Übermittagsbetreuung des Schulzentrums ist räumlich und personell sehr angespannt. Der 
Bedarf an Unterstützung wurde auch gerade in Vernetzungsgremien des Arbeitskreises Wolbeck von den Schulen 
formuliert. Es fanden verwaltungsinterne Gespräche statt, mit dem Ergebnis, das nun Alternativen für die derzeitige 
Situation der Übermittagsbetreuung unter Berücksichtigung der Angebote der Kinder - und Jugendarbeit und der 
Möglichkeiten vor Ort erarbeitet werden sollen. Die Fachstelle Jugendförderung des Amtes führte bereits zum Ende 
des Jahres hin erste Gespräche mit den bestehenden Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirks um Möglich-
keiten der Kooperationen zu eruieren.  
 
Um die beengte Situation im Eingangsbereich und den Sanitäranlagen zu verbessern, wurden Flurraum und Toilet-
ten des städtischen Gebäudes Bahnhof Wolbeck durch das Amt für Gebäudemanagement sowie in Eigenleistung 
durch die Jugendlichen des Bahnhofs Wolbeck erweitert.  
 
Im  Jahr 2004 erfolgte ein Personalwechsel im Tätigkeitsfeld der Mädchenarbeit des Jugendzentrums Bahnhof 
Wolbeck. Seit September betreut eine Diplom-Pädagogin die Mädchen im Jugendzentrum und leitet die Mädchen-
gruppenarbeit.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 82 
3.6.6 Kooperation und Vernetzung 
 
Arbeitskreis Wolbeck –  Arbeitskreis für soziale Arbeit in Wolbeck:  
  
 Mitglieder:  Vertreter und Vertreterinnen der Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus, der Ev. Kirchengemeinde W olbeck, 
des Kindergartens St. Nikolaus, der Nikolaigrundschule. der Haupt - und Realschule sowie des Gymnasiums 
des Schulzentrums Wolbeck, der Johannesschule Hiltrup, des Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck, der Spor t-
jugend VFL Wolbeck 1910 e.V., des TV Wolbeck v . 1962 e.V., der DPSG - Stamm Don Bosco Wolbeck, der 
Christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers, des Frauenhauses, des Hauses Heidhorn, der Musikschule, 
des Forum Wolbecks, des Gesundheitsamtes, der Bezirksverwaltungsstelle Südost, der Bezirkspolizei, des  
Gesundheitsamtes, Kommunaler Sozialdienst, KiTa „Am Drostenhof“, Kindergarten „Am Schulzentrum“, J u-
gendförderung   
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
 
 Themen 2004:  Informationsveranstaltung „Gegen Rechts“ in Kooperation mit dem Staatsschutz der Polizei Münste r für 
Schüler, Eltern, Lehrer und interessierte Bürger;  Jugendarbeit des KCM Schwulenzentrum Münster; S i-
tuation der Übermittagsbetreuung an den Schulen in Wolbeck; Stadtteilprofil Wolbeck –  Indikatoren für 
Wolbeck aus Sicht der Jugendhilfeplanung  
 
 
Arbeitskreis Waldsiedlung / Angelmodde:  
  
 Mitglieder:  Vertreter und Vertreterinnen der Sozialen Beratungsstelle des Caritasverbandes, des Diakonischen Werkes, 
der Ev. Kinder - und Jugendhäuser Blaukreuzwäldchen, der Ev. Friedenskirchengemeinde, der Kath. Ki r-
chengemeinde St. Bernhard, des Kath. Kindergartens St. Bernhard, der Kita Miriam, des Eichendorffkinde r-
gartens, der Eichendorffgrundschule, der Annette von Droste -Hülshoff-Schule, des Kinder - und Jugendzen t-
rums Mobile, des Vereins Treffpunkt Waldsiedlung e.V. , des Kardinal -von-Galen Stift, der Bezirkspolizei, der 
DRK Aussiedlerbetreuung, der AWO -Ambulante erzieh. Hilfen,  Kommunaler Sozialdienst, Kindertagesstätte 
Normannenweg, Jugendfö rderung  
 
 Häufigkeit:  4 mal jährlich 
  
   Themen 2004: Stadtteilfest: Fam ilienolympiade, Jugendarbeit des KCM Schwulenzentrum Münster, Absti m-
mung von Themen und Öffnungszeiten  
                           
 
 
 
3.6.7 Ausblick auf den Stadtbezirk Südost für das Jahr 2005 
 
Für den Stadtteil Angelmodde
 wird es perspektivisch um den Ausbau von weiteren Angeboten im Kooperationszu-
sammenhang zwischen Schule und der Kinder - und Jugendarbeit gehen. Bestehende Kooperationsformen des 
Kinder- und Jugendzentrums Mobile mit der Eichendorffschule als offene Ganztagsschule sollen auch in 2005 wei-
ter ausgedehnt werden. Zudem wird das bereits erwähnte Projekt „Alt und Jung in Angelmodde“ auch im Jahr 2005 
von den Einrichtungen Kinder- und Jugendzentrum „Mobile“ und dem Caritas Altenwohnheim fortgesetzt. 
 
Auf Anregung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien wird sich Anfang 2005 ein Arbeitskreises für den 
Stadtteil Gremmendorf gründen. Damit schließt sich für den Bezirk Südost der Vernetzungskreis (bestehende Ar-
beitskreise siehe oben). Mitglieder werden Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen und Diensten freier und 
öffentlicher Träger sein, die im Stadtteil tätig sind.  
 
Die Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Friedenskirchengemeinde in Gremmendorf kann ab Herbst 2005 in dem 
räumlich erweiterten Jugendbereich des neuen Gemeindezentrum stattfinden. 
 
Die Feierlichkeit zum 25. Jubiläum des Jugendzentrums Bahnhof Wolbeck (Eröffnung am 01.12.1979) wird im Feb-
ruar 2005 stattfinden.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 83 
Mit dem Ziel die Übermittagsbetreuung an den Schulen in Wolbeck zu entlasten, wird das Amt für Kinder, Jugendli-
che und Familien Gespräche mit den bestehenden Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit führen. Die daraus 
entstehenden Kooperationsangebote werden mit den Schulen ausgehandelt und ggf. vereinbart. 
 
Angestrebt wird eine intensivere Einbindung der Schulen an den vorhandenen Stadtteilarbeitskreisen. 
 
Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für Müns-
ter und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder - und Jugendförderplan in 
2005/2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, auch die Stadtteilarbeitskreise an Planungen zu beteili-
gen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 84 
3.7 Stadtbezirk Hiltrup 
 
3.7.1 Einführung  
 
Der Bezirk Hiltrup umfasst die Stadtteile Berg Fidel, Hiltrup-Ost, Hiltrup-Mitte, Hiltrup-West und Amelsbüren.  
 
Ansprechpartnerin: Frau Clarissa Benner, ( 4 92 - 51 13, e-mail: benner@stadt-muenster.de 
 
 
Im Stadtbezirk Hiltrup leben aktuell 6.113 jungen Menschen im Alter von 6 bis einschl. 21 Jahren. 
 
Altersstufe 6 bis 13 Jahre 14 bis 17 Jahre  18 bis 21 Jahre  Insgesamt 
(6 bis 21 Jahre)  
Anzahl 
 
3.174 1.680 1.259 6.113 
  
 
Aufgrund der Schwerpunktsetzung im neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz wurde die Betrachtung der jun-
gen Menschen erstmals für das Jahr 200 4 auf die Altersgruppe der 6 -21-Jährigen beschränkt. Hierdurch wird e-
benfalls der Tatsache Rechnung getragen, dass die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 21-27 Jahren in 
der Regel nicht die typischen Stammbesucher der Kinder- und Jugendeinrichtungen darstellen. 
Vergleicht man die Zahlen des Jahres 2004 für diese Altersgruppe mit denen des Vorjahres, bleibt festzustellen, 
dass sich die Anzahl der 6- bis 21-jährigen um ca. 1,3 % (von 6.129 auf 6.113) reduziert hat. 
 
Gemäß der Prognose der Gesamtzahl für den Bezirk Hiltrup wird sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen von 
6 bis 21 Jahren um 10,3 % (von 6.113 auf 6.814) bis zum Jahr 2013 erhöhen.  
 
 
 
3.7.2 Strukturdaten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
 
Bestand an Einrichtungen 
 
 
Einrichtung  
 
Träger Einrichtungsart  Stadtteil  
LORENZ-Süd Stadt Münster Stadtteilhaus Berg Fidel 
Ev. Jugendzentrum Hiltrup  Ev. Kirchengemeinde Hiltrup  Kinder –  und Jugendeinric htung Hiltrup-Mitte 
Jugendzentrum St. Clemens  Kath. Kirchengemeinde St. Cl emens Kinder –  und Jugendeinric htung Hiltrup-Mitte 
Black Bull Förderverein für die Jugendarbeit in 
Münster-Amelsbüren e.V. 
Kinder –  und Jugendeinric htung  Amelsbüren

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 85 
Personalstruktur 
 
1.) Hauptberuflich Beschäftigte 
 
Die Personalstruktur hauptberuflich tätiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellt sich wie folgt dar: 
 
Hauptberuflich Tätige  
 
2003 2004 
 
 
absolut  %  Absolut %  
Anzahl   Insgesamt 9 15,79 9 16,07 
Öffentlich finanziert  8 88,89 9 100,00 Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  1 11,11 0 0,00 
Weiblich 3 33,33 3 33,33 Geschlecht  
Männlich 6 66,67 6 66,67 
Unter 25 Jahre  1 11,11 0 0,00 
25 bis unter 30 Jahre  1 11,11 2 22,22 
30 bis unter 40 Jahre  5 55,56 5 55,56 
Alter  
40 Jahre und älter  2 22,22 2 22,22 
Diplom-Sozialarbeiter/ in 4 44,44 3 33,33 
Diplom-Sozialpädagoge/in  3 33,33 4 44,44 
Diplom-Pädagoge 0 0,00 0 0,00 
Anderer Hochschulabschluss  0 0,00 0 0,00 
Erzieher/in 2 22,22 2 22,22 
Qualifikation  
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbi ldung 0 0,00 0 0,00 
 
   
Im Bezirk Hiltrup hat sich  die Gesamtzahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht verän-
dert. 
Der Anteil der Frauen an den hauptberuflich Beschäftigten beträgt nach wie vor 33,33 % und liegt damit unter dem 
stadtweiten Durchschnitt von 41,07 %. 
Wie im stadtweiten Durchschnitt ist der überwiegende Teil der hauptberuflich Beschäftigten älter als 30 Jahre.  
Ca. ¾ der hauptberuflich Beschäftigten sind ausgebildete Diplom -Sozialarbeiter/innen und Diplom-Sozialpädago-
gen/innen. Der stadtweite Durchschnitt liegt mit 83,92 % etwas darüber. 
 
Der Umfang der Beschäftigung der hauptberuflich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenhang mit 
Informationen zum Geschlecht und zur Finanzierung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
 
Wochenstunden  
2003 2004 
 
 
Absolut % Absolut % 
Insgesamt Wochenstunden  
Durchschnittlich pro MA  
270,62 
30,07 
14,70 281,12 
31,24 
15,76 
Männlich Geschlecht  
Weiblich  
203,25 
67,37 
75,11 
24,89 
211,75 
69,37 
75,32 
24,68 
Öffentlich finanziert  Finanzierung  
Nicht öffentlich finanziert  
240,62 
30,00 
88,91 
11,09 
281,12 
0,00 
100,00 
0,00 
 
 
Trotz gleichgebliebener Anzahl an hauptberuflich Beschäftigten ist die Zahl der geleisteten Wochenstunden um ca. 
4 % gestiegen. Zu erklären ist dieser Anstieg mit der Tatsache, dass die neu eingerichtete Stelle für die neue Ein-
richtung Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus - 37° eine Vollzeitstelle ist, während es sich bei der weggefallenen 
Stelle für das Projekt „Privjet I“ um eine 30-Stunden-Stelle gehandelt hat. 
Auch bei Betrachtung der geleisteten Wochenstunden ist festzustellen, dass der Anteil der Frauen mit 24,68 % un-
ter dem stadtweiten Durchschnitt (36,53 %) liegt.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 86 
2.) Weitere Beschäftigte 
 
 Informationen über weitere Beschäftigte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: 
  
 2.1) Übersicht 
 
 
2003 2004 
Anzahl Jahresstu nden 
insgesamt 
Anzahl Jahresstunden  
insgesamt 
 
Absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
11 13,41 3.368,50 18,32 39 44,83 5.425,00 36,70 
Männlich 4 36,36 1.128,50 33,50 17 43,59 2.137,00 39,39 
Weiblich 7 63,64 2.240,00 66,50 22 56,41 3.288,00 60,61 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
64 78,05 10.188,00 55,40 38 43,68 3.712,00 25,11 
Männlich  31 48,44 5.258,00 51,61 16 42,11 1.576,00 42,46 
Weiblich 33 51,56 4.930,00 48,39 22 57,89 2.136,00 57,54 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
7 8,54 4.835,00 26,29 10 11,49 5.644,00 38,18 
Männlich 3 42,86 2.717,00 56,19 4 40,00 2.094,00 37,10 
Weiblich 4 57,14 2.118,00 43,81 6 60,00 3.550,00 62,90 
Zusammenfassung  82 100,00 18.391,50 100,00 87 100,00 14.781,00 100,00 
Männlich 38 46,34 9.103,00 49,50 37 42,53 5.807,00 39,29 
Weiblich 44 53,66 9.288,00 50,50 50 57,47 8.974,00 60,71 
 
  
Insgesamt hat sich die Anzahl der weiteren Beschäftigten im gesamten Bezirk Hiltrup um 6,10 % auf nunmehr 87 
im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dem gegenüber hat sich die Summe der geleisteten Jahresstunden um 19,63 % 
verringert. 
 
Bei Betrachtung der einzelnen Beschäftigungsformen lässt sich folgendes feststellen: 
 
•  Ein Phänomen, dass viele Jugendeinrichtungen trifft, tritt im Bezirk Hiltrup besonders stark auf. Von 64 E h-
renamtlichen in 2003 sind 38 in 2004 verblieben. Dieses entspricht einem Rückgang um 40,63 %. Die geleis-
teten Jahresstunden verringerten sich sogar um 63,56 %.  
 
•  Das „Wegbrechen“ ehrenamtlichen Engagements im Bezirk Hiltrup konnte von den nicht hauptberuflich B e-
schäftigten sowie den Praktikanten/innen nicht aufgefangen werden. 
 
•  Die Anzahl der nicht hauptberuflich Beschäftigten im Bezirk Hiltrup hat sich im Vergleich zu 2003 um 254,55 
% erhöht, die Zahl der geleisteten Jahresstunden hingegen „lediglich“ um 61,05 %.  
 Der erhebliche Anstieg liegt hier sicherlich zum einen an der neuen Erfassung von nicht hauptberuflich B e-
schäftigten. Im Jahr 2003 wurden lediglich Beschäftigte mit mindestens 5 Wochenstunden berücksichtigt. Für 
das Jahr 2004 wurde die Grenze auf 2 Wochenstunden gesenkt.  
 Diese Tatsache lässt sich u.a. durch die Betrachtung der durchschnittlich von einem/r nicht hauptberuflich Be-
schäftigten geleisteten Wochenstunden belegen. Lag die durchschnittliche Wochenstundenzahl pro Beschäf-
tigtem/r im Jahr 2003 noch bei 5,9 Stunden, sank dieser Wert in 2004 auf nunmehr 2,6 Stunden. 
 
•  Bei der Gruppe der Praktikanten/innen ist festzustellen, dass sich die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 
42,86 % erhöht hat. Bei der Zahl der geleisteten Jahresstunden fällt der Anstieg  mit 16,73 % geringer aus. 
 
•  Insgesamt ist in 2004 zu erkennen, dass der Anteil der Frauen an den weiteren Beschäftigten in Hiltrup weiter 
gestiegen ist. Diese Tatsache lässt sich sowohl bei der Anzahl als auch bei den geleisteten Wochenstunden 
feststellen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 87 
2.2) Jugendleiterausbildung 
 
2003 2004 
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
ausbildung  
Anzahl davon mit  
Jugendleiter - 
Ausbildung  
 
absolut % absolut  % absolut % absolut  % 
Nicht hauptberuflich 
Beschäftigte  
11 13,41 0 0,00 39 44,83 2 5,13 
Männlich 4 36,36 0 0,00 17 43,59 2 100,00 
Weiblich 7 63,64 0 0,00 22 56,41 0 0,00 
Ehrenamtlich Tät ige 
  
64 78,05 11 17,19 38 43,68 13 34,21 
Männlich  31 48,44 5 16,13 16 42,11 7 53,85 
Weiblich 33 51,56 6 18,18 22 57,89 6 46,15 
Praktikanten/innen, 
FSJ 
7 8,54 0 0,00 10 11,49 0 0,00 
Männlich 3 42,86 0 0,00 4 40,00 0 0,00 
Weiblich 4 57,14 0 0,00 6 60,00 0 0,00 
Zusammenfassung  82 100,00 11 13,41 87 100,00 15 17,24 
Männlich 38 46,34 5 13,16 37 42,53 9 60,00 
Weiblich 44 53,66 6 13,64 50 57,47 6 40,00 
  
  
Die Anzahl der weiteren Beschäftigten mit Jugendleiterausbildungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um 
36,36 % auf nunmehr 15 deutlich erhöht, mit einem Anteil von nunmehr 17,24 % (damit kann ca. jeder 6. eine Aus-
bildung vorweisen) liegt der Bezirk Hiltrup aber nach wie vor unter dem stadtweiten Durchschnitt von 23,69 %. 
Auffallend ist, dass 87 % derjenigen, die eine Jugendleiterausbildung vorweisen können, sich ehrenamtlich in der 
Kinder- und Jugendarbeit betätigen. Hier hat sich trotz des erheblichen Rückgangs ehrenamtlichen Engagements 
die Anzahl auf nunmehr 13 Personen sogar erhöht. 
 
Die Gesamtzahl aller Stunden, die jährlich im Bezirk für die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit zur Verfü-
gung stehen, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: 
 
 Jahresstunden 2003  Jahresstunden 2004  
 absolut  % * absolut  % * 
Hauptberuflich tätige Mitarbe itende 10.824,80 37,05 11.244,80 43,21 
Nicht - hauptberuflich tätige Mitarbeite nde 3.368,50 11,53 5.425,00 20,84 
Ehrenamtlich Tätige 10.188,00 34,87 3.712,00 14,26 
Praktikant/innen/FSJ  4.835,00 16,55 5.644,00 21,69 
Anzahl der Stunden insgesamt:  29.216,30 100,00 26.025,80 100,00 
*Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Die Zahl der insgesamt von hauptberuflich sowie weiteren Beschäftigten geleisteten Jahresstunden ist in 2004 um 
3.190,50 Stunden (- 10,92 %) gesunken. Zurück zu führen ist dieser Rückgang einzig und allein auf das erheblich 
geringere ehrenamtliche Engagement im Bezirk im Vergleich zu 2003. Alle anderen Beschäftigungsformen haben 
Steigerungsraten zu verzeichnen. 
  
Auffällig ist der hohe Anteil der hauptberuflich Beschäftigten. Er liegt in Hiltrup bei 43,21 %, während er im stadt-
weiten Durchschnitt lediglich 22,80 % beträgt. 
Der starke Rückgang ehrenamtlichen Engagements führt hier zu einer gegenläufigen Tendenz. Während ehre n-
amtlich Tätige in der stadtweiten Betrachtung mit einem Anteil von 48,91 % die größte Gruppe darstellen, liegt ihr 
Anteil im Bezirk Hiltrup aktuell nur noch bei 14,26 % (nach 34,87 % im Vorjahr).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 88 
3.7.3 Angebotsdaten und Besuchsstruktur der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit 
 
Öffnungszeiten 
 
4 Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk Hiltrup haben insgesamt  5.155 Stunden im Jahr geöffnet. Zum Vor-
jahr ist hier eine Steigerung von 13 % (+ 603 Stunden) zu verzeichnen. Die Jahresöffnungswochen haben sich von 
174 im Jahr 2003 auf 178 in 2004 erhöht.  
 
Angebotsstunden nach Angebotsfeldern: 
 
Im Stadtbezirk verteilen sich die Angebotsstunden wie folgt: 
 
2003 2004  
Angebotsfeld  
 
Jahresstunden Anteil in % 
Hiltrup  
Jahresstu nden Anteil in % 
Hiltrup  
Angebote der Kinder - und Jugendbildung 
 
716,00 5,20 50,50 0,32 
Angebote in den Schulferien/ in der Freizeit  
 
1.054,00 7,65 2.839,50 18,04 
Angebote in Sport und Spiel  
 
1.063,00 7,71 2.080,00 13,22 
Arbeitsweltbezogene Angebote  
 
24,35 0,18 184,00 1,17 
Begegnung und Kommunik ation 
 
6.438,50 46,72 6.649,00 42,25 
Beratungsangebote 
 
47,50 0,34 48,00 0,31 
Geschlechtsspezifische Angebote  
  
636,50 4,62 313,00 1,99 
Integrative Angebote für Kinder und J ugendliche 
mit Behinderungen 
0,00 0,00 0,00 0,00 
Interkulturelle Angebote  
 
0,00 0,00 10,00 0,06 
Kreative Angebote 
 
582,00 4,22 1.424,00 9,05 
Kulturelle Angebote 
 
567,00 4,11 743,00 4,72 
Medienpädagogische Angebote  
 
2.362,50 17,14 919,50 5,84 
Mobile Angebote 
 
174,00 1,26 186,00 1,18 
Partizipative Angebote 
 
32,00 0,23 46,00 0,29 
Schulbezogene Angebote  
 
83,00 0,60 244,50 1,55 
Gesamt 
 
13.780,35 100,00 15.737,00 100,00 
%-Anteil am gesamten Stadtgebiet   11,58  12,23

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 89 
Nachfolgend wird das Ergebnis grafisch dargestellt: 
 
 
 
 
 
Wie Tabelle und Säulendiagramm veranschaulichen, stellt das Angebotsfeld „Begegnung und Kommunikation“ in 
den 4 Jugendeinrichtungen im Jahr 2004 mit 42,25 % das Kernstück in der Kinder- und Jugendarbeit dar (stadtweit 
mit 31,65 % ebenfalls an 1. Stelle). Mit 18,04 % stehen „Angebote in den Schulferien/in der Freizeit“ an 2. Stelle 
(stadtweit an 4. Stelle mit 8,45 %), gefolgt vom Angebotsfeld „Angebote in Sport und Spiel“ mit 13,22 % (stadtweit 
an 7. Stelle mit 5,52 %) 
Nahmen „Medienpädagogische Angebote“ im Jahr 2003 im Bezirk Hiltrup mit einem Anteil von 17,14 % noch die 2. 
Stelle ein, so liegen sie im Jahr 2004 mit einem Anteil von 5,84 % nur noch an Position 5.  
 
Die Angebotsstunden im Bezirk Hiltrup sind von 13.780,35 Std. in 2003 auf 15.737,00 Stunden in 2004 gestiegen. 
Das entspricht einer prozentualen Erhöhung um 14,20 %. 
 
Wesentliche Veränderungen lassen sich in den nachfolgenden Angebotsfeldern feststellen. 
 
•  Bei „Angeboten in den Schulferien/in der Freizeit“ ist im Vergleich zum Vorjahr eine Ausweitung um 169,40 % 
festzustellen. Hier ist ein neuer Trend zu erkennen. Immer weniger Kinder und Jugendliche fahren mit ihren 
Eltern aus Kosten- und Zeitgründen in Urlaub. Dieses macht Angebote in den Schulferien für Eltern, Kinder 
und Jugendliche notwendig und attraktiver. 
 
•   „Angebote in Sport und Spiel“ sind im Jahr 2004 um 95,67 % ausgeweitet worden. Damit wurde die Tendenz 
der Vorjahre fortgesetzt. Immer deutlicher zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche als Pendant zur Schule 
körperlichen und aktiven Ausgleich brauchen.  
 
•  Bei den „kreativen Angeboten“ ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 144,67 % festzustellen. 
 
  
•  „Medienpädagogischen Angebote“ haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 61,08 % reduziert. Nur noch 
919,50 Jahresstunden sind in diesem Angebot in 2004 vorzufinden. In einer Jugendeinrichtung ist das Inter-

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 90 
netcafé mit Lernkursen verbunden. Eine veränderte Schwerpunktsetzung hat dazu geführt, dass dieses An-
gebot in 2004 dem Angebotsfeld „kulturelle Angebote“ zugeordnet wurde.  
 
•  Die Jugendeinrichtungen hielten 92,95 % weniger Jahresstunden im Bereich „Angebote der Kinder- und Ju-
gendbildung“ in 2004 als in 2003 vor. 
 
•  Die „geschlechtsspezifischen Angebote“ sind in 2004 um 50,82 % zurückgegangen. In zwei Jugendzentren 
sind Mädchenangebote auf die Hälfte reduziert worden. 
 
•  Wie schon in 2003 hat es auch in 2004 keine Angebote im Bereich „Integrative Angebote für Kinder und Ju-
gendliche mit Behinderungen“ gegeben. Für das Jahr 2005 sind jedoch Angebote geplant. 
 
 
Besuchsstruktur 
 
Die beschriebenen Angebote der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit werden im Bezirk Hiltrup genutzt 
von regelmäßig und unregelmäßig erscheinenden Besucherinnen und Besuchern. Die Verteilung der Stammbesu-
cher und -besucherinnen nach Alters- und Geschlechtsstruktur ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:  
  
2003 2004  
Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich Anzahl insge-
samt 
weiblich männlich 
Stammbesucher abs. % abs. % Abs. % abs. % abs. % abs. % 
06 –  11 Jahre 178 34,90 99 55,62 79 44,38 95 35,06 60 63,16 35 36,84 
12 –  14 Jahre 144 28,24 72 50,00 72 50,00 64 23,62 40 62,50 24 37,50 
15 –  17 Jahre 145 28,43 57 39,31 88 60,69 85 31,37 38 44,71 47 55,29 
18 –  21 Jahre 43 8,43 12 27,91 31 72,09 27 9,96 8 29,63 19 70,37 
Summe: 510 100,00 240 47,06 270 52,94 271 100,00 146 53,87 125 46,13 
  
  
2003 2004  
Absolut In % Absolut In % 
Stammbesucher  510 100,00 271 100,00 
Davon mit Migrationshintergrund  Nicht erfasst -- 101 37,27 
  
  
 2003 2004 
Anzahl Unregelmäßige Besucher  Nicht erfasst                         2.115 
 
 
Die Anzahl der Stammbesucher ist in 2004 im Vergleich zu 2003 um 46,86 % (= 239 Personen) gesunken. Dabei 
fällt auf, dass der Rückgang bei den männlichen Stammbesuchern mit 53,70 % (= 145 Personen) überproportional 
ausfällt, während er bei den weiblichen Stammbesuchern mit 39,16 % (= 94 Personen) weniger stark zurückge-
gangen ist. Bedingt durch Personalwechsel sowie Veränderungen in Programmstrukturen ist dieser Rückgang zu 
erklären. 
 
Der Rückgang erstreckt sich dabei über alle Alter sgruppen und fällt bei den 12 -14-jährigen mit einem Minus von 
55,56 % am stärksten aus. 
Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Anteil der weiblichen Besucher an der Gesamtbesucherzahl 
geringer wird.  Auffällig dabei ist die sehr große Spannbreit e. So liegt der Anteil der weiblichen Besucher an der 
Gruppe der 6-11-jährigen noch bei 63,16 % und fällt auf einen Wert von 29,63 % bei den 18-21-jährigen. 
       
Zum ersten Mal erfasst wurde in 2004 die Anzahl der Besucherinnen und Besucher mit Migrationshintergrund und 
die Anzahl der „unregelmäßigen Besucher“. Mit 37,27 % liegt der Anteil der Stammbesucher mit Migrationshi n-
tergrund im stadtweiten Durchschnitt (37,01 %).

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 91 
3.7.4 Weitere Träger der Kinder –  und Jugendarbeit 
 
Einen Überblick über die weiteren  Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, die - neben den aufgeführten Einrich-
tungen unter Punkt 3.7.2 - ausschließlich oder überwiegend im Bezirk tätig sind, gibt die nachstehende Auflistung. 
Die Evangelische Landeskirchliche Gemeinschaft e.V. hat ihren Ha uptsitz aus der Stadtmitte nach Hiltrup -West 
verlagert. Ansonsten hat sich die Trägerlandschaft in Hiltrup nicht verändert. 
Da die Liste der Jugendverbände jeweils bezirksorientiert dargestellt wird, erscheint keine bezirksbezogene Auflis-
tung in Punkt 4 (Jugendverbandsarbeit). 
 
 
 
Evangelische Träger 
 
Ev. Kirchengemeinde Hiltrup  
Ev. Landeskirchliche Gemeinschaft e.V. 
 
 
Jugendverbände 
 
DPSG Stamm Rochus Spieker Hiltrup 
DLRG-Jugend Münster 
KSJ-Jugendgruppe K.v.G. am Kardinal von Galen Gy m-
nasium 
 
 
Katholische Träger 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Clemens 
Kath. Kirchengemeinde St. Marien  
Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian Amelsbüren 
 
 
 
Sonstige 
 
Jugendcircus Alfredo –  Kinder- und Jugendcircus der KJA 
St. Marien 
 
 
Sportvereine 
 
TuS Hiltrup 1930 e.V. 
Angelsportverein Münster Hiltrup e.V.  
DJK Grün-Weiss Amelsbüren e.V. 
Förderv. Jugendvolleyball Hiltrup e.V. 
Hiltruper Segelclub e.V. Jugendgruppe 
Reit- und Fahrverein Hiltrup e.V. 
Sportschützen Hiltrup von 1987 e.V. 
 
 
Trägervereine 
 
Förderverein für die Jugend in Münster-Amelsbüren e.V. 
Jugendhilfe DIREKT e.V. 
Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. –  
Jugendhilfeeinheit Hiltrup 
 
 
3.7.5 Schwerpunkte der bezirksbezogenen Arbeit 
 
 Hiltrup 
 
Die „Caritas vor Ort“ -Beratungsstelle Hiltrup feierte ihr 30-jähriges Bestehen und der Verein „Jugendhilfe Direkt 
e.V.“ sein 20-jähriges Jubiläum. 
 
Das Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus in Hiltrup West wird Anfang 2005 eröffnet. Während der Grun d-
steinlegung begrüßte der Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann am 11.05.04 im Rohgebäude die Gäste.  
Das Haus erhält den Namen 37° Grad und ist an das Stadtteilhaus LORENZ-Süd des Amtes für Kinder, Jugendli-
che und Familien angebunden. Einige Kooperationspartner wie z.B. Jugendhilfeeinheit Hiltrup (VSE e.V.), „Caritas 
vor Ort“-Beratungsstelle Hiltrup, TuS Hiltrup 1930 e.V., Ludgerusschule, Anna-Krückmann-Haus, Volkshochschule 
und  Lebenshilfe Münster e.V. sind bereits gefunden, um ein vielseitiges Programm ab 2005 in diesem Hause bie-
ten zu können. 
Die Wohnung für die Kinder- und Jugendarbeit am Burgwall 17 in Hiltrup West wurde im Zuge des Neubaus 37° 
Grad zum Ende des Jahres vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien gekündigt. Die bisherigen Angebote und 
Anbieter finden sich im Programm des 37° Grad wieder.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 92 
Das Jugendheim St. Clemens beteiligte sich aktiv mit einem eigenen Angebot an dem stadtweiten Stöbertag des 
Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien am 27.05.04. Rund 48 Kinder der 3. Klassen der Ludgerusschule 
Hiltrup konnten von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr in die Erwachsenenwelt hinein schauen und verschiedene Berufe ken-
nen lernen. Ehrenamtliche Schülerinnen und Schüler der Johannes -Gutenberg-Realschule begleiteten Kleingrup-
pen von Kindern in die verschiedenen Firmen und Einrichtungen. Für die Pausen organisierte das Jugendheim St. 
Clemens ein buntes Spielprogramm mit Hüpfburg, Torwandschießen, Tischtennis, Gesellschaftsspielen, Spielen zu 
Berufen etc. 
 
Im Juni fand der jährlich fest eingeplante Mädchenaktionstag des AK Mädchen Süd statt. Das Motto „Beauty und 
Wellness“ zog viele Mädchen im Alter zwischen 11 und 20 Jahren in die Räumlichkeiten des Ev. Jugendzentrums 
Hiltrup. Verschiedene Workshops und offene Angebote wie z.B. gesunde Ernährung, Schminken und Stylen, Ent-
spannung und Tanz, sexualpädagogische Fragen und Antworten nahmen  die Mädchen aufgeschlossen wahr.  
 
Am 04.07.04 veranstaltete der AK Jugend Hiltrup das Sommerfest „Hiltrup mittendrin“  für Kinder, Jugendliche 
und Familien auf dem Kirchplatz der Kirchengemeinde St. Clemens. Viele junge Familien, Kinder und Jugendliche 
wie aber auch ältere Menschen konnten mit Kaffee und Kuchen und einem umfangreichen Programm.  
 
Das Ev. Jugendzentrum Hiltrup nahm die Kommunalwahl zum Anlass, am 17.09.04 in Kooperation mit anderen 
Einrichtungen und Schulen einen partizipativen Projekttag zur politischen Bildung durch zu führen. 16-jährige 
Wählerinnen und Wähler kamen in Kontakt mit Politikerinnen und Politikern und konnten die verschiedenen politi-
schen Statements kennen lernen. 
 
Der Kinder- und Jugendcircus Alfredo der KJA St. Marien erreichte mit dem bereits 18. Hiltruper Weihnachts-
circus vom 27.12. bis 30.12.03 wieder viele Münsteraner in der Turnhalle der Marienschule.  
 
Aus dem Handlungsprogramm Hiltrup konnten viele Angebote und Projekte realisiert werden. Einige Angebote ha-
ben sich in der Kinder- und Jugendarbeit etabliert, andere wiederum sind bedarfsorientiert kurzfristig installiert wor-
den. Folgende Angebote sind 2004 berücksichtigt worden: 
 
•  Kinderpädagogische Angebote (z.B. Spielkiste, Spielmobil) 
•  Offene Jugendarbeit (z.B. Offene Treffs, Jugendcafé) 
•  Offenes Nachtsportangebot 
•  Cliquenarbeit/ Sozialpädagogische Gruppenarbeit (z.B. mit den „Kant-Kids“, mit Grundschulkindern, Ameland-
Fahrt) 
•  Geschlechtsspezifische Angebote (z.B. Mädchengruppen, Jungengruppen) 
•  Aufsuchende Arbeit (eine Fachkraft mit 30 Stunden/ Woche für aufsuchende Mädchenarbeit, koedukativ) 
•  Projekte (z.B. Graffiti, Mädchenaktionstag, Aktion Body & Grips Mobil, Sommerfest „Hiltrup mittendrin“) 
•  Kinder- und Jugendeinrichtung „Burgwall 17“ (z.B. Sozialp ädagogische Kindergruppen, Mädchen- und Jun-
gengruppen) 
•  Kinder- und Jugendeinrichtung „Am Roggenkamp 180“ (z.B. offene Treffs, Kindergruppen) 
 
 
Amelsbüren
 
 
Das Jugendzentrum „Black Bull“ hat sich in diesem Jahr intensiv mit der Qualitätsentwicklung der Offenen Kin-
der- und Jugendarbeit  auseinander gesetzt.  Unter fachlicher Anleitung der Fachstelle Jugendförderung des Amtes 
für Kinder, Jugendliche und Familien wird eine neue pädagogische Konzeption für die Jugendeinrichtung erarbei-
tet.  
 
 
Berg Fidel 
 
Auf Antrag der CDU-Fraktion beschloss die Bezirksvertretung Hiltrup, ab dem Sommer 2004 konnte eine sozialpä-
dagogische Kraft im Stadtteilhaus LORENZ-Süd mit zusätzlichen 2 Stunden wöchentlich für die Arbeit mit Kindern 
und Jugendlichen in Krisensituationen auf zu stocken.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 93 
Der Arbeitskreis Berg Fidel führte in Kooperation mit Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Institutionen das 
Stadtteilfest Berg Fidel - International am 10.07.04 an der Grundschule Berg Fidel durch. Verschiedenste Ange-
bote sprachen nicht nur Kinder und Jugendliche an. Der Jugendcircus Alfredo veranstaltete im Zirkuszelt 2 Vorstel-
lungen für jung und alt. Viele Spielaktionen wie z.B. Hüpfburg, Malen etc. und Theatervorstellungen rundeten das 
Bild ab. 
 
Das Handlungsprogramm Berg Fidel ist Wegweiser für die Arbeit des AK Berg Fidel. Verschiedene Angebote 
konnten für Kinder, Jugendliche und Familien bereits entwickelt und umgesetzt werden: 
 
•  Projekt: Zahnprophylaxe, Gesundes Frühstück, Spiel und Bewegung in der Grundschule und den Kindergär-
ten 
•  Unterstützung von Schulmüden in dem Bereich der Trauttmannsdorfstraße 
•  Mütter- und Väterkurs (Mein Kind kommt in die Schule) 
•  Aufsuchende Jugendarbeit für 2 Stunden/Woche  
•  Stadtteilarbeit an den Hochhäusern Am Berg Fidel 62-68 („Weißer Riese“) 
•  Finanzielle Sicherung der Begegnungs- und Beratungsstelle „Alte Post“ für 2004 
 
 
3.7.6 Kooperation und Vernetzung 
 
 
•  Arbeitskreis Jugend Hiltrup  
 
 Mitglieder: Ev. Jugendzentrum Hiltrup, Kath. Jugendzentrum St. Clemens, Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Jugen d-
zentrum „Black Bull“ , „Caritas vor Ort“ Beratungsstelle Hiltrup, Ev. Kinder - und Jugendhäuser Blaukreuzwäl d-
chen, Jugendhilfe Direkt e.V., Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V., Ludgerusschule Hiltrup, 
Hauptschule Hiltrup, Johannes -Gutenberg -Realschule, Kardinal -von-Galen-Gymnasium, Polizeipräsidium, 
TuS Hiltrup 1930 e.V., Kommunaler Sozialdienst, Stadtteilhaus LORENZ -Süd und die Jugendfö rderung 
 
 Häufigkeit:  10 x jährlich 
 
 Themen: Umsetzung des "12 -Punkte-Programms" (Handlungsprogramm Hiltrup), Initiierung und Koor dinierung neuer  
Projekte für Kinder und Jugendliche, Reflexion über bestehende Kinder - und Jugendangebote, Sommerfest  
„Hiltrup mittendrin“, Antiaggressivitätstraining, Ergebnisse aus anderen Gremien, Inklusion von behinderten 
Menschen, Aufsuchende Arbeit , Gewalt, Drogen, Stöbertag, Jugend in der Schwulenarbeit, Angebots - und 
Programmplanung für das Kinder -, Jugend- und Begegnungshaus 37° Grad in Hiltrup -West, Jugendaktion s-
tag an der La mbertikirche, Jungwähler und Politik, Jugendförderbericht  
 
 
•  Arbeitskreis Jugendarbeit (Untergruppe des AK Jugend Hiltrup)  
 
 Mitglieder:  Kath. Jugendzentrum St. Clemens, Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Ev. Jugendzentrum Hiltrup, Jugen d-
zentrum „Black Bull“, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V., Stadtteilhaus LORE NZ-Süd und die  
Jugendförderung 
 
 Häufigkeit:  6 x jährlich 
 
 Themen: Einzelfallberatung, Fallarbeit (Gruppen/Cliquen), Jungwähler und Politik, Abstimmung und Qualifizierung von 
Angeboten für Kinder und Jugendliche, Aufsuchende Arbeit, Alkoholkonsum, Gewalt , Rechtsextremismus, 
Cliquenstreitigkeiten, Stöbertag

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 94 
 
•  Arbeitskreis Mädchen Süd  
 
 Mitglieder: Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V., Jugendzentrum „Black Bull“, Stadtteilhaus LORENZ -Süd, 
Abi-Südpark, Kinder - und Jugendzentrum Mobile (Osthues heide), Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck, J u-
gendförderung 
 
 Häufigkeit:  8 x jährlich 
 
 Themen: Beratung zur methodischen Arbeit mit Mädchen, Abstimmung von Angeboten, Reflexion der eigenen Arbeit, 
Einzelfallarbeit, Planung und Durchführung des Mädchenaktionst ages, Finanzielle Förderung, Leitlinien für 
die Mädchenarbeit, Fachtagungen für geschlechtsspezifische Arbeit  
 
 
•  Arbeitskreis Berg Fidel  
 
 Mitglieder: Kath. Kirchengemeinde St. Gottfried, Gnadenkirche, Kindergarten Maximilian -Kolbe-Haus, Städt. Kindert a-
gesstätte, Grundschule Berg Fidel, Polizei Hiltrup, Polizeipräsidium Kommissariat Vorbeugung, Haus Sim e-
on, Sozialpsychiatrischer Dienst, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V., Caritasverband für die 
Stadt Münster e.V., AWO Trautmannsdorfstraße, Blau kreuzwäldchen, Bürgerinitiative „Wir in Berg Fidel“, 
„Die alte Post“, Stadtteilhaus LORENZ -Süd, Kommunaler Sozialdienst und die Jugendfö rderung 
 
 Häufigkeit:  10 x jährlich 
 
 Themen: Initiierung und Durchführung von Projekten aus dem Handlungsprogramm Berg Fidel, Kinder mit Unterve r-
sorgung, Ganztagsbetreuung für unter 6 -jährige, Gesunde Ernährung, Elternschulungen, betreute Spielplat z-
angebote, Aufsuchende Jugendarbeit, Ferienbetreuungen für Kinder, Internationales Stadtteilfest 2004, A n-
gebote für Kinder, Jug endliche und Erwachsene, Stadtteilarbeit am Häuserblock „Weißer Riese“, betreutes 
Wohnen des Hauses Sim eon  
 
  
•  Stadtteilkonferenz Hiltrup  
 
 Mitglieder:  Arbeitskreis Jugend Hiltrup, Fachleute aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden, Umwel t-
werkstatt Hiltrup, DRK Sozialstation Hiltrup, Fachstelle Tagespflege, Sozialpsychiatrischer Dienst des G e-
sundheitsamtes, CVJM e.V.  
 
 Häufigkeit:  2 x  jährlich 
 
 Themen: Entwicklungen im Stadtteil bzgl. der Kinder -, Jugend- und Seniorenarbeit; Kindergartenp lätze, Mutter-Kind-
Gruppe, Sprechzeiten für Eltern in der Hauptschule, Sommerferienprogramme der Jugendeinrichtungen, Z u-
kunftsängste von Jugendlichen, Offene Ganztagsschule  
 
 
 
 
3.7.7 Ausblick für den Stadtbezirk Hiltrup für das Jahr 2005 
 
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eröffnet am 14.01.2005 offiziell das Kinder-, Jugend- und Begeg-
nungshaus 37° Grad in Hiltrup
 mit einem umfangreichen Programm.  
 
Es soll auf die bisher fehlenden Freizeitangebote für behinderte Menschen reagiert werden. Integrative Angebote 
u.a. im Bereich Café sind angedacht. 
 
Eine Fortsetzungsveranstaltung zum Thema „Jugendliche treffen Politik-Mitglieder“ ist in Hiltrup für die zweite 
Jahreshälfte geplant. 
 
Das Jugendheim St. Clemens wird gezielt die Kooperation mit den Ganzta gsschulen Clemensschule und Paul-
Gerhardt-Schule suchen. Des weiteren wird eine feste Nutzungszeit in einer Sporthalle in Hiltrup angestrebt, da 
sich die Sportangebote in der Kinder- und Jugendarbeit etabliert haben und ausgeweitet werden können.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 95 
 
Das Jugendzentrum „Black Bull“  in Amelsbüren verschriftlicht nach den Kriterien der Qualitätsentwicklung in der 
Kinder- und Jugendarbeit eine neue pädagogische Konzeption. 
 
Im Zuge des Handlungsprogramms Berg Fidel sollen 2005 mehrere neue Projekte beginnen. Das Gesundheits-
amt beginnt ab Sommer 2005 in Berg Fidel mit einem Projekt  zum Thema  „Gesund leben in Berg Fidel“ –  Stress-
bewältigung, Entspannung, Ernährung und Bewegung an. Das Stadtteilhaus LORENZ-Süd prüft die Finanzierung 
für ein offenes, pädagogisch betreutes Spielplatzangebot in der Zeit von Mai bis Oktober. 
 
Die Paul-Gerhardt-Schule, Clemensschule, Johannesschule und Lugerusschule werden im Rahmen der offenen 
Ganztagsschulen Kooperationen mit den freien und kommunalen Trägern in der Kinder- und Jugendarbeit für die 
Betreuung in den Herbstferien eingehen. 
 
Angestrebt wird eine intensivere Einbindung der Schulen im Gesamtbezirk Hiltrup an den vorhandenen Stadteilar-
beitskreisen. 
 
Im Oktober 2004 wurde das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz im Landtag NRW beschlossen. Für Müns-
ter und andere Kommunen resultiert daraus die Aufgabe, einen kommunalen Kinder - und Jugendförderplan in 
2005/2006 zu entwickeln und einzuführen. Vorgesehen ist, die Stadtteilarbeitskreise an diesen Überlegungen zu 
beteiligen, u. a. bei der Bedarfsermittlung und Maßnahmenplanung.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 96 
4. Der Wirksamkeitsdialog in der offenen und mobilen Kinder - und Jugendarbeit 
 
Der Wirksamkeitsdialog hat sich auf Landesebene sowie auf kommunaler Ebene als geeignetes Instrument der 
Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung etabliert. Durch die in 2004 neu eingerichteten Dialogforen (Landes-
ebene) sind Orte des Austausches für die Kommunen geschaffen worden. Parallel dazu ist vorgesehen, dass die 
Landesjugendämter die Jugendämter und der beteiligten fre ien Träger bei der Durchführung der kommunalen 
Wirksamkeitsdialoge unterstützen und beraten.  
 
 
4.1 Qualitätszirkel 
 
In Münster haben sich die zweimal jährlich stattfindenden Qualitätszirkel der offenen und mobilen Kinder –  und Ju-
gendarbeit als zentrales Instrument des kommunalen Wirksamkeitsdialoges fest etabliert. Regelmäßig nehmen ca. 
45 Fachkräfte aus dem Handlungsfeld an den beiden Veranstaltungen teil.  
Im Berichtszeitraum wurden der siebte und der achte Qualitätszirkel der offenen und mobilen Kinder - und Jugend-
arbeit durchgeführt. Auf Einladung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien nahmen am 7. Qualitätszirkel, 
im Mai 2004, Vertretungen aus 36 Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit teil. Unter dem 
Titel „ Wir bleiben im Gespräch! Der Qualitätszirkel  in Münster - ein Instrument der Weiterentwicklung der offenen 
und mobilen Kinder- und Jugendarbeit“ lag der Schwerpunkt beim kommunalen Wirksamkeitsdialog.  
Im November 2004 befasste sich der 8. Qualitätszirkel unter dem Motto “Wenn Jugendarbeit Schule macht, ...“ mit 
den Essentiales aus dem neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz und dabei insbesondere mit der Kooperation 
von Jugendarbeit und Schule.   
 
Inzwischen hat sich in Münster über die beschriebenen Qualitätszirkel hinaus eine bemerkenswerte Dialogstruktur 
entwickelt, die die fachliche Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen ermöglicht und im partnerschaftlichen 
Miteinander zwischen freier und öffentlicher Jugendhilfe für eine ausgezeichnete Koproduktion sorgt. 
 
 
4.2 Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KHJG 
 
Die AG 2 trifft sich im Regelfall vor den Sitzungen des Ausschusses, im Jahr 2004 waren es insgesamt 8 Sitzu n-
gen. An ihr nehmen ca. 20 Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger und des kommunalen Jugendhilfeträgers 
teil. Mehrfach werden zu aktuellen Themen Unterarbeitsgruppen eingerichtet. Sprecher und Geschäftsführer erar-
beiten mit der AG ein Jahresarbeitsprogramm, das auf die jeweiligen Sitzungen verteilt abgearbeitet wird. 
 
Wesentliche Themen im Jahr 2004 waren u. a.: 
 
Volksinitiative „Jugend braucht Zukunft“ 
Landesjugendplan und Jugendfördergesetz 
Qualifizierung und Finanzierung der offenen und Mobilen Kinder- und Jugendarbeit 
Offene Ganztagsschule 
 
In besonderer Weise zu erwähnen ist die Volksinitiative „Jugend braucht Zukunft“, die in Münster sehr erfolgreich 
tätig war und von den Mitgliedern der AG 2 getragen wurde. Diskussionsveranstaltungen mit Landes- und Kommu-
nalpolitikern, ein Jugendaktionstag im September sowie Projekte mit Schulen gehörten zu den in haltlichen Höhe-
punkten. 
 
 
4.3 Weitere Dialogstrukturen 
 
Zu den Instrumenten des kommunalen Wirksamkeitsdialoges zählen auch Fachveranstaltungen. In Fachveranstal-
tungen werden aktuelle Fachthemen intensiv bearbeitet und einer breiten Zielgruppe zugänglich gemacht. So wur-
de im November 2004 eine Fachveranstaltung zum Thema „Standortbestimmung Partizipation“ durchgeführt. 20 
Fachkräfte diskutierten Ansätze und Potentiale der Partizipation von Kindern und Jugendlichen und „entstaubten“  
ihren Methodenkoffer.  
In einer weiteren Fachveranstaltung hatte das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zum Thema „Jugendbera-
tung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ eingeladen. Neben Grundsätzen und Methoden der Beratungspraxis

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 97 
fanden Workshops zur „Geschlechtsspezifischen Beratung“, zur „E-Mail-Beratung“ sowie zur „Streitschlichtung und 
Mediation“ statt.   
 
Ergänzend zu diesen fachbezogenen Strukturen ermöglichen zahlreiche bezirks- und auch stadtteilbezogene Ar-
beitskreise den sozialräumlichen Blick auf die Kinder- und Jugendarbeit und die Bedarfe aus den Lebenswelten der 
Zielgruppen. 
 
 
4.4 Berichtswesen 
 
Das kommunale Berichtswesen bildet ab, was die Kinder- und Jugendarbeit in Münster leistet und dient damit u.a. 
den beschriebenen Gremien als analytische Grundlage für die Weiterentwicklung der Angebote.  
Das in 2002 aufgebaute Berichtswesens wurde auch in 2003 und 2004 fortlaufend weiterentwickelt (vgl. dazu S. 8). 
Folglich waren Anpassungen der Datenerhebung (Fragebogen) sowie der Datenerfassung (Umstrukturierung der 
Datenbank) an die erweiterte Struktur des Berichtes erforderliche Arbeitsschwerpunkte auch im Berichtzeitraum.  
 
 
4.5 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung 
 
Ein Baustein im Rahmen des kommunalen Wirksamkeitsdialoges ist die Begleitung und Beratung der K onzepti-
onsentwicklung in Einrichtungen der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit. In Kooperation mit der Regio-
nalstelle für Katholische Jugendarbeit und Unterstützung des Evangelischen Jugendpfarramtes haben im Bericht-
zeitraum vier weitere Einrichtungen mit der Entwicklung ihrer Konzeption begonnen. Auf der Grundlage des M o-
dells der "QQS" (Qualitätsentwicklung, Qualitätssicherung und Selbstevaluation) von Frau Prof. Dr. Hiltrud von 
Spiegel, Fachhochschule Münster, erhalten auch zukünftig interessierte Einrichtungen Unterstützung bei Bestands- 
und Bedarfserhebungen, Zielformulierung, Operationalisierung und Verschriftlichung der Konzeption. Somit ist 
nach einer erfolgreich abgeschlossenen Konzeptionsentwicklung ein wesentlicher Baustein der Qualitätssicherung 
und Qualitätsentwicklung in der offenen Arbeit erfüllt.  
Der zweite Baustein, die Selbstevaluation, ist erstmalig in 2004 in einer Einrichtung modellhaft erprobt worden. Ein 
erster Erfahrungsbericht einer Evaluation wurde im siebten münsteraner Qualitätszirkel (2004) vorgestellt. 
 
 
4.6 Ausblick 
 
In Münster gilt es, den Prozess des kommunalen Wirksamkeitsdialoges mit den Erfordernissen des neuen Kinder- 
und Jugendförderungsgesetzes NRW zu verknüpfen und weiter auszubauen. So werden die unter 4.3. beschriebe-
nen Dialogstrukturen zukünftig genutzt werden, um die Mitwirkung der Akteure aus dem Handlungsfeld der Kinder- 
und Jugendarbeit bei der Entwicklung eines kommunalen Förderplanes sicherstellen.  Zudem liefert der jährliche 
Bericht zur Kinder- und Jugendarbeit in Münster umfassende Bestandsdaten für eine bedarfs- und stadteilorientier-
te Planung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Rahmen eines münsteraner Kinder - und Jugendförder-
planes.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 98 
5. Jugendverbandsarbeit 
 
Das Referat „Jugendverbandsarbeit“ in der Fachstelle Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugendliche und 
Familien vermittelt Information, Beratung und finanzielle Förderung für die jeweiligen Jugendverbände in Münster. 
Unter dem Punkt 3. „Weitere Träger der Kinder - und Jugendarbeit“ dieser Berichterstattung wurde bereits der Be-
stand der Jugendverbände abgebildet, die bezirksbezogen Angebote und Maßnahmen vorhalten.  
 
Ansprechpartnerin:  Frau Sabine Kölsch, ( 4 92 - 51 22, e-mail: koelschS@stadt-muenster.de 
 
Die Beratung und Förderung der Jugendverbände und mit ihnen des ehrenamtlichen Engagements wird Kernauf-
gabe des Referats "Jugendverbandsarbeit" sein und bleiben. Dennoch zeichnet sich dieser Bereich durch die gro-
ße Eigenständigkeit der Jugendverbände aus; die größte Schnittstelle mit der Fachstelle Jugendförderung findet 
sich in der Gewährung von Mitteln nach der "Richtlinie zur Förderung der außerschulischen Kinder- und Jugendar-
beit freier Träger in Münster" (vgl. unten). 
  
 
5.1 Arbeitsschwerpunkte  
 
a) JuLeiCa: 
 
Ein wichtiger Bereich im Referat Jugendverbandsarbeit ist die Ausstellung der kostenlosen Jugendleitungscard, der 
JuLeiCa. 
 
Im Jahr 2004 wurden 28 JuLeiCas ausgestellt - dies stellt eine starke Schwankung im Vergleich zu den Vorjahren 
(2002: 127, 2003: 108) dar. Nach Einführung im Jahr 2000 mit einer Gültigkeitsdauer von drei Jahren ist nun die 
erste Welle der Antragstellung abgeklungen - dies dürfte der Hauptgrund für den Rückgang der ausgestellten Ju-
LeiCas sein. Diese Entwicklung gilt es im nächsten Jahr zu beobachten. Förderlich für eine Attraktivitätssteigerung 
der JuLeiCa wäre eine stärkere und gezielte Öffentlichkeitsarbeit. 
 
Auf der "Fetten Dank-Party" am 08.10.04 (näheres siehe Ausführungen zum Referat "Qualifizierung und Bildung") 
wurde seitens der Jugendförderung eine Erhebung unter den jugendlichen Gästen vorgenommen unter dem G e-
sichtspunkt "Die JuLeiCa bringt' s für mich, wenn ich Vergünstigungen in folgenden Bereichen erhalten kann...". 
Neben den schon bestehenden Angeboten wurde vielfach der Wunsch nach Vergünstigungen bei Kinos, Bowling-
centern, Tanzschulen, dem Allwetterzoo, Discos wie GOGO Roseclub oder Nachtstudios genannt. 
Ein erfreuliches Ergebnis der Veranstaltung: der GOGO Roseclub gewährt allen JuLeiCa-Inhabern einen Nachlass 
von 50 Prozent auf den Eintrittspreis zusammen mit einer Geburtstagsüberraschung, sollte die Kartenbesitzerin 
bzw. der Kartenbesitzer an diesem Tag erscheinen. 
 
 
b) Geförderte Jugendverbände in Münster:  
 
Die Fachstelle Jugendförderung förderte im Jahr 2004 Maßnahmen und Angebote von insgesamt 37 Jugendve r-
bänden, wobei einzelne Sportvereine hier nicht mitgerechnet wurden.  
 
In dieser Auflistung sind die Jugendverbände berücksichtigt, die kontinuierlich in den letzten Jahren Zuschüsse be-
antragt haben oder neu hinzugekommen sind. Letzteres ist der Fall bei dem Christus Zentrum Münster e.V. mit 
seiner Christlichen Pfadfinderschaft Royal Ranger sowie bei der Arbeiter-Samariter-Jugend, die sich im Mai 2004 
als Ortsverband für Münster gründete.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 99 
 
 
Geförderte Jugendverbände in Münster (außer Sportvereine und -verbände) 
 
Nr. Einrichtung 
1.  Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. „Stamm Totila“ 
2.  Christus Zentrum Münster e.V.: Christliche Pfadfinderschaft Royal Ranger 
3.  Deutsche Pfadfinder-Landesmark Westfalen Stamm Kreuzritter 
4.  DPSG Bezirk Münster 
5.  DPSG Hl. Kreuz Stamm St. Liutger 
6.  DPSG St. Ida Gremmendorf 
7.  DPSG Stamm Don Bosco Wolbeck 
8.  DPSG Stamm Herz-Jesu 
9.  DPSG Stamm Hl. Geist 
10.  DPSG Stamm Rochus Spieker Hiltrup 
11.  DPSG Stamm St. Anna Mecklenbeck 
12.  DPSG Stamm St. Michael Gievenbeck 
13.  DPSG Stamm St. Petronilla Handorf 
14.  Förderverein des Pfadfindertums e.V. 
15.  PSG St. Joseph 
16.  VCP Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder 
17.  Arbeiter-Samariter-Bund e.V., Arbeiter-Samariter-Jugend 
18.  Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland 
19.  CAJ Christliche Arbeiterjugend e.V. Münster 
20.  CVJM Christlicher Verein Junger Menschen e.V. 
21.  DAV Deutscher Alpenverein e.V. Sektion Münster –  Jugend 
22.  DBB Deutsche Beamten-Bund-Jugend Kreisgruppe Münster 
23.  Deutscher Gewerkschaftsbund –  Region Münsterland 
24.  Deutsche Jugend aus Russland e.V.  
25.  Deutsche Marine-Jugend-Münster e.V. 1964 
26.  Deutsches Rotes Kreuz –  Jugendrotkreuz, Kreisverband Münster e.V. 
27.  DLRG-Jugend Münster 
28.  E.C.-Jugendbund 
29.  Ev. Jugendpfarramt des Kirchenkreises Münster 
30.  Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 
31.  Jugendfeuerwehr Münster 
32.  Kath. Landjugendbewegung Nienberge 
33.  Kath. Landjugendbewegung Roxel 
34.  Kompass West-Östliche Bildungsarbeit 
35.  KSJ-Jugendgruppe Kardinal-von-Galen-Gymnasium 
36.  Regionalstelle für kath. Jugendarbeit, Stadtbüro des BDKJ Münster 
37.  Sportjugend im Stadtsportbund Münster

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 100 
5.2 Finanzielle Ressourcen 
 
In folgenden Bereichen ist eine Förderung der Jugendverbände durch die "Richtlinien zur Förderung der auße r-
schulischen Kinder- und Jugendarbeit freier Träger in Münster"1 möglich: 
 
Bereiche: Positionen: 
Angebote in den Ferien  Ferienprogramme 
Reisen und Begegnungen Kurzfreizeit, Ferienfreizeiten, Internationale Jugendbegegnung 
Offene und mobile Angebote Offene Kinder- und Jugendveranstaltungen, Kurse und 
Workshops, Informationsmaterialien über die offenen Angebote 
der Kinder- und Jugendarbeit 
Qualifizierung und Bildung Aus- und Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 
der Kinder- und Jugendarbeit (Gruppenleitungsschulungen), 
Jugendbildung 
Betrieb und Verwaltung Betriebskosten für Kinder - und Jugendfreizeiteinrichtungen, 
Werbe- und Verwaltungskosten 
Investive Förderung Einrichtung, Renovierung, kleine bauliche Veränderungen in 
Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Beschaffung von 
Materialien für die Kinder- und Jugendarbeit 
Modellprojekte und Sondermaßnahmen  
 
 
Im Vergleich zu 2003 mit 71.768,- Euro blieben die Gesamtausgaben im Jahr 2004 mit insgesamt 71.727,- Euro 
für die Jugendverbandsarbeit stabil; hierbei liegen die Ausgaben für die Positionen "Sommerferienfreizeit", "Kurz-
freizeit" und "Gruppenleitungsschulungen" an der Spitze.  
 
 
5.3 Ausblick 
 
Für 2005 ist die Mitwirkung an der Internetpräsentation www.juleica.net
 (näheres siehe dort) sowie Werbung für 
mehr Vergünstigungen vorgesehen.  
                                                 
1 Die Richtlinie ist unter www.jugendhilfe -muenster.de unter "Kinder - und Jugendarbeit", "Formu lare" nachzulesen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 101 
6. Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 
 
Auf der Grundlage des § 14 KJHG ist der erzieherische, präventive Kinder - und Jugendschutz neben dem or d-
nungsrechtlichem und strukturellen Kinder- und Jugendschutz ein zentrales Aufgabenfeld.  
Vorrangig geht es darum, Eltern und Multiplikatoren aus Jugendhilfe und Schule zu befähigen, dass sie Kinder und 
Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen schützen und ihnen Grundlagen für eine eigene Kritikfähi gkeit und Ei-
genverantwortlichkeit vermitteln können.  
Themenschwerpunkte des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind: Medien, Gewalt, Sucht, Okkultismus, 
Freizeit und Konsum. 
 
Ansprechpartnerin: Frau Britta Thiele, ( 4 92 –  58 64, E-Mail: thiele@stadt-muenster.de 
 
 
6.1 Arbeitsschwerpunkte 
 
Für das Referat ergaben sich folgende Aufgaben und Angebote: 
 
•  Telefonische oder persönliche Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie Multiplikatoren aus 
Schule und Jugendhilfe zu o.g. Themen 
•  Bereitstellung und Versand von Materialien zum Jugendschutz, Jugendmedienschutz und Jugendarbeit s-
schutz. Insbesondere wurde im Zusammenhang mit der Novellierung des Jugendschutzgesetzes über die ge-
setzlichen Veränderungen informiert. 
•  Entgegennahme und Bearbeitung von Hinweisen zur Jugendgefährdung aus der Bevölkerung ggf. Weiterlei-
tung an das städtische Ordnungsamt und/ oder die Polizei.  
•  In Fällen von Kinderauftritten bei Veranstaltungen, Theateraufführungen u.ä. wurde Stellung bezogen. 
•  Anträge an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften zur Indizierung von Schriften, Ton- und Bild-
träger, Abbildungen und anderen Darstellungen wurden in dem Berichtszeitraum 2004 nicht gestellt.  
 
 
Der Schwerpunkt in 2004 lag in folgenden Bereichen: 
 
•  Verleih des Schuldenkoffers des Vereins für Schuldnerhilfe e.V. aus Essen an interessierte Fachleute und In-
stitutionen für Angebote der Schuldenprävention mit jungen Leuten zwischen 14 und 27 Jahren. 
•  Unterstützung der Fachstelle Suchtvorbeugung bei der Durchführung der Aktionswoche „Sucht hat immer ei-
ne Geschichte“ 
•  Konzeptentwicklung und Durchführung der Alkoholpräventionskampagne „Voll ist out“ in Kooperation mit der 
Fachstelle Suchtvorbeugung für Eltern, Schulen, Gewerbe/ Handel und Jugendliche 
•  Fachliche Begleitung eines Diskothekenbetreibers bei der Konzeptentwicklung zum Kinder - und Jugen d-
schutz  
•  Finanzielle Förderung des zweiten Münsteraner Aktionstages gegen Gewalt 
 
 
6.2 Finanzielle Ressourcen: 
 
Im Jahr 2004 standen für die Förd erung von Maßnahmen und die Durchführung von Angeboten im Rahmen des 
erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes 9.200 €  zur Verfügung.  
 
 
6.3 Ausblick: 
 
Die Durchführung der Kampagne „Voll ist out“ (Präventionskampagne zum Thema: Alkohol) insbesondere zu Kar-
neval 2005 sowie Veranstaltungen für Multiplikatoren zu aktuellen Themen des Jugendschutzes sollen im Jahr 
2005 fokussiert werden. Außerdem gilt es, das Handlungsfeld des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes im 
Rahmen des kommunalen Jugendförderplans zu beschreiben.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 102 
 
7. Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte : 
 
Wichtigste Kooperationspartner der Fachstelle Jugendf örderung sind die in der Arbeitsgemeinschaft nach § 78 
KJHG zusammengeschlossenen Träger der Jugendhilfe. Hier sind insbesondere die Regionalstelle für katholische 
Jugendarbeit und das evangelische Jugendpfarramt zu nennen. Darüber hinaus gibt es weitere f reie Träger der 
Jugendhilfe, Institutionen und andere Ämter (u.a. Schul- und Sportamt), mit denen eine enge Zusammenarbeit be-
steht. 
 
Zu den bezirksübergreifenden Arbeitsschwerpunkten der Fachstelle Jugendförderung zählten im Besonderen fol-
gende Aufgaben: 
 
•  Neben den Einsparvorgaben der Stadt Münster im Rahmen des Spar- und Konsolidierungsprogramms 2002 - 
2005 und dem Wegfall der im Rahmen des Landesjugendplanes zur Verfügung gestellten Schwerpunktmittel, 
kam es im Berichtszeitraum zu weiteren Einbußen. Mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2004/2005 
des Landes Nordrhein-Westfalen wurden Zuschussreduzierungen  im Bereich des Landesjugendplanes ver-
abschiedet.  Damit wurde der Zuschuss für die offenen und mobile Kinder- und Jugendarbeit in Münster von 
ca. 394.700 Euro ( in 2003) um ca. 25 %  auf ca. 296.000 Euro in 2004 reduziert. Nicht zuletzt hieraus ergab 
sich für Träger ein besonderer Beratungsbedarf in Finanzierungsfragen. 
 
•  In seiner Sitzung am 06.07.2004 hat der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien die Neufassung der 
„Richtlinien zur Förderung der Kinder - und Jugendarbeit freier Träger in Münster “ verabschiedet. In Zusam-
menarbeit mit Vertretungen der  Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KJHG " Kinder - und Jugendarbeit" hat die 
Verwaltung in einem intensiven Arbeitsprozess die Richtlinien u.a. mit dem Ziel überarbeitet, Bürokratie für 
Träger abzubauen. 
 
•  Die Themenschwerpunkte „Jugendberatung“ und „Partizipation“ wurden in zwei zentralen Fachveranstaltun-
gen aufgegriffen und gesondert beraten. In Koop eration zwischen der J ugendförderung und dem Jugend -
informations- und -beratungszentrum (Jib) wurde zu einem Fachgespräch  zum Thema „Jugendberatung in 
der offenen Kinder - und Jugendarbeit“ eingeladen. Neben Grundsätzen und Methoden der Beratungspraxis 
fanden Workshops zur „Geschlechtsspezifischen Beratung“, zur „E -Mail-Beratung“ sowie zur „Streitschlic h-
tung und Mediation“ statt.  Eine „Standortbestimmung Partizipation“  stand auf der Tagesordnung einer Fach-
tagung, zu der die Jugendförderung  im Herbst 2005 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der offenen und mobilen 
Kinder- und Jugendarbeit eingeladen hatte. Ansätze und Potentiale der Partizipation von Kindern und J u-
gendlichen standen dabei im Fokus der Tagung.  
Darüber hinaus befassten sich die Fachkräfte der Kinder –  und Jugendarbeit in den zweimal jährlich stattfin-
denden Qualitätszirkeln intensiv mit der Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule  sowie mit dem Quali-
tätszirkel selbst, als Instrument des kommunalen Wirksamkeitsdialoges der offenen und mobilen Kinder- und 
Jugendarbeit (vgl. dazu Berichtsteil Wirksamkeitsdialog). 
 
•  Die Partizipation von Kinder und Jugendlichen entwickelte zu einem zentralen Arbeitsschwerpunkt in 2004. Im 
April 2004 hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien  „Empfehlungen zur Beteiligung junger Me n-
schen in der Kinder- und Jugendhilfe“ zusammengestellt. Zuvor hatte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretun-
gen freier Träger und Verwaltung unter Beteiligung Jugendlicher  konzeptionell mit den Fragen der Kinder - 
und Jugendbeteiligung beschäftigt und diese Arbeitsergebnisse in den Empfehlungen gebündelt.  
 
Seit Mai letzten Jahres beteiligt sich die Stadt Münster unter Federführung des Amtes für Kinder, Jugendliche 
und Familien an dem Projekt „mitWirkung“ –  eine Initiative der Bertelsmann Stiftung zur Stärkung der Kinder- 
und Jugendbeteiligung.  
In einem ersten Schritt wurden in der Zeit vom 05.11. - 10.12.2004 in einer wissenschaftlichen Untersuchung 
600 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren an 23 münsteraner Schulen nach ihren Beteili-
gungswünschen und -möglichkeiten befragt. Nicht nur die positiven Aspekte gemeinschaftlichen Engag e-
ments sollten dabei zur Sprache kommen; die jungen Bürger sollten sich auch zu Problemen und Hindernis-
sen äußern. Diese Untersuchung liefert ers tmals repräsentative Ergebnisse zu den Beteiligungswünschen 
und -potenzialen von Kindern und Jugendlichen. 
Weiterhin wurden Schulleiter, Lehrer und Vertreter der Stadtverwaltung Münster um ihre Einschätzungen ge-
beten. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Fa milien hat den Auftrag erhalten, dieses Projekt zu begleiten.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 103 
Wissenschaftlicher Leiter der Untersuchung ist Prof. Reinhard Fatke vom Pädagogischen Institut der Universi-
tät Zürich.  
Die Ergebnisse der Studie sollen im Herbst 2005 auch in Form von Einzelber ichten für die beteiligten Kom-
munen vorliegen. Mit dem neu gewonnenen Wissen über die Partizipationssituation junger Menschen will die 
Stadtverwaltung die bestehende Partizipationssituation in Münster prüfen und weiter entwickeln.  
 
Demokratie für Kinder konkret erfahrbar werden zu lassen, war die Zielsetzung des vom Amt für Kinder, Ju-
gendliche und Familien durchgeführten Partizipationsprojekts im Stadtteil Handorf. Unter dem Motto „Manege 
frei“ haben sich Kinder und Politiker persönlich kennen gelernt. Informationen über die politischen Gremien in 
Münster standen ebenso im Vordergrund der Gespräche wie die Vorstellungen und Wünsche der Kinder über 
ihr Leben im Stadtteil Handorf und Dorbaum (vgl. dazu bezirksbezogener Berichtsteil). 
 
•  Thematischer Arbeitsschwerpunkt neben der Partizipation von Kindern und Jugendlichen war die Zusammen-
arbeit von Jugendhilfe und Schule. 
Dabei stand in 2004 insbesondere die Umsetzung der Offenen Ganztagsgrundschule im Vordergrund. In Ko-
operation mit dem Amt für Schule und Weiterbildung  wurde Grundsätze zur Umwandlung von Schulen in of-
fene Ganztagschulen erarbeitet. Weiterführend ist vereinbart, dass das Amt für Kinder, Jugendliche und Fami-
lien Schulen bei der Angebotsentwicklung berät sowie in Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Kinder- 
und Jugendarbeit Ganztagsangebote  in den Schulferien für die Schülerinnen und Schüler der offenen Ganz-
tagsschule organisiert.  
 
•  Der Schwerpunkt der Qualitätsentwicklung im Handlungsfeld der offenen und mobilen Kinder- und Jugendar-
beit lag im  Berichtszeitraum auf der Weiterentwicklung des Berichtswesens (durchgängiger Vorjahresve r-
gleich) sowie in der Erprobung der Instrumente des damit zusammenhängenden Wirksamkeitsdialoges. Z u-
dem hat die Fachstelle Jugendförderung neben der fortlaufenden Begleitung von Einrichtungen bei ihrer Kon-
zeptionsentwicklung erstmalig eine Einrichtung bei ihrer Selbstevaluation unterstützt. (vgl. dazu Berichtsteil 
zum Wirksamkeitsdialog). Wie bereits beschrieben, haben im Berichtszeitraum zwei Qualitätszirkel der offe-
nen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit stattgefunden. 
 
•  Im Rahmen von Maßnahmenplanungen wurden insbesondere im Stadtbezirk Mitte bedarfsorientierte Angebo-
te zur besseren Versorgung der Stadtparzellen Lincoln Quartier, Schlachthof und Wiengarten umgesetzt (vgl. 
dazu bezirksbezogener Berichtsteil). Darüber hinaus laufen große Planungsprozesse für Kinder- und Jugend-
einrichtungen in den Stadtteilen Albachten und Roxel. In Hiltrup wurde im Berichtszeitraum das Kinder - und 
Jugendbegegnungshaus 37° eröffnet.  
 
•  Die Vernetzung mit den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe wurde im Handlungsfeld der Kinder- und 
Jugendarbeit voran getrieben. Neben den bestehenden Strukturen wurde in 2004 der Stadtteilarbeitskreis Mit-
te-Ost  neu gegründet. Die Fachstelle Jugendförderung hat hier jeweils die Federführung bzw. Koordination. 
 
•  Durch die im Bereich der Kinder - und Jugendarbeit grundsätzlich gegebene Finanzierung der Einrichtungen 
und Projekte durch Landesmittel ist auch die Kooperation mit weiteren Institutionen auf Landesebene wichtig. 
Diese zeigt sich vor allem in der Kooperation mit dem Landesjugendamt. Weitere wichtige Kooperationspart-
ner sind Fachhochschulen und verwaltungsintern neben den verschiedenen Fachämtern, wie z.B. insbeson-
dere dem Schulamt in 2004, die Fach abteilungen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Darüber 
hinaus ist die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeplanung zu nennen. 
In allen Bereichen werden durch regelmäßige Abstimmungsgespräche, Arbeitskreise und Qualitätszirkel Ko-
operationsstrukturen ausgebaut bzw. neue Formen der Kooperation geschaffen.

Jugendförderung - Jahresbericht 2004 104 
8. Perspektiven für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Münster 
 
Die Perspektiven für die einzelnen Bezirke und spezifischen Aufgabenfelder sind bereits benannt.  
 
•  Von zentraler Bedeutung wird in 2005 die Umsetzung des neuen Kinder - und Jugendförderungsgesetzes 
sein. Mit der Verabschiedung dieses Landesausführungsgesetzes zum KJHG werden das Land und die 
Kommunen zur Entwicklung von Kinder- und Jugendförderplänen verpflichtet. Diese sollen zukünftig die För-
derung der Kinder- und Jugendarbeit  jeweils für die Dauer einer Legislaturperiode absichern. Erste Verfah-
rensvorschläge zur Entwicklung eines münsteraner Kinder- und Jugendförderplanes werden dem Ausschuss 
für Kinder, Jugendliche und Familien bereits in der ersten Jahreshälfte 2005 vorgelegt. 
 
•  Auch inhaltlich beeinflussen die Vorgaben des neuen Kinder - und Jugendförderungsgesetzes die Schwe r-
punktsetzung in den kommenden Jahren. Danach soll sich die sozialpädagogische Arbeit zukünftig insbeson-
dere an dem Leitprinzip des Gender Mainstreaming, der interkulturellen Bildung, der Partizipation orientieren 
und sich vorrangig an Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Lebenswelten richten.  
 
•  Eine besondere Herausforderung liegt inhaltlich auch im kommenden Jahr in dem Themenfeld Partizipation: 
weiterhin wird es darum gehen, neben den einrichtungsbezogenen Beteiligungsformen sozialraumorientierte 
Projekte zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und zu verstetigen. In 2005 wird  das 
Projekt „mitWirkung –  eine Initiative der Bertelsmann Stiftung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ 
mit einem ausführlichen Bericht zur Beteiligungssituation von münsteraner Schülerinnen und Schülern abge-
schlossen werden. 
 
•  Die Ganztagsbildung - und Erziehung in Kooperation von Jugendhilfe und Schule wird auch in 2005 ein 
Schwerpunktthema sein. Neben der konkreten Organisation von Ganztagsangeboten in den Schulferien im 
Rahmen der Offenen Ganztagsschule geht es vorrangig um die Entwicklung der Z usammenarbeit von Ju-
gendarbeit und Schule  in der Sekundarstufe I.

ANLAGEN

Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in %
Angebote der Kinder- und Jugendbildung 1.085,00 1,91% 967,00 5,99% 1.057,00 3,92% 86,50 1,89% 146,00 1,76% 50,50 0,32% 3.392,00 2,64%
Angebote in den Schulferien/in der Freizeit 2.468,00 4,33% 2.430,00 15,04% 2.574,75 9,56% 155,00 3,38% 402,00 4,83% 2.839,50 18,04% 10.869,25 8,45%
Angebote in Sport und Spiel 1.785,00 3,13% 539,50 3,34% 2.146,00 7,97% 212,00 4,62% 338,00 4,06% 2.080,00 13,22% 7.100,50 5,52%
Arbeitsweltbezogene Angebote 2.016,00 3,54% 299,00 1,85% 52,80 0,20% 30,00 0,65% 12,00 0,14% 184,00 1,17% 2.593,80 2,02%
Begegnung und Kommunikation 12.454,00 21,87% 6.504,50 40,27% 9.739,60 36,15% 2.474,00 53,95% 2.902,50 34,90% 6.649,00 42,25% 40.723,60 31,65%
Beratungsangebote 7.750,00 13,61% 96,00 0,59% 712,00 2,64% 131,50 2,87% 318,00 3,82% 48,00 0,31% 9.055,50 7,04%
Geschlechtsspezifische Angebote 1.029,00 1,81% 861,50 5,33% 637,00 2,36% 246,00 5,36% 328,00 3,94% 313,00 1,99% 3.414,50 2,65%
Integrative Angebote für Kinder und 
Jugendliche mit Behinderungen
348,00 0,61% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 348,00 0,27%
Interkulturelle Angebote 436,00 0,77% 191,00 1,18% 2.614,00 9,70% 148,00 3,23% 24,00 0,29% 10,00 0,06% 3.423,00 2,66%
Kreative Angebote 10.678,50 18,75% 1.293,50 8,01% 1.737,40 6,45% 231,50 5,05% 561,00 6,75% 1.424,00 9,05% 15.925,90 12,38%
Kulturelle Angebote 6.307,50 11,07% 384,00 2,38% 430,00 1,60% 121,00 2,64% 326,00 3,92% 743,00 4,72% 8.311,50 6,46%
Medienpädagogische Angebote 7.222,00 12,68% 1.040,50 6,44% 3.582,92 13,30% 24,00 0,52% 1.554,00 18,69% 919,50 5,84% 14.342,92 11,15%
Mobile Angebote 480,00 0,84% 688,00 4,26% 1.181,00 4,38% 41,00 0,89% 324,00 3,90% 186,00 1,18% 2.900,00 2,25%
Partizipative Angebote 2.252,00 3,95% 404,00 2,50% 6,00 0,02% 34,00 0,74% 18,00 0,22% 46,00 0,29% 2.760,00 2,14%
Schulbezogene Angebote 644,00 1,13% 454,00 2,81% 472,00 1,75% 651,00 14,20% 1.062,00 12,77% 244,50 1,55% 3.527,50 2,74%
Gesamt 56.955,00 100,00% 16.152,50 100,00% 26.942,47 100,00% 4.585,50 100,00% 8.315,50 100,00% 15.737,00 100,00% 128.687,97 100,00%
Anteil in % bezogen auf das gesamte 
Stadtgebiet
Anlage 1
100,00%12,23%12,55% 20,94% 3,56%44,26%
Nord Ost Süd Ost
6,46%
Hiltrup
Angebotsfeld
stadtweitMitte West
Datenblatt Angebotsdaten
(stadtteilorientiert)

Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in % Jahres-
stunden
Anteil in %
Angebote der Kinder- und Jugendbildung 1.085,00 31,99% 967,00 28,51% 1.057,00 31,16% 86,50 2,55% 146,00 4,30% 50,50 1,49% 3.392,00 100,00%
Angebote in den Schulferien/in der Freizeit 2.468,00 22,71% 2.430,00 22,36% 2.574,75 23,69% 155,00 1,43% 402,00 3,70% 2.839,50 26,12% 10.869,25 100,00%
Angebote in Sport und Spiel 1.785,00 25,14% 539,50 7,60% 2.146,00 30,22% 212,00 2,99% 338,00 4,76% 2.080,00 29,29% 7.100,50 100,00%
Arbeitsweltbezogene Angebote 2.016,00 77,72% 299,00 11,53% 52,80 2,04% 30,00 1,16% 12,00 0,46% 184,00 7,09% 2.593,80 100,00%
Begegnung und Kommunikation 12.454,00 30,58% 6.504,50 15,97% 9.739,60 23,92% 2.474,00 6,08% 2.902,50 7,13% 6.649,00 16,33% 40.723,60 100,00%
Beratungsangebote 7.750,00 85,58% 96,00 1,06% 712,00 7,86% 131,50 1,45% 318,00 3,51% 48,00 0,53% 9.055,50 100,00%
Geschlechtsspezifische Angebote 1.029,00 30,14% 861,50 25,23% 637,00 18,66% 246,00 7,20% 328,00 9,61% 313,00 9,17% 3.414,50 100,00%
Integrative Angebote für Kinder und 
Jugendliche mit Behinderungen
348,00 100,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 348,00 100,00%
Interkulturelle Angebote 436,00 12,74% 191,00 5,58% 2.614,00 76,37% 148,00 4,32% 24,00 0,70% 10,00 0,29% 3.423,00 100,00%
Kreative Angebote 10.678,50 67,05% 1.293,50 8,12% 1.737,40 10,91% 231,50 1,45% 561,00 3,52% 1.424,00 8,94% 15.925,90 100,00%
Kulturelle Angebote 6.307,50 75,89% 384,00 4,62% 430,00 5,17% 121,00 1,46% 326,00 3,92% 743,00 8,94% 8.311,50 100,00%
Medienpädagogische Angebote 7.222,00 50,35% 1.040,50 7,25% 3.582,92 24,98% 24,00 0,17% 1.554,00 10,83% 919,50 6,41% 14.342,92 100,00%
Mobile Angebote 480,00 16,55% 688,00 23,72% 1.181,00 40,72% 41,00 1,41% 324,00 11,17% 186,00 6,41% 2.900,00 100,00%
Partizipative Angebote 2.252,00 81,59% 404,00 14,64% 6,00 0,22% 34,00 1,23% 18,00 0,65% 46,00 1,67% 2.760,00 100,00%
Schulbezogene Angebote 644,00 18,26% 454,00 12,87% 472,00 13,38% 651,00 18,45% 1.062,00 30,11% 244,50 6,93% 3.527,50 100,00%
Anlage 2
Hiltrup
Angebotsfeld
stadtweitMitte West Nord Ost Süd Ost
Datenblatt Angebotsdaten
(angebotsorientiert)

insg. weiblich männlich insg. weiblich männlich insg. weiblich männlich insg. weiblich männlich insg. weiblich männlich
2004
Summe 4.180 1.937 2.243 1.186 626 560 1.080 543 537 1.320 514 806 594 254 340
in % 100,00% 46,34% 53,66% 28,37% 52,78% 47,22% 25,84% 50,28% 49,72% 31,58% 38,94% 61,06% 14,21% 42,76% 57,24%
Hiltrup
Summe 271 146 125 95 60 35 64 40 24 85 38 47 27 8 19
in % 6,48% 53,87% 46,13% 35,06% 63,16% 36,84% 23,62% 62,50% 37,50% 31,37% 44,71% 55,29% 9,96% 29,63% 70,37%
Mitte
Summe 952 458 494 250 116 134 191 106 85 285 114 171 226 122 104
in % 22,78% 48,11% 51,89% 26,26% 46,40% 53,60% 20,06% 55,50% 44,50% 29,94% 40,00% 60,00% 23,74% 53,98% 46,02%
Nord 
Summe 1.505 618 887 383 187 196 400 177 223 540 189 351 182 65 117
in % 36,00% 41,06% 58,94% 25,45% 48,83% 51,17% 26,58% 44,25% 55,75% 35,88% 35,00% 65,00% 12,09% 35,71% 64,29%
Ost
Summe 302 113 189 74 36 38 94 34 60 93 30 63 41 13 28
in % 7,22% 37,42% 62,58% 24,50% 48,65% 51,35% 31,13% 36,17% 63,83% 30,79% 32,26% 67,74% 13,58% 31,71% 68,29%
Südost
Summe 522 293 229 90 55 35 167 110 57 200 100 100 65 28 37
in % 12,49% 56,13% 43,87% 17,24% 61,11% 38,89% 31,99% 65,87% 34,13% 38,31% 50,00% 50,00% 12,45% 43,08% 56,92%
West
Summe 628 309 319 294 172 122 164 76 88 117 43 74 53 18 35
in % 15,02% 49,20% 50,80% 46,82% 58,50% 41,50% 26,11% 46,34% 53,66% 18,63% 36,75% 63,25% 8,44% 33,96% 66,04%
Anlage 3
15-17 18-21StammbesucherJahr Stadt-
bezirke
6-11 12-14
Datenblatt Stammbesucher nach 
Stadtbezirk, Alter und Geschlecht

absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Anzahl  Insgesamt 56 100,00% 9 16,07% 18 32,14% 10 17,86% 3 5,36% 7 12,50% 9 16,07%
Finanzierung öffentlich finanziert 50 89,29% 9 100,00% 14 77,78% 9 90,00% 3 100,00% 7 100,00% 8 88,89%
nicht öffentlich finanziert 6 10,71% 0 0,00% 4 22,22% 1 10,00% 0 0,00% 0 0,00% 1 11,11%
Geschlecht weiblich 23 41,07% 3 33,33% 6 33,33% 4 40,00% 1 33,33% 4 57,14% 5 55,56%
männlich 33 58,93% 6 66,67% 12 66,67% 6 60,00% 2 66,67% 3 42,86% 4 44,44%
Geboren in Deutschland geboren 54 96,43% 9 100,00% 18 100,00% 9 90,00% 3 100,00% 6 85,71% 9 100,00%
nicht in Deutschland geboren 2 3,57% 0 0,00% 0 0,00% 1 10,00% 0 0,00% 1 14,29% 0 0,00%
Alter Unter 25 Jahre 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
25 bis unter 30 Jahre 7 12,50% 2 22,22% 2 11,11% 0 0,00% 0 0,00% 1 14,29% 2 22,22%
30 bis unter 40 Jahre 27 48,21% 5 55,56% 7 38,89% 2 20,00% 2 66,67% 5 71,43% 6 66,67%
40 Jahre und älter 22 39,29% 2 22,22% 9 50,00% 8 80,00% 1 33,33% 1 14,29% 1 11,11%
Verweildauer unter 6 Jahre 30 53,57% 5 55,56% 6 33,33% 3 30,00% 3 100,00% 5 71,43% 8 88,89%
6 bis einschl. 10 Jahre 13 23,21% 2 22,22% 6 33,33% 3 30,00% 0 0,00% 1 14,29% 1 11,11%
11 bis einschl. 15 Jahre 5 8,93% 1 11,11% 3 16,67% 1 10,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
16 bis einschl. 20 Jahre 4 7,14% 1 11,11% 2 11,11% 1 10,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
21 bis einschl. 25 Jahre 3 5,36% 0 0,00% 1 5,56% 1 10,00% 0 0,00% 1 14,29% 0 0,00%
26 Jahre und länger 1 1,79% 0 0,00% 0 0,00% 1 10,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Qualifikation Diplom-Sozialarbeiter/in 20 35,71% 3 33,33% 6 33,33% 3 30,00% 0 0,00% 4 57,14% 4 44,44%
Diplom-Sozialpädagoge/in 25 44,64% 4 44,44% 6 33,33% 5 50,00% 2 66,67% 3 42,86% 5 55,56%
Diplom-Pädagoge 2 3,57% 0 0,00% 2 11,11% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Anderer Hochschulabschluss 3 5,36% 0 0,00% 2 11,11% 1 10,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Erzieher/in 5 8,93% 2 22,22% 1 5,56% 1 10,00% 1 33,33% 0 0,00% 0 0,00%
Sonstige soziale/ pädagogische Ausbildung 1 1,79% 0 0,00% 1 5,56% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Andere Berufsausbildung 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Noch keinen Ausbildungsabschluss 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Wochenstunden Insgesamt 1.783,49 100,00% 281,12 15,76% 618,25 34,67% 341,25 19,13% 77,00 4,32% 176,37 9,89% 289,50 16,23%
Durchschnitt pro MA 31,85 - 31,24 - 34,35 - 34,13 - 25,67 - 25,20 - 32,17 -
Geschlecht weiblich 651,49 36,53% 69,37 24,68% 192,50 31,14% 127,00 37,22% 19,25 25,00% 99,37 56,34% 144,00 49,74%
männlich 1.132,00 63,47% 211,75 75,32% 425,75 68,86% 214,25 62,78% 57,75 75,00% 77,00 43,66% 145,50 50,26%
Durchschnitt pro weiblicher MA 28,33 - 23,12 - 32,08 - 31,75 - 0,00 - 24,84 - 28,80 -
Durchschnitt pro männlichem MA 34,30 - 35,29 - 35,48 - 35,71 - 28,88 - 25,67 - 36,38 -
Finanzierung öffentlich finanziert 1.569,49 88,00% 281,12 100,00% 472,75 76,47% 302,75 88,72% 77,00 100,00% 176,37 100,00% 259,50 89,64%
nicht öffentlich finanziert 214,00 12,00% 0,00 0,00% 145,50 23,53% 38,50 11,28% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 30,00 10,36%
Stadtweit Hiltrup MitteRubriken Nord Ost Südost West
Datenblatt "Hauptberufliche Mitarbeiter/-innen"Anlage 4

absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Sonstige Beschäftigte insgesamt 1038 100,00% 87 8,38% 408 39,31% 131 12,62% 87 8,38% 100 9,63% 225 21,68%
insgesamt (Anzahl) mit Jugendleiterausbildung 246 23,70% 15 17,24% 131 32,11% 1 0,76% 35 40,23% 12 12,00% 52 23,11%
weiblich 529 50,96% 50 57,47% 192 47,06% 65 49,62% 40 45,98% 62 62,00% 120 53,33%
mit Jugendleiterausbildung 115 21,74% 6 12,00% 57 29,69% 0 0,00% 15 37,50% 8 12,90% 29 24,17%
männlich 509 49,04% 37 42,53% 216 52,94% 66 50,38% 47 54,02% 38 38,00% 105 46,67%
mit Jugendleiterausbildung 131 25,74% 9 24,32% 74 34,26% 1 1,52% 20 42,55% 4 10,53% 23 21,90%
Nicht hauptberuflich insgesamt 282 27,17% 39 44,83% 89 21,81% 35 26,72% 10 11,49% 5 5,00% 104 46,22%
Beschäftigte (Anzahl) mit Jugendleiterausbildung 63 22,34% 2 5,13% 38 42,70% 1 2,86% 4 40,00% 3 60,00% 15 14,42%
weiblich 158 56,03% 22 56,41% 50 56,18% 19 54,29% 6 60,00% 4 80,00% 57 54,81%
mit Jugendleiterausbildung 32 20,25% 0 0,00% 18 36,00% 0 0,00% 3 50,00% 2 50,00% 9 15,79%
männlich 124 43,97% 17 43,59% 39 43,82% 16 45,71% 4 40,00% 1 20,00% 47 45,19%
mit Jugendleiterausbildung 31 25,00% 2 11,76% 20 51,28% 1 6,25% 1 25,00% 1 100,00% 6 12,77%
Praktikanten/-innen, insgesamt 69 6,65% 10 11,49% 32 7,84% 13 9,92% 2 2,30% 6 6,00% 6 2,67%
FSJ (Anzahl) mit Jugendleiterausbildung 12 17,39% 0 0,00% 11 34,38% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 1 16,67%
weiblich 48 69,57% 6 60,00% 18 56,25% 11 84,62% 2 100,00% 6 100,00% 5 83,33%
mit Jugendleiterausbildung 7 14,58% 0 0,00% 6 33,33% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 1 20,00%
männlich 21 30,43% 4 40,00% 14 43,75% 2 15,38% 0 0,00% 0 0,00% 1 16,67%
mit Jugendleiterausbildung 5 23,81% 0 0,00% 5 35,71% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Ehrenamtlich Tätige insgesamt 687 66,18% 38 43,68% 287 70,34% 83 63,36% 75 86,21% 89 89,00% 115 51,11%
(Anzahl) mit Jugendleiterausbildung 171 24,89% 13 34,21% 82 28,57% 0 0,00% 31 41,33% 9 10,11% 36 31,30%
weiblich 323 47,02% 22 57,89% 124 43,21% 35 42,17% 32 42,67% 52 58,43% 58 50,43%
mit Jugendleiterausbildung 76 23,53% 6 27,27% 33 26,61% 0 0,00% 12 37,50% 6 11,54% 19 32,76%
männlich 364 52,98% 16 42,11% 163 56,79% 48 57,83% 43 57,33% 37 41,57% 57 49,57%
mit Jugendleiterausbildung 95 26,10% 7 43,75% 49 30,06% 0 0,00% 19 44,19% 3 8,11% 17 29,82%
Sonstige Beschäftigte insgesamt 241.637,00 100,00% 14.781,00 6,12% 149.721,50 61,96% 25.437,00 10,53% 9.726,50 4,03% 14.663,00 6,07% 27.308,00 11,30%
insgesamt weiblich 112.208,00 46,44% 8.974,00 60,71% 61.504,00 41,08% 12.768,50 50,20% 3.718,50 38,23% 9.643,00 65,76% 15.600,00 57,13%
(Jahresstunden) männlich 129.429,00 53,56% 5.807,00 39,29% 88.217,50 58,92% 12.668,50 49,80% 6.008,00 61,77% 5.020,00 34,24% 11.708,00 42,87%
Nicht hauptberuflich insgesamt 52.176,00 21,59% 5.425,00 36,70% 14.685,50 9,81% 11.543,00 45,38% 2.084,50 21,43% 920,00 6,27% 17.518,00 64,15%
Beschäftigte weiblich 29.126,00 55,82% 3.288,00 60,61% 8.255,00 56,21% 6.038,50 52,31% 1.294,50 62,10% 690,00 75,00% 9.560,00 54,57%
(Jahresstunden) männlich 23.050,00 44,18% 2.137,00 39,39% 6.430,50 43,79% 5.504,50 47,69% 790,00 37,90% 230,00 25,00% 7.958,00 45,43%
Praktikanten/-innen, insgesamt 36.377,00 15,05% 5.644,00 38,18% 19.766,00 13,20% 3.764,00 14,80% 210,00 2,16% 3.453,00 23,55% 3.540,00 12,96%
FSJ weiblich 24.997,00 68,72% 3.550,00 62,90% 12.150,00 61,47% 2.594,00 68,92% 210,00 100,00% 3.453,00 100,00% 3.040,00 85,88%
(Jahresstunden) männlich 11.380,00 31,28% 2.094,00 37,10% 7.616,00 38,53% 1.170,00 31,08% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 500,00 14,12%
Ehrenamtlich Tätige insgesamt 153.084,00 63,35% 3.712,00 25,11% 115.270,00 76,99% 10.130,00 39,82% 7.432,00 76,41% 10.290,00 70,18% 6.250,00 22,89%
(Jahresstunden) weiblich 58.085,00 37,94% 2.136,00 57,54% 41.099,00 35,65% 4.136,00 40,83% 2.214,00 29,79% 5.500,00 53,45% 3.000,00 48,00%
männlich 94.999,00 62,06% 1.576,00 42,46% 74.171,00 64,35% 5.994,00 59,17% 5.218,00 70,21% 4.790,00 46,55% 3.250,00 52,00%
Anlage 5
Nord Ost Südost WestStadtweit Hiltrup MitteRubriken
Datenblatt "Sonstige Beschäftigte"

absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Beschäftigte insgesamt 312.976,60 100,00% 26.025,80 8,32% 174.451,50 55,74% 39.087,00 12,49% 12.806,50 4,09% 21.717,80 6,94% 38.888,00 12,43%
insgesamt weiblich 138.267,60 44,18% 11.748,80 45,14% 69.204,00 39,67% 17.848,50 45,66% 4.488,50 35,05% 13.617,80 62,70% 21.360,00 54,93%
(Jahresstunden) männlich 174.709,00 55,82% 14.277,00 54,86% 105.247,50 60,33% 21.238,50 54,34% 8.318,00 64,95% 8.100,00 37,30% 17.528,00 45,07%
Hauptberufliche Insgesamt 71.339,60 22,79% 11.244,80 43,21% 24.730,00 14,18% 13.650,00 34,92% 3.080,00 24,05% 7.054,80 32,48% 11.580,00 29,78%
MA weiblich 26.059,60 36,53% 2.774,80 24,68% 7.700,00 31,14% 5.080,00 37,22% 770,00 25,00% 3.974,80 56,34% 5.760,00 49,74%
(Jahresstunden) männlich 45.280,00 63,47% 8.470,00 75,32% 17.030,00 68,86% 8.570,00 62,78% 2.310,00 75,00% 3.080,00 43,66% 5.820,00 50,26%
Nicht hauptberuflich insgesamt 52.176,00 16,67% 5.425,00 20,84% 14.685,50 8,42% 11.543,00 29,53% 2.084,50 16,28% 920,00 4,24% 17.518,00 45,05%
Beschäftigte weiblich 29.126,00 55,82% 3.288,00 60,61% 8.255,00 56,21% 6.038,50 52,31% 1.294,50 62,10% 690,00 75,00% 9.560,00 54,57%
(Jahresstunden) männlich 23.050,00 44,18% 2.137,00 39,39% 6.430,50 43,79% 5.504,50 47,69% 790,00 37,90% 230,00 25,00% 7.958,00 45,43%
Praktikanten/-innen, insgesamt 36.377,00 11,62% 5.644,00 21,69% 19.766,00 11,33% 3.764,00 9,63% 210,00 1,64% 3.453,00 15,90% 3.540,00 9,10%
FSJ weiblich 24.997,00 68,72% 3.550,00 62,90% 12.150,00 61,47% 2.594,00 68,92% 210,00 0,00% 3.453,00 100,00% 3.040,00 85,88%
(Jahresstunden) männlich 11.380,00 31,28% 2.094,00 37,10% 7.616,00 38,53% 1.170,00 31,08% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 500,00 14,12%
Ehrenamtlich Tätige insgesamt 153.084,00 48,91% 3.712,00 14,26% 115.270,00 66,08% 10.130,00 25,92% 7.432,00 58,03% 10.290,00 47,38% 6.250,00 16,07%
(Jahresstunden) weiblich 58.085,00 37,94% 2.136,00 57,54% 41.099,00 35,65% 4.136,00 40,83% 2.214,00 29,79% 5.500,00 53,45% 3.000,00 48,00%
männlich 94.999,00 62,06% 1.576,00 42,46% 74.171,00 64,35% 5.994,00 59,17% 5.218,00 70,21% 4.790,00 46,55% 3.250,00 52,00%
Anlage 6
Nord Ost Südost WestRubriken Stadtweit Hiltrup Mitte
Datenblatt "Übersicht über Jahresstunden aller Beschäftigten"

1 
ANLAGE 7 
 
Definition der Angebotsfelder in der offenen und mobilen Ki n-
der- und Jugendarbeit  
 
Bezeichnung: Schulbezogene Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
a)         schulbegleitende Angebote:  
 
.... sind präventive Angebote der Kinder - und Jugendarbeit mit dem Ziel der I n-
tegration von Schülern/ -innen in die Schule, Hilfen zur schulischen und auße r-
schulischen Problembewältigung, Prävention von Schulversagen und das Leisten 
eines Beitrags zu erfolgreichen Schula bschlüssen.  
 
b) schulzeitintegrierte Angebote : 
 
.... sind Projekte, die auf Schüler (Schulzeit) fokussiert sind (z.B. Pausenbulli, 
Schülercafé) 
 
Ziel schulbezogener Angebote ist die Schaffung individueller Lernvoraussetzungen, we l-
che die individuelle Reifung, individue lles Wachstum und schulischen Er folg ermöglichen.  
Schulbezogene Angebote der Jugendhilfe ergänzen Schule durch ein eindeutiges Profil, 
in gleichberechtigter Kooperation.  
  
 
Bezeichnung: Medienpädagogische Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
a) Neue Medien:  Computertechnologie, digital e Foto- und Filmarbeit . . . . . .  
 
b) Konventionelle Medien:  Printmedien, Radio, Fernsehen, Video . . . . . .  
 
Die Angebote mit dem Ziel der Förderung der Medienkompetenz reichen dabei  
 
•  vom reinen vom reinen Nutzen der Medien unter pädagogischer Beglei tung 
•  über das Erlernen im engeren Sinn, was das rein inhaltliche Anwenden meint  
•  bis hin zum Erlernen im weiteren Sinn, was den kritischen Umgang mit Medien 
vermitteln soll (Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit)  
 
 
 
Bezeichnung: 
Kreative Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Kreative Angebote regen die Phantasie an, helfen, Kreativität und Sensibilität zu entw i-
ckeln und fördern die aktive Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und der Umwelt.  
 
Unter diesem Angebotsfeld sind folgende Angebote zu e rfassen 
 
a) Umgang mit und Bearbeitung von verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Stein usw.)  
b) Ausdruck und Darstellung der eigenen Persönlichkeit (Tanz, Sprache, Theater, usw.)  
c) Musik/Sound erzeugen und /oder vortragen  
 
Junge Menschen sollen zum kreativen u nd kritischen Umgang mit Kulturtechniken erm u-
tigt werden. 
 
Kreative Angebote im Bereich von neuen und konventionellen Medien werden gesondert 
unter "Medienpädagogische Angebote" erfasst.

2 
 
Bezeichnung: Angebote in Sport und Spiel  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Sport und Spiel als Bestandteil der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen dient der 
Förderung der Gesundheit, der Koordination, der Gruppenzugehörigkeit und hat das U m-
gehen mit Sieg und Niederlage, das Halten an Regeln und Vorgaben, Fair play zum Ziel.  
Die Angebote können in festen und offenen Gruppen durchgeführt werden. Sie können 
geplant, aber auch spontan durchgeführt werden.  
 
 
Bezeichnung: 
Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Durch Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen soll die Normalität von 
Behinderungen herausgestellt werden. Ausdrücklich geht es hierbei um Angebote, die 
sich gemeinsam an Kinder und Jugendliche mit und ohne  Behinderungen richten. Ziel ist 
die Förderung von Toleranz und die Sensibilisierung für die besonderen Problemlagen der 
Kinder und Jugendlichen mit Behind erungen.  
 
 
Bezeichnung: 
Interkulturelle Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Ausgangspunkt interkultureller Kinder - und Jugendarbeit ist die (Alltags -)Realität der mu l-
tikulturellen Gesellschaft, d.h. das Nebeneinander von unterschiedlichen herkunfts - und 
subkulturell geprägten Lebensmilieus.  
 
Ziel ist die Begegnung von Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft. Die pe r-
sönliche Begegnung soll e inen kommunikativen Austausch miteinander ermöglichen, in 
dem Vorurteile relativiert und Gemeinsamkeiten entdeckt und erfahren werden können. 
Jugendliche werden individuell und kollektiv bei der Suche und Herausbildung ihrer kult u-
rellen Identität begleitet . 
 
 
Bezeichnung: Angebote in den Schulferien / in der Freizeit  
 
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Unter Angeboten in den Schulferien / in der Freizeit werden Ganztagsbetreuungsangebote 
sowie offene Angebote (Ferienprogramme, Ferienfreizeiten, Tagesfahrten, Ku rzfreizeiten 
etc.) verstanden, bei denen ein hoher Spaß - und erlebnisorientierter Charakter im Vorde r-
grund steht. 
 
 
 
Bezeichnung: Geschlechtsspezifische Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
... sollen die spezifischen Kompetenzen und Entwicklungspotentia le der Mädchen und 
Jungen entdecken, fördern und auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Problemlagen ei n-
gehen.  Das Ziel hierbei ist es, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung 
von Mädchen und Jungen zu fördern.

3 
Bezeichnung: Arbeitsweltbezogene Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
... sind Angebote  für alle Jugendlichen im Übergang von Schule zum Beruf. Hierzu geh ö-
ren: 
 
a) geplante Projekte/Maßnahmen  
b) aus der konkreten Situation entstandene konkrete Angebotsformen  
 
Das Ziel ist der erfolgreiche Übergang von der Schule in das Berufsleben unter Berüc k-
sichtigung der individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse des Jugendlichen  
 
 
Bezeichnung: mobile Angebote  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Mobile Angebote konzentrieren sich auf den Sozialraum und die Lebenswelt von Kindern 
und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche werden dort aufgesucht, wo sie sich aufhalten. 
Charakteristisch ist die Gehstruktur, d. h. der Pädagoge/ die Pädagogin begibt sich in die 
Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, orien tiert sein/ihr fachliches Handeln an den  
konkreten Lebenslagen.  
Unter diesem Angebotsfeld sind dezentrale, mobile als auch aufsuchende Angebote zu 
erfassen. 
 
 
 
Bezeichnung: Begegnung und Kommunikation  
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Begegnung und Kommunikat ion mit Gleichaltrigen sowie die eigenverantwortliche und an 
den eigenen Bedürfnissen orientierte Freizeitgestaltung zu ermöglichen, spielt eine zen tra-
le Rolle in Kinder - und Jugendeinrichtungen. Jugendlichen werden Räume zu bestim mten 
Zeiten und Regeln zu r Verfügung gestellt, die sie mitverwalten, mitgestalten oder selbst 
verwalten können. Abhängig von der Nutzergruppe handelt es sich hier um einen Ort, der 
eine unterschiedlich intensive pädagogische Betreuung erfo rdern kann. 
Gleichzeitig stellen diese Ang ebote jedoch auch ein wichtiges „Kontaktfeld“ für die Mita r-
beiterinnen und Mitarbeiter dar, um einzelne Jugendliche und Cliquen kennen zu lernen, 
mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, Beratung und Hilfen anzubieten und „einzuleiten“ 
sowie für gezielte Ve ranstaltungen zu werben.  
Dieses Angebotsfeld ist die zentrale Schnittstelle zu vielen anderen Ang ebotsfeldern.  
 
 
 
Bezeichnung: Partizipative Angebote  
 
 Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
...sollen Kinder und Jugendliche befähigen, sich an gesellschaftlichen Prozesse n zu betei-
ligen und aktiv an der Gestaltung von Lebensbedingungen mitzuwirken. Lernziel ist die 
Förderung von gesellschaftspolitischem Bewusstsein und Engagement, indem Kinder und 
Jugendliche erfahren/lernen, dass sie innerhalb und außerhalb der Einrichtun g mi t-
bestimmen und mitgestalten können. Demokratie soll erfahrbar gemacht werden, indem 
Kinder und Jugendliche demokratisches Ha ndeln praktizieren und einüben.  
 
Unter diesem Angebotsfeld sind Angebote zu erfassen, die in Form von Projekten und 
Maßnahmen insbesondere das Handlungsziel der Partizipation verfolgen.

4 
Bezeichnung: Beratungsangebote  
 
 Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
... sollen ratsuchenden Kindern und Jugendlichen eine erste Hilfestellung bei Handlungs - 
und Entscheidungsproblemen geben. Angebot e der Jugendberatung finden statt  
 
a) in Form von speziellen Beratungssettings, die sich z.B. aus pädagogischen Alltagss i-
tuationen ergeben können  
 
b) als Einzelfallhilfe 
 
Diese Beratungsangebote können ggf. das Ziel der Weitervermittlung an spezialisierte 
Beratungsstellen haben. Sie basieren auf bestehenden Kontakten, d.h. die Ratsuchenden 
können an einem bestehenden Vertauensverhältnis anknüpfen.  
 
 
Bezeichnung: 
Kulturelle Angebote  
 
 Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
 
...haben die aktive Begegnung von Kindern und Jugendlichen mit Kunst und Kultur zum 
Ziel.  
Kulturarbeit findet statt in Form von  
 
a) Szeneorientierter  Kulturarbeit  
Im Rahmen von szeneorientierter Kulturarbeit sollen sich (sub -)kulturelle Formen o r-
ganisieren, entfalten und ausleben sowie ihre szene - und szeneübergreifende Öffen t-
lichkeit finden können mit dem Ziel, künstlerisch und sozial bedeutungsvolle Ereigni s-
se stattfinden zu lassen. Von den Einrichtungen wird dabei eine „Pädagogik der Ra h-
mengestaltung“ betrieben, d.h. die „Beschränkung“ auf das B ereitstellen und G ewähr-
leisten von Ressourcen jeglicher Art (organisatorische Hilfestellung, Räumlic hkeiten, 
Ausstattung etc.). 
 
b) Musikveranstaltungen, Parties, Disco (als „Angebote“ der Einrichtungen)

5 
 
Bezeichnung: Angebote der Kinder - und Jugendbildun g 
Beschreibung/ 
Zielsetzung: 
Kinder- und Jugendbildung als Querschnittsthema der Kinder - und Jugendarbeit ist grun d-
sätzlich in allen Angebotsfeldern enthalten. Zentrales Ziel von Bildung ist die Befähigung 
des Individuums, ein selbstbestimmtes und eigenve rantwortliches Leben zu führen und 
umfassend am sozialen und ökonomischen Leben und der gesellschaftlichen Entwicklung 
partizipieren zu kö nnen. 
In Abgrenzung zu den anderen Angebotsfeldern sind unter dem Angebotsfeld „Angebote 
der Kinder - und Jugendbildung “ diejenigen Angebote zu fassen, die ganz bewusst zum 
(Bildungs-)Ziel haben, Kinder und Jugendliche  
 
•  zu befähigen, sich kritisch mit (gesellschaftlichen und politischen) Dingen ausei n-
ander zu setzen 
•  zur Entwicklung und Wahrnehmung eigener Rechte und I nteressen zu motivieren,  
•  für soziale Fragestellungen zu sensibilisieren  
•  zu solidarischem Handeln zu motivieren  
. . . . . . . . .  
. . . . . . . . .  
 
Damit gehen diese Angebote über die reine Vermittlung von Informationen, Techniken etc. 
hinaus und ver folgen vielmehr die eigene Meinungsbildung und Persönlichkeitsentwic k-
lung. 
 
Durch den unabdingbaren intentionalen Charakter, schon bei der Planung von Angeboten 
eines dieser konkreten Bildungsziele im Blick zu haben, werden an spezielle Bildungsa n-
gebote, d ie hier erfasst werden sollen, erhöhte Anforderungen gestellt. Ein „beiläufiger 
(informeller) Bildungseffekt“ reicht damit für eine Zuordnung von Angeboten zu diesem 
Angebotsfeld nicht aus.  
 
In dieses Angebotsfeld fällt ausdrücklich auch die Schulung und F örderung Ehrenamtl i-
cher.

Impressum 
 
Herausgeberin 
 Stadt Münster 
 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 Fachstelle Jugendförderung 
 
Redaktion 
 Clarissa Benner 
Chris Hagel  
Thilo Heise 
 Sabine Kölsch 
 Sibylle Kratz-Trutti 
 Bernhard Paschert 
 Britta Thiele 
Claudia Uhrhan 
  
 
August 2005, 750

Beratungsverlauf (11)

26.10.2005 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.11.2005 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.11.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 3 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.11.2005 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.11.2005 Sportausschuss
TOP 2.1 Bericht
Zur Sitzung
29.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0742/2005
Typ
Vorlage
Datum
04.10.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37