AN/1241/2022
Änderungsantrag zu TOP 2.1 „Mixed-Kampagne“ zu den Themen „Gewalt an Männern“ und „Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konfliktverhalten, Grenzwahrnehmung“
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SPD Änderungsantrag nach § 13
3071 Zeichen
An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Teresa De Bellis-Olinger Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.06.2022 AN/1241/2022 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 13.06.2022 Änderungsantrag zu TOP 2.1 „Mixed-Kampagne„ zu den Themen „Gewalt an Männern“ und „Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konfliktverhalten, Grenzwahrnehmung„ Sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 2.1 „Mixed-Kampagne“ zu den Themen „Gewalt an Männern“ und „Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Kon- fliktverhalten, Grenzwahrnehmung“ in die Tagesordnung aufzunehmen: Beschluss: Der Beschluss wird wie folgt ergänzt und geändert. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie wird damit beauftragt, im Jahr 2022 in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern eine „Mixed-Kampagne“ zu den Themen „Gewalt an Männern“ und „Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konfliktver- halten, Grenzwahrnehmung“ zu organisieren. Die Durchführung kann ggf. ein externes Un- ternehmen oder Freie Träger übernehmen. Die Durchführung soll ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe übernehmen. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, sicherzustellen, dass die Kampagne eine nied- rigschwellige und sozialräumliche Beratungs- und Angebotsstruktur schafft und Mulitplika- tor*innen schult. Außerdem ist sicherzustellen, dass die in der Kampagnen geschulten Multiplika- tor*innen auf heranwachsende junge Männer aus verschiedenen Umfelder zugehen und zur Sensibilisierung der Themen „Sexualität“, „Grenzwahrnehmung und –beachtung“ (sowohl - 2 - eigener als auch denen anderer Menschen) und „Umgang mit Konflikten“ an Schulen im ge- samten Stadtgebiet beitragen. Begründung: Die im Antragstext angeführte Option, dass für die Durchführung ggf. ein externes Unter- nehmen beauftragt werden könne, ist abzulehnen. Schulungen und Kampagnen, die sich an Jugendliche richten oder an denen Jugendliche teilnehmen, sollen nur durch nach dem SGB VIII anerkannte Träger der freien Jugendhilfe durchgeführt werden. Mit den im Antrag zur Verfügung gestellten geringen Mitteln in Höhe von 30.000 € kann lei- der nur ein kleiner Teil der Zielgruppe in den betreffenden Sozialräumen erreicht werden. Jedoch könnten Multiplikator*innen erheblich mehr heranwachsende junge Männer errei- chen, weswegen es ratsam wäre, sich mit der Kampagne an Multiplikator*innen zu wenden. Gerade die Träger der freien Jugendhilfe und die Schulen sind hier sinnvolle Ansprechpart- ner*innen. Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1241/2022
- Typ
- SPD Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 13.06.2022
- Erstellt
- 13.06.2022 17:10