2007/0226
Verkehrsuntersuchung Umgestaltung des Straßenraums 'Schlossgraben' einschließlich der Einmündungen Alexanderstraße und Landgraf-Georg-Straße
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2007/0226
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 25.10.2007 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI Dezernat II Dezernat III Amt: Straßenverkehrs- und Tiefbauamt an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: Vorlage-Nr. 2007/0226 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Verkehrsuntersuchung Umgestaltung des Straßenraums "Schlossgraben" einschließ- lich der Einmündungen Alexanderstraße und Landgraf-Georg-Straße Vorlage vom: 09.10.2007 Beschlussvorschlag: 1. Das Gutachten vom Büro Stete-Planung wird zur Kenntnis genommen. 2. Dem Umbau des Einmündungsbereiches Alexanderstraße und der Straße Schlossgraben auf der Basis der Alternative 3 /Anlage 2) und des Lageplanes (Anlage 3) mit Gesamtkosten in Höhe von 410.000 Euro wird zugestimmt. 3. Die Kosten für die Baumaßnahme werden in 2008 aus der Kostenstelle 066-100-1000 „Gemein- destraßen“ finanziert. 4. Mit den Bauarbeiten kann nach Magistratsbeschluss begonnen werden. Anlagen: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 09.10.2007 Begründung: Der Bau des Kongress- und Wissenschaftszentrums „Darmstadtium“, des Kongresshotels und die Baumaßnahmen der TUD im Bereich des Verwaltungsgebäudes wirken sich auf die verkehrliche Situation in den angrenzenden Straßenräumen aus. Der geplante Bau einer ÖPNV- Bedarfshaltestelle im Schlossgraben und die Offenlegung des Darmbachs werden Auswirkungen auf die Wegebeziehungen im Umfeld von Kongresszentrum und Hotel haben. Die wesentlichste Änderung gegenüber der heutigen Situation besteht in der notwendigen Reduzie- rung der Fahrstreifen im Schlossgraben von 4 auf 3 Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr zugunsten einer ausreichend großen Platzfläche vor dem Haupteingang des Wissenschafts- und Kongress- zentrums und der Anlage eines Haltestreifens für Busse und Taxen. Die Arbeitsgemeinschaft Stete- Planung / Habermehl + Follmann wurde beauftragt, entsprechendangepasste Planungsvarianten insbesondere für den Einmündungsbereich Alexanderstraße/Am Schlossgraben zu entwickeln und zu bewerten. Zwei von fünf Planungsalternativen wurden mittels einer Simulation der Verkehrsabläufe einer ein- gehenden Wirkungsanalyse unterzogen. Alternative 1A (s. Anlage 1): Im Schlossgraben: Zwei Geradeausspuren, eine separate Rechtsabbiegespur, Radfahrstreifen zwi- schen Rechtsabbiegespur und Geradeausspur, westlich der Einmündung Alexanderstraße Aufwei- tung von zwei auf drei Geradeausspuren. Alexanderstraße: Beibehaltung der durch die Busspur geteilten Mittelinsel in der Alexanderstraße, das Prinzip zur Führung der Fußgänger bleibt damit weitgehend unverändert, Beibehaltung der Fußgängerschutzanlage über die Straße Am Schlossgraben. Alternative 3 (s. Anlage 2): Im Schlossgraben: Zwei Geradeausspuren, eine separate Rechtsabbiegespur, Radfahrstreifen zwi- schen Rechtsabbiegespur und Geradeausspur, westlich der Einmündung Alexanderstraße Aufwei- tung von zwei auf drei Geradeausspuren. Alexanderstraße: Behindertengerechte Vollsignalisierung des Einmündungsbereichs, Schaffung einer Fußgängern und Radfahrern vorbehaltenen Mittelinsel, Aufweitung der Alexanderstraße in westlicher Fahrtrichtung auf zwei Fahrstreifen im „Stau“-Bereich. Beide Alternativen sind entsprechend den Ergebnissen der Wirkungsanalyse verkehrstechnisch ausreichend leistungsfähig. Die Alternative 3 zeichnet sich darüber hinaus aus durch • Minimierung der Flächen für den fließenden Kfz-Verkehr, • geringes Konfliktpotenzial zwischen Kfz- und Radverkehr, • größtmögliche Sicherheit für den Fußverkehr durch vollständige Signalisierung, • Möglichkeit der Teilbevorrechtigung für Linienbusse wie bisher, 3 ... • uneingeschränkt behindertengerechte Querungsstellen für alle Fußgängerbeziehungen (über Alexanderstraße und Cityring), • eine großzügige Mittelinsel mit Gestaltungspotenzial (das weit über eine „Restflächengestal- tung“ hinausgeht), die als „Gelenk“ zwischen den verschiedenen Stadträumen / Plätzen (Karoli- nenplatz, WKZ-Vorplatz) fungieren kann. Kosten Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rd. 410.000,-- € (für den Straßenumbau 250.000,-- €, für die behindertengerechte Vollsignalisierung rd. 160.000,-- €). Die Finanzmittel sind auf einer neu einzurichtenden Haushaltsstelle einzustellen. Deckungsmittel werden im Rahmen des Budget bei VI zur Verfügung gestellt werden. Umsetzung der Maßnahme: Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in 2 Schritten. Bis zum Zeitpunkt der Eröffnung des Darmstadtiums wird die dargestellte Planung zunächst stra- ßenbautechnisch provisorisch (Markierung, Leitelemente ...) umgesetzt und die Signalgeber für die Signalisierung des Einmündungsbereichs Alexanderstraße/Am Schlossgraben wie in der Planung vorgesehen eingebaut. Diese vorgezogene Baumaßnahme wird durch die WKZ GmbH vorfinanziert. Im nächsten Jahr wird dann nach Genehmigung des Haushaltes 2008 das straßenbautechnische Provisorium durch den endgültigen Ausbau ersetzt Darmstadt, 9. Oktober.2007 66/4 st-br Nst. 2833 Der Dezernent II Der Dezernent III Der Dezernent VI: Wolfgang Glenz Klaus Feuchtinger Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Bürgermeister Stadtrat Stadtrat Anlage 1 aus Gutachten Stete-Planung/Habermehl & Follmann Anlage 2 aus Gutachten Stete-Planung/Habermehl & Follmann Anlage 3 Detailplanung Anlage 4 Gutachten der AG Stete-Planung/Habermehl & Follmann in Papierform und auf CD-ROM
Beratungsverlauf (9)
Orte (3)
- Alexanderstraße
- Schlossgraben
- Landgraf-Georg-Straße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0226
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 05.09.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00