AN/1386/2021
Die PLAKATEI - Werbeanlagen ausweiten
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Die Partei Antrag nach § 3
4469 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.06.2021 AN/1386/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 24.06.2021 Die PLAKATEI - Werbeanlagen ausweiten Sehr geehrte Frau Reker, die Ratsgruppe Die PARTEI bittet Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 24.06.2021 aufzunehmen: Der Rat der Stadt Köln beschließt: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, im Wege eines Ausschreibungsverfahrens nach einem Vertrags- partner zu suchen, der weitere öffentliche Flächen im Kölner Stadtgebiet neben den bereits ge- nutzten Flächen für den Betrieb von Werbeanlangen nutzt. 2. Die an St. Peter, dem Dom, vorhandenen Freiflächen werden zu Werbezwecken freigegeben und bei der unter gemäß 1. dieses Antrags initiierten Ausschreibung ebenfalls berücksichtigt. 3. Die Verwaltung prüft Möglichkeiten, mit anderen als den bisherigen Vertragspartnern (bspw. der sehr guten PLAKATEI GbR) Verträge hinsichtlich des weiteren Ausverkaufs von öffentlichem Raum zu schließen. Begründung: Mit Anfrage vom 1064/2021 begehrte die PARTEI unter Anderem zu wissen, welche Einnahmen die Stadt durch bestehende vertragliche Verbindungen mit Unternehmen der Webeindustrie erzielt. Laut An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ratsgruppe Die PARTEI Michael Hock Birgit Dickas Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt-koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt-koeln.de - 2 - Antwort der Verwaltung vom 23.03.20221 (AN0330/2021) sind das 4,8 Mio. EUR Netto für 2019 gewe- sen. Laut konservativen Berechnungen des geschätzten Kollegen Hövelmann von GUT sind die mit den ver- mieteten Flächen durch die Werbeindustrie erzielten Gewinne um ein Vielfaches höher (irgendwie so round about 15 Mio, pardon, mussten nochmal nachlesen, 150 Mio. – krass! Das sind ungefähr 30 mal mehr, also 30 Fußballfelder, wenn die Stadt nur einen kleinen immer matschigen Bolzer ohne Tore hat!1!!1!). Wir glauben die Schätzungen des Kollegen Hövelmann sind bei weitem nicht zutreffend: da ist noch sehr viel mehr drin! Das mit den jetzigen Vertragspartnern ist dumm gelaufen, die Verträge sind wie wir hörten auch auf 15 Jahre oder so angelegt; ewig! (blöd ). Das ist ein Problem. Oder eine dornige Chance! Die Stadt bekommt nur Krümel des Werbekuchens ab. Doch das muss nicht so bleiben! Nach Berech- nungen führender PARTEI-Experten sind ca. 53,41 Prozent für Werbezwecke nutzbarer öffentlicher Flä- chen noch nicht mit Verbraucherinformation bespielt! Vorstellbar wäre es beispielsweise auch auf öffent- lichen Toiletten, vor Sehenswürdigkeiten oder in öffentlichen Museen Flatscreens und Plakate aufzustel- len. Man muss auch mal ganz neu denken (lets do some blue sky thinking) und bspw. den weitestgehend werbefreien Luftraum über Köln ins Visier nehmen. Werbezeppeline, Flugzeugmaler, Drohnengeschwa- der mit Bannern und kleine Raketen mit Werbefallschirmen sind die Zukunft! Angedacht werden sollte auch ein Verkauf des Ampelmännchens an zB Michellin (Michellin-Männchen um die Taille rum etwas adipös und gut sichtbar), Mc Donald (Hatte 2010 auch schon den Hintergrund von Rot auf Grün gewechselt) oder auch an mehrere Interessenten mit roten bzw. grünen Logos wie bspw. Coca-Cola und Starbucks. Zu 2.) Oder am Dom (Grafische Darstellung in der Anlage). Was Weltkulturerbe? Ist denn Werbung nicht auch Kultur? Weltweit? Eine Nutzung der Türme des Doms bietet sich aufgrund der sehr prominenten Position an. Da zudem an den Dauergerüsten Werbebanner oder Flatscreens problemlos befestigt wer- den können, ist hier mit einem maximalen Profit zu rechnen. Wenn man nicht wieder an die Pfennig- fuchser von Ströer und Wall alles verschleudert. Zu 3.) Die PLAKATEI GbR mit den sehr soliden, vertrauenswürdigen und persönlich haftenden Gesell- schaftern Dickas und Hock ist dem Vernehmen nach bereit, etwa 10% vom Kuchen abzugeben, sollte sie bezuschlagt werden. Das ist ungefähr dreimal so viel wie die aktuell berechtigten Unternehmen nach den sehr konservativen Berechnungen des Kollegen Hövelmanns von ihren Gewinnen abgeben (immer- hin drei solide Fußballplätze für die Stadt wenn die PLAKATEI 30 hat). Eine Visitenkarte der PLAKATEI GbR zur freien Verwendung haben wir dieser Anfrage beigefügt. gez. Michael Hock gez. Birgit Beate Dickas Anlage 1: Beispielbild Bespielung Dom - 3 - Anlage 2: Visitenkarte der PLAKATEI
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1386/2021
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 14.06.2021
- Erstellt
- 12.06.2021 14:56