1803/2020
Beantwortung einer Nachfrage zum Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2020/21 (0726/2020)
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Mitteilung Ausschuss
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Gez. Laugwitz-Aulbach Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46/462 Vorlagen-Nummer 14.08.2020 1803/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 25.08.2020 Beantwortung einer Nachfrage zum Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2020/21 (0726/2020) Frau Stahlhoven, Fraktion Die Linke, stellte in der Sitzung des Betriebsausschuss Bühnen am 09.06.2020 folgende Frage zur Anlage 1, S. 9 zum Wirtschaftsplan der Bühnen (0726/2020). Die Vor- lage wurde im Anschluss, einstimmig zur Beschlussfassung im Rat empfohlen. Nachfrage: Warum werden die Personalkosten im „Plan Interim“ (S. 9 -315,4 T€) in den Spielzeiten 2020/21 ff nicht fortgeschrieben? Antwort der Verwaltung: In den Wirtschaftsplänen der Bühnen werden seit Beginn des Interims auch das Budget, das in den separaten Vorlagen zum Interim bereits beschlossen wurde, unter Punkt B in den Tabellen darge- stellt. Dabei folgt die Darstellung des Interims im Wirtschaftsplan dem Kontenplan der Bühnen soweit wie möglich analog zum Spielbetrieb. Den Interimsbeschlüssen dagegen liegt nicht dieser Kontenplan zu Grunde. In diesen Berechnungen geht es um den Vergleich zwischen dem Spielbetrieb und der Änderungen die sich demgegenüber durch das Interim ergeben. Die Interimskalkulation ist daher eine Darstellung der Mehrkosten, Mindererlöse, Finanzierung, Abschreibungen, etc. (s. Anlage Kalkulation Interim; Session-Nr. 3262/2018). Diese Zahlen müssen im Rahmen des Wirtschaftsplanverfahrens dem normalen Kontenplan der Bühnen zugeordnet werden, was nicht immer vollständig korrespon- dierend möglich ist. Ein Beispiel dafür sind die in der Sitzung des Betriebsausschusses thematisierten Personalkosten. Diese sind in der Interimskalkulation unter Punkt 1b) 1.15 sonstige Kosten / zusätzliche Personalkos- ten enthalten. Die Bezeichnung zeigt schon, dass es sich hier um eine Summe diverser Positionen handelt, wovon ein Betrag den Personalkosten zuzuordnen ist. Dies ist im Wirtschaftsplan 2019/20 auch mit 315,4 T€ unter Punkt B Interim, 4. Personalaufwand erfolgt. Allerdings zeigte sich in der lau- fenden Bewirtschaftung, dass zwar in der Technik beider Häuser wie geplant Personalaushilfen benö- tigt wurden, hier jedoch mit einer Personalgestellung von Zeitarbeitsfirmen gearbeitet wurde/ wird. Es handelt sich damit nicht mehr um einen Personalaufwand, der Löhnen/ Gehälter und Soziale Abga- ben beinhaltet, so dass eine Buchung als Personalaufwand nicht möglich ist. Auf Grund des Konten- plans der Bühnen müssen die Aufwände aus der Personalgestellung unter 3b) Materialaufwand/ Auf- wendungen für bezogene Leistungen gebucht werden. Durch die unterschiedliche Einordnung der Aufwände im Wirtschaftsplan einerseits und die Buchung an ganz anderer Stelle andererseits ent- steht eine Schieflage. Um diese Schieflage für die kommende Spielzeit bereits im Vorfeld zu korrigie- ren, wurde die Zuordnung der Position im Interimsbeschluss zum Wirtschaftsplan korrigiert. Der „Per- sonalaufwand“ ist jetzt unter Punkt 3 b) Materialaufwand/ Aufwendungen für bezogene Leistungen zu finden, der im Vorjahr keinen Betrag aufwies. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf das Gesamtbudget des Interim IV. Anlage 2
Anlage_3262-2018
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Anlage 1 Seite 1 Aktualisierte Zeitplanung Anm. Zeitbezug (bisher; gem. Ratsbeschluss vom 28.6.2016) Zeitbezug (aktuell) Mietdauer Interimspielstätten Oper Kinderoper (1) im Staatenhaus Staatenhaus (1) geplante Nutzung bis 12/2022 (bei Anmietung bis 7/2023) Palladium (1) geplante Nutzung bis 12/2022 Mietdauer Interimspielstätten Schauspiel Depot (1) unverändert Mietdauer übergreifende Bereiche Werkstatthallen sowie zusätzliche Lagerhallen (1) geplante Nutzung bis 12/2022 Zusätzliche Büros Verwaltung (1) geplante Nutzung bis 12/2022 Umbauphasen Interimspielstätten (1) Depot / Staatenhaus bis 8/2019 Bespielung der Interimspielstätten Kinderoper (1) im Staatenhaus geplant bis 6/2022 Staatenhaus (1) geplant bis 6/2022 Palladium - Depot (1) geplant bis 8/2022 (Rück-)Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz (1) für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2022 Spiel- und Probenbeginn im sanierten Ensemble Offenbachplatz (1) für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2022 (1) Mittelabfluss für Herstellungs- / Anschaffungskosten für Erwerbe sowie Ein-/Umbauten im Interim Anm. Auswirkungen auf die Budgets vor 9/2017 2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 Nachlauf 1-7/2023 EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR Umbau- / Einbaumaßnahmen in den Interimspielstätten Oper (Staatenhaus) -1.632.300 (2) -487.657 -243.657 -1.864.793 -479.033 -63.933 -4.771.373 Oper (Kinderoper, Palladium, Oper am Dom) -1.447.789 -117.092 -1.564.881 Schauspiel (Depot) -2.074.771 (2) -337.135 -367.309 -500.269 -112.680 -123.680 -3.515.844 Schauspiel (Expo) -1.835.821 -1.835.821 übergreifende Bereiche -410.786 (2) -159.903 -64.625 -22.750 -35.000 -693.064 -7.401.467 -1.101.787 -675.591 -2.387.812 -591.713 -222.613 0 0 0 0 -12.380.983 geplante Mietverlängerung bis 12/2021 bzw. 12/2022 Rückbau Mietereinbauten Interimspielstätten sowie Interimgebäude übergreifende Bereiche Auswirkungen auf den BKZ für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2019 geplante Mietverlängerung bis 12/2021 geplante Mietverlängerung bis 12/2021 Depot / Staatenhaus bis 8/2017 im Staatenhaus geplant bis 6/2019 geplant bis 06/2019 - geplant bis 08/2019 Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018) im Staatenhaus geplante Nutzung ab 9/2015 - 7/2019 (47 Monate) geplante Mietverlängerung einzelner Nebengebäude bis 8/2019 für die Berechnung zugrunde gelegt bis 8/2019 geplant bis 7/2019 Staatenhaus, bis 12/2021 Lagerhallen, bis 12/2022 Depot geplant bis 7/2023 Staatenhaus, bis 12/2022 Lagerhallen, bis 12/2022 Depot Gesamt- investitionen Interim Anlage 1 Seite 2 Anm. Nachlauf- kosten 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 1-7/2023 EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR 1.) Laufende Mehrkosten a.) Mieten, Mietnebenkosten, Entschädigungen 1.1. -10.411.672 (3) 09/2015 - 07/2023 -3.264.402 +200.000 +412.020 +383.350 -749.151 -769.363 -1.513.236 -507.978 -720.044 1.2. Mieten Palladium/Kinderoper (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -6.749.214 (4) 09/2017 - 12/2022 -548.015 -37.084 +95.578 -173.373 -180.370 -187.670 -65.096 +0 1.3. Miete Oper am Dom (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -11.091.000 0 1.4. Mieten und sonstige Kosten "künstlerisch unterwegs" (Oper) -2.201.299 0 1.5. Mieten Büros, Lager, Probebühnen (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -1.836.619 (4) 09/2017 - 12/2022 -1.583.062 +143.431 -99.139 -540.496 -541.012 -541.537 -4.309 +0 1.6. Mieten Depot mit Lager, Probebühnen (Schauspiel) inkl. lfd. Nebenkosten -17.083.555 (5) 09/2017 - 12/2022 -2.238.208 +35.997 +36.238 -590.208 -599.060 -811.964 -309.211 +0 1.7. Miete Expo (Schauspiel) inkl. laufende Nebenkosten -10.157.308 0 1.8. Mieten übergreifende Bereiche inkl. laufende Nebenkosten -9.263.842 (6) 01/2017 - 12/2022 -2.807.408 -122.650 -201.505 -206.240 -378.525 -385.620 -1.047.807 -465.061 +0 1.9. Mieten Bestuhlung, Tribüne, Heizung, Kälteanlage (Oper) -511.247 (7) 09/2017 - 12/2022 -339.361 +23.685 -3.336 -106.372 -107.647 -108.940 -36.751 +0 1.10. Mieten Container, Transportmittel etc. (Schauspiel / Oper) -1.159.418 (8) 09/2017 - 12/2022 -1.781.751 -77.717 -162.769 -450.895 -460.373 -470.036 -159.961 +0 1.11. Mieten u. Bewirtschaftung Parkplätze -127.363 (9) 09/2017 - 12/2022 -202.346 -29.360 -30.362 -41.404 -42.537 -43.709 -14.974 +0 1.12. erhöhte Nebenkosten Oper -876.153 (10) 09/2019 - 12/2022 -130.000 -39.000 -39.000 -39.000 -13.000 +0 1.13. erhöhte Nebenkosten Schauspiel -2.312.326 (10) 09/2019 - 12/2022 -75.000 -22.500 -22.500 -22.500 -7.500 +0 1.14. erhöhte Nebenkosten übergreifende Bereiche -417.494 0 -74.198.510 -12.969.553 +77.350 +269.467 +13.320 -3.091.924 -3.147.482 -4.786.399 -1.583.841 -720.044 b.) sonstige Mehrkosten 1.1. Adaption Bühnenbilder Oper / Schauspiel -196.460 0 1.2. Werbung -85.249 0 1.3. Bewachung Interimspielstätten -1.300.705 (11) 09/2017 - 12/2022 -875.821 +94.824 +66.307 -304.751 -309.322 -313.962 -108.917 +0 1.4. Telekommunikation -888.144 (12) 09/2017 - 12/2022 -72.912 +75.630 +76.764 -66.388 -67.384 -68.394 -23.140 +0 1.5. Fuhrpark -206.318 (13) 09/2017 - 12/2022 -536.095 -88.650 -89.980 -104.568 -106.136 -107.728 -39.033 +0 1.6. Umzüge innerhalb der Interimspielstätten bzw. übergreifenden Bereiche -602.949 (14) 09/2015 - 12/2022 -152.529 -50.000 -100.000 +41.209 -43.738 +0 1.7. Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz -206.045 (15) 09/2022 - 12/2022 -63.276 +206.045 -269.321 +0 1.8. Rückbaukosten Mietereinbauten in Interimspielstätten -319.444 (16) 09/2022 - 12/2022 -265.889 +51.511 +21.227 -338.627 +0 1.9. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Oper -1.107.058 (17) 09/2017 - 12/2022 -415.496 -8.242 -120.000 -121.800 -123.627 -41.827 +0 1.10. Zusätzlicher Bauunterhalt Oper -1.180.267 (18) 09/2017 - 12/2022 -843.431 +45.675 -4.530 -260.646 -264.555 -268.524 -90.851 +0 1.11. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Schauspiel -1.031.300 (17) 09/2017 - 12/2022 -190.918 -11.460 -11.632 -49.451 -50.193 -50.945 -17.237 +0 1.12. Zusätzlicher Bauunterhalt Schauspiel -235.775 (18) 09/2017 - 12/2022 -639.677 -49.738 -65.484 -154.534 -156.852 -159.205 -53.864 +0 1.13. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten übergreifende Bereiche -450.082 (17) 09/2017 - 12/2022 -75.912 -9.910 -10.059 -16.484 -16.731 -16.982 -5.746 +0 1.14. Zusätzlicher Bauunterhalt übergreifende Bereiche -59.326 (18) 09/2017 - 12/2022 -227.763 -34.951 -35.476 -46.360 -47.056 -47.761 -16.159 +0 1.15. sonstige Kosten / zusätzliche Personalkosten -1.013.937 (19) 09/2017 - 12/2022 -1.655.857 -255.375 -271.704 -348.068 -332.992 -337.788 -109.930 +0 -8.883.059 -6.015.576 -50.000 -333.955 -55.271 -1.471.250 -1.473.021 -1.473.689 -1.158.390 +0 Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018) Auswirkungen auf den BKZ aktualisierter Zeitbezug Entschädigungen Staatenhaus (Oper) inkl. laufende Nebenkosten Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 Auswirkungen der Verlängerung auf den BKZ gesamt Auswirkungen auf die Budgets vor 9/2017 Auswirkungen auf die Interimbudgets 2017/2018 - 12/2022 Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 Anlage 1 Seite 3 Anm. Nachlauf- kosten 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 1-7/2023 EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR 2.) Laufende Erträge und Einsparungen a.) Erträge aus Vermietungen 1.1. Untervermietung Oper +863.744 0 1.2. Untervermietung Schauspiel +610.697 0 1.3. Untervermietung übergreifende Bereiche +20.944 0 +1.495.385 (20) +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 b.) Einsparung von Bewirtschaftungs- und Personalkosten 1.1. kalk. Einsparungen bauliche Unterhaltung / Betriebskosten +18.941.367 (21) 09/2019 - 12/2022 8.719.333 -228.000 -228.000 +2.752.600 +2.752.600 +2.752.600 +917.533 +0 1.2. kalk. Einsparungen von Personalkosten +640.000 (21) 09/2017 - 08/2019 -140.000 -70.000 -70.000 +19.581.367 +8.579.333 +0 -298.000 -298.000 +2.752.600 +2.752.600 +2.752.600 +917.533 +0 c.) sonstige Erträge 1.1. Mitfinanzierung Interimspielstätte Depot aus Spielbetrieb Schauspiel +600.000 0 1.2. sonstige Erträge +133.501 0 +733.501 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 3.) Einnahmeverluste 1.1. kalk. Einnahmeverluste Oper -14.249.872 (22) 09/2018 - 12/2022 -10.766.667 +126.000 -3.325.000 -3.280.000 -3.240.000 -1.047.667 +0 1.2. kalk. Einnahmeverluste Schauspiel -2.700.000 (22) 09/2017 - 12/2022 -1.666.667 -500.000 -500.000 -500.000 -166.667 +0 1.3. kalk. Einnahmeverluste Service -839.000 0 -17.788.872 -12.433.334 +0 +0 +126.000 -3.825.000 -3.780.000 -3.740.000 -1.214.334 +0 4.) Finanzierungskosten 1.1. Darlehenszinsen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Interim -308.178 (23) 09/2017 - 12/2022 -132.437 -19.401 -39.264 -35.452 -24.581 -11.342 -2.397 +0 -308.178 -132.437 +0 -19.401 -39.264 -35.452 -24.581 -11.342 -2.397 +0 5.) Abschreibungen 1.1. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Oper -2.415.642 (24) 09/2015 - 12/2022 -3.332.162 -239.019 -233.125 -345.442 -736.556 -705.472 -674.009 -283.615 -114.924 1.2. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Schauspiel -3.379.641 (24) 09/2015 - 12/2022 -1.612.957 -420 -252.114 -209.647 -362.365 -360.288 -344.358 -83.765 +0 1.3. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinv. übergreifender Bereich -410.786 (24) 09/2015 - 12/2022 -272.719 -14.539 -50.698 -50.697 -60.490 -53.091 -36.408 -6.796 +0 -6.206.069 -5.217.838 -253.978 -535.937 -605.786 -1.159.411 -1.118.851 -1.054.775 -374.176 -114.924 6.) Reserve (-) / Budgetkürzung (+) +237.325 0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 7.) Erhöhung Betriebskostenzuschuss -85.337.110 (25) -28.189.405 -226.628 -917.826 -859.001 -6.830.437 -6.791.335 -8.313.605 -3.415.605 -834.968 Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018) Auswirkungen auf den BKZ aktualisierter Zeitbezug Auswirkungen der Verlängerung auf den BKZ insgesamt Auswirkungen auf die Budgets vor 9/2017 Auswirkungen auf die Interimbudgets 2017/2018 - 12/2022 Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 Anlage 1 Seite 4 Anmerkungen - - - (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14) (15) (16) (17) (18) (19) (20) Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büros, Lager, und Proberäume der Oper. Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018) Ermittelt werden die im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interimspielbetriebs der Bühnen Köln bis 12/2022 zusätzlich erforderlichen städtischen Zuschussmittel bzw. Anpassungen von bereits bewilligten Zuschussmitteln. Zwecks Einordnung der neu beantragten Zuschussmittel in die Gesamtfinanzierung des Interimspielbetriebs seit 2010 wurden die Mehrkosten / Kosteneinsparungen der vorherigen Budgets (TEUR 40.313 vom 1.3.2015, TEUR 1.764 vom 12.5.2015, TEUR 18.100 vom 17.9.2015, TEUR 25.160 vom 28.6.2016) ebenfalls in der Tabelle ausgewiesen. Sofern für die Zeiträume, für die bereits Zuschussmittel gewährt wurden (bis 8/2019 bzw. bis 12/2022 für die Depot-Mieten), zusätzliche Kostenbelastungen absehbar sind, wurden diese ebenso berücksichtigt wie erkennbare Kostenentlastungen. Sofern nicht auf einzelne konkret ableitbare Wertansätze hingewiesen wird, handelt es sich bei den ausgewiesenen Mehrkosten / Kosteneinsparungen um sachgerechte Schätzungen der mit den betreffenden Sachverhalten befassten Fachabteilungen der Bühnen bzw. der Betriebsleitung der Bühnen. Allen Berechnungen wurden auftragsgemäß nominale Größen zugrunde gelegt. Künftig mögliche Preissteigerungen wurden in Form einer jährlichen Preissteigerungsrate von i.d.R. 1,5% im Rahmen der kalkulierten Kosten berücksichtigt. Bei allen Kostenansätzen, denen umsatzsteuerpflichtige Leistungen zugrunde liegen, wurden Bruttobeträge unterstellt. Zeitplanung gemäß Auskünften der Betriebsleitung der Bühnen im Bearbeitungszeitraum 6/2017 bis 9/2018: Danach würde die Oper (zusammen mit der Kinderoper) im Staatenhaus verbleiben und dieses erst zum 1.8.2023 an den bisherigen Investor zurückgeben. Grundlage hierfür sind die bisherigen Vereinbarungen zwischen der Stadt Köln und der BB-Group, Stand 3/2018. Das Schauspiel bliebe im Depot. Oper und Schauspiel mieten bis 8/2022 bzw. 12/2022 jeweils eine zusätzliche, externe Probebühne an. Die Berechnungen unterstellen, dass im Herbst 2022 der Spielbetrieb wieder am Offenbachplatz aufgenommen wird. Im Wesentlichen Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten im Zusammenhang mit den von den Bühnen geplanten weiteren Umbau- sowie Einbaumaßnahmen in die Interimspielstätten Staatenhaus und Depot. Es wird davon ausgegangen, dass es sich insoweit um aktivierungspflichtige Mietereinbauten handelt. Für das Staatenhaus wurde von den aktuell angebotenen Entschädigungszahlungen des bisherigen Investors in Höhe von EUR 800.000 p. a. ausgegangen. Zusätzlich wurden die erwarteten Nebenkosten eingerechnet. Durch eine an die aktuellen Daten bzw. Vertragsgrundlagen angepasste Berechnung der Nebenkosten auch für die Vorjahre wurde bis 8/2019 von einer Entlastung des bisherigen Interimbudgets ausgegangen. Geschätzte Umzugskosten innerhalb der Interimspielstätten bzw. Büros und Lager. Soweit diese bereits im Vorfeld zu Kosten geführt haben, erfolgte eine Nachbelastung im Rahmen des aktuellen Interimbudgets. Anpassung der Mieten einschließlich laufender Nebenkosten für die Anmietung der Interimspielstätte Depot einschließlich Lager, Aufenthalts- und Arbeitsräume. Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büroflächen für die Verwaltung, der Werkstätten in der Schanzenstraße und verschiedener Lager. Mietaufwendungen für eine eventuell notwendige Ersatzanmietung der Büroflächen am Laurenzplatz, die von den Bühnen bislang unentgeltlich genutzt werden, wurden nicht berücksichtigt. Mieten für die Bestuhlung im Staatenhaus, eine mobile Lüftung, die technische Decke sowie eine Kälteanlage. Mieten für die im Interim benötigten Sanitär- und Raumcontainer sowie Stapler, Transportmittel, Arbeitsbühnen u.ä.. Kosten der Parkplatzbewirtschaftung im Depot und im Staatenhaus. Zusätzliche Nebenkostenbelastungen infolge der Nutzung von angemieteten Räumlichkeiten als Spielstätten. Erwartete zusätzliche Bewachungskosten im Staatenhaus (mit Parkhaus) der Oper. Erwartete zusätzliche laufende Kosten der Telekommunikation (Provider, Wartung) infolge der Verlängerung des Interim-Betriebs. Erwartete zusätzliche Fuhrparkkosten für den Fahrdienst zwischen den Interimspielstätten, Probebühnen, Lagern und Werkstätten sowie Kosten des Shuttlebusses. Zusätzliche, geschätzte Rückumzugskosten in die sanierten Gebäude am Offenbachplatz, die sich infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interim-Betriebs zeitlich verschoben haben. Zusätzliche, geschätzte Rückbaukosten der angemieteten Räumlichkeiten des Interim-Betriebs. Auch hier kommt es infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interimbetriebs zu einer zeitlichen Verschiebung. In den kostenmäßig nachgewiesenen Phasen der Nutzung der Interimspielstätten fielen Kosten für Reparaturen, Materialverbräuche, Wartungsmaßnahmen und sonstige Dienstleistungen an, die nicht zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten führten. Diese Kosten wurden auch für die weitere Nutzungsphase in geschätzter Höhe einkalkuliert. Für das Depot, das Staatenhaus und übergreifende Bereiche wurden einmalige Instandsetzungskosten kalkuliert sowie laufende Bauunterhaltskosten, sofern die Bühnen im Zeitraum der Nutzung diese Kosten anstelle des Eigentümers zu tragen haben. Es handelt sich im Wesentlichen um Personalkosten für technische Aushilfskräfte, akustische Beratungsleistungen im Staatenhaus. Mit Erträgen aus der Untervermietung von angemieteten Räumlichkeiten wird im Rahmen der Verlängerung des Interim-Betriebs nicht gerechnet. Anlage 1 Seite 5 Anmerkungen (21) (22) (23) (24) (25) Aktualisiertes Berechnungsergebnis (Stand 15.10.2018) zur Erhöhung des städtischen Betriebskostenzuschusses im Zusammenhang mit dem erneut verlängerten Interim-Betrieb bis 12/2022. Die Verlängerung des Interim-Betriebs würde zusätzliche Betriebskostenzuschussbeträge von insgesamt rd. EUR 28.190.000 (einschließlich Nachlaufkosten im Zusammenhang mit dem erst zum 31.7.2023 zurückzugebenden Staatenhaus) erforderlich machen. Hier ist darauf hinzuweisen, dass diese zusätzlichen städtischen Mittel nicht die Zuschussbeträge einschließen, die als Ausgleich der Nachlaufkosten für die Anmietung des Depots (12/2022) bzw. Lager in der Schanzenstraße (12/2021) bereits im Interim- Budget vom 28.6.2016 kalkuliert waren. Insgesamt hätte die Stadt Köln damit rd. EUR 113.500.000 für den 13-jährigen Interim-Betrieb aufgewendet. Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 25.9.2018) Für die Zeit der Verlängerung des Interim-Betriebs werden Bewirtschaftungskosten des Offenbachplatzes (Sicherheitswachen, Bauunterhalt, Energie, Bewachung, Gebäudereinigung, Müll- und Wassergebühren, Kosten Brandschutz sowie Grundbesitzabgaben) eingespart. Entsprechende Kostenbestandteile der angemieteten Interimspielstätten sind in den Nebenkosten enthalten oder wurden gesondert kalkuliert. Die in das vorherige Interimbudget eingerechnete Einsparung von zwei Stellen ist nicht realisierbar. Auch sind die bisher kalkulierten Einsparungen bei der Gebäudereinigung nicht vollständig umsetzbar. Daher werden diese Einsparungen als Belastung des aktuellen Interimsbudgets rückgängig gemacht. Da im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interim-Betriebs weitere Investitionen geplant sind, fallen zusätzlichen Finanzierungskosten an. Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Interimspielstätten ergeben sich zunächst weitere Abschreibungen auf die bisherigen Investitionen, die entsprechend an den verlängerten Interim-Betrieb angepasst wurden, sowie zusätzliche Abschreibungen auf die von den Bühnen erneut durchzuführenden Mietereinbauten und Anschaffungen. Infolge der im Vergleich zum Offenbachplatz deutlich kleineren Spielstätten bzw. des reduzierten Platzangebotes im Rahmen des Interimspielbetriebs im Staatenhaus und im Depot sowie der gegenüber der ursprünglichen Planung reduzierten Ticketverkaufspreise müssen in beiden Sparten auch für die Spielzeiten bis zum Ende des Interims deutliche Einnahmeverluste eingeplant werden. Diese schließen bei der Oper auch Einnahmeverluste im Zusammenhang mit Gastspielen der Cäcilia Wolkenburg ein.
Beratungsverlauf (1)
Orte (3)
- Schanzenstraße
- Offenbachplatz 206
- Laurenzplatz
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Details
- Aktenzeichen
- 1803/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 14.08.2020
- Erstellt
- 10.06.2020 10:35