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1803/2020

Beantwortung einer Nachfrage zum Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2020/21 (0726/2020)

Mitteilung Ausschuss 14.08.2020

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 25.08.2020, TOP 5.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage_3262-2018

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Mitteilung Ausschuss

3268 Zeichen

Gez. Laugwitz-Aulbach 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/46/462 
 
Vorlagen-Nummer  14.08.2020 
 1803/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 25.08.2020 
 
Beantwortung einer Nachfrage  
zum Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2020/21 (0726/2020) 
Frau Stahlhoven, Fraktion Die Linke, stellte in der Sitzung des Betriebsausschuss Bühnen am 
09.06.2020 folgende Frage zur Anlage 1, S. 9 zum Wirtschaftsplan der Bühnen (0726/2020). Die Vor-
lage wurde im Anschluss, einstimmig zur Beschlussfassung im Rat empfohlen. 
Nachfrage: Warum werden die Personalkosten im „Plan Interim“ (S. 9 -315,4 T€) in den 
Spielzeiten 2020/21 ff nicht fortgeschrieben? 
Antwort der Verwaltung: 
In den Wirtschaftsplänen der Bühnen werden seit Beginn des Interims auch das Budget, das in den 
separaten Vorlagen zum Interim bereits beschlossen wurde, unter Punkt B in den Tabellen darge-
stellt. Dabei folgt die Darstellung des Interims im Wirtschaftsplan dem Kontenplan der Bühnen soweit 
wie möglich analog zum Spielbetrieb. Den Interimsbeschlüssen dagegen liegt nicht dieser Kontenplan 
zu Grunde. In diesen Berechnungen geht es um den Vergleich zwischen dem Spielbetrieb und der 
Änderungen die sich demgegenüber durch das Interim ergeben. Die Interimskalkulation ist daher eine 
Darstellung der Mehrkosten, Mindererlöse, Finanzierung, Abschreibungen, etc. (s. Anlage Kalkulation 
Interim; Session-Nr. 3262/2018). Diese Zahlen müssen im Rahmen des Wirtschaftsplanverfahrens 
dem normalen Kontenplan der Bühnen zugeordnet werden, was nicht immer vollständig korrespon-
dierend möglich ist.  
 
Ein Beispiel dafür sind die in der Sitzung des Betriebsausschusses thematisierten Personalkosten. 
Diese sind in der Interimskalkulation unter Punkt 1b) 1.15 sonstige Kosten / zusätzliche Personalkos-
ten enthalten. Die Bezeichnung zeigt schon, dass es sich hier um eine Summe diverser Positionen 
handelt, wovon ein Betrag den Personalkosten zuzuordnen ist. Dies ist im Wirtschaftsplan 2019/20 
auch mit 315,4 T€ unter Punkt B Interim, 4. Personalaufwand erfolgt. Allerdings zeigte sich in der lau-
fenden Bewirtschaftung, dass zwar in der Technik beider Häuser wie geplant Personalaushilfen benö-
tigt wurden, hier jedoch mit einer Personalgestellung von Zeitarbeitsfirmen gearbeitet wurde/ wird. Es 
handelt sich damit nicht mehr um einen Personalaufwand, der Löhnen/ Gehälter und Soziale Abga-
ben beinhaltet, so dass eine Buchung als Personalaufwand nicht möglich ist. Auf Grund des Konten-
plans der Bühnen müssen die Aufwände aus der Personalgestellung unter 3b) Materialaufwand/ Auf-
wendungen für bezogene Leistungen gebucht werden. Durch die unterschiedliche Einordnung der 
Aufwände im Wirtschaftsplan einerseits und die Buchung an ganz anderer Stelle andererseits ent-
steht eine Schieflage. Um diese Schieflage für die kommende Spielzeit bereits im Vorfeld zu korrigie-
ren, wurde die Zuordnung der Position im Interimsbeschluss zum Wirtschaftsplan korrigiert. Der „Per-
sonalaufwand“ ist jetzt unter Punkt 3 b) Materialaufwand/ Aufwendungen für bezogene Leistungen zu 
finden, der im Vorjahr keinen Betrag aufwies. 
 
Dies hat keinerlei Auswirkungen auf das Gesamtbudget des Interim IV. 
 
Anlage

2

Anlage_3262-2018

19550 Zeichen

Anlage 1
Seite 1
Aktualisierte Zeitplanung
Anm. Zeitbezug (bisher; gem. Ratsbeschluss vom 28.6.2016) Zeitbezug (aktuell)
Mietdauer Interimspielstätten Oper
Kinderoper (1) im Staatenhaus
Staatenhaus (1) geplante Nutzung bis 12/2022 (bei Anmietung bis 7/2023) 
Palladium (1) geplante Nutzung bis 12/2022
Mietdauer Interimspielstätten Schauspiel
Depot (1) unverändert
Mietdauer übergreifende Bereiche
Werkstatthallen sowie zusätzliche Lagerhallen (1) geplante Nutzung bis 12/2022
Zusätzliche Büros Verwaltung (1) geplante Nutzung bis 12/2022
Umbauphasen Interimspielstätten (1) Depot / Staatenhaus bis 8/2019
Bespielung der Interimspielstätten
Kinderoper (1) im Staatenhaus geplant bis 6/2022
Staatenhaus (1) geplant bis 6/2022
Palladium -
Depot (1) geplant bis 8/2022
(Rück-)Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz (1) für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2022
Spiel-  und Probenbeginn im sanierten Ensemble Offenbachplatz (1) für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2022
(1)
Mittelabfluss für Herstellungs- / Anschaffungskosten für Erwerbe sowie Ein-/Umbauten im Interim
Anm.
Auswirkungen 
auf die Budgets 
vor 9/2017
2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 Nachlauf           
1-7/2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Umbau- / Einbaumaßnahmen in den Interimspielstätten
Oper (Staatenhaus) -1.632.300 (2) -487.657 -243.657 -1.864.793 -479.033 -63.933 -4.771.373
Oper (Kinderoper, Palladium, Oper am Dom) -1.447.789 -117.092 -1.564.881
Schauspiel (Depot) -2.074.771 (2) -337.135 -367.309 -500.269 -112.680 -123.680 -3.515.844
Schauspiel (Expo) -1.835.821 -1.835.821
übergreifende Bereiche -410.786 (2) -159.903 -64.625 -22.750 -35.000 -693.064
-7.401.467 -1.101.787 -675.591 -2.387.812 -591.713 -222.613 0 0 0 0 -12.380.983
geplante Mietverlängerung bis 12/2021 bzw. 12/2022
Rückbau  Mietereinbauten Interimspielstätten sowie Interimgebäude übergreifende Bereiche
Auswirkungen auf den BKZ
für die Berechnung zugrunde gelegt ab 9/2019
geplante Mietverlängerung bis 12/2021
geplante Mietverlängerung bis 12/2021
Depot / Staatenhaus bis 8/2017
im Staatenhaus geplant bis 6/2019
geplant bis 06/2019
-
geplant bis 08/2019
Vorausge- 
hende Interim-
Budgets ab 
1/2010
Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022
Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss                                                          
mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018)          
im Staatenhaus
geplante Nutzung ab 9/2015 - 7/2019 (47 Monate)
geplante Mietverlängerung einzelner Nebengebäude bis 8/2019
für die Berechnung zugrunde gelegt bis 8/2019
geplant bis 7/2019 Staatenhaus, bis 12/2021 Lagerhallen,                                       bis 
12/2022 Depot geplant bis 7/2023 Staatenhaus, bis 12/2022 Lagerhallen, bis 12/2022 Depot
Gesamt- 
investitionen 
Interim

Anlage 1
Seite 2
Anm. Nachlauf- 
kosten 
2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 1-7/2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1.) Laufende Mehrkosten 
a.) Mieten, Mietnebenkosten, Entschädigungen
1.1. -10.411.672 (3) 09/2015 - 07/2023 -3.264.402 +200.000 +412.020 +383.350 -749.151 -769.363 -1.513.236 -507.978 -720.044
1.2. Mieten Palladium/Kinderoper (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -6.749.214 (4) 09/2017 - 12/2022 -548.015 -37.084 +95.578 -173.373 -180.370 -187.670 -65.096 +0
1.3. Miete Oper am Dom (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -11.091.000 0
1.4. Mieten und sonstige Kosten "künstlerisch unterwegs" (Oper) -2.201.299 0
1.5. Mieten Büros, Lager, Probebühnen (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -1.836.619 (4) 09/2017 - 12/2022 -1.583.062 +143.431 -99.139 -540.496 -541.012 -541.537 -4.309 +0
1.6. Mieten Depot mit Lager, Probebühnen (Schauspiel) inkl. lfd. Nebenkosten -17.083.555 (5) 09/2017 - 12/2022 -2.238.208 +35.997 +36.238 -590.208 -599.060 -811.964 -309.211 +0
1.7. Miete Expo (Schauspiel) inkl. laufende Nebenkosten -10.157.308 0
1.8. Mieten übergreifende Bereiche inkl. laufende Nebenkosten -9.263.842 (6) 01/2017 - 12/2022 -2.807.408 -122.650 -201.505 -206.240 -378.525 -385.620 -1.047.807 -465.061 +0
1.9. Mieten Bestuhlung, Tribüne,  Heizung,  Kälteanlage (Oper) -511.247 (7) 09/2017 - 12/2022 -339.361 +23.685 -3.336 -106.372 -107.647 -108.940 -36.751 +0
1.10. Mieten Container, Transportmittel etc. (Schauspiel / Oper) -1.159.418 (8) 09/2017 - 12/2022 -1.781.751 -77.717 -162.769 -450.895 -460.373 -470.036 -159.961 +0
1.11. Mieten u. Bewirtschaftung Parkplätze -127.363 (9) 09/2017 - 12/2022 -202.346 -29.360 -30.362 -41.404 -42.537 -43.709 -14.974 +0
1.12. erhöhte Nebenkosten Oper -876.153 (10) 09/2019 - 12/2022 -130.000 -39.000 -39.000 -39.000 -13.000 +0
1.13. erhöhte Nebenkosten Schauspiel -2.312.326 (10) 09/2019 - 12/2022 -75.000 -22.500 -22.500 -22.500 -7.500 +0
1.14. erhöhte Nebenkosten übergreifende Bereiche -417.494 0
-74.198.510 -12.969.553 +77.350 +269.467 +13.320 -3.091.924 -3.147.482 -4.786.399 -1.583.841 -720.044
b.) sonstige Mehrkosten
1.1. Adaption Bühnenbilder Oper / Schauspiel -196.460 0
1.2. Werbung -85.249 0
1.3. Bewachung Interimspielstätten -1.300.705 (11) 09/2017 - 12/2022 -875.821 +94.824 +66.307 -304.751 -309.322 -313.962 -108.917 +0
1.4. Telekommunikation  -888.144 (12) 09/2017 - 12/2022 -72.912 +75.630 +76.764 -66.388 -67.384 -68.394 -23.140 +0
1.5. Fuhrpark -206.318 (13) 09/2017 - 12/2022 -536.095 -88.650 -89.980 -104.568 -106.136 -107.728 -39.033 +0
1.6. Umzüge innerhalb der Interimspielstätten bzw. übergreifenden Bereiche -602.949 (14) 09/2015 - 12/2022 -152.529 -50.000 -100.000 +41.209 -43.738 +0
1.7. Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz -206.045 (15) 09/2022 - 12/2022 -63.276 +206.045 -269.321 +0
1.8. Rückbaukosten Mietereinbauten in Interimspielstätten -319.444 (16) 09/2022 - 12/2022 -265.889 +51.511 +21.227 -338.627 +0
1.9. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Oper -1.107.058 (17) 09/2017 - 12/2022 -415.496 -8.242 -120.000 -121.800 -123.627 -41.827 +0
1.10. Zusätzlicher Bauunterhalt Oper -1.180.267 (18) 09/2017 - 12/2022 -843.431 +45.675 -4.530 -260.646 -264.555 -268.524 -90.851 +0
1.11. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Schauspiel -1.031.300 (17) 09/2017 - 12/2022 -190.918 -11.460 -11.632 -49.451 -50.193 -50.945 -17.237 +0
1.12. Zusätzlicher Bauunterhalt Schauspiel -235.775 (18) 09/2017 - 12/2022 -639.677 -49.738 -65.484 -154.534 -156.852 -159.205 -53.864 +0
1.13. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten übergreifende Bereiche -450.082 (17) 09/2017 - 12/2022 -75.912 -9.910 -10.059 -16.484 -16.731 -16.982 -5.746 +0
1.14. Zusätzlicher Bauunterhalt übergreifende Bereiche -59.326 (18) 09/2017 - 12/2022 -227.763 -34.951 -35.476 -46.360 -47.056 -47.761 -16.159 +0
1.15. sonstige Kosten  / zusätzliche Personalkosten -1.013.937 (19) 09/2017 - 12/2022 -1.655.857 -255.375 -271.704 -348.068 -332.992 -337.788 -109.930 +0
-8.883.059 -6.015.576 -50.000 -333.955 -55.271 -1.471.250 -1.473.021 -1.473.689 -1.158.390 +0
Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss                                                          
mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018)          
Auswirkungen auf den BKZ aktualisierter 
Zeitbezug
Entschädigungen Staatenhaus (Oper) inkl. laufende Nebenkosten
Vorausge- 
hende Interim-
Budgets ab 
1/2010
Auswirkungen 
der 
Verlängerung 
auf den BKZ 
gesamt
Auswirkungen 
auf die Budgets 
vor 9/2017
Auswirkungen auf die Interimbudgets 2017/2018 - 12/2022
Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022

Anlage 1
Seite 3
Anm. Nachlauf- 
kosten 
2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021 2021/2022 9-12/2022 1-7/2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
2.) Laufende Erträge und Einsparungen
a.) Erträge aus Vermietungen
1.1. Untervermietung Oper +863.744 0
1.2. Untervermietung Schauspiel +610.697 0
1.3. Untervermietung übergreifende Bereiche +20.944 0
+1.495.385 (20) +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0
b.) Einsparung von Bewirtschaftungs- und Personalkosten 
1.1. kalk. Einsparungen bauliche Unterhaltung / Betriebskosten +18.941.367 (21) 09/2019 - 12/2022 8.719.333 -228.000 -228.000 +2.752.600 +2.752.600 +2.752.600 +917.533 +0
1.2. kalk. Einsparungen von Personalkosten +640.000 (21) 09/2017 - 08/2019 -140.000 -70.000 -70.000
+19.581.367 +8.579.333 +0 -298.000 -298.000 +2.752.600 +2.752.600 +2.752.600 +917.533 +0
c.) sonstige Erträge
1.1. Mitfinanzierung Interimspielstätte Depot aus Spielbetrieb Schauspiel +600.000 0
1.2. sonstige Erträge +133.501 0
+733.501 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0
3.) Einnahmeverluste
1.1. kalk. Einnahmeverluste Oper -14.249.872 (22) 09/2018 - 12/2022 -10.766.667 +126.000 -3.325.000 -3.280.000 -3.240.000 -1.047.667 +0
1.2. kalk. Einnahmeverluste Schauspiel -2.700.000 (22) 09/2017 - 12/2022 -1.666.667 -500.000 -500.000 -500.000 -166.667 +0
1.3. kalk. Einnahmeverluste Service -839.000 0
-17.788.872 -12.433.334 +0 +0 +126.000 -3.825.000 -3.780.000 -3.740.000 -1.214.334 +0
4.) Finanzierungskosten
1.1. Darlehenszinsen  Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Interim -308.178 (23) 09/2017 - 12/2022 -132.437 -19.401 -39.264 -35.452 -24.581 -11.342 -2.397 +0
-308.178 -132.437 +0 -19.401 -39.264 -35.452 -24.581 -11.342 -2.397 +0
5.) Abschreibungen
1.1. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Oper -2.415.642 (24) 09/2015 - 12/2022 -3.332.162 -239.019 -233.125 -345.442 -736.556 -705.472 -674.009 -283.615 -114.924
1.2. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Schauspiel -3.379.641 (24) 09/2015 - 12/2022 -1.612.957 -420 -252.114 -209.647 -362.365 -360.288 -344.358 -83.765 +0
1.3. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinv. übergreifender Bereich -410.786 (24) 09/2015 - 12/2022 -272.719 -14.539 -50.698 -50.697 -60.490 -53.091 -36.408 -6.796 +0
-6.206.069 -5.217.838 -253.978 -535.937 -605.786 -1.159.411 -1.118.851 -1.054.775 -374.176 -114.924
6.) Reserve (-) / Budgetkürzung (+) +237.325 0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0
7.) Erhöhung Betriebskostenzuschuss -85.337.110 (25) -28.189.405 -226.628 -917.826 -859.001 -6.830.437 -6.791.335 -8.313.605 -3.415.605 -834.968
Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss                                                          
mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018)          
Auswirkungen auf den BKZ aktualisierter 
Zeitbezug
Auswirkungen 
der 
Verlängerung 
auf den BKZ 
insgesamt
Auswirkungen 
auf die Budgets 
vor 9/2017
Auswirkungen auf die Interimbudgets 2017/2018 - 12/2022
Vorausge- 
hende Interim-
Budgets ab 
1/2010
Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022

Anlage 1
Seite 4
Anmerkungen
-
-
-
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
(10)
(11)
(12)
(13)
(14)
(15)
(16)
(17)
(18)
(19)
(20)
Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büros, Lager, und Proberäume der Oper.
Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss                                                          
mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 15.10.2018)          
Ermittelt werden die im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interimspielbetriebs der Bühnen Köln bis 12/2022 zusätzlich erforderlichen städtischen Zuschussmittel bzw. Anpassungen von bereits bewilligten Zuschussmitteln. Zwecks 
Einordnung der neu beantragten Zuschussmittel in die Gesamtfinanzierung des Interimspielbetriebs seit 2010 wurden die Mehrkosten / Kosteneinsparungen der vorherigen Budgets (TEUR 40.313 vom 1.3.2015, TEUR 1.764 vom 12.5.2015, 
TEUR 18.100 vom 17.9.2015, TEUR 25.160 vom 28.6.2016) ebenfalls in der Tabelle ausgewiesen. Sofern für die Zeiträume, für die bereits Zuschussmittel gewährt wurden (bis 8/2019 bzw. bis 12/2022 für die Depot-Mieten), zusätzliche 
Kostenbelastungen absehbar sind, wurden diese ebenso berücksichtigt wie erkennbare Kostenentlastungen.
Sofern nicht auf einzelne konkret ableitbare Wertansätze hingewiesen wird, handelt es sich bei den ausgewiesenen Mehrkosten / Kosteneinsparungen um sachgerechte Schätzungen der mit den betreffenden Sachverhalten befassten 
Fachabteilungen der Bühnen bzw. der Betriebsleitung der Bühnen.
Allen Berechnungen wurden auftragsgemäß nominale Größen zugrunde gelegt. Künftig mögliche Preissteigerungen wurden in Form einer jährlichen Preissteigerungsrate von i.d.R. 1,5% im Rahmen der kalkulierten Kosten berücksichtigt. Bei 
allen Kostenansätzen, denen umsatzsteuerpflichtige Leistungen zugrunde liegen, wurden Bruttobeträge unterstellt.
Zeitplanung gemäß Auskünften der Betriebsleitung der Bühnen im Bearbeitungszeitraum 6/2017 bis 9/2018: Danach würde die Oper (zusammen mit der Kinderoper) im Staatenhaus verbleiben und dieses erst zum 1.8.2023 an den bisherigen 
Investor zurückgeben. Grundlage hierfür sind die bisherigen Vereinbarungen zwischen der Stadt Köln und der BB-Group, Stand 3/2018. Das Schauspiel bliebe im Depot. Oper und Schauspiel mieten bis 8/2022 bzw. 12/2022 jeweils eine 
zusätzliche, externe Probebühne an. Die Berechnungen unterstellen, dass im Herbst 2022 der Spielbetrieb wieder am Offenbachplatz aufgenommen wird.
Im Wesentlichen Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten im Zusammenhang mit den von den Bühnen geplanten weiteren Umbau- sowie Einbaumaßnahmen in die Interimspielstätten Staatenhaus und Depot. Es wird davon ausgegangen, dass 
es sich insoweit um aktivierungspflichtige Mietereinbauten handelt. 
Für das Staatenhaus wurde von den aktuell angebotenen Entschädigungszahlungen des bisherigen Investors in Höhe von EUR 800.000 p. a. ausgegangen. Zusätzlich wurden die erwarteten Nebenkosten eingerechnet. Durch eine an die 
aktuellen Daten bzw. Vertragsgrundlagen angepasste Berechnung der Nebenkosten auch für die Vorjahre wurde bis 8/2019 von einer Entlastung des bisherigen Interimbudgets ausgegangen.
Geschätzte Umzugskosten innerhalb der Interimspielstätten bzw. Büros und Lager. Soweit diese bereits im Vorfeld zu Kosten geführt haben, erfolgte eine Nachbelastung im Rahmen des aktuellen Interimbudgets.
Anpassung der Mieten einschließlich laufender Nebenkosten für die Anmietung der Interimspielstätte Depot einschließlich Lager, Aufenthalts- und Arbeitsräume. 
Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büroflächen für die Verwaltung, der Werkstätten in der Schanzenstraße und verschiedener Lager. Mietaufwendungen für eine eventuell notwendige 
Ersatzanmietung der Büroflächen am Laurenzplatz, die von den Bühnen bislang unentgeltlich genutzt werden, wurden nicht berücksichtigt.
Mieten für die Bestuhlung im Staatenhaus, eine mobile Lüftung, die technische Decke sowie eine Kälteanlage.
Mieten für die im Interim benötigten Sanitär- und Raumcontainer sowie Stapler, Transportmittel, Arbeitsbühnen u.ä..
Kosten der Parkplatzbewirtschaftung im Depot und im Staatenhaus.
Zusätzliche Nebenkostenbelastungen infolge der Nutzung von angemieteten Räumlichkeiten als Spielstätten.
Erwartete zusätzliche Bewachungskosten im Staatenhaus (mit Parkhaus) der Oper.
Erwartete zusätzliche laufende Kosten der Telekommunikation (Provider, Wartung) infolge der Verlängerung des Interim-Betriebs.
Erwartete zusätzliche Fuhrparkkosten für den Fahrdienst zwischen den Interimspielstätten, Probebühnen, Lagern und Werkstätten sowie Kosten des Shuttlebusses.
Zusätzliche, geschätzte Rückumzugskosten in die sanierten Gebäude am Offenbachplatz, die sich infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interim-Betriebs zeitlich verschoben haben.
Zusätzliche, geschätzte Rückbaukosten der angemieteten Räumlichkeiten des Interim-Betriebs.  Auch hier kommt es infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interimbetriebs zu einer zeitlichen Verschiebung.
In den kostenmäßig nachgewiesenen Phasen der Nutzung der Interimspielstätten fielen Kosten für Reparaturen, Materialverbräuche, Wartungsmaßnahmen und sonstige Dienstleistungen an, die nicht zu aktivierungspflichtigen 
Herstellungskosten führten. Diese Kosten wurden auch für die weitere Nutzungsphase in geschätzter Höhe einkalkuliert.
Für das Depot, das Staatenhaus und übergreifende Bereiche wurden einmalige Instandsetzungskosten kalkuliert sowie laufende Bauunterhaltskosten, sofern die Bühnen im Zeitraum der Nutzung diese Kosten anstelle des Eigentümers zu 
tragen haben.
Es handelt sich im Wesentlichen um Personalkosten für technische Aushilfskräfte, akustische Beratungsleistungen im Staatenhaus.
Mit Erträgen aus der Untervermietung von angemieteten Räumlichkeiten wird im Rahmen der Verlängerung des Interim-Betriebs nicht gerechnet.

Anlage 1
Seite 5
Anmerkungen
(21)
(22)
(23)
(24)
(25) Aktualisiertes Berechnungsergebnis (Stand 15.10.2018) zur Erhöhung des städtischen Betriebskostenzuschusses im Zusammenhang mit dem erneut verlängerten Interim-Betrieb bis 12/2022. Die Verlängerung des Interim-Betriebs würde 
zusätzliche Betriebskostenzuschussbeträge von insgesamt rd. EUR 28.190.000 (einschließlich Nachlaufkosten im Zusammenhang mit dem erst zum 31.7.2023 zurückzugebenden Staatenhaus) erforderlich machen. Hier ist darauf 
hinzuweisen, dass diese zusätzlichen städtischen Mittel nicht  die Zuschussbeträge einschließen, die als Ausgleich der Nachlaufkosten für die Anmietung des Depots (12/2022) bzw. Lager in der Schanzenstraße (12/2021) bereits im Interim-
Budget vom 28.6.2016 kalkuliert waren. Insgesamt hätte die Stadt Köln damit rd. EUR 113.500.000 für den 13-jährigen Interim-Betrieb aufgewendet.
Kalkulation der Auswirkungen einer Verlängerung des Interim-Betriebs bis 12/2022 auf den Betriebskostenzuschuss                                                          
mit Depot als Schauspiel-Interimspielstätte und Staatenhaus als Opern-Interimspielstätte (Stand 25.9.2018)          
Für die Zeit der Verlängerung des Interim-Betriebs werden Bewirtschaftungskosten des Offenbachplatzes (Sicherheitswachen, Bauunterhalt, Energie, Bewachung, Gebäudereinigung, Müll- und Wassergebühren, Kosten Brandschutz sowie 
Grundbesitzabgaben) eingespart. Entsprechende Kostenbestandteile der angemieteten Interimspielstätten sind in den Nebenkosten enthalten oder wurden gesondert kalkuliert. Die in das vorherige Interimbudget eingerechnete Einsparung von  
zwei Stellen ist nicht realisierbar. Auch sind die bisher kalkulierten Einsparungen bei der Gebäudereinigung nicht vollständig umsetzbar. Daher werden diese Einsparungen als Belastung des aktuellen Interimsbudgets rückgängig gemacht.
Da im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interim-Betriebs weitere Investitionen geplant sind, fallen zusätzlichen Finanzierungskosten an.
Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Interimspielstätten ergeben sich zunächst weitere Abschreibungen auf die bisherigen Investitionen, die entsprechend an den verlängerten Interim-Betrieb angepasst wurden, sowie zusätzliche 
Abschreibungen auf die von den Bühnen erneut durchzuführenden Mietereinbauten und Anschaffungen. 
Infolge der im Vergleich zum Offenbachplatz deutlich kleineren Spielstätten bzw. des reduzierten Platzangebotes im Rahmen des Interimspielbetriebs im Staatenhaus und im Depot sowie der gegenüber der ursprünglichen Planung reduzierten 
Ticketverkaufspreise müssen in beiden Sparten auch für die Spielzeiten bis zum Ende des Interims deutliche Einnahmeverluste eingeplant werden. Diese schließen bei der Oper auch Einnahmeverluste im Zusammenhang mit Gastspielen der 
Cäcilia Wolkenburg ein.

Beratungsverlauf (1)

25.08.2020 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (3)

  • Schanzenstraße
  • Offenbachplatz 206
  • Laurenzplatz

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Details

Aktenzeichen
1803/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
14.08.2020
Erstellt
10.06.2020 10:35