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AN/1537/2023

Testlauf Ost-West-Achse zwischen Neumarkt und Heumarkt mit Dreifachtraktion (90 Meter Bahnen)

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) 10.11.2023

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 23.01.2024, TOP 1.1

Anlage Auszug Verkehrsausschuss 21.11.2023

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 05/2024

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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Anlage Auszug Verkehrsausschuss 21.11.2023

5481 Zeichen

Anlage 1 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909 
Fax:   (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 23.11.2023 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des 
Verkehrsausschusses  vom 21.11.2023  
öffentlich 
1.5 Antrag der Fraktionen von CDU und Volt vom 09.11.2023 betr.  
Testlauf Ost-West-Achse zwischen Neumarkt und Heumarkt mit Drei-
fachtraktion (90 Meter Bahnen) 
AN/1537/2023 
Die RM De Bellis-Olinger und Venturini nehmen Stellung zum eingereichten Antrag 
und werben um Zustimmung. 
 
RM Wahlen verspricht sich von diesem Versuch keine neuen bzw. großen Erkennt-
nisse. Auch die Fahrgäste der KVB, die – so aktuell der Presse zu entnehmen - bis ins 
Jahr 2025 unter einem ausgedünnten Fahrplan leiden werden, hätten sicherlich wenig 
Sympathie für die beantragten Leerfahrten durch die Innenstadt.   
 
Er möchte noch die Frage aufwerfen, wie der Testlauf am Heumarkt funktionieren 
könne, wenn dort überhaupt keine Wendeschleife vorhanden sei. Zudem bittet er um 
Mitteilung, wie viele Bahnen hier insgesamt erforderlich seien und ob das benötigte 
Fahrpersonal überhaupt zur Verfügung stünde. In Richtung Verwaltung fragt Herr 
Wahlen nach, ob die Ampeln alle an den Verkehrsrechner angeschlossen seien und 
für den Testlauf entsprechend umprogrammiert werden. Letztendlich bittet er um Be-
zifferung der ungefähren Kosten und aus welcher Haushaltsstelle diese gedeckt wer-
den können.  
 
RM Lorenz teilt mit, dass die SPD-Fraktion dem Antrag grundsätzlich positiv gegen-
überstehe. Aber auch er sehe am Heumarkt keine Wendemöglichkeit, von daher 
müsse der Testlauf s.E. eher bis zum Bhf. Deutz/Messe erfolgen. Sollte in die andere 
Richtung der Testlauf bis zum Rudolfplatz verlängert werden, müsse sicherlich eine 
Genehmigung von der Technischen Aufsichtsbehörde eingeholt werden, da dann eine 
Trennung des MIV erfolgen müsse. Auch für seine Fraktion seien die Kosten dieser 
beantragten Maßnahme von großem Interesse und er bittet um Aufschlüsselung nach 
einem Testlauf an einem Wochentag und an einem Wochenende.  Ebenso möchte er 
wissen, ob sich die Technische Aufsichtsbehörde schon geäußert habe bzw. wie

2 
 
lange man auf eine Genehmigung warten müsse und was dieser Testlauf für die Be-
triebssicherheit, die der Betriebsleiter zu verantworten habe, bedeute.  
 
SB Meinhardt äußert seine Verwunderung, dass der Testlauf nicht auch in Braunsfeld, 
Müngersdorf und Weiden durchgeführt werden soll, da auch dort das Stadtbild durch 
die Langzüge beeinflusst werde. Die Fraktion Die Linke. werde diesen Antrag ableh-
nen, da sie verzerrte Ergebnisse befürchte, die von keinem Nutzen seien.  
 
SB Dr. Beese führt aus, dass er diesem Testlauf offen und neugierig entgegensehe 
und die FDP-Fraktion dem Antrag daher zustimmen könne. 
 
Auch RM Syndicus möchte von der Verwaltung wissen, ob und in wie weit die Ampel-
schaltung für den Versuch geändert werden müsse. Eine realitätsnahe Darstellung er-
warte sie nicht, da die entsprechenden Bahnsteige noch nicht existieren und der Ver-
such mitten im Berufsverkehr sicherlich nicht möglich sei.   
 
RM Büschges fragt nach der angedachten Taktung, dem Zeitplan der Umsetzung und 
welche Ressourcen hierfür benötigt werden.  
 
Frau Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB AG, stellt klar, dass ein Testbetrieb man-
gels der notwendigen Haltestellen von 80 m nur ohne Fahrgäste erfolgen könne. Die 
Bahnen würden in den laufenden Betrieb eingestreut werden. An jeder Kreuzung und 
an jeder Signalanlage müssten Verkehrsmeister platziert werden, um die Sicherheit zu 
gewährleisten. Die Ausarbeitung eines Konzeptes mit Hinterlegung der Kosten sei 
noch nicht erfolgt; hier wollte man zunächst die politische Beratung und den Be-
schluss abwarten. Nur in den verkehrsarmen Zeiten – d.h. vorzugsweise sonntags bei 
einem 15-Minuten-Takt – seien genügend Fahrzeuge für diesen Testlauf vorhanden. 
Die Dauer für einen Umlauf betrage ca. 25 Minuten, es würden 4 oder 6 Dreifachtrakti-
onen benötigt.  
 
Selbstverständlich wurde bereits eine erste Rücksprache mit der Technischen Auf-
sichtsbehörde gehalten und selbstverständlich seien heute bereits 90 m lange Züge 
im Einsatz, beispielsweise beim Abschleppen einer liegengebliebenen Bahn.  
 
Eine Wendeschleife am Heumarkt sei in der Tat nicht vorhanden; alternativ biete sich 
hier der Bhf. Deutz/Messe an.  
 
BG Egerer fügt ergänzend hinzu, dass die Lichtsignalanlagen für einen derartigen 
Testlauf nicht ausgelegt seien, insofern müsse auch hier Personal vor Ort abgestellt 
werden.  
 
Frau Rosenstein, Vertreterin des Amtes für Verkehrsmanagement, bestätigt diese 
Aussage. Es handele sich auf dieser Strecke um ca. 20 Ampelanlagen, die für diesen 
kurzen Betrieb nicht geändert werden können. Die Querungsstellen müssen daher mit 
zusätzlichem Personal gesichert werden.  
 
RM De Bellis-Olinger bedankt sich für die angeregte Diskussion und die Ausführungen 
der KVB und der Verwaltung. Sie schlägt zur weiteren Vorgehensweise vor, den An-
trag zunächst bis zur Sondersitzung, ggf. auch bis zur nächsten regulären Sitzung, zu-
rückzustellen und die KVB/Verwaltung zu bitten, bis dahin eine schriftliche Stellung-
nahme zum Antrag möglichst mit Angabe der groben Kosten vorzulegen.

3 
 
 Der Antrag wird von den Antrag stellenden Fraktionen zunächst zurückgezo-
gen. Verwaltung und KVB AG werden gebeten, bis zur Sondersitzung am 
05.12.2023 eine Stellungnahme vorzulegen.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 05/2024

2292 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/III 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1537/2023
Stand: 27.05.2024 
Sachstandsbericht  
Testlauf Ost-West-Achse zwischen Neumarkt und Heumarkt mit Dreifachtraktion (90 
Meter Bahnen) 
Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der KVB den Betrieb von KVB-Bahnen in 
Dreifachtraktion bzw. von 90 Meter Länge im Rahmen eines Testlaufs auf der geplanten 
Ost-West-Achse durchzuführen. 
2. Der Testlauf soll auf der Strecke zwischen Heumarkt und Wendeschleife Höhe Aachener 
Weiher erfolgen.  
3. Wenn möglich, soll die künftig vorgesehene Taktung mit entsprechend ausreichenden Bah-
nen im Zweirichtungsverkehr gefahren werden. 
4. Die Ergebnisse sind zu dokumentieren und die Auswirkungen auf den gesamten innerstäd-
tischen Verkehr (Radfahrerinnen und Radfahrer, Fußgängerinnen und Fußgänger, MIV und 
des übrigen ÖPNV sowie der Querverkehre) darzustellen und auf normale Verkehrszeiten 
hochzurechnen. 
Die bereits vorhandenen Visualisierungen der beiden Varianten sollen für die Kölner*innen öf-
fentlich zugänglich an einem zentralen Ort wie dem Neumarkt zur Verfügung gestellt werden. 
Die entsprechende Darstellung soll die Veränderung zur derzeitigen Situation aufzeigen. 
 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zu 1. 
Der Testlauf mit 90m-Bahnen wurde am Sonntag, 14.04.2024 von14:30 bis 16:30 Uhr durch-
geführt.  
Zu 2. 
Die 90m-Bahnen verkehrten auf dem Streckenabschnitt zwischen Bf. Köln Deutz und Neu-
markt. Die Ampelschaltungen wurden zu diesem Zweck nicht umprogrammiert. Die insgesamt 
7 Fußgängerquerungen wurden durch Servicekräfte gesichert.

2 
 
Zu 3. 
Der Betrieb wurde im 5-Minuten Takt und ohne Fahrgäste durchgeführt, da die Bahnsteige für 
einen Fahrgastwechsel bei 90m-Bahnen nicht ausgelegt sind. 
Zu 4. 
Der Testlauf wurde beobachtet sowie mit Fotos und Filmen dokumentiert. Eine Übertragbar-
keit der Ergebnisse auf die Realsituation ist nicht möglich, da der Testlauf zu Schwachver-
kehrszeiten, mit der unveränderten Infrastruktur und ohne Fahrgäste durchgeführt wurde. Eine 
Auswahl an Visualisierungen ist auf der Homepage der Stadt Köln veröffentlicht. 
Nächste Schritte: 
keine 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Kein weiterer Sachstandsbericht geplant.

Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

2990 Zeichen

CDU-Fraktion 
Volt-Fraktion 
 
 
An den Vorsitzenden des 
Verkehrsausschusses 
Herrn Lino Hammer 
 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 09.11.2023 
 
AN/1537/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 21.11.2023 
 
Testlauf Ost-West-Achse zwischen Neumarkt und Heumarkt mit Dreifachtraktion (90 
Meter Bahnen) 
Sehr geehrter Herr Hammer, 
 
bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Verkehrsausschusses 
am 21.11.2023: 
 
Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der KVB den Betrieb von KVB-Bah-
nen in Dreifachtraktion bzw. von 90 Meter Länge im Rahmen eines Testlaufs auf der 
geplanten Ost-West-Achse durchzuführen. 
 
2. Der Testlauf soll auf der Strecke zwischen Heumarkt und Wendeschleife Höhe 
Aachener Weiher erfolgen.  
 
3. Wenn möglich, soll die künftig vorgesehene Taktung mit entsprechend ausreichen-
den Bahnen im Zweirichtungsverkehr gefahren werden. 
 
4. Die Ergebnisse sind zu dokumentieren und die Auswirkungen auf den gesamten in-
nerstädtischen Verkehr (Radfahrerinnen und Radfahrer, Fußgängerinnen und Fuß-
gänger, MIV und des übrigen ÖPNV sowie der Querverkehre) darzustellen und auf 
normale Verkehrszeiten hochzurechnen. 
 
5. Die bereits vorhandenen Visualisierungen der beiden Varianten sollen für die Köl-
ner*innen öffentlich zugänglich an einem zentralen Ort wie dem Neumarkt zur Verfü-
gung gestellt werden. Die entsprechende Darstellung soll die Veränderung zur der-
zeitigen Situation aufzeigen.

- 2 - 
 
 
Begründung: 
 
Der Rat soll in Kürze eine Entscheidung treffen, ob die Bahnen der KVB auf der Ost-West-
Achse künftig oberirdisch oder in einem Tunnel durch die Innenstadt fahren. 
 
Selbst nach langer Recherche konnte keine vergleichbare Situation gefunden werden, in der 
90 Meter lange Bahnen in einem dichten Takt durch Innenstädte fahren. 
 
Eine Genehmigung für den Testlauf durch die Bezirksregierung ist nicht erforderlich. Die Or-
ganisation und Durchführung erfolgt durch die KVB. 
 
Neben der planerischen und rechnerischen Darstellung sollte, vor einer Festlegung der Vari-
ante, im Rahmen eines Testlaufs sowohl die Auswirkungen auf den übrigen Verkehr, als 
auch die städtebaulichen Aspekte betrachtet werden. 
 
Zu einer sach- und fachgerechten Abwägung über die finale Variante gehört neben den As-
pekten des Kostenvergleichs, der Bauzeiten und der Leistungsfähigkeit auch die Betrachtung 
der Auswirkungen auf die Innenstadt. 
 
Bei der Präsentation für die Bevölkerung könnten die vorhandenen Visualisierungen in Groß-
formaten in den jeweiligen Blickrichtungen auf dem Neumarkt ausgestellt werden. Durch 
großflächige Plakate kann ein Vorher – Nachher Effekt und eine unvoreingenommene Infor-
mationsbereitstellung gelingen. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Niklas Kienitz     Lucas Sickmöller 
CDU-Fraktionsgeschäftsführer    Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

23.01.2024 Verkehrsausschuss
TOP 1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1537/2023
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
Datum
10.11.2023
Erstellt
29.08.2023 12:25