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3236/2021

Beantwortung der Anfrage AN/1556/2021 "Zukunft der Kinderkrankenpflege" der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Volt-Fraktion

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 22.09.2021

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 05.10.2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

16544 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/53 
 
Vorlagen-Nummer  22.09.2021 
 3236/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 05.10.2021 
 
Beantwortung der Anfrage AN/1556/2021 "Zukunft der Kinderkrankenpflege" der Fraktionen 
Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Volt-Fraktion 
Vor dem Hintergrund der Neuordnung der Pflegeausbildung stellen die Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen, die CDU-Fraktion und die Volt-Fraktion folgende Fragen an die Verwaltung bzw. bittet auf ihre 
Beantwortung seitens zuständiger Stellen hinzuwirken: 
1. Wie beurteilt die Stadt Köln die dargelegten Sachverhalte? 
2. Wie stellt sich die Situation der Pflege in pädiatrischen Abteilungen bzw. Krankenhäusern in 
Köln aktuell dar? Gehen Sie dabei bitte auf die aktuelle Stellenbesetzung ein und skizzieren 
Sie wie viele Fremdkräfte von Dienstleistern benötigt werden, um den Betrieb aufrechtzuerhal-
ten. Gibt es Hinweise, dass Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte den Beruf über-
durchschnittlich verlassen? 
3. Wie entwickelte sich das Angebot und die Besetzung von Ausbildungsplätzen zur Gesund-
heits- und Kinderkrankenpfleger*in in Köln von 2010 bis 2019 und wie viele Absolvent*innen 
gab es in dieser Zeit tatsächlich? Gibt es Informationen oder Einschätzungen zum Verbleib 
dieser Fachkräfte im erlernten Beruf? 
4. Wie viele Ausbildungsplätze zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in nach neuem 
Recht (seit 2020) gibt es in Köln? 
5. Wie ist in Köln die Weiterbildung generalistisch ausgebildeter Pflegefachkräfte in der pädiatri-
schen Pflege organisiert? 
 
Die Verwaltung antwortet wie folgt: 
 
1. Wie beurteilt die Stadt Köln die dargelegten Sachverhalte? 
 
Antwort der Stadt Köln: 
 
Aus medizinischer Sicht kann der Knappheit der Fachkräfte bzw. die nicht ausreichende Weiterbil-
dung im Bereich der Kinderkrankenpflege zugestimmt werden. Es wird zu der genannten Qualitäts-
minderung der Versorgung pädiatrischer Patient*innen kommen, ebenso wird sich die generalistische 
Pflegeausbildung auf die Versorgungsstrukturen und die Qualität der ambulanten Versorgung pädiat-
rischer Patient*innen auswirken. Insbesondere die Versorgung schwerst- und lebensverkürzend er-
krankter Kinder wird ernsthaft in Gefahr sein, sollte es nicht gelingen, zusätzliche Pfleger*innen zu 
rekrutieren. 
 
Antwort der Kliniken der Stadt Köln: 
 
Seit Verabschiedung des Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) 2017, das die Zusammenlegung 
der Ausbildungen in Altenpflege und Krankenpflege beinhaltet (2-jährige generalistische Grundausbil-
dung mit anschließendem 3. Jahr entweder zur Vertiefung in Alten- oder Kinderkrankenpflege als

2 
 
„Besonderer Abschluss“ oder einer Fortsetzung der generalistischen Ausbildung mit Abschluss Pfle-
gefachfrau bzw. Pflegefachmann), gibt es regional und bundesweit intensive Diskussionen über die 
negativen Auswirkungen auf den notwendigen Nachwuchs in der Kinderkrankenpflege, vor allem im 
Hinblick auf die zu erfüllenden Qualitätsvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für 
die hochspezialisierte pädiatrische Versorgung, z.B. auf neonatologischen Intensivstationen, sowie in 
Perinatalzentren. 
 
Durch den strukturellen Wandel in den Krankenhäusern u.a. durch die Einführung des DRG-System 
mit Fallpauschalen, die Verkürzung der durchschnittlichen Verweildauern sowie die inhaltliche und 
quantitative Verdichtung sind große Veränderungen im Alltag der Pflegenden sowohl in der Erwach-
senen-Medizin als aus auch in der Kinder- und Jugendmedizin (Pädiatrie) eingetreten. Der schon seit 
Jahren voranschreitende bundesweite Pflegekräftemangel in Krankenhäusern führt längst dazu, dass 
nicht alle vorgesehenen Krankenhausbetten betrieben werden können. 
 
Auf den eklatanten, zunehmenden Pflegekräftemangel in der Kinderkrankenpflege wird seit Jahren 
immer wieder von Fachgesellschaften und Verbänden hingewiesen. Im Sinne der speziellen Kinder-
krankenpflege ist es nachteilig, dass nach dem neuen generalistischen Alten- und Krankenpflegege-
setz nicht mehr die zuvor von vielen jungen Bewerber*innen gewünschten spezialisierten 3-jährigen 
Ausbildungen in der Kinderkrankenpflege angeboten werden können. Das klassische und für viele 
junge Menschen attraktive Berufsbild als Kinderkrankenschwester/-pfleger verschwindet an vielen 
Orten seit In-Kraft-Treten des geänderten Pflegeberufegesetzes im Januar 2020. 
 
Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD) führte im 
März 2020 eine Umfrage an den Pflegefachschulen für Kinderkrankenpflege durch, bei der 76/182 
(42%) antworteten. Erstaunlicherweise wurden nur noch von 78% eine Ausbildung mit pädiatrischem 
Vertiefungseinsatz angeboten, nur noch 37% der Pflegefachschulen für Kinderkrankenpflege boten 
das Spezialisierungsangebot an. 
 
Die Versorgung mit speziell auszubildenden Neu- und Frühgeborenen-Intensivpfleger*innen wird 
durch den verlängerten Ausbildungsweg für nach dem Generalistik-Gesetz ausgebildete Pflegefach-
frauen und -männern erschwert und die ausreichende pflegerische Personalversorgung auf Neugebo-
renen-Intensivstationen, aber auch in anderen hochspezialisierten Bereichen (Kinderherzchirurgie, 
Kinderonkologie) sowie in den Kinderkliniken allgemein erschweren bzw. einschränken. Der von der 
GKinD ebenso wie von pädiatrischen Fachgesellschaften wiederholt geäußerte Appell, die Ausbil-
dungskapazitäten für eine Vertiefung in pädiatrischer Versorgung zu erhalten und möglichst zu stei-
gern, ist nachdrücklich zu unterstützen. 
 
Im März 2021 führte der Verband Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutsch-
lands (VLKKD) in Abstimmung mit GKinD und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugend-
medizin (DGKJ) eine Umfrage zur pädiatrischen Pflegeausbildung durch, um den Aufruf zum Erhalt 
einer qualifizierten Pflege für Kinder und Jugendliche zu unter-streichen. Lediglich 32% (44/139) der 
Krankenpflegeschulen bieten 2021 noch die Spezialisierung auf Kinderkrankenpflege im 3. Jahr an, 
im Gegensatz zu noch 53% bei einer vorausgegangenen Umfrage 2019. Die aktuelle, bundesweite 
VLKKD-Umfrage ergab, dass 87% (108/124) der befragten und dazu antwortenden Chefärz-
te/Kliniken nicht glaubten, in den nächsten 5 Jahren ausreichend qualifizierte Pflegekräfte zur Erfül-
lung der hohen G-BA Anforderungen zu haben. Die Notwendigkeit, dringend weiteren Pflegenach-
wuchs für die Pädiatrie zu gewinnen (für Spezialbereiche ebenso wie für die allgemeine, breit gefä-
cherte Pädiatrie), ist unstrittig. 
 
Bei den Kliniken Köln wird entsprechend im Institut für Aus-Fort- und Weiterbildung ein Schwerpunkt 
auf die vertiefende und spezialisierende Kinderkrankenpflegeausbildung im 3. Ausbildungsjahr gelegt, 
um pflegerischen Nachwuchs für das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und das Perinatal-
zentrum am Standort Holweide zu gewinnen. 
 
 
2. Wie stellt sich die Situation der Pflege in pädiatrischen Abteilungen bzw. Krankenhäusern 
in Köln aktuell dar? Gehen Sie dabei bitte auf die aktuelle Stellenbesetzung ein und skizzie-
ren Sie wie viele Fremdkräfte von Dienstleistern benötigt werden, um den Betrieb aufrecht

3 
 
zu erhalten. Gibt es Hinweise, dass Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte den Beruf 
überdurchschnittlich verlassen? 
 
Antwort der Kliniken der Stadt Köln: 
 
Im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, einschließlich des Perinatalzentrums am Standort Hol-
weide, werden seit Jahren alle Anstrengungen unternommen, wieder ausreichend pädiatrisches Pfle-
gepersonal zu gewinnen. 
 
Leider sind diese Bemühungen schon unter den derzeitigen Bedingungen nicht ausreichend, um alle 
offenen und dringend benötigten Pflegestellen zu besetzen. Der Mangel an pädiatrischen Fachpfle-
gekräften hat dazu geführt, dass manche Stationen und Abteilungen nicht mit der nach dem Versor-
gungsauftrag notwendigen und bei der Bettenbemessung durch die Bezirksregierung möglichen Bet-
tenzahl betrieben werden können. Dies betrifft insbesondere die interdisziplinäre neonatologische und 
pädiatrische Intensivstation, auf der auch die kinderchirurgischen Intensivpatienten*innen des Kinder-
krankenhauses betreut werden. Hier ist die Bettenkapazität seit längerem auf 10 (statt eigentlich vor-
gesehenen 16) Betten reduziert. Es hat sich gezeigt, dass diese Reduktion der Bettenkapazität zu 
erheblichen Engpässen der Versorgung geführt hat, zumal auch benachbarte Kinderkliniken von der-
selben Problematik betroffen sind. Der Versorgungsauftrag kann damit im Bereich der Kinderinten-
sivmedizin in Köln nicht mehr ausreichend erfüllt werden. 
 
Ähnlich ist die Situation im Perinatalzentrum, in welchem Kinder ab der 22. Schwangerschaftswoche 
und ab einem Gewicht von 400 g behandelt werden. Dennoch ist die Qualität dieser Behandlung da-
bei - auch im bundesweiten Vergleich - herausragend (www.perinatalzentren.org). 
 
Seitens des Gemeinsamen Bundesausschuss wird seit längerem ein Pflegeschlüssel verlangt, der 
beispielsweise bei sehr unreifen Frühgeborenen eine Eins-zu-Eins-Betreuung ermöglicht.  
 
Trotz intensivster Bemühungen ist es uns nicht annähernd gelungen, genug Pflegende zur Erfüllung 
dieser Anforderungen zu gewinnen. Im Gegenteil hat sich die Zahl der Pflegenden durch Abgänge 
wegen Krankheit, Schwangerschaften etc. noch weiter vermindert. Da eine Mindestanzahl von Pfle-
genden in einem Perinatalzentrum auch abseits der Forderungen des G-BA Voraussetzung für eine 
verantwortungsvolle Behandlung der kleinsten Patienten ist, ist durch den Pflegemangel sogar der 
Fortbestand des Perinatalzentrums gefährdet. Da sich aber auch in diesem Bereich die Situation in 
den benachbarten Perinatalzentren nicht wesentlich von der unseren unterscheidet, wäre durch eine 
Schließung eines Perinatalzentrums eine regionale Versorgung im Bereich der Neonatologie nicht 
mehr ausreichend möglich. Bereits jetzt ist es vielfach erforderlich, Neu- und Frühgeborene wegen 
Platzmangels (durch reduzierte Bettenzahlen) in teilweise weiter entfernte Kliniken zu verlegen. 
 
Es ist davon auszugehen, dass die Veränderungen durch das Pflegeberufereformgesetz die Situation 
in den Kinderkliniken insgesamt, besonders aber im Bereich der Kinderintensivmedizin und der Peri-
natalzentren mittelfristig weiter verschärfen werden. 
 
Die forcierte Ausbildung von jungen Pflegefachkräften, die sich zur Spezialisierung in der Kinderkran-
kenpflege entscheiden, ist eine wichtige und von der Klinikleitung (Kliniken Köln) ausdrücklich unter-
stützte Strategie, um dem drohenden weiteren Pflegekräftemangel bei der bekannt hohen Fluktuation 
im Pflegeberuf zu begegnen. 
 
Antwort der Universitätskliniken Köln: 
 
Was die Stellenbesetzung angeht, so haben die Universitätskliniken Köln zurzeit im Bereich der pädi-
atrischen Intensivbereiche ca. 23 % nicht belegt, die wir bei geeigneten Bewerbungen besetzen könn-
ten. Dies ist aber ein Zustand, der schon seit einigen Jahren vorherrscht und sich nach unserer Ein-
schätzung nicht mit dem Pflegeberufereformgesetz in Verbindung bringen lässt. 
 
Im Bereich der Kinderallgemeinpflege sind ca. 33 % der Stellen nicht mit Kinderkrankenpflegekräften 
besetzt. Der Mangel an (Kinder-) Krankenpflegekräften bestand schon vorher.

4 
 
Zeitarbeitskräfte kommen nur in sehr geringem Umfang zum Einsatz (im Jahresverlauf zwischen 0,5 
und 1,5 VK in der Intensivpflege und 5 VK in der Allgemeinpflege). Hier ist das Angebot an Gesund-
heits- und Kinderkrankenpflegekräften über Zeitarbeitsfirmen äußerst eingeschränkt. Da es sich ins-
gesamt um die kleinste Berufsgruppe innerhalb der Pflegeberufe handelt, scheint uns dies nicht ver-
wunderlich.  Zeitarbeitskräfte in der Pädiatrie setzen wir nur ein, um die G-BA Richtlinie Kinderherz-
chirurgie abzusichern. Sicherlich würden wir gerne mehr Personal einstellen (siehe nächster Punkt). 
Es ist aber kein bedrohlicher Dauerzustand. Anstrengend sind eher Überbelegungen bzw. Belas-
tungsspitzen. 
 
Bezüglich der G-BA Richtlinie Neonatologie erfüllen wir nicht die geforderten Personalschlüssel (in-
tensivpflichtige Frühgeborene 1:1 und intensivüberwachungspflichtige Frühgeborene 1:2). Dies liegt 
zum einen an einem nicht ausgeschöpften Stellenplan (s.o.) und Überbelegungen.  
 
Für die Universitätsklinik Köln gibt es keine Hinweise das Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräf-
te häufiger aus dem Beruf aussteigen im Vergleich zu anderen Pflegeberufen. Wir halten die Fluktua-
tionsquoten in jedem Jahr nach. 
 
 
3. Wie entwickelte sich das Angebot und die Besetzung von Ausbildungsplätzen zur Gesund-
heits- und Kinderkrankenpfleger*in in Köln von 2010 bis 2019 und wie viele Absol-
vent*innen gab es in dieser Zeit tatsächlich? Gibt es Informationen oder Einschätzungen 
zum Verbleib dieser Fachkräfte im erlernten Beruf? 
 
Antwort der Kliniken der Stadt Köln: 
 
Von 2010 – 2019 wurde jeweils jährlich ein Ausbildungskurs der Gesundheits- und Kinderkranken-
pflege mit ca. 23 Teilnehmern durchgeführt.  
 
Absolventen von 2010 – 2019 = 199  
 
Erfahrungen zeigen, dass ein Großteil an den Kliniken beschäftigt ist und im Beruf verbleibt. 
 
Antwort der Universitätskliniken Köln: 
 
Teilnehmer*innen 
pro Kurs zum 
Ausbildungsstart 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 
GUK (I) / 
Pflege April *1 *1 23 43 57 48 54 56 56 50 28 42 
GUK (II) / 
Pflege Oktober *1 *1 26 25 30 28 28 - 28 27 22 28 
GUKK  / Vertiefung 
Pädiatrie  *2 *2 *2 *2 *2 *2 *2 *2 *2 *2 
10 Plätze 
je Kurs VT 
Pädiatrie 
reserviert 
(=30 pro 
Jahr) 
10 Plätze je 
Kurs VT Pä-
diatrie reser-
viert (=30 pro 
Jahr) 
GUK B.Sc. / Pflege 
B.Sc. (erste Kohorte 
in 2017)  
- - - - - - - 21 23 28 27 28 
Summe:   49 68 87 76 82 77 107 105 77 98 
 
*1 = Noch nicht digital erfasst. Kann bei Bedarf aus den Schulbüchern im Archiv herausgesucht wer-
den 
*2= Die Differenzierung Kinderkrankenpflege erfolgt erst im dritten Jahr der Ausbildung – zum Ausbil-
dungsstart starten alle Auszubildenden der Aprilkurse in Krankenpflegekursen. Normalerweise sind 
ca. 50 % der Azubis in Aprilkursen in der Kinderkrankenpflege.

5 
 
 
 
4. Wie viele Ausbildungsplätze zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in nach neu-
em Recht (seit 2020) gibt es in Köln? 
 
Antwort der Kliniken der Stadt Köln: 
 
Aktuell werden bei den Kliniken der Stadt Köln 75 Auszubildende jährlich zum Beruf der Pflegefach-
frau/ des Pflegfachmanns ausgebildet. Für die Vertiefung in der Pädiatrie stehen auch über 2019 hin-
aus ca. 23 Plätze pro Jahr zur Verfügung. 
 
 
Antwort der Universitätskliniken Köln: 
 
   Anzahl Azubis 
Pflege 20 – 23/04:  22 
Pflege 20 – 23/10:  22 
BscKPS 20 – 24/10:  25 
Pflege 21 – 24/04 B:  22 
Pflege 21 – 24/04 A:  20 
 
 
5. Wie ist in Köln die Weiterbildung generalistisch ausgebildeter Pflegefachkräfte in der pädi-
atrischen Pflege organisiert? 
 
Antwort der Kliniken der Stadt Köln: 
 
Sollten die Auszubildenden nach der generalistischen Ausbildung Interesse an der Pädiatrie haben, 
wäre es sinnvoll insb. den Bereich der Neonatologie zu vertiefen. Dazu können Fortbildungsmaß-
nahmen geplant und konzeptionell erarbeitet werden. 
Eine Weiterbildung zur pädiatrischen Intensivpflege und Anästhesie besteht bei den Kliniken der 
Stadt Köln bereits und steht allen Absolventen offen. 
 
Antwort der Universitätskliniken Köln: 
 
Dazu liegen noch keine konkreten Entscheidungen vor.  
Wählt ein/e Auszubildende/r im Rahmen der generalistischen Ausbildung den Vertiefungseinsatz Pä-
diatrie, so kann er/sie im Anschluss die Weiterbildung der Fachweiterbildung Pädiatrie erlangen.  
Es bestehen Überlegungen, für den Fachbereich Pädiatrie spezielle Schulungen zu entwickeln, um 
Auszubildende mit generalisiertem Abschluss auf eine Tätigkeit im pädiatrischen Bereich vorzuberei-
ten. 
 
Zusammenfassend ist deutlich festzustellen, dass die curricularen Einheiten in der Pädiatrie weiterhin 
1/3 der Ausbildungsstrukturen ausmachen. Absolventen mit dem generalistischen Abschluss können 
in allen Fachbereichen, EU weit tätig sein. Generalistik ist ohne Spezialisierung im Anschluss nicht 
ausreichend. Diesen Ansatz verfolgen auch andere Berufsgruppen oder Studienabsolventen (s. Me-
dizin). Daraus folgernd wäre eine anschließende Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Pädiatrie/ Ne-
onatologie sinnvoll und zielführend. 
 
Die Kliniken der Stadt Köln gehen mit ihren Ausbildungskonzeptionen einen zukunftsorientierten Weg, 
um die Versorgung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen berufsfachlich sicherzustellen. 
 
gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

05.10.2021 Gesundheitsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3236/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
22.09.2021
Erstellt
08.09.2021 07:53