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0293/2024

Beschluss des Ausschusses für dei Gleichstellung von Frauen und Männern am 04.12.2023 betreffend "Köln - Eine stillfreundliche Kommune" (AN/2060/2023)

Mitteilung Ausschuss 15.02.2024

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 05.03.2024, TOP 6.6

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 - Antrag AN/2060/2023 Köln - Eine stillfreunliche Kommune

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Anlage 1 - Auszug aus dem Beschlussprotokoll zu TOP 2.3 - Köln - Eine stillfreundliche Kommune

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Mitteilung Ausschuss

2506 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer  15.02.2024 
 0293/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 05.03.2024 
 
Beschluss des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 
04.12.2023 betreffend „Köln – eine stillfreundliche Kommune„ (AN/2060/2023) 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat in seiner Sitzung 
am 4. Dezember 2023 betreffend „Köln – Eine stillfreundliche Kommune“ nachfolgen-
den Beschluss getroffen (s. Anlagen). 
 
Der Beschluss wird dem Gesundheitsausschuss zur Kenntnis gegeben. 
 
 
Geänderter Beschluss:  
„1. Die Verwaltung wird beauftragt - nach dem Vorbild von Projekten wie Happy Toi-
lets und Edelgard - ein Netzwerk von stadtnahen Einrichtungen aufzubauen, die 
stillenden Eltern kostenfrei einen Platz zur Ernährung ihrer Säuglinge zur Verfü-
gung stellen. Diese Orte weisen folgende Ausstattung auf:  
- Sitzgelegenheit an einem, wenn möglich, ruhigen Ort  
- Kostenloses Wasser  
- Wickelmöglichkeit  
- Informiertes Personal  
- Wegweiser zu Stillbereichen  
- Wenn möglich eine Toilette  
 
2. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, Infomaterialien über das Netzwerk und 
das Thema Stillen zur Bewerbung des Projektes an einschlägigen Orten zur Verfü-
gung zu stellen.  
 
3. Die identifizierten stillfreundlichen Orte werden öffentlich gekennzeichnet (z.B. 
durch Aufkleber) und langfristig über eine digitale Stadtkarte einsehbar gemacht.  
 
Die Federführung des Projektes soll dabei bei der Abteilung Zentrale Steuerung der 
Frühen Hilfen des Jugendamtes liegen, da dort gesundheitsorientierte Familienbeglei-
tung stattfindet. Wo nötig soll das Gleichstellungsamt mit ihrer Best Practices Erfah-
rung im Projekt Edelgard zu Rate gezogen werden. Bei der Projektplanung und Um-
setzung soll außerdem die Anspruchsgruppe mit einbezogen werden, um das Konzept

2 
 
auf Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Darunter fallen beispielsweise stil-
lende Eltern, Fachpersonen (z.B. Stillberater*innen / Hebammen), Vertreter*innen der 
Lokalitäten. 
 
Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 10.000 € zur 
Verfügung (bspw. für eine öffentlichkeitswirksame Kick-Off Veranstaltung). Die Finan-
zierung erfolgt aus dem Teilplan 0111 – Sonstige Innere Verwaltung; Teilplanzeile 13.“ 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 - Auszug aus dem Beschlussprotokoll des GFM am 04.12.2023 
Anlage 2 - Antrag AN/2060/2023 Köln – Eine stillfreundliche Kommune 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage 2 - Antrag AN/2060/2023 Köln - Eine stillfreunliche Kommune

5266 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An die Vorsitzende des Kölner Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende  
des Ausschusses für die Gleichstellung  
von Frauen und Männern 
Frau Teresa De Bellis-Olinger 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 20.11.2023 
 
AN/2060/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 04.12.2023 
 
Köln - Eine stillfreundliche Kommune 
Sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger,  
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung für die Sitzung des 
Ausschuss Gleichstellung von Frauen und Männern am 04.12.2023 auf die Tagesordnung zu 
setzen:  
 
Beschluss:   
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt - nach dem Vorbild von Projekten wie Happy Toilets 
und Edelgard - ein Netzwerk von stadtnahen Einrichtungen aufzubauen, die stillenden 
Eltern kostenfrei einen Platz zur Ernährung ihrer Säuglinge zur Verfügung stellen. 
Diese Orte weisen folgende Ausstattung auf:  
- Sitzgelegenheit an einem ruhigen Ort 
- Kostenloses Wasser 
- Wickelmöglichkeit  
- Informiertes Personal 
- Wegweiser zu Stillbereichen 
- Wenn möglich eine Toilette 
 
2. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, Infomaterialien über das Netzwerk und das 
Thema Stillen zur Bewerbung des Projektes an einschlägigen Orten zur Verfügung zu 
stellen. 
 
3. Die identifizierten stillfreundlichen Orte werden öffentlich gekennzeichnet (z.B. durch 
Aufkleber) und langfristig über eine digitale Stadtkarte einsehbar gemacht. 
 
Ausschuss für die Gleichstellung
von Frauen und Männern
4. Dezember 2023
-TOP 2.3-

- 2 - 
 
Die Federführung des Projektes soll dabei bei der Abteilung Zentrale Steuerung der Frühen 
Hilfen des Jugendamtes liegen, da dort gesundheitsorientierte Familienbegleitung stattfindet. 
Wo nötig soll das Gleichstellungsamt mit ihrer Best Practices Erfahrung im Projekt Edelgard 
zu Rate gezogen werden. Bei der Projektplanung und Umsetzung soll außerdem die An-
spruchsgruppe mit einbezogen werden, um das Konzept auf Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit 
zu prüfen. Darunter fallen beispielsweise stillende Eltern, Fachpersonen (z.B. Stillberater*in-
nen / Hebammen), Vertreter*innen der Lokalitäten. 
 
Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 10.000 € zur Verfügung 
(bspw. für eine öffentlichkeitswirksame Kick-Off Veranstaltung). Die Finanzierung erfolgt aus 
dem Teilplan 0111 – Sonstige Innere Verwaltung; Teilplanzeile 13. Alle Haushaltsmittel, die in 
diesem Jahr nicht verausgabt werden, sind in das nächste Haushaltsjahr zu übertragen.  
 
Wir bitten die Verwaltung, diesen Antrag zur Kenntnisnahme auch auf die Tagesordnung des 
nächsten Gesundheitsausschusses zu setzen und in beiden Ausschüssen im kommenden 
Jahr einen Bericht über die Lage des Projektes abzugeben. 
 
Begründung: 
 
Menschen, die stillen, sind selbstverständlicher Teil des öffentlichen Lebens in der Kommune. 
Aktuell gibt es noch zu wenige öffentlich zugängliche Orte, die den grundlegenden Bedürfnis-
sen von Stillenden gerecht werden. In Anlehnung an Kölner Best Practices wie Happy Toilets 
und Edelgard soll durch den Antrag langfristig ein Netzwerk von Kölner privaten und öffentli-
chen Einrichtungen geschaffen, die für Stillende und deren Bedürfnisse bereitstehen. So wird 
im Einklang mit der "Nationalen Stillstrategie" des Bundesministeriums für Ernährung und 
Landwirtschaft mit einfachen Mitteln das Wohlbefinden von stillenden Menschen sowie die 
Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum gefördert. Wir gehen in Köln nun den ersten 
Schritt und folgen Best -Practices anderer Städte in Deutschland und Europa wie Bielefeld, 
Mailand oder Kassel. 
Langfristig streben wir eine Zertifizierung der Stadt als stillfreundliche Kommune an. Dafür sind 
eine ganzheitliche Strategie der Verwaltung und ausreichend personelle und finanzielle Res-
sourcen nötig. 
So bekommen stillende Menschen Orte in der Stadt, die sie jederzeit ohne großen (Planungs-
)Aufwand von unterwegs aufsuchen können. Damit das Stillen einfach in den Alltag passt. 
Denn ein stillfreundliches Köln ermöglicht Teilhabe für Eltern mit kleinen Kindern am Leben in 
der Kölner Innenstadt. 
 
 
 
Zusammenfassung leichte Sprache:  
 
Kleine Kinder und Babys werden oft gestillt. 
Dazu mögen viele Mütter einen ruhigen Ort, setzen sich gerne gemütlich hin und müssen viel 
trinken. 
Das ist aber nicht überall in der Innenstadt möglich. 
Wir wollen Orte schaffen, an denen das geht. 
Diese Orte haben bequeme Sitze, kostenloses Wasser und Wickelmöglichkeiten. 
Das kann in Cafés, in Restaurants, in Geschäften oder in öffentlichen Gebäuden sein. 
Diese Orte müssen von den Müttern gefunden werden. 
Es soll Werbung für diese Orte gemacht werden, wo oft Eltern sind.  
Eine digitale Karte zeigt die Standorte an. 
Diese Orte erleichtern Menschen mit Kindern den Alltag in der Stadt.

- 3 - 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Lino Hammer     gez. Niklas Kienitz 
Grüne-Fraktionsgeschäftsführer   CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
 
gez. Lucas Sickmöller     
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Anlage 1 - Auszug aus dem Beschlussprotokoll zu TOP 2.3 - Köln - Eine stillfreundliche Kommune

2601 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss für die Gleichstellung 
von Frauen und Männern 
Herr Neweling 
Telefon: (0221) 221 26348 
Fax:  (0221) 221 26462 
E-Mail: frank.neweling@stadt-koeln.de 
Datum: 20.12.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 20. Sitzung des Ausschusses für 
die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 04.12.2023 
öffentlich 
2.3 Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend 
"Köln - Eine stillfreundliche Kommune" 
AN/2060/2023 
 
Geänderter Beschluss:  
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt - nach dem Vorbild von Projekten wie Happy Toi-
lets und Edelgard - ein Netzwerk von stadtnahen Einrichtungen aufzubauen, die 
stillenden Eltern kostenfrei einen Platz zur Ernährung ihrer Säuglinge zur Verfü-
gung stellen. Diese Orte weisen folgende Ausstattung auf:  
- Sitzgelegenheit an einem, wenn möglich, ruhigen Ort 
- Kostenloses Wasser 
- Wickelmöglichkeit 
- Informiertes Personal 
- Wegweiser zu Stillbereichen 
- Wenn möglich eine Toilette 
 
2. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, Infomaterialien über das Netzwerk und 
das Thema Stillen zur Bewerbung des Projektes an einschlägigen Orten zur Ver-
fügung zu stellen. 
 
3. Die identifizierten stillfreundlichen Orte werden öffentlich gekennzeichnet (z.B. 
durch Aufkleber) und langfristig über eine digitale Stadtkarte einsehbar gemacht. 
 
Die Federführung des Projektes soll dabei bei der Abteil ung Zentrale Steuerung der 
Frühen Hilfen des Jugendamtes liegen, da dort gesundheitsorientierte Familienbeglei-
tung stattfindet. Wo nötig soll das Gleichstellungsamt mit ihrer Best Practices Erfahrung 
im Projekt Edelgard zu Rate gezogen werden. Bei der Projektplanung und Umsetzung 
soll außerdem die Anspruchsgruppe mit einbezogen werden, um das Konzept auf Sinn-
haftigkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Darunter fallen beispielsweise stillende Eltern, 
Fachpersonen (z.B. Stillberater*innen / Hebammen), Vertreter*innen der Lokalitäten.

Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 10.000 € zur Ver-
fügung (bspw. für eine öffentlichkeitswirksame Kick -Off Veranstaltung). Die Finanzie-
rung erfolgt aus dem Teilplan 0111 – Sonstige Innere Verwaltung; Teilplanzeile 13. Alle 
Haushaltsmittel, die in diesem Jahr nicht verausgabt werden, sind in das nächste 
Haushaltsjahr zu übertragen.  
 
Wir bitten die Verwaltung, diesen Antrag zur Kenntnisnahme auch auf die Tagesord-
nung des nächsten Gesundheitsausschusses zu setzen und in beiden Ausschüssen 
im kommenden Jahr einen Bericht über die Lage des Projektes abzugeben. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt

Beratungsverlauf (1)

05.03.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
0293/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.02.2024
Erstellt
18.01.2024 17:30