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2351/2021

Beantwortung mündlicher Nachfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 08.06.2021 zum Bericht zu Sexarbeit und spezifischen Hilfsangeboten für Sexarbeitende in Köln (Vorlage 1347/2021)

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 26.07.2021

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 31.08.2021, TOP 3.3

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3917 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/53 
 
Vorlagen-Nummer  26.07.2021 
 2351/2021 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 31.08.2021 
 
Beantwortung mündlicher Nachfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der Sitzung 
des Gesundheitsausschusses vom 08.06.2021 zum Bericht zu Sexarbeit und spezifischen 
Hilfsangeboten für Sexarbeitende in Köln (Vorlage 1347/2021) 
In der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 08.06.2021 stellt die Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen zur Vorlage Bericht zu Sexarbeit und spezifischen Hilfsangeboten für Sexarbeitende in Köln (Vor-
lage 1347/2021), TOP 7.1. folgende Nachfragen: 
 
Frage 1: Wer kümmert sich um minderjährige Prostituierte? 
 
Frage 2 Was tun wir für mögliche Kinder von Prostituierten? 
 
 
Die Verwaltung antwortet hierzu: 
 
 
Zu Frage 1: In Köln sind das die Organisationen: 
 
 SkF e.V. Cafe Mäc up  
Kontakt- und Beratungsstelle für Mädchen und Frauen in besonderen sozialen Not-
lagen. Insbesondere richtet sich das Angebot an Frauen und Mädchen die woh-
nungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, die suchtkrank sind, der Prosti-
tution nachgehen oder unter anderen akuten oder chronischen Notlagen leiden.  
 
Mittwochs 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr  
"Tea and Talk": Zeit und Raum für Frauen, die in der Sexarbeit tätig sind. 
Café Mäc Up 
Gereonstraße 13 
50670 Köln 
Telefon: 0221 12695-5101 
Fax: 0221 12695-5129 
Mail: maec-up@skf-koeln.de 
http://www.skf-koeln.de 
 
 BOJE 
Die B.O.J.E. ist eine niedrigschwellige Kontakt- und Anlaufstelle für Jugendliche 
und junge Erwachsene die sich im Umfeld des Kölner Hauptbahnhofes aufhalten. 
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bieten vor Ort vertrauliche Beratungen zu al-
len relevanten Themen an und vermitteln und begleiten zu weiterführenden Hilfs- 
und Unterstützungsangeboten. Ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit liegt auf der 
Gesundheitsprävention, insbesondere der HIV Prävention.

2 
 
In der B.O.J.E. wird eine Grundversorgung mit Getränken und Lebensmitteln an-
geboten. Im Rahmen der Gesundheitsprävention werden zudem Kondome verge-
ben und Spritzentausch angeboten. 
Die B.O.J.E dient den Besucherinnen und Besuchern als Aufenthaltsort und bietet 
die Gelegenheit eine Auszeit aus der Bahnhofsszene zu nehmen. Es steht ein 
Computer mit Internetzugang zu Verfügung, sowie Spiele, Zeitschriften, Bücher 
etc. 
Für die Besucherinnen und Besucher sind alle Angebote kostenlos, basieren auf 
Freiwilligkeit und können anonym genutzt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter der B.O.J.E. unterliegen zudem der Schweigepflicht. 
 
 Lobby für Mädchen 
Die LOBBY FÜR MÄDCHEN ist ein Träger der Jugendhilfe. Die Hilfeangebote rich-
ten sich an Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationsbiografie in Köln 
und im Kölner Umland in unterschiedlichsten Lebenslagen. 
Der Verein setzt sich ein für Mädchen in schwierigen Lebenslagen und mit Proble-
men, bei deren Bewältigung sie Hilfe brauchen.  
 
 die Jugendhilfe der Stadt Köln mit z.B. den Kinder- und Jugendpädagogische Ein-
richtungen der Stadt Köln (KidS) und dem sozialen Zentrum für Kinder, Jugendli-
che und junge Erwachsene. 
Hilfe wenn das Jugendamt entschieden hat, dass Kinder, Jugendliche oder junge 
Erwachsene vorübergehend oder für längere Zeit nicht in der Familie bleiben kön-
nen. 
 
 
Zu Frage 2: Sexarbeiter*innen sind Eltern wie andere Eltern auch, die in einer Problemlage sein 
können. Der Beruf Sexarbeiter*in bedeutet aber nicht obligatorisch, dass deren Kinder 
Hilfe benötigen. Liegt eine Problemlage vor, wie z.B. eine Suchterkrankung, eine Psy-
chische Erkrankung oder Gewalterfahrungen, sind Institutionen wie die Allgemeinen 
Soziale Dienste der Stadtverwaltung und das breit aufgestellte Hilfsnetz der freien Trä-
ger in Köln, sowie die Angebote der Gesundheitswirtschaft verfügbar. 
 
gez. Dr, Rau

Beratungsverlauf (1)

31.08.2021 Gesundheitsausschuss
TOP 3.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2351/2021
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
26.07.2021
Erstellt
17.06.2021 10:50