AN/0920/2026
Das GYOD/BYOD-Programm an Kölner Schulen
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Gem. Anfrage nach § 4 (Rat)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Fraktion DIE LINKE Volt-Fraktion FDP/KSG-Fraktion An den Oberbürgermeister Torsten Burmester An den Vorsitzenden des Ausschusses Schule und Weiterbildung Dr. Helge Schlieben Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 10.06.2026 AN/0920/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 15.06.2026 Das GYOD/BYOD-Programm an Kölner Schulen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, Digitale Geräte an Schulen in Köln werden zunehmend im Rahmen des „Get your own De- vice (GYOD, engl. Besorg dir dein eigenes Gerät) Programms“ angeschafft. Hierfür hat die Stadt Köln einen Leitfaden für Erziehungsberechtigte erstellt https://dkg- koeln.de/unterricht/gyod/428-informationen-fuer-erziehungsberechtigte (Informationsschrei- ben auf der Homepage des DKG, Stand 28.05.2026). In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass Schüler*innen bzw. ihre Familien sich für schulische Zwecke ein iPad der Firma Apple anschaffen müssen. Auf die Möglichkeit, dass auch eigene Geräte für den digitalen Unterricht an Schulen genutzt werden können, BYOD (engl. bring dein eigenes Gerät mit), wird nicht hingewiesen. Es wird lediglich darauf verwie- sen, dass über das Mobile Device Management (MDM) des Schulträgers, Jamf (eine Platt- form zur Verwaltung und Sicherheit von Apple-Geräten), nur Geräte der Firma Apple in das städtische Netzwerk eingebunden werden können und von Netcologne für den Schulsupport administriert werden. Geräte anderer Hersteller (z. B. Android-Tablets oder Windows-Laptops) können nicht in das städtische System eingebunden werden. Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: - 2 - 1. Wie unterstützt die Verwaltung die Kölner Schulen bei der Beschaffung, Bereitstel- lung, Verwaltung und Wartung digitaler Geräte für den Einsatz im Unterricht? 2. Wie wird die Möglichkeit von BYOD (Bring your own device) dabei einbezogen? 3. Das verwendete Device Management Tool Jamf kann nur Produkte von Apple ver- walten. Sind der Stadtverwaltung andere MDM-Programme bekannt (z.B. Relution), die die freie Wahl beim Einsatz von Endgeräten, unabhängig von Hersteller, Typ & Betriebssystem ermöglichen? 4. Wie lange laufen die Lizenzen bei JamF und ist danach ein Wechsel zu einem ande- ren MDM geplant? 5. Wie wird (ggf. auch über den Digitalpakt 2.0) sichergestellt, dass Schüler*innen, de- ren Eltern keine Geräte besitzen und auch keine anschaffen können, uneinge- schränkt am Unterricht teilnehmen können? Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer GRÜNE- Fraktionsgeschäftsführer gez. Dr. Günter Bell LINKE- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU- Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt- Fraktionsgeschäftsführer Pascal Pütz SPD- Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite FDP/KSG- Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0920/2026
- Typ
- Gem. Anfrage nach § 4 (Rat)
- Datum
- 10.06.2026
- Erstellt
- 10.06.2026 10:24