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V/0960/2014

Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2015 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personalsituation)

Vorlagen 09.12.2014

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 28.01.2015, TOP 8

Berichtsvorlage

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Ansehen

Amt_51_Organigramm_2014_11_28

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Ansehen

Berichtsvorlage

18909 Zeichen

V/0960/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und 
Familien zu Beginn des Jahres 2015 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personalsituation) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
28.01.2015 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Seit dem Jahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen Kinder- 
und Jugendhilfereport (früher: Geschäftsbericht), mit dem umfassend über die Lei stungsdaten 
und Ressourcen der Kinder - und Jugendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für 
den Fachausschuss ergänzend aktuelle Hinweise zu folgenden Bereichen aufbereitet: 
 
- Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr 
 
- Aktuelle Personalsituation 
 
-  Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres  
 
In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll 
der Ausschuss die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Ki n-
der- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit  durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Re s-
sourcenrahmen realisiert werden können. 
Diese Berichterstattung geht auf die im Jahr 1996 begonnenen Berichte zu den wichtigsten En t-
wicklungen in den Bereichen Organisation, Finanzen und Personalressourcen de r städtischen 
Kinder- und Jugendhilfe zurück. 
 
 
1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr 
 
Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, 
das zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Lei s-
tungen des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). 
 
Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im abgelauf enen 
Jahr 2014 ergeben: 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0960/2014 
Auskunft erteilt: 
Herr Hagel 
Ruf: 
492-5102 
E-Mail: 
HagelC@stadt-muenster.de 
Datum: 
02.01.2015 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/0960/2014 
 
 
 Zum Kindergartenjahr 2014/2015 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertagesb e-
treuung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 193 u3 -Plätzen und 310 ü3 -Plätzen in mehre-
ren Kindertageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt. Hierfür wurden im 
Rahmen des Stellenplans 2014 insgesamt 6,03 Stellen für Erzieher/-innen und hauswirtschaft-
liche Gehilfen/-innen in verschiedenen städtischen Kindertageseinrichtungen eingerichtet. 
 Im u3-Bereich konnte damit die Versorgungsquote trotz einer unverändert großen Anzahl von 
u3-Kindern auf 45,1 % deutlich gesteigert werden. Im ü3 -Bereich beträgt sie nunmehr 103,8 
%. Trotz allem ist die Kitabedarfsplanung auch weiterhin gekennzeichnet von kontinuierlich 
steigenden Bedarfen in beiden Bereichen. Dem entsprechend haben Verwaltung und Politik 
weitere wichtige Beschlüsse zur bedarfsgerechten Sicherung und Umsetzung der Rechtsa n-
sprüche für u3- und ü3-Kinder gefasst.  
 
 Mit der Einrichtung von 3,80 Stellen zum Stellenplan 2014 für die Fachberatung Kinderta-
gespflege wurde der stetig steigenden Zahl an Tagespflegeplätzen in den vergangenen Ja h-
ren Rechnung getragen. Die Kindertagespflege stellt in Münster eine wichtige Säule in der Be-
treuung, insbesondere von Kindern bis zu drei Jahren, dar. Die Zahl der Kinder in Tagespflege 
hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt und beträgt aktuell rund 1.200. 
 Durch die nunmehr eingerichteten Stellen wird ein Fachberatungsschlüssel von 1:100 erreicht. 
Die künftige Stellenausstattung wird sich an diesem orientieren. 
 
 Am 08.01.2014 ist der Kita -Navigator - das zentrale Vormerksystem für die Vergabe von B e-
treuungsplätzen für Kinder aller Altersgruppen - erfolgreich an den Start gegangen. Bereits am 
ersten Tag des Echtbetriebs haben die Eltern in Münster intensiv davon Gebrauch gemacht. 
So wurden allein in den ersten 24  Stunden für 926 Kinder insgesamt 3.918 Vormerkungen im 
System vorgenommen. Am 30.07.2014 waren schließlich für das Kita -Jahr 2014/2015 3.522 
Kinder mit insgesamt 20.286 Vormerkungen im Kita-Navigator vorhanden.  
 Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Kita -Navigator von Eltern angenommen wird, ist die Ta t-
sache, dass der überwiegende Teil der Eltern von der Möglichkeit Gebrauch macht, sich onl i-
ne über den aktuellen Stand ihrer Vormerkungen zu informieren. So be trug der Anteil der E l-
tern, die über einen sog. E ltern-Zugang verfügen, am 30.07.2014 über 83  %. Dieser Wert ist 
besonders erfreulich und liegt damit über den Werten, die andere Kommunen bei der Einfü h-
rung des Kita-Navigators vorweisen konnten.  
 Gleichwohl war und ist sowohl in der Koordinationsstelle K ita-Navigator als auch bei den Ko l-
leginnen des Familienbüros ein hoher Beratungsbedarf festzustellen. Dabei geht es sowohl 
um technische und allgemeine Fragen zum Kita -Navigator als auch um inhaltliche Fragen zur 
Kindertagesbetreuung. 
 
 Mit der Vorlage V/ 0210/2014 hat der Rat der Verstetigung des Modellprojektes „Flexible B e-
treuungszeiten“ (Extrazeit) zugestimmt und setzt damit auf den im Projektzeitraum gemachten 
Erfahrungen, gesammelten Erkenntnissen und den hieraus entwickelten Handlungsempfe h-
lungen auf. Damit soll dem Wunsch der Eltern nach flexibleren Betreuungsangeboten zur Ve r-
einbarkeit von Familie und Beruf Rechnung getragen werden. 
 Die in der Vorlage dargestellten Eckpunkte für die Verstetigung stellen dabei erste konzepti o-
nelle Grundlagen zur Ums etzung der Extrazeit als flexible Öffnungszeit und damit einen Ba u-
stein flexibler Kindertagesbetreuung dar. Hierzu gehören u.a. folgende organisatorische Ec k-
punkte:  
 
• Die Extrazeit soll in den Kindertageseinrichtungen (Standort) umgesetzt werden, in dene n 
ein entsprechender Bedarf vorliegt. Der Betreuungsbedarf der Eltern wird durch eine B e-
darfserhebung innerhalb der Kindertageseinrichtung erfasst. 
• Das Angebot der Extrazeit wird im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auf ca. 10 -15 
Kindertageseinrichtungen übertragen. 
• Die Auswahl und Teilnahme der Kindertageseinrichtungen an der Extrazeit erfolgt nach fo l-
genden Kriterien:

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V/0960/2014 
 
- Die am Modellprojekt beteiligten Kindertageseinrichtungen werden vorrangig berücksich-
tigt. 
- Die stadtteilbezogenen Bedarfe und Wünsche der Eltern werden miteinbezogen.  
- Bei den teilnehmenden Kindertageseinrichtungen wird auf die Verteilung in den einze l-
nen Bezirken und auf die Trägervielfalt geachtet. 
  
 Ziel ist es, in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Flexible Kindertagesbetreuung“ ein detaillier-
tes Rahmenkonzept zu entwickeln. Eine ausführliche Evaluierung über den Verlauf des G e-
samtprojektes soll Ende 2015 erfolgen. 
 
 Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen wurden im Rahmen eines bedarf s-
gerechten Ausbaus zum 01.08.2014 durch Einrichtung von 23 weiteren Gruppen ausgeweitet. 
An der Johannesschule Hiltrup kam es durch die Auflösung der Schule zu einer Einsparung 
von einer Gruppe; an der Peter -Wust-Schule wurde aufgrund sinkender Teilnehmerzahlen e i-
ne Gruppe weniger als  im Vorjahr eingerichtet. Somit ist die Gesamtgruppenzahl um insg e-
samt 21 Gruppen (von 144 auf 165 Gruppen) gestiegen, in denen derzeit 4.305 OGS -Kinder 
betreut werden (Offizielle Oktoberstatistik). Damit wird für das Schuljahr 2014/2015 eine Ve r-
sorgungsquote von 44,4 % an Grund- und Förderschulen (Primarstufe) erreicht. Dem entspre-
chend wurden zum 01.08.2014 insgesamt 10,00 Stellen für Erzieher/ -innen eingerichtet und 
zur Besetzung freigegeben (siehe auch Vorlage V/0172/2014).  
Darüber hinaus wurde über den Stellenplan 2014 die Einrichtung einer weiteren 0,50 Stelle für 
den schulübergreifenden Einsatz von Springerkräften beschlossen, um die qualitativ und 
quantitativ adäquate Betreuung in Krankheitszeiten auch zukünftig gewährleisten zu können. 
Mit den hier  nunmehr insgesamt zur Verfügung stehenden 3,71 Springerstellen wurde dem 
weiteren Ausbau der Betreuungsplätze in den vergangenen Jahren Rechnung getragen. 
 
 Um den insgesamt gestiegenen Anforderungen an immer größer werdenden offenen Ganz-
tagsschulen gerecht werden zu können, wurde mit der Vorlage V/0530/2013 zum 01.01.2014 
 
a) die Wochenarbeitszeit von den Gruppenleitungen in den Offenen Ganztagsschulen um e i-
ne Stunde von 19,5 auf 20,5 Wochenstunden (Jahresarbeitszeit 22,78 Stunden) erhöht und 
hierfür 2,62 Stellen für Erzieher/-innen eingerichtet. 
 Hierdurch sollen zukünftig Zeiten für Vor - und Nachbereitung, Elterngespräche, Abspr a-
chen mit Lehrkräften und Teamsitzungen zur Verfügung stehen, die bisher von den Gru p-
penleitungen mit dem vorhandenen Zeitbudget nur schwierig zu leisten waren und für deren 
Wahrnehmung häufig Überstunden anfielen, die durch Freizeit ausgeglichen werden mus s-
ten. 
 
b) die Wochenarbeitszeit der Koordinatoren/ -innen in den Offenen Ganztagsschulen um 4,68 
Stunden ab der vierten Gruppe von 25,32 auf 30,0 Wochenstunden (Jahresarbeitszeit 
33,33 Stunden) erhöht und hierfür 1,92 Stellen eingerichtet. 
 Die neben der pädagogischen Tätigkeit einer Gruppenleitung für eine/n Koordinator/ -in an-
fallenden Leitungs -, Koordinations - und Verwaltungsauf gaben und die damit verbundene 
Organisations- und Steuerungsverantwortung haben sich aufgrund der stetig wachsenden 
Teilnehmerzahlen in den OGS deutlich erhöht und werden durch den OGS -Ausbau weiter-
hin zunehmen. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in OGS -Schulen mit mindestens 4 Gru p-
pen der zur Verfügung stehende Zeitrahmen bei weitem nicht ausreicht, um diese Tätigke i-
ten sowohl quantitativ als auch qualitativ zu erledigen. 
 
 Zum Beginn des Jahres 2014 wurden in der Abteilung „Kinder - und Jugendarbeit, J u-
gendsozialarbeit, Offene Ganztagsschulen“ organisatorische Veränderungen  vorge-
nommen. So wurden zum 01.02.2014 aus den bisherigen Fachstellen „Jugendhilfe in der 
Richard-von-Weizsäcker-Schule“ und „Jugendsozialarbeit“ die beiden neuen Fachstellen „J u-
gendhilfe an Grundschulen“ und „Jugendhilfe an weiterführenden Schulen“ gebildet. Hierdurch 
konnte der Zielsetzung Rechnung getragen werden, die zu bildenden O rganisationseinheiten

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zukünftig an den jeweiligen Schulstufen auszurichten und somit die bestehenden Schnit tstel-
len zu optimieren und damit Reibungsverluste zu vermeiden. 
 Die Neuorganisation im Detail erfolgte ausschließlich auf der Basis der vorhandenen (Plan -) 
Stellen, also unter der Prämisse der Stellenneutralität. 
 
 Nachdem bereits mit der Vorlage V/0443/ 2013 durch den Rat aufgrund der vorliegenden Ev a-
luationsergebnisse beschlossen wurde, das Angebot der Förderinseln an offenen Gan z-
tagsschulen zu verstetigen, konnten zum Schuljahr 2014/2015 insgesamt 11 weitere Förde r-
inseln an offenen Ganztagsschulen einge richtet werden (siehe hierzu neben der Vorlage 
V/0442/2014 auch die Vorlage V/0161/2014) und somit eine deutliche Ausweitung des Ang e-
bots erreicht werden, welches Kindern mit einem emotionalen und sozialen Förderbedarf ein 
entsprechendes individuelles Förderangebot im Regelsystem unterbreitet, das ihnen die Tei l-
nahme an ihrer Regelschule und in ihren gewohnten Bezügen ermöglicht. 
 Die Stadt Münster verfügt damit aktuell über insgesamt 18 Förderinseln an offenen Ganztag s-
schulen. Für die in städtischer Trägerschaft befindlichen 9  Förderinseln wurden zum Stelle n-
plan 2014 insgesamt 5,5 Planstellen eingerichtet. 
 
 
2. Aktuelle Personalsituation 
 
Die Zahl der im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien tätigen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter sowie Niedrig-Teilzeitbeschäftigten ist weiter gestiegen. So arbeiteten zum Ja h-
resende 2014 (Stand: 28.11.2014) insgesamt 1.708 Personen im Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien. Das entspricht insgesamt einer Steigerung in Höhe von 7,56 %. Hiervon entfielen 
947 auf den Bereich der hauptamtlich Beschäftigten sowie 761 auf den Bereich der niedrig-
teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter/ -innen. Die nachfolgende Tabelle stellt die Verteilung nach 
Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung dar: 
 
 
 
hauptamtlich Beschäftigte Niedrig-Teilzeitbeschäftigte 
Vollzeit Teilzeit Gesamt Vollzeit Teilzeit Gesamt 
Männlich 94 30 124 --- 205 205 
Weiblich 363 460 823 --- 556 556 
Gesamt 457 490 947 --- 761 761 
 
Im Bereich der hauptamtlich Beschäftigten haben sich die bereits im Geschäftsbericht 2013 do-
kumentierten Trends auch im Jahr 2014 überwiegend weiter verfestigt: 
 
 Der Anteil der weiblichen hauptamtlich Besc häftigten liegt aktuell bei 86, 91 % (Vorjahr: 86,49 
%). 
 Der Anteil aller hauptamtlich Beschäftigten , die teilzeitbeschäftigt sind, ist leicht auf 51 ,74 % 
gesunken. (Vorjahr: 53,49 %). 
 93,88 % der teilzeitbeschäftigten Kräfte sind Frauen (Vorjahr: 92,84 %). 
 45,93 % aller Beschäftigten sind älter als 46 (Vorjahr: 44,93 %). 
 Die Gruppe der Erzieher/-innen stellt mit 48,47 % die stärkste im Amt für Kinder, Jugen dliche 
und Familien vertretene Profession dar (Vorjahr: 45,16 %).

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V/0960/2014 
 
Die nachfolgenden Grafiken sollen einen ersten Einblick über die Geschlechter - und Altersvertei-
lung der hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen sowie die im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
vertretenen Professionen geben. Detailliertere Aussagen hierzu wer den im Rahmen des im 
Sommer 2015 erscheinenden Kinder- und Jugendhilfereports 2014 veröffentlicht.

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Wie im Kinder- und Jugendhilferepor t 2013  dargestellt, spielt die Gruppe der niedrig -
teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter/-innen auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Aufgabenerled i-
gung. Die nachfolgenden Grafik en geben einen ersten Einblick über die unterschiedlichen B e-
schäftigungsumfänge (Wochenstunden), die Geschlechterverteilung sowie die Altersverteilung 
(Entwicklung 2011 – 2014) im diesem Bereich:

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V/0960/2014 
 
 
 
3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres  
 
Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kin der, Jugendliche 
und Familien auf Grund von Beschlüssen der Gremien des Rates und orientiert am internen A r-
beitsprogramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr zusammeng e-
stellt. Zu den unten aufgeführten Themen sollen Berichts- oder Beschlussvorlagen erarbeitet und 
dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorgelegt werden.  
Auch in diesem Jahr wird darauf hingewiesen, dass die Themen von der Verwaltung neben der 
täglichen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen F ragestellungen bearbeitet wer-
den müssen. Bei den inzwischen äußerst begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen 
gilt, dass die Umsetzung notwendiger Maßnahmen Vorrang gegenüber der Vorlage von Beric h-
ten hat. 
 
Übergreifende Aufgabenbereiche 
Frühe Hilfen / Prävention: 
Fortführung von: 
 
 Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ 
 Landes-Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ 
 „Maßnahmenprogramm Kinderarmut“ 
 
Übergreifend: 
 Jährliche Berichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien (I-IV): 
- Kinder- und Jugendhilfebericht des Amtes,  
- Aktualisierungen zum Geschäftsbericht zu Beginn des Jahres,  
- Kindertagesbetreuungsbericht,  
- vertiefende Berichte der Einrichtungen u. a.

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 Qualitätsmanagement  nach § 79 SGB VIII 
 Optimierung der Sozialraumarbeit durch bessere Vernetzung der Arbeitsgemeinschaften 
nach § 78 SGB VIII und der Stadtteil -Arbeitskreise, u.a. durch Abgleich der Strukturen und 
Regularien / Geschäftsordnungen. 
 Migration / Flüchtlinge – pädagogische Konzepte der Jugendhilfe (Angebote und no twendige 
Maßnahmen) 
 Fortführung des Themas Inklusion und weitere Konzeptentwicklung im Bereich der Jugendhil-
fe unter Berücksichtigung der Aspekte 
- Anpassungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung 
- Angebote der Schulsozialarbeit 
- Berücksichtigung von Veränderungen in der Schullandschaft 
 
Tagesbetreuung für Kinder 
 Rechtsanspruchssicherung für u3- und ü3-Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kinderta-
gespflege 
 Weiterentwicklung des Kita-Navigators 
 Qualitätsmanagement in Kindertageseinrichtungen / Kindertagespflege 
Qualitätsdialog im Kontext grundsätzlicher Entwicklungen in der Kindertagesbetreuung 
Erarbeitung einer Gesamtkonzeption zur Qualitätssicherung ab 2015 
 Fachkräftegewinnung  
Umsetzung Praxisintegrierte Ausbildung (PIA), Euregio Projekt 
 Begleitung der städt. Kitas bei der Weiterentwicklung flexibler Betreuungszeiten 
 Umsetzung und Verstetigung der Extrazeit in 11 Projektkindertageseinrichtungen, Werbung 
weiterer Projekteinrichtungen 
 Flüchtlingseinrichtungen - bedarfsgerechte Kitaplätze schaffen 
 
Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit 
 Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Kinder- und Jugendförderplans 
 Jugendratswahl 2015 und Weiterentwicklung des Konzeptes 
 Fortschreibung der Kampagne zur Alkoholprävention des Amtes für Kinder, Jugendliche und 
Familien „VOLL ist OUT“  
 Fortführung des Projektes „problematischer Medienkonsum“ 
 OGS Randzeitenbetreuung – Evaluation und Verstetigung der Modellprojekte 
 Konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendhilfe an Schule 
 Aufbau von kinderpädagogischen Angeboten für Flüchtlingskinder 
 
Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen 
 Rahmenverträge I und II NRW 
- Überbrückung in der rahmenvertragslosen Zeit 
- Konzeptionelle Arbeiten an neuen RV 
 Rückkehrkonzept und Elternarbeit in den stationären HzE mit stationären Trägern entwi-
ckeln/vereinbaren 
 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Optimierung der Verfahrensabläufe (Clearing) 
 Erstellung des HzE-Berichtes 2012 – 2014 
 
4. Ausblick 
 
Mit dem Kinder - und Juge ndhilfereport wird ein Berichtswesen fortgeführt, das systematisch 
Grundinformationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Ken nzahlen 
des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien liefert. Im Sommer 2014 wurde erstmals eine 
überarbeitete Fassung des früheren Geschäftsberichts vorgelegt, in dessen Mittelpunkt die struk-

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V/0960/2014 
 
turelle Überarbeitung und Straffung der Produktüberblicke stand. Die dargestellten Zahlen, D a-
ten, Fakten, Grafiken sowie die bereitgestellten Informationen sollen sich z ukünftig noch mehr in 
die gesamte, für das Amt relevante Berichtsstruktur, d.h. Haushaltsplan (verwaltungsweiter A n-
satz), Kinder- und Jugendhilfereport (amtsbezogener An satz) und Fachberichte (fachbezogener 
Ansatz) einbetten. 
 
Die aktuelle Vorlage informiert nunmehr über einige wichtige Neuerungen (update). Das Ersche i-
nen des neuen Kinder - und Jugendhilfereports und seine Beratung im Ausschuss sind für Frü h-
sommer 2015 geplant. 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlage: 
 
Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien

Amt_51_Organigramm_2014_11_28

4461 Zeichen

Organisation des Jugendamtes
Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) 
wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die 
Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien".
15 Mitglieder 
(mit Stimmrecht)
23 beratende Mitglieder 
(ohne Stimmrecht)
Amtsleiterin
5 Abteilungen
29 Kindertageseinrichtungen
9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit
Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
(§ 71 SGB VIII)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
(§ 70 Absatz 2 SGB VIII)
Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG)
AG 1: Mädchen und Jungen / Gender
AG 2: Kinder- und Jugendarbeit
AG 3: Jugendsozialarbeit
AG 4: Familienförderung
AG 5: Kindertagesbetreuung
AG 6: Erziehungshilfen
Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien
Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen

Amtsleiterin
Anna Pohl
(Stellvertretung: Karl Materla, Bernhard Paschert)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51)
Sekretariat
Petra Karger   
Abteilung 51.2
Kinder- und 
Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit
Leitung: Bernhard Paschert
(Georg Piepel)
Abteilung 51.1
Tagesbetreuung für 
Kinder 
Leitung: Sibylle Kratz-Trutti
(Monika Reuter-Humpohl,
Frank Philipp)
Fachstelle
Städtische Tages-
einrichtungen für Kinder
Leitung: Monika Reuter-Humpohl
Fachstelle Planung, 
Finanzmanagement und 
Betriebskosten 
Kindertageseinrichtungen
Leitung: Frank Philipp
Fachstelle
Elternbeiträge und 
wirtschaftliche Hilfen
Leitung: Gabriele Bauer
Fachstelle
Beratungsstelle
für Kindertagespflege
Leitung: Oliver Heintze
Fachstelle
Jugendhilfe an 
weiterführenden 
Schulen
Leitung: Heike Nees
Fachstelle
Kinder- und Jugend-
förderung / Offene 
Ganztagsschulen
Leitung: Sven Kentrup
Fachstelle
Kinderpädagogik
Leitung: Andreas Garske
Telefon 0251 / 492 5101        
Telefax 0251 / 492 7730
e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de
internet: www.muenster.de/stadt/jugendamt
29 Städtische Kinder-
tageseinrichtungen 
Fachstelle 
Jugendinformations-
und -bildungs-
zentrum - Jib
Leitung: Michael Geringhoff
Jugendhilfeplanung  
Birgit Herdes
Finanzmanagement 
und -controlling,
Ausschuss-
angelegenheiten
Heike Dierks
Verwaltung / 
Organisation
Jochen Detering
Fachstelle
Kinder- und
Jugendeinrichtung 
WUDDI
Leitung: Dieter Schmitz 
Fachstelle 
Stadtteilhaus
Fachwerk 
Gievenbeck / La Vie
Leitung: Alfons Egbert
Fachstelle
Drogenhilfe
Leitung: Georg Piepel
Abteilung 51.4
Familien- und 
Erziehungshilfen
Leitung: Heiner Vogt
(Marie-Theres Petring,
Manfred Julitz)
Fachstelle
Wirtschaftl. Jugendhilfe,
Elterngeld und 
Betreuungsgeld
Leitung: Manfred Julitz
Fachstelle
Beistandschaften,
Unterhaltsvorschussstelle
Leitung: Marie-Theres Petring
Geschäftsstelle Örtliche 
Kommission nach 
§§ 78a ff. SGB VIII
Karin Weinlich
Konzeptionelle
Grundsatz-
angelegenheiten 
Andreas Wildemann
Abteilung 51.5
Controlling und 
zentraler Service
Leitung: Chris Hagel
(Heike Dierks) 
IuK- und 
Gebäudemanagement, 
zentrale Verwaltung, 
Beschaffungen
Informations- und 
Bürgerservice, 
Familienbüro
Koord.: Heidemarie Neumair-Otto, 
Fachstelle 
Stadtteilhaus  
Lorenz-Süd / 37°
Leitung: Berthold Götte
Fachstelle
Jugendhilfe in der 
Primarstufe
Leitung: Edgar Brey
Fachcontrolling
Silke Thesing
Sven Werk
Zentrale Trägerförderung
Anke Landenberger
STADT  MÜNSTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Abteilung 51.3
Kommunaler 
Sozialdienst (KSD)
Leitung: Karl Materla
(Heike Fernholz)
KSD-Bezirk
West
Leitung:
Heike Fernholz
KSD-Bezirk
Nord
Leitung:
Hans Tillack
KSD-Bezirk
Ost/Südost
Leitung:
Claudia Brörmann
KSD-Bezirk
Hiltrup
Leitung:
Rita Kreuchauff
Fachstelle
Präventionsteam,
Schwanger-
schaftsberatung
Leitung:
Brigitte Berghoff
Bezirksüber-
greifende 
Fachdienste
Leitung:
Hermann Sandknop
Adoptiv- und 
Pflegekinder
Annette Tenhumberg
Heimfachdienst
Frank Museler
Vormund-
schaften / 
Pflegschaften
Ralf Geller
Koordination
JGH
Bernhard Gleitz,
Alexander Milic
KSD-Bezirk
Mitte
Leitung: 
Jutta Echelmeyer
Kinderschutz
Udo Hartmann
Betreuung des
Offenen Ganztags
an 44 Schulen
Stand: 28.11.2014
Bundesinitiative 
„Netzwerk Frühe Hilfen“
Elisa Tigger
Britta Paarmann
Modellvorhaben 
„Kein Kind 
zurücklassen!“
Elisa Tigger
Eingliederungs-
hilfen
Reinhold Kauling

Beratungsverlauf (1)

28.01.2015 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0960/2014
Typ
Vorlagen
Datum
09.12.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37