AN/0118/2026
Sicherheitsmaßnahmen im Stadtbezirk – Umsetzungsstand des BV-Beschlusses 2022
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Anfrage der CDU-Fraktion
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CDU-Fraktion in der BV Köln-Lindenthal Aachener Straße 220 50931 Köln cdu-bv3@stadt-koeln.de An den Bezirksbürgermeister Herrn Roland Schüler An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester Köln, den 16. Januar 2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Sicherheitsmaßnahmen im Stadtbezirk – Umsetzungsstand des BV -Beschlusses 2022 (Prüfantrag) und aktueller Anlass Sehr geehrter Herr Schüler, bitte nehmen Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Lindenthal für die Sitzung am 26. Januar 2026. Die Bezirksvertretung Lindenthal hatte bereits am 24. Januar 2022 einen Prüfantrag zur Verbesserung der Sicherheitslage im Stadtbezirk beschlossen. Ziel war es, präventive und ordnungsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, um insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besser zu schützen und das subjektive Sicherheitsgefühl auf Grünflächen und in Parks zu stärken (Schwerpunkt: Jahnwiesen). Vor dem Hintergrund eines aktuellen Vorfalls, über den die Polizei Köln in einer Pressemitteilung vom 10. Januar 2026 berichtet hat, bei dem es im Bereich des Beethovenparks zu mehreren bewaffneten Raubdelikten durch eine Gruppe jugendlicher Täter gekommen ist, bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage auf Grünflächen und in Parks im Stadtbezirk wurden seit dem Beschluss der Bezirksvertretung aus dem Jahr 2022 tatsächlich umgesetzt oder existierten schon (bitte einzeln benennen)? 2. Welche der damals beschlossenen oder in Aussicht gestellten Maßnahmen (u.a. ordnungsbehördliche Partnerschaft) befinden sich noch in Planung, wurden zurückgestellt oder bislang nicht umgesetzt, und aus welchen Gründen? 3. Wie bewertet die Verwaltung vor dem Hintergrund des aktuellen Vorfalls die Wirksamkeit der bislang ergriffenen oder existierenden Maßnahmen? 4. In welcher Form erfolgt derzeit die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Ordnungsdienst, Polizei und ggf. Sozialarbeit/Jugendhilfe (einschl. ordnungsbehördlichen Partnerschaften) im Stadtbezirk und im Bezug auf den Beethovenpark? 5. Sieht die Verwaltung angesichts der aktuellen Entwicklung zusätzlichen Handlungsbedarf und beabsichtigt Maßnahmen, z. B. o durch verstärkte Präsenz von Ordnungsdienst in Zusammenarbeit mit der Polizei, o durch bauliche oder beleuchtungstechnische Maßnahmen, o oder durch präventive sozialpädagogische Angebote? 6. Welche kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen beabsichtigt die Verwaltung oder hält sie für realistisch, um die Sicherheit im Beethovenpark zeitnah zu verbessern? Begründung: Der Beethovenpark ist ein zentraler Aufenthalts- und Erholungsraum für viele Menschen im Stadtbezirk Lindenthal, insbesondere für Familien, Kinder und Jugendliche. Die nun bekannt gewordenen Vorfälle zeigen, dass die Sicherheitslage weiterhin Anlass zur Sorge gibt. Vor diesem Hintergrund ist eine transparente Darstellung des Umsetzungsstands der bereits beschlossenen Maßnahmen sowie eine aktuelle Bewertung durch die Verwaltung erforderlich, um ggf. weitere Schritte politisch beraten zu können. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Olligschläger Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0118/2026
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.01.2026
- Erstellt
- 21.01.2026 09:58