Mandari Insight

2236/2017

Unfallgeschehen, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtgebiet Köln

Mitteilung Ausschuss 08.08.2017

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Anlage 5.2 - Unfallentwicklung 2016 KStA

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Anlage 6.1 - Unfallentwicklung Radfahrer

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Anlage 11.1 - Bahn Köln steht bei rot

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Anlage 2 - Aufstellung tödliche VU 2016

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 5.3 - Illegale Rennen

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Anlage 1.1 - Unfallhäufungen 2016

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Anlage 8 - Unfallentwicklung Senioren

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Anlage 7 - Fahrradquiz 2016

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Anlage 5.1 - Unfallursachen 2016

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Anlage 4 - Getötete Entwicklung

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Anlage 11.2 - Plakat Köln steht bei rot

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Anlage 3 - Schwerverletzte Entwicklung

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Anlage 6.2 - Unfallursachen Radfahrer 2016

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Anlage 10.2 - Bericht Toter Winkel

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Anlage 12 - Verkehrssicherheit für Flüchtlinge

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Anlage 1.2 - Gesamtunfallzahlen 2016

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Anlage 10.1 - Auftakt Toter Winkel

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Anlage 9 - Unfallentwicklung Kinder

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Anlage 5.2 - Unfallentwicklung 2016 KStA

4354 Zeichen

Kölner Stadt-Anzeiger » Köln » Köln: Unfallzahlen auf Rekordniveau

Betrunkene Radfahrer, unaufmerksame Autofahrer
Unfallzahlen in Köln auf Rekordniveau

Von Kl Tim Stinauer [0] 21.02.17, 06:21 Uhr 8

Köln - Besorgniserregend. Vollständig ignorant. Nicht akzeptabel. Mit
deutlichen Worten hat Polizeipräsident Jürgen Mathies bei der Vorstellung
der Unfallstatistik Autofahrer kritisiert, die zu schnell fahren und zu geringen
Abstand halten - sowie Radfahrer, die betrunken unterwegs sind, rote
Ampeln ignorieren oder auf der falschen Seite fahren.

Radfahrer oft Opfer, aber auch Verursacher

Sie alle sind laut Polizei maßgeblich für die kräftig gestiegenen Unfallzahlen
in der Stadt verantwortlich. Knapp 42000 Unfälle ereigneten sich im Vorjahr
in Köln, so viele wie seit mehr als 25 Jahren nicht. Fast 5800 Menschen

wurden verletzt - auch das ein Rekordwert.

Zugleich machte Mathies deutlich, dass die Polizei mit ihren Maßnahmen zur
Unfallbekämpfung in manchen Bereichen am Ende ihrer Möglichkeiten ist.

Die wichtigsten Entwicklungen der Statistik 2016 im
Überblick

Nie wurden bei Unfällen so viele Radfahrer in Köln verletzt wie im Vorjahr:
Fast 1900, das sind 400 mehr als 2015. Vier starben.

Ein Grund für den rasanten Anstieg: In den vergangenen acht Jahren ist die
Zahl der Radfahrer in Köln laut Polizei um 20 Prozent gestiegen. In knapp
mehr als der Hälfte aller Unfälle haben die Radfahrer im Vorjahr die Ursache
selbst gesetzt, berichtet Hermann Schiffer von der Verkehrsdirektion —
meistens, weil sie auf der falschen Straßenseite fuhren oder den Radweg in
falscher Richtung benutzten. „Auffallend viele“ Radfahrer seien betrunken

gewesen.

Radfahrer sollen sich an Regeln halten

„Radfahrer wollen mehr Raum auf der Straße“, stellte Mathies fest, „das ist
auch nachvollziehbar.“ Sie sollten sich andererseits aber auch an die Regeln
halten, forderte der Polizeipräsident. Vor allem von Interessenverbänden wie
etwa der „Critical Mass“-Bewegung wünsche er sich, dass sie in den eigenen
Reihen noch stärker darauf hinwirkten. Kein Verständnis habe er, dass viele
Radfahrer uneinsichtig reagierten, wenn Polizeibeamte sie auf Fehlverhalten
ansprächen.

Mathies kündigte an, Regelverstöße von Radfahrern künftig noch häufiger
kontrollieren und ahnden zu wollen. Zudem soll die Öffentlichkeitskampagne
„Köln steht bei Rot“ auch auf Fahrradfahrer ausgeweitet werden.

Handyverstöße am Steuer

Ein weiterer trauriger Höhepunkt aus der Statistik: Nie hat die Polizei in
Köln so viele Handyverstöße am Steuer gezählt wie im Vorjahr, insgesamt
9400. Das mag vor allem daran liegen, dass die Beamten ihre Kontrollen
verschärft haben. Aber: Zwischen 2008 und heute stieg auch die Zahl der
Unfälle um 75 Prozent, bei denen die Polizei keine klare Ursache feststellen
konnte. Die Beamten vermuten in vielen Fällen, dass der Verursacher vor

dem Aufprall telefoniert oder Textnachrichten getippt hat.

ee 2: POLIZEI
’ ’ Norsrham Werttaiem

Schluss machen,

Lenk dich nicht app.

_ Laim Las, au Obasıne

Aus der Polizei-Kampagne „Lenk dich nicht app“ gegen Handynutzung am Steuer.

„Wir können es nur oft nicht gerichtsfest nachweisen“, sagte Mathies.
Gegensteuern will die Polizei mit der neuen Öffentlichkeitskampagne „Lenk
dich nicht app. Kein Handy am Steuer“ - und mit noch mehr Kontrollen.
Aber nicht nur Smartphones lenken Fahrer ab, ebenso „Körperpflege
während der Fahrt“ und Haustiere im Auto, berichtet Schiffer. In einem Fall
sei es ein Hamster gewesen, der eine Autofahrerin vermutlich derart aus der
Konzentration gebracht hatte, dass sie einen Frontalzusammenstoß
verursachte.

Rudolfplatz und Neumarkt: Es wird weiter
gerast

Im Vorjahr starb kein Mensch in Köln als Folge eines illegalen
Straßenrennens — das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Das war wohl nur
Zufall. Denn gerast wird weiter. Mitten in der Stadt machen die Täter Reise-
zu Rennstrecken, wie Mathies es ausdrückt. Ein Schwerpunkt liegt zum
Beispiel auf der Strecke vom Rudolfplatz zum Neumarkt.

Aber auch auf vielen anderen Straßen fallen Raser mit ihrem
lebensgefährlichem Imponiergehabe auf, berichtet Schiffer. Die Polizei hat
im Vorjahr 57 illegale Autorennen gestoppt. „Wir haben es bei den Fahrern
mit einer neuen Form von Intensivtätern zu tun“, sagt Mathies. Schiffer
versichert: „Wir gehen jedem Zeugenhinweis auf Raser oder Rasertreffpunkte

nach.“

Anlage 6.1 - Unfallentwicklung Radfahrer

486 Zeichen

14 
Verunglückte Rad Fahrende 
Verunglückte Rad Fahrende plus 400 (+27,0%) zum Vorjahr 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     14 
Altersgruppen der Verunglückten 
Kinder 101 
Jugendliche 54 
Junge Erwachsene 215 
Erwachsene 1268 
Senioren 237 
1.466 1.422 1.441 
1.248 
1.501 
1.419 1.341 
1.499 1.480 
1.880 
0
400 
800 
1.200 
1.600 
2.000 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr  2015 Jahr 2016 
Verunglücktenentwicklung im Stadtgebiet Köln

Anlage 11.1 - Bahn Köln steht bei rot

13 Zeichen

esse

gt

aan

Anlage 2 - Aufstellung tödliche VU 2016

3597 Zeichen

Anlage 1 
Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 
1 16.01.2016 03:57 Neustadt-Nord (Innenstadt) Agrippinaufer / Gustav-He inemann-Ufer R (42) - Pkw (19) 1 T (42) - 1 LV (19) R kreuzt unvermittelt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst. 
2 23.02.2016 13:32  Weidenpesch (Nippes) 
Scheibenstraße zirka 100 m westlich der 
Lipizanerstraße R (74) - Pkw (81) 1 T (74) - 1 LV (81) 
R fährt einen Schlenker oder kreuzt unvermittelt vom Gehweg auf 
die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst. 
3 09.03.2016 16:51 Neustadt-Süd (Innenstadt) Bonner Wall 114 F (80) - Lk w (52) 1 T (80) - Lkw (52) 
Lkw kollidiert mit F, der auf die Bonner Straße stürzt und überrollt 
wird. 
4 27.04.2016 13:06 Klettenberg (Lindenthal) Luxemburger Straße / Militä rringstraße Lkw (48) - Kkrad (32) 1 T (32) - 1 LV (48) Lkw stößt Roller an und überrollt den Gestürzten 
5 11.05.2016 07:07 Buchheim (Mülheim) Herler Straße 94 / Haltestelle "H erler Straße" F (38) - StraB (29) 1 T (38) - 1 LV (39) F quert Gleisbereich bei "rot" und wird von StraB erfasst 
6 26.05.2016 16:30 Lindenthal (Lindenthal) Dürener Straße / Militärring straße R (96) 1 T (96) 
R wird von umstürzenden Baum schwer verletzt und verstirbt im 
Krankenhaus 
7 30.05.2016 08:25 Poll (Porz) Im Wasserfeld F (51) - StraB (55) 1 T (51) - 1 LV (55) 
F betritt Gleise ohne auf StraB zu achten und wird von StraB 
erfasst 
8 05.06.2016 14:22 Niehl (Nippes) Neusser Landstraße 16 Pkw (52) 1 T (52) 
Pkw-Fahrer kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einem 
Baum 
9 19.06.2016 13:19 Riehl (Nippes) Riehler Straße Krad (47) - Pkw (26) 1 T (47) - 1 LV (26) 
Krad-Fahrer überschreitet erheblich die zulässige 
Höchstgeschwindigkeit und kollidiert mit ausparkendem Pkw 
10 24.06.2016 13:48 Deutz (Innenstadt) Pfälzischer Ring Pkw (60) 1 T (60) 
Pkw-Fahrerin kommt aus unklarer Ursache von der Fahrbahn ab 
und kollidiert mit Baum 
11 02.09.2016 02:12 Vogelsang (Ehrenfeld) 
Militärringstraße - zwischen Carl-von-Linné-Weg 
und Goldammerweg Krad (19) 1 T (19) 
Krad-Fahrer kommt aus unklarer Ursache von der Fahrbahn ab 
und stürzt 
12 12.09.2016 08:05 Rath/Heumar (Kalk) Lützerathstraße Pkw (52) - Kkrad (63) 1 T (63) Kkrad-Fahrer wird von Pkw gestreift und stürzt 
13 21.09.2016 16:23 Bayenthal (Rodenkirchen) Gustav-Heinemann-Ufer 96 F (27) - StraB (51) 1 T (27) - 1 LV (51) 
F versucht Gleisbereich entgegen Rotsignal zu queren und wird 
von StraB erfasst 
14 11.10.2016 10:34 Eil (Porz) Frankfurter Straße 676 F (81) - Pkw (36) 1 T (81) - 1 LV (36) F quert Fahrbahn und wird von Pkw erfasst 
15 11.11.2016 23:20 Neustadt-Süd (Innenstadt) 
Richard-Wagner-Straße / Aachener Straße - ca. 
50 m hinter Fußgängerquerung F (21) - StraB 1 T (21) 
Alkoholisierter F wird im unbeleuchteten Gleisbett von StraB 
überrollt 
16 28.11.2016 17:33 Riehl (Nippes) 
Amsterdamer Straße - KVB-Haltestelle 
"Amsterdamer Straße" StraB (52) - F (63) 1 T (63) - 1 LV (52) 
F wird wegen eingeklemmter Hand in der Tür von der StraB 
mitgezogen und stürzt. 
17 10.12.12016 20:27 Deutz (Innenstadt) Mindener Straße - Haltestelle "De utzer Freiheit" F (22) - StraB (49) 1 T (22) - 1 LV (49) 
F sucht im Gleisbett nach verlorenem Gegenstand und wird von 
der StraB erfasst 
18 20.12.2016 10:15 Sülz (Lindenthal) Röndorfer Straße / Gottesweg R (81) - Pkw (80) 1 T (81) 
Pkw-Fahrer wird beim Linksabbiegen von der Sonne geblendet und 
übersieht den R auf der Furt. 
F - Fußgänger/-in 
R - Radfahrer/-in 
LV - Leichtverletze/r 
StraB - Straßenbahn 
SV - 
Schwerverletzte/r 
Krad - Motorrad T - Getöte/r 
Kkrad - Mofa, Motorroller 
Tödliche Verkehrsunfälle 2016 im Kölner Stadtgebiet

Mitteilung Ausschuss

18395 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
 
08.08.2017 
Vorlagen-Nummer 
 2236/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 05.09.2017 
 
Unfallgeschehen, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im 
Stadtgebiet Köln 
In der als Anlage 1.1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2016 im Kölner 
Stadtgebiet aufgeführt. Die Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung 
der Anlage 2. Beigefügt wurden als Anlagen 3 bis 12 ebenfalls graphische Darstellungen der Gesam-
tunfallentwicklung besonderer Altersgruppen sowie der Verkehrsgruppe der Radfahrerinnen und Rad-
fahrer. Diese Diagramme  wurden aus dem Verkehrsbericht 2016 der Polizei Köln entnommen. Bei-
gefügt wurde ebenfalls ein Motiv aus der Verkehrssicherheitsarbeit. 
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie 
und Landesplanung vom 09.11.1999 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres-
Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der 
Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. 
die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei-
nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle 
führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden  
Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadensunfälle  
 
Nach der Meldung erfolgt die Diskussion in der Unfallkommission, an der Vertreter des Amtes für 
Straßen und Verkehrstechnik und der Verkehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, des Landes-
betriebs Straßen.NRW, der Bezirksregierung Köln und der KVB AG beteiligt sind. Das Gremium ent-
wickelt hier Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Kreuzungen, die in den Fachäm-
tern geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt werden.  
 
Laut Auskunft der Polizei Köln ereigneten sich im Jahr 2016 in Köln insgesamt 41.880 polizeilich er-
fasste Verkehrsunfälle (Anlage 1.2). Im Jahr 2015 betrug diese Gesamtzahl 40.859 - somit wuchs die 
Gesamtzahl der Unfälle um 2,5 % an. Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 709 Personen schwer ver-
letzt, bei 18 Unfällen verstarb ein Mensch (Anlagen 2 und 3).  
 
Die Verkehrsunfälle mit tragischem Ausgang sind seit dem Jahr 2010 kontinuierlich gesunken. Aus-

2 
 
gehend von 27 Menschen, die 2010 auf Kölner Straßen verstarben, ist eine Reduzierung auf 18 Un-
fallopfer dennoch keine Zahl, die mit dem Begriff „erfreulicher Rückgang“ belegt werden kann. Immer 
noch ist hier jeder Getötete zu viel. Ein unerfreulicher und deutlicher Anstieg war dagegen im Bereich 
der Schwerverletzten zu verzeichnen. Wurden im Jahr 2015 682 Menschen bei Unfällen schwer ver-
letzt erhöhte sich diese Zahl im Jahr 2016 auf 773 Personen und somit um 13,8%.  
 
Im Gesamtunfallbild sind die Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf mangeln-
den Abstand, Fehler beim Abbiegen oder auf Vorfahrtsmissachtungen zurückzuführen. Generell be-
zeichnete die Polizei aber auch die Problematik des Alkohol- oder Drogenmissbrauchs im Straßen-
verkehr und die offensichtlich zunehmende Ablenkung durch Handys oder andere Unterhaltungsme-
dien als Gründe für die steigenden Unfallzahlen (Anlagen 5). 
 
Bei den Unfällen der Kategorie 1 war insbesondere die Gruppe der Fußgängerinnen und Fußgänger 
sowie die der Radfahrerinnen und Radfahrer betroffen. In 2016 ereigneten sich 12 Verkehrsunfälle 
bei denen acht Zufußgehende und vier Radfahrende getötet wurden. Den tragischen Unfällen unter 
Beteiligung von Fußgängerinnen und Fußgängern war in zwei Fällen ein Verstoß gegen ein Rotsignal 
voraus gegangen, Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten in zwei Fällen tödlich, als sie die  
Fahrbahn unvermittelt kreuzten. Eine deutliche Konzentration einer Unfallursache – wie zum Beispiel 
Rotlichtverstöße – war in 2016 bei der Untersuchung der tödlichen Verkehrsunfälle anders als in Vor-
jahren nicht erkennbar. In 2016 waren auch keine Getöteten durch „illegale Autorennen“ zu verzeich-
nen. Die Urheber dieser Unfälle waren mit verkehrstechnischen Maßnahmen, die speziell auf das 
Unterbinden von Rennen zugeschnitten wären, aber auch nur schwer zu treffen. Geeignete Maß-
nahmen zur Bekämpfung der Raserszene konnten daher nur durch die Überwachung und die Kontrol-
len der Verkehrsüberwachung und der Polizei erstellt werden (Anlage 5.3).  
 
Bei der Betrachtung der verschiedenen Verkehrsgruppen soll aufgrund der hohen Unfallbeteiligung 
lediglich auf die Gruppe der Fahrradfahrerinnen und Fahrrdfahrer eingegangen werden (Anlagen 6). 
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer 
um 27%. Waren im Jahr 2015 insgesamt 1.480 Menschen auf dem Fahrrad an Unfällen beteiligt, be-
lief sich diese Zahl in 2016 auf 1.880 (Anlage 6.1).  
 
Die Ursachen für diesen Anstieg waren auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. So ist die Anzahl 
der Radfahrenden seit Jahren in Köln kontinuierlich gestiegen. Dennoch kann dieser Anstieg nicht 
allein ausschlaggebend für die gestiegene Anzahl der Unfälle sein. Bei Betrachtung der Ursachen fiel 
auf, dass bei den Unfällen, die durch Pkw-Fahrerinnen und Pkw-Fahrer verursacht wurden, Fehler 
beim Abbiegen, Missachtungen der Vorfahrt und Fehler beim Ein- und Aussteigen im Vordergrund 
standen. Verursachten Radfahrende einen Unfall, so waren in erster Linie falsche Straßennutzung – 
zum Beispiel Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot – oder Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss 
als Ursache zu nennen (Anlage 6.2). Im Hinblick auf die Ursachen Missachtung der Vorfahrt und Feh-
ler beim Abbiegen optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicher-
heit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. So wurden Schutzstreifen und vorgezogene Auf-
stellbereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt in den Sichtbereich der Pkw-
Fahrerinnen und Pkw-Fahrer zu führen. Tempo 30-Zonen und die Einrichtung von Kreisverkehren 
trugen zusätzlich zu einer Verlangsamung des Verkehrs bei. Problematisch ist bei den aufgetretenen 
Unfällen, dass alle Fehler aller Verkehrsbeteiligten grundsätzlich auf Ursachen zurückzuführen sind, 
die bekannt sind. Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer wissen, dass sie vor dem Rechtsabbiegen den Schul-
terblick durchführen müssen, Radfahrerinnen und Radfahrer wissen, dass auch sie dem Rechtsfahr-
gebot unterliegen und Gehwege nicht befahren dürfen. Diese falschen Verhaltensweisen werden also 
offensichtlich bewusst und vorsätzlich begangen und machen eine mögliche Veränderung im Hinblick 
auf Verkehrssicherheitskampagnen nur schwer umsetzbar. Eine Lösungsmöglichkeit ist hier ein ver-
stärkter Kontrolldruck durch die Polizei, den der scheidende Polizeipräsident Herr Matthies auch be-
reits ankündigte. Als weitere Maßnahme sind aber auch neue Kampagnen – wie beispielsweise zum 
Schulterblick - denkbar.  
 
In 2016 wurden bereits bau- oder verkehrstechnische Maßnahmen in den Unfallhäufungsstellen so-
wie die Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen im Stadtgebiet und verstärkte Kontrollen des 
Fahrradverkehrs durchgeführt. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die 
Aspekte der Verkehrserziehung berücksichtigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2016 wieder dazu

3 
 
auf, sich an dem Quiz „Sicheres Fahrradfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teil-
nehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben 
und unter Beweis zu stellen (Anlage 7 - Quizbogen). An diesem Wettbewerb nahmen in 2016 insge-
samt 1.600 Einzelpersonen und 24 Schulklassen aus 14 Schulen teil. Für die beteiligten Schulen 
wurden neben den eigentlichen Preisen noch Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Einen 
festen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, 
die an zwei Terminen im September 2016 angeboten wurden. Hier hatten die Kölnerinnen und Kölner 
die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im An-
schluss konnten die eventuell festgestellten Schäden in der beteiligten Werkstatt verbilligt beseitigt 
werden. Das Angebot zur Überprüfung erfreute sich an beiden Aktionstagen erheblicher Beteiligung 
der Radfahrerinnen und Radfahrer und so konnten bis zu 200 Personen an einem Tag über die Ver-
kehrssicherheit ihrer Fahrzeuge informiert werden.  
 
Leider stieg in 2016 auch die Unfallbeteiligung der Seniorinnen und Senioren (Personen ab 65 Jahre) 
im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 %:(Anlage 8) Waren in 2015 noch insgesamt 549 Seniorinnen und 
Senioren am Unfallgeschehen beteiligt, belief sich diese Zahl im Jahr 2016 auf 652 (Anlage 11). Den-
noch stieg nur die Gesamtzahl der verunglückten Menschen über 65 Jahren an, wogegen der Anteil 
der schwer verletzten oder getöteten Personen dieser Altersgruppe sank. Wurden in 2015 noch sie-
ben Seniorinnen und Senioren getötet, belief sich diese Zahl im Jahr 2016 auf insgesamt fünf Perso-
nen, wurden in 2015 121 der über 65jährigen schwer verletzt, sank diese Zahl in 2016 geringfügig auf 
119 Seniorinnen und Senioren. Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken 
nimmt eine Seniorenvertreterin regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Stra-
ßenverkehr“ teil, damit Verkehrssicherheitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können. 
Die Etablierung möglicher Kampagnen stellt sich jedoch als problematisch dar, da Menschen dieser 
Altersgruppe aus diversen unterschiedlichen Gründen im Straßenverkehr verunglücken und ihre Er-
reichbarkeit für die Durchführung von Aktionen – anders als bei Schulkindern – wesentlich schwieri-
ger ist. Die Stadt Köln führte auch im Jahr 2016 die Verkehrssicherheitsaktion „Ein zweiter Frühling 
beim Fahrradfahren“ fort, die erstmalig im Jahr 2013 eingerichtet wurde. Auch in diesem Jahr wurden 
den Seniorinnen und Senioren kostenlose Fahrradkurse angeboten. Wer sich auf dem Fahrrad nicht 
mehr sicher fühlte, war dazu aufgerufen, innerhalb eines einwöchigen Kurses und unter Anleitung 
einer diplomierten Fahrradlehrerin seine Fähigkeiten wieder aufzufrischen. Erstmalig fanden nicht nur 
zwei Kurse im linksrheinischen, sondern auch ein Kurs im rechtsrheinischen Stadtgebiet statt. Ange-
boten wurden sie im Mai und Juni 2016 für insgesamt 45 Personen, die mit Spaß und Interesse bei 
der Sache waren. Die Stadt Köln beteiligte sich ebenfalls am „Rollatorentag“, den die Verkehrsver-
bände KVB AG und VRS GmbH im September 2016 erstmalig auf dem Neumarkt durchführten. Hier 
erhielten gehbehinderte Seniorinnen und Senioren wichtige Tipps und Verhaltensregeln zum sicheren 
Umgang mit dem Rollator und zur Nutzung des ÖPNV. 
 
Ein geringer Anstieg von 1,1 % war im Hinblick auf die Kinderunfallbeteiligung zu beobachten. Waren 
im Jahr 2015 371 Kinder an Unfällen beteiligt, erhöhte sich deren Beteiligung auf 375 im Jahr 2016 
(Anlage 9). Tödliche Verkehrsunfälle von Kindern waren seit 2008 erfreulicherweise nicht zu bekla-
gen. Die Stadt Köln unternimmt hier sowohl in der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der 
Verkehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern vermieden 
werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Kooperation mit den Schu-
len. So führt das Amt für Straßen und Verkehrstechnik an jährlich wechselnden Grundschulen im 
Stadtgebiet anlässlich der Einschulung der Schulneulinge („I-Dötzchen“) die „Elternbefragung“ durch. 
Die Eltern der eingeschulten Kinder haben dabei die Möglichkeit, im unmittelbaren Interview Verbes-
serungsvorschläge zum Schulweg abzugeben, die anschließend durch Vertreter des Amtes für Stra-
ßen und Verkehrstechnik geprüft werden. Können sinnvolle Verbesserungen eingerichtet werden, 
erfolgen diese zeitnah. Die Schulen erhalten nach der Prüfung ein Schreiben, aus dem sie ersehen 
können, welche Maßnahmen umgesetzt werden können oder welche Umstände gegen eine Umset-
zung sprechen. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskrei-
ses „Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und engagiert an den 
jeweiligen Projekten.  
 
Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt Köln auch im Jahr 2016 wieder auf die Verkehrssicher-
heitsarbeit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“. Oftmals sind 
sich Radfahrer, Fußgänger oder Inliner der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen

4 
 
fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmer im „Toten Win-
kel“ nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder tragische Unfälle in diesem Zusammenhang. 
Um die Fußgänger und Radfahrer ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu machen, 
wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein, den Transportbotschaftern e.V. und der Polizei eine 
Verkehrssicherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkinder für die speziellen Gefahren im „Toten Win-
kel“ sensibilisiert werden. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Kindern mittels einer 
ausgelegten Plane und eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches demons-
triert. Jedes Kind kann sich anschließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeu-
gen. Neben dieser Demonstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie sie Ge-
fahren im Zusammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können. Im Jahr 2016 wurde 
die Aktion vor insgesamt 204 Schulklassen demonstriert. Es konnten somit rund 5.100 Schülerinnen 
und Schüler erreicht werden. Den Auftakt der Kampagne setzte im März eine gemeinsame Aktion der 
beteiligen Partner auf dem Gelände der Rennbahn. Wegen der regen Pressebeteiligung konnten 
auch über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weitere Bürgerinnen und Bürger über den Toten Win-
kel informiert werden (Anlagen 10).  
 
Die Beteiligung an der Kampagne „Köln steht bei Rot“ wurde im Jahr 2016 ebenfalls fortgesetzt. Unter 
der Federführung der Kölner Verkehrs-Betriebe AG und unter Beteiligung der Stadt Köln, der Polizei 
und der Verkehrswacht wurden lebende „Ampelmänner“ im Stadtgebiet eingesetzt. Die nach ihren 
elektronischen Vorbildern vollständig rot oder grün bekleideten Personen unterstützten die eigentli-
chen Signale pantomimisch. Sie hielten Fußgängerinnen und Fußgänger, die offensichtlich die Fahr-
bahn bei „rot“ betreten wollten, durch energische Zeichen ab und ermunterten genauso Zufußgehen-
de, die bei grün queren wollten. Die Beteiligten schmunzelten über die sympathischen Akteure, wur-
den aber auch gleichzeitig an die Bedeutung der Signalanlagen und an die Notwendigkeit derer Be-
achtung erinnert. Die KVB AG beklebte im Sommer 2016 eines ihrer Fahrzeuge mit den Bildern der 
beiden Akteure und warb erneut um die Beachtung der Rotsignalisierung. Diese Forderung wurde 
auch im Februar und Oktober 2016 zusätzlich durch die Plakatkampagne der Stadt Köln unterstützt 
(Anlagen 11).  
 
Im Hinblick auf eine neue Art von „Verkehrsneulingen“ schlug die Verwaltung ebenfalls neue Wege 
ein. Seit den Flüchtlingswellen der letzten Jahre wurde der Ruf nach Verkehrssicherheitsaktionen für 
Flüchtlinge immer lauter. Viele der neu Eingereisten sind mit der Problematik des Großstadtverkehrs 
nicht vertraut und so sind gefährliche Situationen möglich. Die bisherigen Unfallstatistiken gaben zwar 
noch keine Hinweise auf verstärkte Unfallbeteiligungen der Neu-Kölnerinnen und –Kölner, dennoch 
waren laut Einschätzung der Stadtverwaltung neue Kampagnen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit 
und der Integration geboten. 
 
1. Fußgängeraktion – „Die ersten Schritte“ 
Seit Juni 2016 veranstaltete der Arbeitskreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ daher Schulungen in den 
Flüchtlingsunterkünften Ringstraße und Eygelshovener Straße in Köln Rodenkirchen. Bei insgesamt 
vier Terminen wurden Eltern und Kindern die Grundlagen der Verkehrsregeln vermittelt. Bewusst ori-
entierte sich der Arbeitskreis hier an der Verkehrsgruppe der Zufußgehenden, da damit die grundle-
genden Mobilitätsbedürfnisse und die allereinfachste Teilnahme am Straßenverkehr angesprochen 
wurden. Jeder kann überall zu Fuß unterwegs sein – ein Hilfsmittel wird nicht benötigt. Daher ist es 
besonders wichtig, die Regeln für die Fußgängerinnen und Fußgänger im Gastland zu kennen. Der 
theoretische Unterricht, der mit Unterstützung eines Dolmetschers abgehalten wurde, wurde mit ei-
nem Spaziergang im Umfeld der Flüchtlingsheime abgeschlossen. Hier hatten die Eltern mit ihren 
Kindern die Gelegenheit, das soeben Gehörte oder Gelernte im Verkehrsraum kennenzulernen und 
somit dann aktiv zu erfahren.  
 
2. Radfahreraktion – „Integration auf zwei Rädern“ 
In Kooperation mit dem Caritas-Verband ermöglichte das Amt für Straßen und Verkehrstechnik fünf-
zehn Frauen die Teilnahme an einem Fahrradkurs für Anfängerinnen.  
Am Freitag, dem 01.07.2016 startete in der Jugendverkehrsschule Köln-Nippes der Fahrradkurs, bei 
dem fünfzehn Frauen die Möglichkeit hatten, das Fahrradfahren zu erlernen. Die Kurse wurden von 
einer diplomierten Fahrradlehrerin geleitet und fanden auf dem geschützten Gelände der Jugendver-
kehrsschule statt, wo die Frauen Gelegenheit hatten, in Ruhe die ersten Schritte auf dem Fahrrad zu

5 
 
trainieren. Die Kurse fanden für die Dauer von zehn Wochen jeweils freitags für zwei Stunden statt 
(Anlage 12).  
 
Die Stadt Köln sieht in der Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen im Straßenverkehr einen 
wichtigen Schritt in der Integration. Insbesondere richtet sie sich in diesem Bereich an die Flüchtlings-
frauen, da ihnen auch verstärkt die neuen Möglichkeiten und Freiheiten der neuen Heimat vermittelt 
werden sollen und das Fahrrad hier ein wichtiger Bestandteil sein kann. 
 
gez. Blome

Anlage 5.3 - Illegale Rennen

937 Zeichen

20.02.2017 Verkehrsunfallentwicklung 2016 14 
Bilanz „Projekt Rennen“ 2016 
v Projekt Rennen: 
Ø 57 illegale Autorennen 
Ø mit 92 festgestellten Verstößen 
v erfreulicherweise mussten wir im Jahr 2016 keinen Verkehrsunfall verzeichnen, bei dem ein 
Mensch in Folge eines illegalen Autorennens starb; eine Person wurde im Zusammenhang mit 
einem illegalen Kraftfahrzeugrennen schwer verletzt 
v wir haben nach wie vor Feststellungen zu massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen, 
Provokations- und Imponierverhalten sowie einzelnen „Renntätigkeiten“ 
v von dieser Szene gehen erhebliche Gefahren für die Gesundheit und das Leben, vor allem für 
unbeteiligte Verkehrsteilnehmer aus 
v neben den Überwachungsmaßnahmen wurden die Erkenntnisse zur Rennszene weiter ausgebaut; 
die Arbeit mit Netzwerkpartnern vertieft 
v die Polizei Köln wird weiterhin zielgerichtet gegen dieses Verhalten vorgehen und jegliche Verstöße 
konsequent verfolgen

Anlage 1.1 - Unfallhäufungen 2016

5760 Zeichen

Unfallhäufungsstellen 2016 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 
Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      
1 - 4 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit Fuß- 
gängern 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit 
Rad- 
fahrern 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/      LV - Leicht- 
verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind 
erfolgt 
Maß-nahmen 
in Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
1 Olpener Straße / Burgstraße / Höhenberger Straße Höh enberg (Bezirk 8) 4 0 1 6 LV X
2 Venloer Straße / Kolkrabenweg / Westendstraße Vogelsang (Bezirk 4) 10 0 1 1 SV, 7 LV X
3
Bergisch Gladbacher Straße / Maria-Himmelfahrt-Straße 
/ Schnellweider Straße Holweide (Bezirk 9) 5 0 1 1 LV X
4 Aachener Straße / Kitschburger Straße / Maarweg Brau nsfeld (Bezirk 3) 6 1 0 7 LV X
5 Kölner Straße / Gilgaustraße 
Gremberghoven (Bezirk 
7) 7 3 0 10 LV X
6 Berliner Straße / Neurather Ring Mülheim (Bezirk 9) 4 0 0 1 SV, 1 LV X
7 Militärringstraße / Berrenrather Straße Sülz (Bezirk  3) 9 1 3 8 LV X
8 Ostheimer Straße / Homarstraße Vingst (Bezirk 8) 4 3 2 1 SV, 4 LV X
9 Bergisch Gladbacher Straße / Herler Ring Buchheim (B ezirk 9) 9 0 0 1 SV, 10 LV X
10 
Deutz-Mülheimer-Straße / Messe-Kreisel / Pfälzischer 
Ring Deutz (Bezirk 1) 21 1 1 1 SV, 16 LV X
11 Butzweiler Straße / Peter-Michels-Straße Ossendorf ( Bezirk 4) 5 1 2 5 LV X
12 Venloer Straße / Auf dem Paulsacker 
Bocklemünd / 
Mengenich (Bezirk 4) 8 0 0 1 SV, 5 LV X
13 Deutzer Ring / Im Hasental Deutz (Bezirk 1) 5 0 0 9 LV X
14 Am Südpark / Leyboldstraße / Pferdmengesstraße Marie nburg (Bezirk 2) 4 0 0 4 LV X
15 Eifelplatz Neustadt-Süd (Bezirk 1) 6 0 3 3 LV X
16 Venloer Straße / Bismarckstraße 
Neustadt-Nord (Bezirk 
1) 7 2 6 1 SV, 6 LV X
17 Subbelrather Straße / Ehrenfeldgürtel Ehrenfeld (Bez irk 4) 11 0 7 13 LV X
18 Liburer Landstraße / Weilerhöfe Libur (Bezirk 7) 4 0 2 1 SV, 3 LV X
19 Steinstraße / Hohenstaufenstraße Porz (Bezirk 7) 4 0 0 5 LV X* 
20 Venloer Straße / Anschlussstelle Bocklemünd-Ost 
Bocklemünd - 
Mengenich (Bezirk 4) 9 0 0 1 SV, 7 LV X
21 Aachener Straße / Vogelsanger Weg Junkersdorf (Bezirk 3) 8 1 0 3 SV, 6 LV X

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      
1 - 4 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit Fuß- 
gängern 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit 
Rad- 
fahrern 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/      LV - Leicht- 
verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind 
erfolgt 
Maß-nahmen 
in Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
22 Berliner Straße / Höhenhauser Ring Mülheim ( Bezirk 9) 5 0 3 5 LV X
23 Ostheimer Straße / Burgstraße / Kuthstraße Vingst ( Bezirk 8) 4 1 2 1 SV, 2 LV X
24 Venloer Straße / Äußere Kanalstraße Ehrenfeld (Bezir k 4) 8 2 2 1 SV, 8 LV X
25 Aachener Staße / Brabanter Straße / Flandrische Straße Neustadt-Süd (Bezirk 1) 4 1 1 6 LV X
26 Kölner Straße / Dieselstraße / Ottostraße Lövenich ( Bezirk 3) 4 0 1 1 SV, 3 LV X
27 Bonner Straße / Koblenzer Straße Bayenthal (Bezirk 2) 8 0 7 8 LV X
28 Hohenstaufenring / Jahnstraße / Zülpicher Platz Neus tadt-Süd (Bezirk 1) 7 1 6 2 SV, 5 LV X
29 Bergisch Gladbacher Straße / Zehntstraße Mülheim (Be zirk 9) 3 0 1 3 LV X
30 
Frankfurter Straße / Höhenberger Ring / Höhenberger 
Straße Höhenberg (Bezirk 8) 11 0 0 1 SV, 13 LV X
31 Am Schnellert / Poller Kirchweg Deutz (Bezirk 1) 3 0 0 1 SV X
32 Konrad-Adenauer-Ufer / Kunibertklostergasse Altstadt -Nord (Bezirk 1) 3 0 0 1 SV, 3 LV X
33 Venloer Straße / Brüsseler Straße / Spichernstraße 
Neustadt-Nord (Bezirk 
1) 5 1 3 6 LV X
34 Chlodwigplatz gesamt Neustadt-Süd (Bezirk 1) 9 3 2 10 LV X
35 
Östlicher Zubringerstraße / Deutz-Kalker-Straße / 
Opladener Straße Deutz (Bezirk 1) 12 1 5 2 SV, 10 LV X
36 Niehler Straße / Friedrich-Karl-Straße Niehl (Bezirk  5) 9 1 3 1 SV, 6 LV X
37 Vorgebirgstraße / Bonner Wall Neustadt-Süd (Bezirk 1 ) 6 2 1 1 SV, 6 LV X
38 Ringstraße / Siegfriedstraße / Rotterbergstraße 
Rodenkirchen ( Bezirk 
2) 3 2 1 1 SV, 3 LV X
39 Kirchweg / Birkenallee Junkersdorf (Bezirk 3) 3 0 1 1 SV, 1 LV X
40 Butzweiler Straße / Franziska-Anneke-Straße Ossendor f (Bezirk 4) 5 1 1 1 SV, 4 LV X* 
41 Aachener Straße / Militärringstraße Braunsfeld (Bezi rk 3) 4 0 4 1 SV, 3 LV X
42 Liebigstraße / Geldernstraße / Osterather Straße 
Bilderstöckchen (Bezirk 
5) 5 0 1 1 SV, 3 LV X
43 Vitalisstraße / Girlitzweg Vogelsang (Bezirk 4) 4 0 2 4 LV X
44 Neumarkt gesamt Altstadt-Süd (Bezirk 1) 15 8 5 3 SV, 13 LV X

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      
1 - 4 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit Fuß- 
gängern 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit 
Rad- 
fahrern 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/      LV - Leicht- 
verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind 
erfolgt 
Maß-nahmen 
in Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
45 
Zoobrücke - Fahrtrichtung Osten linkes Rheinufer bis 
Abfahrt Messe-Deutz Neustadt-Nord / Deutz 15 0 2 4 SV, 14 LV X
46 Bensberger Straße / Anschlussstelle Königsforst Nord Eil (Bezirk 7) 4 0 0 1 SV, 2 LV X
47 Olpener Straße / Ostmerheimer Straße Merheim (Bezirk  8) 6 1 1 1 SV, 7 LV X
48 
Frankfurter Straße / Anschlussstelle Gremberghoven 
Nord / Rather Straße 
Gremberghoven (Bezirk 
7) 8 0 1 4 LV X
49 Istanbulstraße / Marie-Curie-Straße Kalk (Bezirk 8) 3 0 0 2 LV X
50 
Weißhausstraße / Rhöndorfer Straße / Pohligstraße / 
Rudolf-Amelunxen-Straße Sülz (Bezirk 3) 10 1 6 0 SV, 12 LV X
51 Gottesweg / Rhöndorfer Straße Sülz (Bezirk 3) 4 0 4 1 T, 1 SV, 3 LV X
52 
Kölnstraße / Am Feldrain / Sürther Straße / 
Wattigniestraße Sürth (Bezirk 2) 5 0 1 0 SV, 7 LV X
* mobile Geschwindigkeitskontrollen

Anlage 8 - Unfallentwicklung Senioren

590 Zeichen

13 
Verunglückte Senioren 
Verunglückte Senioren plus 103 (+18,8%) zum Vorjahr 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     13 
Verkehrsbeteiligung der 
Unfallverursacher 
mot. Zweiräder 19 
PKW 362 
Busse 27 
LKW 152 
Rad Fahrende 59 
zu Fuß Gehende 152 
489 
545 
513 503 
598 
521 517 
568 549 
652 
99 114 127 107 
139 
110 84 112 121 119 
14 7 5 8 6 16 11 7 9 5
0
100 
200 
300 
400 
500 
600 
700 
800 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr  2015 Jahr 2016 
Verunglückte Senioren im Stadtgebiet Köln davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt

Anlage 7 - Fahrradquiz 2016

7512 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin           
 
Das Fahrradquiz 2016 – „Aufsteigen – Losfahren – Spaß haben“ – Runde 11  
 
„Radfahren macht Spaß, hält mich gesund und schont die Umwelt!“ – „Radfahrer sind rücksichtslos und gefährden sich und andere“ 
– zwei widersprüchliche Aussagen zum selben Thema. Fest steht aber: Ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr 
funktioniert nur dann, wenn alle die Regeln kennen und beachten! Manchmal ist das im Alltag aber anders. Liegt es daran, dass 
wichtige Neuerungen, die insbesondere das Radfahren betreffen, nicht bekannt sind? Das Sprichwort sagt „Radfahren verlernt man 
nicht“ – aber wie verhält es sich mit den Regelkenntnissen? 
 
Pünktlich zur Radsaison 2016 haben Sie wieder die Möglichkeit, Ihr Wissen zu den Radverkehrsregeln zu überprüfen. Ihr Gewinn? 
Ein Zuwachs an Sicherheit und Verständnis und vielleicht sogar einer unserer tollen Preise!  
  
Im folgenden Text finden Sie zehn  wichtige Fragen zum Radverkehr. Hier muss nicht nur eine  Antwort richtig sein, sondern es 
können auch mehrere  richtige Antworten möglich sein. Alle vollständig richtig ausgefüllten Bögen nehmen nach dem 
Einsendeschluss am 31.05.2016  (Poststempel) an der Verlosung von drei tollen Gewinnen teil. Mit ein wenig Glück können Sie 
sich dieses Jahr über eine dreitägige Reise auf dem Rurufer-Radweg in der Nordeifel (inclusive drei Übernachtungen mit 
Frühstück und Gepäcktransfer) für zwei Personen, ein Original Hollandrad oder einen Gesundheits-Tag im Neptunbad für 
zwei Personen freuen!  
 
Teilnahmeberechtigt sind alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer über 12 Jahre , mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.  
 
Im Internet finden Sie das Quiz und weitere interessante Informationen zum Radfahren unter  
www.stadt-koeln.de/radfahren   
 
1. Am Anfang war der Check 
Frühjahr, Radfahrzeit und ich hole das Rad (kein Rennrad) aus dem 
Keller. Aufpumpen, aufsteigen, losfahren ….? Nein, so  einfach geht 
das doch nicht. Ich darf nicht losfahren, wenn 
 die Vorderbremse defekt ist.  
 ich keinen Dynamo habe und die Batterieleuchte nicht finden 
kann. 
 die Gangschaltung nicht funktioniert. 
 
 
2.) Radwege und Radwege… 
 
Ein breiter Radweg neben der Fahrbahn – es fehlen nur die blauen 
Radwegschilder. Als Radfahrerin oder Radfahrer 
 muss ich hier auf dem Radweg fahren, da er baulich getrennt 
und eingefärbt ist. Das hat mit Schildern nichts zu tun! 
 kann ich – wie immer, wenn die blauen Radwegschilder nicht 
vorhanden sind – zwischen Fahrbahn und Radweg wählen. 
 
 
3.) Schweigen ist Silber und Reden kostet Gold?  
Losgeradelt – aber ich schaffe es nicht mehr pünktlich. Also zücke 
ich mein Handy, um ganz kurz zu telefonieren  und der freundliche 
Polizist, der an Ecke steht, weist mich darauf hin, 
 dass das kein Problem ist. Jeder kann schließlich auch mit nur 
einer Hand am Lenker sicher fahren. 
 dass Telefonieren auf dem Rad nur mit Freisprecheinrichtung 
erlaubt ist. Wer die nicht hat, muss anhalten und das Gespräch 
im Stehen führen! 
 dass ich beim Radfahren nur eine SMS verschicken darf!  
4.) Hinten anstellen?  
Mist – eine ganze Auto-Kolonne steht vor der roten Ampel und 
ich bin in Eile. Ich würde ja jetzt gerne rechts an den Autos vorbei 
fahren und mich „vorne anstellen“. Wenn ich nur wüsste, ob ich 
das darf? 
 Wenn die Autos stehen (und nicht etwa rollen) und 
zwischen den Fahrzeugen und dem Bordstein genügend 
Platz ist, darf ich langsam und vorsichtig rechts vorbei 
fahren. 
 Aus Gründen der Gerechtigkeit dürfen wartende Autos nie 
rechts überholt werden! 
 Natürlich darf ich das! Die im Auto müssen für 
Radfahrerinnen und Radfahrer sogar eine „Gasse“ bilden.  
 
 
5.) Rücksichtsvoll miteinander 
 
In dieser Fußgängerzone ist das Fahrradfahren erlaubt. Aber – 
darf ich das immer und vor allem, so schnell wie ich will?  
 Klar – ich kurve zügig um alle, die zu Fuß unterwegs sind 
herum und wenn es voll ist, klingele ich mir den Weg frei! 
 Nein – auf dem Fahrrad bin ich nur „Gast“ im Bereich der 
Fußgängerinnen und Fußgänger. Ich darf sie weder 
behindern noch gefährden! 
 Generell darf ich nur im Schritttempo fahren und muss 
möglicherweise auch – wenn viele zu Fuß unterwegs sind – 
mein Fahrrad schieben.

6.) Gut im Blick 
 
Mittlerweile werden die alt hergebrachten Radwege immer 
häufiger durch Schutzstreifen ersetzt. Das hat zum Beispiel den 
Vorteil, dass die Menschen auf dem Fahrrad besser von anderen 
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gesehen 
werden. Aber auch hier gibt es Regeln: 
 Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen den Streifen zum 
Linksabbiegen und zum Überholen verlassen. 
 Autofahrerinnen und Autofahrer dürfen ihr Fahrzeug ganz 
kurz abstellen, um schnelle Erledigungen zu machen 
(Brötchenholen, fix zur Bank etc.). 
 Autofahrerinnen und Autofahrer dürfen den Streifen im 
Ausnahmefall überfahren, wenn sie den Radverkehr nicht 
behindern. 
 
 
7.) Rundkurs 
Fahre ich mit dem Rad durch die Stadt, durchfahre ich immer 
wieder Kreisverkehre. Hier ist für mich wichtig, dass ich  
 wie alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und 
Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt der Fahrzeuge im Kreisel 
beachte! 
 nicht am Rand des Kreisverkehrs, sondern lieber in der 
Fahrbahnmitte fahre. So werde ich besser wahrgenommen! 
 mich bei der Einfahrt nicht neben Fahrzeuge im Kreisel 
schiebe, da die anderen Fahrerinnen und Fahrer dann bei 
der Ausfahrt nicht mit mir rechnen.  
 
 
8.) Vorfahrt und Geisterfahrt 
 
Die Fahrerin oder der Fahrer des roten Pkw muss die Vorfahrt 
gegenüber dem Autoverkehr auf der Fahrbahn achten. Was ist 
aber mit den Radfahrerinnen und Radfahrern auf dem Radweg? 
 Der Radverkehr, der den Radweg in der vorgegebenen 
Fahrtrichtung befährt, hat Vorfahrt. 
 Radfahrerinnen und Radfahrer, die den Radweg entgegen 
der erlaubten Fahrtrichtung befahren, haben ebenfalls 
Vorfahrt. Sie bringen sich aber in erhebliche Unfallgefahr! 
 Die Fahrerin oder der Fahrer des roten Pkw hat gegenüber 
dem Radverkehr Vorfahrt.  
 
9.) Chefsache Fahrrad 
 
Hier sind die Menschen auf dem Fahrrad tonangebend – sie 
dürfen auch immer nebeneinander fahren. Autofahrerinnen und 
Autofahrer spielen hier nur die zweite Geige und für sie gilt: 
 Ich darf nicht schneller als 30 km/h fahren. 
 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer dürfen weder 
gefährdet noch behindert werden. 
 Radfahrerinnen und Radfahrer haben immer die Vorfahrt. 
 
 
10.) Ende gut, alles gut 
Nach der ganzen Fahrerei brauche ich dringend etwas zu trinken! 
Aber auch wenn es jetzt schnell gehen soll, parke ich doch mein 
Fahrrad „richtig“ und das ist  
 überall – mein Rädchen stört ja wohl keinen! 
 im Bereich von Gehweg, Plätzen oder Fußgängerzonen, 
wenn ich damit keine Fußgängerinnen und Fußgänger, 
Personen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen behindere. 
 nur da, wo spezielle Vorrichtungen – z. B. Fahrradbügel – 
zeigen, dass das so gewollt ist.  
 
 
Haben Sie alle Fragen beantwortet? Sehr schön! Dann ab die 
Post an die Stadt Köln (Amt für Straßen und Verkehrstechnik  - 
660/12 , Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln - Fax. Nr. 0221/221-
27801; Email: 66poststellefahrradquiz@stadt-koeln.de) und 
mit etwas Glück heißt die glückliche Gewinnerin oder der 
glückliche Gewinner: 
 
Vorname und 
Name 
 
Geburtsdatum   
Adresse   
 
 
Telefon   
Schule,  
Klasse, Lehrer 
Nur bei angemeldeten Schulklassen:  
 
Dieses Quiz wird freundlich unterstützt von

Anlage 5.1 - Unfallursachen 2016

390 Zeichen

7
Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Verunglückten 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     7
173 
365 
764 
435 
671 
261 261 
347 347 
0
100 
200 
300 
400 
500 
600 
700 
800 
900 
34 32 51 -8 61 30 23 29 3 
Alkohol Geschwin- 
digkeit 
Abstand Vorfahrt 
(ohne 
Rotlicht) 
Abbiegen Rotlicht Staßen- 
nutzung 
Fehler 
 von 
 zu Fuß 
Gehenden 
Fehler 
ggü. 
zu Fuß 
Gehenden 
2014 2015 2016

Anlage 4 - Getötete Entwicklung

377 Zeichen

8
Getötete Personen 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     8
Altersgruppen der Getöteten 
Kinder 0 
Jugendliche 0 
Junge Erwachsene 3 
Erwachsene 10 
Senioren 5 
25 
19 
10 
27 26 
24 
21 
19 19 18 
0
5
10 
15 
20 
25 
30 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr  2015 Jahr 2016 
Verunglücktenentwicklung (Getötete) im Stadtgebiet Köln

Anlage 11.2 - Plakat Köln steht bei rot

62 Zeichen

Köln steht bei Rot. 
Du gehörst dazu!
Foto: Christoph Seelbach

Anlage 3 - Schwerverletzte Entwicklung

486 Zeichen

9
Schwerverletzte Personen 
Schwerverletzte 
plus 86 (+13,8%) zum Vorjahr 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     9
Altersgruppen der Schwerverletzten 
Kinder 46 
Jugendliche 16 
Junge Erwachsene 79 
Erwachsene 449 
Senioren 119 
680 
647 650 621 
680 
619 
563 
641 623 
709 
-50 
50 
150 
250 
350 
450 
550 
650 
750 
850 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr  2015 Jahr 2016 
Verunglücktenentwicklung (Schwerverletzte) im Stadtgebiet Köln

Anlage 6.2 - Unfallursachen Radfahrer 2016

477 Zeichen

20.02.2017 Verkehrsunfallentwicklung 2016 8
Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit verunglückten 
Rad Fahrenden 
334 
229 
159 
107 107 
41 49 62 
207 
44 
100 
260 
0
50 
100 
150 
200 
250 
300 
350 
400 
Abbiegen Vorfahrt Ein-/Ausst. Einf. 
fließ. 
Verkehr 
Fehler 
von 
Fußgängern 
Abbiegen Vorfahrt Rotlicht Straßen- 
nutzung 
Fehler 
ggü. 
Fußgängern 
Alkohol/ 
BTM 
sonstige 
Urs. und 
alleinbeteiligt 
Ursachen zum Nachteil von Rad Fahrenden Ursachen von Rad Fahrenden

Anlage 10.2 - Bericht Toter Winkel

72 Zeichen

Auszug aus der Berichterstattung des Kölner Stadtanzeigers vom März 2016

Anlage 12 - Verkehrssicherheit für Flüchtlinge

72 Zeichen

Auszug aus der Berichterstattung der Kölnischen Rundschau vom 12.07.2016

Anlage 1.2 - Gesamtunfallzahlen 2016

655 Zeichen

22.06.2017 Verkehrsunfallentwicklung 2016 2
Stadtgebiet Köln plus 1.022 (+2,50%) zum Vorjahr, 
Stadtgebiet Leverkusen plus 25 (+0,45%) zum Vorjahr 
Verkehrsunfallentwicklung (Alle Kategorien) 
4.986 4.611 4.587 4.959 5.046 5.146 5.128 5.182 5.615 5.640 
38.209 
35.211 33.474 
37.807 39.252 39.138 39.354 38.299 40.859 41.880 
43.195 
39.822 38.061 
42.766 44.298 44.284 44.482 43.481 
46.474 47.520 
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
35.000 
40.000 
45.000 
50.000 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2 012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016 
Verkehrsunfälle Stadtgebiet Leverkusen Verkehrsunfälle Stadtgebiet Köln

Anlage 9 - Unfallentwicklung Kinder

572 Zeichen

11 
Verunglückte Kinder 
Verunglückte Kinder plus 4 (+1,1%) zum Vorjahr 
Verkehrsunfallentwicklung 2016     11 
Verkehrsbeteiligung der 
Unfallverursacher 
mot. Zweiräder 2 
PKW 199 
Busse 11 
LKW 72 
Rad Fahrende 69 
zu Fuß Gehende 72 
472 
393 401 
377 363 373 371 
344 
371 375 
67 50 60 53 56 63 51 48 48 46 
2 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0
50 
100 
150 
200 
250 
300 
350 
400 
450 
500 
Jahr 2007 Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr  2015 Jahr 2016 
Verunglückte Kinder im Stadtgebiet Köln davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt

Beratungsverlauf (1)

05.09.2017 Verkehrsausschuss
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2236/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.08.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27