3065/2023
Bericht über das Projekt „Rotterdam meets Cologne" am 28.-29. August 2023 in Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle I/I-3 Vorlagen-Nummer 06.10.2023 3065/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 27.11.2023 Bericht über das Projekt „Rotterdam meets Cologne" am 28.-29. August 2023 in Köln Anlässlich der 65-jährigen Städtepartnerschaft zwischen den Städten Rotterdam und Köln, hat Stadtdirektorin Andrea Blome zu einem kriminalpräventiven Austausch am 28./29. August 2023 in Köln eingeladen. Bereits im Oktober 2019, dem Gründungsjahr des Zent rums für Kriminalprävention und Sicherheit (I/3), waren Stadtverwaltung und Polizei Köln mit einer Delegation vor Ort in Rotterdam, um sich zum Themenkomplex „Kriminalprävention und Sicherheit“ auszutau- schen. Das Programm beinhaltete u. a. folgenden Themen : - Einführung in „Safety & Security“ der Stadt Rotterdam - Besichtigung des Historischen Rathauses unter Sicherheitsgesichtspunkten - Präventive Maßnahmen im öffentlichen Raum gegen Terrorismusanschläge Das Kölner Programm legte im August den Fokus auf de n Kriminalpräventiven Rat Köln als gemeinsame Geschäftsstelle zwischen Stadt und Polizei sowie die enge Zusammen- arbeit mit Kölner Netzwerkpartner*innen und Ordnungspartnerschaften. Zur Veranschaulichung fanden folgende Ortsbesichtigungen unter Beteiligung von Kol- leg*innen des Drogenkonsumraums/ ASC/ B.O.J.E, des Amts für öffentliche Ordnung, des Amts für Kinder, Jugend und Familie/ Jugendgerichtshilfe und der Info - und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) sowie Vertretenden der Staatsanwaltschaft, Polizei und KVB statt: „Deine Anlaufstelle“ Es erfolgte eine Begehung des Neumarkts und Vorstellung des Aufgaben - und Wirkungs- bereichs der Kümmer*innen von Stadt und KVB als zentrale Ansprechpersonen bei Prob- lemen und Beschwerden auf dem Platz. Ebenso wu rde der Drogenkonsumraum des Ge- sundheitsamtes als eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Neumarkt besucht. Anlaufstelle Dom Die Anlaufstelle als Ordnungspartnerschaft wurde anhand von Erfahrungsberichten der täglichen Herausforderungen und einer Darstellung der Vorgehensweisen seitens der Po- lizei und des Ordnungsdienstes präsentiert. 2 Kölner Haus des Jugendrechts (HdJ) Das HdJ als direkte Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Stadt (Jugendgerichts- hilfe), Polizei und Staatsanwaltschaft zum Schutz vor weiterer Gefährdung sowie Vermei- dung von Jugendstrafe von jugendlichen Straftäter*innen (14 -20 Jahre) wurde vorgestellt; ebenso erfolgte eine Darstellung des Präventivprojekts „Kurve kriegen“ (8 -15 Jahre) als Landesinitiative. NS-Dokumentationszentrum Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) berichtete mit Praxisbeispie- len aus der Präventionsarbeit mit Jugen dlichen und anschließender Führung durch das NSDOK. Als Teil des Rahmenprogramms begrüßte Bürgermeister Dr. Ralf Heinen die Delegation zu Beginn stellvertretend für Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Muschelsaal des Historischen Rathauses. Stadtdire ktorin Andrea Blome beteiligte sich zum Programmstart des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit. Während des anderthalbtägigen Aufenthalts fand ein außerordentlich guter Austausch zwischen allen Beteiligten statt, so dass in Zukunft eine noch eng ere Zusammenarbeit zum Thema Kriminalprävention und Sicherheit zwischen den Städten angestrebt wird: Das Büro Europa und Internationales im Amt der Oberbürgermeisterin erwartet den Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb am 29. November 2023 in Köln, der an den Austausch gerne anknüpfen möchte. Dazu ist mit der Polizei ein gemeinsamer Ortstermin zum Themenkomplex Kriminalität, Drogenkonsum und Obdachlosigkeit sowie „Kameras in der Öffentlichkeit“ in Vorbereitung. Weiterhin besteht ein Austausch zum Aufru f des EU -Förderprogramms „Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV), von Projektvorschlägen zum Thema Kommunale Partner- schaften mit dem Ziel der „Förderung des Austauschs zwischen Bürger*innen verschiede- ner Länder, insbesondere durch kommunale Partners chaften (Städtepartnerschaften), um ihnen praktische Erfahrungen mit dem Reichtum und der Vielfalt des gemeinsamen Erbes der Union zu vermitteln und ihnen bewusst zu machen, dass diese die Grundlage für eine gemeinsame Zukunft bilden.“ Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3065/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 06.10.2023
- Erstellt
- 24.09.2023 07:39