2545/2021
Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43 in 50769 Köln-Chorweiler - Baubeschluss
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Anlage 5 - Risikobewertung
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Risikobewertung zur Baumaßnahme 15.12.2021 Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln entspricht Eintrittswahrscheinlichkeit: entfällt/ gering/ mittel/ groß/ erheblich Risiko Beschreibung Bemerkungen / Maßnahmen Klasse Änderungen der Gesetzgebung/Richtlinien: Vorgaben z:B Barrierefreiheit,DIN,BQA,EnEV, Fortschreiben der Digitalisierung, Medientechnik, ggf. veränderte Anforderungen an die Inneneinrichtung Nachträgliche Planungsänderungen aufgrund neuer Vorgaben Risiko kann nicht in Gänze ausgeschlossen werden I Schäden durch höhere Gewalt Mehrkosten und/oder Verzögerungen durch Schadensbeseitigung; z.B. außergewöhnliche Wetterereignisse (Sturm, Starkregen), aufgrund aktueller Ereignisse der letzten 24 Monate Besonderer Aufwand bei Baustelleneinrichtung- und Sicherung - da Schule und Schulhof in Betrieb III Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie Störungen im Bauablauf Stark bebaute Umgebung II Risiken der Kostenermittlung Genauigkeit der Kostenermittlung Gem. DIN 276 Kostenberechnung in der 2 und 3 Ebene. Preissteigerungen zwischen Aufstellung Kostenberechnung und Kostenanschlag,- Vergabe Allgemein anerkannte Unsicherheit II Preissteigerungen Abwicklung in Bauphasen, Teilabnahmen, - inbetriebnahmen II Insolvenzen Mehrkosten durch zeitliche Verzüge, ggfls. Planerwechsel Erfahrungsgemäß hohes Risiko III Planungs- und Ausführungsrisiken Änderungswünsche politischer Gremien I Vergaberisiko (Ausschreibung/ Vergabe) Marktsituation, Auslastungsrisiko geeigneter Unternehmen, Verzögerungen durch Vergabebeschwerden II Unvorhersehbare Veränderung der Bauzeit Verlängerung: Standzeit Gerüst, Auslagerung,Mietausfallentschädigung, Provisorien während der Bauphasen, Bewachung,Baureinigung III Verzögerung bauliche Abnahme ggf. über die fach- und gesundheitstechnisch erforderlichen Messungen hinausgehende Messungen. Evtl. wegen den Inklusionsräumen,Chmieräumen und der Mensa. I Auflagen im späteren Baugenehmigungsverfahren Brandschutzanforderungen/ Lärmschutz/ Barrierefreiheit II Kostenarten Netto Gesamt KG100-700 7.481.879,97 € Pauschaler Risikozuschlag 25% der Gesamtsumme 1.870.469,99 € , Gesamt 9.352.349,97 € Allgemeine Risiken Risikoklassen 0 I II III IV 11.129.296,46 € 8.903.437,17 € Bruttom Gesamt 2.225.859,29
Anlage 1 - Baubeschreibung
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17.06.2021 Baubeschreibung (textliche Erläuterung) Städtebau - Grundlagen Auf dem nördlichen Teil des Schulhofes soll das Erweiterungsgebäude zur Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung errichtet werden. Der zweigeschossige Neubau wird riegelartig in einer Nord -Ost/ Süd- West Ausrichtung auf dem Schulgrundstück platziert. Die v ollflächig verglaste Süd-Ost Fassade öffnet sich zum Schulhof und ermöglicht den Blick in die benachbarte Grünanlage. In Richtung Nord -West und der sich in der Nähe befindlichen Nachbargebäude wird eine eher geschlossene Lochfassade ausgebildet. Für die An lieferung der gekühlten Mahlzeiten wird die vorhandene asphaltierte Zufahrt genutzt, sodass ein Lieferfahrzeug rückwärtig an das neue Gebäude heranfahren kann, ohne die Schulhoffläche überqueren zu müssen. Erschließung Die Erschließung und Feuerwehrzufahrt erfolgt über die vorhandene Zufahrt bzw. den vorhandenen befestigten Schulhofbereich. Die überdachte Anlieferung der gekühlten Mahlzeiten erfolgt an der Rückseite des neuen Gebäudes, an welcher sich auch der erforderliche Müllkühlstandort (Konfiskat- Kühlung) befindet. Die interne Erschließung erfolgt über das zentrale Hauptfoyer mittels Treppe oder behindertengerechten Aufzug. An den Stirnseiten befindet sich jeweils ein Fluchttreppenhaus mit direktem Ausgang ins Freie. Funktionale Zusammenhänge Die Auslegung der Mensa ist für die gleichzeitige Verpflegung von ca. 160 -180 Schülern (je nach Bestuhlung) vorgesehen. An einem Tag sollen in nacheinander folgenden Schichten insgesamt 450 Mahlzeiten ausgegeben werden können. Der Zugang zum Speisesaal erfolgt über das Foyer, welches über einen 2 -geschossigen Luftraum verfügt. Die vertikale Erschließung und die Verteilung über die Flure schließt ebenfalls im zentralen Foyer an. Im zentralen Kern befinden sich auch die Sanitäranlagen inkl. barrierefreie T oiletten und Malheur Raum. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Küche mitsamt den zugehörigen Nebenräumen und dem Speisesaal auch die Lehrerarbeitsstationen, die Mediothek und ein Inklusionsraum. Baumaßnahme Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung der Henry-Ford- Realschule in Köln-Chorweiler Projektnummer 21235 Leistungsphase Genehmigungsplanung | LP4 Bauherr Schulverwaltungsamt der Stadt Köln Bauherrenvertretung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Ottoplatz 1, 50679 Köln Entwurfsverfasser BFM Architekten, Unter den Ulmen 106, 50968 Köln Anlage 1 B F M A R C H I T E K T E N Seite 2 von 4 Im Obergeschoss sind weitere 3 Inklusionsräume und 5 Betre uungs- bzw. Aufenthaltsräume angeordnet. Ein naturwissenschaftlicher Chemieraum mit Vorbereitungsraum ist ebenso vorhanden. Auf dem Flachdach, welches über eine Luke erreichbar ist, befinden sich die Lüftungsanlagen und weitere technische Kleingeräte, welche mit einem Sichtschutz aus Lochblech oder Streckmetall umlaufend umschlossen sind. Fassade / Gestaltung Das Gebäude öffnet sich durch eine großzügige Glasfassade in Richtung des Schulhofes (Süd -Ost) und ermöglicht weiterhin den freien Blick in die benachbarten Grünanlagen. In Richtung Nord-West wird eine Lochfassade mit einer massiven Wirkung ausgebildet, um den Schulhof optisch und akustisch von der nahgelegenen Wohnbebauung abzugrenzen. Die bodentiefen Fenster der Lochfassadenseite sind mit außenliegenden Glasbrüstungen gesichert. Die geschlossene Fassade wird als WDV-System mit einem anthrazitfarbenen Verblendmauerwerk realisiert. Durch die große Auskragung des Vordachs und die großzügige Verglasung zum Schulhof hin, entsteht der Effekt eines großen Rahmens und einer repräsentativen, modernen Fassade, die sich in Richtung des Parks hin öffnet. Energetische und ökologische Aspekte Die Grundlage des Entwurfes bilden zusätzlich zu den BQA ( Bau-, Qualitäts - und Ausstattungsstandards) die Energieleitlinien der Stadt Köln (Stand: 2017). Die zu erfüllenden Kriterien den Hochbau (kompakte Bauform, gute Tageslichtausnutzung, Nutzung von Speichermassen, usw.) die Bauphysik (hohe Wärmedämmwirkung der Fassade, Wärmebrückenvermeidung, Luftdichtigkeit, Schallschutz, Raumakustik usw.) und die Haustechnik (effiziente Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung, energiesparende Gebäudeautomation, umweltfreundliche Wärmeerzeugung mit hohem Wirkungsgrad) betreffend, werden gem. den aufgelisteten Anforderungen berücksichtigt. Bei der Wahl der Baumaterialien wird ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit gelegt. Im Zuge der Entwurfsplanung wurden die Aspekte der Energieeinsparung und Nachhaltigkeit durch intensive Planung und Absprache der Fachingenieure im Vorfeld so optimiert, dass der Neubau nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch ökonomisch sinnvoll umgesetzt werden kann. Generell gilt festzuhalten, dass der Entwurf ganzheitlich als Passivhaus realisiert wird, jedoch keine Passivhaus-zertifizierung angestrebt wird. D.h. gewisse Einschränkungen, die in Absprache mit den Fachplanern erfolgen, sind bei unverhältnismäßig hohen Kosten oder unwirtschaftlichen Aspekten möglich und seitens der Gebäudewirtschaft gewünscht. Zusätzlich sollte bei der Herstellung der Außenraumgestaltung und der Einrichtung der Baustelle auf eine möglichst geringe Oberflächenversiegelung geachtet werden. Die Regenentwässerung des Gebäudes erfolgt nach den Angaben von Außenanlagenplaner in Abstimmung mit Architektur und TGA. B F M A R C H I T E K T E N Seite 3 von 4 Konstruktive Merkmale Die tragende Struktur des Neubaus wird durch massive Stahlbeton Außen - und Innenwände gebildet. Im Bereich des Speisesaals und der vorderen Glasfassade kommen Stahlbetonrundstützen zum Einsatz. Diese werden im Gründungsbereich von verstärkten Einzelfundamenten getragen. Die Bodenplatte wird als statische Fundamentplatte angesetzt, wobei die Bereiche der Einzelstützen verstärkt und werden müssen. Da gemäß Bodengutachten (s. LP2) die Bodenverhältnisse nicht opt imal sind, ist ein 0,5m dickes Tragpolster aus Kiessand oder Schotter erforderlich. Die Decken werden als Stahlbetondecken realisiert. Das Dach wird als Stahlbetonplatte im 3% Flächengefälle zur Nord-Westseite ausgeführt (Flachdach mit 3% „pultartiger“ Gefälleausbildung). Das Vordach wird ebenfalls als Stahlbetonplatte ( konisch von 28cm bis 10cm) im 3% Gefälle mit einer Auskragung von 2,50 – 4,00 m realisiert. Bauphysikalische Aspekte Da das Gebäude als „Passivhaus“ realisiert werden soll, gelten entsprechend hohe Anforderungen an die Wärmedämmwirkung (U-Werte) und Luftdichtigkeit der Außenhülle. Die Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung muss den Vorgaben der Stadt Köln entsprechen, auch um die raumhygienischen Aspekte (max. 1000 ppm CO 2) erfüllen zu können. Der sehr niedrige Primärenergiebedarf (u.a. Jahresheizwärmebedarf <15 kWh/m²a, elektr. Energie für Beleuchtung und alle techn. Anlagen) und die Anforderungen an die Nachhaltigkeit müssen eingehalten werden. Ebenso gelten seitens der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln besonders hohe Anforderungen an die Sprachverständlichkeit und Raumakustik in den Aufenthaltsräumen. In der Mensa ist die Belegung nahezu der gesamten Decke mit Akustik -Baffeln vorgesehen. Die Aufenthaltsräume erhalten Akustikdecken, sowie Panels als Tiefenabsorber im hinteren Bereich der Wände. Als Sonnenschutz kommen in allen Aufenthaltsräumen außenliegende Aluminium Raffstorelamellen zum Einsatz, mit elektrischer Steuerung und Windwächter. In den Bereichen der Treppenhäuser und des Foyers wird Wärmeschutzverglasung eingebaut. Diese Anforderungen werden im Rahmen der möglichst wirtschaftlichen Gesamtkonzeption, der PHPP Bilanzierung und der Bearbeitung der Energiecheckliste berücksichtigt. Brandschutztechnische Vorüberlegungen Der Neubau wird als „Gebäude geringer Höhe – Sonderbau“ eingestuft, da der Fußboden des höchsten Geschosses niedriger als 7m über Geländeoberkante außen liegt. Das Gebäude verfügt über zwei separate Treppenhäuser (zwei bauliche Rettungswege) an gegenüberliegenden Seiten des Gebäudes und zusätzlich über ein zentrales Treppenhaus im Foyer. Die Fluchtweglänge von 35m wird an keiner Stelle überschritten. B F M A R C H I T E K T E N Seite 4 von 4 Im Obergeschoss werden durch entsprechend platzierte Türen in den Fluren getrennte Rauchabschnitte gebildet. Eine Foyerwand wird über die gesamte Höhe als Brandwand ausgebildet. Aufgrund der Größe und der möglichen Sitzplätze/Mahlzeiten >200 ergibt sich die Einstufung des Speisesaales als Versammlungsstätte. Technische Gebäudeausstattung Die Anbindung an di e Bestandsversorgung (Elektro, EDV + Wasser) ist möglich und wird mittels einer zusätzlichen Kanaltrasse im Außenbereich realisiert. Eine Anbindung an die vorhandene Fernwärmeleitung ist ebenso vorgesehen. Die erforderlichen raumlufttechnischen Anlagen (RL T) sollen auf dem Dach des Gebäudes aufgestellt werden. Die Verteilung der Zu - und Abluftkanäle erfolgt in der Abhangdecke der Flure. Eine stoffliche Trennung (keine Berührung der Luftströme im Wärmetauscher) und direkte Ausscheidung der Abluftströme der Küche/Mensa sowie der WC-Bereiche muss gewährleistet sein. Im Bereich des Speisesaales sollen textile Zuluft-Kanäle realisiert werden. Eine Ausführung der Lüftungsflügel in der Fassade als elektronisch steuer- und öffenbar, gestaltet sich sehr unwirtschaftlich und kompliziert (kostenintensive Aufhängungs - und Öffnungsmechanik, Einbruchschutz, Regenschutz). Daher soll zur Nachtauskühlung die Lüftungsanlage herangezogen werden. Die Anlage wird nach Bedarf aktiviert und läuft nur wenige Stunden in der Nacht. Eine aktive Kühlung (Klimaanlage) erfolgt indes nicht. Die Elektrotrassen werden in der Akustikabhangdecke der Betreuungsräume verzogen, um so die Abhangdecken der Flure brandlastfrei zu halten. Die Raumheizflächen werden mit einzelnen Heizkörpern an der Flurseite (nicht an der Fensterseite!) realisiert. Im Speisesaal kommen ebenfalls plane Heizkörper an den Wänden zur Ausführung. Auf dem Dach des Neubaus soll möglichst großflächig eine Photovoltaikanlage zur Ausführung kommen. Diese ist jedoch nicht mit dem Neubau direkt herzustellen (d.h. Exklusion der Kosten), sondern wird später, ggf. durch Fremdinvestoren nachgerüstet. Eine technische und statische Vorrüstung wird berücksichtigt. Küchenplanung Die Mensaküche wird als Regenerierküche mit „Cook+Freeze“ Verfahren und Essensausgabe, eigener Kühl/Gefrier-zelle und Lager, separater Spülküche und abgetrenntem Umkleidebereich für die Mitarbeiter realisiert. Zur Müllkühlung wird im Außenbereich ein Konfiskatkühler (wettergeschützt) vorgesehen. Eine Fritteuse (Fassungsvermögen < 50l) ist ebenso in der Planung berücksichtigt. Über dem Anlieferbereich wird zum Witterungsschutz ein kleines Vordach als Stahl -Glas Konstruktion ausgebildet.
Anlage 3 - Kostenaufstellung Einrichtung und Ausstattung
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Anlage 3 lfd. Nr. Raumart Einrichtungsart Anzahl Kosten pro Raum Gesamtkosten 1 Mehrzweckräume Tische, Stühle, Schränke 4 8.000,00 € 32.000,00 € konsumtiv 2 Tafeln für lfd. Nr. 1 und 6 Whiteboards 9 500,00 € 4.500,00 € konsumtiv 3 Lehr- und Unterrichtsmittelräume Regale, Schränke 8 3.000,00 € 24.000,00 € konsumtiv 4 Ausstattung Küche Kombidämpfer, Kühlräume, Herde etc. 1 175.000,00 € 175.000,00 € investiv 5 Speiseraum 328 m² Tische, Stühle 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv 6 Aufenthaltsräume Ganztag Mobiliar und Spiele 5 12.000,00 € 60.000,00 € konsumtiv 7 Lagerraum Küche Regale, Schränke 1 4.000,00 € 4.000,00 € konsumtiv 8 Büro Caterer Arbeitsplatz 1 5.000,00 € 5.000,00 € konsumtiv 9 Chemie-Fachraum Spezialmobiliar 1 110.000,00 € 110.000,00 € investiv 10 Chemie-Fachraum Unterrichtsmittel 1 40.000,00 € 40.000,00 € konsumtiv 11 Vorbereitung/Sammlung NW (280 qm) Spezialmobiliar inkl. Giftschränke etc. 1 40.000,00 € 40.000,00 € investiv 12 Bibliothek/Selbstlernzentrum Tische, Stühle, Schränke, Bücherregale 1 100.000,00 € 100.000,00 € konsumtiv 13 Bibliothek/Selbstlernzentrum Erstausstattung Bücher, Software etc. 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv 14 Verwaltungsbereich Lehrerstation 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv 15 Umkleidebereich inkl. Behindertenumkleide Bänke, Kleiderhaken, Schränke, 1.Hilfe-Liege, etc. 2 7.000,00 € 14.000,00 € konsumtiv 16 Vorhänge bzw. Lamellen für alle Räume 20 2.500,00 € 50.000,00 € investiv 17 Vitrinen, Bilderklemmleisten, Infotafeln für Eingangsbereiche, Flure etc, Sicherheitsglas, Brandschutz 1 10.000,00 € 10.000,00 € investiv 18 Türschilder mit Montage, Beschriftung, Brandschutz 45 50,00 € 2.250,00 € konsumtiv 19 Ausstattung Küche Porzellan, Besteck, Gläser, Töpfe 1 20.000,00 € 20.000,00 € konsumtiv Zwischensumme Einrichtung 780.750,00 € technische Ausstattung 20 Touchpanel pro Jahrgang zuzügl. NW-Fachräume 5 5.000,00 € 25.000,00 € investiv 21 ipads mit ipad-Wagen je 30 ipads mit 1 Wagen, 1 pro Zug 2 20.000,00 € 40.000,00 € investiv 22 Verwaltungsbereich (Lehrerarbeitsstationen, Sekretariat, Schulleiter und Fachschaftleiter etc.) PC's, Drucker etc. 5 1.500,00 € 7.500,00 € investiv 23 Serverschränke für Informatik, Verwaltung etc. 1 1.000,00 € 1.000,00 € investiv 24 Telefonanlage inkl. Endgeräten 1 100.000,00 € 100.000,00 € investiv 25 Digitales Schwarzes Brett 1 6.000,00 € 6.000,00 € investiv Zwischensumme technische Ausstattung 179.500,00 € Summe Ausstattungskosten insgesamt 960.250,00 € zzgl. 7,5 % Unvorhergesehenes 72.018,75 € * Zeile 41 Gesamtsumme 1.032.268,75 € Gesamtsumme (gerundet) Konsumtiv = 395.750,00 EUR Investiv = 564.500,00 EUR * konsumtiv = 43.211,25 EUR Investiv = 28.807,50 EUR Realschule Karl-Marx-Allee 43, Erweiterungsneubau, Baubeschluss durch 26 Zusammenstellung der Kosten für Einrichtung und Ausstattung 1.030.000,00 €
Anlage 2 - Kostenberechnung nach DIN 276 bis KG 700 Gesamtkosten
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Erweiterungsneubau-Mensa Karl-Marx-Allee 43: Kostenberechnung nach DIN 276 -KG 700 Stand: 15.12.2021 alle Angaben in EUR sind Brutto-Beträge inkl. 19% MwSt; Netto-Betrag Angaben (ohne MwSt) in Kursivschrift KG Bezeichnung der KostengruppeEinheit EUR - Betrag EUR - Betrag Netto Brutto 300+400 Baukonstruktionen + TGA 4.915.316,40 € 5.925.880,37 € 700 Baunebenkosten 1.710.017,48 € 2.034.920,80 € Bauherrenvertretung 340.091,39 € 404.708,76 € Projektleitung 0,9% von anrech.Kosten , inkl. 0,3% Kommunalaufwand+ 3% Nebenkosten (Werte aus SAP_ HOAI 2210) 73.243,87 € Projektsteuerung 1,4% von anrech.Kosten inkl. 0,3% Kommunalaufwand+ 3% Nebenkosten (Werte aus SAP_ HOAI 2212) 74.708,76 € Projektsteuerer Extern | Ausschreibung läuft Geschätztesumme 330.000,00 € Architekten und Ingenieurleistungen 745.232,63 € 886.826,83 € Freianlagenplaner | Reepel Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 44.358,21 € 52.786,27 € Tragwerksplanung | PLMK Inkl. 4% Nebenkosten laut vertrag 73.221,02 € 87.133,01 € Ingenieurleistungen | G-Tec Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 258.188,74 € 307.244,60 € Architektenleistungen | BFM Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 369.464,66 € 439.662,95 € Gutachten und Beratung 78.326,78 € 93.208,87 € Bauphysik | Krämer-Evers Inkl. 2% Nebenkosten laut Vertrag 43.082,58 € 51.268,27 € Bodengutachter | Dr. Tillmanns und Partner 4.281,00 € 5.094,39 € Brandschutz | SV Zahn 14.450,00 € 17.195,50 € Küchenplaner | PWK Inkl. 3% Nebenkosten laut Vertrag 26.895,78 € 32.005,98 € SiGeKo |Dudek 9.700,00 € 11.543,00 € Prüfstatiker Krebs und Kiefer 23.000,00 € 27.370,00 € Interner Honorar 185.341,03 € 220.555,82 € QS-Bauphysik 12.108,53 € (Wert aus SAP_ HOAI 4404) 14.409,15 € QS-TWP- Statik 1,5% anrechenbare Kosten |inkl. 3% Nebenkosten 76.936,85 € (Wert aus SAP_ HOAI 4403) 91.554,85 € QS TGA Alle TGA Leistungen die bereits abgebucht wurden+ 50 Stunden noch zu erbirngende 40.723,92 € 48.461,46 € QS Baugrund 1.784,15 € (Wert aus SAP_ HOAI 4405) 2.123,14 € Energiemanagement 0,1% von anrech. Kosten 5.129,13 € (Wert aus SAP_ HOAI 4406) 6.103,66 € Allgemeine Baunebenkosten 55.801,71 € 66.404,03 € SAP Bereits entstandene Rechnungen QS für PL 4.261,53 € (Wert aus SAP_ HOAI 5707) 5.071,22 € Erdarbeiten| PM Baugesellschaft 2.905,21 € 3.457,20 € Kanalarbeiten | Barmwater Tiefbau GmBh 792,00 € 942,48 € Amt Für Liegenschaften 2.557,32 € 3.043,21 € Bauverwaltungsamt 71,43 € 85,00 € Altes TGA ing. Büro Bohne 38.166,51 € 45.418,15 € Amt für Recht,Vergabe und Versicherungen 14,01 € 16,67 € Alter Vertrag Bereits geleistete Kosten von Senior Reepel 7.033,70 € 8.370,10 € Sonstige Kosten / Kommunalaufwand 306.540,69 € 363.216,49 € (Vergleichsprojekte Breitenbachstr. & Düsseldorfer.Str./ Nawi-Haus+ 10%) QS- für 260-5 7.832,11 € (Wert aus SAP_ HOAI 2213) 7.753,28 € Amt für landschaftspflege 67 35.096,47 € 41.764,80 € Bauaufsichtsamt 63 41.476,47 € 49.357,00 € Amt für Liegenschaften 17.569,91 € 20.908,19 € 67.226,89 € 80.000,00 € Feuerwehr beratung 82,50 € 98,18 € AWB 600,84 € 715,00 € Zentrale Dienste Service und Reinigung 2.773,11 € 3.300,00 € Stadtentwässerung 687,73 € 818,40 € Kopier und Reproarbeiten 97.232,76 € 115.706,99 € Prüfung Baumschutz 935,00 € 1.112,65 € Baumaschinen 9.396,64 € 11.182,01 € Rodungsarbeiten 2.521,01 € 3.000,00 € Kampfmitteluntersuchung - pro m² Preis ca. 5,50€- KMA Grundstück ca.5000m² 23.109,24 € Vergleich Projekt Kantstr. 27.500,00 € ZUSAMMENFASSUNG KG100 - KG700- Neue KB Stand 15.12.21 100 Grundstück 0,00 € 200 Herrichten und Erschließen 28.225,21 € 33.588,00 € 300 Baukonstruktionen 3.409.507,90 € 4.057.314,40 € 400 Technische Anlagen 1.570.223,50 € 1.868.565,97 € 500 Außenanlagen 763.905,88 € 909.048,00 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 0,00 € 0,00 € 700 Baunebenkosten 1.710.017,48 € 2.034.920,80 € ∑ Gesamtkosten Netto Gesamt 7.481.879,98 € Brutto Gesamt 8.903.437,17 € Pauschaler Risikozuschlag 25% der Gesamtsumme 1.870.469,99 € 2.225.859,29 € Netto Brutto ∑ 9.352.349,97 € 11.129.296,46 €Gesamtkosten KG100-700 + inkl.10% Sachverständiger (Tüv,Luftbeprobung,Trinkwasserbeprobung,Elektro, Aufzug, BMA,Lüftung, Schadstoffgutachter etc.
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/402/21 Vorlagen-Nummer 2545/2021 Freigabedatum 17.01.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43 in 50769 Köln- Chorweiler - Baubeschluss Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln genehmigt den Entwurf sowie die Kostenberechnung und stellt den Bedarf für den Erweiterungsbau mit neuer Mensa und Unterrichtsräumen für die Henry-Ford-Realschule, Karl- Marx-Allee 43, 50769 in Köln-Chorweiler mit Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich rund 9,85 Mio. Euro (einschließlich rund 1,03 Mio. Euro für die Ausstattung und Einrichtung inkl. Großküchen- ausstattung) fest. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Submission, Baudurchführung mit Hilfe eines Generalun- ternehmens und Einrichtung des Gebäudes. Zudem genehmigt der Rat der Stadt Köln einen Risikozuschlag in Höhe von 25 % bezogen auf die nicht-indizierten Gesamtbaukosten gemäß Kostenberechnung. Dies entspricht einem Betrag von rund 2,2 Mio. Euro. Durch den Baubeschluss wird jedoch lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozu- schlag als Vergabevolumen freigegeben. Die Verwaltung darf über den Risikozuschlag nicht unmittel- bar, sondern nur bei Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäu- dewirtschaft verfügen. Die Maßnahme befindet sich in der Leistungsphase (LPh 3). Eine Bewertung der Risiken für die Maßnahme liegt als Anlage 5 bei. Da nicht jedes Risiko auch eintreten muss wurde an Stelle einer nominellen Bepreisung der Risiken ein pauschaler Ansatz von 25 % der Baukosten als Risikorücklage gewählt. Die pandemiebedingte Erhöhung unter anderem der Materialkosten auf dem Baumarkt erfordert es, einen entsprechenden Aufschlag vorzusehen, damit es nicht zu einem Bau- stopp kommt. Die voraussichtlichen Gesamtkosten inklusive des Risikozuschlags betragen rund 12,05 Mio. Euro brutto (inklusive der Kosten für Einrichtung und Ausstattung in Höhe von rund 1,03 Mio. Euro). Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Ausschuss Schule und Weiterbildung 17.01.2022 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 24.01.2022 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 27.01.2022 Finanzausschuss 31.01.2022 Rat 03.02.2022 2 Flächenverrechnungspreises. Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. Nebenkosten und Kosten für Reinigung in Höhe von rund 332.400 Euro, die voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2025 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger or- dentlicher Aufwand finanziert wird. Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rund 440.000 Euro sind im Haus- haltsjahr 2024 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zu veranschlagen. Die Finanzierung der investiven Einrichtungskosten in Höhe von rund 590.000 Euro erfolgt zum Haushaltsjahr 2024 aus Teilfinanzplans 0301, Schulträger- aufgaben in Teilplanzeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanz- stelle 4012-0301-6-3020 – RS Karl-Marx-Allee – Erweiterung. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 590.000 Euro Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 440.000 Euro Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen Euro b) Sachaufwendungen etc. (Miete und Nebenkosten) 332.400 Euro c) bilanzielle Abschreibungen 39.333 Euro Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge Euro b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten Euro Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen Euro b) Sachaufwendungen etc. Euro Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcenver- brauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Begründung Der Rat der Stadt Köln beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am 18. Dezember 2008 mit der Planung eines Erweiterungsbaus mit einer neuen Mensa und Unterrichtsräumen für die Henry-Ford- Realschule an der Karl-Marx-Allee 43,50769 in Köln Chorweiler (Planungsbeschluss 4631/2008). Aufgrund der schlechten Leistung des zunächst beauftragten Technischen Gebäudeausrüsters (TGA)-Planers wurde die weitere Beauftragung unterbrochen und ein neues TGA Büro beauftragt. Dies führte zur mehrjährigen Verzögerungen. Die Planunterlagen mussten aufgrund der mittlerweile geänderten Normen und Vorschriften angepasst werden. Das Projekt wurde 2020 wieder aufgenommen. Alle Planer wurden bereits beauftragt mit Ausnahme des externen Projektsteuerers, der bereits ausgeschrieben wurde. Aktuell befinden sich die Mensa und die benötigten Klassenräume im Modulbau, welcher jedoch aufgrund der Hochwassersituation evakuiert wurde. Der Bedarf an weiteren Klassenräumen steigt jedes Schuljahr an, sodass ein sehr dringender Bedarf besteht. Die Planung wurde mit allen Projektbeteiligten gemeinsam auf den aktuel- len Standard und aktuelle Richtlinien angepasst, sodass auch die Kosten aktualisiert wurden. Der Baubeginn ist abhängig vom Erhalt der Baugenehmigung und für April 2022 vorgesehen. 4 Die Erweiterung umfasst eine Mensa mit einem kompletten Küchenbereich für den offenen Ganz- tagsbetrieb sowie Nebenräume, Betreuungsräume, ergänzende Unterrichtsräume für Mediathek und Lehrerarbeitsstationen. Die Nutzfläche für vorgenannte Bereiche beträgt insgesamt circa 1 450 m² (netto). Die Schulanlage befindet sich am Rand einer Wohnbebauung, unmittelbar angrenzend an einem Grünzug. Schulgebäude, Turnhalle und Pädagogisches Zentrum gruppieren sich um die Schulhofflä- che und können mit einem zu errichtenden zweigeschossigen Neubau als Zeilenbebauung in gleicher Gebäudebreite parallel zum Schulbau ergänzt werden. Die Blickbeziehung von Schulhof und Schulgebäude in die Grünanlage soll freigehalten werden. Auf dem nördlichen Teil des Schulhofes soll das Erweiterungsgebäude zur Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung errichtet werden. Der zweigeschossige Neubau wird "riegelartig" in einer Nord- Ost Süd-West Ausrichtung auf dem Schulgrundstück platziert. Die vollflächig verglaste Süd-Ost Fas- sade öffnet sich zum Schulhof und ermöglicht den Blick in die benachbarte Grünanlage. In Richtung Nord-West und der sich in der Nähe befindlichen Nachbargebäude wird eine überwiegend geschlos- sene Lochfassade ausgebildet. Für die Anlieferung der gekühlten Mahlzeiten wird die vorhandene asphaltierte Zufahrt genutzt, so- dass ein Lieferfahrzeug rückwärtig an das neue Gebäude heranfahren kann, ohne die Schulhoffläche überqueren zu müssen. Die Auslegung der Mensa ist für die gleichzeitige Verpflegung von circa 160 bis 180 Schüler*innen (je nach Bestuhlung) vorgesehen. An einem Tag sollen in nacheinander folgenden Schichten insgesamt 450 Mahlzeiten ausgegeben werden können. Der Zugang zum Speisesaal erfolgt über das Foyer, welches über einen zweigeschossigen Luftraum verfügt. Die vertikale Erschließung und die Verteilung über die Flure schließt ebenfalls im zentralen Foyer an. Im zentralen Kern befinden sich auch die Sanitäranlagen inklusive barrierefreie Toiletten und Malheur Raum. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Küche mitsamt den zugehörigen Nebenräumen und dem teilbaren Speisesaal auch die Lehrerarbeitsstationen, ein Ganztagsbüro, die Mediathek und ein Inklu- sionsraum. Im Obergeschoss sind zwei weitere Inklusionsräume mit je einem Nebenraum und fünf Betreuungs- beziehungsweise Aufenthaltsräumen angeordnet. Ein naturwissenschaftlicher Chemieraum mit Vor- bereitungsraum ist ebenso vorhanden. Auf dem Flachdach, welches über eine Luke erreichbar ist, befinden sich die Lüftungsanlagen und weitere technische Kleingeräte. Die TGA-Anlagen werden mit einem Sichtschutz aus Lochblech oder Streckmetall umlaufend umschlossen. Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes: Das Rechnungsprüfungsamt hat den Entwurf und die Kostenberechnung geprüft. Der Planung wird im Prüfbericht Nr. 2021/0776 vom 22.12.2021 (siehe Anlage 7) grundlegend zugestimmt. Finanzierung Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung der investiven Kosten von rund 8,82 Mio. Euro erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. Nebenkosten und Kosten für Reinigung in Höhe von rund 332.400 Euro, die voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2025 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand fi- nanziert wird. Einrichtungskosten Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rund 440.000 Euro sind im Haus- haltsjahr 2024 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zu veranschlagen. Die Finanzierung der investiven Einrichtungskosten in Höhe von rund 590.000 Euro erfolgt zum Haushaltsjahr 2024 aus Mitteln des Teilfinanzplans 0301, 5 Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanzstelle 4012-0301-6-3020 – RS Karl-Marx-Allee – Erweiterung. Sachaufwendungen Die Finanzierung der bilanziellen Abschreibungen der Einrichtungskosten in Höhe von rund 39.333 Euro/a erfolgt voraussichtlich ab 2025 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 14, bilanzielle Abschreibungen. Das Dezernat IV wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2023 ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtung, vorsehen. Anlagen Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit Anlage 1 – Baubeschreibung Anlage 2 – Kostenberechnung nach DIN 276 bis KG 700 Gesamtkosten Anlage 3 – Kostenaufstellung Einrichtung und Ausstattung Anlage 4 – Energiecheckliste Anlage 5 – Risikobewertung Anlage 6 – Konzept zur Barrierefreiheit Anlage 7 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 6 - Konzept zur Barrierefreiheit
7944 Zeichen
KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept
18. August 2021
| BFM ARCHITEKTEN |
DIN 18040-1
Eingangsbereiche
- leicht auffindbar
- stufen- und schwellenlos
- Zuwegung zum Gebäude im Außenanlagenplan und im Lageplan
dargestellt.
- Sauberlaufmatte als Bodenindikator in Laufbreite der Drehtüren
Leitsystem
- Zwei-Sinne Prinzip - Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten sind mit
Orientierungshilfen auszustatten.
Informationen zur Wegeführung, Erschließung und Sicherheit
müssen mindestens zwei der Sinne Sehen, Hören oder Tasten
ansprechen.
- In dem einfach strukturierten Erweiterungsneubau dienen
kontrastreiche Gebäudekanten, Kantensteine, Materialwechsel und
taktile Raum- und Türbeschilderung als Leitsystem, sodass wir hier
auf ein taktiles Bodenleitsystem aus Rippen- und Noppenplatten
verzichten können
- Die Schule teilt sich in einen öffentlichen Bereich und einen
Arbeitsstättenbereich auf. Der öffentliche Bereich bezeichnet die
Zonen, die von Schülern und Eltern genutzt wird, z.B. die
Klassenzimmer, Mensa und sanitäre Anlagen.
Den Bereich der Arbeitsstätten, die nur von Arbeitnehmern genutzt
wird, bildet die Mensaküche, Lehrerzimmer und Technikräume.
- Das Leitsystem erfolgt im Erd- und Obergeschoss über taktile
Türschilder, kontrastreich, hell ausgeleuchtet, ohne Schatten, ohne
Reflexion; Raumkanten sind visuell kontrastierend herzustellen
(Boden zu Wand).
- Die Türschilder werden gem. Vorlage der Stadt Köln
(ca. 15/15cm, weiße Schrift auf schwarzen Grund) angebracht.
- Ein taktiles Aufmerksamkeitsfeld aus Werkstein mit Noppen erfolgt
am Treppenaufgang.
Anlage 6
KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept
18. August 2021
| BFM ARCHITEKTEN |
DIN 18040 -1
Türen
- deutlich wahrnehmbar, leicht zu
öffnen und zu schließen
- Schwellenloser Zugang
wenn technisch unabdingbar,
dürfen sie nicht höher als 2,0 cm sein.
- Lichter Durchgang >= 90 cm
- Lichte Höhe >= 210 cm
- Abstand Drücker zu Bauteilen 50cm
- Drücker auf 0,85cm
- Bedienkräfte Klasse 3
- kontrastierend in Wand, Farbton anthrazit; außer Türen zu
Nebenräumen und Technikräumen
- alle Obentürschließer mit reduzierten Bedienkräften
- Drücker auf 1,05m (außer Behinderten-WC auf 85cm)
Markierung Glasflächen
- Mind. 8cm hoch
- Wechselkontrast
- Mind. 50% des Streifens opak
- Höhe 40- 70cm und 120-160cm ü.
OKFF
- gem. DIN 18040 -1, im Wechselkontrast weiß / anthrazit
- Festlegung: Streifen 2cm breit, 8cm hoch mit 2cm Abstand
- Beschriftung kann in Streifen integriert werden (50% beachten )
- alle bodentiefen Verglasungen erhalten eine Markierung
- geschossübergreifend erhalten alle Glastüren und Glaswände
eine Markierung
KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept
18. August 2021
| BFM ARCHITEKTEN |
DIN 18040 -1
Barrierefreie Treppen
- gerade Läufe
- mit Setzstufen
- Alles Stufe des Treppenlaufs mit
kontrastierenden
S t u f e n vorderkantenmarkierung
- hinter oberster Trittstufe taktiles
Aufmerksamkeitsfeld 60cm tief (nicht
kontrastierend)
- in den geschlossenen Treppenhäusern keine
Aufmerksamkeitsfelder an Treppenantritt und -austritt
(sowohl Etagen- als auch Zwischenpodeste)
- Stufenvorderkantenmarkierung, kontrastierend an allen
Stufen
- waagerechte Fortführung des Handlaufs vorsehen
- Handläufe Edelstahl, beidseitig
- Ohne Unterbrechung an
Zwischenpodesten und an Treppenaugen
- Höhe 85-90 cm zu Stufenvorderkante
- Ende Handlauf 30cm waagerecht +
Rückführung
- Handläufe kontrastierend vor Wand
- Handläufe Edelstahl, Enden rückgeführt
Freitreppe
- Ist keine notwendige Treppe - je ein seitlicher Handlauf, Enden rückgeführt
- alle Stufenvorderkanten erhalten eine Markierung
- Aufmerksamkeitsfeld nur taktil am Ausgang der Treppe
- Aufmerksamkeitsfeld bestehend aus Noppen
KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept
18. August 2021
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DIN 18040 -1
Aufzug
- Aufzüge gem. DIN EN 81 -70
- einseitiger Handlauf innerhalb der Kabine
- auf Seite des Quertableaus
- zusätzlich Schlüsselschalter
- freiprogrammierbare Etagenansage
- bruchsicherer Spiegel
- Notraufaufschaltung auf Service Leitstelle
der Stadt Köln
- Bedientableau, horizontal
nach DIN EN 81-70; 2005-09 Anhang G
- Einbau eines Aufzuges ab 2 Vollgeschossen
- Innenmaße: B * t: Min. 1,10 m * 2,10 m
- Lichte Türöffnung: 1,10m (einseitig)
- Türhöhe: Min. 2,10 m
- Bewegungsfläche vor dem Aufzug: Min. 1,50m * 1,50m
- zusätzlich mind. 0,90m als Überlagerungsfläche mit
Verkehrsfläche = 2,40m
- Tür kontrastierend in Wand
- In der Kabine Handlauf, einseitig, auf 85cm Höhe ausführen
- Bedienelemente mit taktiler Beschriftung und optischer
Anzeige der Etagen in kontrastreicher Gestaltung auf 0,85m
Höhe anordnen
Barrierefreies WC
- Türen öffnen nach außen
- Ausstattungselemente visuell
kontrastierend vor ihrer
Umgebung
- Bewegungsflächen von 150/ 150cm von
allen
Sanitärobjekten
- WC- Becken beidseitig anfahrbar
- Mit Rückstütze
- Spülung vom Sitzenden auslösbar
- Sitzhöhe der Toilette: 0,48m
- Tiefe Toilettenbecken: 0,70m
- Beidseitige mit Stützklappgriffe und
Rollenhalter
- Waschtisch unterfahrbar
- Waschtischoberkante: 0,80m
- Kniefreiheit h*t >= 0,67m x 0,5m
- Mindestens 100cm Spiegel mit
Einsicht aus Sitz- und
Stehposition
- Einhandseifenspender,
Papierhandtuschspender und
Abfallbehälter, Handtrockner
- Eine Liege (L=200cm x B=90cm)
Höhe Liegefläche 46-48cm
- Dusche schwellenfrei befahrbar;
Bodenbelag rutschsicher; ausgestattet
mit Einhebelduscharmatur und
Handbrause an Haltestange sowie
Dusch-Klappsitz mit Stützklappgriffen
und Ablageflächen
- Notrufschalter vom Toilettenbecken,
Waschtisch und Boden erreichbar
- Behinderten -WC ist gleichgeschlechtlich
- Eine barrierefreie WC-Anlage pro Geschoss
- Boden + Wand kontrastierend, alt. kontrastierende
Sockelfliese
- hinter Sanitärobjekten Kontrastflächen
- Spiegel flächenbündig bis OK Waschtisch
- Tür Behinderten WC mit Griff auf Bandgegenseite
- Drückerhöhe Tür Behinderten WC auf 0,85m
- Der Seifenspender kann auf den Spiegel geklebt
werden
KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept
18. August 2021
| BFM ARCHITEKTEN |
DIN 18040 -1
Übrige WC -Anlagen
- Die DIN 18040 enthält Anforderungen
an das barrierefreie WC
- Da sehbehinderte Personen nicht zwangsläufig das
Behinderten WC benutzen, werden in allen WC- Anlagen
kontrastierende Fliesenflächen hinter den Waschbecken
und Urinalen vorgesehen;
- hinter den WC-Becken sind keine kontrastierenden
Flächen erforderlich, da die Becken eine durch ihre
Ausladung in der WC-Kabine gut wahrnehmbar sind
- bei der Ausführung gleich dunkler Boden- und
Wandflächen ist keine kontrastierende Sockelfliese
erforderlich
- WC-Trennwände in dunkler Ausführung, da so die
Ausstattungselemente aus Edelstahl gut kontrastieren
- Für kleinwüchsige Personen ist im öffentlichen Bereich ein
Urinal mit 50-55cm Schnabelhöhe (entspricht 7-11 Jahre)
vorzusehen
- In den Schüler-WCs werden neben Urinalen in
Standardhöhe (65cm) auch Urinale mit 57cm (7-11
Jahre)
- Damit sich auch kleinere Kinder gut sehen können,
sollen die Spiegel bei ca. 1,10m beginnen
Anlage 7 - Stellungnahme RPA Kostenberechnung
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/ 2 14 22.12.2021 143 40 über Dez. IV Stellungnahme zur Kostenberechnung der Beschlussvorlage 2545/2021 (Stand 10.12.2021) Erweiterungsbau Mensa, Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx- Allee 43, 50769 Köln- Chorweiler, Baubeschluss für den Erweiterungsbau der Mensa RPA-Nr.: 2021/0776 vorgelegte voraussichtliche Gesamtkosten: 9,93 Mio. € (brutto) Kostenberechnung mit Stand 15.12.2021 Kosten nach Prüfung durch RPA: Kostengruppe KG100 bis KG500 und KG700: 8,90 Mio. € (brutto) Kostengruppe KG 600 (Einrichtung und Ausstattung): 1,03 Mio. € (brutto) Kostengruppe KG100 bis KG 700 9,93 Mio. € (brutto) Sehr geehrte Damen und Herren, für die Herbeiführung eines Bedarfsfeststellungs- und Baubeschlusses legt die Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln (-26-) eine Kostenberechnung (Stand 15.12.2021) für den Erweite- rungsbau der Mensa an der Henry-Ford-Realschule vor. Die Planungen zur Umsetzung des Projektes wurden im Jahr 2020 wieder aufgenommen. Die mit der Beschlussvorlage eingereichte Entwurfsplanung und die daraus resultierenden Kostenermittlung basieren u.a. auf den Energieleitlinien der Stadt Köln 2017. Zwischenzeitlich wurden bei der Stadt Köln die Energieleitlinien 2021 eingeführt. Dies ist bei der weiteren Planung der Maßnahme zu berücksichtigen. Es wird darauf hingewiesen, dass dadurch weitere Folgekosten entstehen können. Die Thematik des pauschalen Risikozuschlages in Höhe von 25% wurde bei einer Fachta- gung der Politik und Verwaltung erörtert und befindet sich noch in Bearbeitung. Ein Beschluss in den politischen Gremien hierzu steht noch aus. Die Kostenermittlung für die Einrichtung der Unterrichtsräume und der Mensa mit einem Auf- tragsvolumen in Höhe von 1,03 Mio. (brutto) basiert, nach Angaben des Schulamtes (-40-) auf Erfahrungswerten und den aktuell geltenden Rahmenverträgen. Der Kostenansatz in Höhe von 7,5 % für Unvorhergesehenes resultiert aus Erfahrungswerten aus vorangegange- nen Maßnahmen und dient der Abdeckung von eventuellen Preissteigerungen bei den Ein- richtungskosten bis zur Fertigstellung. Im Ergebnis ist der Bedarf für die Einrichtung und Ausstattung, sowie der IT-Ausstattung nachvollziehbar dargestellt, so dass keine Bedenken gegen die Umsetzung bestehen. - 2 - Die Notwendigkeit und die Kosten der Maßnahme wurden anhand der eingereichten Unterla- gen weitgehend nachvollziehbar dargelegt. Bei der Prüfung wurden keine Auffälligkeiten fest- gestellt, die gegen eine Fortführung der Maßnahmen sprechen. Im Ergebnis halte ich fest, dass die Unterlagen vollständig eingereicht wurden und die Planung nachvollziehbar ist. Die Kosten und der Leistungsumfang haben sich gegenüber dem Planungsbeschluss be- trächtlich erhöht. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Anmerkungen bestehen keine Bedenken gegen die Fortführung der Maßnahme. Mit freundlichen Grüßen Ralf Jülich Stellvertretende Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt
Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit Es besteht dringender Bedarf nach Schulplätzen und durch die Enge in der Henry-Ford- Realschule werden die Schüler*innen besonders belastet. Einige Klassenräume waren durch Regenwasserschäden zeitweise nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Eine weitere Verschiebung der Maßnahme um einen Sitzungslauf ist nicht zumutbar. Der Neubau sollte so schnell wie möglich begonnen werden. Ein weiteres Verschieben führt zu einem Verzug in allen Leitungsphasen. Interner Abstimmungsbedarf zwischen den beteiligten Ämtern und Dienststellen führte zu Verzögerungen bei einer Erstellung der Vorlage.
Anlage 4 - Energiecheckliste
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Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 1 / 3 Projektangaben Bezeichnung Projekt: A dresse: Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln lfd. Nr. Kap. Thema Anmerkung 4. Hochbau Begründung in Stichworten eintragen 1 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, Lichtumlenksysteme oder andere Konzepte berücksichtigt tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung, Lichtleitlamellem im oberen Drittel des Sonnenschutzbehangs lenken das Tageslicht in den Raum 2 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und Lichtlenkung 3 4.2.1 Neubauten: Passivhaus-Bauweise nach Leitlinien 4 4.2.2 Wärmebrückennachweis und Konzept, gem. Leitlinien 5 4.2.3 Gebäudedichtheit incl. Konzept und Nachweis, gem. Leitlinien 6 4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte nach Leitlinien 7 4.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ Primärenergienachweis nach GEG 5. Heizungstechnik 8 5.2 Ermittlung der Heizwärme- leistung nach Rechenverfahren (ausführlich oder vereinfacht) ausführlich nach DIN EN 12831 9 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, Antwort auf Anschlussanfrage liegt vor Fernwärmeanschluss im Bestand vorhanden 10 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen auf max. 60°C Vorlauf 11 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach unterschiedlichen Raumtemper- raturen und Nutzungsbereichen 12 5.8 Thermostatventile mit fest einstellbarer oberer Temperaturbegrenzung und Frostschutz 13 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung Fernwärmeanschluss an vorhandene Fernwärmeleitung, daher keine Betrachtung von Alternativen 6. Raumlufttechnik 14 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 15 6.3 Ventilatoreffizienz gleich oder besser Klasse P3 nach EN 13053 Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, Köln-Chorweiler Energie-Checkliste liegt vor PSP-Nr: ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein Energiecheckliste_2020_v1.0 Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 2 / 3 Projektangaben Bezeichnung Projekt: A dresse: Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln lfd. Nr. Kap. Thema Anmerkung Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, Köln-Chorweiler Energie-Checkliste liegt vor PSP-Nr: 16 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt vor 17 6.5 Kühlung von Sonderzonen erforderlich Keine Kühlung erforderlich. Die Sonderzonen enthalten eine Belüftung zur Wärmeabfuhr. 18 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen Es werden keine Kälteanlagen ausgeführt 7. Gebäudeautomation 19 7.2 Automationsschwerpunkt (ASP) mit Optimierungsprogrammen lt. Leitlinien (Anhang Anforderungen Gebäudeautomation) Alle Feldgeräte und Datenpunkte für diese Optimierungen sind berücksichtigt. Die Art der Programmierung und Einpflegung dieser Optimierungensprogramme ist Bestandteil der weiteren Planung und der späteren Ausführung. 20 7.3 Datenübetragung des ASP zur Bedien- und Managementebene des Energiemanagement. (Objekte Sondervermögen GW) 21 7.4 Erweiterung ASP Bestand, Angaben Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) Neubau des Gebäudes, Eigener ASP mit eigener Automationsstation, lediglich Anbindung an Stadtinterne MBE 8. Sanitärtechnik, Trinkwasser 22 8.2 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 23 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen 24 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder dezentral gem. Vorgaben Zentral für die Küche, dezentral gem. Vorgaben 25 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Wegentwässerung vorgesehen, Dachbegrünung geprüft? aufgrund Wasserhaushaltsrechtlicher Belange bzw. Vorgabe 9. Elektrotechnik 26 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwerte der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel- /Grenz-/installierter Wert) Zielwert / installierter Wert / Grenzwert: _4,1 W/m²___/ ____5,2 W/m²_____ / ___6,7W/m²__ W/m² 27 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung und Lichtleitlamelle (Sonnenschutz) 28 9.8 werden Präsenzmelder der Beleuchtung auch für RLT Anlagen genutzt Ja, Präsenzmelder verfügen über einen Potentialfreien Kontakt der mit der Gebäudeautomation verbunden ist 29 9.10 Leistungsmessung für Gesamt- anschlusswert > 30kW separater Zähler mit M-Bus-Schnittstelle für die Küche inkl. Nebenräume ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein nein ja nein ja nein ja ja nein ja nein ja nein ja nein Energiecheckliste_2020_v1.0 Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 3 / 3 Projektangaben Bezeichnung Projekt: Ad resse: Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln lfd. N r. Kap. T hema Anmerkung Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, Köln-Chorweiler Energie-Checkliste liegt vor PSP-Nr: 10. Photovoltaik 30 10.1 Ist Dachfläche für PV-Anlage geeignet? Verschattungsfreie Fläche in m². Flachdach/ Schrägdach mit Neigungswinkel ca. 650m² nutzbare Aufstellfläche; 3% Gefälle Dach 31 10.1 Installation der PV-Anlage durch AG/Gebäudewirtschaft spätere Installation und Betrieb durch externen Investor geplant 32 10.1 Kombination PV-Anlage mit Dachbegrünung? 33 10.2 Anforderungen Eigenerzeug- ungsanlagen werden eingehalten spätere Installation und Betrieb durch externen Investor geplant 11. Konze ption Energiezähler 34 11.1 Konzeption Energiezähler lt. Leitlinien, Datenfernübertragung zum Versorgungsnetz gemäß TAB des EVU 35 11.2 Konzeption Energiezähler (Unterzähler) lt. Leitlinien, Anschluss an GA (ASP) mit M-Bus Planungsstand (Datum): Vorlage für: Vorplanung Weiterplanungsbeschluss Entwurfsplanung Baubeschluss Sonstiges Kommentar 264/1 - Energiemanagement: Wiedervorlage bis: Datum/Unterschrift Projektleitung GW Datum/Unterschrift 264/1 - Energiemanagement 02.08.2021 ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein ja nein Energiecheckliste_2020_v1.0
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2545/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 17.01.2022
- Erstellt
- 12.07.2021 15:48