Mandari Insight

2545/2021

Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43 in 50769 Köln-Chorweiler - Baubeschluss

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 17.01.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.02.2022, TOP 10.7

Anlage 5 - Risikobewertung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Baubeschreibung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Kostenaufstellung Einrichtung und Ausstattung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Kostenberechnung nach DIN 276 bis KG 700 Gesamtkosten

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Rat

· application/pdf

Ansehen

Anlage 6 - Konzept zur Barrierefreiheit

· application/pdf

Ansehen

Anlage 7 - Stellungnahme RPA Kostenberechnung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4 - Energiecheckliste

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5 - Risikobewertung

2437 Zeichen

Risikobewertung zur Baumaßnahme 15.12.2021
Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln
 entspricht Eintrittswahrscheinlichkeit:     entfällt/ gering/ mittel/ groß/ erheblich
Risiko Beschreibung Bemerkungen / Maßnahmen Klasse
Änderungen der Gesetzgebung/Richtlinien: 
Vorgaben z:B Barrierefreiheit,DIN,BQA,EnEV, 
Fortschreiben der Digitalisierung, Medientechnik, 
ggf. veränderte Anforderungen an die 
Inneneinrichtung
Nachträgliche Planungsänderungen aufgrund neuer 
Vorgaben
Risiko kann nicht in Gänze ausgeschlossen 
werden
I
Schäden durch höhere Gewalt Mehrkosten und/oder Verzögerungen durch 
Schadensbeseitigung; z.B. außergewöhnliche 
Wetterereignisse (Sturm, Starkregen), aufgrund aktueller 
Ereignisse der letzten 24 Monate
Besonderer Aufwand bei Baustelleneinrichtung- 
und Sicherung - da Schule und Schulhof in 
Betrieb III
Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie Störungen im Bauablauf Stark bebaute Umgebung
II
Risiken der Kostenermittlung
Genauigkeit der Kostenermittlung Gem. DIN 276 Kostenberechnung in der 2 und 3 Ebene. 
Preissteigerungen zwischen Aufstellung
Kostenberechnung und Kostenanschlag,- Vergabe
Allgemein anerkannte Unsicherheit
II
Preissteigerungen Abwicklung in Bauphasen, Teilabnahmen, -
inbetriebnahmen II
Insolvenzen Mehrkosten durch zeitliche Verzüge, ggfls. Planerwechsel Erfahrungsgemäß  hohes Risiko
III
Planungs- und Ausführungsrisiken
Änderungswünsche politischer Gremien I
Vergaberisiko
(Ausschreibung/ Vergabe)
Marktsituation, Auslastungsrisiko geeigneter 
Unternehmen, Verzögerungen durch 
Vergabebeschwerden
II
Unvorhersehbare Veränderung der Bauzeit Verlängerung: Standzeit Gerüst, 
Auslagerung,Mietausfallentschädigung, Provisorien 
während der Bauphasen, Bewachung,Baureinigung III
Verzögerung bauliche Abnahme ggf. über die fach- und gesundheitstechnisch 
erforderlichen Messungen hinausgehende Messungen.
Evtl. wegen den Inklusionsräumen,Chmieräumen 
und der Mensa. I
Auflagen im späteren Baugenehmigungsverfahren Brandschutzanforderungen/ Lärmschutz/ Barrierefreiheit
II
Kostenarten Netto Gesamt
KG100-700 7.481.879,97 €
Pauschaler Risikozuschlag 25% der Gesamtsumme 1.870.469,99 €
,
Gesamt 9.352.349,97 €
Allgemeine Risiken
Risikoklassen                                                                    0             I                II             III         IV
11.129.296,46 €
8.903.437,17 €
Bruttom Gesamt
2.225.859,29

Anlage 1 - Baubeschreibung

10891 Zeichen

17.06.2021
 
Baubeschreibung (textliche Erläuterung) 
Städtebau - Grundlagen 
Auf dem nördlichen Teil des Schulhofes soll das Erweiterungsgebäude zur Mittagsverpflegung und 
Ganztagsbetreuung errichtet werden.  
Der zweigeschossige Neubau wird  riegelartig in einer Nord -Ost/ Süd- West Ausrichtung auf dem 
Schulgrundstück platziert. Die v ollflächig verglaste Süd-Ost Fassade öffnet sich zum Schulhof und 
ermöglicht den Blick in die benachbarte Grünanlage. In Richtung Nord -West und der sich in der 
Nähe befindlichen Nachbargebäude wird eine eher geschlossene Lochfassade ausgebildet. 
Für die An lieferung der gekühlten Mahlzeiten wird die vorhandene asphaltierte Zufahrt genutzt, 
sodass ein Lieferfahrzeug rückwärtig an das neue Gebäude heranfahren kann, ohne die 
Schulhoffläche überqueren zu müssen.  
Erschließung 
Die Erschließung und Feuerwehrzufahrt erfolgt über die vorhandene Zufahrt bzw. den vorhandenen 
befestigten Schulhofbereich. Die überdachte Anlieferung der gekühlten Mahlzeiten erfolgt an der 
Rückseite des neuen Gebäudes, an welcher sich auch der erforderliche Müllkühlstandort (Konfiskat-
Kühlung) befindet. 
Die interne Erschließung erfolgt über das zentrale Hauptfoyer mittels Treppe oder 
behindertengerechten Aufzug. An den Stirnseiten befindet sich jeweils ein Fluchttreppenhaus mit 
direktem Ausgang ins Freie. 
Funktionale Zusammenhänge 
Die Auslegung der Mensa ist für die gleichzeitige Verpflegung von ca. 160 -180 Schülern (je nach 
Bestuhlung) vorgesehen. An einem Tag sollen in nacheinander folgenden Schichten insgesamt 450 
Mahlzeiten ausgegeben werden können. 
Der Zugang zum Speisesaal erfolgt über das Foyer, welches über einen 2 -geschossigen Luftraum 
verfügt. Die vertikale Erschließung und die Verteilung über die Flure schließt ebenfalls im zentralen 
Foyer an. Im zentralen Kern befinden sich auch die Sanitäranlagen inkl. barrierefreie T oiletten und 
Malheur Raum. 
Im Erdgeschoss befinden sich neben der Küche mitsamt den zugehörigen Nebenräumen und dem 
Speisesaal auch die Lehrerarbeitsstationen, die Mediothek und ein Inklusionsraum. 
Baumaßnahme Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung der Henry-Ford-
Realschule in Köln-Chorweiler 
Projektnummer 21235 
Leistungsphase Genehmigungsplanung | LP4 
Bauherr Schulverwaltungsamt der Stadt Köln 
Bauherrenvertretung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Ottoplatz 1, 50679 Köln 
Entwurfsverfasser BFM Architekten, Unter den Ulmen 106, 50968 Köln 
Anlage 1

B F M
A R C H I T E K T E N
 
Seite 2 von 4 
 
Im Obergeschoss sind weitere 3 Inklusionsräume und 5 Betre uungs- bzw. Aufenthaltsräume 
angeordnet. Ein naturwissenschaftlicher Chemieraum mit Vorbereitungsraum ist ebenso 
vorhanden. 
Auf dem Flachdach, welches über eine Luke erreichbar ist, befinden sich die Lüftungsanlagen und 
weitere technische Kleingeräte, welche mit einem Sichtschutz aus Lochblech oder Streckmetall 
umlaufend umschlossen sind. 
Fassade / Gestaltung 
Das Gebäude öffnet sich durch eine großzügige Glasfassade in Richtung des Schulhofes (Süd -Ost) 
und ermöglicht weiterhin den freien Blick in die benachbarten Grünanlagen. In Richtung Nord-West 
wird eine Lochfassade mit einer massiven Wirkung ausgebildet, um den Schulhof optisch und 
akustisch von der nahgelegenen Wohnbebauung abzugrenzen. Die bodentiefen Fenster der 
Lochfassadenseite sind mit außenliegenden Glasbrüstungen gesichert. 
Die geschlossene Fassade wird als WDV-System mit einem anthrazitfarbenen Verblendmauerwerk 
realisiert. Durch die große Auskragung des Vordachs und die großzügige Verglasung zum Schulhof 
hin, entsteht der Effekt eines großen Rahmens und einer repräsentativen, modernen Fassade, die 
sich in Richtung des Parks hin öffnet. 
Energetische und ökologische Aspekte 
Die Grundlage des Entwurfes bilden zusätzlich zu den BQA ( Bau-, Qualitäts - und 
Ausstattungsstandards) die Energieleitlinien der Stadt Köln (Stand: 2017). 
Die zu erfüllenden Kriterien den Hochbau (kompakte Bauform, gute Tageslichtausnutzung, Nutzung 
von Speichermassen, usw.) die Bauphysik (hohe Wärmedämmwirkung der Fassade, 
Wärmebrückenvermeidung, Luftdichtigkeit, Schallschutz, Raumakustik usw.) und die Haustechnik 
(effiziente Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung, energiesparende Gebäudeautomation, 
umweltfreundliche Wärmeerzeugung mit hohem Wirkungsgrad) betreffend, werden gem. den 
aufgelisteten Anforderungen berücksichtigt. Bei der Wahl der Baumaterialien wird ein besonderes 
Augenmerk auf die Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit gelegt. 
Im Zuge der Entwurfsplanung wurden die Aspekte der Energieeinsparung und Nachhaltigkeit durch 
intensive Planung und Absprache der Fachingenieure im Vorfeld so optimiert, dass der Neubau nicht 
nur unter ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch ökonomisch sinnvoll umgesetzt werden 
kann. 
Generell gilt festzuhalten, dass der Entwurf ganzheitlich als Passivhaus realisiert wird, jedoch keine 
Passivhaus-zertifizierung angestrebt wird. D.h. gewisse Einschränkungen, die in Absprache mit den 
Fachplanern erfolgen, sind bei unverhältnismäßig hohen Kosten oder unwirtschaftlichen Aspekten 
möglich und seitens der Gebäudewirtschaft gewünscht. 
Zusätzlich sollte bei der Herstellung der Außenraumgestaltung und der Einrichtung der Baustelle 
auf eine möglichst geringe Oberflächenversiegelung geachtet werden. Die Regenentwässerung des 
Gebäudes erfolgt nach den Angaben von Außenanlagenplaner in Abstimmung mit Architektur und 
TGA.

B F M
A R C H I T E K T E N
 
Seite 3 von 4 
 
Konstruktive Merkmale 
Die tragende Struktur des Neubaus wird durch massive Stahlbeton Außen - und Innenwände 
gebildet. Im Bereich des Speisesaals und der vorderen Glasfassade kommen Stahlbetonrundstützen 
zum Einsatz. Diese werden im Gründungsbereich von verstärkten Einzelfundamenten getragen. 
Die Bodenplatte wird als statische Fundamentplatte angesetzt, wobei die Bereiche der 
Einzelstützen verstärkt und werden müssen. Da gemäß Bodengutachten (s. LP2) die 
Bodenverhältnisse nicht opt imal sind, ist ein 0,5m dickes Tragpolster aus Kiessand oder Schotter 
erforderlich. 
Die Decken werden als Stahlbetondecken realisiert. 
Das Dach wird als Stahlbetonplatte im 3% Flächengefälle zur Nord-Westseite ausgeführt (Flachdach 
mit 3% „pultartiger“ Gefälleausbildung). 
Das Vordach wird ebenfalls als Stahlbetonplatte ( konisch von 28cm bis 10cm) im 3% Gefälle mit 
einer Auskragung von 2,50 – 4,00 m realisiert. 
Bauphysikalische Aspekte 
Da das Gebäude als „Passivhaus“ realisiert werden soll, gelten entsprechend hohe Anforderungen 
an die Wärmedämmwirkung (U-Werte) und Luftdichtigkeit der Außenhülle. 
Die Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung muss den Vorgaben der Stadt Köln 
entsprechen, auch um die raumhygienischen Aspekte (max. 1000 ppm CO
2) erfüllen zu können. 
Der sehr niedrige Primärenergiebedarf (u.a. Jahresheizwärmebedarf <15 kWh/m²a, elektr. Energie 
für Beleuchtung und alle techn. Anlagen) und die Anforderungen an die Nachhaltigkeit müssen 
eingehalten werden. 
Ebenso gelten seitens der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln besonders hohe Anforderungen an die 
Sprachverständlichkeit und Raumakustik in den Aufenthaltsräumen. In der Mensa ist die Belegung 
nahezu der gesamten Decke mit Akustik -Baffeln vorgesehen. Die Aufenthaltsräume erhalten 
Akustikdecken, sowie Panels als Tiefenabsorber im hinteren Bereich der Wände. 
Als Sonnenschutz kommen in allen Aufenthaltsräumen außenliegende Aluminium 
Raffstorelamellen zum Einsatz, mit elektrischer Steuerung und Windwächter. 
In den Bereichen der Treppenhäuser und des Foyers wird Wärmeschutzverglasung eingebaut. 
Diese Anforderungen werden im Rahmen der möglichst wirtschaftlichen Gesamtkonzeption, der 
PHPP Bilanzierung und der Bearbeitung der Energiecheckliste berücksichtigt. 
Brandschutztechnische Vorüberlegungen 
Der Neubau wird als „Gebäude geringer Höhe – Sonderbau“ eingestuft, da der Fußboden des 
höchsten Geschosses niedriger als 7m über Geländeoberkante außen liegt. 
Das Gebäude verfügt über zwei separate Treppenhäuser (zwei bauliche Rettungswege) an 
gegenüberliegenden Seiten des Gebäudes und zusätzlich über ein zentrales Treppenhaus im Foyer. 
Die Fluchtweglänge von 35m wird an keiner Stelle überschritten.

B F M
A R C H I T E K T E N
Seite 4 von 4 
Im Obergeschoss werden durch entsprechend platzierte Türen in den Fluren getrennte 
Rauchabschnitte gebildet. Eine Foyerwand wird über die gesamte Höhe als Brandwand ausgebildet. 
Aufgrund der Größe und der möglichen Sitzplätze/Mahlzeiten >200 ergibt sich die Einstufung des 
Speisesaales als Versammlungsstätte. 
Technische Gebäudeausstattung 
Die Anbindung an di e Bestandsversorgung (Elektro, EDV + Wasser) ist möglich und wird mittels 
einer zusätzlichen Kanaltrasse im Außenbereich realisiert. 
Eine Anbindung an die vorhandene Fernwärmeleitung ist ebenso vorgesehen. 
Die erforderlichen raumlufttechnischen Anlagen (RL T) sollen auf dem Dach des Gebäudes 
aufgestellt werden. Die Verteilung der Zu - und Abluftkanäle erfolgt in der Abhangdecke der Flure. 
Eine stoffliche Trennung (keine Berührung der Luftströme im Wärmetauscher) und direkte 
Ausscheidung der Abluftströme der Küche/Mensa sowie der WC-Bereiche muss gewährleistet sein. 
Im Bereich des Speisesaales sollen textile Zuluft-Kanäle realisiert werden. 
Eine Ausführung der Lüftungsflügel in der Fassade als elektronisch steuer- und öffenbar, gestaltet 
sich sehr unwirtschaftlich und kompliziert (kostenintensive Aufhängungs - und Öffnungsmechanik, 
Einbruchschutz, Regenschutz). 
Daher soll zur Nachtauskühlung die Lüftungsanlage herangezogen werden. 
Die Anlage wird nach Bedarf aktiviert und läuft nur wenige Stunden in der Nacht. 
Eine aktive Kühlung (Klimaanlage) erfolgt indes nicht. 
Die Elektrotrassen werden in der Akustikabhangdecke der Betreuungsräume verzogen, um so die 
Abhangdecken der Flure brandlastfrei zu halten. 
Die Raumheizflächen werden mit einzelnen Heizkörpern an der Flurseite (nicht an der Fensterseite!) 
realisiert. Im Speisesaal kommen ebenfalls plane Heizkörper an den Wänden zur Ausführung. 
Auf dem Dach des Neubaus soll möglichst großflächig eine Photovoltaikanlage zur Ausführung 
kommen. Diese ist jedoch nicht mit dem Neubau direkt herzustellen (d.h. Exklusion der Kosten), 
sondern wird später, ggf. durch Fremdinvestoren nachgerüstet. 
Eine technische und statische Vorrüstung wird berücksichtigt. 
Küchenplanung 
Die Mensaküche wird als Regenerierküche mit „Cook+Freeze“ Verfahren und Essensausgabe, 
eigener Kühl/Gefrier-zelle und Lager, separater Spülküche und abgetrenntem Umkleidebereich für 
die Mitarbeiter realisiert.  
Zur Müllkühlung wird im Außenbereich ein Konfiskatkühler (wettergeschützt) vorgesehen. 
Eine Fritteuse (Fassungsvermögen < 50l) ist ebenso in der Planung berücksichtigt. 
Über dem Anlieferbereich wird zum Witterungsschutz ein kleines Vordach als Stahl -Glas 
Konstruktion ausgebildet.

Anlage 3 - Kostenaufstellung Einrichtung und Ausstattung

2826 Zeichen

Anlage 3
lfd. Nr. Raumart Einrichtungsart Anzahl Kosten pro Raum Gesamtkosten
1 Mehrzweckräume Tische, Stühle, Schränke 4 8.000,00 € 32.000,00 € konsumtiv
2 Tafeln für lfd. Nr. 1 und 6 Whiteboards 9 500,00 € 4.500,00 € konsumtiv
3 Lehr- und Unterrichtsmittelräume Regale, Schränke 8 3.000,00 € 24.000,00 € konsumtiv
4 Ausstattung Küche Kombidämpfer, Kühlräume, Herde etc. 1 175.000,00 € 175.000,00 € investiv
5 Speiseraum 328 m² Tische, Stühle 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv
6 Aufenthaltsräume Ganztag Mobiliar und Spiele 5 12.000,00 € 60.000,00 € konsumtiv
7 Lagerraum Küche Regale, Schränke 1 4.000,00 € 4.000,00 € konsumtiv
8 Büro Caterer Arbeitsplatz 1 5.000,00 € 5.000,00 € konsumtiv
9 Chemie-Fachraum Spezialmobiliar 1 110.000,00 € 110.000,00 € investiv
10 Chemie-Fachraum Unterrichtsmittel 1 40.000,00 € 40.000,00 € konsumtiv
11 Vorbereitung/Sammlung NW (280 qm) Spezialmobiliar inkl. Giftschränke etc. 1 40.000,00 € 40.000,00 € investiv
12 Bibliothek/Selbstlernzentrum Tische, Stühle, Schränke, Bücherregale 1 100.000,00 € 100.000,00 € konsumtiv
13 Bibliothek/Selbstlernzentrum Erstausstattung Bücher, Software etc. 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv
14 Verwaltungsbereich Lehrerstation 1 30.000,00 € 30.000,00 € konsumtiv
15 Umkleidebereich inkl. Behindertenumkleide Bänke, Kleiderhaken, Schränke, 1.Hilfe-Liege, etc. 2 7.000,00 € 14.000,00 €
konsumtiv
16 Vorhänge bzw. Lamellen für alle Räume 20 2.500,00 € 50.000,00 € investiv
17 Vitrinen, Bilderklemmleisten, Infotafeln für Eingangsbereiche, Flure etc, Sicherheitsglas, 
Brandschutz
1 10.000,00 € 10.000,00 €
investiv
18 Türschilder mit Montage, Beschriftung, Brandschutz 45 50,00 € 2.250,00 € konsumtiv
19 Ausstattung  Küche Porzellan, Besteck, Gläser,  Töpfe 1 20.000,00 € 20.000,00 € konsumtiv
Zwischensumme Einrichtung 780.750,00 €
technische Ausstattung
20 Touchpanel pro Jahrgang zuzügl. NW-Fachräume 5 5.000,00 € 25.000,00 € investiv
21 ipads mit ipad-Wagen je 30 ipads mit 1 Wagen, 1 pro Zug 2 20.000,00 € 40.000,00 € investiv
22 Verwaltungsbereich (Lehrerarbeitsstationen, 
Sekretariat, Schulleiter und Fachschaftleiter etc.)
PC's, Drucker etc. 5 1.500,00 € 7.500,00 €
investiv
23 Serverschränke  für Informatik, Verwaltung etc. 1 1.000,00 € 1.000,00 € investiv
24 Telefonanlage inkl. Endgeräten 1 100.000,00 € 100.000,00 € investiv
25 Digitales Schwarzes Brett 1 6.000,00 € 6.000,00 € investiv
Zwischensumme technische Ausstattung 179.500,00 €
Summe Ausstattungskosten insgesamt 960.250,00 €
zzgl. 7,5 % Unvorhergesehenes 72.018,75 € * Zeile 41
Gesamtsumme 1.032.268,75 €
Gesamtsumme (gerundet)
Konsumtiv = 395.750,00 EUR Investiv = 564.500,00 EUR
* konsumtiv = 43.211,25 EUR Investiv = 28.807,50 EUR
Realschule Karl-Marx-Allee 43, Erweiterungsneubau, Baubeschluss durch 26
Zusammenstellung der Kosten für Einrichtung und Ausstattung
1.030.000,00 €

Anlage 2 - Kostenberechnung nach DIN 276 bis KG 700 Gesamtkosten

4102 Zeichen

Erweiterungsneubau-Mensa Karl-Marx-Allee 43: Kostenberechnung nach DIN 276 -KG 700      Stand: 15.12.2021
alle Angaben in EUR sind Brutto-Beträge inkl. 19% MwSt; Netto-Betrag Angaben (ohne MwSt) in Kursivschrift
KG Bezeichnung der KostengruppeEinheit EUR - Betrag EUR - Betrag
Netto Brutto
300+400 Baukonstruktionen + TGA 4.915.316,40 € 5.925.880,37 €
700 Baunebenkosten 1.710.017,48 € 2.034.920,80 €
Bauherrenvertretung 340.091,39 € 404.708,76 €
Projektleitung 0,9% von anrech.Kosten , inkl. 0,3% Kommunalaufwand+ 3% Nebenkosten (Werte aus SAP_ HOAI 2210) 73.243,87 €
Projektsteuerung 1,4% von anrech.Kosten  inkl. 0,3% Kommunalaufwand+ 3% Nebenkosten  (Werte aus SAP_ HOAI 2212) 74.708,76 €
Projektsteuerer Extern | Ausschreibung läuft Geschätztesumme 330.000,00 €
Architekten und 
Ingenieurleistungen 745.232,63 € 886.826,83 €
Freianlagenplaner | Reepel Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 44.358,21 € 52.786,27 €
Tragwerksplanung |  PLMK Inkl. 4% Nebenkosten laut vertrag 73.221,02 € 87.133,01 €
Ingenieurleistungen | G-Tec Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 258.188,74 € 307.244,60 €
Architektenleistungen | BFM Inkl. 3% Nebenkosten laut vertrag 369.464,66 € 439.662,95 €
Gutachten und Beratung 78.326,78 € 93.208,87 €
Bauphysik | Krämer-Evers Inkl. 2% Nebenkosten laut Vertrag 43.082,58 € 51.268,27 €
Bodengutachter | Dr. Tillmanns und Partner 4.281,00 € 5.094,39 €
Brandschutz | SV Zahn 14.450,00 € 17.195,50 €
Küchenplaner | PWK Inkl. 3% Nebenkosten laut Vertrag 26.895,78 € 32.005,98 €
SiGeKo |Dudek 9.700,00 € 11.543,00 €
Prüfstatiker Krebs und Kiefer 23.000,00 € 27.370,00 €
Interner Honorar 185.341,03 € 220.555,82 €
QS-Bauphysik 12.108,53 € (Wert aus SAP_ HOAI 4404) 14.409,15 €
QS-TWP- Statik 1,5% anrechenbare Kosten |inkl. 3% Nebenkosten 76.936,85 € (Wert aus SAP_ HOAI 4403) 91.554,85 €
QS TGA Alle TGA Leistungen die bereits abgebucht 
wurden+ 50 Stunden noch zu erbirngende 40.723,92 € 48.461,46 €
QS Baugrund 1.784,15 € (Wert aus SAP_ HOAI 4405) 2.123,14 €
Energiemanagement 0,1% von anrech. Kosten 5.129,13 € (Wert aus SAP_ HOAI 4406) 6.103,66 €
Allgemeine Baunebenkosten 55.801,71 € 66.404,03 €
SAP Bereits entstandene Rechnungen
QS für PL 4.261,53 € (Wert aus SAP_ HOAI 5707) 5.071,22 €
Erdarbeiten| PM Baugesellschaft 2.905,21 € 3.457,20 €
Kanalarbeiten | Barmwater Tiefbau GmBh 792,00 € 942,48 €
Amt Für Liegenschaften 2.557,32 € 3.043,21 €
Bauverwaltungsamt 71,43 € 85,00 €
Altes TGA ing. Büro Bohne 38.166,51 € 45.418,15 €
Amt für Recht,Vergabe und Versicherungen 14,01 € 16,67 €
Alter Vertrag Bereits geleistete Kosten von Senior Reepel 7.033,70 € 8.370,10 €
Sonstige Kosten / Kommunalaufwand 306.540,69 € 363.216,49 €
(Vergleichsprojekte Breitenbachstr. & Düsseldorfer.Str./ Nawi-Haus+ 10%)
QS- für 260-5 7.832,11 € (Wert aus SAP_ HOAI 2213) 7.753,28 €
Amt für landschaftspflege 67 35.096,47 € 41.764,80 €
Bauaufsichtsamt 63 41.476,47 € 49.357,00 €
Amt für Liegenschaften 17.569,91 € 20.908,19 €
67.226,89 € 80.000,00 €
Feuerwehr beratung 82,50 € 98,18 €
AWB 600,84 € 715,00 €
Zentrale Dienste Service und Reinigung 2.773,11 € 3.300,00 €
Stadtentwässerung 687,73 € 818,40 €
Kopier und Reproarbeiten 97.232,76 € 115.706,99 €
Prüfung Baumschutz 935,00 € 1.112,65 €
Baumaschinen 9.396,64 € 11.182,01 €
Rodungsarbeiten 2.521,01 € 3.000,00 €
Kampfmitteluntersuchung - pro m² Preis ca. 5,50€- KMA Grundstück ca.5000m² 23.109,24 € Vergleich Projekt Kantstr. 27.500,00 €
ZUSAMMENFASSUNG KG100 - KG700- Neue KB Stand 15.12.21
100 Grundstück 0,00 €
200 Herrichten und Erschließen 28.225,21 € 33.588,00 €
300 Baukonstruktionen 3.409.507,90 € 4.057.314,40 €
400 Technische Anlagen 1.570.223,50 € 1.868.565,97 €
500 Außenanlagen 763.905,88 € 909.048,00 €
600 Ausstattung und Kunstwerke 0,00 € 0,00 €
700 Baunebenkosten 1.710.017,48 € 2.034.920,80 €
∑ Gesamtkosten Netto Gesamt 7.481.879,98 € Brutto Gesamt 8.903.437,17 €
Pauschaler Risikozuschlag 25% der Gesamtsumme 1.870.469,99 € 2.225.859,29 €
Netto Brutto
∑ 9.352.349,97 € 11.129.296,46 €Gesamtkosten KG100-700 + inkl.10% 
Sachverständiger (Tüv,Luftbeprobung,Trinkwasserbeprobung,Elektro, Aufzug, 
BMA,Lüftung, Schadstoffgutachter etc.

Beschlussvorlage Rat

10836 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/402/21 
 
Vorlagen-Nummer 
 2545/2021 
Freigabedatum 
17.01.2021  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erweiterungsbau Mensa an der Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43 in 50769 Köln- 
Chorweiler - Baubeschluss 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln genehmigt den Entwurf sowie die Kostenberechnung und stellt den Bedarf für 
den Erweiterungsbau mit neuer Mensa und Unterrichtsräumen für die Henry-Ford-Realschule, Karl-
Marx-Allee 43, 50769 in Köln-Chorweiler mit Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich rund 9,85 
Mio. Euro (einschließlich rund 1,03 Mio. Euro für die Ausstattung und Einrichtung inkl. Großküchen-
ausstattung) fest. 
Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Submission, Baudurchführung mit Hilfe eines Generalun-
ternehmens und Einrichtung des Gebäudes.  
 
Zudem genehmigt der Rat der Stadt Köln einen Risikozuschlag in Höhe von 25 % bezogen auf die 
nicht-indizierten Gesamtbaukosten gemäß Kostenberechnung. Dies entspricht einem Betrag von rund 
2,2 Mio. Euro. Durch den Baubeschluss wird jedoch lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozu-
schlag als Vergabevolumen freigegeben. Die Verwaltung darf über den Risikozuschlag nicht unmittel-
bar, sondern nur bei Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäu-
dewirtschaft verfügen. Die Maßnahme befindet sich in der Leistungsphase (LPh 3). Eine Bewertung 
der Risiken für die Maßnahme liegt als Anlage 5 bei. Da nicht jedes Risiko auch eintreten muss wurde 
an Stelle einer nominellen Bepreisung der Risiken ein pauschaler Ansatz von 25 % der Baukosten als 
Risikorücklage gewählt. Die pandemiebedingte Erhöhung unter anderem der Materialkosten auf dem 
Baumarkt erfordert es, einen entsprechenden Aufschlag vorzusehen, damit es nicht zu einem Bau-
stopp kommt. 
 
Die voraussichtlichen Gesamtkosten inklusive des Risikozuschlags betragen rund 12,05 Mio. Euro 
brutto (inklusive der Kosten für Einrichtung und Ausstattung in Höhe von rund 1,03 Mio. Euro).  
 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung 
der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 17.01.2022 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 24.01.2022 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 27.01.2022 
Finanzausschuss 31.01.2022 
Rat 03.02.2022

2 
Flächenverrechnungspreises. 
Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. 
Nebenkosten und Kosten für Reinigung in Höhe von rund 332.400 Euro, die voraussichtlich ab dem 
Haushaltsjahr 2025 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger or-
dentlicher Aufwand finanziert wird. 
 
Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rund 440.000 Euro sind im Haus-
haltsjahr 2024 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen zu veranschlagen. Die Finanzierung der investiven Einrichtungskosten in 
Höhe von rund 590.000 Euro erfolgt zum Haushaltsjahr 2024 aus Teilfinanzplans 0301, Schulträger-
aufgaben in Teilplanzeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanz-
stelle 4012-0301-6-3020 – RS Karl-Marx-Allee – Erweiterung.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   590.000 Euro 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  440.000 Euro 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 
a) Personalaufwendungen          Euro 
b) Sachaufwendungen etc. (Miete und Nebenkosten)   332.400 Euro 
c) bilanzielle Abschreibungen    39.333 Euro 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          Euro 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         Euro 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          Euro 
b) Sachaufwendungen etc.          Euro 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcenver-
brauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
 
Begründung 
Der Rat der Stadt Köln beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am 18. Dezember 2008 mit der 
Planung eines Erweiterungsbaus mit einer neuen Mensa und Unterrichtsräumen für die Henry-Ford-
Realschule an der Karl-Marx-Allee 43,50769 in Köln Chorweiler (Planungsbeschluss 4631/2008). 
Aufgrund der schlechten Leistung des zunächst beauftragten Technischen Gebäudeausrüsters 
(TGA)-Planers wurde die weitere Beauftragung unterbrochen und ein neues TGA Büro beauftragt. 
Dies führte zur mehrjährigen Verzögerungen. Die Planunterlagen mussten aufgrund der mittlerweile 
geänderten Normen und Vorschriften angepasst werden. 
Das Projekt wurde 2020 wieder aufgenommen. Alle Planer wurden bereits beauftragt mit Ausnahme 
des externen Projektsteuerers, der bereits ausgeschrieben wurde. Aktuell befinden sich die Mensa 
und die benötigten Klassenräume im Modulbau, welcher jedoch aufgrund der Hochwassersituation 
evakuiert wurde. Der Bedarf an weiteren Klassenräumen steigt jedes Schuljahr an, sodass ein sehr 
dringender Bedarf besteht. Die Planung wurde mit allen Projektbeteiligten gemeinsam auf den aktuel-
len Standard und aktuelle Richtlinien angepasst, sodass auch die Kosten aktualisiert wurden. 
Der Baubeginn ist abhängig vom Erhalt der Baugenehmigung und für April 2022 vorgesehen.

4 
Die Erweiterung umfasst eine Mensa mit einem kompletten Küchenbereich für den offenen Ganz-
tagsbetrieb sowie Nebenräume, Betreuungsräume, ergänzende Unterrichtsräume für Mediathek und 
Lehrerarbeitsstationen. Die Nutzfläche für vorgenannte Bereiche beträgt insgesamt circa 1 450 m² 
(netto). 
Die Schulanlage befindet sich am Rand einer Wohnbebauung, unmittelbar angrenzend an einem 
Grünzug. Schulgebäude, Turnhalle und Pädagogisches Zentrum gruppieren sich um die Schulhofflä-
che und können mit einem zu errichtenden zweigeschossigen Neubau als Zeilenbebauung in gleicher 
Gebäudebreite parallel zum Schulbau ergänzt werden.  
Die Blickbeziehung von Schulhof und Schulgebäude in die Grünanlage soll freigehalten werden.  
Auf dem nördlichen Teil des Schulhofes soll das Erweiterungsgebäude zur Mittagsverpflegung und 
Ganztagsbetreuung errichtet werden. Der zweigeschossige Neubau wird "riegelartig" in einer Nord-
Ost Süd-West Ausrichtung auf dem Schulgrundstück platziert. Die vollflächig verglaste Süd-Ost Fas-
sade öffnet sich zum Schulhof und ermöglicht den Blick in die benachbarte Grünanlage. In Richtung 
Nord-West und der sich in der Nähe befindlichen Nachbargebäude wird eine überwiegend geschlos-
sene Lochfassade ausgebildet. 
Für die Anlieferung der gekühlten Mahlzeiten wird die vorhandene asphaltierte Zufahrt genutzt, so-
dass ein Lieferfahrzeug rückwärtig an das neue Gebäude heranfahren kann, ohne die Schulhoffläche 
überqueren zu müssen. 
Die Auslegung der Mensa ist für die gleichzeitige Verpflegung von circa 160 bis 180 Schüler*innen (je 
nach Bestuhlung) vorgesehen. An einem Tag sollen in nacheinander folgenden Schichten insgesamt 
450 Mahlzeiten ausgegeben werden können. 
Der Zugang zum Speisesaal erfolgt über das Foyer, welches über einen zweigeschossigen Luftraum 
verfügt. Die vertikale Erschließung und die Verteilung über die Flure schließt ebenfalls im zentralen 
Foyer an. Im zentralen Kern befinden sich auch die Sanitäranlagen inklusive barrierefreie Toiletten 
und Malheur Raum. 
Im Erdgeschoss befinden sich neben der Küche mitsamt den zugehörigen Nebenräumen und dem 
teilbaren Speisesaal auch die Lehrerarbeitsstationen, ein Ganztagsbüro, die Mediathek und ein Inklu-
sionsraum. 
Im Obergeschoss sind zwei weitere Inklusionsräume mit je einem Nebenraum und fünf Betreuungs- 
beziehungsweise Aufenthaltsräumen angeordnet. Ein naturwissenschaftlicher Chemieraum mit Vor-
bereitungsraum ist ebenso vorhanden. 
Auf dem Flachdach, welches über eine Luke erreichbar ist, befinden sich die Lüftungsanlagen und 
weitere technische Kleingeräte. Die TGA-Anlagen werden mit einem Sichtschutz aus Lochblech oder 
Streckmetall umlaufend umschlossen. 
 
Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes: 
Das Rechnungsprüfungsamt hat den Entwurf und die Kostenberechnung geprüft. Der Planung wird 
im Prüfbericht Nr. 2021/0776 vom 22.12.2021 (siehe Anlage 7) grundlegend zugestimmt.  
 
Finanzierung 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung der investiven Kosten von rund 8,82 Mio. Euro erfolgt aus 
dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen 
nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Auf Basis des derzeitigen 
Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. Nebenkosten und Kosten 
für Reinigung in Höhe von rund 332.400 Euro, die voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2025 im 
Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand fi-
nanziert wird. 
 
Einrichtungskosten 
Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rund 440.000 Euro sind im Haus-
haltsjahr 2024 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen zu veranschlagen. Die Finanzierung der investiven Einrichtungskosten in 
Höhe von rund 590.000 Euro erfolgt zum Haushaltsjahr 2024 aus Mitteln des Teilfinanzplans 0301,

5 
Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen 
bei Finanzstelle 4012-0301-6-3020 – RS Karl-Marx-Allee – Erweiterung. 
 
Sachaufwendungen 
Die Finanzierung der bilanziellen Abschreibungen der Einrichtungskosten in Höhe von rund 39.333 
Euro/a erfolgt voraussichtlich ab 2025 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 
14, bilanzielle Abschreibungen.  
 
Das Dezernat IV wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2023 ff innerhalb des dann 
zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtung, vorsehen. 
 
Anlagen 
 
Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit 
Anlage 1 – Baubeschreibung 
Anlage 2 – Kostenberechnung nach DIN 276 bis KG 700 Gesamtkosten 
Anlage 3 – Kostenaufstellung Einrichtung und Ausstattung 
Anlage 4 – Energiecheckliste 
Anlage 5 – Risikobewertung 
Anlage 6 – Konzept zur Barrierefreiheit 
Anlage 7 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

Anlage 6 - Konzept zur Barrierefreiheit

7944 Zeichen

KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung 
Zusammenfassung - Barrierefrei Konzept 
18. August 2021
| BFM ARCHITEKTEN | 
DIN 18040-1 
Eingangsbereiche 
- leicht auffindbar
- stufen- und schwellenlos
- Zuwegung zum Gebäude im Außenanlagenplan und im Lageplan
dargestellt.
- Sauberlaufmatte als Bodenindikator in Laufbreite der Drehtüren
Leitsystem 
- Zwei-Sinne Prinzip - Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten sind mit
Orientierungshilfen auszustatten.
Informationen zur Wegeführung, Erschließung und Sicherheit
müssen mindestens zwei der Sinne Sehen, Hören oder Tasten
ansprechen.
- In dem einfach strukturierten Erweiterungsneubau dienen
kontrastreiche Gebäudekanten, Kantensteine, Materialwechsel und
taktile Raum- und Türbeschilderung als Leitsystem, sodass wir hier
auf ein taktiles Bodenleitsystem aus Rippen- und Noppenplatten
verzichten können
- Die Schule teilt sich in einen öffentlichen Bereich und einen
Arbeitsstättenbereich auf. Der öffentliche Bereich bezeichnet die
Zonen, die von Schülern und Eltern genutzt wird, z.B. die
Klassenzimmer, Mensa und sanitäre Anlagen.
Den Bereich der Arbeitsstätten, die nur von Arbeitnehmern genutzt
wird, bildet die Mensaküche, Lehrerzimmer und Technikräume.
- Das Leitsystem erfolgt im Erd- und Obergeschoss über taktile
Türschilder, kontrastreich, hell ausgeleuchtet, ohne Schatten, ohne
Reflexion; Raumkanten sind visuell kontrastierend herzustellen
(Boden zu Wand).
- Die Türschilder werden gem. Vorlage der Stadt Köln
(ca. 15/15cm, weiße Schrift auf schwarzen Grund) angebracht.
- Ein taktiles Aufmerksamkeitsfeld aus Werkstein mit Noppen erfolgt
am Treppenaufgang.
Anlage 6

KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung  
Zusammenfassung  - Barrierefrei Konzept  
18. August 2021 
                                                                       
| BFM  ARCHITEKTEN  | 
  
 
 
DIN  18040 -1  
Türen   
- deutlich  wahrnehmbar,  leicht  zu  
öffnen und zu schließen 
- Schwellenloser Zugang 
wenn technisch unabdingbar,  
dürfen sie nicht höher als 2,0 cm sein. 
- Lichter Durchgang >= 90 cm 
- Lichte Höhe >= 210 cm 
- Abstand Drücker zu Bauteilen 50cm  
- Drücker auf 0,85cm 
- Bedienkräfte Klasse 3 
- kontrastierend  in  Wand,  Farbton  anthrazit;  außer  Türen  zu  
Nebenräumen und Technikräumen 
- alle Obentürschließer mit reduzierten Bedienkräften 
- Drücker auf 1,05m (außer Behinderten-WC auf 85cm) 
Markierung Glasflächen   
- Mind.  8cm  hoch  
- Wechselkontrast 
- Mind. 50% des Streifens opak 
- Höhe 40- 70cm und 120-160cm ü. 
OKFF 
- gem.  DIN  18040 -1,  im  Wechselkontrast  weiß  / anthrazit  
- Festlegung: Streifen 2cm breit, 8cm hoch mit 2cm  Abstand 
- Beschriftung kann in Streifen integriert werden (50% beachten ) 
- alle bodentiefen Verglasungen erhalten eine  Markierung 
- geschossübergreifend erhalten alle Glastüren und  Glaswände 
eine Markierung

KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung  
Zusammenfassung  - Barrierefrei Konzept  
18. August 2021 
                                                                       
| BFM  ARCHITEKTEN  | 
  
 
 
DIN  18040 -1  
Barrierefreie  Treppen   
- gerade  Läufe  
- mit Setzstufen 
- Alles Stufe des Treppenlaufs mit 
kontrastierenden 
S t u f e n vorderkantenmarkierung 
- hinter oberster Trittstufe taktiles  
Aufmerksamkeitsfeld 60cm tief (nicht 
kontrastierend) 
 
- in den geschlossenen Treppenhäusern keine 
Aufmerksamkeitsfelder an Treppenantritt und -austritt 
(sowohl Etagen- als auch Zwischenpodeste) 
- Stufenvorderkantenmarkierung, kontrastierend an allen  
Stufen 
- waagerechte Fortführung des Handlaufs vorsehen 
- Handläufe  Edelstahl,  beidseitig  
- Ohne Unterbrechung an 
Zwischenpodesten und an Treppenaugen 
 
- Höhe 85-90 cm zu Stufenvorderkante 
- Ende Handlauf 30cm waagerecht + 
Rückführung 
- Handläufe kontrastierend vor Wand 
 
- Handläufe  Edelstahl,  Enden  rückgeführt  
Freitreppe   
- Ist keine  notwendige  Treppe  - je  ein  seitlicher Handlauf,  Enden rückgeführt   
- alle Stufenvorderkanten erhalten eine Markierung 
- Aufmerksamkeitsfeld nur taktil am Ausgang der Treppe 
- Aufmerksamkeitsfeld bestehend aus Noppen

KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung  
Zusammenfassung  - Barrierefrei Konzept  
18. August 2021 
                                                                       
| BFM  ARCHITEKTEN  | 
  
 
 
DIN  18040 -1  
Aufzug   
- Aufzüge  gem.  DIN  EN  81 -70  
- einseitiger Handlauf innerhalb der Kabine  
- auf Seite des Quertableaus 
- zusätzlich Schlüsselschalter 
- freiprogrammierbare Etagenansage 
- bruchsicherer Spiegel  
- Notraufaufschaltung auf Service Leitstelle
 
         der Stadt Köln  
- Bedientableau, horizontal  
         nach DIN EN 81-70; 2005-09 Anhang G 
 
 
 
 
 
 
 
- Einbau  eines  Aufzuges  ab  2 Vollgeschossen  
- Innenmaße: B * t: Min. 1,10 m * 2,10 m 
- Lichte Türöffnung: 1,10m (einseitig) 
- Türhöhe: Min. 2,10 m 
- Bewegungsfläche vor dem Aufzug: Min. 1,50m * 1,50m 
- zusätzlich mind. 0,90m als Überlagerungsfläche mit 
Verkehrsfläche = 2,40m 
- Tür kontrastierend in Wand 
- In der Kabine Handlauf, einseitig, auf 85cm Höhe ausführen 
- Bedienelemente mit taktiler Beschriftung und optischer 
Anzeige der Etagen in kontrastreicher Gestaltung auf 0,85m 
Höhe anordnen 
 
Barrierefreies  WC   
- Türen  öffnen  nach  außen  
- Ausstattungselemente visuell 
kontrastierend vor ihrer 
 Umgebung 
- Bewegungsflächen von 150/ 150cm von 
allen 
 Sanitärobjekten 
- WC- Becken beidseitig anfahrbar 
- Mit Rückstütze 
- Spülung vom Sitzenden auslösbar 
- Sitzhöhe der Toilette: 0,48m 
- Tiefe Toilettenbecken: 0,70m 
- Beidseitige mit Stützklappgriffe und 
Rollenhalter 
- Waschtisch unterfahrbar 
- Waschtischoberkante: 0,80m 
- Kniefreiheit h*t >= 0,67m x 0,5m 
- Mindestens 100cm Spiegel mit 
Einsicht aus Sitz- und 
 Stehposition 
- Einhandseifenspender, 
Papierhandtuschspender und 
 
Abfallbehälter, Handtrockner 
- Eine Liege (L=200cm x B=90cm)  
Höhe Liegefläche 46-48cm 
- Dusche schwellenfrei befahrbar; 
Bodenbelag rutschsicher; ausgestattet 
mit Einhebelduscharmatur und 
Handbrause an Haltestange sowie 
Dusch-Klappsitz mit Stützklappgriffen 
und Ablageflächen 
- Notrufschalter vom Toilettenbecken, 
Waschtisch und Boden erreichbar 
 
 
 
- Behinderten -WC  ist  gleichgeschlechtlich  
- Eine barrierefreie WC-Anlage pro Geschoss 
- Boden + Wand kontrastierend, alt. kontrastierende 
Sockelfliese  
- hinter Sanitärobjekten Kontrastflächen 
- Spiegel flächenbündig bis OK Waschtisch 
- Tür Behinderten WC mit Griff auf Bandgegenseite 
- Drückerhöhe Tür Behinderten WC auf 0,85m 
- Der Seifenspender kann auf den Spiegel geklebt  
werden

KMA - Erweiterungsneubau mit Mittagsverpflegung und Ganztagsbetreuung  
Zusammenfassung  - Barrierefrei Konzept  
18. August 2021 
                                                                       
| BFM  ARCHITEKTEN  | 
  
 
 
DIN  18040 -1  
Übrige  WC -Anlagen   
- Die  DIN  18040  enthält  Anforderungen  
an das  barrierefreie WC 
- Da sehbehinderte Personen nicht zwangsläufig das  
Behinderten WC benutzen, werden in allen WC- Anlagen 
kontrastierende Fliesenflächen hinter den  Waschbecken 
und Urinalen vorgesehen; 
- hinter den WC-Becken sind keine kontrastierenden  
Flächen erforderlich, da die Becken eine durch  ihre 
Ausladung in der WC-Kabine gut wahrnehmbar  sind 
- bei der Ausführung gleich dunkler Boden- und  
Wandflächen ist keine kontrastierende Sockelfliese  
erforderlich 
- WC-Trennwände in dunkler Ausführung, da so die 
Ausstattungselemente aus Edelstahl gut kontrastieren 
- Für kleinwüchsige Personen ist im öffentlichen Bereich  ein 
Urinal mit 50-55cm Schnabelhöhe (entspricht 7-11  Jahre) 
vorzusehen 
- In den Schüler-WCs werden neben Urinalen in  
Standardhöhe (65cm) auch Urinale mit 57cm (7-11  
Jahre) 
- Damit sich auch kleinere Kinder gut sehen können,  
sollen die Spiegel bei ca. 1,10m beginnen

Anlage 7 - Stellungnahme RPA Kostenberechnung

2957 Zeichen

/ 2 
14 22.12.2021 
143  
 
 
 
 
 
40 über Dez. IV 
 
 
 
Stellungnahme zur Kostenberechnung der Beschlussvorlage 2545/2021 (Stand 
10.12.2021) 
Erweiterungsbau Mensa, Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx- Allee 43, 50769 Köln-
Chorweiler, Baubeschluss für den Erweiterungsbau der Mensa 
RPA-Nr.: 2021/0776 
vorgelegte voraussichtliche Gesamtkosten:     9,93 Mio. € (brutto)     
Kostenberechnung mit Stand 15.12.2021 
Kosten nach Prüfung durch RPA: 
Kostengruppe KG100 bis KG500 und KG700:    8,90 Mio. € (brutto) 
Kostengruppe KG 600 (Einrichtung und Ausstattung):   1,03 Mio. € (brutto) 
Kostengruppe KG100 bis KG 700      9,93 Mio. € (brutto) 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
für die Herbeiführung eines Bedarfsfeststellungs- und Baubeschlusses legt die Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln (-26-) eine Kostenberechnung (Stand 15.12.2021) für den Erweite-
rungsbau der Mensa an der Henry-Ford-Realschule vor. 
Die Planungen zur Umsetzung des Projektes wurden im Jahr 2020 wieder aufgenommen. 
Die mit der Beschlussvorlage eingereichte Entwurfsplanung und die daraus resultierenden 
Kostenermittlung basieren u.a. auf den Energieleitlinien der Stadt Köln 2017. 
Zwischenzeitlich wurden bei der Stadt Köln die Energieleitlinien 2021 eingeführt. Dies ist bei 
der weiteren Planung der Maßnahme zu berücksichtigen. Es wird darauf hingewiesen, dass 
dadurch weitere Folgekosten entstehen können. 
Die Thematik des pauschalen Risikozuschlages in Höhe von 25% wurde bei einer Fachta-
gung der Politik und Verwaltung erörtert und befindet sich noch in Bearbeitung. 
Ein Beschluss in den politischen Gremien hierzu steht noch aus. 
Die Kostenermittlung für die Einrichtung der Unterrichtsräume und der Mensa mit einem Auf-
tragsvolumen in Höhe von 1,03 Mio. (brutto) basiert, nach Angaben des Schulamtes (-40-) 
auf Erfahrungswerten und den aktuell geltenden Rahmenverträgen. Der Kostenansatz in 
Höhe von 7,5 % für Unvorhergesehenes resultiert aus Erfahrungswerten aus vorangegange-
nen Maßnahmen und dient der Abdeckung von eventuellen Preissteigerungen bei den Ein-
richtungskosten bis zur Fertigstellung. 
Im Ergebnis ist der Bedarf für die Einrichtung und Ausstattung, sowie der IT-Ausstattung 
nachvollziehbar dargestellt, so dass keine Bedenken gegen die Umsetzung bestehen.

- 2 - 
 
 
Die Notwendigkeit und die Kosten der Maßnahme wurden anhand der eingereichten Unterla-
gen weitgehend nachvollziehbar dargelegt. Bei der Prüfung wurden keine Auffälligkeiten fest-
gestellt, die gegen eine Fortführung der Maßnahmen sprechen. Im Ergebnis halte ich fest, 
dass die Unterlagen vollständig eingereicht wurden und die Planung nachvollziehbar ist. 
Die Kosten und der Leistungsumfang haben sich gegenüber dem Planungsbeschluss be-
trächtlich erhöht.  
Unter Berücksichtigung der aufgeführten Anmerkungen bestehen keine Bedenken gegen die 
Fortführung der Maßnahme. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Ralf Jülich 
Stellvertretende Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

634 Zeichen

Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit 
 
Es besteht dringender Bedarf nach Schulplätzen und durch die Enge in der Henry-Ford-
Realschule werden die Schüler*innen besonders belastet. Einige Klassenräume waren durch 
Regenwasserschäden zeitweise nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Eine weitere 
Verschiebung der Maßnahme um einen Sitzungslauf ist nicht zumutbar. 
Der Neubau sollte so schnell wie möglich begonnen werden. Ein weiteres Verschieben führt 
zu einem Verzug in allen Leitungsphasen. 
Interner Abstimmungsbedarf zwischen den beteiligten Ämtern und Dienststellen führte zu 
Verzögerungen bei einer Erstellung der Vorlage.

Anlage 4 - Energiecheckliste

5830 Zeichen

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 1 / 3
Projektangaben
Bezeichnung Projekt: A dresse:
Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln
lfd.
Nr. Kap. Thema Anmerkung
4. Hochbau Begründung in Stichworten eintragen
1 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, 
Lichtumlenksysteme oder andere 
Konzepte berücksichtigt
tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung, Lichtleitlamellem im 
oberen Drittel des Sonnenschutzbehangs lenken das Tageslicht in 
den Raum
2 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und 
Lichtlenkung
3 4.2.1 Neubauten: Passivhaus-Bauweise nach 
Leitlinien
4 4.2.2 Wärmebrückennachweis und 
Konzept, gem. Leitlinien
5 4.2.3 Gebäudedichtheit incl. Konzept und 
Nachweis, gem. Leitlinien
6 4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte 
nach Leitlinien
7 4.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ 
Primärenergienachweis nach GEG
5. Heizungstechnik
8 5.2 Ermittlung der Heizwärme-
leistung nach Rechenverfahren 
(ausführlich oder vereinfacht)
ausführlich nach DIN EN 12831
9 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, 
Antwort auf Anschlussanfrage liegt 
vor
Fernwärmeanschluss im Bestand vorhanden
10 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen 
auf max. 60°C Vorlauf
11 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach 
unterschiedlichen Raumtemper-
raturen und Nutzungsbereichen
12 5.8 Thermostatventile mit fest 
einstellbarer oberer 
Temperaturbegrenzung und 
Frostschutz
13 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit 
Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung
Fernwärmeanschluss an vorhandene Fernwärmeleitung, daher 
keine Betrachtung von Alternativen
6. Raumlufttechnik
14 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit 
entsprechender Rückwärmezahl 
vorgesehen
15 6.3 Ventilatoreffizienz gleich oder besser 
Klasse P3 nach EN 13053
Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, 
Köln-Chorweiler
Energie-Checkliste
liegt vor
PSP-Nr:
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
Energiecheckliste_2020_v1.0

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 2 / 3
Projektangaben
Bezeichnung Projekt: A dresse:
Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln
lfd.
Nr. Kap. Thema Anmerkung
Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, 
Köln-Chorweiler
Energie-Checkliste
liegt vor
PSP-Nr:
16 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt 
vor
17 6.5 Kühlung von Sonderzonen 
erforderlich
Keine Kühlung erforderlich. Die Sonderzonen enthalten eine 
Belüftung zur Wärmeabfuhr.
18 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung 
bei geplanten Kälteanlagen
Es werden keine Kälteanlagen ausgeführt
7. Gebäudeautomation
19 7.2 Automationsschwerpunkt (ASP) mit 
Optimierungsprogrammen lt. 
Leitlinien (Anhang Anforderungen 
Gebäudeautomation)
Alle Feldgeräte und Datenpunkte für diese Optimierungen sind 
berücksichtigt. Die Art der Programmierung und Einpflegung dieser 
Optimierungensprogramme ist Bestandteil der weiteren Planung 
und der späteren Ausführung.
20 7.3 Datenübetragung des ASP zur 
Bedien- und Managementebene
des Energiemanagement. (Objekte 
Sondervermögen GW)
21 7.4 Erweiterung ASP Bestand, Angaben 
Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.)
Neubau des Gebäudes, Eigener ASP mit eigener 
Automationsstation, lediglich Anbindung an Stadtinterne MBE
8. Sanitärtechnik, Trinkwasser
22 8.2 Einhaltung der Durchfluss-
Mengenbegrenzung bei WC-
Spülung,Waschtischen und Duschen
23 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen
24 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder 
dezentral gem. Vorgaben 
Zentral für die Küche, dezentral gem. Vorgaben
25 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und 
Wegentwässerung vorgesehen, 
Dachbegrünung geprüft?
aufgrund Wasserhaushaltsrechtlicher Belange bzw. Vorgabe
9. Elektrotechnik
26 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel-
/Planwerte der install.Beleuchtung je 
Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel-
/Grenz-/installierter Wert)
Zielwert     / installierter Wert  /   Grenzwert: 
 _4,1 W/m²___/ ____5,2 W/m²_____ / ___6,7W/m²__   W/m²
27 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die 
Steuerung der Beleuchtung 
einschließlich Funktionsschema 
Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung und Lichtleitlamelle 
(Sonnenschutz)
28 9.8 werden Präsenzmelder der 
Beleuchtung auch für RLT Anlagen 
genutzt 
Ja, Präsenzmelder verfügen über einen Potentialfreien Kontakt der 
mit der Gebäudeautomation verbunden ist
29 9.10 Leistungsmessung für Gesamt-
anschlusswert > 30kW 
separater Zähler mit M-Bus-Schnittstelle für die Küche inkl. 
Nebenräume
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
nein
ja
nein
ja
nein
ja
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
Energiecheckliste_2020_v1.0

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 4 3 / 3
Projektangaben
Bezeichnung Projekt: Ad resse:
Henry-Ford-Realschule, Karl-Marx-Allee 43, 50769 Köln
lfd.
N
r. Kap. T hema Anmerkung
Erweiterung Realschule Karl-Marx-Allee 43, 
Köln-Chorweiler
Energie-Checkliste
liegt vor
PSP-Nr:
10. Photovoltaik
30 10.1 Ist Dachfläche für PV-Anlage 
geeignet? Verschattungsfreie Fläche 
in m². Flachdach/ Schrägdach mit 
Neigungswinkel
 ca. 650m² nutzbare Aufstellfläche; 3% Gefälle Dach
31
10.1 Installation der PV-Anlage durch 
AG/Gebäudewirtschaft
spätere Installation und Betrieb durch externen Investor geplant
32
10.1 Kombination PV-Anlage mit 
Dachbegrünung?
33
10.2 Anforderungen Eigenerzeug-
ungsanlagen werden eingehalten
spätere Installation und Betrieb durch externen Investor geplant
11. Konze
 ption Energiezähler
34 11.1 Konzeption Energiezähler
lt. Leitlinien, Datenfernübertragung 
zum Versorgungsnetz gemäß
TAB des EVU
35
11.2 Konzeption Energiezähler 
(Unterzähler) lt. Leitlinien, Anschluss 
an GA (ASP) mit M-Bus
Planungsstand (Datum): Vorlage für:
 Vorplanung  Weiterplanungsbeschluss
 Entwurfsplanung  Baubeschluss
 Sonstiges
Kommentar 264/1 - Energiemanagement:
Wiedervorlage bis:
Datum/Unterschrift Projektleitung GW Datum/Unterschrift  264/1 - Energiemanagement
02.08.2021
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
ja
nein
Energiecheckliste_2020_v1.0

Beratungsverlauf (5)

17.01.2022 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 4.14 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
24.01.2022 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 5.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
27.01.2022 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.01.2022 Finanzausschuss
TOP 10.14 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
03.02.2022 Rat
TOP 10.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2545/2021
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
17.01.2022
Erstellt
12.07.2021 15:48