V/0313/2010
Antrag CDU-Fraktion "Haus der kleinen Forscher"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
HdkF_100322_V-0313-2010 Beschlussvorlage an AKJF_Anlage 2_Portr
2124 Zeichen
Anlage 2 zu V/0313/2010 Die Stiftung Warum hat mein Brötchen Löcher? Die beste Antwort auf die Fragen der Kinder ist, sie die Rätsel des Alltags durch eigenes Ausprobieren lösen zu lassen. Es begeistert Kinder, selber zu forschen, Zusammenhänge zu entdecken und zu begreifen. Wir wollen Kindern diesen lustvollen Umgang mit Themen aus Natur und Technik und die damit einhergehende Ausbildung vielfältiger Kompetenzen ermöglichen. Allen Kindern. Die Stiftung Akademie für Kinder ist eine Privatinitiative der Familie Heimsath. Sie ist die Fortführung und Weiterentwicklung der bereits seit mehreren Jahren im familiären Freundeskreis durchgeführten Projekte. Die Stiftung will mit eigenen Beispielen der Forderung an Gesellschaft und Politik Nachdruck verleihen, in größerem Maß als bisher Mittel und Unterstützung für Bildungsangebote dieser Art zur Verfügung zu stellen. Die Stiftung Akademie für Kinder unterstützt Kindertageseinrichtungen und Schulen in Münster und Umgebung darin, die Beschäftigung der Kinder mit Themen aus Natur und Technik zu ermöglichen. Um das zu erreichen, bringt sie Anbieter entsprechender Lerneinheiten mit Erziehern und Lehrern zusammen. Seit Anfang 2005 fördert die Stiftung Akademie für Kinder mit Unterstützung des Seminars für Didaktik des Sachunterrichts der Universität Münster zwei grundlegende Projekte: • Projekt KiTNa „Kinder im Vorschulalter erforschen Natur und Technik“ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster. • Projekt „Forscherwerkstätten“ für Kinder im Grundschulalter . Sie spricht Privatpersonen und Unternehmen als Sponsoren an, unterstützt die Entwicklung neuer Lerneinheiten, bindet Menschen ein, die Erfahrungen in dieser speziellen Arbeit mit Kindern gesammelt haben und sorgt durch die Vernetzung dafür, dass ihre Erfahrungen weitergegeben, ausgebaut, genutzt werden. Die Stiftung leistet in diesem Sinn auch Öffentlichkeitsarbeit, um die Wirksamkeit Ihrer Arbeit zu erhöhen. Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen und fördern möchte, ist herzlich willkommen.
Beschlussvorlage
7293 Zeichen
V/0313/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Betrifft Antrag der CDU-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0052/2008 vom 13.10.2008 "Haus der kleinen Forscher - Naturwissenschaftliche Bildung auch schon für die Kleinsten!" Beratungsfolge 11.05.2010 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien nimmt zur Kenntnis, dass in Münster die naturwissenschaftliche Bildung im Elementarbereich bereits in einer Reihe von Kindertagesein- richtungen durch das Programm KiTNa (Kinder erforschen Technik und Natur) der münster- schen Stiftung „Akademie für Kinder“ begleitet und forciert wird. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausweitung des Programms zu unterstützen und dem Aus- schuss für Kinder, Jugendliche und Familien über die weitere Entwicklung zu berichten. II. Kosten/Folgekosten Entfällt III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Entfällt Begründung: 1. Ausgangslage Den Antrag der CDU-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0052/2008 (vgl. Anlage 1) hat der Hauptaus- schuss mit seinem Beschluss vom 10.12.2008 an den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Fa- milien verwiesen. Gleichzeitig beauftragte der Hauptausschuss die Verwaltung, zu prüfen, ob zum Ausbau der naturwissenschaftlichen Bildung von Kindern in Kindertageseinrichtungen das Angebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, Berlin, genutzt werden kann. Vorlagen-Nr.: V/0313/2010 Auskunft erteilt: Herr Homann Ruf: 492 51 33 E-Mail: HomannCl@stadt-muenster.de Datum: 20.04.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0313/2010 Die Berliner Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet teilnehmenden Kitas Workshops für Erzie- her/innen, bei denen sich die Kräfte aus den Kitas mit verschiedenen Experimenten befassen und erfahren, wie sich naturwissenschaftliche Inhalte vermitteln lassen. Darüber hinaus stellt die Stif- tung den teilnehmenden Kitas Arbeitsmaterialien und Experimentierbeschreibungen zu Wasser, Luft, Energie, Licht, Farben etc. zur Verfügung. Ferner können interessierte Experten mit naturwis- senschaftlichem Hintergrund die Kitas als Patinnen / Paten unterstützen. 2. Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung in Kindertageseinrichtungen Gerade junge Kinder sind sehr aufnahme- und lernfähig. Sie sind neugierig und wissbegierig, sie probieren, experimentieren, sortieren, ordnen, messen, vergleichen und haben viel Lust, auch Na- turphänomene näher kennen zu lernen. Aufgabe von Erzieherinnen und Erziehern in den Kinder- tageseinrichtungen ist es daher, dieser Wissbegier und Forscherlust der Kinder Raum zu geben, denn auch der Bereich der Naturwissenschaften - dazu zählen z. B. die Biologie, die Physik, die Chemie und im Zusammenhang damit stehen auch Technik und Mathematik - ist ein zentraler Baustein ihres Bildungsauftrags. Gute Rahmenbedingungen zur frühkindlichen Bildung bieten eine gute Chance, dass Kinder ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten insbesondere auch im Bereich der Naturwissenschaften schon frühzeitig entwickeln und die Lust daran mit in ihr späteres Leben nehmen können. Dies gelingt am besten, wenn sich Kinder in der Kita - von ihren Alltagserfahrungen und Fragen ausge- hend - eigeninitiativ und mit Freude den vielfältigen Naturphänomenen nähern können, um sie zu bestaunen, zu begreifen und zu nutzen. 3. Projekt KiTNa der Stiftung „Akademie für Kinder“ Um den unter Punkt 2 genannten Ansprüchen noch besser gerecht zu werden, wird in Münster seit 2005 die Arbeit der Kindertageseinrichtungen in diesem Feld von der Stiftung „Akademie für Kin- der“ (vgl. Anlage 2) durch deren Projekt KiTNa in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt. Inzwischen nehmen mehr als 20 münstersche Kindertageseinrichtungen verschiedener Träger an dem Projekt teil. In regelmäßigen Arbeitstreffen und Fortbildungen haben sich die Teilnehmer/innen auf verschie- dene Art und Weise mit der vielfältigen Thematik befasst. Sie entwickeln und erproben gemeinsam eine beispielhafte Vorgehensweise, wie die Behandlung von Themen aus Natur und Technik in die Kindertageseinrichtungen integriert werden kann und haben sich über die Themenbereiche und den Einsatz von Experimenten verständigt. Auch haben sie miteinander abgestimmt, wie "For- scherecken" und "Forscherräume" gestaltet sein sollen, welche Materialien und Werkzeuge vor- gehalten werden sollen und wie die Dokumentation der Verläufe von "Forschergruppen" erfolgen soll. Bzgl. der Lernprozesse haben sie ein „ko-konstruktives“ Miteinander der Kita-Fachkräfte und Kinder vorgesehen, wobei die individuellen Entwicklungsstände der Kinder berücksichtigt und ihre Alltagserlebnisse einbezogen werden. Den beteiligten Kita-Fachkräften wird darüber hinaus ein Grundwissen zu den Themen Luft und Wetter, Magnetismus, Wasser und Eis, Licht, Waagen, Kräfte etc. vermittelt. Für die Fortbildungen werden erfahrene Experten - z. B. Prof. Dr. Ulrich Martini (FH Münster) oder der Künstler Pit Brüs- sel (Aachen) - eingesetzt. Die Ergebnisse der Erarbeitungen werden zusammengefasst und den teilnehmenden Kitas zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2007 veranstalteten die Stiftung und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien ge- meinsam mit neun der am Projekt KiTNa beteiligten Kitas im Haus der Begegnung in Albachten einen „Markt der Möglichkeiten“. Hier konnten die zahlreichen Besucher u. a. erfahren, wie die Kitas Themen aus Natur und Technik behandeln. - 3 - V/0313/2010 Das Projekt KiTNa ist damit ein gutes Beispiel für ein zielorientiertes gemeinsames Engagement privater Initiatoren und öffentlicher Bildungseinrichtungen zur Weiterentwicklung des Bildungsan- gebots im Elementarbereich. Das Projekt ist auf Dauer angelegt und wird innerhalb des aufgebau- ten Netzwerks die Ziele und Inhalte ständig weiterentwickeln. Die Stiftung trägt dabei die Verant- wortung für Organisation und Koordination und stellt die notwendigen Ressourcen bereit. Eben- so sorgt sie in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien für die Sicherung der Qualität der gemeinsamen Arbeit. 4. Resümee Das Anliegen des Projektes „Haus der kleinen Forscher“, die Kitas bei ihrer Arbeit im Bereich der Naturwissenschaften zu unterstützen wird vom KiTNa-Projekt der Stiftung „Akademie für Kinder“ umfassend aufgegriffen und engagiert und mit Lokalkolorit umgesetzt. Nach den Erkenntnissen der Verwaltung kann davon ausgegangen werden, dass sich das KiTNa-Projekt daher gut eignet, die Bildungsarbeit der Kitas im Bereich Naturwissenschaften und Technik zu unterstützen. Die Verwaltung will daher gemeinsam mit der St iftung „Akademie für Kinder“ die Ausweitung des KiTNa-Projektes mit dem Ziel prüfen, weiteren Kindertageseinrichtungen die Unterstützung des Programms zu ermöglichen. Dazu soll nach Möglic hkeit auch auf Sponsoring zurückgegriffen wer- den. Dr. Hanke Anlage 1 : Antrag der CDU-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0052/2008 vom 13.10.2008 „Haus der kleinen For- scher – Naturwissenschaftliche Bildung auch schon für die Kleinsten!“ Anlage 2 : Portrait der Stiftung „Akademie für Kinder“
HdkF_100322_V-0313-2010 Beschlussvorlage an AKJF_Anlage 1_a-r-0
3510 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0052/2008
13. Oktober 2008
Antrag
"Haus der kleinen Forscher"
Naturwissenschaftliche Bildung auch schon für die Kleinsten!
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
Die Verwaltung prüft die Möglichkeit, das Programm "Forscherwerkstätten" in Grundschulen der Stadt
auf Kindertagesstätten auszudehnen. Dazu wird geprüft, inwieweit das Angebot des "Hauses der klei-
nen Forscher" e.V. in Berlin zur Umsetzung im Kita-Bereich genutzt werden kann.
Begründung:
Seit einigen Jahren ist in einigen Grundschulen der Stadt Münster das Programm der "Forscherwerk-
statt" mit Erfolg initiiert. Dies wurde erst kürzlich auf einer Fachtagung deutlich.
Ein ähnliches Programm bietet das Haus der kleinen Forscher e.V. in Berlin für den Bereich der früh-
kindlichen Bildung in den Kindergärten an. Die gemeinsame Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft,
von McKinsey, der Siemens AG und der Dietmar Hopp Stiftung hat das Ziel, Natur und Technik für
Kita-Kinder erlebbar zu machen. Sie sollen mit einfachen Experimenten in einem größeren themati-
schen Zusammenhang eigenständig durchführen und damit für Naturwissenschaft und Technik be-
geistert werden. Dadurch wird sowohl das naturwissenschaftliche Interesse gefördert als auch die
Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik der Kinder gestärkt. In den teilnehmenden
Kitas experimentieren die Kinder normalerweise einmal pro Woche. Die Erzieherinnen und Erzieher
erlernen die jeweiligen Experimente zuvor in einem Workshop des "Hauses der kleinen Forscher"
Zur Implementierung dieses Programms ist es wünschenswert ein lokales Netwerk zu gründen. Die-
sem Netzwerk können die Kommune, freie Kita-Träger, engagierte Privatpersonen, Wissenschaftler,
Universität, Fachhochschule, Technologiehof, IHK, Handwerkskammer usw.
Die lokalen Netzwerke sind dabei offen für ehrenamtliches Engagement und bieten Interessenten
hierzu sinnvolle Gelegenheiten.
Das lokale Netzwerk macht eine Reihe von Angeboten für Kitas, um den dort betreuten Kindern Be-
gegnungen mit Naturwissenschaften zu ermöglichen. Dazu zählen insbesondere
• Die Durchführung von Fortbildungen für Erzieherinn en und Erzieher
• Die Verbreitung von Lehrmaterialien des "Hauses de r kleinen Forscher an die Kitas
• Der Aufbau und Erhalt eines Patennetzwerkes zur Un terstützung der Kitas
• Die Organisation eines jährlichen "Tags der kleinen Forscher"
Hierzu stellt das "Haus der kleinen Forscher" die Materialien und Angebote kostenlos zur Verfügung.
Die Qualitätsstandards dieses Programms werden durch das "Haus der kleinen Forscher" sicherge-
stellt.
Um entstehende Kosten zu begrenzen, sollte auf Sponsoring und Spenden zurückgegriffen werden.
Auch aus diesem Gesichtspunkt ist die Arbeit Ehrenamtlicher von großer Bedeutung.
Aus Gesprächen mit verschiedenen Kitas ist bekannt, dass für dieses Programm großes Interesse
besteht.
gez.
H.-Dieter Sellenriek
Dr. Veit Christoph Baecker
Frank Baumann
Sybille Benning
Georg Berding
Meik Bolte
Heinz-Georg Buddenb äumer
Edgar Dr üge
Dr. Dietmar Erber
Richard M. Halberstadt
Eleonore Heyne
Christoph Jahn
Horst Kisnat
Rolf Klein
Karl Kleine-Wilke
Marliese Kosmider
Franz-Pius Graf von Merveldt
Josef Messing
Ursula M öllers
Charlotte Nees
Andreas Nicklas
Robert Otte
Karin Reismann
Josef Rickfelder
Ursula Schaffstein
Günter Schulze Blasum
Florian Steinforth
Barbara Stober
Stefan Weber
Helga Welker
Simone Wendland
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0313/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.04.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37