3899/2023
Beantwortung einer Nachfrage zur Besucherstatistik im 3. Quartalsbericht der Bühnen für die Spielzeit 2022/23 (Vorlage 2707/2023)
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 28.11.2023 3899/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 28.11.2023 Beantwortung einer Nachfrage zur Besucherstatistik im 3. Quartalsbericht der Bühnen für die Spielzeit 2022/23 (Vorlage 2707/2023) In der 19. Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen vom 29.08.2023 stellte Herr Dr. Elster eine Nachfrage zur Besucherstatistik im 3. Quartalsbericht der Bühnen für die Spielzeit 2022/23 (Vorlage 2707/2023) und bat um eine Erläuterung der Anzahl an verkauften Tickets zu ermäßigten Tarifen im Schauspiel. Antwort: Unter dem Begriff „Ermäßigung“ sind in der Besucherstatistik alle verkauften Einzeltickets zu ermäßigten Tarifen zusammengefasst. Dies sind insbesondere Tarife für Schüler*innen, Stu- dierende, Menschen mit Behinderungen oder Köln-Pass-Inhaber*innen sowie FSJler*innen oder Zivil- und Wehrdienstleistende. Auch der sogenannte „Abo-Zukauf“ (also Abonnent*in- nen, die für eine Vorstellung reduzierte Tickets buchen, die nicht in ihrem Abonnement enthal- ten sind), Mitarbeitende der Bühnen, die einen reduzierten Tarif erhalten, Begleitungen von Pressevertreter*innen oder Ehrengästen sowie Gruppenbuchungen mit Gruppenrabatt werden in dieser Kategorie erfasst. In dem im 3. Quartalsbericht dargestellten Zeitraum erfreuten sich viele Produktionen im Schauspiel an einem jungen Publikum, darunter die Produktionen „Helges Leben“ mit dem Im- port-Export-Kollektiv, Shakespeares „König Lear“, die Performance „Love me more“ an der Schnittstelle zwischen Sprech- und Tanztheater sowie vor allem Stefan Bachmanns Produk- tion „Nathan der Weise“, welche von vielen Schulklassen besucht wurde und wird. In der Spalte „Ermäßigung“ werden auch Buchungen zu rabattierten Preisen dargestellt, wel- che zu Marketing-Zwecken an definierte Zielgruppen bei nicht ausverkauften Vorstellungen kommuniziert werden. Grundsätzlich stellen die Bühnen – vor allem beim Publikum im Schauspiel – eine gestiegene Preissensibilität sowie ein deutlich kurzfristigeres und spontaneres Buchungsverhalten fest. Dies führt zu immer weniger Buchungen im Vorverkauf über die „klassischen“ Vertriebswege zu Vollpreisen. Die Bühnen haben deshalb zu Beginn der aktuellen Spielzeit ihre Preisstruktur vereinfacht, zwischen Oper, Schauspiel und Tanz vereinheitlicht und dadurch messbarer ge- macht. Kontinuierlich bauen die Bühnen die Online-Vertriebswege aus. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3899/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.11.2023
- Erstellt
- 23.11.2023 11:10