2011/0411
Energetische Sanierung des Ausstellungsgebäudes Mathildenhöhe
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Eigenbetrieb Kulturinstitute Darmstadt, 12.08.11 der Wissenschaftsstadt Darmstadt 41 mz, Nst.: 3340 Marco.Mazza@Darmstadt.de An die Mitglieder der Betriebskommission des Eigenbetriebs ‘“Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt’ Mit der Bitte um Beschlussfassung Energetische Sanierung der Ausstellungshallen Mathildenhöhe Beschluss: 1. Der Bereitstellung von Investitionsmitteln zur Energetischen Sanierung der Ausstellungshallen des Institus Mathildenhöhe wird zugestimmt. Die Finanzierung erfolgt zu Lasten der unter der Kostenstelle 39100 etatisierten Finanzmittel zur grundhaften Sanierung der Klimaanlage in den Ausstellungshallen des Instituts Mathildenhöhe in Höhe von 1.700.000 € (Inv.Nr.: 09310-5001) sowie der Haushaltsausgabereste in Höhe von 7.500.000 € zum Ankauf des Kollegiengebäudes (Inv.Nr.: 08100-0001). 2. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vom 09.08.2011 (Anlage 1 der Vorlage) und der Bericht vom 10.03.2011 des Eigenbetriebs Immobilienmanagement (Anlage 2 der Vorlage) werden zur Kenntnis genommen. 3. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung ist einzuholen. 4. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt soll nach Beschluss der Gremien umgehend mit der Bauplanung, Bauausführung und Projektsteuerung beauftragt werden. Begründung: Ursprüngliche Planung zur Erneuerung der Raumlufttechnik Im Jahr 2004 wurde durch das von der Stadtverwaltung beauftragte Ingenieurbüro K&M Ingenieurgesellschaft mbH eine Voruntersuchung bezüglich der Erneuerung der gesamten Raumlufttechnik durchgeführt. Grund hierfür war, dass die im Ausstellungsgebäude der Mathildenhöhe vorhandenen raumlufttechnischen Anlagen aufgrund ihres Alters (ca. 45 Jahre) und ihres technischen Zustandes nicht mehr den klimatechnischen Voraussetzungen eines Ausstellungshauses genügten. Die Voruntersuchung ergab einen grob geschätzten Investitionsbedarf von rund 1.700.000 € für die Erneuerung und den Austausch der bestehenden Anlage zzgl. weiterer Kosten für die baulichen Änderungen und Anpassungen an die Belange des Denkmalschutzes. Eine Umsetzung erfolgte damals nicht aufgrund des laufenden und geplanten Ausstellungsbetriebes und der damit einhergehenden längerfristigen Schließung des Ausstellungsgebäudes. In der Sitzung am 31.01.2008 war die Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute erneut mit der Angelegenheit befasst und beschloss die Bereitstellung von 250.000 € zur Durchführung von ersten Maßnahmen als Interimslösung, um die klimatechnischen Voraussetzungen für die Ausstellungen im Jahr 2008 zu sichern. Die Umsetzung erfolgte im laufenden Jahr. Im Jahr 2009 wurden schließlich im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute zur Finanzierung der Umsetzung der klimatechnischen Erneuerung 700.000 € und in 2010 1.000.000 € etatisiert. Maßgeblicher Gegenstand des damaligen Sanierungskonzeptes war lediglich die Erneuerung der Lüftungs- bzw. Klimaanlagentechnik. Die Beheizung, Belüftung und Klimatisierung der Ausstellungshallen sollte, wie seither auch durch die Lüftungsanlagen vorgenommen werden. Die Kälte- bzw. Wärmeerzeugung sollte durch elektrisch angetriebene Luft-Luft-Wärmepumpen erfolgen, die in den Lüftungsgeräten integriert sind. Energetische Sanierung des Ausstellungsgebäudes Aufgrund der fehlenden energetischen Ertüchtigung des Gebäudekomplexes und den damit einhergehend weiterhin sehr hohen Verbrauchswerten für Energie wurde eine umfassende, zukunftsorientierte und nachhaltige Gesamtkonzeption diskutiert. Seitens des Eigenbetriebs Kulturinstitute / Institut Mathildenhöhe wurde das Fraunhofer Institut für Bauphysik im Jahr 2009 in die Thematik einbezogen, um konzeptionelle Vorschläge für eine energetische Sanierung zu erarbeiten. Die Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege war in die Vorbereitung der Maßnahme einbezogen, alle notwendigen Schritte wurden abgestimmt. In 2010 legte das Fraunhofer Institut ein Konzept mit dem Titel: "Leuchtturm energetische Museumssanierung Mathildenhöhe Darmstadt" dem Eigenbetrieb Kulturinstitute vor. Das Fraunhofer Institut hat modellhaft eine Energieeinsparung von etwa 54 % berechnet, womit die Zielvorgabe von 50 % erfüllt werden würde. Dieses Konzept wurde der Betriebskommission am 6. September 2010 vorgelegt. Es wurde von der Betriebsleitung dargelegt, dass nur ein innovatives und nachhaltiges Sanierungskonzept den Belangen eines modernen und zukunftsfähigen Ausstellungsgebäudes entsprechen kann. Die Betriebsleitung wurde beauftragt die erforderlichen Schritte zur Umsetzung einzuleiten. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wurde von der Betriebsleitung mit der Projektsteuerung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Das Darmstädter Architekturbüro Rittmannsperger, das Darmstädter Ingenieurbüro Schlier und Partner und das Ingenieurbüro GS-Plan aus Otterberg erstellten auf Basis des Konzeptes des Fraunhofer- Instituts und nach den notwendigen Untersuchungen eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung der Ausstellungsfunktion und des Denkmalschutzes, sowie einer innovativen Gebäudesanierung und Anlagentechnik. Die Kostenermittlung im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie für die Umsetzung der energetischen Sanierung ergab einen Investitionsbedarf von 6.950.000 €. Nur mit einer in dieser Form durchgeführten energetischen Sanierung des Ausstellungsgebäudes wird das Institut Mathildenhöhe in der Lage sein die nach internationalen Standards von Leihgebern und Versicherungen geforderten Klimawerte zu erfüllen und damit die maßgebliche Voraussetzung für Leihgaben von Exponaten für die ambitionierten und überregional beachteten Ausstellungen des Instituts zu schaffen. Den aktuell vorliegenden Verbrauchszahlen für die jährlichen Energieaufwendungen mit etwa 230.000 € in 2010 (rd. 1,5 Mio. KW/h) stehen nach Berechnungen des kaufmännischen Betriebsleiters - eine entsprechende Umsetzung des vorgesehenen Konzeptes vorausgesetzt — zukünftig nach heutigem Stand ca. 110.000 € jährliche Energiekosten gegenüber. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik wird nach Entscheidung der Gremien schnellstmöglich die vorgeschlagenen Förderanträge ausarbeiten. Die Förderprognose liegt insgesamt bei einer Höhe von bis zu 500.000 €. Mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie (Anlage 1) liegt eine Entscheidungsgrundlage für die weiteren, vorzunehmenden Schritte vor. Die Ergebnisse der Studie wurden im Detail in der Sitzung der Betriebskommission am 16.3.2011 vom Leiter des Fachbereichs Planung und Projektsteuerung des Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadt vorgestellt. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement hat in seinem Bericht vom 10.03.2011 (Anlage 2) abschließend die besondere Qualität und Nachhaltigkeit der Maßnahme beschrieben: „Optimierung und Gewährleistung der Ausstellungsfunktion, Einhaltung des Denkmalschutzes, Reduzierung der Kosten für die Energie um mehr als 50 %. Innovative Technik für die Option zur Erlangung von Fördermitteln und damit auch die Nachhaltigkeit. Des Weiteren ist die beispielhafte Integration der Aspekte Denkmalschutz und Innovation innerhalb dieses Projekts für die „Krone der Stadt‘ einerseits in Bezug auf die Bewerbung zur Erlangung des Status als Weltkulturerbe und andererseits in Bezug auf den Titel Wissenschaftsstadt zu sehen.“ T Bar An Dr. Inge Lorenz Bernhard Baum 1. Betriebsleiterin Kfm. Betriebsleiter
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Immobilienmanagement Darmstadt Darmstadt, 10.03. 2011
65-11-00 ze/wt Nst.: 3026
Ansprechpartner:
Rainer Zelta
Eigenbetrieb Kulturinstitute
Betriebsleitung
Frau Dr. Lorenz
Herrn Baum
Ausstellungshallen Mathildenhöhe
Energetische Sanierung
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Dr. Lorenz,
sehr geehrter Herr Baum,
das Institut Mathildenhöhe meldet schon seit langer Zeit, dass die Klimatisierungsanlage der
Ausstellungshallen nicht mehr in der Weise funktionstüchtig ist und dass die Einhaltung der
Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für die Exponate notwendig und verpflichtend sind,
nicht durchgängig gewährleistet werden können. Damit die Ausstellungen im Jubiläumsjahr
2008 stattfinden konnten, musste die Klimatisierungsanlage provisorisch soweit instandgesetzt
werden, dass die für die Exponate notwendigen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte we-
nigstens vorübergehend eingehalten werden konnten.
Seitens des Instituts Mathildenhöhe wurde das Fraunhofer Institut im Jahr 2009 einbezogen,
um ein Konzept für eine energetische Sanierung zu erhalten. Die Beauftragung des Fraunhofer
Instituts erfolgte im Juni 2009. Ein Jahr später legte das Fraunhofer Institut ein Konzept
"Leuchtturm energetische Museumssanierung Mathildenhöhe Darmstadt" mit Datum vom
02.06.2010 vor. Dieses Konzept wurde dem Fachbereich Planung und Projektsteuerung des
Eigenbetriebs Immobilienmanagement in einem Gespräch mit Frau Dr. Lorenz am 05.10.2010
vorgelegt. Bei diesem Abstimmungstermin am 05.10.2010 wurde einvernehmlich festgelegt,
dass der Fachbereich Planung und Projektsteuerung des Eigenbetriebs Immobilienmanage-
ment die Projektsteuerung für dieses Projekt übernehmen sollte. Aufgabe war es, auf Grundla-
ge des Konzepts des Fraunhofer Instituts eine Studie mit Kostenprognose zu erstellen, um so
eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu erhalten.
Wir konnten das Architekturbüro Rittmannsperger und Partner und das Ingenieurbüro Schlier
und Partner - beide Büros aufgrund der großen Erfahrung mit Denkmalschutz und Ausstel-
lungsprojekten und mit Sitz in Darmstadt - dafür gewinnen, kurzfristig das Projekt zu bearbei-
ten. Schon für den 01.11.2010 fand ein Starttermin statt, bei dem die Projektsteuerung die
Projektbeteiligten und die jeweiligen Zuständigkeiten vorstellte. Bei diesem Termin wurde die
Zielsetzung des Projekts festgelegt. Die Anforderungen des Instituts Mathildenhöhe als Nutzer
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der Ausstellungshallen und des Eigenbetriebs Kulturinstitute, welcher für das gesamte Gebäu-
de die Zustandsverantwortung und für bauliche Maßnahmen die Bauherrschaft inne hat, wur-
den unsererseits eingeholt und den Planern nach Abstimmung zwischen Projektsteuerung und
Bauherrschaft neben dem vorliegenden Konzept des Fraunhofer Instituts als Planungsgrundla-
ge vorgegeben.
Nachdem das Ingenieurbüro gs-plan für die Planung der technischen Anlagen beauftragt wer-
den konnte, fanden in kurzer Zeit mehrere Ortstermine statt, bei denen die Gebäudesubstanz,
sowie die vorhandene technische Anlage eingehend begutachtet und beurteilt wurde. In der
Folge fanden vier Arbeitstermine statt, bei denen das Projekt intensiv unter den Gesichtspunk-
ten der Ausstellungsanforderungen, des Denkmalsschutzes, der Bauphysik, der Nachhaltigkeit,
einer energetischen Optimierung und der Optionen zur Einholung von Fördermitteln, sowie der
Kosten bearbeitet wurde. Die Projektsteuerung konnte das Projekt mit allen Beteiligten so ko-
ordinieren, sodass Frau Dr. Lorenz, der Leiterin des Eigenbetriebs Kulturinstitute nach nur drei
Monaten intensiver Bearbeitungszeit ein abgestimmtes Konzept für die energetische Sanierung
der Ausstellungshallen fristgerecht am 31.01.2011 vorgelegt werden konnte. Ohne die enga-
gierte, kooperative Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten, wäre ein entsprechendes Er-
gebnis nicht in der kurzen Bearbeitungszeit von nur drei Monaten nicht möglich gewesen.
Das Konzept sieht eine vollständige Dämmung des gesamten Gebäudekomplexes vor. So ent-
steht eine dichte Gebäudehülle, die das Raumklima sowohl vor zu hohem Wärme-, als auch
Kälteeintrag schützt. Aufgrund der Vorgaben des Denkmalschutzes kann diese Dämmung nur
auf der Innenseite des Gebäudes und im Dachbereich aufgebracht werden. Diese innenliegende
Dämmung wurde unter Berücksichtigung der optimalen Ausstellungsflexibilität, des Denkmal-
schutzes und der bauphysikalischen Aspekte zur Verbesserung der Energiebilanz geplant. Dar-
über hinaus wurde vorgesehen, die Einhaltung der Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte
durch eine neue Klimatisierungstechnik zu optimieren. Hierfür ist eine sogenannte Bauteilakti-
vierung vorgesehen. Das heißt, dass die gewölbten Bereiche der abgehängten Unterdecke zur
trägen Heizung, beziehungsweise Kühlung des Gebäudes herangezogen werden. Die neue Kli-
matisierungsanlage gleicht über Lüftungseinlässe innerhalb der Deckenkonstruktion aktuelle
Einflüsse auf das Raumklima, wie Besucheranzahl und Witterungsverhältnisse aus. Auch die
wenigen Fensteröffnungen sind mit optimierter Wärmeschutzverglasung, zum Teil mit Licht-
lenklamellen auszustatten. Die Glasoberlichter über der nördlichen und südlichen Halle werden
durch spezielle Glaskonstruktionen ersetzt, die nach außen das denkmalgeschützte Erschei-
nungsbild nicht verändern. Unterhalb der Oberlichter ist eine besondere transluzente, also
lichtdurchlässige, Wärmedämmung vorgesehen.
Die Planung sieht die vollständige Erneuerung aller haustechnischen Anlagen, also Heizungs-,
Kühlungs-, Sanitär-, sowie Elektro- und Sicherheitsinstallationen vor. Insofern sind alle Berei-
che des gesamten Gebäudekomplexes von der Umbaumaßnahme betroffen, um die Erfüllung
der Anforderungen an eine aktuelle Ausstellungstechnik und die Lagerung der Exponate im
Depot erfüllen zu können und eine entscheidende Energieeinsparung zu erreichen. Das völlig
neue Energiekonzept sieht vor, dass die zentralen Heiz- und Kühltechnikanlagen, einschließlich
eines Blockheizkraftwerkes im Hausanschlussraum des Ernst-Ludwig-Hauses untergebracht
werden. Innerhalb der Ausstellungshallen wird das System durch einzelne kältemaschinen,
Wärmepumpen und Steuerungseinheiten ergänzt. Darüber hinaus wird einer der beiden Was-
serspeicher als Wärmespeicher herangezogen. So kann die überschüssige Wärme, die in den
Sommermonaten aufgrund der notwendigen Kühlleitung entsteht, im den kalten Monaten zur
Heizung herangezogen werden. Insgesamt ist das Haustechnikkonzept eine Mischung aus kon-
ventionellen und innovativen Techniken.
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Alle Sanierungsmaßnahmen sind sowohl für die Ausstellungshallen selbst, als auch für Foyer-
und Cafébereich, Depot, Werkstatt und Büroräume geplant. Der Hochzeitsturm ist auch Teil
des Konzepts hinsichtlich der Erneuerung der haustechnischen Anlagen. Wärmedämmende
Maßnahmen sind für den Hochzeitsturm aufgrund der besonderen Nutzung und zur Erhaltung
der denkmalgeschützten Gestaltung der Innenoberflächen nicht vorgesehen.
Nach Simulation des geplanten Konzepts hat das Fraunhofer Institut den Effekt der Energieein-
sparung mit etwa 54 % berechnet, womit die Vorgabe der Zielstellung (50 %) eingehalten wur-
de. Während die derzeitigen jährliche Energieaufwendungen mit etwa 130.000,00 € beziffert
werden, stehen dem - eine entsprechende Umsetzung des vorgesehenen Konzepts vorausge-
setzt - zukünftig ca. 60.000,00 € jährliche Energiekosten gegenüber.
Die Kostenschätzung für die Umsetzung des aktuellen Planungskonzepts beläuft sich auf Inves-
titionskosten in Höhe von 6.950.000,00 € brutto.
Seitens des Fraunhofer Instituts wurden unterschiedliche Möglichkeiten zur Einholung von För-
dermitteln untersucht und beschrieben. Folgende Institutionen, beziehungsweise Programme
werden dabei für die Beantragung vorgesehen: Die Umweltschutzförderung der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt, das Land Hessen zur Förderung nach §§ 4 bis 8 Energiegesetz und
das Bundesministerium für Wirtschaft mit seinem Projektträger Jülich. In Verbindung mit der
Fördermöglichkeit durch das Bundesministerium für Wirtschaft sind sogenannte Industriepart-
ner einzubeziehen. Hier wurden bereits bei der Projektierung die Firmen Caparol in Bezug auf
die Innendämmung und Evonik hinsichtlich der transluzenten Dämmung unterhalb der Glas-
oberlichter angesprochen. Bei beiden Firmen besteht Bereitschaft und Interesse im Rah-
men des Projekts mit dem Fraunhofer Institut, den Planern und der Stadt Darmstadt zusam-
menzuarbeiten. Darüber hinaus wird angestrebt einen weiteren Partner mit der Spezialisierung
auf eine wetterabhängig automatisch zu steuernde Anlagentechnik einzubeziehen. Das Fraun-
hofer Institut ist zur Koordination der Maßnahmen zur Einwerbung der Fördermittel vorgese-
hen. Als nächster Schritt, wären Termine mit den einzelnen Institutionen und den auf Bau-
herrn- und Planerseite beteiligten zu vereinbaren.
Der jeweilige Innovationsgrad der Planung ist für eine erfolgreiche Fördermittelzusage ent-
scheidend. Das Fraunhofer Institut, das gerade in diesem Bereich auf umfangreiche Erfahrun-
gen und Kontakte zurückgreifen kann, sieht dies in dem vorliegenden Ergebnis der Studie als
erfüllt und vielversprechend an. Der Einsatz konventioneller und innovativer Techniken wird
durch die Anwendung auf die speziellen Anforderungen an Ausstellung und Denkmal in Verbin-
dung mit neuster Technik im Bereich Dämmung, transluzenter Dämmung und Klimatisie-
rungsanlagen und dem Alleinstellungsmerkmal des besonderen Wasserspeichers und dessen
Integration in das Energiekonzept zur Besonderheit. Eine Umsetzung und Förderung vorausge-
setzt, würde der weitere Betrieb des Gebäudekomplexes in der Folge durch eine umfangreiches
Monitorring begleitet. Voraussetzung zur Beantragung von Fördermitteln, ist die Bereitschaft
und Zusage der Stadt Darmstadt, die Maßnahme umzusetzen. Das heißt, dass es nicht mög-
lich ist, die Förderung zu beantragen und so eine Fördersumme zu Anrechnung auf die Investi-
tionssumme definieren zu können. Eine solche Summe ergibt sich durch so viele unterschiedli-
che Faktoren, die nicht nur vom Projekt selbst abhängen, sodass sich auch die Schätzung einer
Summe nicht bewerkstelligen lässt.
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Zeitablauf
31.01.2011 - Vorlage des Ergebnisses der Studie mit Kostenermittlung beim Eigenbetrieb Kul-
turinstitute durch den Fachbereich Planung und Projektsteuerung des Eigenbetriebs Immobi-
lienmanagement
07.02.2011 - Vorstellung des Ergebnisses der Studie durch Präsentation des Fachbereichs
Planung und Projektsteuerung des Eigenbetriebs Immobilienmanagement
16.03.2011 - Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute
Im Folgenden bestimmen die Information der Gremien und entsprechende Richtungsbeschlüs-
se, beziehungsweise Beschlüsse zur Umsetzung des Projekts den weiteren Ablauf. Auf Seiten
der Projektsteuerung wäre mit der Betriebsleitung des Eigenbetriebs Immobilienmanage-
ment zu klären, inwieweit die Personalsituation eine zeitnahe Umsetzung ermöglicht. Die wei-
teren Schritte wären - eine Mittelzusage der Stadt vorausgesetzt - die europaweite Ausschrei-
bung der Planungsleistungen (VOF), anschließendes Auswertungsverfahren und Beauftragung
der Planer. Parallel könnten die Fördermittelanträge vorbereitet, abgestimmt und ge-
stellt werden. Anschließend ist die konkrete Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Erstellung
der Leistungsverzeichnisse für alle Gewerke, die jeweilige Ausschreibung, Auswertung und Be-
auftragung der Firmen vorzusehen. Aufgrund der noch nicht vorliegenden Beschlüsse und we-
gen der noch nicht vollständig flächendeckend erfolgten Erkundung der bestehenden Bausub-
stanz und der noch nicht konkretisierten, sondern lediglich im Rahmen einer Studie vorgeleg-
ten Planung, ist eine konkrete Aussage zu Baustellendauer zurzeit nicht möglich. Inwieweit
eine bauliche Umsetzung innerhalb eines durch Ausstellungstermine definitiv festgelegten Zeit-
fensters umsetzbar ist, muss im Folgenden noch kritisch geprüft werden.
Begleitende Maßnahmen
Für die Zeit vom 08.08. bis 07.10.2011 sind die sogenannten Vorabmaßnahmen im Rahmen
der Umsetzung des Investitionsprogramms Mathildenhöhe vorgesehen. Hierbei wird der Aufzug
einschließlich des behindertengerechten Zugangs erneuert und die Sanitärräume am Foyer
werden vollständig saniert und entsprechend repräsentativ ausgestattet.
Die Sanierung des Hochzeitsturms, einschließlich der Ertüchtigung der Statik und einer nach-
haltigen Reparatur der Putz- und Mauerwerksflächen vor allem des oberen Bereichs wird der-
zeit vom Fachbereich Planung und Projektsteuerung des Eigenbetriebs Immobilienmanage-
ment unter Hinzuziehung von Gutachtern geplant und zur Umsetzung vorbereitet. Die Dachar-
beiten konnten aktuell abgeschlossen werden.
Zusammenfassung
Die Qualität der technischen Anlagen und der Außenhülle der Ausstellungshallen mit Depot,
Werkstatt, Büroräumen, Café und Hochzeitsturm können in Zukunft die Ausstellung und Lage-
rung von Exponaten, die konkrete Anforderungen an einzuhaltende Temperatur- und Luftfeuch-
tigkeitswerte haben, nicht mehr gewährleisten.
Aufgrund des Zustands der bestehenden, im Jahr 2008 provisorisch instandgesetzten Klimati-
sierungsanlage kann die Einhaltung von Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerten nicht garan-
tieren. Das derzeit in der alten Anlage verwendete Kältemittel ist nur noch bis zum Jahr 2014
zulässig.
Die Umsetzung der Baumaßnahme muss nach Vorliegen eines Richtungsbeschlusses in Bezug
auf die Aspekte der Einhaltung von Regularien für die Öffentliche Hand und konkrete Zeitabläu-
fe auf der einen und Vorgaben des Instituts Mathildenhöhe in Bezug auf Ausstellungstermine
auf der anderen Seite überprüft werden.
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In das Ergebnis der vorgelegten Studie zu energetischen Sanierung des Gebäudekomple-
xes wurde alle Aspekte der ausgegebenen Zielsetzung einbezogen: Optimierung und Gewähr-
leistung der Ausstellungsfunktion, Einhaltung des Denkmalschutzes, Reduzierung der Kosten
für die Energie um mehr als 50 %, Innovative Technik für die Option zur Erlangung von För-
dermitteln und damit auch die Nachhaltigkeit. Des Weiteren ist die beispielhafte Integration
der Aspekte Denkmalschutz und Innovation innerhalb dieses Projekts für die "Krone der
Stadt" einerseits in Bezug auf die Bewerbung zur Erlangung des Status als Weltkulturerbe und
andererseits in Bezug auf den Titel Wissenschaftsstadt zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen
i. A.
Rainer Zelta
Leiter des Fachbereichs Planung und Projektsteuerung
Anlage
2. Abdruck 11-00, 11-03
3. z. d. A.
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 05.10.2011 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Eigenbetrieb Kulturinstitute Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2011/0411 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Energetische Sanierung des Ausstellungsgebäudes Mathildenhöhe Vorlage vom: 23.09.2011 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission Eigenbetrieb Kulturinstitute vom 26. August 2011 „energetische Sanierung der Ausstellungshallen Mathildenhöhe“ zur Kenntnis und leitet ihn zur abschließenden Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weiter. Anlagen: Beschluss Betriebskommission Anlage 1 Anlage 2 Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute hat in ihrer Sitzung am 26. August 2011 die als Anlage beigefügte Vorlage zur energetischen Sanierung der Ausstellungshallen Mathildenhöhe beschlossen. Aufgrund des Umfangs der Maßnahme ist nach § 9 der Betriebssatzung für den eigenbetrieb „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ in der aktuellen Fassung die Stadtverordnetenversammlung zuständig. Der Magistrat nimmt deshalb den Beschluss der Betriebskommission zur Kenntnis und leitet ihn zur abschließenden Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weiter. Darmstadt, den 22. September 2011 41-bm Jochen Partsch André Schellenberg Oberbürgermeister Stadtkämmerer
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Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Inhalt: 1. Ausgangssituation 2. Konzeption Architektur / Bauwerk / Anlagentechnik 3. Kosten 4. Fördermöglichkeiten / Leuchtturm / Fördermittelgeber Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 - Unzureichende technische Anlagen (hohe Betriebskosten) - Institut Mathildenhöhe -> Fraunhofer Institut (Auftrag 06/2009 – Vorlage des Ergebnisses 06/2010) - Projekt „Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe“ seit 05.10.2010 - Beauftragung des Eigenbetriebs Immobilienmanagements, Fachbereich Planung und Projektsteuerung am 05.10.2010 - Startsitzung der Projektbeteiligten 01.November 2010 - Vorlage des Ergebnisses am 31.01.2011 - Vorstellung in der Betriebskommissionssitzung des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 16.03.2011 Anforderungen, beziehungsweise Projektziele: Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Projektziel Denkmalschutz Ausstellung „größtmögliche Nutzbarkeit und Bespielbarkeit der Wand- wie Bodenflächen“ Nachhaltigkeit „Planung und Umsetzung eines innovativen und nachhaltigen Sanierungskonzeptes, das den Belangen eines modernen und zukunftsfähigen Ausstellungshauses entsprechen soll“ Energieeffizienz/Betriebskostensenkung „Reduzierung der Energiekosten um bis zu 50 %“ Fördermittel „Beteiligung von Industriepartnern Inanspruchnahme von Fördermitteln in Bezug auf innovative Lösungen“ Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 1. Ausgangssituation für die Machbarkeitsstudie Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Eigentümer / Bauherr Eigenbetrieb Kulturinstitute Frau Dr. Lorenz Herr Baum Herr Mazza Nutzer Institut Mathildenhöhe Herr Dr. Beil Herr Emig Frau Hamm Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Herr Zelta / Herr Lang Herr Krämer / Herr Praast Denkmalpflege Koordinator Mathildenhöhe Herr Heiss Bauhysikalische Beratung TU Braunschweig Herr Huckemann Industriepartner Robert-Murjahn-Institut/Caparol EVONIK N.N. (Steuerung) Studie / Kostenermittlung Förderantrag Fördermittelgeber Stadt Darmstadt Organigramm Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt 1. Ausgangssituation Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt 1. Ausgangssituation Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 1. Ausgangssituation Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt - Gebäudehülle lässt die Gewährleistung der für Exponate einzuhaltende Temperatur- und Feuchtigkeitswerte nicht zu - Undichte Gebäudehülle lässt eine Klimatisierung mit den hohen Anforderungen an Museen nicht zu - Ändernde Wetterereignisse wie Wind und Regen führen zu Schwankungen - Fehlender Sonnenschutz an den Dachoberlichtern führt zu starkem Hitzeenergieeintrag - Schlechte Dämmung der Hülle führen zu hohen Heiz- und Kühlkosten - Anlagentechnik entspricht nicht den Regeln der Technik Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 1. Ausgangssituation Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Innenwanddämmung aller Außenwände Neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und Lichtlenklamellen Neue Glasfassaden mit Wärmeschutzverglasung 2. Konzeption Architektur / Bauwerk / Anlagentechnik Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt - Dichte Gebäudehülle koppelt das Innen- vom Außenklima ab - Hitzeeintrag durch Sonneneinstrahlung wird stark reduziert - Aktivierte Bauteile sorgen für „träge“ Heizung/Kühlung - Klimaanlage muss lediglich die Schwankungen durch Besucher ausgleichen - Klimaanlage sorgt für Luftqualität - Dämmung und neue Anlagentechnik der Hülle reduziert Heiz- und Kühlkosten erheblich Dachinnendämmung Glasoberlicht mit Wärmeschutzverglasung Dachdämmung Transluzente Dämmung Bauteilaktivierung Wasserspeicher wird Wärmespeicher Wandinnendämmung Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 2. Konzeption Architektur / Bauwerk / Anlagentechnik Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 2. Konzeption Architektur / Bauwerk / Anlagentechnik Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 2. Konzeption Architektur / Bauwerk / Anlagentechnik Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Kostenermittlung: Grob geschätzte Kosten im Rahmen der Machbarkeitsstudie Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 3. Kosten Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Endenergie Kosten Endenergie Kosten kWh/a €/a kWh/a €/a Strom 887.335 116.929 456.951 60.215 Entnahme aus Trinkwasser - 14.883 - - 131.812 60.215 Jahr 2007 geplantes Konzept (Stand Feb. 2011) Bezeichnung Vom Fraunhofer Institut prognostizierte Betriebskostenersparnis nach Umsetzung der Sanierungsmaßnahme (Annahme): 71.597 € / pro Jahr Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 3. Kosten Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Umweltschutzförderung des Deutschen Bundesstiftung Umwelt, DBU - Innovation. Klare Abtrennung vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik - Modellcharakter; Eignung für eine breite und zeitnahe marktwirtschaftliche Anwendung - Umweltentlastungspotenziale erschließen - Erhalt von Kulturgütern unter Umweltaspekten und Denkmalschutz Stand 08/2011 (wie 01/2011) - Keine Einreichungsfristen - 2-Stufiges Verfahren empfohlen (Skizze und Antrag) - Antragsteller muss das Institut Mathildenhöhe sein - Fraunhofer Institut kann im Unterauftrag zu 100 % gefördert werden - Architekten und Fachplaner in der vorwettbewerblichen Phase zu 25 % Nächste Schritte - Termin zwischen DBU und Eigenbetrieb Immobilienmanagement / Fraunhofer Institut gegebenenfalls Rittmannsperger und gs-plan - Besichtigung Mathilden mit Dr. Lorenz und Dr. Beil sinnvoll 4. Fördermöglichkeiten / Leuchtturm / Fördermittelgeber Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Land Hessen / Förderung nach §§ 4-8 Energiegesetz - Vorhaben zur Nutzung innovativer Energieeffizienztechnologien und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien - Vorhaben zur sparsamen Nutzung erneuerbarer Energien (Marktanreiz) - Projekte zur Qualifikation und Informationsvermittlung der Energieeffizienztechnologie - Bis 2013 nach EFRE (Europäische Fonds regionale Entwicklung) u.a.Regierungsbezirk Darmstadt Stand 08/2011 (wie 01/2011) - Keine Einreichungsfrist - Gesondertes Antragsformular (Formblatt des Ministeriums) - Bewirtschaftung der Fördermittel über die LTH-Bank für Infrastruktur - Fraunhofer Institut kann im Unterauftrag als beratendes Institut gefördert werden Nächste Schritte - Termin zwischen HessenEnergie GmbH, Fraunhofer Institut, Eigenbetrieb Immobilienmanagement (gegebenenfalls mit Industriepartner) Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 4. Fördermöglichkeiten / Leuchtturm / Fördermittelgeber Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Bundesministerium für Wirtschaft Forschung und Entwiclung im Bereich erneuerbare Energien / Projektträger Jülich - Innovative Wärmedämmstoffe - Hocheffiziente Funktionale Gläser - Latentwärmespeicher in Bauteilen (PCM) - Niedrigexergiesysteme zum Heizen, Lüften und Klimatisieren (LowEx) - Erprobung von Strukturen netzgebundener Wärme- und Kälteversorgung - Innovative Kopplung Tages- und Kunstlicht Stand 08/2011 (wie 01/2011) - Zweistufiges Verfahren ist empfohlen (Skizze und Antrag) - Antragsteller muss das Institut Mathildenhöhe sein, soweit die wissenschaftliche Begleitung unter 1.000.000,- € liegt - Fraunhofer Institut kann im Unterauftrag zu 100 % gefördert werden Nächste Schritte - Termin mit Fraunhofer Institut und eigenbetrieb Immobilienmanagement - vor Ort (Mathildenhöhe Besichtigung) - Ausgliederung eines weiteren Leuchtturmes aus dem Basisprojekt möglich Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 4. Fördermöglichkeiten / Leuchtturm / Fördermittelgeber Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Mögliche Industriepartner: - CAPAROL ® Deutsche Amphibolin-Werke Robert-Murjahn-Institut CAPAROL INTHERMO GmbH - EVONIK PLEXIGLAS ® Heatstop Insulate - N.N. Firma für Mess- und Regeltechnik Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 4. Fördermöglichkeiten / Leuchtturm / Fördermittelgeber Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe Fachbereich Planung und Projektsteuerung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Anlage zur Beschlussvorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute am 26.08.2011 Aufgestellt am 09.08.2011 i.A. Rainer Zelta Leiter des Fachbereichs Planung und Projektsteuerung Wissenschaftsstadt Darmstadt Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt Fachbereich Planung und Projektsteuerung Bessunger Straße 125 64295 Darmstadt Telefon: 06151 13-3026 Fax: 06151 13-4570 E-Mail: rainer.zelta@darmstadt.de E-Mail: immobilienmanagement@darmstadt.de Internet: www.darmstadt.de
Beratungsverlauf (5)
Orte (1)
- Bessunger Straße 125
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0411
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 23.09.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00