Mandari Insight

V/0312/2017

Optimierung der Entwässerungssituation im Stadtteil Kinderhaus in Folge des Starkregenereignisses am 28.07.2014

Vorlagen 06.04.2017

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AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplaene_gesamt

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Ansehen

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Gasselstiege

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Ansehen

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_2

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_1

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Ansehen

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplan_Ohmweg_neu

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Ansehen

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplaene_gesamt

3428 Zeichen

Plot 19.04.2017
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGAS G DN 300 Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Anschlussleitungen
v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu     (    R;       S;         M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ
DN 200
12345_0112345_02
12345_01
12345_0112345_0112345_01L.v.
12345_01A.RWSWMW
Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 (2)E_72
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt
EimermacherwegKanalsanierung
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
01785
1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer
16_065
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW
6WUDÀHQDEODXIDXV/XIWELOG
Anlage zur VorlageV/0312/2017

Plot 19.04.2017
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGAS G DN 300 Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Anschlussleitungen
v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu     (    R;       S;         M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ
DN 200
12345_0112345_02
12345_01
12345_0112345_0112345_01L.v.
12345_01A.RWSWMW
Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 2 (2)E_72
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt
EimermacherwegKanalsanierung1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer
16_065
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
01785
6WUDÀHQDEODXIXQG%ÅXPHDXVKataster und Luftbild
Bei Ausbau desvorh. SW-Kanals:Brauchbare Eiprofile zumBetriebshof liefern
Anlage zur VorlageV/0312/2017

Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 14_054G_118
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamtPlot 19.04.2017
Gasselstiege - Hs.-Nr. 466Einlaufbereich IgelbachKanalsanierung
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
02270
1 : 250+×KHQ1 :  1 :  
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWWHund Querprofilen
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGASG DN 300Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten!
0ÅU]Kramer0ÅU]StorkApril 2017Kramer
M 1 : 500 / 1 :  50
M 1 : 200
M 1 : 25
M 1 : 20
M 1 : 500 / 1 :  50
1ÅFKVWHU+×KHQERO]HQMB 4011 / 5034NHN + 62,990 mGasselstiege 460
2GehwegBankett12a 12aAsphaltbeton 1  1
Zufahrt  1111Gehweg - unbefestigt 1919
Anlage zur VorlageV/0312/2017

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Gasselstiege

1059 Zeichen

Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 14_054G_118
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamtPlot 20.04.2017
Gasselstiege - Hs.-Nr. 466Einlaufbereich IgelbachKanalsanierung
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
02270
1 : 250+×KHQ1 :  1 :  
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWWHund Querprofilen
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGASG DN 300Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten!
0ÅU]Kramer0ÅU]StorkApril 2017Kramer
M 1 : 500 / 1 :  50
M 1 : 200
M 1 : 25
M 1 : 20
M 1 : 500 / 1 :  50
1ÅFKVWHU+×KHQERO]HQMB 4011 / 5034NHN + 62,990 mGasselstiege 460
2GehwegBankett12a 12aAsphaltbeton 1  1
Zufahrt  1111Gehweg - unbefestigt 1919
Anlage zur VorlageV/0312/2017

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_2

1230 Zeichen

Plot 20.04.2017
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGAS G DN 300 Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Anschlussleitungen
v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu     (    R;       S;         M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ
DN 200
12345_0112345_02
12345_01
12345_0112345_0112345_01L.v.
12345_01A.RWSWMW
Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 2 (2)E_72
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt
EimermacherwegKanalsanierung1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer
16_065
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
01785
6WUDÀHQDEODXIXQG%ÅXPHDXVKataster und Luftbild
Bei Ausbau desvorh. SW-Kanals:Brauchbare Eiprofile zumBetriebshof liefern
Anlage zur VorlageV/0312/2017

Beschlussvorlage

35437 Zeichen

V/0312/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Tiefbauamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Optimierung der Entwässerungssituation im Stadtteil Kinderhaus in Folge des 
Starkregenereignisses am 28.07.2014 
1. Bericht 
 
2. Beschluss 
     a) Gasselstiege (Hs.-Nr. 466) Einlaufbereich Igelbach 
     - Baubeschluss Optimierung des Einlaufbereichs und Erhöhung der Straße – 
 
     b) Ohmweg – Hs.-Nr. 31 über Wilkinghege bis Westhoffstraße 
     - Baubeschluss Kanalsanierung – 
 
     c) Eimermacherweg - Hsnr. 26 bis Idenbrockweg 
     - Baubeschluss Kanalsanierung mit Straßenverbesserung (KAG) - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.05.2017 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
27.06.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
Der vom Tiefbauamt der Stadt Münster aufgestellten Planung (Lagepläne Nr. G -118, O-34 und E-72) 
vom 03.2017) und der baulichen Ausführung wird zugestimmt.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster zunächst für diese drei Maßnahmen Ba u-
kosten in Höhe von insgesamt ca. 1.960.000 € entstehen. Einnahmen werden nicht erwartet. 
 
Als zusätzliche Folgekosten fallen für die neuen Anlagen  zusätzlich jährlich Abschreibungen von rd. 
4.500 € und Unterhaltungskosten von rd. 3.300 € an. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0312/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Grimm 
Ruf: 
492 66 00 
E-Mail: 
Grimm@stadt-muenster.de  
Datum: 
05.04.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0312/2017 
Die v.g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
Teilfinanzplan  
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemerkungen  
Produktgruppe 1304 Gewässer   
Gasselstiege 
Investitionsmaßname 0010 Umbau/Ökologische Verbess e-
rung-Bau   
Auszahlungen   2017 
2018 
150.000 
150.000 
Produktgruppe 1101 Abwasserbeseitigung 
2017 
2018 
2019 
40.000 
1.080.000 
80.000 
Ohmweg +  
Eimermacher-
weg 
Investitionsmaßname 0012 Verbesserung von Kanälen / 
Hausanschlüssen 
Auszahlungen   
Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsfl ä-
chen und -anlagen 
2018 
2019 
160.000 
300.000 
Ohmweg +  
Eimermacher-
weg 
Investitionsmaßname 0007 Verkehrsflächen, Neubau und 
Erneuerung 
Auszahlungen   
Saldo 1.960.000  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 bei der o.g. Pr o-
duktgruppe veranschlagt.  
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausfüh rung unter dem Vorbehalt steht, dass der 
Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2018 bzw. der mittelfristigen Ergebnis - und Finanzplanung die 
Ermächtigungen bereitstellt.  
 
 
1. Bericht: 
 
1.1 Grundsätzliches 
Beim Unwetter am 28.07.2014 handelte es sich um ein a bsolutes Extremereignis. Am Abend des 
28.07.2014 hat es in Münster das seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1891 stärkste je in Deutsc h-
land gemessene Regenereignis gegeben. Auf der Hauptkläranlage  wurde der Rekor dwert von 292 
l/m² innerhalb von sieben Stu nden gemeldet. Die gemessene Niederschlagsmenge ist damit fast 
viermal so hoch wie der langjährige Mittelwert für den gesamten Monat Juli. 
Innerhalb von sieben Stunden gingen rund 40 Millionen Kubikmeter Wasser auf das Stadtgebiet ni e-
der. Diese gewaltige Wassermenge überschritt bei Weitem das Fassungs- und Schluckvermögen der 
Kanalisation und der Gewässer. Zur Einschätzung dieser Menge ist zu erwähnen, dass die Summe 
aller Rückhalteräume in der münsterschen Kanalisation und in den Gewässern rund 1,5 Million en 
Kubikmeter aufweist. 
Verdeutlicht wird dies noch einmal, wenn man zur Einordnung des Ereignisses den Starkregeni ndex 
zugrunde legt. Dieser zeigt ähnlich wie bei der Darstellung von Erdbeben die Einstufung von Niede r-
schlagsereignissen in Abhängigkeit ihr er Intensität und Dauer als Grundlage für eine kooperative

- 3 - 
V/0312/2017 
Überflutungsvorsorge als öffentliche, interdisziplinäre Gemeinschaftsaufgabe. Niederschlagsereigni s-
se, die für die Bemessung von Kanälen zugrunde gelegt und somit störung sfrei abgeleitet werden 
müssen, liegen im Bereich des Indexes 1 -3. Die Ereignisse, die im Bereich I ndex 3-5 einzuordnen 
sind, können bereits aus den Entwässerungssystemen austreten, dürfen aber keinen Schaden veru r-
sachen. Hier ist die Kommune für den Überflutungsschutz zuständig. Fü r alle darüberhinausgehe n-
den Ereignisse (Index 6 -12) muss als kommunale Gemeinschaft saufgabe Risikominimierung und 
Schadensbegrenzung betrieben werden. Für diese Ereignisse können entwässerungstechnische A n-
lagen nicht bemessen werden.  
Der Niederschlag vom  28.07.2014 wird eindeutig dem Index 12 zugeordnet und liegt damit weit a u-
ßerhalb jeglicher Bemessungs- und Nachweisgrundlagen.  
 
 
 
Die Stadt Münster hat die seit dem Unwetter 2014 vergangenen zweieinhalb Jahre genutzt, um en t-
wässerungstechnische Schwachpunkte in der Kanalisation und in den Gewässern zu identifizi eren, 
Strategien zur Optimierung für diese Bereiche zu entwickeln und in die konkrete Maßnahme nplanung 
zu überführen. Es ist aber ganz klar festzuhalten, dass es auch zukünftig keinesfalls mö glich sein 
wird, Ereignisse dieser Größenordnung schadensfrei abzuleiten. 
 
1.2 Situation in Kinderhaus 
Auch der Stadtteil Kinderhaus war von dem Katastrophenereignis maßgeblich betroffen. Um die hy d-
raulische Leistungsfähigkeit der in diesem Gebiet vorhandenen E ntwässerungseinrichtungen beurtei-
len und entsprechend optimieren zu können, wurden flächendeckend für den gesamten Stadtteil Gu t-
achten inkl. Messkampagnen durch externe Ingenieurbüros aufgestellt. Hinzu ko mmen hydraulische 
Gutachten zu den maßgeblichen Gew ässern. Neben den Gutachten für das kanalisierte Einzugsg e-
biet inkl. der maßgeblichen Außengebiete sowie für die betroffenen G ewässer wurde außerdem der 
Vorschlag der „Bürgerinitiative Igelbach“ (BI) zur Umleitung des Igelbachs um Kinderhaus herum in 
die Münstersche Aa vom Büro Dr. Pecher AG, Erkrath umfangreich hydraulisch untersucht und hi n-
sichtlich der Wirksamkeit bei Starkregen bewertet.  
Für den Stadtteil Kinderhaus wurden die folgenden Gutachten erarbeitet:

- 4 - 
V/0312/2017 
 Bestandsnachweis, Prognose, Sanierungskonzeption inkl. Messkampagne „Kinderhaus West“ 
(Dr. Pecher AG, Erkrath)  
 Bestandsnachweis, Prognose, Sanierungskonzeption  inkl. Messkampagne „Kinderhaus Ost“ 
(Dr. Pecher AG, Erkrath) (V/0598/2015) 
 Zusatzberechnung „GeoCPM direkt“ Igelbach und Nienberger Bach (Dr. Pecher AG, Erkrath) 
 Hochwasserwirtschaftliche Untersuchung des Nienberger Bachs – Ermittlung von Übe r-
schwemmungsflächen (Ing. Büro Sönnichsen & Partner, Minden) 
 Hydraulische Überprüfung des Kinderbachs – Leistungsfähigkeit der Brücke der L2019 (Gr e-
vener Straße) (Ingenieurbüro Sönnichsen & Partner, Minden) 
 Hydraulische Nachrechnung zur Wirksamkeit der Überleitung des Igelbachs (Konzept der BI) 
(Dr. Pecher AG, Erkrath) 
 Bewertung der Überleitung des Igelbachs (Konzept der BI) (Ing. Büro Sönnichsen & Par tner, 
Minden) 
 Bewertung der Möglichkeit der hydraulischen Verbesserung im Bereich der Kleingartena nlage 
„Am Bergbusch“ (Ing. Büro Sönnichsen & Partner, Minden) 
 
Die Aufstellung der o.g. Gutachten sowie die Durchführung der daraus resultierenden Arbeiten ware n 
mit erheblichem Aufwand verbunden. Die finanziellen Aufwendungen belaufen sich auf in sgesamt ca. 
230.000 €. Des Weiteren nahm die Bearbeitung im Zeitraum von Juli 2014 bis Februar 2017 ca. 1.700 
Ingenieursstunden in Anspruch.  
 
1.3 Gutachten „Kinderhaus West“ 
Im Gutachten „Kinderhaus West“ wurde der Stadtteil Kinderhaus westlich des Kinderbachs inkl. der 
Einzugsgebiete der Oberflächengewässer Igelbach und Nienberger Bach betrachtet. Um für die M o-
dellberechnungen auf möglichst exakte Grundlagendaten zurückgreifen zu können, wurde über einen 
Zeitraum von 13 Wochen eine Messkampagne im Gebiet durchgeführt, die den Niederschlag und den 
daraus resultierenden Abfluss im Entwässerungssystem aufgezeichnet hat. Auf Basis dieser Daten 
wurden die Simulationsmodelle kalibriert. 
Betrachtet wurde mittels der gem. der gültigen Regelwerke zugrunde zu legenden Niederschlagse r-
eignisse der Bestandszustand und ein Prognosezustand, der langfristige Nachverdichtungen im G e-
biet berücksichtigt. Des Weiteren wurde auf Grundlage des  Prognosezustands eine hydraulische Sa-
nierungskonzeption ausgearbeitet. Diese bildet die Grundlage für die weitergehende Maßnahmenpl a-
nung in Kinderhaus.  
Im Bestand und der Prognose weist das Kanalnetz „Kinderhaus West“ generell keine maßgebl ichen 
Defizite für die Bemessungslastfälle auf. Kleinräumige Überstauschwerpunkte mit nennen swerten 
Überstauvolumina befinden sich u. a. im Ohmweg, Eimermacherweg, in der Straße Neuer Heidkamp 
sowie im Bereich der Diesterwegstraße (Papst-Johannes-Schule).  
Besonderes Augenmerk wurde auf den Einfluss des im Einzugsgebiet offen und verrohrt verlaufe n-
den Igelbachs auf die hydraulische Gesamtsituation gelegt. Der Igelbach wurde einschließlich seines 
weitgehend unbefestigten Einzugsgebiets in die hydraulischen Modelle integri ert. Der verrohrte B e-
reich des Igelbachs ist ausreichend dimensioniert und weist für die Nachweisregen keine Übersta u-
ungen auf.  
Das Gutachten „Kinderhaus-West“ beinhaltet auch das Teileinzugsgebiet „Igelbach-Golfplatz“. Dieses 
bildet das natürliche Einzug sgebiet des Igelbachs und entwässert somit der natürlichen Topographie 
folgend auch in diesen. Die Auswertung der Bodenkarte BK50 (Bezirksregierung Köln, TIM-online)  in

- 5 - 
V/0312/2017 
Verbindung mit der webbasierten Bodenkarte 1:50.000 NRW (Geologischer Dienst NRW) zeig t, dass 
praktisch der gesamte unbefestigte Bereich des Einzugsgebiets Kinde rhaus West als „ungeeignet für 
Versickerung“ eingestuft wird. Der Golfplatz selbst wurde entsprechend seiner tatsächlichen Beschaf-
fenheit in den hydraulischen Simulationsmodellen ni cht als ausschließlich natürlich geprägte Fläche 
klassifiziert, da das Gelände bei der Errichtung des Golfplatzes künstlich modelliert und mit Entwä s-
serungseinrichtungen (Drainagen, Gräben, Teiche) versehen wurde. Die gesamte Fläche wurde gem. 
der gültigen Regelwerke so modelliert, dass effektiv 85 % des auf die Oberfläche gefallenen Niede r-
schlags zum Abfluss kommen.  
Drainagen wie die des Golfplatzes wirken grundsätzlich abflussverzögernd, eine Verschärfung der 
Abflusssituation findet zu keinem Zeitpunkt s tatt. Zu Beginn eines Regenereignisses haben diese 
durch die verzögernde Wirkung eher einen positiven Einfluss. Bei Starkregenereignissen sind derart i-
ge Einflüsse allerdings nahezu hinfällig, da der Boden in diesen Fällen in kürzester Zeit seine vol l-
ständige Sättigung erreicht und die nachfolgend bzw. weiterhin fallenden Niederschlagsmengen n a-
hezu vollständig oberflächlich abfließen.  
Unter Berücksichtigung der o.g. Randbedingungen und der gültigen Regelwerke kommt das Gutac h-
ten „Kinderhaus West“ zu dem Erg ebnis, dass eine Analyse der Abflüsse aus dem weitestg ehend 
unbefestigten Einzugsgebiet des Igelbachs (u. a. Golfplatz) und dem kanalisierten bebauten Bereich 
zeigt, dass sich das Maximum der Abflusswelle aus dem unbefestigten Gebiet wesentlich später ei n-
stellt als das Maximum der Welle aus dem kanalisierten Bereich. Aufgrund dieses zeitlichen Versa t-
zes findet keine hydraulisch ungünstige Überlagerung der Abflussspitzen in Form einer Addition der 
Abflussmaxima statt. Die maximale Abflussspitze im Netz resul tiert nahezu au sschließlich aus den 
Abflüssen des kanalisierten Einzugsgebiets. Des Weiteren wird festgestellt, dass der verrohrte A b-
schnitt des Igelbachs (Gasselstiege bis Keplerweg) ausreichend leistungsfähig ist. Es muss betrie b-
lich sichergestellt sein,  dass die Abflüsse aus dem offenen Bereich des Igelbachs,  beispielsweise 
durch die Optimierung von Schutz - und Einlaufgittern, ungehindert in die Verrohrung gelangen kö n-
nen. 
Im Rahmen des hydraulischen Sanierungskonzepts wurden Maßnahmen im Netz erarbeitet, die einen 
ordnungsgemäßen hydraulischen Netzzustand gemäß Regelwerk sicherstellen. Die Übers taufreiheit 
des Netzes nach Abschluss der Sanierung wurde mit einer Langzeitseriensimulation nachgewiesen.  
Anhand von 1D -2D-Oberflächenabflusssimulationen wurde die Überflutungssituation im Einzugsg e-
biet für das bestehende und sanierte Netz untersucht sowie oberflächige Fließwege ermittelt. Bei di e-
sem Berechnungsansatz wird im Modell das Kanalnetz über Straßenabläufe und Schächte rechn e-
risch mit dem Modell der Ge ländeoberfläche verbunden. Das Geländemodell beinhaltet lage - und 
höhenmäßig die natürliche Topographie sowie Häuser, Straßenoberflächen, Bordsteinkanten, sämtl i-
che Einbauten, etc. So kann ermittelt werden, wie und wo sich das Wasser nach Austritt aus dem 
Schacht auf der Oberfläche verteilt. Nach Abschluss der vorgesehenen hydraulischen Sanierung s-
maßnahmen zur Einhaltung der Überstaufreiheit des Netzes wurden im Rahmen einer Überflutung s-
untersuchung gemäß Regelwerk potentielle lokale Überflutungsschwerpunkt e identifiziert und en t-
sprechende Objektschutzmaßnahmen vorgeschlagen. Die ermittelten oberflächigen Fließwege kö n-
nen als Grundlage zur Ausarbeitung von Objektschutzmaßnahmen herangezogen werden. 
Als erste Sofortmaßnahmen nach dem Starkregenereignis wurden  die Gitter am Einlaufbereich des 
Igelbachs in die Verrohrung (Gasselstiege) umgestaltet sowie die betrieblichen Reinigungsi ntervalle 
erhöht. Des Weiteren wurde eine Notrufnummer eingerichtet, unter der die Anwohner/ -innen akute 
Störungen melden können. We itere bautechnische Maßnahmen zur Optimierung der hydraulischen 
Situation in Kinderhaus sind derzeit in Planung. Drei dieser Maßnahmen werden mit dieser Vorlage 
zum Beschluss vorgelegt.

- 6 - 
V/0312/2017 
1.4 Gutachten „Kinderhaus Ost“ 
Das Gutachten „Kinderhaus Ost“ wurde in  Art, Vorgehensweise und Umfang analog zum Gutac hten 
„Kinderhaus West“ aufgestellt. Betrachtet wurde hier der Stadtteil Kinderhaus östlich des Kinde r-
bachs. 
Im Bestand und der Prognose, in der von einer langfristigen Verdichtung der Bebauung ausgegangen 
wurde, weist das Kanalnetz generell keine maßgeblichen Defizite für die Bemessung slastfälle auf. 
Kleinräumige Überstauschwerpunkte mit nennenswerten Überstauvolumina befinden sich u. a. in den 
Wohngebieten zwischen Langeoogweg, Baltrumweg bis zum Juistweg, in  den Straßen „Kersting s-
kamp, Vollmersweg und Alter Friesenweg bis hinauf zu den Straßen Im Hagedorn und Groneweg. 
Auch für das Gebiet „Kinderhaus Ost“ wurden im Rahmen eines hydraulischen Sanierungsko nzepts 
Maßnahmen im Netz erarbeitet, die einen ordnungsg emäßen hydraulischen Netzzustand gemäß Re-
gelwerk sicherstellen. Die Überstaufreiheit des Netzes nach Abschluss der Sanierung wurde mit einer 
Langzeitseriensimulation nachgewiesen. 
Anhand von 1D -2D-Oberflächenabflusssimulationen wurde die Überflutungssituat ion im Einzugsg e-
biet für das bestehende und sanierte Netz untersucht sowie oberflächige Fließwege ermittelt. Nach 
Abschluss der vorgesehenen hydraulischen Sanierungsmaßnahmen zur Einhaltung der Überstaufre i-
heit des Netzes wurden im Rahmen einer Überflutung suntersuchung gemäß Rege lwerk potentielle 
lokale Überflutungsschwerpunkte identifiziert und entsprechende Verbesserungen vorgeschlagen. Die 
ermittelten oberflächigen Fließwege können als Grundlage zur Ausarbeitung von Objektschutzma ß-
nahmen herangezogen werden. 
 
Die im Sanierungskonzept dargestellten Maßnahmen wurden priorisiert, die konkrete Planung der 
ersten Prio-1-Maßnahmen hat bereits begonnen. Dazu gehören die hydraulischen Sanierungsma ß-
nahmen am Bröderichweg, Janningsweg, Im Moorhock und im Bereich Große Wiese. 
 
 
1.5 Gutachten zur hydraulischen Situation am Nienberger Bach und Kinderbach (Durchlass 
Grevener Straße) 
Für den Nienberger Bach und den Kinderbach im Bereich der Grevener Straße wurden Gutachten zur 
Ermittlung der überschwemmten Flächen bei ei nem HQ100 und einem HQ extrem ermittelt. Das HQ extrem 
wurde nach Absprache mit der Bezirksregierung Münster mit dem 1,4 -fachen des HQ 100 angenom-
men.  
Das Gutachten zum Nienberger Bach hat ergeben, dass der Oberlauf ausreichend leistungsfähig ist. 
Im Unterlauf ufert der Bach bei einem HQ 100 und HQ extrem teilweise aus. Die Ausuferungen b etreffen 
die nördlich angrenzenden Flächen (Acker, Wald, Grünflächen) und die Kleingartenanlagen “Am 
Bergbusch“ und „Heidegrund“. Siedlungsbereiche sind durch die Ausuferungen nicht betroffen.  
Die Überprüfung des Durchlasses Kinderbach unter der Grevener Straße ergab einen Einstau der 
Brücke ab einem HQ 20. Die Ausuferungen erstrecken sich auf die unbesiedelten Wald - und Grünflä-
chen. Somit besteht kein akuter Handlungsbedarf. Du rch eine Vergrößerung des Durc hlasses würde 
sich der Wasserspiegel vor dem Durchlass um 10 cm (HQ 100) bzw. 25 cm (HQ extrem) verringern. In der 
Gewässerunterhaltung wird darauf geachtet, dass der gesamte Durchflus squerschnitt zur Verfügung 
steht.

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V/0312/2017 
1.6 Bewertung der Möglichkeit zur hydraulischen Verbesserung im Bereich der Kleinga r-
tenanlage „Am Bergbusch“ 
In der Bürgerinformationsveranstaltung am 30.01.2017 wurde der Wunsch geäußert, zu prüfen, inwie-
fern Möglichkeiten bestehen, die Leistungsfähigkeit des Nie nberger Baches im Bereich obe rhalb der 
Kleingärten zu erhöhen und somit die Hochwassergefahr zu verringern. Hierzu wu rde die Verlegung 
des Gewässerlaufs durch die im rechten Vorland liegende landwirtschaftliche Fläche untersucht und 
hydraulisch bewertet.  
Im Ergebnis zeigt ein Vergleich zwischen Bestand und Planung eine Verringerung der Wasserspi e-
gellagen um bis zu 0,15 m. Dennoch werden die Flächen auch nach Umsetzung der mit einem b e-
trächtlichen Aufwand verbundenen Maßnahme weiterhin bei mittleren und sel tenen Hochwasserer-
eignissen überflutet sein. Ungeachtet dessen tritt der Nienberger Bach unterhalb der Projek tstrecke 
(Gewässer-km 2,3 - 2,0) ebenfalls großräumig über die Ufer. Eine Hochwasserschutzwi rkung für die 
Kleingartenanlage ist somit durch die vor geschlagene Maßnahme nicht gegeben. Au fgrund dessen 
rät das Büro von Hochwasserschutzmaßnahmen zur Verbesserung der hydraulischen Leistungsf ä-
higkeit im Bereich der Projektstrecke ab.  
Weiterhin wird darauf verwiesen, dass bereits in der „Hochwasserwirtscha ftlichen Untersuchung des 
Nienberger Baches“ (Stadt Münster, August 2016) weitere Maßnahmen zum Schutz der Kleingarte n-
anlage untersucht wurden. Aufgrund der örtlichen Situation konnte jedoch keine verhältni smäßige 
Hochwasserschutzmaßnahme empfohlen werden.  
 
1.7 Gutachten zur Überleitung des Igelbachs (Konzept der Bürgerinitiative Igelbach) 
Die "Bürgerinitiative Igelbach" hat der Stadt Münster ein Konzept zur Umleitung des Hochwassera b-
flusses von Igelbach und Nienberger Bach in die Münstersche Aa über ein n eu zu schaffendes G e-
wässer vorgelegt. In dem Konzept wird das Gewässer vor dem Einlaufbauwerk an der Gasse lstiege 
abgefangen und über teilweise vorhandene, auszubauende Wasserläufe bzw. Gr äben und zum Teil 
über neu zu errichtende Abschnitte bis zur Münster schen Aa umgeleitet. Die Gesamtlänge der Übe r-
leitung beläuft sich auf ca. 4,6 km. Von der "Bürgerinitiative Igelbach" wurde ein Ni ederschlag von 
400mm/24h als Basis für die Planungen zu Grunde gelegt. 
 
Mittels einer gutachterlichen Ausarbeitung wurde diese s geplante Gewässer dimensioniert und ein 
grober Kostenrahmen aufgestellt. In einem zweiten Gutachten wurde untersucht, inwieweit sich die 
von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Entkopplung des Igelbachs vom bestehenden Regenwasse r-
netz und eine Ableitung des Gewässers auf das Überstauverhalten des Netzes, die Oberflächena b-
flüsse und somit auf die Überflutungsgefährdung in Kinderhaus auswirken. 
 
Bei dem Vorhaben handelt es sich um die Errichtung eines Gewässers. Damit ist ein Genehmigung s-
antrag nach §68 Was serhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich. Weiterhin ist ein naturnaher Ausbau 
gem. der Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG -WRRL), etc. zu b erücksichtigen. 
Der erforderliche Ausbauquerschnitt beansprucht dadurch auf gesamter Länge eine Breite von ca. 40 
– 60 m.  
Mit Blick auf die absehbar hohe Anzahl an Beteiligten und Betroffenen ist ein Planfeststellungsverfah-
ren erforderlich. 
Aufgrund des erforderlichen Querschnitts (dimensioniert für den Hochwasserabfluss sowie die natu r-
nahe Entwicklung) und der Länge des neuen Gewässers sowie den damit verbundenen Bodenbew e-
gungen und der Querung zahlreicher Verkehrs- und Wegeverbindungen ist gem. einer Schätzung des 
Büros Sönnichsen & Partner mit Kosten in Höhe von ca. 22 Mio. Euro brutto zu rechnen. Nicht be-

- 8 - 
V/0312/2017 
rücksichtigt sind dabei z.B. Kosten für Grunderwerb oder Erschwernisse im Bereich der großen Kre u-
zungen (DB, Max-Clemens-Kanal inkl. Bodendenkmal, Sprakeler Straße). 
 
Die Ergebnisse zur Betrachtung der Überflutungssituation nach Überleitung des Igelbache s in die 
Münstersche Aa zeigen, dass eine Abkopplung des Igelbachs vom übrigen Kanalnetz zu keiner sign i-
fikanten, flächendeckenden Verbesserung der Überflutungssituation im Ortsteil Kinderhaus führt. Die 
mittleren Wasserstände und die von der Überflutung b etroffenen Bereiche verändern sich nicht ma ß-
geblich. Ursachen hierfür sind zum einen, dass die vorhandene kanalisierte Abflussachse des Ige l-
bachs bereits sehr leistungsfähig ist. Zum anderen resultiert die Abflussspitze des Abflusses im K a-
nalnetz vorwiegend aus dem kanalisierten Einzugsgebiet selbst. Oberflächenabflüsse, die zu Überflu-
tungen in der Achse des alten Igelbachverlaufs führen, haben ihren Ursprung auch in den Wohng e-
bieten selbst, die nicht über den neuen Bachverlauf erfasst werden können.  
Eine weitere Betrachtung dieser Planungsvariante erfolgt daher seitens der Verwaltung nicht. 
 
1.8 Bürgerbeteiligung 
Alle hydraulischen Gutachten und Ausarbeitungen wurden unmittelbar nach Fertigstellung in zwei 
Bürgerinformationsveranstaltungen (16.06.2015 und 30.01.2017), die von ca. 250 bzw. 200 Teilne h-
mern besucht wurden, präsentiert. Sämtliche Dokumente zu den Gutachten sowie die auf den Info r-
mationsveranstaltungen vorgestellten Präsentationen wurden allen interessierten Bürgeri nnen und 
Bürgern zur Verfügung gestellt. 
Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen haben vier Arbeitskreissitzungen stattgefunden, in 
denen das Tiefbauamt gemeinsam mit Vertretern der Bürgerinitiative Igelbach sowie Vertretern der 
Nachbarschaften Papenbusch und Heidköttersweg die E rgebnisse der Gutachten sowie die daraus 
resultierenden konkreten Maßnahmen detailliert diskutiert und Anregungen und angehört und aufg e-
nommen hat.. Weiterhin hat die Bürgerinitiative Igelbach zwei Termine zur Akteneinsicht wahrg e-
nommen (05.02.2015 und 17. 02.2017). Im seit dem Unwetter laufenden Planungsprozess zur Opt i-
mierung der entwässerungstechnischen Situation in Kinderhaus wurde demnach neben den Kinde r-
hauser Bürgern im speziellen die Bürgerinitiative durchweg informiert und beteiligt. Bei e inem dieser 
Arbeitstreffen war auch ein Vertreter des Golfclubs anwesend, der die geplanten Ve ränderungen auf 
dem Golfplatz vorstellte und für Fragen und Anregungen zur Verfügung stand. 
 
1.9 Golfplatz  
 
Der Golfclub Wilkinghege plant die Umgestaltung der Grüns auf d em Golfplatz. In diesem Zuge soll 
auch der Igelbach auf dem Golfplatzgelände ökologisch und hydraulisch optimiert werden. Auf einer 
Länge von ca. 1.200 m  wird der Igelbach gem. Leitbild naturnah umgestaltet. Dabei entstehen ökol o-
gische Rückhalteräume, die auch zur Dämpfung von Hochwasserscheiteln beitragen. Neben der öko-
logischen Aufwertung des Gewässers liegt der Fokus insbesondere auf der Verbesserung der hy d-
raulischen Situation der Wohnsiedlung am Papenbusch. Der Igelbach wird von diesem Bereich abg e-
koppelt und in nördliche Richtung auf den Golfplatz verlegt. Das Golfplatzgelä nde wird im Rahmen 
der Umgestaltung soweit es der Spielbetrieb zulässt so gesta ltet, dass sich das Gelände in Richtung 
des neuen Gewässerverlaufs neigt, so dass Oberfl ächenwasser von der Siedlung weg geführt wird. 
Die alte Gewässertrasse bleibt in ihrer bisherigen Form erhalten und dient weiterhin als Vorflut für den 
Bereich Papenbusch. Um die Situation bei Starkregenereignissen weiter zu verbessern, wird auf dem 
Golfplatz westlich e ntlang der Siedlung ein Graben angelegt, der Oberflächenwasser von den a n-
grenzenden Grün- und Ackerflächen aufnimmt und der alten Gewässertrasse zuführt.

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1.10 Fazit 
 
Insgesamt ergeben sich aus den erstellten Gutachten folgende Maßnahmen, die in den nächste n 
Jahren umgesetzt werden sollen: 
 
Maßnahmen  
Konkret in Planung: 
Investition ca. 
[€] 
Gepl.  
Durchführung ab 
Gasselstiege Einlaufbereich Igelbach 300.000 3. Q 2017 
Kanalsanierung Ohmweg 900.000 2. Q 2018 
Kanalsanierung Eimermacherweg 760.000 3. Q 2018 
Kanalsanierung Neuer Heidkamp 1.120.000 1. Q 2019 
Prio-1-Maßnahmen: 
Kanalsanierung Bröderichweg 8.220.000 Ab 1. Q 2019 
Kanalsanierung Im Moorhock 
Kanalsanierung Janningsweg 
Kanalsanierung Große Wiese 
Kanalsanierung Adolf-Reichwein-Straße 
Prio-2-Maßnahmen: 
Kanalsanierung Meinertzstraße / Nordmark 
Kanalsanierung Killingstraße 
Kanalsanierung Sprickmannstraße 
Kanalsanierung Idenbrockweg / Hasenbusch 
Kanalsanierung Feldstiegenkamp / Idenbrockplatz 
Kanalsanierung Am Burloh 
Kanalsanierung Dauvemühle 
Kanalsanierung Mehringsweg 
Kanalsanierung Gronewegskamp 
Kanalsanierung Alter Friesenweg 
Kanalsanierung Borkumweg 
Kanalsanierung Wangeroogeweg 
 Weitere Maßnahmen:   
Naturnaher Gewässerausbau Igelbach (Golfplatz) 400.000 2.Q 2018 
Gesamtinvestition aller Maßnahmen ca. [€] 
Kinderhaus West und Ost 11,7 Mio  
 
Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist abhängig von den finanziellen und personellen Ressou rcen 
des Tiefbauamtes.

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V/0312/2017 
 
 
2.  Begründung zum Beschluss: 
 
2.1  Voraussetzungen: 
 
Die Optimierung des Einlaufbereichs des Igelbachs im Bereich der Gasselstiege H s.-Nr. 466 zur S i-
cherstellung des störungsfreien Zulaufs in die Verrohrung sowie die hydraulischen Kanalsanierung s-
maßnahmen im Bereich der Straßen Ohmweg und Eimermacherweg sind drei der wesen tlichsten 
Prio 1 Maßnahmen aus dem Gutachten zur hydraulischen Netzberechnungen in Kinderhaus-West.  
 
2.2       Beschreibung der Baumaßnahme 
 
 
          a) Gasselstiege (Hs.-Nr. 466) Einlaufbereich Igelbach 
Der Einlaufbereich des Igelbachs wurde seit dem Starkregener eignis Anfang der 1980er Jahre  zwei-
mal verbessert. Di e Verrohrung wurde zwischen Fahrbahn und Fußweg mit einer ca. 2,0 m x 3,5 m 
Öffnung versehen, durch die das Wasser wie durch einen Notüberlauf im Falle einer Au fstauung am 
Schutzgitter in die Verrohrung gelangen kann. Der Bereich um die Öffnung wurde ei ngezäunt. Diese 
Konstruktion hat sich über 20 Jahre bis zum Juli 2014 auch bei heftigen Niederschlagsereignissen als 
voll funktionstüchtig erwiesen. Auch der Starkregen vom Juni 2016 konnte schadensfrei der Verro h-
rung zugeführt werden. 
Nach dem Extremereignis  im Juli 2014 wurden als Sofortmaßnahmen die Gitter am Einlaufb ereich 
umgestaltet sowie die betrieblichen Reinigungsintervalle erhöht. Des Weiteren wurde eine Notfal l-
nummer eingerichtet, über die eine Störmeldung an die Feuerwehr abgesetzt werden kann. 
Als erste Variante zur weiteren Optimierung des Einlaufbereichs wurde die Planung einer automat i-
sierten Schutzgitterreinigungsanlage untersucht. Diese hat die Verwaltung aus folgenden Grü nden 
verworfen: zum einen haben diese Bauwerke zusammen mit der erforder lichen technischen Ausstat-
tung eine gewisse Mindestgröße und verursachen durch den turnusmäßigen Betrieb eine immer wi e-
derkehrende Geräuschbelastung. Auch die kleinstmögliche Variante mit den geringsten Geräusch e-
missionen erscheint der Verwaltung sowohl in Hinblick auf die Nähe zum Landschaftsschutzgebiet als 
auch insbesondere vor dem Hintergrund der unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung als sehr u n-
günstig. Auch die betroffenen Anlieger äußerten sich im Zuge der Bürgerbeteiligung sehr kritisch g e-
genüber die ser Variante. Hinzu kommt, dass die Umse tzung der Anlage vor dem Hintergrund der 
Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften an dieser Stelle kaum umzusetzen ist, da durch die Bau- 
und Funktionsweise nicht vermieden werden kann, dass der Bereich um den aut omatischen Räumer 
stellenweise frei zugänglich ist. 
 
Alternativ  ist vorgesehen, die Fahrbahn der Gasselstiege in diesem Bereich um bis zu 0,30 m zu 
erhöhen. Da die Fahrbahn hier in einer „Senke“ verläuft, kann die neue Fahrbahn im Bereich der 
Häuser 89 un d 466 wieder an die vorhandene Höhenlage angeglichen werden. Die Einfahrt zum 
Haus Nr. 466 wird nach Absprache mit dem Eigentümer mit einer Neigung von ca. 5% barrier efrei an 
die neue Höhenlage angeglichen. Auch der hier beginnende Fußweg wird entsprechend  angepasst. 
Dadurch entsteht im Bereich des Notüberlaufs durch die Gasselstiege selbst eine um ca. 0,30 m h ö-

- 11 - 
V/0312/2017 
here Abflussbegrenzung als derzeit vorhanden. Die etwa 115 m lange neu hergestellte Fahrbahn e r-
hält dabei eine einseitige Neigung in Richtung Gewässer.  
Ein nördlich der Verrohrung / des Hauses Nr. 466 gelegener Straßenseitengraben wird mittels e iner 
neuen Rohrverbindung DN 300 GGG an das westlich der Gasselstiege verlaufende Gewässer ang e-
schlossen, um eine geordnete Entwässerung der Straße sicher zu stellen. Um einen Rüc kstau aus 
dem Gewässer in den Graben zu verhindern, wird das neue Rohr im Auslaufbereich mit einer Rüc k-
stauklappe versehen.  
Des Weiteren wird die zurzeit engmaschige Umzäunung um den Notüberlauf durch einen Zaun mit 
größeren Stababständen vergleichbar mit den neuen Schutzgittern ersetzt. Die zum Igelbach hin g e-
legene Seite wird leicht abgeschrägt hergestellt. Dadurch soll verhindert werden, dass Laub und As t-
werk sich bei hohen Wasserständen vor dem Zaun sammeln und den freien Zufluss z um Notüberlauf 
einschränken. 
Geplant ist außerdem der Einsatz von Messsonden vor und hinter dem Schutzgitter sowie im vord e-
ren Bereich der Verrohrung. Die Sonden messen in diesen Bereichen permanent den Wasse rstand, 
die gemessenen Daten sind jederzeit auch  für alle interessierten Bürger online einse hbar. Kritische 
Wasserstände werden somit unmittelbar erfasst und mittels Alarmmeldung automatisch an die z u-
ständige Betriebsstelle gemeldet. Dadurch wird neben den turnusmäßigen Reinigungsintervallen z u-
sätzlich eine Reinigung im akuten Bedarfsfall ermöglicht.   
 
          b) Ohmweg – Hs.-Nr. 31 über Wilkinghege bis Westhoffstraße 
Das Wohngebiet am Ohmweg war durch das Starkregenereignis im Juli 2014 stark betroffen. Das 
Gutachten „Kinderhaus West“ hat für diesen Bereich hydraulischen Sanierungsbedarf festgestellt. Auf 
Grundlage des im Gutachten enthaltenen Sanierungskonzepts wurde die hydraulische Sani erung der 
Kanalisation in diesem Bereich geplant.  
Entwässert wird das Gebiet Ohmweg im Trennsystem, Vorfluter ist der Kinderbach.  
Vorgesehen ist ein zusätzlicher Kanal DN 500 mit einer Länge von ca. 100 m im Bereich der priv aten 
Stichstraße zwischen den Häusern Nr. 14 -20 und 22 -28. Aufgrund der beengten Platzverhäl tnisse 
und des Walls parallel zur Wilkinghege muss d ieser neue Kanal im Rohrvortriebsverfa hren verlegt 
werden. Die Grundstücke Hs. -Nr. 14-20 werden mittels neuer Anschlussleitungen an den neuen K a-
nal angeschlossen. Die betroffenen Anwohner und Eigentümer der Stichstraße wurden frühzeitig in 
den Planungsprozess einbezogen. 
Geplant ist des Weiteren die Vergrößerung  der Kanaldurchmesser von DN 700 auf DN 800 auf einer 
Länge von ca. 70 m im Bereich der Straße Wilkinghege bis hin zur Westhoffstraße. Die b etroffenen 
Kanäle stammen aus dem Jahr 1984 und weisen gem äß der Inspektion aus dem Jahr 2013 keinen 
baulichen Sanierungsbedarf auf. Die Fahrbahn wird im Anschluss an die Baumaßnahme wie vorha n-
den wieder hergestellt.  
Der Geländetiefpunkt im Bereich des Hauses Nr. 30 hat sich nach Angabe der Anwohner des Öfteren 
als Problembereich gezeigt. Die Planung sieht daher vor, diesen Bereich über einen Schacht mit Ei n-
laufgitter und einer ca. 27 m langen Rohrleitung DN 300 an den neuen Kanal anzuschli eßen. Das zu 
diesem Tiefpunkt laufende Wasser wird somit aufgenommen und der Kanalisation zugeführt. 
Die dargestellte Ausbauvariante zur Erneuerung der Kanäle und Grundstücksleitungen ist nach den 
technischen und gesetzlichen Mindeststandards bemessen und kann daher in Qualität und Umfang 
nicht reduziert werden.

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V/0312/2017 
 
          c)  Eimermacherweg - Hsnr. 26 bis Idenbrockweg 
Auch das Wohngebiet am Eimermacherweg war durch das Starkregenereignis im Juli 2014 stark b e-
troffen. Das Gutachten „Kinderhaus West“ hat auch für diesen Bereich hydraulischen Sanierungsb e-
darf festgestellt. Auf Grundlage des im Gutachten enthaltenen Sanierungskonzepts wurde die hydrau-
lische Sanierung der Kanalisation in diesem Bereich geplant.  
Entwässert wird das Gebiet Eimermacherweg im Trennsystem, Vorfluter ist der Kinderbach.  
 
Um die Abflusskapazität der Regen wasserkanalisation im Bereich des Eimermacherwegs zu erh ö-
hen, werden gemäß der Sanierungskonzeption des Gutachtens auf einer Länge von ca. 320 m die 
vorhandenen Kanäle DN 300 B auf einen Durchmesser von DN 500 B vergrößert.  
In diesem Zuge wird der paralle l verlaufende Schmutzwasserkanal DN 250 STZ auf einer Länge von 
ca. 100 m ebenfalls saniert. Bei der Inspektion im Jahr 2013 wurden maßgebliche bauliche Schäden 
des Schmutzwasserkanals festgestellt, so dass der Kanal in diesem Abschnitt dringend erneuert w er-
den muss. Wegen des bereits in offener Bauweise zu sanierenden Regenwasserk anals und wegen 
des vorhandenen Rohrquerschnitts ist eine Kanalsanierung mittels Linerverfahren o.ä. an dieser Ste l-
le nicht zielführend. Einige Grundstücksanschlussleitungen weise n ein äh nliches Schadensbild auf 
wie der Hauptkanal und müssen ebenfalls saniert werden. 
 
Die dargestellte Ausbauvariante zur Erneuerung der Kanäle und Grundstücksleitungen ist nach den 
technischen und gesetzlichen Mindeststandards bemessen und kann daher in Qualität und Umfang 
nicht reduziert werden. 
 
2.3 Ausschreibung und Bau 
 
Die Arbeiten im Bereich  des Einlaufbauwerks am Igelbach und im Bereich Eimermacherweg we rden 
in offener Bauweise durchgeführt. Am Ohmweg müssen die Arbeiten in geschlossener Bauweise e r-
folgen. Die Ausschreibung erfolgt unmittelbar nach Baubeschluss. Der Baubeginn ist für Herbst 2017 
vorgesehen. Die Bauzeit für den Bereich am Einlaufgitter Igelbach wird voraussichtlich 3 Monate b e-
tragen, die Bauzeit für die Kanalsanierung am Ohmweg voraussichtlich 10 Monate und am Eimerm a-
cherweg voraussichtlich 8 Monate. 
Die Verkehrsregelung während der Bauzeit wird in Absprache mit dem Ordnungsamt durchgeführt. 
 
2.4 Beiträge Dritter/Zuschüsse 
 
Beiträge Dritter fallen nicht an. Zuschüsse werden nicht erwartet. 
 
2.5 Genehmigungen/Vereinbarungen 
 
Die wasserrechtlichen Genehmigungen nach § 8 WHG und nach § 58 LWG sind vorhanden.

- 13 - 
V/0312/2017 
 
2.6 Liegenschaftliche Regelungen 
 
Liegenschaftliche Regelungen sind im Bereich des Ohmwegs erforderlich. Die Anwohner wurden vor-
ab bereits informiert. 
 
Die Anwohner und Eigentümer werden entsprechend dem Serviceversprechen de s Tiefbauamtes 
frühzeitig über die Maßnahme informiert. 
 
i. V. 
 
gez. 
 
Denstorff 
Stadtbaurat

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_1

1135 Zeichen

Plot 20.04.2017
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGAS G DN 300 Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Anschlussleitungen
v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu     (    R;       S;         M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ
DN 200
12345_0112345_02
12345_01
12345_0112345_0112345_01L.v.
12345_01A.RWSWMW
Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 (2)E_72
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt
EimermacherwegKanalsanierung
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
01785
1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer
16_065
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW
6WUDÀHQDEODXIDXV/XIWELOG
Anlage zur VorlageV/0312/2017

AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplan_Ohmweg_neu

1344 Zeichen

Plot 20.03.2017
Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum 
Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1O-34
0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt
OhmwegKanalsanierung
Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord
05112
1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5003.2017Dreyer03.2017Kramer
16_072
/DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW
QXUIÝU$PWVXPODXI
W DN 300FH
Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal
StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO
GASGASGAS G DN 300 Gasleitung
.DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX
Anschlussleitungen
v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu     (    R;       S;         M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ
DN 200
12345_0112345_02
12345_01
12345_0112345_0112345_01L.v.
12345_01A.RWSWMW
%ÅXPHDXVKataster und LuftbildFahrbahnmarkierungaus Luftbild
Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten!
PlanungsnummerBestandsnummerR1R2R3R4R5R6R0239623R0239625R0239622R0239621R0239620R0239619

Beratungsverlauf (2)

27.06.2017 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.15 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (36)

  • Westhoffstraße
  • Grevener Straße
  • Sprakeler Straße
  • Eimermacherweg 760
  • Idenbrockweg
  • Keplerweg
  • Langeoogweg
  • Baltrumweg
  • Juistweg
  • Bröderichweg 8
  • Janningsweg
  • Idenbrockplatz
  • Am Burloh
  • Diesterwegstraße
  • Sprickmannstraße
  • Neuer Heidkamp 1
  • Alter Friesenweg
  • Heidköttersweg
  • Meinertzstraße
  • Killingstraße
  • Feldstiegenkamp
  • Gasselstiege
  • Wilkinghege
  • Im Moorhock
  • Große Wiese
  • Gronewegskamp
  • Wangeroogeweg
  • Kinderhaus
  • Im Hagedorn
  • Heidegrund
  • Papenbusch
  • Hasenbusch
  • Dauvemühle
  • Borkumweg
  • Ohmweg 900
  • Nordmark

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Details

Aktenzeichen
V/0312/2017
Typ
Vorlagen
Datum
06.04.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37