V/0312/2017
Optimierung der Entwässerungssituation im Stadtteil Kinderhaus in Folge des Starkregenereignisses am 28.07.2014
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AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplaene_gesamt
3428 Zeichen
Plot 19.04.2017 W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGAS G DN 300 Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Anschlussleitungen v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu ( R; S; M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ DN 200 12345_0112345_02 12345_01 12345_0112345_0112345_01L.v. 12345_01A.RWSWMW Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 (2)E_72 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt EimermacherwegKanalsanierung Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 01785 1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer 16_065 /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW 6WUDÀHQDEODXIDXV/XIWELOG Anlage zur VorlageV/0312/2017 Plot 19.04.2017 W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGAS G DN 300 Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Anschlussleitungen v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu ( R; S; M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ DN 200 12345_0112345_02 12345_01 12345_0112345_0112345_01L.v. 12345_01A.RWSWMW Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 2 (2)E_72 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt EimermacherwegKanalsanierung1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer 16_065 /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 01785 6WUDÀHQDEODXIXQG%ÅXPHDXVKataster und Luftbild Bei Ausbau desvorh. SW-Kanals:Brauchbare Eiprofile zumBetriebshof liefern Anlage zur VorlageV/0312/2017 Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 14_054G_118 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamtPlot 19.04.2017 Gasselstiege - Hs.-Nr. 466Einlaufbereich IgelbachKanalsanierung Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 02270 1 : 250+×KHQ1 : 1 : /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWWHund Querprofilen W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGASG DN 300Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten! 0ÅU]Kramer0ÅU]StorkApril 2017Kramer M 1 : 500 / 1 : 50 M 1 : 200 M 1 : 25 M 1 : 20 M 1 : 500 / 1 : 50 1ÅFKVWHU+×KHQERO]HQMB 4011 / 5034NHN + 62,990 mGasselstiege 460 2GehwegBankett12a 12aAsphaltbeton 1 1 Zufahrt 1111Gehweg - unbefestigt 1919 Anlage zur VorlageV/0312/2017
AUKB_V_0312_2017_Anlage_Gasselstiege
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Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 14_054G_118 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamtPlot 20.04.2017 Gasselstiege - Hs.-Nr. 466Einlaufbereich IgelbachKanalsanierung Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 02270 1 : 250+×KHQ1 : 1 : /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWWHund Querprofilen W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGASG DN 300Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten! 0ÅU]Kramer0ÅU]StorkApril 2017Kramer M 1 : 500 / 1 : 50 M 1 : 200 M 1 : 25 M 1 : 20 M 1 : 500 / 1 : 50 1ÅFKVWHU+×KHQERO]HQMB 4011 / 5034NHN + 62,990 mGasselstiege 460 2GehwegBankett12a 12aAsphaltbeton 1 1 Zufahrt 1111Gehweg - unbefestigt 1919 Anlage zur VorlageV/0312/2017
AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_2
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Plot 20.04.2017 W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGAS G DN 300 Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Anschlussleitungen v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu ( R; S; M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ DN 200 12345_0112345_02 12345_01 12345_0112345_0112345_01L.v. 12345_01A.RWSWMW Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 2 (2)E_72 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt EimermacherwegKanalsanierung1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer 16_065 /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 01785 6WUDÀHQDEODXIXQG%ÅXPHDXVKataster und Luftbild Bei Ausbau desvorh. SW-Kanals:Brauchbare Eiprofile zumBetriebshof liefern Anlage zur VorlageV/0312/2017
Beschlussvorlage
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DER OBERBÜRGERMEISTER
Tiefbauamt
Betrifft
Optimierung der Entwässerungssituation im Stadtteil Kinderhaus in Folge des
Starkregenereignisses am 28.07.2014
1. Bericht
2. Beschluss
a) Gasselstiege (Hs.-Nr. 466) Einlaufbereich Igelbach
- Baubeschluss Optimierung des Einlaufbereichs und Erhöhung der Straße –
b) Ohmweg – Hs.-Nr. 31 über Wilkinghege bis Westhoffstraße
- Baubeschluss Kanalsanierung –
c) Eimermacherweg - Hsnr. 26 bis Idenbrockweg
- Baubeschluss Kanalsanierung mit Straßenverbesserung (KAG) -
Beratungsfolge
09.05.2017 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht
27.06.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
Der vom Tiefbauamt der Stadt Münster aufgestellten Planung (Lagepläne Nr. G -118, O-34 und E-72)
vom 03.2017) und der baulichen Ausführung wird zugestimmt.
II. Finanzielle Auswirkungen:
Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster zunächst für diese drei Maßnahmen Ba u-
kosten in Höhe von insgesamt ca. 1.960.000 € entstehen. Einnahmen werden nicht erwartet.
Als zusätzliche Folgekosten fallen für die neuen Anlagen zusätzlich jährlich Abschreibungen von rd.
4.500 € und Unterhaltungskosten von rd. 3.300 € an.
Vorlagen-Nr.:
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Auskunft erteilt:
Herr Grimm
Ruf:
492 66 00
E-Mail:
Grimm@stadt-muenster.de
Datum:
05.04.2017
Öffentliche Beschlussvorlage
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Die v.g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren:
Teilfinanzplan
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€ Bemerkungen
Produktgruppe 1304 Gewässer
Gasselstiege
Investitionsmaßname 0010 Umbau/Ökologische Verbess e-
rung-Bau
Auszahlungen 2017
2018
150.000
150.000
Produktgruppe 1101 Abwasserbeseitigung
2017
2018
2019
40.000
1.080.000
80.000
Ohmweg +
Eimermacher-
weg
Investitionsmaßname 0012 Verbesserung von Kanälen /
Hausanschlüssen
Auszahlungen
Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsfl ä-
chen und -anlagen
2018
2019
160.000
300.000
Ohmweg +
Eimermacher-
weg
Investitionsmaßname 0007 Verkehrsflächen, Neubau und
Erneuerung
Auszahlungen
Saldo 1.960.000
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 bei der o.g. Pr o-
duktgruppe veranschlagt.
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausfüh rung unter dem Vorbehalt steht, dass der
Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2018 bzw. der mittelfristigen Ergebnis - und Finanzplanung die
Ermächtigungen bereitstellt.
1. Bericht:
1.1 Grundsätzliches
Beim Unwetter am 28.07.2014 handelte es sich um ein a bsolutes Extremereignis. Am Abend des
28.07.2014 hat es in Münster das seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1891 stärkste je in Deutsc h-
land gemessene Regenereignis gegeben. Auf der Hauptkläranlage wurde der Rekor dwert von 292
l/m² innerhalb von sieben Stu nden gemeldet. Die gemessene Niederschlagsmenge ist damit fast
viermal so hoch wie der langjährige Mittelwert für den gesamten Monat Juli.
Innerhalb von sieben Stunden gingen rund 40 Millionen Kubikmeter Wasser auf das Stadtgebiet ni e-
der. Diese gewaltige Wassermenge überschritt bei Weitem das Fassungs- und Schluckvermögen der
Kanalisation und der Gewässer. Zur Einschätzung dieser Menge ist zu erwähnen, dass die Summe
aller Rückhalteräume in der münsterschen Kanalisation und in den Gewässern rund 1,5 Million en
Kubikmeter aufweist.
Verdeutlicht wird dies noch einmal, wenn man zur Einordnung des Ereignisses den Starkregeni ndex
zugrunde legt. Dieser zeigt ähnlich wie bei der Darstellung von Erdbeben die Einstufung von Niede r-
schlagsereignissen in Abhängigkeit ihr er Intensität und Dauer als Grundlage für eine kooperative
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Überflutungsvorsorge als öffentliche, interdisziplinäre Gemeinschaftsaufgabe. Niederschlagsereigni s-
se, die für die Bemessung von Kanälen zugrunde gelegt und somit störung sfrei abgeleitet werden
müssen, liegen im Bereich des Indexes 1 -3. Die Ereignisse, die im Bereich I ndex 3-5 einzuordnen
sind, können bereits aus den Entwässerungssystemen austreten, dürfen aber keinen Schaden veru r-
sachen. Hier ist die Kommune für den Überflutungsschutz zuständig. Fü r alle darüberhinausgehe n-
den Ereignisse (Index 6 -12) muss als kommunale Gemeinschaft saufgabe Risikominimierung und
Schadensbegrenzung betrieben werden. Für diese Ereignisse können entwässerungstechnische A n-
lagen nicht bemessen werden.
Der Niederschlag vom 28.07.2014 wird eindeutig dem Index 12 zugeordnet und liegt damit weit a u-
ßerhalb jeglicher Bemessungs- und Nachweisgrundlagen.
Die Stadt Münster hat die seit dem Unwetter 2014 vergangenen zweieinhalb Jahre genutzt, um en t-
wässerungstechnische Schwachpunkte in der Kanalisation und in den Gewässern zu identifizi eren,
Strategien zur Optimierung für diese Bereiche zu entwickeln und in die konkrete Maßnahme nplanung
zu überführen. Es ist aber ganz klar festzuhalten, dass es auch zukünftig keinesfalls mö glich sein
wird, Ereignisse dieser Größenordnung schadensfrei abzuleiten.
1.2 Situation in Kinderhaus
Auch der Stadtteil Kinderhaus war von dem Katastrophenereignis maßgeblich betroffen. Um die hy d-
raulische Leistungsfähigkeit der in diesem Gebiet vorhandenen E ntwässerungseinrichtungen beurtei-
len und entsprechend optimieren zu können, wurden flächendeckend für den gesamten Stadtteil Gu t-
achten inkl. Messkampagnen durch externe Ingenieurbüros aufgestellt. Hinzu ko mmen hydraulische
Gutachten zu den maßgeblichen Gew ässern. Neben den Gutachten für das kanalisierte Einzugsg e-
biet inkl. der maßgeblichen Außengebiete sowie für die betroffenen G ewässer wurde außerdem der
Vorschlag der „Bürgerinitiative Igelbach“ (BI) zur Umleitung des Igelbachs um Kinderhaus herum in
die Münstersche Aa vom Büro Dr. Pecher AG, Erkrath umfangreich hydraulisch untersucht und hi n-
sichtlich der Wirksamkeit bei Starkregen bewertet.
Für den Stadtteil Kinderhaus wurden die folgenden Gutachten erarbeitet:
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Bestandsnachweis, Prognose, Sanierungskonzeption inkl. Messkampagne „Kinderhaus West“
(Dr. Pecher AG, Erkrath)
Bestandsnachweis, Prognose, Sanierungskonzeption inkl. Messkampagne „Kinderhaus Ost“
(Dr. Pecher AG, Erkrath) (V/0598/2015)
Zusatzberechnung „GeoCPM direkt“ Igelbach und Nienberger Bach (Dr. Pecher AG, Erkrath)
Hochwasserwirtschaftliche Untersuchung des Nienberger Bachs – Ermittlung von Übe r-
schwemmungsflächen (Ing. Büro Sönnichsen & Partner, Minden)
Hydraulische Überprüfung des Kinderbachs – Leistungsfähigkeit der Brücke der L2019 (Gr e-
vener Straße) (Ingenieurbüro Sönnichsen & Partner, Minden)
Hydraulische Nachrechnung zur Wirksamkeit der Überleitung des Igelbachs (Konzept der BI)
(Dr. Pecher AG, Erkrath)
Bewertung der Überleitung des Igelbachs (Konzept der BI) (Ing. Büro Sönnichsen & Par tner,
Minden)
Bewertung der Möglichkeit der hydraulischen Verbesserung im Bereich der Kleingartena nlage
„Am Bergbusch“ (Ing. Büro Sönnichsen & Partner, Minden)
Die Aufstellung der o.g. Gutachten sowie die Durchführung der daraus resultierenden Arbeiten ware n
mit erheblichem Aufwand verbunden. Die finanziellen Aufwendungen belaufen sich auf in sgesamt ca.
230.000 €. Des Weiteren nahm die Bearbeitung im Zeitraum von Juli 2014 bis Februar 2017 ca. 1.700
Ingenieursstunden in Anspruch.
1.3 Gutachten „Kinderhaus West“
Im Gutachten „Kinderhaus West“ wurde der Stadtteil Kinderhaus westlich des Kinderbachs inkl. der
Einzugsgebiete der Oberflächengewässer Igelbach und Nienberger Bach betrachtet. Um für die M o-
dellberechnungen auf möglichst exakte Grundlagendaten zurückgreifen zu können, wurde über einen
Zeitraum von 13 Wochen eine Messkampagne im Gebiet durchgeführt, die den Niederschlag und den
daraus resultierenden Abfluss im Entwässerungssystem aufgezeichnet hat. Auf Basis dieser Daten
wurden die Simulationsmodelle kalibriert.
Betrachtet wurde mittels der gem. der gültigen Regelwerke zugrunde zu legenden Niederschlagse r-
eignisse der Bestandszustand und ein Prognosezustand, der langfristige Nachverdichtungen im G e-
biet berücksichtigt. Des Weiteren wurde auf Grundlage des Prognosezustands eine hydraulische Sa-
nierungskonzeption ausgearbeitet. Diese bildet die Grundlage für die weitergehende Maßnahmenpl a-
nung in Kinderhaus.
Im Bestand und der Prognose weist das Kanalnetz „Kinderhaus West“ generell keine maßgebl ichen
Defizite für die Bemessungslastfälle auf. Kleinräumige Überstauschwerpunkte mit nennen swerten
Überstauvolumina befinden sich u. a. im Ohmweg, Eimermacherweg, in der Straße Neuer Heidkamp
sowie im Bereich der Diesterwegstraße (Papst-Johannes-Schule).
Besonderes Augenmerk wurde auf den Einfluss des im Einzugsgebiet offen und verrohrt verlaufe n-
den Igelbachs auf die hydraulische Gesamtsituation gelegt. Der Igelbach wurde einschließlich seines
weitgehend unbefestigten Einzugsgebiets in die hydraulischen Modelle integri ert. Der verrohrte B e-
reich des Igelbachs ist ausreichend dimensioniert und weist für die Nachweisregen keine Übersta u-
ungen auf.
Das Gutachten „Kinderhaus-West“ beinhaltet auch das Teileinzugsgebiet „Igelbach-Golfplatz“. Dieses
bildet das natürliche Einzug sgebiet des Igelbachs und entwässert somit der natürlichen Topographie
folgend auch in diesen. Die Auswertung der Bodenkarte BK50 (Bezirksregierung Köln, TIM-online) in
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Verbindung mit der webbasierten Bodenkarte 1:50.000 NRW (Geologischer Dienst NRW) zeig t, dass
praktisch der gesamte unbefestigte Bereich des Einzugsgebiets Kinde rhaus West als „ungeeignet für
Versickerung“ eingestuft wird. Der Golfplatz selbst wurde entsprechend seiner tatsächlichen Beschaf-
fenheit in den hydraulischen Simulationsmodellen ni cht als ausschließlich natürlich geprägte Fläche
klassifiziert, da das Gelände bei der Errichtung des Golfplatzes künstlich modelliert und mit Entwä s-
serungseinrichtungen (Drainagen, Gräben, Teiche) versehen wurde. Die gesamte Fläche wurde gem.
der gültigen Regelwerke so modelliert, dass effektiv 85 % des auf die Oberfläche gefallenen Niede r-
schlags zum Abfluss kommen.
Drainagen wie die des Golfplatzes wirken grundsätzlich abflussverzögernd, eine Verschärfung der
Abflusssituation findet zu keinem Zeitpunkt s tatt. Zu Beginn eines Regenereignisses haben diese
durch die verzögernde Wirkung eher einen positiven Einfluss. Bei Starkregenereignissen sind derart i-
ge Einflüsse allerdings nahezu hinfällig, da der Boden in diesen Fällen in kürzester Zeit seine vol l-
ständige Sättigung erreicht und die nachfolgend bzw. weiterhin fallenden Niederschlagsmengen n a-
hezu vollständig oberflächlich abfließen.
Unter Berücksichtigung der o.g. Randbedingungen und der gültigen Regelwerke kommt das Gutac h-
ten „Kinderhaus West“ zu dem Erg ebnis, dass eine Analyse der Abflüsse aus dem weitestg ehend
unbefestigten Einzugsgebiet des Igelbachs (u. a. Golfplatz) und dem kanalisierten bebauten Bereich
zeigt, dass sich das Maximum der Abflusswelle aus dem unbefestigten Gebiet wesentlich später ei n-
stellt als das Maximum der Welle aus dem kanalisierten Bereich. Aufgrund dieses zeitlichen Versa t-
zes findet keine hydraulisch ungünstige Überlagerung der Abflussspitzen in Form einer Addition der
Abflussmaxima statt. Die maximale Abflussspitze im Netz resul tiert nahezu au sschließlich aus den
Abflüssen des kanalisierten Einzugsgebiets. Des Weiteren wird festgestellt, dass der verrohrte A b-
schnitt des Igelbachs (Gasselstiege bis Keplerweg) ausreichend leistungsfähig ist. Es muss betrie b-
lich sichergestellt sein, dass die Abflüsse aus dem offenen Bereich des Igelbachs, beispielsweise
durch die Optimierung von Schutz - und Einlaufgittern, ungehindert in die Verrohrung gelangen kö n-
nen.
Im Rahmen des hydraulischen Sanierungskonzepts wurden Maßnahmen im Netz erarbeitet, die einen
ordnungsgemäßen hydraulischen Netzzustand gemäß Regelwerk sicherstellen. Die Übers taufreiheit
des Netzes nach Abschluss der Sanierung wurde mit einer Langzeitseriensimulation nachgewiesen.
Anhand von 1D -2D-Oberflächenabflusssimulationen wurde die Überflutungssituation im Einzugsg e-
biet für das bestehende und sanierte Netz untersucht sowie oberflächige Fließwege ermittelt. Bei di e-
sem Berechnungsansatz wird im Modell das Kanalnetz über Straßenabläufe und Schächte rechn e-
risch mit dem Modell der Ge ländeoberfläche verbunden. Das Geländemodell beinhaltet lage - und
höhenmäßig die natürliche Topographie sowie Häuser, Straßenoberflächen, Bordsteinkanten, sämtl i-
che Einbauten, etc. So kann ermittelt werden, wie und wo sich das Wasser nach Austritt aus dem
Schacht auf der Oberfläche verteilt. Nach Abschluss der vorgesehenen hydraulischen Sanierung s-
maßnahmen zur Einhaltung der Überstaufreiheit des Netzes wurden im Rahmen einer Überflutung s-
untersuchung gemäß Regelwerk potentielle lokale Überflutungsschwerpunkt e identifiziert und en t-
sprechende Objektschutzmaßnahmen vorgeschlagen. Die ermittelten oberflächigen Fließwege kö n-
nen als Grundlage zur Ausarbeitung von Objektschutzmaßnahmen herangezogen werden.
Als erste Sofortmaßnahmen nach dem Starkregenereignis wurden die Gitter am Einlaufbereich des
Igelbachs in die Verrohrung (Gasselstiege) umgestaltet sowie die betrieblichen Reinigungsi ntervalle
erhöht. Des Weiteren wurde eine Notrufnummer eingerichtet, unter der die Anwohner/ -innen akute
Störungen melden können. We itere bautechnische Maßnahmen zur Optimierung der hydraulischen
Situation in Kinderhaus sind derzeit in Planung. Drei dieser Maßnahmen werden mit dieser Vorlage
zum Beschluss vorgelegt.
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1.4 Gutachten „Kinderhaus Ost“
Das Gutachten „Kinderhaus Ost“ wurde in Art, Vorgehensweise und Umfang analog zum Gutac hten
„Kinderhaus West“ aufgestellt. Betrachtet wurde hier der Stadtteil Kinderhaus östlich des Kinde r-
bachs.
Im Bestand und der Prognose, in der von einer langfristigen Verdichtung der Bebauung ausgegangen
wurde, weist das Kanalnetz generell keine maßgeblichen Defizite für die Bemessung slastfälle auf.
Kleinräumige Überstauschwerpunkte mit nennenswerten Überstauvolumina befinden sich u. a. in den
Wohngebieten zwischen Langeoogweg, Baltrumweg bis zum Juistweg, in den Straßen „Kersting s-
kamp, Vollmersweg und Alter Friesenweg bis hinauf zu den Straßen Im Hagedorn und Groneweg.
Auch für das Gebiet „Kinderhaus Ost“ wurden im Rahmen eines hydraulischen Sanierungsko nzepts
Maßnahmen im Netz erarbeitet, die einen ordnungsg emäßen hydraulischen Netzzustand gemäß Re-
gelwerk sicherstellen. Die Überstaufreiheit des Netzes nach Abschluss der Sanierung wurde mit einer
Langzeitseriensimulation nachgewiesen.
Anhand von 1D -2D-Oberflächenabflusssimulationen wurde die Überflutungssituat ion im Einzugsg e-
biet für das bestehende und sanierte Netz untersucht sowie oberflächige Fließwege ermittelt. Nach
Abschluss der vorgesehenen hydraulischen Sanierungsmaßnahmen zur Einhaltung der Überstaufre i-
heit des Netzes wurden im Rahmen einer Überflutung suntersuchung gemäß Rege lwerk potentielle
lokale Überflutungsschwerpunkte identifiziert und entsprechende Verbesserungen vorgeschlagen. Die
ermittelten oberflächigen Fließwege können als Grundlage zur Ausarbeitung von Objektschutzma ß-
nahmen herangezogen werden.
Die im Sanierungskonzept dargestellten Maßnahmen wurden priorisiert, die konkrete Planung der
ersten Prio-1-Maßnahmen hat bereits begonnen. Dazu gehören die hydraulischen Sanierungsma ß-
nahmen am Bröderichweg, Janningsweg, Im Moorhock und im Bereich Große Wiese.
1.5 Gutachten zur hydraulischen Situation am Nienberger Bach und Kinderbach (Durchlass
Grevener Straße)
Für den Nienberger Bach und den Kinderbach im Bereich der Grevener Straße wurden Gutachten zur
Ermittlung der überschwemmten Flächen bei ei nem HQ100 und einem HQ extrem ermittelt. Das HQ extrem
wurde nach Absprache mit der Bezirksregierung Münster mit dem 1,4 -fachen des HQ 100 angenom-
men.
Das Gutachten zum Nienberger Bach hat ergeben, dass der Oberlauf ausreichend leistungsfähig ist.
Im Unterlauf ufert der Bach bei einem HQ 100 und HQ extrem teilweise aus. Die Ausuferungen b etreffen
die nördlich angrenzenden Flächen (Acker, Wald, Grünflächen) und die Kleingartenanlagen “Am
Bergbusch“ und „Heidegrund“. Siedlungsbereiche sind durch die Ausuferungen nicht betroffen.
Die Überprüfung des Durchlasses Kinderbach unter der Grevener Straße ergab einen Einstau der
Brücke ab einem HQ 20. Die Ausuferungen erstrecken sich auf die unbesiedelten Wald - und Grünflä-
chen. Somit besteht kein akuter Handlungsbedarf. Du rch eine Vergrößerung des Durc hlasses würde
sich der Wasserspiegel vor dem Durchlass um 10 cm (HQ 100) bzw. 25 cm (HQ extrem) verringern. In der
Gewässerunterhaltung wird darauf geachtet, dass der gesamte Durchflus squerschnitt zur Verfügung
steht.
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1.6 Bewertung der Möglichkeit zur hydraulischen Verbesserung im Bereich der Kleinga r-
tenanlage „Am Bergbusch“
In der Bürgerinformationsveranstaltung am 30.01.2017 wurde der Wunsch geäußert, zu prüfen, inwie-
fern Möglichkeiten bestehen, die Leistungsfähigkeit des Nie nberger Baches im Bereich obe rhalb der
Kleingärten zu erhöhen und somit die Hochwassergefahr zu verringern. Hierzu wu rde die Verlegung
des Gewässerlaufs durch die im rechten Vorland liegende landwirtschaftliche Fläche untersucht und
hydraulisch bewertet.
Im Ergebnis zeigt ein Vergleich zwischen Bestand und Planung eine Verringerung der Wasserspi e-
gellagen um bis zu 0,15 m. Dennoch werden die Flächen auch nach Umsetzung der mit einem b e-
trächtlichen Aufwand verbundenen Maßnahme weiterhin bei mittleren und sel tenen Hochwasserer-
eignissen überflutet sein. Ungeachtet dessen tritt der Nienberger Bach unterhalb der Projek tstrecke
(Gewässer-km 2,3 - 2,0) ebenfalls großräumig über die Ufer. Eine Hochwasserschutzwi rkung für die
Kleingartenanlage ist somit durch die vor geschlagene Maßnahme nicht gegeben. Au fgrund dessen
rät das Büro von Hochwasserschutzmaßnahmen zur Verbesserung der hydraulischen Leistungsf ä-
higkeit im Bereich der Projektstrecke ab.
Weiterhin wird darauf verwiesen, dass bereits in der „Hochwasserwirtscha ftlichen Untersuchung des
Nienberger Baches“ (Stadt Münster, August 2016) weitere Maßnahmen zum Schutz der Kleingarte n-
anlage untersucht wurden. Aufgrund der örtlichen Situation konnte jedoch keine verhältni smäßige
Hochwasserschutzmaßnahme empfohlen werden.
1.7 Gutachten zur Überleitung des Igelbachs (Konzept der Bürgerinitiative Igelbach)
Die "Bürgerinitiative Igelbach" hat der Stadt Münster ein Konzept zur Umleitung des Hochwassera b-
flusses von Igelbach und Nienberger Bach in die Münstersche Aa über ein n eu zu schaffendes G e-
wässer vorgelegt. In dem Konzept wird das Gewässer vor dem Einlaufbauwerk an der Gasse lstiege
abgefangen und über teilweise vorhandene, auszubauende Wasserläufe bzw. Gr äben und zum Teil
über neu zu errichtende Abschnitte bis zur Münster schen Aa umgeleitet. Die Gesamtlänge der Übe r-
leitung beläuft sich auf ca. 4,6 km. Von der "Bürgerinitiative Igelbach" wurde ein Ni ederschlag von
400mm/24h als Basis für die Planungen zu Grunde gelegt.
Mittels einer gutachterlichen Ausarbeitung wurde diese s geplante Gewässer dimensioniert und ein
grober Kostenrahmen aufgestellt. In einem zweiten Gutachten wurde untersucht, inwieweit sich die
von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Entkopplung des Igelbachs vom bestehenden Regenwasse r-
netz und eine Ableitung des Gewässers auf das Überstauverhalten des Netzes, die Oberflächena b-
flüsse und somit auf die Überflutungsgefährdung in Kinderhaus auswirken.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um die Errichtung eines Gewässers. Damit ist ein Genehmigung s-
antrag nach §68 Was serhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich. Weiterhin ist ein naturnaher Ausbau
gem. der Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG -WRRL), etc. zu b erücksichtigen.
Der erforderliche Ausbauquerschnitt beansprucht dadurch auf gesamter Länge eine Breite von ca. 40
– 60 m.
Mit Blick auf die absehbar hohe Anzahl an Beteiligten und Betroffenen ist ein Planfeststellungsverfah-
ren erforderlich.
Aufgrund des erforderlichen Querschnitts (dimensioniert für den Hochwasserabfluss sowie die natu r-
nahe Entwicklung) und der Länge des neuen Gewässers sowie den damit verbundenen Bodenbew e-
gungen und der Querung zahlreicher Verkehrs- und Wegeverbindungen ist gem. einer Schätzung des
Büros Sönnichsen & Partner mit Kosten in Höhe von ca. 22 Mio. Euro brutto zu rechnen. Nicht be-
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rücksichtigt sind dabei z.B. Kosten für Grunderwerb oder Erschwernisse im Bereich der großen Kre u-
zungen (DB, Max-Clemens-Kanal inkl. Bodendenkmal, Sprakeler Straße).
Die Ergebnisse zur Betrachtung der Überflutungssituation nach Überleitung des Igelbache s in die
Münstersche Aa zeigen, dass eine Abkopplung des Igelbachs vom übrigen Kanalnetz zu keiner sign i-
fikanten, flächendeckenden Verbesserung der Überflutungssituation im Ortsteil Kinderhaus führt. Die
mittleren Wasserstände und die von der Überflutung b etroffenen Bereiche verändern sich nicht ma ß-
geblich. Ursachen hierfür sind zum einen, dass die vorhandene kanalisierte Abflussachse des Ige l-
bachs bereits sehr leistungsfähig ist. Zum anderen resultiert die Abflussspitze des Abflusses im K a-
nalnetz vorwiegend aus dem kanalisierten Einzugsgebiet selbst. Oberflächenabflüsse, die zu Überflu-
tungen in der Achse des alten Igelbachverlaufs führen, haben ihren Ursprung auch in den Wohng e-
bieten selbst, die nicht über den neuen Bachverlauf erfasst werden können.
Eine weitere Betrachtung dieser Planungsvariante erfolgt daher seitens der Verwaltung nicht.
1.8 Bürgerbeteiligung
Alle hydraulischen Gutachten und Ausarbeitungen wurden unmittelbar nach Fertigstellung in zwei
Bürgerinformationsveranstaltungen (16.06.2015 und 30.01.2017), die von ca. 250 bzw. 200 Teilne h-
mern besucht wurden, präsentiert. Sämtliche Dokumente zu den Gutachten sowie die auf den Info r-
mationsveranstaltungen vorgestellten Präsentationen wurden allen interessierten Bürgeri nnen und
Bürgern zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen haben vier Arbeitskreissitzungen stattgefunden, in
denen das Tiefbauamt gemeinsam mit Vertretern der Bürgerinitiative Igelbach sowie Vertretern der
Nachbarschaften Papenbusch und Heidköttersweg die E rgebnisse der Gutachten sowie die daraus
resultierenden konkreten Maßnahmen detailliert diskutiert und Anregungen und angehört und aufg e-
nommen hat.. Weiterhin hat die Bürgerinitiative Igelbach zwei Termine zur Akteneinsicht wahrg e-
nommen (05.02.2015 und 17. 02.2017). Im seit dem Unwetter laufenden Planungsprozess zur Opt i-
mierung der entwässerungstechnischen Situation in Kinderhaus wurde demnach neben den Kinde r-
hauser Bürgern im speziellen die Bürgerinitiative durchweg informiert und beteiligt. Bei e inem dieser
Arbeitstreffen war auch ein Vertreter des Golfclubs anwesend, der die geplanten Ve ränderungen auf
dem Golfplatz vorstellte und für Fragen und Anregungen zur Verfügung stand.
1.9 Golfplatz
Der Golfclub Wilkinghege plant die Umgestaltung der Grüns auf d em Golfplatz. In diesem Zuge soll
auch der Igelbach auf dem Golfplatzgelände ökologisch und hydraulisch optimiert werden. Auf einer
Länge von ca. 1.200 m wird der Igelbach gem. Leitbild naturnah umgestaltet. Dabei entstehen ökol o-
gische Rückhalteräume, die auch zur Dämpfung von Hochwasserscheiteln beitragen. Neben der öko-
logischen Aufwertung des Gewässers liegt der Fokus insbesondere auf der Verbesserung der hy d-
raulischen Situation der Wohnsiedlung am Papenbusch. Der Igelbach wird von diesem Bereich abg e-
koppelt und in nördliche Richtung auf den Golfplatz verlegt. Das Golfplatzgelä nde wird im Rahmen
der Umgestaltung soweit es der Spielbetrieb zulässt so gesta ltet, dass sich das Gelände in Richtung
des neuen Gewässerverlaufs neigt, so dass Oberfl ächenwasser von der Siedlung weg geführt wird.
Die alte Gewässertrasse bleibt in ihrer bisherigen Form erhalten und dient weiterhin als Vorflut für den
Bereich Papenbusch. Um die Situation bei Starkregenereignissen weiter zu verbessern, wird auf dem
Golfplatz westlich e ntlang der Siedlung ein Graben angelegt, der Oberflächenwasser von den a n-
grenzenden Grün- und Ackerflächen aufnimmt und der alten Gewässertrasse zuführt.
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1.10 Fazit
Insgesamt ergeben sich aus den erstellten Gutachten folgende Maßnahmen, die in den nächste n
Jahren umgesetzt werden sollen:
Maßnahmen
Konkret in Planung:
Investition ca.
[€]
Gepl.
Durchführung ab
Gasselstiege Einlaufbereich Igelbach 300.000 3. Q 2017
Kanalsanierung Ohmweg 900.000 2. Q 2018
Kanalsanierung Eimermacherweg 760.000 3. Q 2018
Kanalsanierung Neuer Heidkamp 1.120.000 1. Q 2019
Prio-1-Maßnahmen:
Kanalsanierung Bröderichweg 8.220.000 Ab 1. Q 2019
Kanalsanierung Im Moorhock
Kanalsanierung Janningsweg
Kanalsanierung Große Wiese
Kanalsanierung Adolf-Reichwein-Straße
Prio-2-Maßnahmen:
Kanalsanierung Meinertzstraße / Nordmark
Kanalsanierung Killingstraße
Kanalsanierung Sprickmannstraße
Kanalsanierung Idenbrockweg / Hasenbusch
Kanalsanierung Feldstiegenkamp / Idenbrockplatz
Kanalsanierung Am Burloh
Kanalsanierung Dauvemühle
Kanalsanierung Mehringsweg
Kanalsanierung Gronewegskamp
Kanalsanierung Alter Friesenweg
Kanalsanierung Borkumweg
Kanalsanierung Wangeroogeweg
Weitere Maßnahmen:
Naturnaher Gewässerausbau Igelbach (Golfplatz) 400.000 2.Q 2018
Gesamtinvestition aller Maßnahmen ca. [€]
Kinderhaus West und Ost 11,7 Mio
Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist abhängig von den finanziellen und personellen Ressou rcen
des Tiefbauamtes.
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2. Begründung zum Beschluss:
2.1 Voraussetzungen:
Die Optimierung des Einlaufbereichs des Igelbachs im Bereich der Gasselstiege H s.-Nr. 466 zur S i-
cherstellung des störungsfreien Zulaufs in die Verrohrung sowie die hydraulischen Kanalsanierung s-
maßnahmen im Bereich der Straßen Ohmweg und Eimermacherweg sind drei der wesen tlichsten
Prio 1 Maßnahmen aus dem Gutachten zur hydraulischen Netzberechnungen in Kinderhaus-West.
2.2 Beschreibung der Baumaßnahme
a) Gasselstiege (Hs.-Nr. 466) Einlaufbereich Igelbach
Der Einlaufbereich des Igelbachs wurde seit dem Starkregener eignis Anfang der 1980er Jahre zwei-
mal verbessert. Di e Verrohrung wurde zwischen Fahrbahn und Fußweg mit einer ca. 2,0 m x 3,5 m
Öffnung versehen, durch die das Wasser wie durch einen Notüberlauf im Falle einer Au fstauung am
Schutzgitter in die Verrohrung gelangen kann. Der Bereich um die Öffnung wurde ei ngezäunt. Diese
Konstruktion hat sich über 20 Jahre bis zum Juli 2014 auch bei heftigen Niederschlagsereignissen als
voll funktionstüchtig erwiesen. Auch der Starkregen vom Juni 2016 konnte schadensfrei der Verro h-
rung zugeführt werden.
Nach dem Extremereignis im Juli 2014 wurden als Sofortmaßnahmen die Gitter am Einlaufb ereich
umgestaltet sowie die betrieblichen Reinigungsintervalle erhöht. Des Weiteren wurde eine Notfal l-
nummer eingerichtet, über die eine Störmeldung an die Feuerwehr abgesetzt werden kann.
Als erste Variante zur weiteren Optimierung des Einlaufbereichs wurde die Planung einer automat i-
sierten Schutzgitterreinigungsanlage untersucht. Diese hat die Verwaltung aus folgenden Grü nden
verworfen: zum einen haben diese Bauwerke zusammen mit der erforder lichen technischen Ausstat-
tung eine gewisse Mindestgröße und verursachen durch den turnusmäßigen Betrieb eine immer wi e-
derkehrende Geräuschbelastung. Auch die kleinstmögliche Variante mit den geringsten Geräusch e-
missionen erscheint der Verwaltung sowohl in Hinblick auf die Nähe zum Landschaftsschutzgebiet als
auch insbesondere vor dem Hintergrund der unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung als sehr u n-
günstig. Auch die betroffenen Anlieger äußerten sich im Zuge der Bürgerbeteiligung sehr kritisch g e-
genüber die ser Variante. Hinzu kommt, dass die Umse tzung der Anlage vor dem Hintergrund der
Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften an dieser Stelle kaum umzusetzen ist, da durch die Bau-
und Funktionsweise nicht vermieden werden kann, dass der Bereich um den aut omatischen Räumer
stellenweise frei zugänglich ist.
Alternativ ist vorgesehen, die Fahrbahn der Gasselstiege in diesem Bereich um bis zu 0,30 m zu
erhöhen. Da die Fahrbahn hier in einer „Senke“ verläuft, kann die neue Fahrbahn im Bereich der
Häuser 89 un d 466 wieder an die vorhandene Höhenlage angeglichen werden. Die Einfahrt zum
Haus Nr. 466 wird nach Absprache mit dem Eigentümer mit einer Neigung von ca. 5% barrier efrei an
die neue Höhenlage angeglichen. Auch der hier beginnende Fußweg wird entsprechend angepasst.
Dadurch entsteht im Bereich des Notüberlaufs durch die Gasselstiege selbst eine um ca. 0,30 m h ö-
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here Abflussbegrenzung als derzeit vorhanden. Die etwa 115 m lange neu hergestellte Fahrbahn e r-
hält dabei eine einseitige Neigung in Richtung Gewässer.
Ein nördlich der Verrohrung / des Hauses Nr. 466 gelegener Straßenseitengraben wird mittels e iner
neuen Rohrverbindung DN 300 GGG an das westlich der Gasselstiege verlaufende Gewässer ang e-
schlossen, um eine geordnete Entwässerung der Straße sicher zu stellen. Um einen Rüc kstau aus
dem Gewässer in den Graben zu verhindern, wird das neue Rohr im Auslaufbereich mit einer Rüc k-
stauklappe versehen.
Des Weiteren wird die zurzeit engmaschige Umzäunung um den Notüberlauf durch einen Zaun mit
größeren Stababständen vergleichbar mit den neuen Schutzgittern ersetzt. Die zum Igelbach hin g e-
legene Seite wird leicht abgeschrägt hergestellt. Dadurch soll verhindert werden, dass Laub und As t-
werk sich bei hohen Wasserständen vor dem Zaun sammeln und den freien Zufluss z um Notüberlauf
einschränken.
Geplant ist außerdem der Einsatz von Messsonden vor und hinter dem Schutzgitter sowie im vord e-
ren Bereich der Verrohrung. Die Sonden messen in diesen Bereichen permanent den Wasse rstand,
die gemessenen Daten sind jederzeit auch für alle interessierten Bürger online einse hbar. Kritische
Wasserstände werden somit unmittelbar erfasst und mittels Alarmmeldung automatisch an die z u-
ständige Betriebsstelle gemeldet. Dadurch wird neben den turnusmäßigen Reinigungsintervallen z u-
sätzlich eine Reinigung im akuten Bedarfsfall ermöglicht.
b) Ohmweg – Hs.-Nr. 31 über Wilkinghege bis Westhoffstraße
Das Wohngebiet am Ohmweg war durch das Starkregenereignis im Juli 2014 stark betroffen. Das
Gutachten „Kinderhaus West“ hat für diesen Bereich hydraulischen Sanierungsbedarf festgestellt. Auf
Grundlage des im Gutachten enthaltenen Sanierungskonzepts wurde die hydraulische Sani erung der
Kanalisation in diesem Bereich geplant.
Entwässert wird das Gebiet Ohmweg im Trennsystem, Vorfluter ist der Kinderbach.
Vorgesehen ist ein zusätzlicher Kanal DN 500 mit einer Länge von ca. 100 m im Bereich der priv aten
Stichstraße zwischen den Häusern Nr. 14 -20 und 22 -28. Aufgrund der beengten Platzverhäl tnisse
und des Walls parallel zur Wilkinghege muss d ieser neue Kanal im Rohrvortriebsverfa hren verlegt
werden. Die Grundstücke Hs. -Nr. 14-20 werden mittels neuer Anschlussleitungen an den neuen K a-
nal angeschlossen. Die betroffenen Anwohner und Eigentümer der Stichstraße wurden frühzeitig in
den Planungsprozess einbezogen.
Geplant ist des Weiteren die Vergrößerung der Kanaldurchmesser von DN 700 auf DN 800 auf einer
Länge von ca. 70 m im Bereich der Straße Wilkinghege bis hin zur Westhoffstraße. Die b etroffenen
Kanäle stammen aus dem Jahr 1984 und weisen gem äß der Inspektion aus dem Jahr 2013 keinen
baulichen Sanierungsbedarf auf. Die Fahrbahn wird im Anschluss an die Baumaßnahme wie vorha n-
den wieder hergestellt.
Der Geländetiefpunkt im Bereich des Hauses Nr. 30 hat sich nach Angabe der Anwohner des Öfteren
als Problembereich gezeigt. Die Planung sieht daher vor, diesen Bereich über einen Schacht mit Ei n-
laufgitter und einer ca. 27 m langen Rohrleitung DN 300 an den neuen Kanal anzuschli eßen. Das zu
diesem Tiefpunkt laufende Wasser wird somit aufgenommen und der Kanalisation zugeführt.
Die dargestellte Ausbauvariante zur Erneuerung der Kanäle und Grundstücksleitungen ist nach den
technischen und gesetzlichen Mindeststandards bemessen und kann daher in Qualität und Umfang
nicht reduziert werden.
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c) Eimermacherweg - Hsnr. 26 bis Idenbrockweg
Auch das Wohngebiet am Eimermacherweg war durch das Starkregenereignis im Juli 2014 stark b e-
troffen. Das Gutachten „Kinderhaus West“ hat auch für diesen Bereich hydraulischen Sanierungsb e-
darf festgestellt. Auf Grundlage des im Gutachten enthaltenen Sanierungskonzepts wurde die hydrau-
lische Sanierung der Kanalisation in diesem Bereich geplant.
Entwässert wird das Gebiet Eimermacherweg im Trennsystem, Vorfluter ist der Kinderbach.
Um die Abflusskapazität der Regen wasserkanalisation im Bereich des Eimermacherwegs zu erh ö-
hen, werden gemäß der Sanierungskonzeption des Gutachtens auf einer Länge von ca. 320 m die
vorhandenen Kanäle DN 300 B auf einen Durchmesser von DN 500 B vergrößert.
In diesem Zuge wird der paralle l verlaufende Schmutzwasserkanal DN 250 STZ auf einer Länge von
ca. 100 m ebenfalls saniert. Bei der Inspektion im Jahr 2013 wurden maßgebliche bauliche Schäden
des Schmutzwasserkanals festgestellt, so dass der Kanal in diesem Abschnitt dringend erneuert w er-
den muss. Wegen des bereits in offener Bauweise zu sanierenden Regenwasserk anals und wegen
des vorhandenen Rohrquerschnitts ist eine Kanalsanierung mittels Linerverfahren o.ä. an dieser Ste l-
le nicht zielführend. Einige Grundstücksanschlussleitungen weise n ein äh nliches Schadensbild auf
wie der Hauptkanal und müssen ebenfalls saniert werden.
Die dargestellte Ausbauvariante zur Erneuerung der Kanäle und Grundstücksleitungen ist nach den
technischen und gesetzlichen Mindeststandards bemessen und kann daher in Qualität und Umfang
nicht reduziert werden.
2.3 Ausschreibung und Bau
Die Arbeiten im Bereich des Einlaufbauwerks am Igelbach und im Bereich Eimermacherweg we rden
in offener Bauweise durchgeführt. Am Ohmweg müssen die Arbeiten in geschlossener Bauweise e r-
folgen. Die Ausschreibung erfolgt unmittelbar nach Baubeschluss. Der Baubeginn ist für Herbst 2017
vorgesehen. Die Bauzeit für den Bereich am Einlaufgitter Igelbach wird voraussichtlich 3 Monate b e-
tragen, die Bauzeit für die Kanalsanierung am Ohmweg voraussichtlich 10 Monate und am Eimerm a-
cherweg voraussichtlich 8 Monate.
Die Verkehrsregelung während der Bauzeit wird in Absprache mit dem Ordnungsamt durchgeführt.
2.4 Beiträge Dritter/Zuschüsse
Beiträge Dritter fallen nicht an. Zuschüsse werden nicht erwartet.
2.5 Genehmigungen/Vereinbarungen
Die wasserrechtlichen Genehmigungen nach § 8 WHG und nach § 58 LWG sind vorhanden.
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2.6 Liegenschaftliche Regelungen
Liegenschaftliche Regelungen sind im Bereich des Ohmwegs erforderlich. Die Anwohner wurden vor-
ab bereits informiert.
Die Anwohner und Eigentümer werden entsprechend dem Serviceversprechen de s Tiefbauamtes
frühzeitig über die Maßnahme informiert.
i. V.
gez.
Denstorff
Stadtbaurat
AUKB_V_0312_2017_Anlage_Eimermacherweg_Blatt_1
1135 Zeichen
Plot 20.04.2017 W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGAS G DN 300 Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Anschlussleitungen v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu ( R; S; M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ DN 200 12345_0112345_02 12345_01 12345_0112345_0112345_01L.v. 12345_01A.RWSWMW Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1 (2)E_72 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt EimermacherwegKanalsanierung Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 01785 1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5008.2016Dreyer08.2016Kramer 16_065 /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW 6WUDÀHQDEODXIDXV/XIWELOG Anlage zur VorlageV/0312/2017
AUKB_V_0312_2017_Anlage_Lageplan_Ohmweg_neu
1344 Zeichen
Plot 20.03.2017 Nr. 1 2 3 4 5 $UWGHU¥QGHUXQJName Datum Blatt Nr.:6WU6FKOÝVVHOAnlage Nr.:Plan Nr.:Projekt Nr.: 1O-34 0DÀVWDELageplan/ÅQJHQDatum Name bearbeitet gezeichnet JHSUÝIWgenehmigt :i. A.0ÝQVWHUGHQTiefbauamt OhmwegKanalsanierung Stadtteil Kinderhaus-WestBezirk Nord 05112 1 : 250+×KHQ1 : 5001 : 5003.2017Dreyer03.2017Kramer 16_072 /DJHSODQPLW/ÅQJVVFKQLWW QXUIÝU$PWVXPODXI W DN 300FH Telekomkabel / Unity MediaRWE - KabelDruckrohrleitungMischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanal StromkabelLichtwellenleiterWasserleitung)HUQZÅUPHNDQDO GASGASGAS G DN 300 Gasleitung .DQDOHQWIÅOOWZLUGYHUGÅPPWX Anschlussleitungen v.r. bzw. v.l.v.r. bzw. v.l. obenv. obennicht in BetriebverschlossenLage bekannt / unbekanntvorh. Rinnenablauf / Seitenablaufgepl. Rinnenablauf / SeitenablaufNummer der Anschlussuntersuchungneu ( R; S; M )ÝEHUSUÝIHQEHL1HXEDXDQJHSO.DQDODQVFKOLHÀHQFehlanschluss umklemmenerneuern offene BauweiseLinerYHUGÅPPHQ DN 200 12345_0112345_02 12345_01 12345_0112345_0112345_01L.v. 12345_01A.RWSWMW %ÅXPHDXVKataster und LuftbildFahrbahnmarkierungaus Luftbild Die genaue Lage von VersorgungsleitungenLVWYRU%DXEHJLQQ]XÝEHUSUÝIHQKabelpakete und Formsteine beachten! PlanungsnummerBestandsnummerR1R2R3R4R5R6R0239623R0239625R0239622R0239621R0239620R0239619
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (36)
- Westhoffstraße
- Grevener Straße
- Sprakeler Straße
- Eimermacherweg 760
- Idenbrockweg
- Keplerweg
- Langeoogweg
- Baltrumweg
- Juistweg
- Bröderichweg 8
- Janningsweg
- Idenbrockplatz
- Am Burloh
- Diesterwegstraße
- Sprickmannstraße
- Neuer Heidkamp 1
- Alter Friesenweg
- Heidköttersweg
- Meinertzstraße
- Killingstraße
- Feldstiegenkamp
- Gasselstiege
- Wilkinghege
- Im Moorhock
- Große Wiese
- Gronewegskamp
- Wangeroogeweg
- Kinderhaus
- Im Hagedorn
- Heidegrund
- Papenbusch
- Hasenbusch
- Dauvemühle
- Borkumweg
- Ohmweg 900
- Nordmark
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Details
- Aktenzeichen
- V/0312/2017
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.04.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37