AN/0017/2023
Synergieeffekte zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
FDP Anfrage nach § 4
3736 Zeichen
www.FDP-Koeln.de Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales Herrn Bernd Petelkau Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.01.2023 AN/0017/2023 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 30.01.2023 Synergieeffekte zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesord- nung der kommenden Sitzung des Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales am 30. Januar 2023 zu setzen. Nachdem 2020 ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch einen Messerangriff ausgehend von einem für Gewalt bekannten Bürger gestorben ist, hat die Stadt Köln ein System namens "ZEMAG" ins Leben gerufen. Hier können städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auffäl- lige Bürgerinnen und Bürger in eine Datenbank eintragen, die im Rahmen eines Einsatzes als besonders gewalttätig aufgefallen sind. So sollen andere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei etwaigen Folgeeinsätzen dahingehend informiert werden, besonders achtsam zu sein bzw. mit mehr Kräften vor Ort anzurücken. Die Polizei hat ein solches System seit über 20 Jahren. Wenn jemand wiederholt durch Ge- walttaten oder Widerstandshandlungen auffällt, bekommt er einen entsprechenden polizeili- chen Hinweis. So kann der nächste Einsatz vor Beginn entsprechend taktisch angepasst werden. Ziel ist auch hier der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Verhinde- rung von körperlichen Angriffen. Bisher gibt es auf kommunaler Ebene keine eigene Rechtsgrundlage für dieses kommunale System. Die Stadt Köln möchte im nächsten Jahr auf dem deutschen Städtetag darauf hin- wirken, eine solche Rechtsgrundlage auf Länderebene zu schaffen. Auf Nachfrage gibt die Stadt Köln an, es sei keine Schnittstelle zur polizeilichen Datenbank geplant. Dies ginge an- geblich aus Gründen des Datenschutzes mit der aktuellen Rechtslage nicht. Ob die Stadt Köln bei der beabsichtigten neuen Rechtsgrundlage darauf hinwirken möchte, dass dies möglich sein wird, lässt sie auf erneute Nachfrage leider offen. Nach Meinung der FDP-Fraktion überzeugt das nicht. Die Polizei kann schon jetzt auf die Daten des Einwohnermeldeamtes, der Führerscheinstelle und der KFZ-Zulassungsstelle FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de zugreifen. Umgekehrt müsste es doch möglich sein, dass wenigstens die Teamleiterebene beim Ordnungsamt auf die Gewalttäter-Datenbank der Polizei zugreifen kann. Es macht kei- nen Sinn, dass beide Behörden nebeneinander existieren und ihr eigenes Brot backen. Das ist ineffektiv und nicht zeitgemäß. In diesem Sinne bittet die FDP-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 1) Inwieweit ist eine Schnittstelle zur Polizei geplant? 2) Falls dies nicht geplant ist, aus welchen Gründen ist dies auf Grundlage der gegenwärtigen Rechtslage nicht möglich? 3) Inwieweit beabsichtigt die Stadt bei der geplanten Erschaffung einer neuen Rechtsgrund- lage darauf hinzuwirken, dass eine solche Schnittstelle möglich wird? 4) Falls dies nicht beabsichtigt ist, welche Gründe sprechen aus Sicht der Stadt Köln gegen die Ausnutzung von Synergieeffekte? Mit freundlichen Grüßen Ulrich Breite Volker Görzel Fraktionsgeschäftsführer Sicherheitspolitischer Sprecher
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0017/2023
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 12.01.2023
- Erstellt
- 10.01.2023 11:24