AN/2671/2021
Dringlichkeitsantrag der Fraktion DIE LINKE/ Die PARTEI "Waffenverbotszone auf Friedrich-Ebert-Ufer ausweiten"
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Dringlichkeitsantrag dldp - Waffenverbotszone
2412 Zeichen
Fraktion in der Bezirksvertretung Porz
1
Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
Gleichlautend:
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Frau Bezirksbürgermeisterin Stiller
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
Köln-Porz, 08.12.2021
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,
Die Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI bittet Sie folgenden Dringlichkeitsantrag auf die die
Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zu nehmen:
Waffenverbotszone auf Friedrich-Ebert-Ufer ausweiten
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Stadtverwaltung auf, sich beim Land für die Ausweitung
der Waffenverbotszonen um das Friedrich-Ebert-Ufer einzusetzen.
Begründung:
Um sicherzustellen, dass nicht wieder auf unsere Porzer Kinder geschossen wird, brauchen wir
eine Waffenverbotszone am Friedrich-Ebert-Ufer.
Die neuen Waffenverbotszonen in Köln wurden in jenen Bereichen errichtet, in denen es in
der Vergangenheit häufiger zu lebensbedrohlichen oder gar lebensbeendenden Situationen
durch Waffengebrauch kam. Ein solcher Bereich stellt das Friedrich -Ebert-Ufer (künftig Krys-
Ufer) dar.
Auch am Krys-Ufer (ehemals Friedrich-Ebert-Ufer) kam es in der Nacht auf den 30.12.2019 zu
einer lebensbedrohlichen Situation aufgrund Waffengebrauchs. In jener Nacht schoss jemand
auf einen Jugendlichen, nur um endlich seine Ruhe zu haben. Glücklicherweise verfehlte die
Kugel nur knapp lebenswichtige Körperteile (z.B. Kopf, Halsschlagader).
Fraktion in der Bezirksvertretung Porz
2
Bei den daraufhin eingeleiteten Ermittlungen fand die Pozilei an vielen Stellen im Haus des
Verdächtigen u.a.: kistenweise Munition, mehrere Revolver, Pistolen und zwei Langwaffen;
zwei davon im Schlafzimmer. Allein in der Nachttischschublade wurden mindestens 50
Patronen gefunden, die zu der mutmaßlichen Tatwaffe passen. Der Keller war ein regelrechtes
Waffen- und Munitionslager, der Großteil davon frei zugänglich.
Vor diesem Hintergrund wird eine Ausweitung der Waffenverbotszone wie beantragt angeregt.
Begründung der Dringlichkeit:
Das dem Antrag zugrunde liegende Ereignis, die Errichtung von Waffenverbotszonen in Köln,
ist erst nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten.
gez. Helmuth Krämer, Fraktionsvorsitzender
Jonas Hallmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungOrte (1)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/2671/2021
- Typ
- Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag)
- Datum
- 08.12.2021
- Erstellt
- 08.12.2021 17:12