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Dringlichkeitsantrag der Fraktion DIE LINKE/ Die PARTEI "Waffenverbotszone auf Friedrich-Ebert-Ufer ausweiten"

Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag) AN/2671/2021 vom 08.12.2021

Stand: Am 27.01.2022 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) endgültig zurückgezogen.

Dokumente

  • Dringlichkeitsantrag dldp - Waffenverbotszone

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    Fraktion in der Bezirksvertretung Porz 1 Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Köln-Porz, 08.12.2021 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, Die Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI bittet Sie folgenden Dringlichkeitsantrag auf die die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zu nehmen: Waffenverbotszone auf Friedrich-Ebert-Ufer ausweiten Die Bezirksvertretung Porz fordert die Stadtverwaltung auf, sich beim Land für die Ausweitung der Waffenverbotszonen um das Friedrich-Ebert-Ufer einzusetzen. Begründung: Um sicherzustellen, dass nicht wieder auf unsere Porzer Kinder geschossen wird, brauchen wir eine Waffenverbotszone am Friedrich-Ebert-Ufer. Die neuen Waffenverbotszonen in Köln wurden in jenen Bereichen errichtet, in denen es in der Vergangenheit häufiger zu lebensbedrohlichen oder gar lebensbeendenden Situationen durch Waffengebrauch kam. Ein solcher Bereich stellt das Friedrich -Ebert-Ufer (künftig Krys- Ufer) dar. Auch am Krys-Ufer (ehemals Friedrich-Ebert-Ufer) kam es in der Nacht auf den 30.12.2019 zu einer lebensbedrohlichen Situation aufgrund Waffengebrauchs. In jener Nacht schoss jemand auf einen Jugendlichen, nur um endlich seine Ruhe zu haben. Glücklicherweise verfehlte die Kugel nur knapp lebenswichtige Körperteile (z.B. Kopf, Halsschlagader). Fraktion in der Bezirksvertretung Porz 2 Bei den daraufhin eingeleiteten Ermittlungen fand die Pozilei an vielen Stellen im Haus des Verdächtigen u.a.: kistenweise Munition, mehrere Revolver, Pistolen und zwei Langwaffen; zwei davon im Schlafzimmer. Allein in der Nachttischschublade wurden mindestens 50 Patronen gefunden, die zu der mutmaßlichen Tatwaffe passen. Der Keller war ein regelrechtes Waffen- und Munitionslager, der Großteil davon frei zugänglich. Vor diesem Hintergrund wird eine Ausweitung der Waffenverbotszone wie beantragt angeregt. Begründung der Dringlichkeit: Das dem Antrag zugrunde liegende Ereignis, die Errichtung von Waffenverbotszonen in Köln, ist erst nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten. gez. Helmuth Krämer, Fraktionsvorsitzender Jonas Hallmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf

  1. 27.01.2022

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 8.2, Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig zurückgezogen

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