3310/2019
Antrag auf Installation einer Toilette auf dem Takuplatz
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Anlage 2 Beantwortung einer mündlichen Frage zur Vorlage
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Anlage 2 In der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 09.12.2019 wurde der TOP 3.4 bis zur Sitzung am 03.02.2020 zurückgestellt. Bezirksvertreterin Frau Kaiser (CDU) fragt an, ob der Standort Takuplatz im Rahmen des Toilettenkonzeptes beschlossen wurde. Folgende Standorte wurden von der Bezirksvertretung Ehrenfeld im Rahmen des Toilettenkonzeptes 2013 beschlossen und bei der Evaluation 2017 bestätigt: 1.) Rochuskapelle/Westcenter 2.) Rund um den Ehrenfelder Bahnhof 3.) Venloer Straße Bezüglich des Hinweises von Bezirksvertreterin Frau Bossinger (SPD) zur Gestaltung der Verteilerkästen teilt die Verwaltung mit, dass auf dem Takuplatz die Versorgungskästen/Gebäude der RheinEnergie und der KVB bereits entsprechend der Vorgaben aus dem Gestaltungshandbuch in RAL 7024 gestrichen und zur besseren Reinigung bei Verunreinigung durch Graffiti mit einer transparenten Schutzschicht versehen worden sind. Das Gestaltungshandbuch gibt vor, dass eine Vereinheitlichung von Mobiliar und Einbauten im öffentlichen Raum diesen beruhigt und die Farbe Grau die Vielzahl an Elementen in den Hintergrund treten lässt. Des Weiteren wird im Gestaltungshandbuch der öffentliche Raum hierarchisiert, in den Raum mit internationaler, mit stadtweitbedeutender und den mit nachbarschaftlicher Bedeutung. Der internationale Raum ist die Visitenkarte der Stadt, hier halten sich Touristen auf, hier muss der öffentliche Raum sehr sauber, hochwertig gestaltet und immer aufgeräumt sein. Ggf. können individuelle Planungen in Abstimmung mit den Gestaltungsstandards umgesetzt werden. In den Bereichen von stadtweiter Bedeutung kommen die Bürger in Stadtteilzentren zusammen, hier spielt sich das öffentliche Leben der Viertel ab, der Stadtraum muss ebenfalls sauber und aufgeräumt sein und die Gestaltungsstandards umgesetzt werden. In diesen beiden Stadträumen empfehlen wir eine einheitliche Beschichtung der Versorgungskästen in RAL 7024 mit transparenter Schutzschicht. In den nachbarschaftlichen Stadträumen, dort wo die Bürger wohnen und wenig Publikumsverkehr ist, kann eine individuelle Gestaltung von Versorgungskästen angemessen sein. Jedoch sollte es dann eine gestalterisch anspruchsvolle Bemalung sein, da durch diese Bemalung die Formung einer nachbarschaftlichen Verantwortung begünstigt wird.
Anlage 1 Antrag auf Installation einer Toilette auf dem Takuplatz
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50825 Köln ''IMH Eingang Stadt Köln________r \ I 3. JunilWä Der ß ezirksbürgerm sis^ ] des Stadtbezirks Ehrervreid \J Antrag an die Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld Sehr geehrter Herr Wirges, beiliegend erhalten Sie einen Antrag des Installation einer Toilette auf dem TakuplatzinEhrenfel D zgl. der Mit freundlichen Grüßen Eingang 1 3. J u n i 2019 Antrag an die Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld Der BezirksLuirgermeister des Stadtbezirks Shrenfeld Wir, das Gelände des Takuplatz zur Ausübung des Boule Spieles. Die Platzfläche ist als Bouleplatz seitens der Stadt Köln ausgewiesen und wird von unserem Verein zwei- bis dreimal in der Woche als Trainings- und Spielgelände genutzt. Darüber hinaus treffen sich Spielgemeinschaften z. B. des Nachbarschaftshauses der Ehrenfelder Wohnungsbaugenossenschaft zum Spiel auf dem Platz. Der Takuplatz ist in Köln ein beliebter Spielort und die Anzahl der Spieler und Spielerinnen wächst ständig. Die Spielerinnen und Spieler haben in der Umgebung keinerlei Möglichkeiten eine Toilette zu nutzen. Eine bisher zur Verfügung stehende Gaststätte ist seit einiger Zeit geschlossen. W ir möchten die Ehrenfelder Bezirksvertretung bitten, den Beschluss zu fassen auf der Platzfläche eine Toilette zu errichten. Die Rücksprache mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln hat ergeben, dass es keinerlei Bedenken gegen die Aufstellung einer mobilen Toilettenanlage an der Seite des Platzes gibt. (s. Skizze) Wünschenswert wären die auf dem Platz bestehenden festen Anlagen (Stromhäuser, Stromkästen etc. ) mit einem einheitlichen Anstrich (schön wäre eine Graffiti Gestaltung!) zu versehen. Die von uns angestfebten Maßnahmen würden zu einer Aufwertung des Platzes beitragen, sowie den Bedürfnissen der Boulespieler und -Spielerinnen zur Ausübung ihrer Sportart entgegen kommen. Gerne sind wir bereit in einem Ortstermin, die Bedarfe zu erklären und die Situation darzustellen. _ m S L V Ä r = r -= In dem rot markiertem Feld könnte die Toilette plaziert werden. -1 ,5 \ < ■ »
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/69/693 Vorlagen-Nummer 3310/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Antrag auf Installation einer Toilette auf dem Takuplatz Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt der Petentin für Ihren Antrag und beschließt 1.) auf Grund des ermittelten, fehlenden Bedarfes im Sinne des gesamtstädtischen Toilettenkon- zeptes dem Antrag auf Errichtung einer Toilette auf dem Takuplatz nicht zu entsprechen. 2.) die Verwaltung zu beauftragen mit dem Pächter der nahegelegenen Tankstelle eine Vereinba- rung im Rahmen des Projekts „HappyToilet“ abzuschließen. 3.) die auf dem Takuplatz befindlichen, dem Stadtwerke-Konzern zugehörigen Anlagen (Station und Kabelverteilerschrank der RheinEnergie AG, Schaltschrank der KVB AG) aufzuwerten und einheitlich im Farbton Graphitgrau (RAL 7024) streichen zu lassen. Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.12.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Mit Schreiben vom 12.06.2019 stellte die Petentin einen Antrag auf Installation einer Toilette auf dem Takuplatz an die Bezirksvertretung Ehrenfeld. Es wird vorgetragen, dass nach Schließung einer Gaststätte für die Nutzer keine Toilette mehr zur Verfügung stehe. Im Jahr 2013 hat der Rat der Stadt Köln das gesamtstädtische Toilettenkonzept beschlossen. Ziel ist die flächendeckende Ausstattung des Stadtgebietes mit vorrangig barrierefreien, öffentlichen Toilet- ten. Im Zusammenhang mit dem Konzept werden in Grünanlagen und neuralgischen Punkten, die für die Aufstellung einer sogenannten, festen „City-WC Anlage“ nicht geeignet sind, Mobiltoiletten aufgestellt. Grundlage aller Errichtungen ist eine Bedarfsprüfung seitens unseres Vertragspartners, der Abfall- wirtschaftbetriebe (AWB). Bei dieser Bedarfsprüfung wird an mehreren Tagen die potentielle Nutzer- zahl erfasst. Dies ist erforderlich, da auf Grund der begrenzten Haushaltsmittel nicht alle Wunsch- standorte umgesetzt werden können, sondern nur die, welche einen öffentlichen Bedarf darstellen. Die Verwaltung hat auf Grund des Antrages der Petentin eine solche Bedarfsprüfung in Auftrag gege- ben, welche aber negativ ausgefallen ist. Der Takuplatz ist im Vergleich zu anderen Plätzen recht klein und besitzt weder Spielplatz noch Liegeflächen. Auf Grund der geringen Frequenz an Passanten und Nutzern konnte kein öffentlicher Bedarf ermittelt werden. Im Vergleich zum Takuplatz wird für die gesamte Parkanlage Rochuspark und Takufeld ein Mobil- standort umgesetzt. Dort konnte der bevorzugte Standort bisher noch nicht umgesetzt werden, da bei den Tiefbauarbeiten Hauptwurzeln eines angrenzenden Baumes gefunden wurden. Hierzu erfolgt noch eine gesonderte Mitteilung an die Bezirksvertretung. Um eine Lösung für den subjektiv wahrgenommenen Bedarf zu finden, wird die Verwaltung bei dem Pächter der nahegelegenen Tankstelle um Teilnahme am Projekt „HappyToilet“ werben. Weiterhin hat die Petentin angeregt die Verteilerkästen und das Trafohaus auf der Platzfläche neu zu gestalten. Diesem Wunsch kommt die Verwaltung nach. Die auf dem Takuplatz befindlichen, dem Stadtwerke-Konzern zugehörigen Anlagen (Station und Kabelverteilerschrank der RheinEnergie AG, Schaltschrank der KVB AG) werden aufgewertet und einheitlich im Farbton Graphitgrau (RAL 7024) gestrichen. Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3310/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 25.10.2019
- Erstellt
- 20.09.2019 06:48