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Sachstand Sommer Köln

Mitteilung Ausschuss 0786/2017 vom 14.03.2017

Stand: Am 21.03.2017 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 14.03.2017 0786/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 Sachstand Sommer Köln Zur Anfrage der CDU Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 14.06.2016 bezüglich der Zukunftsperspektive des ‚Sommer Köln‘ Festivals informierte die Verwaltung den Ausschuss Kunst und Kultur am 06.09.2016 (Vorlagen-Nummer 2425/2016) über die akute Gefährdung des Festivals aufgrund des Fehlens einer soliden Grundfinanzierung und fehlender Planungssicherheit. Sie teilte den Beschluss der Veranstaltergemeinschaft mit, nach Beendigung und Auswertung des ‚Sommer Köln‘ 2016 über die Zukunftsperspektive des Festivals beraten zu wollen. Wie angekündigt informiert die Verwaltung den Ausschuss Kunst und Kultur über das weitere Vorge- hen nach Auswertung des ‚Sommer Köln‘ 2016. Das Festival ‚Sommer Köln‘ zählt seit über 25 Jahren zum festen Bestandteil des Kölner Veranstal- tungs- und Kulturkalenders. Dieses soll auch für 2017 gelten, jedoch ist es notwendig, die Konzeption an die zwischenzeitlich veränderten Rahmenbedingungen der Kölner Kulturlandschaft anzupassen. Aufgrund der bereits im September 2016 beschriebenen Schwierigkeit, die Grundfinanzierung und die Planungssicherheit für den Sommer Köln in seiner bisherigen Konzeption sicherzustellen, ist die Auf- rechterhaltung des Festivals als ein kuratiertes, internationales Straßentheaterprogramm bei freiem Eintritt nicht mehr zu gewährleisten. Die Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus Kulturamt, Stabs- stelle Event und SK Stiftung Kultur, löst sich aus diesem Grund auf. Da der ‚Sommer Köln’ jedoch als ein beliebtes Kulturevent für die ganze Familie wahrgenommen wird, soll er als Dachmarke für Kulturveranstaltungen im Sommer erhalten bleiben. Das dahinterlie- gende Programmformat wird angepasst, u.a. durch die Ergänzung weiterer attraktiver Veranstaltun- gen. Dies bedeutet im Einzelnen:  Die Laufzeit des ‚Sommer Köln‘ wird auf den kalendarischen Sommer von Juni bis September erweitert  Unter der Dachmarke ‚Sommer Köln‘ versammeln sich zukünftig auch Kulturveranstaltungen anderer städtischer und nicht-städtischer Partner, sofern sie open air und im genannten Zeit- rahmen angeboten werden.  Der ‚Sommer Köln‘ wird erweitert um solche Projekte, die im Gegensatz zur bisherigen Praxis, für die Besucher nicht ausschließlich eintrittsfrei sind.  Die ehemaligen Veranstalter Kulturamt, Stabsstelle Event und SK Stiftung steuern unter die- sen Bedingungen weiterhin einzelne Programmpunkte bei, ohne als Gesamtveranstalter auf- zutreten. Die Federführung für die weiterhin kulturelle Ausgestaltung der Dachmarke ‚Sommer Köln‘ und die redaktionelle Betreuung liegt bei der Stabsstelle Event, die zu diesem Zweck die bisherige Internet- 2 seite weiter führen wird. Das Kulturamt plant für das Sommerprogramm 2017 anspruchsvolle Theaterproduktionen im öffentli- chen Raum beizusteuern. Aus Schwerpunktmitteln wird die Produktion „Alice on the Run“ von Theater Titanick aus Münster unterstützt, die an drei Abenden auf dem Heliosgelände in Ehrenfeld zu sehen sein wird. Für diese Produktion wird Eintritt erhoben. Ebenfalls kostenpflichtig werden die Theaterinszenierungen des N.N. Theaters im Friedenspark zu sehen sein. Anlässlich des Luther Jahres zeigt die Gruppe u.a. ihre jüngste Produktion „Ich fürchte nichts…“ Weitere Straßentheaterprogramme werden am Schokoladenmuseum stattfinden, diese sind wie bis- her bei freiem Eintritt zugänglich. Um die Theaterprogramme innerhalb des gesamten Sommer Köln Programms besonders hervorzu- heben, ist seitens des Kulturamtes daran gedacht, ein eigenes Label, wie. z.B. „Kölner Sommerthea- ter“ dafür vorzuschlagen. gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf

  1. 21.03.2017

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 8.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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