Mandari Insight

0493/2020

Kompensationszahlung der Stadt Köln für 2019

Mitteilung Ausschuss 06.03.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 16.03.2020, TOP 4.9

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

3759 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/113/2/22 
113/22 
Vorlagen-Nummer 06.03.2020 
 0493/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 16.03.2020 
 
Kompensationszahlung der Stadt Köln für 2019 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 14.02.2019 beschlossen, „dass zukünftig bei allen 
Flügen, die Ratsmitglieder und Angehörige der Verwaltung für die Stadt Köln unternehmen müssen, 
ein Beitrag an Atmosfair oder eine andere Initiative gezahlt wird. Damit werden Klimaschutzprojekte in 
Entwicklungsländern finanziert. Die Höhe des jeweiligen Betrages pro Flugreise richtet sich nach den 
jeweiligen Berechnungskriterien der Initiativen und ermöglicht die Einsparung der durch den Flug ver-
ursachten CO2-Emissionen an anderer Stelle (…).“ 
 
Die Verwaltung hat entschieden, dass der Beitrag an Atmosfair gezahlt wird. Die von Atmosfair unter-
stützen Projekte sind alle zertifiziert. 
 
Nach Auswertung der Rückmeldungen aller Dienststellen wurden bei den durchgeführten Flügen in 
2019 insgesamt 405.108 CO² in KG verursacht. Daraus ergibt sich ein Kompensationsbeitrag der 
Stadt Köln für 2019 i. H. v. 9.317,48 €. Dieser Betrag entspricht fast dem ursprünglich vorgesehenen 
Ansatz für 2019. Die Stadt Köln spendet daher für die von den Ratsmitgliedern und den Angehörigen 
der Verwaltung durchgeführten Dienstreisen für das Kalenderjahr 2019 einen Betrag von insgesamt 
10.000 € an Atmosfair. Die Stadt Köln erhält im Anschluss eine Spendenbescheinigung sowie ein 
Zertifikat. Atmosfair entscheidet nach Dringlichkeit über die Verteilung der Spenden.  
Aktuell werden die folgenden 3 Projekte besonders berücksichtigt: 
 
Nepal: Kleinbiogasanlagen 
 
Gesamteinsparung: 350.000 Tonnen CO2 pro Jahr 
Lokale Umwelt: vermeidet Abholzung, Erhalt Biodiversität 
Weitere Vorteile: keine Rauchentwicklung beim Kochen, 
                            Reststoffe können als fruchtbarer Dünger eingesetzt werden 
 
Unter dem „Biogas Support Programme“- Nepal (BSP-Nepal) werden Kleinbiogasanlagen für Haus-
halt im ländlichen Nepal gebaut und sorgen dadurch für eine umweltschonende Energieversorgung. 
Adressaten sind Haushalte, die derzeit nicht-erneuerbare Energieträger (Feuerholz) zum Kochen 
verwenden. 
 
Indien: Stromerzeugung aus Ernteresten mittels Biomassekraftwerken 
 
Gesamteinsparung: ca. 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr 
Lokale Umwelt: Ersatz von fossilen Kraftstoffen 
Weitere Vorteile: Wertschöpfung für Kleinbauern und-bäuerinnen 
 
Zwei Biomassekraftwerke in Tonk und Ganganagar verwenden Erntereste, um daraus ganzjährig 
Strom zu produzieren. Viele tausend Kleinbauern beliefern seit 2007 die Werke mit ihren Ernteresten 
– und verkaufen die früher wertlosen Abfälle an den Anlagenbetreiber. Damit die Bauern, die oft über

2 
 
keine Transportmittel verfügen, den Brennstoff nicht über weite Strecken selbst zu den Kraftwerken 
bringen müssen, sind Sammelzentren im Umkreis von 50 km um das Werk eingerichtet. 
 
Ruanda: effiziente Kochöfen 
 
Gesamteinsparung: ca. 120.000 Tonnen CO2 pro Jahr 
Lokale Umwelt: Vermeidung von Abholzung in der Region 
Weitere Vorteile: niedrigere Kosten für Haushaltsenergie; 
    effiziente Öfen sparen 80 % Energie ein 
Die effizienten Öfen verringern den Holzbedarf beim Kochen um bis zu 80% weniger Holz als traditio-
nelle Kochstellen, womit der Lebensalltag maßgeblich verbessert werden kann. Gleichzeitig werden 
potentielle Konflikte um Holzressourcen zwischen Geflüchteten und benachbarten Kommunen mini-
miert. 
Die effizienten Holzöfen werden in Ruanda aus importierten Komponenten gefertigt, womit lokale Ar-
beitsplätze geschaffen und Einkommensmöglichkeiten generiert werden. 
 
 
 
gez. Dr. Keller

Beratungsverlauf (1)

16.03.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.9 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0493/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.03.2020
Erstellt
12.02.2020 13:47