V/0093/2017
Runder Tisch zur Reduktion von Plastiktüten in Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage
506 Zeichen
Anlage zur Vorlage V/0093/2017 Medienresonanz zum Auftakttermin des Bündnisses „Im Schulterschluss gegen Plastikab- fall“: • Bericht WDR-Lokalzeit Münster (23.01.2017, ab Min. 10:39): http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-muensterland/video-lokalzeit- muensterland-1058.html • Bericht Antenne Münster, 24.01.2017 (Münster-Nachrichten) • Bericht WN 24.01.2017 • Bericht MZ 24.01.2017 • Bericht WDR-online 24.01.2017 • Bericht Münster-Journal 24.01.2017
Berichtsvorlage
7319 Zeichen
V/0093/2017 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Runder Tisch zur Reduktion von Plastiktüten in Münster - Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL und der CDU-Fraktion an den Rat (Nr. A-R/0009/2016) Beratungsfolge 15.02.2017 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 28.02.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht 07.03.2017 Betriebsausschuss Münster Marketing Bericht Bericht: Die Verwaltung (AWM, MM, Amt 67) koordiniert unter der Federführung der Abfallwirtschaftsb e- triebe Münster die Aktivitäten zum Ratsantrag Nr. A -R/0009/2016 „Runder Tisch zur Reduktion von Plastiktüten in Münster“. Die Verwaltung hat einen Runden Tisch einberufen, bei dem zunächst der Sachstand zum Th e- ma „Ausgabe/Nutzung von Plastiktüten in Münster“ erörtert wurde. Teilnehmende sind die A b- fallwirtschaftsbetriebe Münster, das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachha ltigkeit, Münster Marketing, die Initiative starke Innenstadt (ISI), der Handelsverband NRW Westfalen, die Intere s- sengemeinschaft der Marktbeschicker Münster, Greenpeace Münster und das Umweltforum Münster e.V. Der Runde Tisch hat bislang einmal getagt und findet ab sofort in regelmäßigen Abständen statt. Er ist offen für weitere Teilnehmende. Die IHK Nord -Westfalen und die DEH O- GA werden als Teilne hmende des Runden Tische s der Innenstadtkaufleute über die Aktivitäten informiert und zum Austausch eingeladen. 1. Aktueller Ergebnisstand des Runden Tisches Es hat sich gezeigt, dass die Aktivitäten zur Reduktion von Plastiktüten seitens der Kaufleute und des Handels in Münster längst über die freiwillige Selbstverpflichtung, Plastiktüten nur noch kos- tenpflichtig auszugeben, hinausgehen. So werden größtenteils längst keine neuen Einweg- Plastiktüten mehr angeschafft. Der Bestand wird kostenpflichtig an Kundinnen und Kunden aus- gegeben. Parallel dazu gibt es in den meisten Geschäften (und auf dem Wochenmarkt) in Müns- ter bereits umweltfreundliche Mehrwegtaschen aus Jute/recycelten Materialien als Alternative zur Einweg-Plastiktüte. Das Bewusstsein für die Plastiktütenproblematik ist bei den Münsteranerinnen und Münstera- nern längst vorhanden. Der Großteil der Kunden verwendet bereits Mehrwegtaschen, Körbe oder Vorlagen-Nr.: V/0093/2017 Auskunft erteilt: Frau Feldkamp Ruf: 60 52 14 E-Mail: FeldkampM@awm.stadt-muenster.de Datum: 03.02.2017 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0093/2017 Rucksäcke für den Einkauf und verzichtet auf Einweg-Plastiktüten. Grund dafür sind auch die bereits bestehenden Aktivitäten der Verwaltung sowie weiterer lokaler Akteure (Marktbeschicker, Greenpeace, ISI), die das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit bringen: Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster klären zu der Thematik über ihre abfallpädagogi- schen Lehrmaterialien für Kitas und Grundschulen auf. Für weiterführende Schulen wer- den aktuell Lehrmaterialien zum Thema „Abfallvermeidung und Klimaschutz“ in Koopera- tion mit der Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO) entwickelt. Aktuell kon- zipieren die AWM zudem einen abfallpädagogischen Lehrpfad für Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Entsorgungszentrum in Coerde, der im September 2017 eröffnet wird und sich ebenfalls mit dem Thema „Plastikmüll/Einwegverpackungen“ auseinander- setzt. Die Umweltberatung im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit informiert re- gelmäßig über Aktionen und Ausstellungen sowie über Presseartikel zur Plastiktütenprob- lematik und berät u.a. zur Ökobilanz handelsüblicher Tragetaschen. Greenpeace hat die Kampagne „Münster Plastiktütenfrei“ ins Leben gerufen. Rund 40 Lä- den in Münster haben sich dieser Aktion bereits angeschlossen und verzichten seitdem komplett auf Plastiktüten. Verbraucher werden gezielt über Aktionen, Projekte und Info- stände angesprochen. Die Interessengemeinschaft der Marktbeschicker Münster hat die Aktion „Plastiktütenfrei – Wir sind dabei“ gestartet, um Einweg-Tüten zur Verpackung von Obst, Gemüse, Fleisch, Käse und Backwaren zu reduzieren. Seit September 2016 haben die 150 Marktbeschi- cker dazu 15.000 umweltfreundliche Markttaschen aus Recyclingmaterial an die Kunden des Wochenmarktes verteilt. Seitdem stellen sie einen deutlichen Rückgang bei der Aus- gabe von Plastiktüten fest. 2. Weiteres Vorgehen Der Runde Tisch hat es sich zum Ziel gesetzt, über weitere Projekte/Aktivitäten die Vermeidung von Plastikabfall in Münster voranzubringen und das Bewusstsein für diese Thematik in Münster aufrecht zu erhalten/zu steigern. Die Teilnehmenden sehen sich als Bündnis, das unter dem Namen „Im Schulterschluss gegen Plastikabfall“ zusammenarbeitet. Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit dem Lebensmittel- händler Rewe am 23.01.2017 zum Thema „Münster soll Plastiktütenfrei werden“ haben die Teil- nehmenden sich und ihre Aktivitäten erstmals im Zusammenschluss vorgestellt. Über das Bünd- nis werden Projekte/Aktivitäten und Ergebnisse zum Thema „Vermeidung von Plastikabfall“ in Zukunft gebündelt kommuniziert. Ein Projekt kann die Entwicklung einer gemeinsame „Münster-Tasche“ sein. Thomas Nufer, Ini- tiator des Projekts „Unplastic Billerbeck“, hatte sich zwecks Entwicklung einer Münster-Tasche bereits bei Münster Marketing ins Gespräch gebracht und einen ersten Entwurf vorgelegt. Der Runde Tisch wird jetzt prüfen, ob eine solche Tasche sinnvoll ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sie eine möglichst breite Akzeptanz bei den Kaufleuten und den Kun- dinnen und Kunden erzielt. Wird dieses Projekt angestoßen, soll Herr Nufer eingeladen werden, seine Erfahrungen in beratender Funktion einzubringen. Der Bedarf für eine kostenintensive Aufklärungskampagne zur Reduzierung von Plastiktüten in Münster wird aufgrund des unter Punkt 1 zusammengefassten Sachstandes aktuell nicht gese- hen. 3 V/0093/2017 3. Verzicht von Plastiktüten innerhalb der Verwaltung / Reduzierung von Plastik beim Büromaterial in der Stadtverwaltung Eine Abfrage im Arbeitsbereich „Beschaffung und Vergaben“ der Stadt Münster hat ergeben, dass die einzigen Plastiktüten, die dort regelmäßig beschafft werden, kleine Polybeutel mit Halte- verbotszeichen für das Ordnungsamt sind (diese müssen wasserundurchlässig sein). Das Pres- seamt hat bestätigt, dass sehr selten Tüten für städtische Ämter hergestellt werden. Wenn dies der Fall ist, handelt es sich um Papier- oder Jutetaschen. Als öffentlicher Auftraggeber ist die Stadt entsprechend des TVgGNrw bei allen Beschaffungen verpflichtet, Kriterien des Umweltschutzes (z.B. Verwendung von Recyclingstoffen, Umweltsiegel) und der Energieeffizienz zu berücksichtigen. Die Stadtverwaltung achtet bei der Beschaffung von Büromaterialien darauf, dass der Kunststoffanteil so gering wie möglich ist bzw. aus einer nachwachsenden Rohstoffquelle stammt. Wenn auf den Einsatz von Kunststoff nicht verzichtet werden kann, wird recycelter Kunststoff oder PP bevorzugt. Bei Verpackungen (z.B. von Papier) werden Kunststoffverpackungen abgelehnt. I. V. gez. Peck Stadtrat Anlagen: Medienresonanz zum Auftakttermin des Bündnisses „Im Schulterschluss gegen Plastikabfall“
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Feldkamp
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0093/2017
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.01.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37