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0108/2024

Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03

Mitteilung Ausschuss 18.01.2024

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 01.02.2024, TOP 18.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Auslobungstext (gekürzt)

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Mitteilung Ausschuss

3696 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/611/2 
 
Vorlagen-Nummer  18.01.2024 
 0108/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.01.2024 
Stadtentwicklungsausschuss 01.02.2024 
 
Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03 
Hier: Auslobung eines nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs nach der 
Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) 
Anlass und Ziel 
Das Gebiet des Deutzer Hafens soll in den kommenden Jahren als eines der zentralen städte-
baulichen Projekte Kölns zu einem urbanen Quartier für Wohnen und Arbeiten entwickelt    
werden. Auf dem innerstädtischen Standort werden rund 3.000 Wohnungen für 6.900 Einwoh-
ner und Büroflächen für etwa 6.000 Arbeitsplätze neu entstehen. Das Projekt gibt damit einen 
wichtigen Impuls nicht nur für die Entwicklung des rechtsrheinischen Stadtgebietes, sondern 
für die Entwicklung der gesamten Stadt Köln. Geplant ist ein dichtes, gemischtes Stadtquartier 
am Rhein, das neue städtebauliche Akzente setzt, ein zusätzliches Freiraumangebot schafft 
und mit den angrenzenden Stadtteilen vernetzt wird. 
 
Innerhalb des Plangebiets Deutzer Hafen befindet sich das Baufeld Ost 03 auf der Ostseite 
des Hafens, zwischen der Siegburger Straße und dem Poller Kirchweg. In diesem Teilbereich 
des Deutzer Hafens ist eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe/Büronutzung und einer Kinder-
tageseinrichtung vorgesehen. Anhand von Testentwürfen konnte ein funktionierendes Kon-
zept mit entsprechender Nutzungsmischung unter Berücksichtigung der Themen wie Erschlie-
ßung und Freiflächen ausgearbeitet werden. Der favorisierte Testentwurf ist Bestandteil der 
Auslobung.  
 
Mit dem Wettbewerb startet das repräsentativ gelegene Hochbauprojekt auf dem Baufeld Ost 
03 die Baufeldentwicklung im Deutzer Hafen. Als maßgeblicher Pionier ist das hervorragende 
Ziel dieses Wettbewerbsverfahrens, die Entwicklung einer beispielgebenden architektoni-
schen Lösung für die ambitionierte Identität dieses bedeutenden Entwicklungsgebietes. Die 
besondere Eingangssituation für den Deutzer Hafen ist gestalterisch dabei zu würdigen und 
ein prägender Auftakt in das Quartier zu schaffen. Der Auslobungstext (gekürzt) mit Ausfüh-
rungen zu den Rahmenbedingungen und der Planungsaufgabe ist in der Anlage 1 zu finden. 
 
Verfahren 
In Abstimmung mit der Stadt Köln lobt die Eigentümerin, die Kreer Development GmbH, den 
Wettbewerb als nichtoffenen hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus. 
Die ulrich hartung gmbh, Bonn, unterstützt als betreuendes Büro den Wettbewerb. In Abstim-
mung mit der Stadt Köln wurden die nachfolgenden zehn Architekturbüros zur Teilnahme    
eingeladen:

2 
 
arabzadeh.schneider.wirth freie architekten partnerschaft mbb, Nürtingen 
ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln 
BLOX Architekten und Ingenieure GmbH, Köln 
dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh, München 
HildundK MünchenBerlin GmbH, Berlin 
JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln 
Klara Architekten BDA Seick Baden Rivadeneira Neugebauer Architekten 
PartG mbB, Köln 
Meurer Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG, Frankfurt am Main 
Özen-Reimer + Partner, Architekten – Ingenieure Partnerschaft, Bonn 
pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg 
 
Die Preisgerichtssitzung findet am 28.06.2024 statt. Die Jury besteht aus externen Fachpreis-
richter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik.  
 
Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung ist eine öffentliche Ausstellung der Arbeiten geplant. 
Das Wettbewerbsergebnis fließt in die weitere Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs für 
den Teilplan ein.  
 
Anlage 
Anlage 1 – Auslobungstext (gekürzt) 
 
 
gez. Greitemann

Anlage 1 - Auslobungstext (gekürzt)

16914 Zeichen

stext gekürzt

Lage

Rahmenbedingungen und Ziele 
Das repräsentativ gelegene Hochbauprojekt Baufeld Ost 03 zwischen der Siegburger Straße und 
dem Poller Kirchweg ist ein maßgeblicher Pionier der städtebaulichen Entwicklung im Deutzer 
Hafen. 
Hervorragendes Ziel dieses Wettbewerbsverfahrens ist daher die Entwicklung einer 
beispielgebenden architektonischen Lösung für die ambitionierte Identität dieses bedeutenden 
Entwicklungsgebietes zwischen der Südbrücke und der Severinsbrücke.
Der fast 38 ha große Planungsraum Deutzer Hafen wird nach seiner Deindustrialisierung und 
der Verlagerung der aufgegebenen Nutzungen vom ehemaligen Hafengebiet zu einem 
zukunftsweisenden Stadtquartier transformiert. Hierzu wurde im Jahr 2016 ein kooperatives 
Verfahren durchgeführt, das das Kopenhagener Planungsbüro COBE für sich entscheiden 
konnte.
In dem neuen Stadtquartier entsteht künftig ein lebendiges, buntes und urbanes Stadtviertel, 
das auf ca. 560.000 m² Bruttogrundfläche nicht nur Wohnraum für bis zu 6.900 Einwohner*innen 
bietet, sondern auch rund 6.000 neue Arbeitsplätze beheimaten wird. Ergänzt wird das Angebot 
durch Kitas, eine Grundschule, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie eine 
Vielzahl öffentlicher Räume, die zum Verweilen einladen. Baufeld Ost 03 liegt etwa 500 m 
südöstlich der denkmalgeschützten, ehemaligen Getreidemühle, die mit ihrer industriellen 
Vergangenheit und ihrer starken Erscheinung die Identität und die gestalterischen Leitlinien des 
neuen Quartiers bestimmt. 
Als einer der ersten Bausteine des anstehenden Transformationsprozesses wird die Architektur 
des Baufelds Ost 03 den östlichen Quartierseingang prägen. Dabei definiert die Baufeldtypologie 
„Deutzer Block“ gemäß dem Quartiersbuch Deutzer Hafen klare städtebauliche 
Rahmenbedingungen und lässt dennoch genügend Spielräume offen, damit jedes Baufeld ein 
eigenes „Gesicht“ erhält.

Plangebiet, Struktur und Termine des Wettbewerbsverfahrens
Plangebiet
Die KREER Development hat bereits im Jahr 2015 Liegenschaften 
an der  Siegburger  Straße  122- 124 erworben . Gemäß dem  
Integrierten Plan Deutzer Hafen soll im Bereich dieser 
Liegenschaften das ca. 4.990 m² große Baufeld Ost 03 gebildet 
werden. Dieses wird im Weiteren als das Plangebiet bezeichnet. 
Der Integrierte Plan  Deutzer Hafen und das Quartiersbuch sehen 
an diesem  Standort  einen  Nutzungsmix  aus Wohnen, Gewerbe  
und einer sechsgruppigen Kita vor. Ziel ist es in der vorgegebenen 
urbanen Dichte  des  Deutzer  Blocks  eine  qualitätsvolle  
Funktionalität und  Gestaltung  für  das  komplexe  E nsemble zu  
finden. In diesem  Architekturwettbewerb  werden  
unterschiedliche Entwürfe  erarbeitet  und  die  beste  Lösung  zur  
weiteren Bearbeitung  ausgewählt . Dabei gilt  es  die  
Gestaltungsleitlinien des Quartiersbuchs Deutzer Hafen genauso  
zu beachten  wie  die  konkreten  Anforderungen  der  
unterschiedlichen Nutzungstypologien. 
Struktur des Wettbewerbsverfahrens 
Das Verfahren  wird  als  nichtoffener  Realisierungswettbewerb  
nach RPW 2013 mit zehn eingeladenen Büros durchgeführt. Diese 
wurden gemeinschaftlich und einvernehmlich von  der Ausloberin 
und der Stadt Köln gesetzt. 
Termine

Planungsaufgabe (Auszug)
Städtebau  und Architektur
Mit diesem Wettbewerbsverfahren soll unter besonderer 
Berücksichtigung des Integrierten Plans Deutzer Hafen die Qualifizierung 
der Architektur des komplexen Baufeldes Ost 03 erfolgen. Die 
städtebaulichen und architektonischen Vorgaben des Quartiersbuchs sind 
zu beachten. Die Realisierbarkeit wurde mit vorliegender 
Machbarkeitsstudie geprüft. 
Das Projektgrundstück Baufeld Ost 03 mit insgesamt rd. 25.500 m² BGF 
setzt sich aus vier Riegeln zusammen, die durch unterschiedliche 
Gebäudetypologien und Gebäudehöhen ausgebildet werden sollen. 
Nutzungsverteilung und Gebäudehöhen sollen sich am Integrierten Plan 
Deutzer Hafen und an der Machbarkeitsstudie orientieren sowie mit der 
Belichtungssituation im urbanen Block korrelieren. 
Rahmenwerk  für die Planung  im Wettbewerb

Planungsaufgabe (Auszug)
Machbarkeitsstudie
Um die Realisierbarkeit des angestrebten Nutzungsmix in einer 
Größenordnung von 25.500 m2 BGF nachzuweisen, hat KREER 
Development im Jahr 2023 diese Machbarkeitsstudie durchgeführt. 
Neben der städtebaulich überprüften Positionierung des Hochpunkts an 
der Siegburger Straße sind die Öffnungen, Rücksprünge, die 
Höhenvariation sowie die Verteilung der Nutzungen deutlich zu erkennen. 
Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist in den Wettbewerbsunterlagen 
als Anlage enthalten. 
Kubaturen
Der Standort des Hochpunkts an der Siegburger Straße und seine 
maximale Höhe von 48 m ü. GOK sind festgelegt und sollen im 
Wettbewerb nicht verändert werden. Die maximale Höhe bezieht sich auf 
die Dachattika. Der Hochpunkt bildet den Eingangsbereich zum Deutzer 
Hafen entlang der Siegburger Straße aus und stellt das städtebauliche 
Gegenüber des „Mattes & Düx“-Hochhauses dar. Diese besondere 
Eingangssituation für den Deutzer Hafen ist gestalterisch zu würdigen 
und ein prägender Auftakt in das Quartier zu schaffen.
Für die weiteren Gebäude sieht der Integrierte Plan Deutzer Hafen Höhen 
von 14 bis 28 m vor. Die Höhenabwicklung kann in begründeten Fällen und 
unter Berücksichtigung der neu entstehenden Verschattungssituationen 
variieren. Die Angaben zu Geschossigkeiten im Integrierten Plan werden 
als Lesehilfe verstanden.
Kennziffern
ca. 4.990 m² Grundstück 
ca. 25.500 m² Bruttogrundfläche (BGF oberirdisch) gesamt (BGF
R
 + BGF
S
 von Loggien)
davon
 - ca. 1.500 m² BGF Kindertagesstätte (Nutzfläche max. 1.060 m², 1.110 m² Außenspielfläche)
 - ca. 7.500 m² BGF Wohnen (davon mind. 30 % ögW)
 - ca. 16.500 m² BGF Büro/Dienstleistung

Planungsaufgabe (Auszug)
Leitstrategien  Integrierter  Plan
Im Integrierten Plan Deutzer Hafen werden vier Leitstrategien vereinigt: 
• Die Geschichte des Ortes wurde aufgenommen, um die gewachsene 
Identität aufzugreifen. 
• Die dynamische Stadtlandschaft wurde gesamtheitlich betrachtet, um 
die benötigten Flächen für den Hochwasserschutz von Anfang an 
mitdenken zu können. 
• Das Thema der gemischten Stadt im Sinne einer Mischung von 
Bewohner*innen, Nutzungen und Architektur wurde vertieft. 
• Schließlich wurde eine nachhaltige Infrastruktur integriert, die eine 
bestmögliche Vernetzung aller Verkehrsformen ermöglicht.
Grundprinzipien  der Planung/“Deutzer  Block“
Auf diesen Leitstrategien bauen die Grundprinzipien der Planung im 
Deutzer Hafen auf. Der Integrierte Plan Deutzer Hafen sieht mindestens 
eine gebäudehohe Unterbrechung der nördlichen Raumkante des Blocks 
vor. Die Position ist flexibel auszuwählen. Mit der Öffnung wird die 
Vernetzung und Erlebbarkeit des Innenraumes ermöglicht und die 
Belichtung und Belüftung im Hof sowie der hofseitigen Fassaden 
gefördert Zur Durchlüftung der Höfe ist neben dem nördlich gelegenen 
Einschnitt mindestens eine weitere Öffnung notwendig. 
Die vier Riegel des Baufelds sollen entsprechend der jeweiligen 
Nutzungsanforderung effizient und funktional geplant und jeweils 
architektonisch ablesbar sein. Ziel ist es, gestalterisch eine ausgewogene 
Balance zwischen der Erkennbarkeit des Ensembles und der 
Individualität von Gebäudetypologien zu finden. Es soll ausdrücklich keine 
einheitliche Gestaltung für den gesamten Block erfolgen, sondern seine 
Kleinteiligkeit herausgestellt werden. 
Herleitung  des Deutzer  Blocks

Planungsaufgabe (Auszug)
Aufstell- und Anleiterflächen, angrenzende öffentliche Räume
Bei der Planung der Gebäuderiegel und Grundrisse ist darauf zu achten, 
dass die Befahrung/ Aufstellung/Anleiterbarkeit für die Feuerwehr nur 
über die „grünen Gassen“ im Norden und Süden realisiert werden kann. 
Eine Anleiterung am Poller Kirchweg (Westen), die Siegburger Straße 
(Osten) und den Innenhof ist nicht realisierbar. Die vorliegende 
Straßenplanung mit den geplanten Standorten der Straßenbäume ist 
hinsichtlich der möglichen Anleiterpunkte bei der Grundrissplanung 
zwingend zu beachten, da diese nur zwischen den Baumstandorten 
gewährleistet werden kann. 
Zuwegung  KiTa
Die Zuwegung zur Kita für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen ist 
barrierefrei und leicht auffindbar zu gestalten. In direkter Nähe zum 
Haupteingang soll ein ausreichend dimensionierter Raum für Fahrräder, 
Roller u. ä. der Kinder nachgewiesen werden. Die Anfahrbarkeit für Pkw 
im Hol- und Bringverkehr ist mitzuplanen. Eine direkte Anfahrbarkeit für 
Pkw ist nicht vorgesehen. 
Die notwendigen Stellplätze für PKW und Rad sind im Plangebiet 
unterzubringen. Einige Radstellplätze sind für Lastenräder zu 
dimensionieren und bestenfalls in Nähe des Eingangsbereichs zu 
verorten. Der Hol- und Bringverkehr ist ebenfalls auf privater Fläche 
abzuwickeln. Hierfür ist nach dem Wettbewerb in Abstimmung mit dem 
Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung ein verkehrliches Konzept zu 
entwickeln. 
Die Außenspielflächen der Kita mit einer Größe von 170 bis 200 m² je 
Gruppe sind komplett im Innenbereich des Blocks nachzuweisen. Im 
Wettbewerb sind konkrete Gestaltungsvorschläge nicht erforderlich.

Planungsaufgabe (Auszug)
Wohnen
Das KoopBLM sieht, in Kürze zusammengefasst, vor, dass bei allen 
Vorhaben >1.800 m² Geschossfläche (GF) Wohnen 30 % der neu 
geschaffenen GF öffentlich förderfähig sein und Einrichtungen der 
sozialen Infrastruktur geschaffen werden müssen. Dabei sind die 
Vorgaben der Wohnraumförderungsbestimmungen betreffend der 
Mietpreis- und Belegungsbindung mittels städtebaulichem Vertrag zu 
vereinbaren und zu sichern.
Der verpflichtend zu errichtende Anteil öffentlich geförderten 
Wohnungsbaus muss mindestens zu zwei Drittel im Mietwohnungsbau 
Förderweg A umgesetzt werden. Bis zu einem Drittel kann im 
Mietwohnungsbau Förderweg B umgesetzt werden.
Die Wohnungen sollen einen attraktiven, urbanen Wohnraum bieten. 
Vorgesehen sind ausschließlich Mietwohnungen. Die Wohngebäude sollen 
effizient geplant werden, das Verhältnis BGF zu Wohnfläche sollte 
mindestens 72 % betragen. Geförderte und frei finanzierte Wohnungen 
sollen in den Baukörpern gemischt untergebracht werden. 
Der nachfolgende Wohnungsmix der frei finanzierten Mietwohnungen soll 
sich in einer sinnvollen Kombination in den vorgesehenen Riegeln 
wiederfinden:
 15 % 1-1,5-Zimmerwohnungen
 30 % 2-Zimmerwohnungen
 40 % 3-Zimmerwohnungen
 15 % 4-Zimmerwohnungen
Die vorgenannten Anteile sind als grobe Richtwerte zu verstehen.
Wohnungsmix 
Der Mix und die Größe der geförderten Wohnungen sollen sich an dem folgenden 
Verteilungsschlüssel orientieren:

Planungsaufgabe (Auszug)
Freiraum
Im Wettbewerb wird lediglich eine schematische Darstellung der Struktur 
der Freianlagen im Block erwartet, da die Freiflächen der Kita den 
überwiegenden Teil der Freiflächen in Anspruch nehmen. Weiterhin sind 
Flächen für Kleinkinderspielen mit ca. 0,9*(45 m²+5 m²/WE), ggf. 
Terrassenflächen für EG-Wohnungen sowie als Erholungs- und 
Kommunikationsmöglichkeiten vorzusehen. In der weiteren 
Durcharbeitung nach dem Wettbewerb wird ein qualitätsvolles, 
standortgerechtes und klimaangepasstes Freiraumkonzept erarbeitet. Die 
Satzung zu den privaten Kleinkindspielflächen der Stadt Köln (Anlage …) 
und das Positionspapier „Anforderungen für Kita- und 
Kleinkindspielflächen“ (Anlage …) sind anzuwenden.
Auf dem unmittelbar angrenzenden Platz am Poller Kirchweg ist optional 
ein öffentlicher Spielplatz vorgesehen. Die „grünen Gassen“ im Norden 
und Süden sind nicht mit dem Pkw befahrbar und werden seitens der 
Stadt Köln mit Baumgruppen und Filterbeeten ausgestattet (Anlage … 
Vorentwurfsplanung). Diese Räume dienen den Bewohner*innen und 
Beschäftigten im Baufeld Ost 03 sowie der Allgemeinheit als öffentlicher, 
urbaner Freiraum.
Es ist darauf zu achten, dass der Blockinnenbereich nicht für die 
Feuerwehr verwendet werden soll. Die Befahrung und Anleiterbarkeit soll 
ausschließlich über die grünen Gassen nachgewiesen werden. 
Klimaschutz/Retention
Das Wettbewerbsverfahren dient auch dazu, die klimaschutzrelevanten Aspekte in 
einem sehr frühen Stadium zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollen im Wettbewerb 
wesentliche Maßnahmen zum Klimaschutz entsprechend den Klimaschutzleitlinien, 
die als Baustein aus dem Klimaschutzmaßnahmenprogramm KölnKlimaAktiv 2022 
am 17.03.2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen wurden und im weiteren 
Verfahren verbindlich zu berücksichtigen sind, nachgewiesen werden (Anlage …), 
insbesondere
• eine solarenergetisch optimierte Ausrichtung der Gebäude und der Grundrisse 
sowie eine kompakte Bauweise,
• Photovoltaik auf den Dachflächen in Kombination mit Dachbegrünung,
• ggf. Integration von Photovoltaikelementen in die Gestaltung der Fassaden,
• Begrünung geschlossener Fassaden in den Sockelgeschossen,
• Retentions- und Verdunstungsflächen auch auf Unterbauungen,
• Biodiversität bei Pflanzmaßnahmen.

Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug)
Ausloberin
KREER Development GmbH, Barcelona-Allee 1, 51103 Köln 
in Kooperation mit der Stadt Köln
Wettbewerbsbetreuung
ulrich hartung gmbh, Adenauerallee 127 a, 53113 Bonn
Wettbewerbsverfahren
• einphasiger nichtoffener hochbaulicher Realisierungswettbewerb 
nach RPW 2013 
• Wettbewerbssprache ist Deutsch
• gesamtes Verfahren bis zur Offenlegung der Identitäten in der 
Preisgerichtssitzung anonym
Teilnehmende
• arabzadeh.schneider.wirth freie architekten partnerschaft mbb, Nürtingen
• ASTOC  ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln
• BLOX Architekten und Ingenieure GmbH, Köln
• dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh, München
• HildundK MünchenBerlin GmbH, Berlin
• JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln
• Klara Architekten BDA Seick Baden Rivadeneira Neugebauer Architekten PartG 
mbB, Köln
• Meurer Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG, Frankfurt am Main
• Özen-Reimer + Partner, Architekten – Ingenieure Partnerschaft, Bonn
• pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg

Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug)
Preisgericht
(FPR=Fachpreisrichter*in, SPR=Sachpreisrichter*in)
Stimmberechtigte Mitglieder:
• Markus Greitemann, Architekt, Baudezernent, Stadt Köln (FPR)
• Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates, Köln (FPR)
• N. N., Vertreter*in Begleitgremium Deutzer Hafen (SPR)
• Alicem Polat, 2. stv. Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt (SPR)
• Vertreter*innen der stimmberechtigten Fraktionen im Stadtentwicklungsausschuss
− Ralph Sterck, FDP (SPR)
− Hans Schwanitz, GRÜNE (SPR)
− Monika Roß-Belkner, CDU (SPR)
− Lothar Mül ler, Die.LINKE (SPR)
− David Hartung, SPD (SPR)
− Isabella Venturini, VOLT (SPR)
• Dr. Florian Kreer, KREER Development GmbH, Köln (SPR)
• Christian Hoogendijk, Architekt, KREER Development GmbH, Köln (FPR)
• Prof. Renée Tribble, Architektin, Dortmund (FPR)
• Urs Kumberger, Architekt, Berlin (FPR)
• Ferdinand Heide, Architekt, Frankfurt (FPR)
• Verena Brehm, Architektin, Hannover (FPR)
• Prof. Eva-Maria Pape, Architektin, Köln (FPR)
• Christoph Seebald, Architekt, Stuttgart (FPR)
• Harald Wennemar, Architekt, Düsseldorf (FPR)
Preisgericht und Vorprüfung
(FPR=Fachpreisrichter*in, SPR=Sachpreisrichter*in)
Stellvertreter*innen
• Eva Herr , Amtsleitung Stadtplanungsamt, Stadtplanerin, Architektin, Stadt Köln (FPR)
• Vertreter:in Begleitgremium Deutzer Hafen (SPR)
• Vertreter*innen der Fraktionen in der Bezirksvertretung Innenstadt
− Maria Tillessen, FDP (SPR)
− N. N., GRÜNE (SPR)
− Dominik Kaven, CDU (SPR)
− Dr. Günter Bell, Die.LINKE (SPR)
− Tim Cremer, SPD (SPR)
• Thomas Weißenfels, KREER Development GmbH, Köln (SPR)
• Kerstin Lindscheid, Architektin, KREER Development GmbH, Köln (FPR)
• Prof. Ruth Berktold, Architektin, München (FPR)
• Vorprüfer*innen/Sachverständige (nicht stimmberechtigt)
− Lena Zlonicky, Kea Beermann, Katharina Vollmer (Stadtplanungsamt Köln)
− Fachämter Stadt Köln
− Stadtwerke Köln GmbH 
− moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwick
− N. N., Brandschutz
− Annalena Plenk, KREER Development GmbH, Köln

Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug)
Beurteilungskriterien
• Qualität der Architektur
• Qualität und Funktionalität der Grundrisse 
• Klimaschutz und Klimaanpassung 
• Qualität der Erschließung und Förderung alternativer Mobilität
• Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit
Es bleibt dem Preisgericht vorbehalten, die Kriterien in eine Rangfolge zu bringen, sie zu gewichten und/oder zu differenzieren.
Prämierung und Aufwandsentschädigung
Für Preise und Aufwandsentschädigungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 252.750 € (netto) zur Verfügung.
Für die Leistungen ist eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 112.750,00 € (netto) vorgesehen.
Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis: 70.000,00 €
2. Preis: 42.500,00 €
3. Preis: 27.500,00 €
(alle netto zzgl. MwSt.).
Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichtes neu festgelegt werden.

Beratungsverlauf (2)

25.01.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.02.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0108/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.01.2024
Erstellt
08.01.2024 10:58