0108/2024
Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/611/2 Vorlagen-Nummer 18.01.2024 0108/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.01.2024 Stadtentwicklungsausschuss 01.02.2024 Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03 Hier: Auslobung eines nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) Anlass und Ziel Das Gebiet des Deutzer Hafens soll in den kommenden Jahren als eines der zentralen städte- baulichen Projekte Kölns zu einem urbanen Quartier für Wohnen und Arbeiten entwickelt werden. Auf dem innerstädtischen Standort werden rund 3.000 Wohnungen für 6.900 Einwoh- ner und Büroflächen für etwa 6.000 Arbeitsplätze neu entstehen. Das Projekt gibt damit einen wichtigen Impuls nicht nur für die Entwicklung des rechtsrheinischen Stadtgebietes, sondern für die Entwicklung der gesamten Stadt Köln. Geplant ist ein dichtes, gemischtes Stadtquartier am Rhein, das neue städtebauliche Akzente setzt, ein zusätzliches Freiraumangebot schafft und mit den angrenzenden Stadtteilen vernetzt wird. Innerhalb des Plangebiets Deutzer Hafen befindet sich das Baufeld Ost 03 auf der Ostseite des Hafens, zwischen der Siegburger Straße und dem Poller Kirchweg. In diesem Teilbereich des Deutzer Hafens ist eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe/Büronutzung und einer Kinder- tageseinrichtung vorgesehen. Anhand von Testentwürfen konnte ein funktionierendes Kon- zept mit entsprechender Nutzungsmischung unter Berücksichtigung der Themen wie Erschlie- ßung und Freiflächen ausgearbeitet werden. Der favorisierte Testentwurf ist Bestandteil der Auslobung. Mit dem Wettbewerb startet das repräsentativ gelegene Hochbauprojekt auf dem Baufeld Ost 03 die Baufeldentwicklung im Deutzer Hafen. Als maßgeblicher Pionier ist das hervorragende Ziel dieses Wettbewerbsverfahrens, die Entwicklung einer beispielgebenden architektoni- schen Lösung für die ambitionierte Identität dieses bedeutenden Entwicklungsgebietes. Die besondere Eingangssituation für den Deutzer Hafen ist gestalterisch dabei zu würdigen und ein prägender Auftakt in das Quartier zu schaffen. Der Auslobungstext (gekürzt) mit Ausfüh- rungen zu den Rahmenbedingungen und der Planungsaufgabe ist in der Anlage 1 zu finden. Verfahren In Abstimmung mit der Stadt Köln lobt die Eigentümerin, die Kreer Development GmbH, den Wettbewerb als nichtoffenen hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus. Die ulrich hartung gmbh, Bonn, unterstützt als betreuendes Büro den Wettbewerb. In Abstim- mung mit der Stadt Köln wurden die nachfolgenden zehn Architekturbüros zur Teilnahme eingeladen: 2 arabzadeh.schneider.wirth freie architekten partnerschaft mbb, Nürtingen ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln BLOX Architekten und Ingenieure GmbH, Köln dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh, München HildundK MünchenBerlin GmbH, Berlin JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln Klara Architekten BDA Seick Baden Rivadeneira Neugebauer Architekten PartG mbB, Köln Meurer Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG, Frankfurt am Main Özen-Reimer + Partner, Architekten – Ingenieure Partnerschaft, Bonn pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg Die Preisgerichtssitzung findet am 28.06.2024 statt. Die Jury besteht aus externen Fachpreis- richter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung ist eine öffentliche Ausstellung der Arbeiten geplant. Das Wettbewerbsergebnis fließt in die weitere Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs für den Teilplan ein. Anlage Anlage 1 – Auslobungstext (gekürzt) gez. Greitemann
Anlage 1 - Auslobungstext (gekürzt)
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stext gekürzt Lage Rahmenbedingungen und Ziele Das repräsentativ gelegene Hochbauprojekt Baufeld Ost 03 zwischen der Siegburger Straße und dem Poller Kirchweg ist ein maßgeblicher Pionier der städtebaulichen Entwicklung im Deutzer Hafen. Hervorragendes Ziel dieses Wettbewerbsverfahrens ist daher die Entwicklung einer beispielgebenden architektonischen Lösung für die ambitionierte Identität dieses bedeutenden Entwicklungsgebietes zwischen der Südbrücke und der Severinsbrücke. Der fast 38 ha große Planungsraum Deutzer Hafen wird nach seiner Deindustrialisierung und der Verlagerung der aufgegebenen Nutzungen vom ehemaligen Hafengebiet zu einem zukunftsweisenden Stadtquartier transformiert. Hierzu wurde im Jahr 2016 ein kooperatives Verfahren durchgeführt, das das Kopenhagener Planungsbüro COBE für sich entscheiden konnte. In dem neuen Stadtquartier entsteht künftig ein lebendiges, buntes und urbanes Stadtviertel, das auf ca. 560.000 m² Bruttogrundfläche nicht nur Wohnraum für bis zu 6.900 Einwohner*innen bietet, sondern auch rund 6.000 neue Arbeitsplätze beheimaten wird. Ergänzt wird das Angebot durch Kitas, eine Grundschule, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie eine Vielzahl öffentlicher Räume, die zum Verweilen einladen. Baufeld Ost 03 liegt etwa 500 m südöstlich der denkmalgeschützten, ehemaligen Getreidemühle, die mit ihrer industriellen Vergangenheit und ihrer starken Erscheinung die Identität und die gestalterischen Leitlinien des neuen Quartiers bestimmt. Als einer der ersten Bausteine des anstehenden Transformationsprozesses wird die Architektur des Baufelds Ost 03 den östlichen Quartierseingang prägen. Dabei definiert die Baufeldtypologie „Deutzer Block“ gemäß dem Quartiersbuch Deutzer Hafen klare städtebauliche Rahmenbedingungen und lässt dennoch genügend Spielräume offen, damit jedes Baufeld ein eigenes „Gesicht“ erhält. Plangebiet, Struktur und Termine des Wettbewerbsverfahrens Plangebiet Die KREER Development hat bereits im Jahr 2015 Liegenschaften an der Siegburger Straße 122- 124 erworben . Gemäß dem Integrierten Plan Deutzer Hafen soll im Bereich dieser Liegenschaften das ca. 4.990 m² große Baufeld Ost 03 gebildet werden. Dieses wird im Weiteren als das Plangebiet bezeichnet. Der Integrierte Plan Deutzer Hafen und das Quartiersbuch sehen an diesem Standort einen Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe und einer sechsgruppigen Kita vor. Ziel ist es in der vorgegebenen urbanen Dichte des Deutzer Blocks eine qualitätsvolle Funktionalität und Gestaltung für das komplexe E nsemble zu finden. In diesem Architekturwettbewerb werden unterschiedliche Entwürfe erarbeitet und die beste Lösung zur weiteren Bearbeitung ausgewählt . Dabei gilt es die Gestaltungsleitlinien des Quartiersbuchs Deutzer Hafen genauso zu beachten wie die konkreten Anforderungen der unterschiedlichen Nutzungstypologien. Struktur des Wettbewerbsverfahrens Das Verfahren wird als nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit zehn eingeladenen Büros durchgeführt. Diese wurden gemeinschaftlich und einvernehmlich von der Ausloberin und der Stadt Köln gesetzt. Termine Planungsaufgabe (Auszug) Städtebau und Architektur Mit diesem Wettbewerbsverfahren soll unter besonderer Berücksichtigung des Integrierten Plans Deutzer Hafen die Qualifizierung der Architektur des komplexen Baufeldes Ost 03 erfolgen. Die städtebaulichen und architektonischen Vorgaben des Quartiersbuchs sind zu beachten. Die Realisierbarkeit wurde mit vorliegender Machbarkeitsstudie geprüft. Das Projektgrundstück Baufeld Ost 03 mit insgesamt rd. 25.500 m² BGF setzt sich aus vier Riegeln zusammen, die durch unterschiedliche Gebäudetypologien und Gebäudehöhen ausgebildet werden sollen. Nutzungsverteilung und Gebäudehöhen sollen sich am Integrierten Plan Deutzer Hafen und an der Machbarkeitsstudie orientieren sowie mit der Belichtungssituation im urbanen Block korrelieren. Rahmenwerk für die Planung im Wettbewerb Planungsaufgabe (Auszug) Machbarkeitsstudie Um die Realisierbarkeit des angestrebten Nutzungsmix in einer Größenordnung von 25.500 m2 BGF nachzuweisen, hat KREER Development im Jahr 2023 diese Machbarkeitsstudie durchgeführt. Neben der städtebaulich überprüften Positionierung des Hochpunkts an der Siegburger Straße sind die Öffnungen, Rücksprünge, die Höhenvariation sowie die Verteilung der Nutzungen deutlich zu erkennen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist in den Wettbewerbsunterlagen als Anlage enthalten. Kubaturen Der Standort des Hochpunkts an der Siegburger Straße und seine maximale Höhe von 48 m ü. GOK sind festgelegt und sollen im Wettbewerb nicht verändert werden. Die maximale Höhe bezieht sich auf die Dachattika. Der Hochpunkt bildet den Eingangsbereich zum Deutzer Hafen entlang der Siegburger Straße aus und stellt das städtebauliche Gegenüber des „Mattes & Düx“-Hochhauses dar. Diese besondere Eingangssituation für den Deutzer Hafen ist gestalterisch zu würdigen und ein prägender Auftakt in das Quartier zu schaffen. Für die weiteren Gebäude sieht der Integrierte Plan Deutzer Hafen Höhen von 14 bis 28 m vor. Die Höhenabwicklung kann in begründeten Fällen und unter Berücksichtigung der neu entstehenden Verschattungssituationen variieren. Die Angaben zu Geschossigkeiten im Integrierten Plan werden als Lesehilfe verstanden. Kennziffern ca. 4.990 m² Grundstück ca. 25.500 m² Bruttogrundfläche (BGF oberirdisch) gesamt (BGF R + BGF S von Loggien) davon - ca. 1.500 m² BGF Kindertagesstätte (Nutzfläche max. 1.060 m², 1.110 m² Außenspielfläche) - ca. 7.500 m² BGF Wohnen (davon mind. 30 % ögW) - ca. 16.500 m² BGF Büro/Dienstleistung Planungsaufgabe (Auszug) Leitstrategien Integrierter Plan Im Integrierten Plan Deutzer Hafen werden vier Leitstrategien vereinigt: • Die Geschichte des Ortes wurde aufgenommen, um die gewachsene Identität aufzugreifen. • Die dynamische Stadtlandschaft wurde gesamtheitlich betrachtet, um die benötigten Flächen für den Hochwasserschutz von Anfang an mitdenken zu können. • Das Thema der gemischten Stadt im Sinne einer Mischung von Bewohner*innen, Nutzungen und Architektur wurde vertieft. • Schließlich wurde eine nachhaltige Infrastruktur integriert, die eine bestmögliche Vernetzung aller Verkehrsformen ermöglicht. Grundprinzipien der Planung/“Deutzer Block“ Auf diesen Leitstrategien bauen die Grundprinzipien der Planung im Deutzer Hafen auf. Der Integrierte Plan Deutzer Hafen sieht mindestens eine gebäudehohe Unterbrechung der nördlichen Raumkante des Blocks vor. Die Position ist flexibel auszuwählen. Mit der Öffnung wird die Vernetzung und Erlebbarkeit des Innenraumes ermöglicht und die Belichtung und Belüftung im Hof sowie der hofseitigen Fassaden gefördert Zur Durchlüftung der Höfe ist neben dem nördlich gelegenen Einschnitt mindestens eine weitere Öffnung notwendig. Die vier Riegel des Baufelds sollen entsprechend der jeweiligen Nutzungsanforderung effizient und funktional geplant und jeweils architektonisch ablesbar sein. Ziel ist es, gestalterisch eine ausgewogene Balance zwischen der Erkennbarkeit des Ensembles und der Individualität von Gebäudetypologien zu finden. Es soll ausdrücklich keine einheitliche Gestaltung für den gesamten Block erfolgen, sondern seine Kleinteiligkeit herausgestellt werden. Herleitung des Deutzer Blocks Planungsaufgabe (Auszug) Aufstell- und Anleiterflächen, angrenzende öffentliche Räume Bei der Planung der Gebäuderiegel und Grundrisse ist darauf zu achten, dass die Befahrung/ Aufstellung/Anleiterbarkeit für die Feuerwehr nur über die „grünen Gassen“ im Norden und Süden realisiert werden kann. Eine Anleiterung am Poller Kirchweg (Westen), die Siegburger Straße (Osten) und den Innenhof ist nicht realisierbar. Die vorliegende Straßenplanung mit den geplanten Standorten der Straßenbäume ist hinsichtlich der möglichen Anleiterpunkte bei der Grundrissplanung zwingend zu beachten, da diese nur zwischen den Baumstandorten gewährleistet werden kann. Zuwegung KiTa Die Zuwegung zur Kita für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen ist barrierefrei und leicht auffindbar zu gestalten. In direkter Nähe zum Haupteingang soll ein ausreichend dimensionierter Raum für Fahrräder, Roller u. ä. der Kinder nachgewiesen werden. Die Anfahrbarkeit für Pkw im Hol- und Bringverkehr ist mitzuplanen. Eine direkte Anfahrbarkeit für Pkw ist nicht vorgesehen. Die notwendigen Stellplätze für PKW und Rad sind im Plangebiet unterzubringen. Einige Radstellplätze sind für Lastenräder zu dimensionieren und bestenfalls in Nähe des Eingangsbereichs zu verorten. Der Hol- und Bringverkehr ist ebenfalls auf privater Fläche abzuwickeln. Hierfür ist nach dem Wettbewerb in Abstimmung mit dem Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung ein verkehrliches Konzept zu entwickeln. Die Außenspielflächen der Kita mit einer Größe von 170 bis 200 m² je Gruppe sind komplett im Innenbereich des Blocks nachzuweisen. Im Wettbewerb sind konkrete Gestaltungsvorschläge nicht erforderlich. Planungsaufgabe (Auszug) Wohnen Das KoopBLM sieht, in Kürze zusammengefasst, vor, dass bei allen Vorhaben >1.800 m² Geschossfläche (GF) Wohnen 30 % der neu geschaffenen GF öffentlich förderfähig sein und Einrichtungen der sozialen Infrastruktur geschaffen werden müssen. Dabei sind die Vorgaben der Wohnraumförderungsbestimmungen betreffend der Mietpreis- und Belegungsbindung mittels städtebaulichem Vertrag zu vereinbaren und zu sichern. Der verpflichtend zu errichtende Anteil öffentlich geförderten Wohnungsbaus muss mindestens zu zwei Drittel im Mietwohnungsbau Förderweg A umgesetzt werden. Bis zu einem Drittel kann im Mietwohnungsbau Förderweg B umgesetzt werden. Die Wohnungen sollen einen attraktiven, urbanen Wohnraum bieten. Vorgesehen sind ausschließlich Mietwohnungen. Die Wohngebäude sollen effizient geplant werden, das Verhältnis BGF zu Wohnfläche sollte mindestens 72 % betragen. Geförderte und frei finanzierte Wohnungen sollen in den Baukörpern gemischt untergebracht werden. Der nachfolgende Wohnungsmix der frei finanzierten Mietwohnungen soll sich in einer sinnvollen Kombination in den vorgesehenen Riegeln wiederfinden: 15 % 1-1,5-Zimmerwohnungen 30 % 2-Zimmerwohnungen 40 % 3-Zimmerwohnungen 15 % 4-Zimmerwohnungen Die vorgenannten Anteile sind als grobe Richtwerte zu verstehen. Wohnungsmix Der Mix und die Größe der geförderten Wohnungen sollen sich an dem folgenden Verteilungsschlüssel orientieren: Planungsaufgabe (Auszug) Freiraum Im Wettbewerb wird lediglich eine schematische Darstellung der Struktur der Freianlagen im Block erwartet, da die Freiflächen der Kita den überwiegenden Teil der Freiflächen in Anspruch nehmen. Weiterhin sind Flächen für Kleinkinderspielen mit ca. 0,9*(45 m²+5 m²/WE), ggf. Terrassenflächen für EG-Wohnungen sowie als Erholungs- und Kommunikationsmöglichkeiten vorzusehen. In der weiteren Durcharbeitung nach dem Wettbewerb wird ein qualitätsvolles, standortgerechtes und klimaangepasstes Freiraumkonzept erarbeitet. Die Satzung zu den privaten Kleinkindspielflächen der Stadt Köln (Anlage …) und das Positionspapier „Anforderungen für Kita- und Kleinkindspielflächen“ (Anlage …) sind anzuwenden. Auf dem unmittelbar angrenzenden Platz am Poller Kirchweg ist optional ein öffentlicher Spielplatz vorgesehen. Die „grünen Gassen“ im Norden und Süden sind nicht mit dem Pkw befahrbar und werden seitens der Stadt Köln mit Baumgruppen und Filterbeeten ausgestattet (Anlage … Vorentwurfsplanung). Diese Räume dienen den Bewohner*innen und Beschäftigten im Baufeld Ost 03 sowie der Allgemeinheit als öffentlicher, urbaner Freiraum. Es ist darauf zu achten, dass der Blockinnenbereich nicht für die Feuerwehr verwendet werden soll. Die Befahrung und Anleiterbarkeit soll ausschließlich über die grünen Gassen nachgewiesen werden. Klimaschutz/Retention Das Wettbewerbsverfahren dient auch dazu, die klimaschutzrelevanten Aspekte in einem sehr frühen Stadium zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollen im Wettbewerb wesentliche Maßnahmen zum Klimaschutz entsprechend den Klimaschutzleitlinien, die als Baustein aus dem Klimaschutzmaßnahmenprogramm KölnKlimaAktiv 2022 am 17.03.2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen wurden und im weiteren Verfahren verbindlich zu berücksichtigen sind, nachgewiesen werden (Anlage …), insbesondere • eine solarenergetisch optimierte Ausrichtung der Gebäude und der Grundrisse sowie eine kompakte Bauweise, • Photovoltaik auf den Dachflächen in Kombination mit Dachbegrünung, • ggf. Integration von Photovoltaikelementen in die Gestaltung der Fassaden, • Begrünung geschlossener Fassaden in den Sockelgeschossen, • Retentions- und Verdunstungsflächen auch auf Unterbauungen, • Biodiversität bei Pflanzmaßnahmen. Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug) Ausloberin KREER Development GmbH, Barcelona-Allee 1, 51103 Köln in Kooperation mit der Stadt Köln Wettbewerbsbetreuung ulrich hartung gmbh, Adenauerallee 127 a, 53113 Bonn Wettbewerbsverfahren • einphasiger nichtoffener hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 • Wettbewerbssprache ist Deutsch • gesamtes Verfahren bis zur Offenlegung der Identitäten in der Preisgerichtssitzung anonym Teilnehmende • arabzadeh.schneider.wirth freie architekten partnerschaft mbb, Nürtingen • ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln • BLOX Architekten und Ingenieure GmbH, Köln • dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh, München • HildundK MünchenBerlin GmbH, Berlin • JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln • Klara Architekten BDA Seick Baden Rivadeneira Neugebauer Architekten PartG mbB, Köln • Meurer Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG, Frankfurt am Main • Özen-Reimer + Partner, Architekten – Ingenieure Partnerschaft, Bonn • pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug) Preisgericht (FPR=Fachpreisrichter*in, SPR=Sachpreisrichter*in) Stimmberechtigte Mitglieder: • Markus Greitemann, Architekt, Baudezernent, Stadt Köln (FPR) • Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates, Köln (FPR) • N. N., Vertreter*in Begleitgremium Deutzer Hafen (SPR) • Alicem Polat, 2. stv. Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt (SPR) • Vertreter*innen der stimmberechtigten Fraktionen im Stadtentwicklungsausschuss − Ralph Sterck, FDP (SPR) − Hans Schwanitz, GRÜNE (SPR) − Monika Roß-Belkner, CDU (SPR) − Lothar Mül ler, Die.LINKE (SPR) − David Hartung, SPD (SPR) − Isabella Venturini, VOLT (SPR) • Dr. Florian Kreer, KREER Development GmbH, Köln (SPR) • Christian Hoogendijk, Architekt, KREER Development GmbH, Köln (FPR) • Prof. Renée Tribble, Architektin, Dortmund (FPR) • Urs Kumberger, Architekt, Berlin (FPR) • Ferdinand Heide, Architekt, Frankfurt (FPR) • Verena Brehm, Architektin, Hannover (FPR) • Prof. Eva-Maria Pape, Architektin, Köln (FPR) • Christoph Seebald, Architekt, Stuttgart (FPR) • Harald Wennemar, Architekt, Düsseldorf (FPR) Preisgericht und Vorprüfung (FPR=Fachpreisrichter*in, SPR=Sachpreisrichter*in) Stellvertreter*innen • Eva Herr , Amtsleitung Stadtplanungsamt, Stadtplanerin, Architektin, Stadt Köln (FPR) • Vertreter:in Begleitgremium Deutzer Hafen (SPR) • Vertreter*innen der Fraktionen in der Bezirksvertretung Innenstadt − Maria Tillessen, FDP (SPR) − N. N., GRÜNE (SPR) − Dominik Kaven, CDU (SPR) − Dr. Günter Bell, Die.LINKE (SPR) − Tim Cremer, SPD (SPR) • Thomas Weißenfels, KREER Development GmbH, Köln (SPR) • Kerstin Lindscheid, Architektin, KREER Development GmbH, Köln (FPR) • Prof. Ruth Berktold, Architektin, München (FPR) • Vorprüfer*innen/Sachverständige (nicht stimmberechtigt) − Lena Zlonicky, Kea Beermann, Katharina Vollmer (Stadtplanungsamt Köln) − Fachämter Stadt Köln − Stadtwerke Köln GmbH − moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwick − N. N., Brandschutz − Annalena Plenk, KREER Development GmbH, Köln Allgemeine Wettbewerbsbedingungen (Auszug) Beurteilungskriterien • Qualität der Architektur • Qualität und Funktionalität der Grundrisse • Klimaschutz und Klimaanpassung • Qualität der Erschließung und Förderung alternativer Mobilität • Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit Es bleibt dem Preisgericht vorbehalten, die Kriterien in eine Rangfolge zu bringen, sie zu gewichten und/oder zu differenzieren. Prämierung und Aufwandsentschädigung Für Preise und Aufwandsentschädigungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 252.750 € (netto) zur Verfügung. Für die Leistungen ist eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 112.750,00 € (netto) vorgesehen. Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis: 70.000,00 € 2. Preis: 42.500,00 € 3. Preis: 27.500,00 € (alle netto zzgl. MwSt.). Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichtes neu festgelegt werden.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0108/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.01.2024
- Erstellt
- 08.01.2024 10:58