Mandari Insight

4093/2021

Die Zukunft der Mobilität ist digital (Beantwortung der Anfrage AN/2397/2021)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 04.02.2022

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aktualisierte Übersicht Förderprojekte 64

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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aktualisierte Übersicht Förderprojekte 64

20846 Zeichen

Name Status Fördervolumen Inhalte
Förderprojekte zur Fördermaßnahme Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.02.2020 bis 
31.12.2024
Im ersten Schritt soll ein Verkehrsinformationskonzept erstellt werden, das eine Auswahl geeigneter Standorte für weitere 10 Variotafeln beinhalten. Des Weiteren 
sollen darüber hinaus rund 20 situationsspezifischer Strategien zur Verkehrsinformation entwickelt werden, die kurzfristig auf den bestehenden Variotafeln zum 
Einsatz kommen sollen, mit dem Ziel:
• frühzeitige und zügige Information der Verkehrsteilnehmer über Verkehrseinschränkungen/Staus
• Verbesserung des Routings im Stadtgebiet zur Vermeidung von Parksuchverkehren und Streckenüberlastungen
Im Rahmen der Konzepterstellung sollen untern anderem folgende Belange bzw. Randbedingungen Berücksichtigung finden:
• Monitoring an Strecken mit NOx‐Grenzwertüberschreitungen
• Einfluss von gravierenden Netzeingriffen wie von Brückensperrungen und von Tunnelsperrungen auf ihre Netzauswirkungen
• Analyse wiederkehrender Veranstaltungen mit hohem Einfluss auf das Verkehrsgeschehen
• Identifizierung und Analyse staubehafteter Strecken
• Lenkungs‐ und Informationsstrategien unter Einbeziehung der heutigen Variotafel‐Standorte der Stadt Köln, der Lichtsignalanlagen etc.
• Perspektivisch die Einbeziehung der digitalen Werbetafeln der Firma STRÖER für Informationsmaßnahmen
• etc.
Im zweiten Schritt sollen weiterer 10 LED‐Tafeln (Variotafeln) zur Verkehrinformation und ‐lenkung aufgestellt werden. Die genauen Standorte resultieren aus den 
Empfehlungen des zu beauftragenden Verkehrsinformationskonzepts.
Digi 4 ‐ Vario 
(16DKV41051)
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.09.2019 bis 
31.12.2024
Die Maßnahme wirkt an stark belasteten Hauptverkehrsstraßen (stadtweit). 
Durch die geplante Information der Verkehrsteilnehmer über die Variotafeln 
wird eine große Wirkung in Bezug auf die Verstetigung des Verkehrs und 
Minderung der Luftschadstoffe erzielt. Darüber hinaus wird durch die breiter 
aufgestellte Vorankündigung von verkehrsrelevanten Einschränkungen ein 
Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl zugunsten des Umweltverbunds erwartet. 
Die Reduktionspotenziale bei Maßnahmen aus dem Bereich 
„Kommunikationsaktivitäten“ gemäß dem Masterplan bewegen sich bei bis 1 
bis 5 μg/m³ NO2 im Jahresmittelwert. 
Gesamtausgaben  
2.388.560,00 €
Bundesmittel davon 
1.194.280,00 €
1. Aktualisierung und Einrichtung des SIEMENS‐Concert‐Systems mit Schnittstelle zum MobilitätsDatenMarktplatz zur Weiterleitung von
 Detektordaten als 
Voraussetzung für Routingoptimierung
2. Anpassung der Systemebene Parkleitsystem als Voraussetzung zur Weiterleitung von Parkraumdaten an den MobilitätsDatenMarktplatz zur Verminderung des 
Parksuchverkehrs
3. Erneuerung und Ausbau von Varioanzeigetafeln des Park‐ und Verkehrsleitsystems zur Verbesserung der Routenführung im städtischen Zielverkehr
4. Erneuerung des Videosystems auf digitale Technik mit Übertragungskomponenten, Kameras und Videozentrale 
zur Verkehrsvisualisierung zur Aufschaltung in 
der Verkehrsleitzentrale sowie Bereitstellung von Bildern im Internet zur Information der Verkehrsteilnehmer zur Verkehrssituation an kritischen 
Streckenabschnitten
Digi 1 
(16DKV10027) abgeschlossen
5. Erstellung eines Verkehrszeichenkatasters als Grundlage für stadtverträgliche Lkw‐Navigation  (s. http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv‐des‐
VM‐2017/2017_12_21_Lkw‐Routing/index.php)
6. Herstellung einer Schnittstelle zum Regionalen Baustellenmanagement des Landesbetriebes Straßenbau NRW zur verbesserten Koordination von 
Dauerbaustellen im regionalen Verkehrsnetz und dadurch Verminderung der Behinderungen
7. Einrichtung eines Servers für Mobilitätsdaten aus der Lichtsignalanlagensteuerungszentrale (Verkehrsrechner) mit Schnittstellen zu „Offene Daten Köln“ bzw. 
der mCloud zur Bereitstellung für Mobilitätsdienstleistungen des optimierten Routens und Fahrens in der Stadt
Das Projekt wurde durch die Ämter 64 und 66 in Kooperation durchgeführt.
Digi 2  
(16DKV10102) abgeschlossen
Gesamtausgaben 
3.288.385,00 €
Bundesmittel davon 
1.644.193,00 €
Gesamtausgaben 
588.984,00 €
Bundesmittel davon 
294.492,00 €
1. Erneuerung von Lichtsignalanlagen zur perspektivischen Bereitstellung von Prozessdaten aus dem Erneuerungsprogramm der Stadt Köln (Anlagen älter als 20 
Jahre), insbesondere im Einzugsbereich der Hot Spots sowie an Streckenzügen mit einer Verkehrsmenge von mehr als 15.000 bis 20.000.Kfz/24h, inklusive 
Anschluss an den Verkehrsrechner der Stadt Köln zur Bereitstellung der Prozessdaten und zur Qualitätssicherung der Lichtsignalanlagen. Erstellung digitaler 
Vermessungsgrundlagen für die Planung und Ausführung, zur Erstellung digitaler Signallagepläne, Kabel‐ und Verrohrungspläne, MAP‐Dateien etc.
2. Ertüchtigung bestehender Anlagen jüngeren Datums und Anschluss an den Verkehrsrechner der Stadt Köln (Anlagen im Einzugsbereich der Hot Spots sowie an 
Streckenzügen mit einer Verkehrsmenge von mehr als 15.000 bis 20.000.Kfz/24h) zur Bereitstellung der Prozessdaten und zur Qualitätssicherung der 
Lichtsignalanlagen.
3. Erstellung und Bereitstellung der MAP für alle Anlagen neueren Datums sowie für Anlagen, die erneuert (Pkt.1) oder ertüchtigt (Pkt.
 2) werden. Die 
Bereitstellung der MAP‐Daten über „Offene Daten Köln“ bzw. zu mCloud, 
4. Erstellung von Strategien zur Schaltung der Sonderprogramme und Ausrüstung der Anlage am Hot Spot mit aktiver Messeinrichtung für NOx als 
Entscheidungsgrundlage für die Schaltung der Sonderprogramme.
5. Digitalisierung der LSA‐Anlagendaten: Erstellung einer digitalen Datenbasis der Anlagenteile (Steuergerätetyp, Georeferenzierung der Maststandorte und 
Signalgeber, Lampenspannung etc.) zur Qualitätssicherung der Lichtsignalanlagen und raschen Erkennen, Erfassen und Behebung von Störungen.
Digi 3 
(16DKV30103)
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.09.2018 bis 
31.12.2021
Einrichtung von rund 80 Dauerzählstellen zum kontinuierlichen Monitoring des
Verkehrsaufkommens auf dem Hauptstreckennetz der Stadt Köln. Die Dauerzählstellen sollen vornehmlich
an den bekannten Hot‐Spots mit hoher NO2‐Belastung, an den Rhein‐Brücken sowie an weiteren
Hauptverkehrsachsen installiert werden. Die Planung sieht vor im Innenstadtbereich rund 40 Zählstellen zur
Erhebung des Rad‐ und Kfz‐Verkehrs einzurichten. Hier sollen Video‐ bzw. Sensortechnik zu Einsatz kommen, die nach Möglichkeit 5 +1 Fahrzeugklassen 
unterscheiden kann. Des Weiteren ist die Einrichtung von rund 40 Zählstellen für den Kfz‐Verkehr vorzugsweise mit der Klassifizierung 8+1 in Anlehnung an die 
Technischen Lieferbedingungen für Streckenstationen (TLS) geplant. Diese sollen in Form von Induktionsschleifen ausgeführt werden.
Die erhobenen Daten sollen für folgende Anwendungen herangezogen werden:
• Zum kontinuierlichen Monitoring des Verkehrsaufkommens und der Nachverfolgung der Zielerreichung
• Zur Verwendung im städtischen Verkehrsmanagementsystem Concert zur Darstellung der aktuellen Verkehrslage
• Zur Weiterverwendung in Prognosemodellen des LANUV im Rahmen der Luftreinhalteplanung
• Zur Weiterverwendung im Verkehrsumlegungsmodell der Stadt Köln, zur Beurteilung von Änderungen der Verkehrsinfrastruktur bzw. der Ansiedlung neuer 
Nutzungen mit dem Ziel der nachhaltigen Planung
• Zur Weiterverwendung in Prognosemodellen für die Beurteilung städtebaulicher Entwicklungen in Fragestellungen zur Änderung der Verkehrs‐, Luftschadstoff‐ 
und Lärmentwicklung
• In der Verkehrstechnik zur Erstellung bedarfsgerechter Verkehrssteuerungen
• In der Straßen‐ und Verkehrsplanung zur bedarfsgerechten und nachhaltigen Planung und Ausbau der Straßeninfrastruktur
Digi 4 ‐ 
Dauerzähl‐
stellen 
(16DKV42043)
Gesamtausgaben 
8.299.005,00 €
Bundesmittel davon 
4.149.503,00 €
Gesamtausgaben  
2.567.163,00 €
Bundesmittel davon 
1.283.581,00 €
Effektivität
Die Maßnahme wirkt an stark belasteten Hauptverkehrsstraßen (stadtweit) 
sowie gezielt an Hot Spots. Darüber wird die größte Wirkung in Bezug auf die 
Verstetigung des Verkehrs und Minderung der Luftschadstoffe erzielt. 
Die Maßnahme ist eine wichtige Grundlage zur Einführung Kooperativer 
Systeme. Schon eine geringe Anzahl Fahrzeuge, die mit den 
Assistenzsystemen ausgestattet sind, führen zu gewünschten Verstetigung 
des Verkehrs. Die Reduktionspotenziale bei Maßnahmen aus dem Bereich 
„Kommunikationsaktivitäten“ und Umweltsensitive Ampelsteuerung“ gemäß 
dem Masterplan bewegen sich jeweils bei bis zu 5 μg/m³ NOx im 
Jahresmittelwert. 
Die Maßnahme wirkt an stark belasteten Hauptverkehrsstraßen. Die gewonnen 
Daten bilden eine solide Basis und einen hohen Nutzen für eine Vielzahl an 
Anwendungsfällen. Als Beispiel dienen die Daten neben der Optimierung des 
Routings durch Bereitstellung der Messdaten auch mittelbar der Verstetigung des 
Verkehrsablaufs an Hauptverkehrsstraßen und Kreuzungen durch Optimierung der 
Steuerungen an Lichtsignalanlagen aufgrund bedarfsgerechter Auslegung der 
Schaltungen. Einen großen Nutzen bieten die gewonnenen Daten für die 
nachhaltige Planung der Straßenverkehrsinfrastruktur und Stadtgestaltung. Die 
Reduktionspotenziale bei Maßnahmen aus dem Bereich 
„Kommunikationsaktivitäten“ gemäß dem Masterplan bewegen sich bei 1 bis 5 
μg/m³ NO2 im Jahresmittelwert.

In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.11.2020 bis 
31.12.2024
Digi S ‐ VereLSA 
(Verkehrs‐
rechner‐
anschluss 
Kölner 
Lichtsignal‐
anlagen ‐ 
16DKVS1015)
In vorangegangenen Projekten unter Förderung des BMVI war man seitens der Stadt Köln auf eine schnelle und kurzfristige Realisierung der Verbesserung der 
Luftqualität an den Hotspots der Stadt fokussiert. Mit dem Mobilitäts‐Cockpit erfolgt die nachhaltige Sicherung der Maßnahmenwirkungen. 
Die lokalen Messstellen für den Verkehrsfluss und die der Schadstoffmessung werden mit den Informationen zum Verkehrsfluss aus Floating‐Car‐Daten (FCD) und 
zum tagesaktuellen Mobilitätsverhalten sowie Daten des Kraftfahrzeugamtes zum Fahrzeugbestand fusioniert. Hieraus können die Nachfrage, die 
Verkehrsentwicklung und Verkehrsmittelwahl ermittelt und der Schadstoffentwicklung gegenüber gestellt werden. Negative Trends, wie die Überlastung 
bestimmter Streckenabschnitte oder Verkehrsträger, können so frühzeitig erkannt werden, um geeignete Maßnahmen einzuleiten und damit 
Grenzwertüberschreitungen zu verhindern. 
Das Cockpit wird in die Verkehrs‐ und Tunnelleitzentrale integriert und kann über die Verkehrsmanagementebene des Verkehrsrechners zur Auslösung von 
weiteren Strategien (netzadaptive Steuerungsverfahren) genutzt werden, die sukzessive die bestehenden Maßnahmen ergänzen. Die sich in Entwicklung 
befindlichen Verfahren zur dynamischen Bildung und Bekanntgabe der Low‐Emission‐Zone werden verfeinert und in Permanentbetrieb überführt. 
Möglichkeiten der Einbeziehung weiterer Daten, wie Soziodemografie, Wetter oder Lärm werden für erweiterte Anwendungen zur operativen und strategischen 
Planung evaluiert. Das System wird zudem die Betrachtung langfristiger Entwicklungen durch die Berücksichtigung von Verlagerungen in Zielorten ermöglichen. 
Hieraus ergeben sich neue Möglichkeiten, Vorranggebiete für nachhaltige Mobilität bzw. Stadtentwicklung zu bestimmen.
Verbundprojekt mit dem deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
Digi L ‐ MoCKiii 
(Mobilitäts‐
Cockpit Köln ‐ 
16DKVM007A)
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
15.12.2020 bis 
31.12.2024
Digi 4 ‐ VSR‐
Anschluss 
(16DKV42037)
Zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und zur Erhöhung des ÖPNV‐Anteils im Modal‐Split ist die Überwachung der Funktionalität aller 
Lichtsignalanlagen des Kölner Stadtgebietes erforderlich. Wichtig ist hierbei, dass nicht nur die Lichtsignalanlagen, die heute an den ÖPNV‐Routen liegen betrachtet
werden, sondern auch alle anderen, da der stabile Fahrtablauf, die Einhaltung der Taktung und die Pünktlichkeit auch von deren Qualität beeinflusst werden. Das 
zeitnahe Erkennen von Störungen, Störeinflüssen und
möglichen Verbesserungspotenzialen ist dabei maßgeblich. Um eine Verbesserung zu bewirken, ist im Rahmen dieses Förderprojektes vorgesehen, ein geeignetes 
Qualitätsmanagement‐Tool zu beschaffen und ein möglichst automatisiertes Qualitätsmanagement für die Kölner Lichtsignalanlagen zu konzipieren, aufzubauen 
und in Betrieb zu nehmen. Die Ziele sind die Wahrnehmung der Aufgaben des Verkehrsmanagements durch die 24/7 Verkehrs‐ und Tunnelleitzentrale und die 
Qualitätssicherung der Lichtsignalanlagen.
Digi S ‐ QSM‐
LSA (Qualitäts‐
management 
für die Kölner 
Lichtsignal‐
anlagen ‐ 
16DKVS1016)
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.11.2020 bis 
31.12.2024
Zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und zur Erhöhung des ÖPNV‐Anteils im Modal‐Split ist die Überwachung der Funktionalität aller 
Lichtsignalanlagen des Kölner Stadtgebietes und hierzu ihr Anschluss an den Kölner Verkehrsrechner erforderlich. Wichtig ist hierbei, dass nicht nur die 
Lichtsignalanlagen, die heute an den ÖPNV‐Routen liegen betrachtet werden, sondern auch alle anderen, da der stabile Fahrtablauf auch von deren Qualität 
beeinflusst wird. Je nach örtlicher Lage der Knotenpunkte ist der Anschluss über Kabel oder LTE vorgesehen. Um diesem Ziel näher zu kommen, ist im Rahmen 
dieses Förderprojektes vorgesehen, 145 Kölner Lichtsignalanlagen (LSA) zu ertüchtigen und an den Verkehrsrechner der Stadt Köln anzuschließen. Die Ziele sind die 
Wahrnehmung der Aufgaben des Verkehrsmanagements durch die künftige 24/7 Verkehrs‐ und Tunnelleitzentrale, die Qualitätssicherung der Lichtsignalanlagen 
und die Bereitstellung der
Prozessdaten. Durch die Ertüchtigung der Lichtsignalanlagen und ihren Anschluss an den Verkehrsrechner der Stadt Köln, soll die Qualitätsüberwachung und ‐
sicherung an den Anlagen ermöglicht werden. Zur Qualitätsüberwachung und ‐sicherung ist der Anschluss der Anlagen an den Verkehrsrechner der Stadt Köln nach 
dem aktuellen Stand der Technik erforderlich. Des Weiteren sollen die Prozessdaten bereitgestellt werden, um eine gute Ausgangsbasis zur Einführung 
kooperativer Systeme und der damit verbunden Assistenzsysteme zu schaffen.
Ertüchtigung von 37 der insgesamt 94 Lichtsignalanlagen (LSA) des Landesbetriebs Straßen NRW im Stadtgebiet der Stadt Köln, vornehmlich an Strecken mit 
Bedarfsumleitungen für den Kölner Autobahnring, und Anschluss an den Verkehrsrechner der Stadt Köln. Das Ziel ist die Wahrnehmung der Aufgaben des 
Verkehrsmanagements durch die künftige 24/7 Verkehrs‐ und Tunnelleitzentrale sowie zur Qualitätssicherung der Lichtsignalanlagen und im Weiteren zur 
Bereitstellung der Prozessdaten und der MAP.
Durch die Ertüchtigung der Lichtsignalanlagen und dem Anschluss an den Verkehrsrechner der Stadt Köln soll die bedarfsgerechte Steuerung der Anlagen 
sichergestellt werden. Zur Steuerung des Verkehrs und zur Qualitätssicherung ist der Anschluss der Anlagen an den Verkehrsrechner der Stadt Köln gemäß dem 
aktuellen Stand der Technik erforderlich. 
Des Weiteren sollen die Prozessdaten sowie die MAP bereitgestellt werden, um eine gute Ausgangsbasis zu schaffen, um weiterführende Maßnahmen zur 
Einführung Kooperativer Systeme und der damit verbunden Assistenzsysteme wie Ampelphasenassistent (zur Optimierung der Motorabschaltung) und Grüne 
Welle Assistent (angepasste Geschwindigkeiten zur Vermeidung von Anfahr‐ und Bremsvorgängen) in Köln zu fördern.
ABK 
(Automatische 
Baustellen‐
erfassung Köln)
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.01.2021 bis 
31.08.2022
voraussichtliche 
Gesamtausgaben  
54.500,00 €
Bundesmittel davon 
49.050,00 €
In diesem Projekt werden baustellentypische Absperrobjekte mit einer Kommunikations‐ und Positionserkennungstechnologie (LoRaWAN und GNSS) ausgestattet. 
Durch die Positionierung und Aktivierung der Absperrobjekte im Straßenraum erfolgt eine dauerhafte Datenübertragung des Standorts und der Baustellenkennung 
an die Systeme der Verkehrsleitzentrale sowie Open Data Systeme der Stadt Köln. Es erfolgt ein Abgleich mit der Genehmigungslage, um die Prozesse der 
Baustellenüberwachung zu verbessern. Mit der Kenntnis über Baustellenaktivitäten kann der Zeitaufwand und die Anzahl von Fahrten für Baustellenüberwachung 
und ‐abnahme vermindert werden. Fehlfahrten werden vermieden. 
Entsprechende Effekte ergeben sich für den Baustellenkontrolldienst der Stadt Köln. Zudem wird erkannt, wenn Genehmigungszeiten überschritten werden und 
notwendige Verlängerungsanträge zu stellen sind. Es wird eine Qualitätssicherung zur verbesserten Durchführungen von Baumaßnahmen etabliert. Auswirkungen 
auf den Verkehrsfluss können prognostiziert und historische Daten für eine spätere Analyse generiert werden. Durch die Systeme der Verkehrsleitzentrale der 
Stadt Köln sollen die eingehenden Daten auf dem Mobilitätsrelevanten Verkehrsnetz (MRV) im Verkehrsmanagementsystem Sitraffic Concert automatisiert 
aufbereitet und zur Publikation am Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) weiterverarbeitet werden.
Das angestrebte Projektergebnis ist, die Funktionsfähigkeit der Meldung und der Meldungsverarbeitung von
Ad‐hoc‐ und genehmigten Baumaßnahmen sowohl technisch als auch prozessual nachzuweisen.
Verbundprojekt mit der RheinEnergie AG, pwp‐systems GmbH und TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH 
Die Maßnahme wirkt an Hauptverkehrsstrecken im Verlauf von 
Bedarfsumleitungen für den Kölner Autobahnring. Darüber wird eine Wirkung 
in Bezug auf die Verstetigung des Verkehrs und Minderung der 
Luftschadstoffe erzielt. Die Maßnahme ist eine wichtige Grundlage zur 
Einführung Kooperativer Systeme. 
Die Reduktionspotenziale bei Maßnahmen aus dem Bereich 
„Kommunikationsaktivitäten“ gemäß dem Masterplan bewegen sich bei bis zu 
5 μg/m³ NOx im Jahresmittelwert. 
Die Maßnahme führt zu einer Verstetigung der Fahrtabläufe im öffentlichen 
Personennahverkehr und im Individualverkehr und führt damit zu einer Minderung 
der Luftschadstoffe. Zudem bewirkt eine Verstetigung der Fahrtabläufe im ÖPNV
 
eine höhere Attraktivität für die Bürger, sodass der Anreiz erhöht wird verstärkt 
den ÖPNV zu nutzen. Die Maßnahme ist eine wichtige Grundlage zur 
Erkenntnisgewinnung hinsichtlich der Qualität des ÖPNV‐Ablaufs an 
Lichtsignalanlagen. So kann situationsbezogen auf eventuelle Störungen 
eingegangen und die Lichtsignalanlagenschaltung bedarfsgerecht angepasst 
werden.
Die Maßnahme führt zu einer Verstetigung der Fahrtabläufe im öffentlichen 
Personennahverkehr und im Individualverkehr und führt damit zu einer Minderung 
der Luftschadstoffe.  Die Maßnahme ist eine wichtige Grundlage zur Einführung 
Kooperativer Systeme. Schon eine geringe Anzahl Fahrzeuge, die mit den 
Assistenzsystemen ausgestattet sind, führen zur gewünschten Verstetigung des 
Verkehrs. Die Reduktionspotenziale, bei Maßnahmen aus dem Bereich 
„Kommunikationsaktivitäten“ gemäß dem Masterplan, bewegen sich bei bis zu 5 
μg/m³ NOx im Jahresmittelwert. 
Die Maßnahme bildet die Grundlage zur Ermittlung der Nachfrage, 
Verkehrsentwicklung und Verkehrsmittelwahl und zur anschließenden 
Gegenüberstellung mit der Schadstoffentwicklung. Negative Trends, wie die 
Überlastung bestimmter Streckenabschnitte oder Verkehrsträger, können so 
frühzeitig erkannt werden, um geeignete Maßnahmen einzuleiten und damit 
Grenzwertüberschreitungen zu verhindern. Zudem können über die 
Verkehrsmanagementebene des Verkehrsrechners weitere Strategien 
(netzadaptive Steuerungsverfahren) ausgelöst werden, die sukzessive die 
bestehenden Maßnahmen ergänzen. Die sich in Entwicklung befindlichen 
Verfahren zur dynamischen Bildung und Bekanntgabe der Low‐Emission‐Zone 
werden verfeinert und in einen Permanentbetrieb überführt. Die Maßnahme bildet 
demnach eine wichtige Grundlage zur Zusammenführung verschiedener wichtiger 
verkehrstechnischer Daten, das Erkennen negativer Trends aus diesen und als 
Ergebnis eine Reduktion der Schadstoffmengen. Die Reduktionspotenziale, bei 
Maßnahmen aus dem Bereich „Kommunikationsaktivitäten“ gemäß dem 
Masterplan, bewegen sich bei bis zu 5 μg/m³ NOx im Jahresmittelwert. 
In Bearbeitung ‐ 
Projektlaufzeit 
01.02.2020 bis 
31.12.2024
Gesamtausgaben  
880.290,00 €
Bundesmittel davon 
440.145,00 €
Gesamtausgaben  
993.800,00 €
Bundesmittel davon 
496.900,00 €
Gesamtausgaben  
2.305.253,00 €
Bundesmittel davon 
1.383.152,00 €
Gesamtausgaben  
1.188.189,00 €
Bundesmittel davon 
594.094,00 €
Förderprojekte zur Fördermaßnahme mFUND ‐ Modernitätsfonds
Bei der Stadt Köln werden Effizienzsteigerung durch vermiedenen Aufwand (Zeit, 
Rückfragen, Fahrtkosten) und CO2‐Einsparungen durch eine Reduktion von 
Fehlfahrten ermöglicht. Durch einen automatischen Abgleich werden notwendige 
Verlängerungsanträge oder nicht genehmigte Bauzeitüberschreitungen auffällig. 
Beginn und Ende der Baustelle können automatisch dokumentiert und deren Abbau 
zeitnah kontrolliert werden.

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

19071 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/I/D2 
 
Vorlagen-Nummer  07.01.2022 
 4093/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Digitalisierungsausschuss 17.01.2022 
Verkehrsausschuss 15.02.2022 
 
Die Zukunft der Mobilität ist digital (Beantwortung der Anfrage AN/2397/2021) 
Die SPD Fraktion stellt folgende Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates AN/2397/2022: 
 
Vor diesem Hintergrund fragt die SPD Fraktion: 
 
1. An  welchen regionalen, nationalen oder internationalen Projekten und Vorhaben der Digi-
talisierung und Vernetzung der unterschiedlichen Verkehre ist die Stadtverwaltung, die 
städtischen Beteiligungen (z.B. Messe, Flughafen) und die stadteigenen Unternehmen 
(Stadtwerke) beteiligt?  
(Auflistung der Projekte und inhaltliche Kurzbeschreibung) 
 
2. Gibt es ein kommunales Konzept für eine digitalisierte Infrastruktur zur Stärkung und Ent-
wicklung moderner, zukunftsgerichteter (E-)Mobilität? (z.B. Lösungen für sensorgestützte 
Parkplatzsuche, sensorgestützte Verkehrssteuerung, opendata Plattformen für Verkehrs-
daten, Verkehrsstörungen in Echtzeit abrufbar, Optimierung der Ladeinfrastruktur etc.) 
 
3. Ist die Stadt Köln, städtische Unternehmen an Projekten beteiligt oder plant Projekte zur 
Erprobung und Entwicklung von autonomen Verkehren in Köln?  
 
4. Plant die Stadt Köln die Schaffung einer zentralen, öffentlichen Datenplattform, die den 
Bereich der Mobilität einschließt, damit Daten z.B. aus den Verkehren für kommunale 
Zwecke genutzt (z.B. Planung und Steuerung) oder auch entsprechend Interessenten zur 
Verfügung gestellt werden können? 
 
5. Arbeitet die Stadtverwaltung dauerhaft mit nationalen und internationalen Start-ups aus 
dem Mobilitätsbereich zusammen und unterstützt deren Arbeit z.B. durch Events, Förde-
rung, Bereitstellung von Daten, Zusammenarbeit in einem Lab, Hackathons oder ver-
gleichbarem Rahmen? 
(vgl. hier auch Aktivitäten unserer Partnerstadt Rotterdam) 
 
 
Die Verwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung: 
 
Zu 1: 
 
Neben den in der Anlage zur besseren Übersicht tabellarisch beschriebenen Projekten aus Mitteilun-
gen des Dezernates Mobilität, Amt für Verkehrsmanagement, übermitteln die städtischen Beteiligun-
gen folgende Projektengagements:

2 
 
Koelnmesse: 
 
1.  Digitalisierung des Verkehrsmanagements der Koelnmesse (Förderprojekt des BMVI im Maß-
nahmenpaket "Sofortprogramm Saubere Luft"):  
 
Ziel des Vorhabens ist, den Lkw-Verkehr zu planen und zeitlich zu entzerren. Durch eine opti-
mierte Beschilderung und Routenführung sollen sowohl Pkw als auch Lkw schneller und mit 
weniger Stau zu ihren Zielen gelangen. Die folgenden Bestandteile wurden im Projekt realisiert:  
1. Zeitslotmanagementsystem für Lkw ("eSlot")  
2. Stauoptimiertes Routing zur Toranlage, Halle und Stellplatz im Gelände  
3. Digitalisierung der Leitbeschilderung im Messeumfeld, einschließlich Anbindung an die 
städtischen Systeme  
4. Routing für Besucher und Aussteller zum Park-/Stellplatz, Parkraumsteuerung über 
Dashboard  
Mit der Projektbearbeitung wurde 2018 begonnen, der Projektabschluss ist zum 30.06.2021 
erfolgt.  
 
2.  Digitalisierung des Parkraummanagements der Koelnmesse (Förderprojekt des BMVI im Maß-
nahmenpaket "Sofortprogramm Saubere Luft"):  
 
Das Projekt zur Digitalisierung des Parkraummanagements der Koelnmesse soll zu einer Opti-
mierung der Befüllungs- und Entleerungsvorgänge auf den Parkflächen sowie einer verbesser-
ten Einbindung der Koelnmesse in umweltfreundliche Nahmobilität führen. Darüber hinaus wer-
den die Chancen einer Öffnung der Parkräume für die Öffentlichkeit untersucht. Die folgenden 
Aspekte sind Bestandteile des Digitalisierungsprojekts:  
1.  Digitalisierung der Parkflächen der Koelnmesse, u.a. Stellplatzüberwachung, Ticketing, 
Prebooking, Schranken, Bezahlsysteme  
2.  Anbindung der Parkflächen und Eingänge an umweltschonende Verkehrsträger und  
3.  Öffnung der Parkräume für den öffentlichen Verkehr  
Das Projekt befindet sich seit 2020 in Bearbeitung, die Umsetzung soll bis 2024 erfolgen. 
 
Stadtwerke: 
 
Der Stadtwerke Köln Konzern ist über seine Konzerngesellschaften an mehreren Projekten zur Digita-
lisierung und Vernetzung der Verkehre beteiligt. 
 
Das Projekt „DiPaMa“ – Digitales Parkraummanagement der RheinEnergie AG ist im Zuge des Bun-
desförderprojekts Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme als Teil des Sofortprogramms „Sau-
bere Luft 2017 – 2020“ des BMVI bewilligt worden. Im Rahmen des Förderprojektes wurden bis zu 
800 Parkplätzen in einem Gebiet um die Klimastraße in Köln-Nippes (Neusser Str. inkl. Seitenstr.) 
digital erfasst. Die Erfassung der Parkplätze erfolgt über 80 Sensoren, die an den Beleuchtungsmas-
ten montiert werden. Zusätzlich wurden zwanzig 360° Displays und sieben 180° Displays an strate-
gisch wichtigen Lampenmasten im Projektgebiet montiert, um über freie Parkplätze zu informieren 
(Parkleitsystem für die Klimastraße). Zusätzlich wurde eine App entwickelt, um Autofahrer zu freien 
Parkplätzen zu navigieren und um einen ganzheitlichen Überblick über die aktuelle Parkplatzsituation 
zu gelangen. Ziel soll es sein, den Parksuchverkehr zu reduzieren und so ausgestoßene Emissionen 
zu reduzieren. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Parkplatzauslastung im Projektgebiet im Durch-
schnitt von 85 % auf 92 % gestiegen ist. Des Weiteren konnten durch Testfahrten eine Reduzierung 
der Parksuchzeit im Durchschnitt um 45 % und eine Reduzierung der gefahrenen Distanz um 41 % 
ermittelt werden. 
 
Ein weiteres Projekt der RheinEnergie AG findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln (Amt für Ver-
kehrsmanagement) statt. Hierbei geht es um die automatische Baustellenerfassung („Projekt ABK“). 
Ziel ist die Bereitstellung von zeitnahen und verlässlichen Informationen über aktuelle Verkehrsein-
schränkungen aufgrund von Baumaßnahmen bzw. Entstörungseinsätzen. Somit wird eine zeitlich

3 
 
exakte Schaltung adäquater Verkehrsstrategien der Stadt Köln zur Verbesserung von Sicherheit und 
Verkehrsfluss ermöglicht. Weiterhin ist die Einbindung dieser Informationen als zusätzliches Modul in 
dem universellen Planungs- und Strategiewerkzeug pwpTMPlatform der Firma pwp-systems vorge-
sehen. In dem Projekt ist es vorgesehen, baustellentypische Absperrobjekte wie beispielsweise Leit-
baken mit gelben Blitzleuchten mit einer Kommunikations- und Positionierungstechnologie wie Lo-
RaWAN (Long Range Wide Area Network) und GNSS (Globales Satellitennavigationssystem) auszu-
statten. Das LoRaWAN-Netz wird dabei von NetCologne zur Verfügung gestellt. 
 
Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) stellt eine elektronische Fahrplanauskunft als Teil des Inter-
modal Transport Control Systems (ITCS) zur Verfügung. Die Übermittlung der Daten an den Ver-
kehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) erfolgt ebenfalls automatisch. Zusätzlich sind in der KVB-App weite-
re White-Label Apps integriert, sodass neben dem Ticketgeschäft weitere verschiedene intermodale 
Mobilitätsangebote wie das KVB Rad, das Lastenrad von eDonkey, car-sharing Angebote von Cam-
bio, E-Roller von TIER und weiteren Anbietern über die KVB-App gebucht und bezahlt werden kön-
nen. Darüber hinaus partizipiert die KVB von der VRS eezy.nrw App und dem neuen NRW-weiten 
Luftlinientarif mit einer Check-in und Check-out Funktion. 
 
Auch die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) treibt gemeinsam mit der Stadt Köln diverse Kon-
zepte für eine nachhaltige und umweltschonende City-Logistik voran. Dabei wird aktuell die Errich-
tung eines ersten „City Hub-Konsolidierungslager“ in Köln geplant. Zudem avisiert die HGK die Etab-
lierung eines anbieterneutralen Smart Locker Systems für das gesamte Kölner Stadtgebiet. 
 
 
Zu 2: 
 
Einige der unterschiedlichen Ansätze von Ämtern bzw. Aufgabenträgern werden derzeit auch unter 
dem Dach des Projektes Digitale Zukunftsstadt zusammengeführt.  
 
Folgende Konzepte inklusive Planungsstände sind unter anderem: 
 
 E-Mobilität (Ladeinfrastruktur): 
o Standortkonzept: https://ratsinformation.stadt-
koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=81016 
o Zur Weiterentwicklung erfolgt eine 2. Ausbaustufe (vgl. https://ratsinformation.stadt-
koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=99129). In Beschlusspunkt 5 ist die Erarbeitung ei-
nes Konzeptes für die mittel- und langfristige Entwicklung der Ladeinfrastruktur 
vorgesehen. 
 GreenCity Masterplan: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=77535  
 Sensorgestützte Parkplatzsuche: https://www.smartcity-
cologne.de/index.php/ParkPilot.html  
(s. auch zu 1 - Stadtwerke: Projekt „DiPaMa“) 
 
 
Stadtwerke: 
 
Die Konzerngesellschaften des Stadtwerke Köln Konzerns sind in vielen Bereichen an der Stärkung 
und Entwicklung moderner und zukunftsgerichteter (E-)Mobilität beteiligt. Exemplarisch sind folgende 
Projekte hierfür zu sehen: 
 
Die Digitalisierung im Straßenraum, zum Beispiel durch Lösungen für sensorgestützte Parkplatzsuche 
und sensorgestützte Verkehrssteuerung, kann erhebliche Beiträge zur Reduzierung von Verkehren 
und damit zur Vermeidung von Luftschadstoffen und Lärm sowie CO2 leisten. Ein erfolgreiches Bei-
spiel ist der Modellversuch „ParkPilot“ des unter Frage 1 skizzierten Projektes „Digitales Parkraum-
management“, den die RheinEnergie AG in Nippes mit bis zu 800 von Sensoren erfassten Parkplät-
zen durchführt. Nach den Ergebnissen dieses sensorgesteuerten Parkleit-/-suchsystems werden der

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Parkplatzsuchverkehr und dadurch die Emissionen von Schadstoffen einschließlich CO2 sowie von 
Lärm deutlich reduziert. 
 
Zudem erfolgt das Management der E-Ladeinfrastruktur (öffentlich wie auch nicht öffentlich) bereits 
digital durch die RheinEnergie AG über das Backend-System der chargecloud. Dieses ermöglicht die 
Abrechnung über eine App und die Störmeldungen in Echtzeitübertragung an die zuständige techni-
sche Abteilung. Ebenfalls sind Parksensoren implementiert, sodass Auswertungen auf Knopfdruck 
erzeugt werden können. Darüber hinaus wird im Rahmen eines internen Projektes der RheinEnergie 
AG mittels künstlicher Intelligenz (KI) die Auslastung an Ladepunkten prognostiziert und Kunden wie 
Betreibern eine Optimierung des Ladesäulenbetriebs ermöglicht. 
 
Die KVB nutzt ebenfalls das von der NetCologne aufgebaute LoRaWAN-Netz und erprobt derzeit 
verschiedene IoT-sensorgestützte Anwendungen, um die Stadtbahn-Infrastruktur zu digitalisieren. In 
Zukunft können beispielsweise Parameter von Infrastrukturkomponenten wie Schienenschmieranla-
gen, Gleisbetten, Haltestellen oder Schaltschränke überwacht werden. Zudem hat die KVB das Pilot-
projekt „Gläserne Schiene“ gestartet. Hierbei werden mittels Sensoren im Fahrtgestell der Stadtbah-
nen Echtzeitdaten über die Vibrations- und Geräusch-Emissionen im Fahrbetrieb gesammelt, um den 
Verschleiß der Infrastruktur zu reduzieren. Ebenfalls sind die neuen Fahrtreppen der KVB mit einer 
Vielzahl an Sensoren ausgestattet, die eine vorausschauende Wartung (Predicitive Maintenance) 
ermöglichen. 
 
Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH hat ein Pilotvorhaben angestoßen, bei dem Fahrzeuge 
der AWB-Flotte mit Sensoren ausgestattet werden, die im alltäglichen Einsatz permanent Befahrbar-
keit, Breite und Zustand der Straßen ermitteln können. Ziel ist es ein stets genaues und aktuelles Zu-
standsbild der Kölner Straßen zu haben, das den Ämtern der Stadt Köln helfen kann, mögliche Schä-
den und Gefahrenpunkte schneller zu erkennen. 
 
Zu 3: 
 
Im Stadtwerke Köln Konzern erproben aktuell vorrangig die KVB und die HGK autonome Verkehre. 
 
Die Idee der KVB ist es, im ersten Schritt einzelne Betriebsabläufe auf dem Betriebshof zu automati-
sieren. Im zweiten Schritt wären dann autonom fahrende Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, eventu-
ell auch als Zwischenschritt auf einem Privatgelände, das öffentlich genutzt wird, zu ermöglichen. Für 
diesen Zwischenschritt führt die KVB aktuell Gespräche mit einem Entwicklungsbüro. 
 
Die HGK Shipping erprobt die autonome Navigation von Binnenschiffen auf deutschen Wasserstra-
ßen. Zu diesem Zweck wurde ein Schiff mit entsprechenden Sensoren ausgerüstet. Derzeit finden 
entsprechende Tests statt. 
 
Zu 4: 
 
Um das Potential der Digitalisierung voll auszuschöpfen, bauen Stadt und Stadtwerkekonzern im Pro-
jekt „Digitale Zukunftsstadt“ in Köln ein übergreifendes integriertes Datenökosystem auf. Damit wird 
die Daseinsvorsorge und Steuerbarkeit der Stadt mit Digitalen Lösungen gesichert.  
Das Projekt startet mit einzelnen Use-Cases (LoRaWAN, Baustellentransparenz, Temperaturmes-
sung, SmartFleet und dem Kölner Daten Ökosys) und erarbeitet aus diesen die allgemeinen Rah-
menbedingungen.  
Durch den Einsatz von Sensoren und dem Aufbau eines LoRaWAN - Netzes und die durchgängige 
Nutzung und Auswertung von Daten und Informationen schafft das Projekt neue und verbesserte 
Services im Sinne der Daseinsvorsorge sowie die Grundlage für eine moderne (datenbezogene) 
Steuerung der Stadt. Das ermöglicht zukünftig eine bessere Planung und Vorausschau im gesamten 
Konzern Stadt Köln. 
 
Gemäß Auftrag des Lenkungsausschusses „Digitale Zukunftsstadt“ vom 14.01.2020 wurde im Jahr 
2020 ein Konzept für ein urbanes Datenökosystem in Köln erarbeitet und in der Sitzung vom 
11.12.2020 genehmigt. Hiernach soll in Zusammenarbeit mit dem Stadtwerkekonzern, ein Kölner Ur-
banes Datenökosystem (KUDOS) den plattformbasierten Austausch und die Bereitstellung von Daten

5 
 
zum Zwecke der mehrwerterzeugenden und nutzerorientierten Interaktion innerhalb eines digitalen 
Werkschöpfungsnetzwerkes in Köln ermöglichen.  
 
Zur initialen Umsetzung wird aktuell ein Use Case aus dem Handlungsfeld Mobilität (zum Thema Mik-
romobilität) prototypisch implementiert. Maßgeblich um Fragestellungen bezüglich der zukünftig pro-
duktiv einzusetzenden Infrastruktur zu erarbeiten und Governance Strukturen (Regulatorik), insbe-
sondere im Datenaustausch zwischen Stadt und SWK, zu evaluieren und zu erproben. Auf Basis der 
Erkenntnisse soll es möglich sein, neben einer Infrastrukturentscheidung auch ein potentielles Orga-
nisations- und Betriebsmodell zu erarbeiten. 
 
Es ist geplant ab 2022 Daten, der bereits im Rahmen der Digitalen Zukunftsstadt etablierten Projekte, 
wie z.B. „SmartFleet“ oder „Automatisiertes Baustellenkataster (ABK)“ auf KUDOS zu übertragen. 
Zielstellung ist es anhand einer Datenverschneidung neue Informationen und UseCases zu generie-
ren, die letztendlich auf das Zielbild „Digitaler Zwilling“ (zunächst im Handlungsfeld Mobilität und Ver-
kehr) einzahlen. 
 
Im Weiteren sind auf Offene Daten der Stadt Köln sind Mobilitätsdaten verfügbar. 
 
Aus den verkehrstechnischen Anwendungen im Amt für Verkehrsmanagement sind zudem Schnitt-
stellen hergestellt worden, die aus dem Verkehrsmanagementsystem, die Übertragung von Verkehrs-
information zum MobilitätsDatenMarktplatz des Bundes ermöglichen. Die Datenversorgung wird der-
zeit sukzessive aufgebaut und soll Park-, Baustellen und Ereignisinformationen in den europäischen 
Standardformat DatexII zur Bereitstellung für Navigationsdienstleistung dorthin beinhalten. Die Stadt 
folgt damit der Mobilitätsdatenverordnung (MDV) zur Umsetzung der Delegierten Verordnung (EU) 
2017/1926 der Kommission vom 31. Mai 2017 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/40/EU des Europäi-
schen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Bereitstellung EU-weiter Reiseinformationsdienste. 
Die Bereitstellung der Verkehrsinformationen dort dient weiterhin der künftigen Anbindung an das 
Verkehrsportal „Verkehr.NRW“. 
 
Die Stadt Köln ist Projektpartner bei der „Smarten Mobilitätsdatenplattform“ (vgl. 
https://www.vrs.de/presse/artikel/smarte-mobilitaetsdatenplattform). Ziel ist es pilothaft eine Daten-
plattform für den verkehrssystemübergreifenden Bestand und eine Verknüpfung mit weiteren mobili-
tätsrelevanten Daten zu schaffen. Perspektivisch soll diese Plattform landesweit eingeführt werden. 
 
Stadtwerke: 
 
Die Konzerngesellschaften des Stadtwerke Köln Konzerns beteiligen sich wie Eingangs zu Antwort 4 
dargestellt, an dem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Köln zum Aufbau eines Kölner Urbanen Da-
tenökosystems („KUDOS“) Dabei werden dezentrale Daten und eine zentrale Datenplattform effizient, 
sicher und gesetzeskonform zugänglich gemacht, um Prozess- und Produktinnovationen zu ermögli-
chen. 
 
Für den ÖPNV partizipiert die KVB zudem von der „NRW ÖPNV Digitalisierungsoffensive“ sowie dem 
Projekt MIAAS (Mobility Intelligence as a Service). Hierbei werden öffentlich zugängliche Informatio-
nen verschiedener Mobilitätsanbieter gesammelt und KI-gestützt verarbeitet. 
 
 
Zu 5: 
 
KoelnBusiness arbeitet plattformorientiert, die Wirtschaftsförderung ist in der Vernetzung aktiv. So 
finden sich mobility-startups und -Unternehmen im KölnBusiness-mobility-meetup wieder.  
Hieraus entstanden ist eine Arbeitsgruppe, die die KoelnMesse bei der Konzeptionierung der für 2022 
geplanten Kongressmesse polis mobility unterstützt. Ebenso wird im Rahmen dieser Arbeitsgruppe 
aktuell ein Mobility-Reallabor auf Machbarkeit hin geprüft. Startups, die bei KölnBusiness nach Part-
nern innerhalb der Stadtverwaltung nachfragen, werden mit den zuständigen Fachdienststellen zu-
sammengebracht. Agile Entwicklungsformate wie Hackathons oder Ideathons wurden seit Bestehen 
von KölnBusiness im Mobility-Sektor nicht nachgefragt. Hierzu ist die vom Rat am 14.12.2021 be-
schlossene Einrichtung der Rolle eines „Startup-Lotsen“ in Zukunft sehr hilfreich.

6 
 
 
Eine Vernetzung zu Umsetzungen im europäischen Raum (Beispiel Rotterdam) wird sowohl projekt-
bezogen als auch im gesamten Vergleich angestrebt. Best-Practice Beispiele zu erkennen, auf Um-
setzbarkeit in Köln zu prüfen und eine Implementierung voranzutreiben ist sowohl Bestreben der 
Verwaltung als auch der Beteiligungen. 
 
Stadtwerke: 
 
Die Konzerngesellschaften sind grundsätzlich offen für Kooperationen mit Start-up Unternehmen. Die 
HGK entwickelt beispielsweise aktuell ein Programm, welches eine dauerhafte Zusammenarbeit mit 
Start-up Unternehmen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene sicherstellen soll. Das 
Programm verfolgt hierbei das Ziel, die HGK-Unternehmensgruppe als innovativen Vorreiter im Logis-
tik-Markt zu etablieren, indem zusammen mit Start-up Unternehmen nachhaltig profitable Geschäfts-
modelle aufgebaut werden. Partner dieses Programms ist ein Institut an der Universität München. 
Dieses Programm ist später möglicherweise auch auf den gesamten Stadtwerke Köln Konzern an-
wendbar. 
 
Die bei der RheinEnergie gegründeten und mit Partnern aufgebauten Unternehmen, Tank-E und 
chargecloud, sind eigene Start-ups. 
 
Weiterhin arbeiten Konzerngesellschaften im Förderprojekt „Deine Stadt, Deine Ideen“ mit. In diesem 
Bürgerdialog werden Projekte der Stadtverwaltung unter Beteiligung der kommunalen Unternehmen 
und der Privatwirtschaft entwickelt. 
 
Die KVB arbeitet zudem mit Start-up Unternehmen im Rahmen des „mobility meetup Cologne“ zu-
sammen, welches von der KoelnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH organisiert wird. 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (2)

17.01.2022 Digitalisierungsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.02.2022 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4093/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
04.02.2022
Erstellt
19.11.2021 14:05