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AN/0600/2023

Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk Köln-Mülheim

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 04.04.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 17.04.2023, TOP 7.2.1

Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk Köln-Mülheim

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Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk Köln-Mülheim

2703 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Stadtbezirk Mülheim 
Norbert Fuchs 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
                        
 
 
                        DIE LINKE. Fraktion 
                        in der Bezirksvertretung  
                        Köln- Mülheim  
 
                           Bezirksrathaus  
                         Köln- Mülheim 
                         Wiener Platz 2a  
                         51065 Köln 
 
 
Köln, den 03.04.2023 
 
 
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates 
 
Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk Köln-Mülheim 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, 
4600 Radfahrer*innen nahmen vor zwei Jahren am Fahrradklimatest des ADFC teil und 
bescherten Köln in der bundesweiten Rangordnung von Städten über 500.000 
Einwohner*innen den letzten Platz.  
https://www.adfc.de/artikel/adfc-fahrradklima-test-2020-2 
Die Auswertung des Fahrradklimatests  2022 wird in diesem Monat veröffentlicht werden und 
man darf gespannt sein, ob es Köln gelungen ist, sich innerhalb der letzten zwei Jahre in 
seiner Fahrradfreundlichkeit zu verbessern. Ansätze dazu sind sicherlich zu sehen. Es bleibt 
aber dennoch bei vielen Fahrradfahrenden das Gefühl „ Es dauert einfach zu lange.“                  
Auch stellen sich Fahrradfahrende bei Neuerungen im Straßenbild durchaus die Frage:            
„Warum wurde die Maßnahme zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in dieser Art und 
Weise umgesetzt, warum nicht anders?“

In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 
1. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Fahrradfahrenden die Sicherheit 
von aufgeweiteten Radaufstellstreifen zu ermöglichen? 
 
2. Wie breit sollen die Radfahrstreifen oder Schutzstreifen sein, die vor einer Ampel , 
einer Kreuzung usw. für eine sichtbare Trennung zwischen der Aufstellfläche der 
Autos und die der Fahrräder sorgen? 
 
3. Wie sieht die detaillierte Vorgehensweise  von der Planung bis hin zur Umsetzung der 
beispielhaft genannten Maßnahmen aus?  
 
4. Ist geplant die Öffentlichkeit mehr in Maßnahmen der Verbesserung der 
Fahrradinfrastruktur im Bezirk Köln – Mülheim einzubinden wie es beim 
Radverkehrskonzept  Ehrenfeld oder  Innenstadt der Fall war?  
 
5. Wenn dem so ist, wann wird dies erfolgen und wenn nein, was sind die Gründe dafür?  
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
      gez. Beate Hane-Knoll                             Nijat Bakis                                 
      Fraktionsvorsitzende                                stellvertretender Fraktionsvorsitzender 
                                             
     DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim

Beratungsverlauf (1)

17.04.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0600/2023
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
04.04.2023
Erstellt
04.04.2023 11:12