1714/2024
Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2023/24
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Anlage 1 - KEP_Sachstandbericht 2024
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Sachstandsbericht 2023/24 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines .......................................................................................... ........................................ 2 1.1 KEP-Lenkungskreis .................................................................................... ........................... 2 1.2 KEP Sommerfest am 18.08.2023 im Kulturbunker Mühlheim ................................................. 2 1.3 Webseite: www.kep.koeln .............................................................................. ........................ 2 2 Projekte 2024 ........................................................................................ ........................................ 3 2.1 Status Quo Analyse Leitbild kulturelle Teilhabe ...................................................... ............... 3 2.2 Materialkarussell .................................................................................... ................................ 3 2.3 Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen fördern (1033/2024) ......................................... 4 3 Schwerpunktthema 2023: Nachhaltigkeit ................................................................ ...................... 4 3.1 Barcamp: Ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur .................................................... ............ 4 3.2 Koordinationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur ..................................................... ................ 4 3.3 Barcamp: Perspektiven auf Transformation ............................................................. .............. 5 3.4 Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren ............................................... 5 4 Projekte 2022/23 ..................................................................................... ...................................... 5 4.1 Entwicklung eines Handlungskonzeptes Kreativräume in der Stadtentwicklung. .................... 5 4.2 Mehrsprachiges Vermittlungsangebot des Museumsdienstes ................................................ 5 4.3 Einrichtung eines Arbeitskreises „Gedächtnis der Stadt“ ........................................................ 7 5 Projekte 2020-22 noch nicht abgeschlossen ............................................................ ..................... 8 5.1 ALLGEMEIN: Vielfalt................................................................................... ........................... 8 5.2 ALLGEMEIN: Räume / Baukultur ......................................................................... .................. 9 5.3 STÄDTISCHE INSTITUTIONEN: Museen ..................................................................... ........ 9 5.4 FREIE SZENE: Bildende Kunst .......................................................................... ................. 13 5.5 FREIE SZENE: Musik ................................................................................... ....................... 14 2 1 Allgemeines 1.1 KEP-Lenkungskreis In der Sitzung am 11.01.2024 einigte sich der KEP-Lenkungskreis auf zwei Schwerpunkthemen für das Jahr 2025: „Aufbau einer Agentur / Serviceeinrichtung für Kulturprojekte“ und „Kulturräume in der Stadt- entwicklung / Neubauprojekte“. Auf dem jährlichen Workshop des Lenkungskreises am 08.04. stand dann das Thema der Serviceein- richtung für die Kulturschaffenden im Fokus. In ein er solchen Einrichtung sollten als zentrale Anlauf- stelle verschiedene Dienstleistungen integriert sei n, um den bürokratischen Aufwand bei der Umset- zung von künstlerischen Ideen und Projekten zu minimieren und so bei der Umsetzung kultureller Ideen und Aktivitäten zu unterstützen. Aus Perspektiven d er Freien Szene und der städtischen Institutionen wurden auf dem Workshop erste Vorstellungen, Wünsche und Visionen für eine solche Agentur in Köln diskutiert. Die Vorschläge für die Kernaufgaben der Einrichtung waren: Drittmittelakquise und Beratung zu Fördermöglichkeiten, Schnittstelle zur Verwaltun g, Vernetzung und Kooperation, Konzeption und Durchführung großer Veranstaltungen. Die Verwaltung vertieft die Recherchen bezüglich di eser Aufgabengebiete, um das weitere Verfahren für den Fortgang eines solchen Projektes vorzubereiten. Weitere Sitzungen des KEP-LKs sind für den 02. Juli und den 28. Oktober 2024 geplant. 1.2 KEP Sommerfest am 18.08.2023 im Kulturbunker Mü hlheim Im August 2023 veranstaltet das KEP-Team zum zweiten Mal für die Kulturakteure der Stadt ein KEP- Sommerfest. Neben dem informellen Beisammensein kon nten sich die Teilnehmer*innen in drei Ar- beitsgruppen zu den Schwerpunktthemen 2024 „Vernetz ung und Profilierung“ austauschen. Dabei standen folgende Aspekte im Fokus: • Vernetzung durch gemeinsam Projekte • Vernetzung für mehr Außenwirkung • Vernetzung im Veedel Den musikalischen Ausklang der Veranstaltung gestaltete das Trio LUAH. Im Anschluss an das Sommerfest fand zusätzlich eine Online-Umfrage zu den Schwerpunkthemen 2024 statt, unter anderem um zu eruieren wie relevant d ie KEP-Themen 2024 für die Kulturakteure sind. Im Ergebnis hielten ca. 55 % Profilierung und ca. 75% Vernetzung für aktuell wichtige Themen. Bei der Frage nach dem Status Quo in Sachen Vernetz ung und konkreten Maßnahmenvorschlägen wurden folgende Punkte mehrfach genannt: • Im eigenen Veedel und in der eigenen Sparte fühlen sich die Kulturakteur*innen in der Regel gut vernetzt. • Kooperationen zwischen städtischen Kultureinrichtu ngen und Freier Szene sind bisher selten. Dort, wo sie zustande kommen, funktionieren sie aber sehr gut (Best Practice: artothek in Fin- kenberg). • Ideen für spartenübergreifende Kooperationen schei tern oft schon daran, dass es keine Mittel gibt, um die Konzepte auszuarbeiten und, dass die A kteur*innen häufig gar nicht wissen, wer ggf. Interesse an einer Kooperation hat und diesbezüglich angesprochen werden kann. 1.3 Webseite: www.kep.koeln In der Rubrik übergreifende Themen wurde das Thema Nachhaltigkeit hinzugefügt. Unter dem Stich- wort Veranstaltungen gibt es seit Ende 2023 Veranstaltungshinweise und Informationen zu Förderpro- grammen. Die KEP wird nun auch in Leichter Sprache zugänglich, wobei die komplette Übersetzung der Webseite in Leichte Sprache sukzessive vervollständigt wird. Auf der Webseite findet sich neben allgemeine Informationen auch eine Übersicht über die aktuellen und die bereits abgeschlossenen Maßnahmen der KEP . 3 2 Projekte 2024 Für 2024 sind bisher drei Projekte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Teilhabe und Vernetzung ge- plant. Die Projekte wurden bereits im KEP-Lenkungskreis vorgestellt und von diesem befürwortet. 2.1 Status Quo Analyse Leitbild kulturelle Teilhabe Ratsbeschluss im Frühjahr/Sommer 2024 geplant (1040/2024) Als erste Maßnahme zur Umsetzung des Leitbildes soll es eine Nachhaltige Strukturentwicklung zu Kulturteilhabe und Vielfalt in den städtischen Kulturinstitutionen geben. Im ersten Schritt wird eine Status-quo-Analyse durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in individuelle Konzepte ein, die den einzel- nen Institutionen einen Handlungsrahmen für die Verbesserung von Kulturteilhabe an die Hand geben und das spartenübergreifende Leitbild bedarfsgerecht ergänzen. Um die Kriterien Vielfalt und Vielfaltsorientierung nachhaltig in die Organisationsstrukturen der städti- schen Kulturinstitutionen zu implementieren, braucht es Strukturentwicklung in Bezug auf folgende Handlungsfelder: • Gesamtstrategie und operative Ziele • Abbau von Barrieren • Vielfaltsorientierte Organisationsentwicklung • Personalentwicklung • Programm- und Formatentwicklung • Brückenbau zu neuen Publika und erweiterte Öffentl ichkeitsarbeit • Budgetentwicklung • Evaluation und Monitoring • Wissenstransfer und Vernetzung auf verschiedenen E benen Mit Unterstützung einer externen Beraterin und Organisationsentwicklerin soll die 3-teilige Maßnahme erfolgen: 1. Analyse bestehender Strukturansätze in den einze lnen Kultureinrichtungen (ab Sommer 2024) 2. Erarbeitung eines Strukturkonzepts, das auf bere its bestehenden Ansätzen aufbaut, die indivi- duellen Gegebenheiten der Organisationen stärkt und auf Synergie, Vernetzung und Koopera- tion im Kontext der städtischen Einrichtungen sowie mit anderen Akteur*innen basiert. Die Konzeptentwicklung soll partizipativ mit Mitarbeiter*innen der Kultureinrichtungen erfolgen (Ab Herbst 2024). 3. Begleitung der Umsetzung in den einzelnen Kultur einrichtungen (Anfang 2025, vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel) 2.2 Materialkarussell Am 16.05.2024 im Rat beschlossen (1094/2024) Kölner Kulturinstitutionen richten am 24. August 2024 zum ersten Mal die Veranstaltung „mein, dein, unser – Materialkarussell der Kölner Kultur“ aus. An etwa vier Kulturorten in der Stadt werden Materi- alien auf Spendenbasis angeboten – begleitet von zahlreichen Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bei dem Material handelt es sich beispielsweise um Ausstellungsarchitektur, Büromate- rial, Kostüme, Publikationen oder Technik. Ziele der Veranstaltung sind die Weiterverwendung von Materialien und die Unterstützung der gesamtstädtischen Anstrengungen zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2035. Schließlich können vermiedene Entsorgung, Re- und Upcycling den Ausstoß von Treib- hausgasemissionen senken. Das zugängliche Format von „mein, dein, unser – Materialkarussell der Kölner Kultur“ wird mittels Führungen, Kunstinstallationen, Workshops, Gesprächen und Vorträgen zusätzlich vermittelt, und es 4 werden daran anknüpfende Themen wie Tauschen, Teilen und Zirkularität behandelt. Die Organisa- tion und Durchführung der Veranstaltung erfolgt durch das Green Culture Collective. Dabei wird es durch das Planungsreferat (VII/2) und extern unterstützt. 2.3 Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen förd ern (1033/2024) Ratsbeschluss im Frühjahr/Sommer 2024 geplant (1033/2024) Das Thema „Vernetzung“ wurde vom KEP-Lenkungskreis als ein Schwerpunktthema für 2024 festge- legt. Mit der Veranstaltung „Kulturschaffende vernetzen – Kooperationen fördern“ soll die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen der Freien Szene und den städtischen Institutionen ausgebaut und gestärkt werden. Sie soll die Möglichkeit geben, Projektidee n für spartenübergreifende Kooperationen vorzu- stellen und sich damit um eine Förderung zu bewerben. Das Projekt ist in folgenden Schritte geplant: • Kick-off und Matching: Vorstellung der Projektidee n • Einreichung, Auswahl und Umsetzung der Projekte • Dokumentation und Evaluation 3 Schwerpunktthema 2023: Nachhaltigkeit 2023 stand das Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit in der Kultur“ im Fokus der KEP. Hierzu wurden die folgenden Maßnahmen umgesetzt: 3.1 Barcamp: Ökologische Nachhaltigkeit in der Kult ur Am 23.03.2023 im Rat beschlossen (0336/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat, Pla- nungsreferat (VII/2). Auf der KEP-Tagung am 4. November 2022 wurde von den Kulturakteur*innen der Wunsch geäußert, einen intensiveren, spartenspezifischen und sparten übergreifenden Austausch zur Nachhaltigkeit in der Kultur zu ermöglichen. Um diesem Wunsch entgegenzukommen wurde am 1. September 2023 im Bürgerhaus Stollwerck ein Barcamp durchgeführt, an dem etwa 80 Kulturakteur*innen teilnahmen. Als Keynote-Speakerinnen konnten Dr. Carolin Baedeker ( Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Stellv. Abteilungsleiterin und Co-Leiterin des Fors chungsbereichs Innovationslabore) und Nicole Loe- ser (Institute for Art an Innovation, Berlin, Direktorin und freie Kuratorin) einen wertvollen Input liefern. In verschiedenen Sessions wurden dann die jüngsten Entwicklungen im Bereich ökologische Nachhal- tigkeit in der Kultur reflektiert sowie Initiativen und Best-Practice Beispiele vorgestellt. 3.2 Koordinationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultu r Am 23.03.2023 im Rat beschlossen (0039/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-Pla- nungsreferat (VII/2) Im Dezernat Kunst und Kultur wurde eine Koordinationsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ eingerichtet und zum 01.09.2024 besetzt. Diese Stelle vertieft das Wissen im Bereich Nachhaltigkeit und stärkt und vernetzt die diesbezüglichen Initiativen aus dem Kölner Kultursektor. Sie ist eine Schnittstelle, die zwi- schen den involvierten Ämtern, städtischen Institut ionen und der Freien Szene agiert. Die Koordinati- onsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ schafft ein Forum, in dem die Institutionen und Akteur*innen des Kultursektors Beratungsangebote wahrnehmen können. Damit wird der gesamtstädtische Transforma- tionsprozess professionell, koordiniert und zielori entiert für die Kulturszene unterstützt. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Entfristung wird beantragt. 5 3.3 Barcamp: Perspektiven auf Transformation Am 15.06.2023 im Rat beschlossen (1566/2023) Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). Das Barcamp „Perspektiven auf Transformation“ am 16. November 2023 im Kulturbunker Mühlheim ermöglichte ein Eintauchen in die verschiedenen Asp ekte von Transformation und zeigte Spielräume entlang von Praxisbeispielen auf. Zukunftsfragen wu rden diskutiert und mittels Impulsen von Kölner Kulturinitiativen „Promising Practice“ vorgestellt um neue Ideen gemeinsam zu entwickeln. Es ging um die Suche nach nachhaltigen Strategien im Zeichen v on Diversität, Ressourcenschonung und Publi- kumsentwicklung. 3.4 Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren Am 6. September 2023 startete das Dezernat Kunst und Kultur das Projekt „Köln hoch 3 – Kultur wei- terbilden, bilanzieren, transformieren". Das Projekt umfasste die Weiterbildung „Transformationsma- nager*in Nachhaltige Kultur“ sowie die Erstellung von Klimabilanzen. In der Weiterbildung erwarben die Teilnehmer*innen Handlungswissen, wie Kulturinstitutionen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können. Mit ihrem Wissen können die Absolvent*innen nun Prozesse und Projekte in ihren Institutionen anstoßen und durchführen, die Vorbildcharakter für die Branche und darüber hinaus für eine klimagerechte Gesellschaft haben. Die Klimabilanzen bieten eine gute Datengrundlage, um fundierte Maßnahmen zum Klimaschutz zu entwickeln und ein strategisches und umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement zu implementieren. „Köln hoch 3“ ist eine Kooperation des Dezernats Kunst und Kultur, der Koordinationsstelle Klima- schutz, des Green Culture Collective, des Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit und Thema1. An dem Projekt nahmen städtische und Freie Kulturinstitutionen teil. Insgesamt wurden 19 Transfor- mationsmanager*innen ausgebildet und acht Klimabilanzen erstellt. "Köln hoch 3" wurde im Dezernat Kunst und Kultur personell durch die Koordinationsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ betreut und fe- derführend koordiniert. 4 Projekte 2022/23 4.1 Entwicklung eines Handlungskonzeptes Kreativräu me in der Stadtentwick- lung. Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2027/2022) / Die Zuständigkeit für das Vorhaben liegt nun beim Kulturraummanagement (VII/5). Die Erstellung des Handlungskonzeptes erfolgt aus der Umsetzung einzelner Teilbereiche, welche am Ende des Prozesses zu einem Handlungskonzept zusamm engefügt werden. Die Teilbereiche bilden gleichzeitig das Arbeitsprogramm für den strategisc hen Bereich des KRM. Mehrere Teilbereiche sind bereits in der Umsetzung. 4.2 Mehrsprachiges Vermittlungsangebot des Museumsd ienstes Am 12.12.2023 vom Rat beschlossen (2929/2023) / die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522) Im Einklang mit den Zielen der Kulturentwicklungsplanung ist der Museumsdienst bestrebt, sein mehr- sprachiges Vermittlungsangebot auszubauen und so einem möglichst großen Teil der Kölner Bevölke- rung kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Derzeit um fasst das Programm bereits Veranstaltungen in englischer, türkischer und ukrainischer Sprache an der Mehrzahl der städtischen Museen, sowie an einzelnen Museen auch Veranstaltungen in anderen, in Köln stark vertretenen Sprachen wie Polnisch, Russisch, Kurdisch und Arabisch. Ergänzend hinzu kommen Veranstaltungen in Sprachen, die in einem inhaltlichen Bezug zu den Ausstellungen stehen, wie beispielsweise chinesisch-sprachige Führungen 6 am Museum für Ostasiatische Kunst. Ziel ist es, dieses Angebot in verschiedener Hinsicht sowohl fort- zusetzen als auch auszubauen, um den Bedarfen des P ublikums nachkommen zu können. Um die Angebote passgenau planen und betreiben zu können, werden die Ausbaustufen über einen Zweijah- reszeitraum projektiert. 1. Fortsetzung und teilweise Verstärkung des bereit s etablierten Angebotes: 2023 wurden in den städtischen Museen 132 kostenfre ie öffentliche Führungen in Herkunfts- sprachen durchgeführt, davon 41 in Türkisch oder zw eisprachig deutsch-türkisch, 35 in Ukrai- nisch oder zweisprachig deutsch-ukrainisch und 28 i n Englisch. Weitere Führungen haben in Kurdisch, Arabisch, Chinesisch, Russisch und Polnis ch stattgefunden. Für 2024 sind bereits insgesamt 193 öffentliche herkunftssprachliche Führungen terminiert. 2. Ausweitung auf weitere Museen: Die öffentlichen Führungen für ukrainischsprachige Besucher*innen sind so gut nachgefragt, dass sie 2023 (NS-Dokumentationszentrum) und 2024 ( Rautenstrauch-Joest-Museum, Mu- seum für Ostasiatische Kunst, Kölnisches Stadtmuseum) sukzessive auf alle Häuser ausgewei- tet wurden. Seit Eröffnung des Kölnischen Stadtmuseums gibt es in jedem städtischen Museum ukrainischsprachige oder zweisprachig deutsch-ukrainische Führungen. Mit den türkischsprachigen Führungen im Kölnischen Stadtmuseum können auch die regelmä- ßigen Führungen in dieser Sprache auf vier Museen a usgeweitet werden. Die deutsch-türki- schen Führungen an KölnTagen bedienen weiterhin im Wechsel alle neun Museen. Auch das Angebot von polnischen Führungen wird auf das Kölnische Stadtmuseum ausgeweitet. 3. Etablierung weiterer Sprachen: Öffentliche Führungen in italienischer (Römisch-Germanisches Museum und Kölnisches Stadt- museum), spanischer (Rautenstrauch-Joest-Museum und Wallraf-Richartz-Museum) und fran- zösischer Sprache (Kölnisches Stadtmuseum) kommen 2024 sukzessive hinzu. Im Museum für Angewandte Kunst startet 2024 ein Angebot in Deutsc her Gebärdensprache (DGS). Hierzu konnten Native Signers (DGS-Muttersprachler*innen) gewonnen werden, die zu den Samm- lungsinhalten sowie Vermittlungstechniken fortgebildet werden. 4. Ausbau des Angebots an deutsch-herkunftssprachli chen Tandemführungen: Tandemführungen, die eine Führung auf Deutsch mit e iner Verdolmetschung in eine weitere Sprache kombinieren, werden von den Teilnehmer*innen als besonders hilfreich für den Erwerb der deutschen Sprache erlebt, wie Evaluationen erge ben haben. 2024 konnte neben dem deutsch-ukrainische Tandemführungen im Museum Schnü tgen und Römisch-Germanischen Museum das Format im Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum für Ostasiatische Kunst etabliert werden. Die zweisprachigen Deutsch-Türkische Führungen finden 2023 und 2024 je- weils 5 Mal statt. Darüber hinaus bietet der Museumsdienst 2024 an 9 K ölnTagen öffentliche Führungen in Ein- facher Sprache für Deutschlernende an. Diese bilden für Menschen, die Grundkenntnisse in der deutschen Sprache z.B. durch einen absolvierten Integrationskurs erworben haben (Niveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen fü r Sprachen), ein Brückenangebot zwischen herkunftssprachlichen Führungen und dem Standardangebot des Museumsdienstes. Ergänzend dazu wurden 2023 und 2024 in einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Köln für 40 Integrationskurse sprachfördernde Workshops in vier Museen in Einfacher Sprache durchgeführt. 5. Binnendifferenzierung der Angebote: Eine Differenzierung bspw. nach Altersgruppen ist n otwendig, um adressatengerecht agieren zu können. Familienführungen, Kinderworkshops, Führ ungen für Erwachsene und Senior*in- nenführungen sind Teil des Programms. Aber auch methodisch spricht das Programm verschied ene Menschen an: Eine türkischspra- chige Führung mit Zeichenworkshop im Wallraf-Richartz-Museum richtet sich an Kunstinteres- sierte, die sich angeleitet durch einen Künstler Ze ichentechniken der Alten Meister selbst mit dem Zeichenstift erschließen wollen. Die deutsch-türkischen Führungen sind dialogisch aufge- baut und haben eine starke soziale und intergenerat ionelle Komponente. Die ukrainischspra- chigen Familienführungen im Museum Ludwig und Wallraf-Richartz-Museum wiederum geben thematisch wechselnde Einblicke in jeweils eine Kunstepoche bzw. einen Kunststil. 6. Vernetzung mit den Zielgruppen: Das bestehende Angebot wird gezielt in Richtung der Sprachcommunities adressiert. Hierzu betreiben Muttersprachlerinnen (ukrainisch und türk isch) auf Honorarbasis Netzwerkarbeit, 7 kommunizieren Angebote und Termine digital, bauen einen Adressverteiler auf und stellen das Programm persönlich in Vereinen, Migrant*innenselbs torganisationen sowie Interkulturellen Zentren vor. Dies wurde mit Presse- und Medienarbeit durch den Museumsdienst flankiert. Auf- takt bildete die Pressemitteilung „Museumsdienst ba ut mehrsprachiges Vermittlungsangebot aus“ vom 8.12.2023. Am 17.4.2024 fand ein Pressegespräch mit der türkischsprachigen Presse in Köln und der Region statt mit positiver Resonanz. 7. Entwicklung neuer und Ausbau bestehender digital er Angebote: Digitale Angebote sollen die personale Vermittlung ergänzen. Sie ermöglichen die Teilhabe am Angebot der Museen unabhängig von festen Terminen. Zudem sind sie flexibel mit neuen In- halten zu hinterlegen und zeichnen sich durch Nachh altigkeit aus, da sie – einmal etabliert – langfristig nutzbar sind. Der Audioguide des Museum Schnütgen wurde um die Sp rachen Türkisch und Ukrainisch er- gänzt. Er kann mit dem eigenen mobilen Endgerät über QR-Codes in der Ausstellung abgerufen werden und ist daher vergleichsweise niedrigschwellig nutzbar (Launch im Sommer 2024). 8. Etablierung und Verstetigung: Das geschaffene Programm ist auf Langfristigkeit au sgelegt. Die Finanzierung muss ab 2025 aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. Hie r ist eine Aufstockung des Honoraretats des Museumsdienstes zwingend notwendig. 9. Mittelverwendung: Die Mittel wurden für eine externe Projektleitung auf Honorarbasis, für Honorare der freiberuflich Mitarbeitenden in der Umsetzung, für Materialkosten und die technische Umsetzung sowie für eine spezifische, die Zielgruppen adressierende Öffentlichkeitsarbeit verwendet. 4.3 Einrichtung eines Arbeitskreises „Gedächtnis de r Stadt“ Am 19.09.2022 im Hauptausschuss beschlossen (1983/2021) / die Zuständigkeit liegt im Kulturdezer- nat – Planungsreferat (VII/2). Unter dem Leitbegriff „Gedächtnis der Stadt“ beschäftigten sich Vertreter*innen unterschiedlicher Insti- tutionen sowie der Stadthistoriker*innen-Szene im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung mit Fragen rund um die Vermittlung und Erforschung der Kölner Stadtgeschichte. Besonders im Fokus standen dabei die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich Akteur*innen konfrontiert sehen. Eine we- sentliche Forderung, die an Verwaltung und Politik herangetragen wurde, war eine Anlaufstelle, die die Bedürfnisse der Szene unterstützt und ihre Aktivitäten fördert. Mit der neu und zunächst für sechs Mo- nate eingerichteten Stelle einer Referentin für Geschichtsinitiativen entsprach die Stadt Köln eben die- sem Wunsch. Die Koordinierungsstelle entwickelte im Austausch mit den Akteur*innen Konzepte und Ideen, die die Geschichte und Geschichten mit all i hren Facetten aus 2.000 Jahren Kölner Stadtge- schichte sichtbar machen – für Kölner*innen ebenso wie für Besucher*innen der Stadt. Die Stelle des Referats für Geschichtsinitiativen w ar vom 1. September 2023 bis 29. Februar 2024 besetzt und diente als Anlaufstelle für Akteur*innen, die sich alleine oder im Rahmen ihrer Tätigkeit für eine Organisation mit dem Thema Stadtgeschichte beschäftigen. In einem ersten Schritt stand die Recherche von Einzelakteur*innen sowie möglichen Ansprechperso- nen in verschiedenen Institutionen im Vordergrund, sodass eine Mitteilung an einen entsprechenden Verteiler (inzwischen rund 250 Adressen) versendet werden konnte. Basierend auf einem vorläufigen Zeitplan mit möglichen Maßnahmenideen und einer IST -Analyse der Stakeholder*innen im Prozess erfolgten parallel die Konzeption einer Umfrage zu den Bedarfen der Geschichtsvermittler*innen, die Vorbereitung einer Info- und Netzwerkveranstaltung sowie der persönliche Austausch in Einzelgesprä- chen. Hierin waren die inhaltlichen und praktischen Schwerpunkte ebenso Thema wie die Stimmung innerhalb der Geschichtsszene und die aktuelle Qual ität der Vernetzung unter den Akteur*innen. Auf diese Weise konnten mögliche Aufgaben und Erwartungshaltungen an ein stetig eingerichtetes Referat für Geschichtsinitiativen identifiziert und im Rahmen der Dokumentation bewertet werden. Insgesamt fanden etwa 50 Einzelgespräche mit Vertre ter*innen anderer städtischer Dienststellen wie zum Beispiel des Stadtkonservators und des Kulturra ummanagements, diverser Geschichtsvereine und einzelner Projekte statt, sodass ein intensivie rter, persönlicher Austausch mit den Akteur*innen einen guten Einblick in die derzeitige Situation de r institutionellen und individuellen Geschichtsinit iati- 8 ven bot. Die hier formulierten Bedarfe variieren und reichen von struktureller oder finanzieller Unterstüt- zung bis hin zu Ausstellungs- oder Lagerflächen. Hinzu kommen der gemeinsame Wunsch nach mehr Austausch innerhalb der Historiker*innen-Gemeinschaft sowie eine Verbesserung der Kommunikation mit Politik und Verwaltung. Um über die Einzelgespräche hinaus ein möglichst ga nzheitliches Bild derzeitiger Tätigkeiten und ak- tueller Herausforderungen für Geschichtsinitiativen zeichnen zu können, wurde in enger Zusammenar- beit mit dem Lehrstuhl Public History an der Universität zu Köln eine Umfrage (Bedarfsanalyse) für die Geschichtsinitiativen entwickelt. Über 120 Nutzer*innen schlossen über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen die Umfrage in vollem Umfang ab. Die Ergebni sse dieser Untersuchung fließen in das vom Lehrstuhl für Public History an der Universität zu Köln durchgeführte Forschungsprojekt „Geschichts- vermittlung in Köln im 21. Jahrhundert“ ein und werden im Zuge dessen auch publiziert. Unter dem Titel „Fokus Vergangenheit: Gemeinsam Sta dtgeschichte machen“ lud die Stadt Köln am 23. Januar 2024 Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen und Geschichtsinitiativen sowie Akteur*in- nen, die sich mit der Vermittlung von Stadtgeschich te beschäftigen, zu einem Netzwerktreffen in das NS-Dokumentstationszentrum der Stadt Köln ein. Im R ahmen der Veranstaltung gab das Referat für Geschichtsinitiativen Einblicke in die eigenen Aufgaben und Ziele. Rund 120 Personen folgten der Ein- ladung zu dieser als Auftakt verstandenen Veranstal tung und beteiligten sich an dem Diskurs über Herausforderungen und Potenziale, eigene Aktivitäten und Ideen. Zum Abschluss der Projektlaufzeit wurde eine Dokumentation verfasst, die einen ausführlichen Einblick in die Aktivitäten des Referats gibt, diese vor dem Hintergrund der zu Beginn festgesetzten Ziele be- wertet und Vorschläge für weitere Schritte macht. S ie wurde dem Ausschuss Kunst und Kultur am 30.04. als Mitteilung vorgelegt 5 Projekte 2020-22 noch nicht abgeschlossen Die folgende Liste führt die Projekte auf, die bere its in den Vorjahren angestoßen wurden, beim Ver- fassen des Sachstandberichtes aber noch nicht abgeschlossen waren. 5.1 ALLGEMEIN: Vielfalt Erarbeitung eines Leitbildes für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt für alle städtischen Kultur- bereiche sowie der Freien Szene (Produktion, Vermit tlung und Inklusion), Orientierung am bestehenden Diversity-Konzept der Stadt Entwicklung einer Ikonographie als Visua- lisierung des Leitbildes. Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2152/2022). Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat- Planungsreferat (VII/2). Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt is t eine schriftliche Absichtserklärung, in der die städtischen kulturellen Institutionen (Museen, Bühn en, Orchester, Bibliotheken, Archive) ge- meinsam Ziele formulieren, um in Zukunft kulturelle Teilhabe und Vielfalt in ihren Häusern zu gewährleisten, zu fördern und auszubauen. Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt umfasst alle Aspekte kultureller Teilhabe und Diver- sität in den städtischen Kulturinstitutionen. Diese sind in einem dialogischen Verfahren mit den städtischen Kulturinstitutionen erarbeitet worden. Das Leitbild soll die städtischen Kulturinstitu- tionen darin unterstützen, kulturelle Teilhabe in Vielfalt im Innen und Außen zu ermöglichen. Es schließt an das Förderkonzept kulturelle Teilhabe des Kulturamts an und ergänzt das städtische Diversity Konzept. Im Sinne der Multiperspektivität haben alle städtischen Kulturinstitutionen sowie die Mitarbeiter*innen des Amtes für Integrati on und Vielfalt die Möglichkeit bekommen, sich an der Erarbeitung zu beteiligen und ihre Expertise und Perspektive in das Leitbild einflie- ßen zu lassen. Das Leitbild wurde am 30. Januar 2024 vom Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen. Eine 9 barrierefreie Publikation wird derzeit erstellt. 5.2 ALLGEMEIN: Räume / Baukultur Kunst im öffentlichen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang. Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1916/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat- Planungsreferat (VII/2). Die Künste im öffentlichen Raum sollen sukzessive a n die Anforderungen einer sich wandeln- den Stadtgesellschaft angepasst werden. Der digital e Blick auf Kunst wurde gerade in Zeiten von Corona geschärft und es bedarf eines qualitativ und quantitativ gesteigerten Angebotes seitens der Kommune, den Bedarfen einer sich stetig weiter digitalisierenden Gesellschaft ge- recht zu werden. Als Querschnittsthema hat das Thema Räume einen besonderen Stellenwert in der Kulturentwicklungsplanung (KEP). Auch der öf fentliche Raum ist hierin inkludiert. Seite 54 der KEP spricht davon, dass die "Künste im öffen tlichen Raum" inspirieren, Identifikation ermöglichen und geeignet sind, Kunst auf leichte un d verständliche Art für Alle in den Alltag einzubringen. Eine zusammenhängend digitale Option zum Erfahren des reichen Schatzes öf- fentlich zugänglicher Skulpturen im städtischen Raum fehlt bislang. Eine digitale Stadt-Tour ent- lang circa 100 besonderer Kunstwerke soll die Kunst im öffentlichen Raum nochmals aufwerten. Mit dem Projekt wurde die Hamburger Agentur „Travelagent“ beauftragt. Erste Ergebnisse lie- gen vor. Die Feinabstimmungen zu Textankauf- und -lektorat, finaler Bildauswahl, Barrierefrei- heit und den verschiedenen Abstimmungsprozessen mit der Onlineredaktion des Presseamtes, Museum Ludwig, dem Skulpturenpark und der Abteilung für Geodaten mussten im Rahmen der Corona-pandemie zunächst verschoben werden und werden aktuell sukzessive nachgeholt. Außerdem gab es eine gewünschte Änderung im Rahmen der Programmierung die eines er- heblichen Programmier- und Arbeitsaufwandes bedurfte. Der Digitale Skulpturenrundgang wird in einem erste n Schritt an die Webseite der KEP ange- bunden. Dort kann von interessierten Webseiten verlinkt werden. Die Anbindung erfolgt im zwei- ten Quartal 2024. 5.3 STÄDTISCHE INSTITUTIONEN: Museen Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer digitaler Zugänge wie Multimediaguides. Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat genehmigt (1929/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). Die Steuerung des Relaunches des Museumsportals wechselte 2023 vom Museumsdienst Köln ins Kulturdezernat (VII/1). Die Sammlungen der Museen werden in den kommenden Jahren in den verschiedenen Online- Präsenzen aber auch mittels mobiler Anwendungen für unterschiedliche Zielgruppen im digita- len Raum zugänglich gemacht. Die nachfolgend aufgef ührten Maßnahmen sind entweder Be- standteil der hausbezogenen Kommunikationsstrategie oder der übergreifenden Content-Stra- tegie des Programms „Museen, Menschen, Medien“. Es handelt sich daher nicht um solitäre digitale Anwendungen, sondern um Glieder in einer d igitalen Wirkungskette. Aus diesem Grund richten sich die jeweiligen Projekte an unterschiedliche Zielgruppen und ver- folgen unterschiedliche digitale Ansätze, die sich jedoch alle in dem Ziel treffen, die Publikums- ansprache zu diversifizieren und das bestehende Angebotsportfolio zu erweitern. Beantragt wurden folgende Einzelmaßnahmen: 4510 – WRM: Relaunch des EDV-gestützten Führungssystems mit Informationen zur Sammlung 10 als DigiWalk in einer App 4512 – RGM: Erweiterung und Bereicherung eines 3D-R undgangs zur Präsentation im Belgi- schen Haus 4514 – MAKK: Partizipative Erweiterung der Online-Collection 4516 – MSchn: Ausbau der Online-Collection 4518 – KSM: Gestaltung und Programmierung einer Progressive-Web-App (PWA) 4520 – NS DOK: Erweiterung der bestehenden Didaktik -App im 360-Grad-Rundgang des NS- DOK um Formate im Stadtraum 4522 – Museumsdienst: Online-Spiel als Eingang zu den Sammlungen der Museen 4523/2 – RBA (in Kooperation mit der Universität zu Köln und dem Museumsdienst): In einem gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekt bearbeiten die drei genannten Institutionen Ob- jekte der ehemaligen Jesuitensammlung, um sie der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit KEP-Mitteln soll mittels eines Gamification-Ansatzes das sog. Phy- sikalische Kabinett erläutert werden, das – einst v on europäischem Rang – ein Kernstück der Kölner Wissenschaftsgeschichte darstellt. Das übergreifende Forschungsprojekt zur Jesuitensammlung wurde erfolgreich abgeschlossen. Die gemeinsamen Ergebnisse wurden im Ausschuss Kuns t und Kultur am 31.05.2022 vorge- stellt. Alle anderen nachfolgenden Projekte stehen in Abhän gigkeit zum für den ursprünglich im Mai 2023 geplanten Systemwechsel des Museumsportals. Zur Einhaltung der notwendigen Compli- ance musste das bisherige, heterogene System technisch wie vergaberechtlich neu aufgestellt werden. In diesem Zusammenhang wurden zudem notwendige Optimierungen in den Bereichen Usability, CMS inkl. Synergieeffekten, innovative A nsätze und Content-Darstellung vorgenom- men. Das neue System basiert auf aktuellen Stand de r Technik und wird auf Basis der neuen Supportverträge laufend aktualisiert. Damit ist auc h für die Zukunft sichergestellt, dass neben den bisherigen Anwendungen u. a. auch neue Digitalf ormate auf der Plattform bereitgestellt werden können. Die Steuerung des Relaunches des Museumsportals wechselte 2023 vom Museumsdienst Köln ins Kulturdezernat. Der Produktivsetzungstermin des neuen Webseitensystems ist aktuell auf unbestimmte Zeit ver- schoben. Inwieweit dies Auswirkungen auf die einzelnen Digitalprojekte hat, kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend bewertet werden. Für jedes Digitalangebot mit geplantem Hosting über das neue System ist allerdings somit die Produktivsetzung offen. Bei den Online Collections soll eine Pilotierung fü r die Häuser MAKK und Museum Schnütgen erfolgen. Die Online Collections wurden aufgrund de r Abhängigkeiten und Schnittstellen zum Webportal ausgesetzt, um den Entscheidungen zur weiteren Fortführung nicht vorzugreifen und um keine Kosten verursachenden Tätigkeiten an den Online Collections auszuführen (Program- mierung, Gestaltung), die durch Entwicklungen am Website-System durch VII hinfällig werden. Sobald eine Entscheidung zum Museumsportal getroffen wird, können auch die beteiligten Fir- men erneut zur Fortsetzung der Arbeiten angefragt w erden. Eine aktualisierte Terminplanung kann erst nach erneuter Abstimmung mit den Auftragnehmern vorgelegt werden. 360°-Rundgänge (beispielsweise WRM) inkl. didaktisc her Zugangsmöglichkeiten für verschie- dene Zielgruppen sollen auf dem neuen Portal www.mu seen.koeln sowie den Homepages der Museen MAKK, Museum Schnütgen und NS DOK veröffentlicht werden. Ein Umzug der bereits erstellten Angebote ist ebenfalls ausgesetzt. Multimediaguides für RGM und WRM, KSM sowie MAKK sind in Vorbereitung bzw. Planung. 11 Die seit der Pandemie im Aufbau befindlichen Onlineangebote sollten auf Basis der neuen Platt- form im Portal in ein übergreifendes Storytelling u nd in zielgruppenspezifische User Journeys eingebunden werden. Die Arbeiten wurden ebenfalls gestoppt. Bisherige Ergebnisse können auf der aktuellen Plattform nicht umgesetzt werden. Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung einer zentralen Basis- komponente. Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat genehmigt (1931/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). Die Museen der Stadt Köln nutzen unterschiedliche Datenbanken für die wissenschaftliche Do- kumentation und die Verwaltung der Objekte. Im Hinblick auf die Erstellung und Publikation ihrer Online-Collections, die Schaffung von Schnittstellen in Bilddatenbanken und zu international re- levanten Wissenschaftsportalen sowie für die Normie rung von Daten ist die Schaffung eines Normdaten-Mappingservers unabdingbar. Er ermöglicht die automatisierte Verbindung der Sammlungen und den Austausch von Digitalisaten. Eine Standardlösung für diese Aufgaben ist nicht marktgängig, sondern muss für Köln geschaffen werden und den IT-Anforderungen der Museen sowie der stätischen IT-Landschaft genügen. Die KEP-Mittel tragen dazu bei, dieses im Programm „Museen, Menschen, Medien“ zu realisie- rende Projekt unter Beteiligung der Museen und von 12/Amt für Informationsverarbeitung um- zusetzen. Das Anforderungsmanagement für die Pilot-Museen MAK K und Museum Schnütgen wurde nach rund einem Jahr intensiver Vorarbeiten abgesch lossen. Ein Lösungsdesign für die kom- plexe Anwendungsarchitektur inkl. Datentransportebe ne aus dem städtischen Netz heraus konnte entwickelt werden. Der PoC ist erfolgreich abgeschlossen. Die noch erforderlichen Programmierleistungen für die beiden Pilot-Museen wurden im I. Quartal 2024 angehalten. Die ursprünglich bereits für die b eiden Häuser im II. und III. Quartal 2023 vorgesehene Implementierung der Online Collection-Ausspielungen in das neue Website-Sys- tem für die Museumsfamilie bzw. die neuen Websites der beiden Museen war ebenfalls gestoppt worden, um keine Kosten verursachenden Tätigkeiten an den Online Collections auszuführen (Programmierung, Gestaltung), die durch Entwicklungen am Website-System durch VII hinfällig werden. Die Arbeiten können hier in Abhängigkeit zu r Fertigstellung des neuen Website-Sys- tems und dem Livegang der neuen Websites für die Pilot-Museen MAKK und Museum Schnüt- gen wiederaufgenommen werden. Gleiches gilt für den ursprünglich parallel geplanten Abgleich mit den Strukturen anderer Fach- anwendungen und Datenbankstrukturen, um eine Einbin dung bspw. des Museum Ludwig für die Zukunft zu ermöglichen. Die angefragten Ressourcen des städtischen IT-Dienstleisters für den Aufbau der zentralen Inf- rastruktur wurden ebenfalls nicht weiter geblockt. Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche Zielgruppen. Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1764/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Historischen Ar- chiv (44). Das Historische Archiv der Stadt Köln vermittelt über die Historische Bildungsarbeit und die er- weiterte Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungen, Vortragsreihen, Führungen und Work- shops das Thema Archiv und Archivnutzung und die Arbeit mit Historischen Quellen. Damit wird 12 es seinem Selbstverständnis als Bürgerarchiv gerecht, in dem jede an die Geschichte ihrer Um- gebung Fragen stellende Person unverstellte Antwort en aus den Quellen erhält. Zunehmend werden diese Angebote digital aufbereitet und damit dauerhaft und unabhängig von Öffnungs- zeiten angeboten und mit interaktiven Elementen versehen, wie etwa mittels der BiParcours App des Bildungsministeriums NRW. Die Entwicklung von B eiträgen für die BiParcours App zum interaktiven Einstieg von Schulklassen in das Thema Archiv und Archivnutzung ist auch ein Er- gebnis der Veränderungswerkstatt Öffentlichkeitsarbeit im Historischen Archiv im Rahmen der Verwaltungsreform von Januar bis März 2021. Für die interaktive Arbeit mit Schulklassen und anderen Gruppen mit den digitalen Angeboten wurde 2 022 ein Satz von 29 iPad Air nebst La- dewagen für Schüler*innenarbeiten angeschafft und k ommen bei Schulklassen und anderen Gruppen zum Einsatz, u.a. zur Nutzung der BiParcoursApp. Im Jahr 2022 wurden die iPads für Vermittlungsarbeiten im Rahmen von Ausstellungsprojekten und für die BiParCoursApp mit dem vom 44 entwickelten Angebot zum Einstieg in die Archivnutzung eingesetzt. Auch 2023 wurden die iPads für die Nutzung in der A rbeit mit Schüler*innen eingesetzt. So dienten sie beispielsweise für die erkundende Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten des Di- gitalen Historischen Archivs oder für die Bereitstellung von Arbeitskopien bei der Arbeit mit den Originalquellen. Im Rahmen der Banner-Ausstellung zur Revolution von 1848, die das Kölnische Stadtmuseum, das Karl-Marx-Haus in Trier und das Engels-Haus in Wuppertal konzipiert hatten, wurde auf den ipads ein Podcast bereitgestellt. Der Zusatzkurs Geschichte der Jahrgangsstufe 12 an der Königin-Luise-Schule unter der Lei- tung von Christoph Pallaske hatte sich der Frage gewidmet: Hat das Dombaufest, das anlässlich der 600sten Wiederkehr des Tages der Grundsteinlegu ng am 15. August 1248 in jenem Jahr gefeiert wurde, den Fortgang der Revolution beeinflusst? Zum Festtag waren Abgeordnete der Paulskirche samt Heinrich von Gagern, sowie der Rei chsverweser Erzherzog Johann und der Preußische König Friedrich Wilhelm IV. nach Köln ge kommen. Die Schüler*innen gingen der These des Historikers Volker Depkat nach, dass durch die große Sympathie, die sich der preu- ßische König als Vertreter der monarchistisch-absolutistischen Kräfte, in weiten Kreisen der Be- völkerung verschaffte, die Revolution bereits ausgebremst wurde. Sie fragten also, ob und ggf. wie das einzige Zusammentreffen von Friedrich-Wilhelm IV. und den Parlamentariern der Pauls- kirche beim Dombaufest im August 1848 zu einem Kipppunkt der Revolution wurde. Dazu haben die Schüler*innen unter anderem ein lang es Experteninterview mit Volker Depkat geführt, das zusammen mit weiteren Forschungsergebn issen in Podcasts verarbeitet wurde. Zwei davon wurden für die Dauer der Bannerausstellung in einer Hörstation über die ipads prä- sentiert. Das Biparcours-Quiz, das jüngere Schüler*innen mit spielerischen Suchaufgaben zu einer mit- telalterlichen Urkunde auf das Archiv neugierig mac ht, ist auf dem Bildungsportal des NRW Schulministeriums abrufbar und wird zur Vorbereitung von Besuchen im Archiv eingesetzt. Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort Köl n /Intensivierung von Marketing- maßnahmen Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1900/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). Für die wirkungsvolle Intensivierung von Marketingm aßnahmen für die Museen sowie den ge- samten Standort ist eine Kenntnis der Publikumsstruktur unabdingbar. Sie ermöglicht eine nach- haltige Bewirtschaftung der Mittel und eine zielger ichtete Ansprache von Nutzungsgruppen. Grundlage dafür ist eine aktuelle Gesamtanalyse für den Museumsbereich, die Besucher*innen und Nichtbesucher*innen sowie einzelne Angebote umfasst und die Hinweise auf die demogra- 13 phische Struktur des Publikums und die soziographis chen Bedingungen eines/einer Besu- cher*in erbringt. Diese grundlegende Besucherstrukturanalyse entsteht aus einer Reihe von Ein- zelbausteinen, die methodisch und zeitlich in einer Wirkungskette zueinanderstehen. Die Museen der Stadt Köln sind seit 2022 mit einem standardisierten Fragebogendesign Partner und aktives Mitglied des Kultur-Monitoring-Verbunde s KulMon (Institut für Kulturelle Teilhabe- forschung Berlin). Seit April 2022 findet eine kontinuierliche Besucherstrukturanalyse für den gesamten Museum- standort über einen Zeitraum von einem Jahr statt. Flankierend werden Feedback-Analysen für die unterschiedlichen museale Bildungs- und Vermitt lungsangebote im Auftrag des Museums- dienstes und in Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik durchgeführt. Im 2. Halbjahr 2023 erfolgte die Implementierung de r Funktion „reportbook“ innerhalb des Kul- Mon-Verbunds als Dashboard-Anwendung bei den beteiligten Museen. Dieser wurde vom Insti- tut für Kulturelle Teilhabeforschung mit dem Anbieter IfaD Institut für angewandte Datenanalyse GmbH exklusiv für den deutschen Markt adaptiert. Da mit wurden die Institutionen in die Lage versetzt, aus den kontinuierlich erhobenen Daten Handlungsempfehlungen für den Regelbetrieb in den Museen abzuleiten. 5.4 FREIE SZENE: Bildende Kunst Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG und Temporary Gallery e.V. Am 14.12.2021 im Rat beschlossen (3693/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). Die Internationale Photoszene Köln gUG und die Temporary Gallery e.V. werden durch höhere Betriebskostenzuschüsse (Ratsbeschluss Ende 2021) strukturell gestärkt, letztere dezidiert aus den Mitteln für die Kulturentwicklungsplanung. Die Temporary Gallery hat sich zu einem Ausstellung sort und etablierten Zentrum für zeitge- nössische Kunst mit einem besonderen kuratorischen Profil zwischen den freien Projekträumen und dem Kölnischen Kunstverein entwickelt. Besonder s bemerkenswert ist der Umfang des Programms, die verstärkt inklusive Arbeit, Internat ionalität und zugleich stärkere Kooperation mit der Kölner Szene, sei es mit freien Strukturen, städtischen Museen oder auch spartenüber- greifenden Orten. Auch die Ausstellungsszenografie (Ausstellungsgestaltung), die sehr aufwän- dig und für fast jede Ausstellung individuell entworfen und umgesetzt wird, macht die Temporary Gallery zu einem bemerkenswerten Kunstort mit Professionalität und überregionaler Ausstrah- lung. Durch den höheren Zuschuss erhält die Temporary Gallery die Möglichkeit, die geplanten Projekte einer Einzelausstellung eines Kölner Künstlers/Kölner Künstlerin sowie das Kurator*in- nen-Residenzprogramm in Kooperation mit dem Kunsthaus KAT 18 umzusetzen. Die Internationale Photoszene Köln wird ebenfalls d urch einen erhöhten Betriebskostenzu- schuss gestärkt. Sie kehrt zu einer biennalen Struktur zurück. Gestärkt werden soll durch eine höhere Förderung die stärkere Fokussierung auf das biennale-Festivalprogramm (Kernpro- gramm). Hier soll eine Profilschärfung stattfinden. Mit dem AMA-Kooperationsprojekt ist dies bereits in der Vergangenheit erfolgreich gelungen. Das Teilnehmerfestival soll durch eine Aus- schreibung eine künstlerische Schärfung erhalten. Z udem soll das Festival der Photoszene auch in den Zwischenjahren sichtbar werden, hier ist eine Kooperation mit den Partnerstädten Düsseldorf und Essen geplant, um zu einer starken N RW-Region zusammenzuwachsen. Das Artists meets Archive-Programm mit den städtischen Häusern in Köln wird weiterhin vorhan- dene Sammlungsbestände sichtbar machen. Mit dem AMA-Projekt werden die Kölner Fotogra- fie-Archive regelmäßig durch internationale Künstler*innen gesichtet, bearbeitet und der Öffent- lichkeit präsentiert. 14 5.5 FREIE SZENE: Musik Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und Ensembles (vor allem im Be- reich Neue Musik wegen komplexer Aufbauten) Vorrangige Maßnahmen zur Ertüchtigung vorhandener und neuer Räume, im Hinblick auf nutzerspezifische Anforderungen. Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41) und dem Kulturraumanagement (VII/5) Die Maßnahmenidee wurde bereits begonnen. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und Kul- tur wurde gemäß Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des Leitprojektes die institutionelle Förde- rung des Netzwerks ON – Neue Musik Köln für die Herrichtung von Proberäumen und für Miet- kostenzuschüsse für Neue Musik Ensembles erhöht. Weitere Bedarfe könnten durch Mietzuschüsse zu Prob eräumen und durch Mitbenutzung des erweiterten Zamus gedeckt werden. Anfang 2022 wurden für eine Erweiterung des Zamus mit dem Studio für elektronische Musik die Weichen im Z uge eines Beschlusses über einen stark angehobenen Betriebskostenzuschuss gelegt. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer des He- liosturms und der Rheinlandhallen über die Erweiter ung des Zamus um eine Fläche von ca. 1200 qm und die Unterbringung des Studios für elektronische Musik des WDR dauern an. Für die Schaffung zusätzlicher Proberäume ist die V erwaltung im engen Austausch mit dem IfM. Aufgrund der größeren Anforderungen von Prober äumen an die Gebäudesubstanz sowie die hohen Kosten für die Herrichtung stellt das Vorhaben eine große Herausforderung dar und ist eng an die Entwicklung des städtischen Haushaltes gekoppelt.
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/VII/2 Vorlagen-Nummer 06.06.2024 1714/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2023/24 Am 4. April 2019 wurde die Kulturentwicklungsplanung (KEP) vom Rat beschlossen. Im Rahmen dieses Beschlusses wurde die Verwaltung beauftragt, die KEP hinsichtlich ihrer Zielsetzung und ihrer Entwicklungsideen/Maßnahmen jährlich zu prüfen. Die Er- gebnisse der Überprüfung und die daraus resultierende Fortschreibung der KEP sol- len bis zum 30. Juni eines jeden Jahres, beginnend 2020, dem Rat in Form eines Be- richtes vorgelegt werden. Vorliegender Mitteilung beigefügt ist der Sachstandsbericht KEP 2023/24. Gez. Charles Anlage: Anlage 1 Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2023/24
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1714/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 06.06.2024
- Erstellt
- 27.05.2024 13:16