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AN/0529/2017

Hate-Speech, Mobbing und Hasskriminalität in Köln

Parteilos Anfrage nach § 4 30.03.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 04.04.2017, TOP 4.8

Piraten Anfrage nach § 4

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Piraten Anfrage nach § 4

2842 Zeichen

An Frau Oberbürgermeisterin 
 
Henriette Reker 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 30.03.2017 
 
AN/0529/2017 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 04.04.2017 
 
Hate-Speech, Mobbing und Hasskriminalität in Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgende Anf rage auf die Tagesordnung der nächsten Ratssi t-
zung zu setzen:  
 
Das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln wurde nach dem Start der Kampagne „Ich bin kein 
Kostüm“ anlässlich des Kölner Karnevals, die von mehreren Kölner Initiativen und Organis a-
tionen ins Lebe n gerufen worden war, im Netz mit Hasskommentaren und Drohungen übe r-
sät. Auf der Facebook -Seite des Vereins „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.“ musste schlie ß-
lich der Werbepost für die Kampagne gelöscht werden, weil die mehrere tausend Hassko m-
mentare nicht mehr zu bewältigen waren. 
 
Im Internet sind Hass und Hetze gegen Flüchtlinge, Journalistinnen und Journalisten, Politi-
kerinnen und Politiker, Feministinnen und Feministen, religiöse Gruppierungen und politisch 
vermeintlich Andersdenkende mittlerweile an der Tagesordnung, besonders im sogenannten 
Social-Web. „Mobbing“ und „Hate-Speech“ richtet sich dabei sehr oft gegen Frauen. 
 
Die Piratengruppe fragt regelmäßig nach der Entwicklung von Straftaten im Bereich der 
gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und nach Maßnahmen dagegen. 
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 
 
1. Welche Angebote für Betroffene von Hate -Speech, Hasskriminalität und Mobbing gibt 
es in Köln?

- 2 - 
 
2. Wie viele Weiter - und Fortbildungen gab es seit dem Jahr 201 4 für Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Köln zum Thema „Hate -Speech“, „Hasskriminali-
tät“ und „Mobbing“ in Köln, und welche Maßnahmen ergreift die Stadt, wenn eigene 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  oder die Social -Web-Präsenz der Stadt von „Hate-
Speech“ usw. betroffen sind? 
 
3. Welche Kenntnisse hat die Stadt Köln über menschenfeindliche Straftaten, Demons t-
rationen, Hetze usw. in Köln seit der Vorlage 2764/2016 und deren Anlage? 
 
4. Die Zahl der Opfer rassistischer/menschenfeindlicher Übergriffe war auch im Jahr 
2016 sehr hoch. Hat sich dies auf die Ausstattung der Antidiskriminierungs - und Op-
ferberatungen in Köln ausgewirkt, so dass die Stellen und Kapazitäten jetzt ausre i-
chen? 
 
5. Wie viele Betroffene haben sich seit der Vorlage 2764/2016 bei den Beratungs - und 
Antidiskriminierungsstellen gemeldet? (Bitte nach Monaten und – soweit es der D a-
tenschutz zulässt – Anlässen aufschlüsseln.) 
 
 
gez. Thomas Hegenbarth    gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf (1)

04.04.2017 Rat
TOP 4.8 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0529/2017
Typ
Parteilos Anfrage nach § 4
Datum
30.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27