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AN/1388/2023

Ersetzung der zwei entfernten Laternen auf Carl-von-Linne-Weg

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 14.08.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 28.08.2023, TOP 8.1.4

Gemeinsamer Antrag von Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, Lothar Müller / Die Linke und Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP

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Gemeinsamer Antrag von Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, Lothar Müller / Die Linke und Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP

2634 Zeichen

Laternen Carl-von-Linne-Weg
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgemeisterin, Köln, 9.8.2023
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
Die Verwaltung wird gebeten, die auf dem Carl-von-Linne-Weg entfernten  alten Laternen durch 
zwei neue zu ersetzen. Diese sollen vor dem Gutshof Vogelsang die Gebäude-Einfahrt und den  
Bereich der Straße bis zu den Pollern beleuchten und den Bereich an der Einmündung des Carl-
von-Linne-Weges in die Militärringstraße.
Die Bezirksvertretung bekräftigt ihren Beschluss, dass an dieser hochsensiblen Strecke wie schon 
auf dem Teilstück „Auf der Aspel“ ein Netz von einzeln digital ansteuerbaren Leuchten 
vorgesehen werden muss, um Lichtverschmutzung auf das Minimum zu beschränken.
Begründung:
Bis vor wenigen Wochen standen am Carl-von-Linne-Weg mehrere alte Straßenlaternen, deren 
Stromleitungen oberirdisch verliefen, was ein Unfallrisiko darstellt. Dies mag der Auslöser für 
den Abbau der Laternen und Leitungen gewesen sein. Nun gibt es kein künstliches Licht mehr, es 
ist finster.
So werden hierdurch Sicherheitsaspekte erheblich beeinträchtigt, denn die vielen Radfahrenden 
werden in der dunklen Jahreszeit die Poller und die schlechte Wegstrecke kaum sehen können.
Hier radeln nicht nur Erholungssuchende, sondern Schülerinnen und Schüler von drei 
weiterführenden Schulen:  Gymnasien Widdersdorf und Lövenich und Gesamtschule 
Wassereramselweg und die vielen Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes. 
in der Bezirksvertretung Lindenthal

Selbstverständlich wählen die radelnden Schülergruppen nicht die – beleuchteten – Autostraßen, 
sondern sie bevorzugen die kurze Strecke und die autofreie Strecke.
Diese Strecke „Auf der Aspel“, die in den „Carl-von-Linne-Weg“ übergeht, hat sich durch die 
gewünschte Intensivierung des Radverkehrs und durch den Bau von drei weiterführenden Schulen
in den letzten Jahren zu einer Hauptroute für den Radverkehr entwickelt und wird mit der Zeit 
noch mehr Zulauf erleben, denn beide Gymnasien befinden sich noch im Aufbau.
Der Konflikt zwischen den Werten „Bedrohung der Artenvielfalt durch Lichtverschmutzung“ 
contra „Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden“ ist in diesem Fall besonders hart. Denn gerade an 
dieser Stelle tummeln sich viele Insekten, viele Exemplare der letzten 20 Prozent.
Folglich muss die Verwaltung hier die schonendste digitale Form der Leuchten und der Netze 
wählen, wie das andere Städte schon länger tun.
gez. Ute Ackermann                        gez. Svenja Führer         gez. Friedhelm Hilgers  
Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN      CDU-Fraktion         SPD-Fraktion  
gez. Lothar Müller/ Die Linke    gez.  Klaus Reinartz  / FDP

Beratungsverlauf (1)

28.08.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 8.1.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1388/2023
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
14.08.2023
Erstellt
14.08.2023 09:29