AN/1388/2023
Ersetzung der zwei entfernten Laternen auf Carl-von-Linne-Weg
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Gemeinsamer Antrag von Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, Lothar Müller / Die Linke und Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP
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Laternen Carl-von-Linne-Weg Sehr geehrte Frau Bezirksbürgemeisterin, Köln, 9.8.2023 sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Die Verwaltung wird gebeten, die auf dem Carl-von-Linne-Weg entfernten alten Laternen durch zwei neue zu ersetzen. Diese sollen vor dem Gutshof Vogelsang die Gebäude-Einfahrt und den Bereich der Straße bis zu den Pollern beleuchten und den Bereich an der Einmündung des Carl- von-Linne-Weges in die Militärringstraße. Die Bezirksvertretung bekräftigt ihren Beschluss, dass an dieser hochsensiblen Strecke wie schon auf dem Teilstück „Auf der Aspel“ ein Netz von einzeln digital ansteuerbaren Leuchten vorgesehen werden muss, um Lichtverschmutzung auf das Minimum zu beschränken. Begründung: Bis vor wenigen Wochen standen am Carl-von-Linne-Weg mehrere alte Straßenlaternen, deren Stromleitungen oberirdisch verliefen, was ein Unfallrisiko darstellt. Dies mag der Auslöser für den Abbau der Laternen und Leitungen gewesen sein. Nun gibt es kein künstliches Licht mehr, es ist finster. So werden hierdurch Sicherheitsaspekte erheblich beeinträchtigt, denn die vielen Radfahrenden werden in der dunklen Jahreszeit die Poller und die schlechte Wegstrecke kaum sehen können. Hier radeln nicht nur Erholungssuchende, sondern Schülerinnen und Schüler von drei weiterführenden Schulen: Gymnasien Widdersdorf und Lövenich und Gesamtschule Wassereramselweg und die vielen Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes. in der Bezirksvertretung Lindenthal Selbstverständlich wählen die radelnden Schülergruppen nicht die – beleuchteten – Autostraßen, sondern sie bevorzugen die kurze Strecke und die autofreie Strecke. Diese Strecke „Auf der Aspel“, die in den „Carl-von-Linne-Weg“ übergeht, hat sich durch die gewünschte Intensivierung des Radverkehrs und durch den Bau von drei weiterführenden Schulen in den letzten Jahren zu einer Hauptroute für den Radverkehr entwickelt und wird mit der Zeit noch mehr Zulauf erleben, denn beide Gymnasien befinden sich noch im Aufbau. Der Konflikt zwischen den Werten „Bedrohung der Artenvielfalt durch Lichtverschmutzung“ contra „Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden“ ist in diesem Fall besonders hart. Denn gerade an dieser Stelle tummeln sich viele Insekten, viele Exemplare der letzten 20 Prozent. Folglich muss die Verwaltung hier die schonendste digitale Form der Leuchten und der Netze wählen, wie das andere Städte schon länger tun. gez. Ute Ackermann gez. Svenja Führer gez. Friedhelm Hilgers Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN CDU-Fraktion SPD-Fraktion gez. Lothar Müller/ Die Linke gez. Klaus Reinartz / FDP
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1388/2023
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 14.08.2023
- Erstellt
- 14.08.2023 09:29