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3385/2025

Stellungnahme zu einem schriftlichen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend "Bessere Bewerbung für Angebote der kulturellen Bildung" (AN/0861/2025)

Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss) 15.01.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 12.03.2026, TOP 8.1

Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)

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Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)

7055 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4522 
 
Vorlagen-Nummer 15.01.2026 
 3385/2025 
Stellungnahme zu einem Antrag 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 19.01.2026 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2026 
 
Stellungnahme zu einem schriftlichen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, 
CDU und Volt betreffend "Bessere Bewerbung für Angebote der kulturellen Bildung" 
(AN/0861/2025) 
Mit o. g. Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates in der Sitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur vom 24.06.2025 wird die Verwaltung beauftragt, „alle Angebote der kulturel-
len Bildung der Stadt Köln zusammenzuführen und gegebenenfalls auf einem Portal öffentlich 
zugänglich zu machen und zu bewerben“; hierzu soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe „kultu-
relle Bildung“ der Dezernate IV und VII gebildet werden. 
 
Auf Initiative des Museumsdienstes Köln hat Mitte September 2025 ein erstes Abstimmungs-
gespräch stattgefunden. Teilnehmende waren Vertreter*innen folgender Dienststellen/Instituti-
onen: 
 
Museumsdienst Köln 
Kulturamt 
Stadtbibliothek 
Historisches Archiv 
Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung 
Kölner VHS 
Bühnen Köln 
Gürzenich-Orchester Köln 
KölnMusik GmbH  
WDR AöR. 
 
Die Teilnehmenden des Abstimmungsgesprächs verweisen auf die bereits existierende Platt-
form MUSENKUSS – Kulturelle Bildung in Köln - (www.musenkuss-koeln.de). Vor diesem Hin-
tergrund wird empfohlen, statt einer neuen Plattform für kulturelle Bildungsangebote in Köln 
die Plattform MUSENKUSS durch gezieltes Marketing zu erweitern bzw. zu verbessern, um 
die Reichweite dieser Plattform deutlich zu erhöhen. Alle Anwesenden sind sich einig, dass 
MUSENKUSS Köln mit seinen eingetragenen Angeboten in der Kölner Stadtgesellschaft zu 
wenig bekannt ist. 
 
Die Plattform MUSENKUSS ist ein interkommunales Kooperationsprojekt. MUSENKUSS ent-
stand in Zusammenarbeit von Stadt und Kulturinstituten in Düsseldorf. Die MUSENKUSS-Ko-
operationspartnerstädte Köln, Düsseldorf und München bilden gemeinsam ein interkommuna-

2 
 
les Netzwerk zur Kulturellen Bildung und betreiben die jeweiligen MUSENKUSS-Internetplatt-
formen kooperativ. Für die Plattform MUSENKUSS Köln zeichnet die Koordinierungsstelle Kul-
turelle Bildung des Amtes für Schulentwicklung der Stadt Köln verantwortlich. 
 
Vereinbart wurde, dass die seit 2014 bestehende Facharbeitsgruppe Kulturelle Bildung der Ko-
ordinierungsstelle Kulturelle Bildung um die an dem Abstimmungsgespräch teilnehmenden Ak-
teur*innen erweitert werden solle mit dem Ziel, einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der 
Reichweite von MUSENKUSS Köln zu erarbeiten unter Benennung der hierfür erforderlichen 
Ressourcen. 
 
In erweiterter Konstellation hat die Facharbeitsgruppe Kulturelle Bildung der Koordinierungs-
stelle Kulturelle Bildung Ende Oktober 2025 getagt und diejenigen Bedarfe zusammengetra-
gen, die eine Sichtbarkeit der Angebote kultureller Bildung in Köln nachhaltig und effektiv ge-
währleisten würden.  
 
Analyse der Facharbeitsgruppe Kulturelle Bildung: 
 
MUSENKUSS als Webseite ist als direkt steuerbares Präsentationstool für die Akteur*innen 
unverzichtbar und wird als gut durchdacht und intuitiv handhabbare Software geschätzt. 
 
Als notwendige Verbesserungsmaßnahmen für MUSENKUSS Köln benennt die Facharbeits-
gruppe Kulturelle Bildung: 
 
1. deutlich mehr Präsenz im öffentlichen Raum sowohl der Angebote der Kulturellen Bildung 
als auch der Plattform als reine Marke (Beispiel: Präsentation im öffentlichen Raum, per-
formative Impulse in städtischen Veranstaltungen) 
2. eine wesentlich ansprechendere ästhetische Ausgestaltung von Infomaterial und Plattform 
3. engere Kooperationen mit den Institutionen und städtisch getragenen Kultureinrichtungen 
sowie deren Stellen für Öffentlichkeitsarbeit, den Interessenvertretungen der freien Szene 
und dem Stadtmarketing sowie Ressourcen, um aus diesen Kooperationen Aktionen zu 
formen 
4. Weiterbetrieb von MUSENKUSS Köln in Form einer kölnspezifischen Verbindung von 
Wortmarke „MUSENKUSS“ mit der Marke „Köln“, etwa über einen Claim oder eine Do-
main-Umleitung über eine selbsterklärende Namensgebung 
(Die Facharbeitsgruppe diskutierte kontrovers über die Namensgebung MUSENKUSS. 
Durch die finanzielle Einbindung von MUSENKUSS Köln in ein interkommunales Netzwerk 
ist eine Domain-Änderung jedoch nicht möglich.) 
5. ein direkter Zugriff auf Social-Media-Kanäle, die regelmäßige Ausspielung auf den Kanä-
len der Anbieter*innen und/oder mehr Präsenz durch das Themenmanagement im städti-
schen Presseamt 
6. Beschaffung einer flexibel nutzbaren VeloStage (mobile Bühne) als optische Klammer und 
verbindendes Narrativ für Social-Media-Stories sowie zur besseren dezentralen, lebendi-
gen Sichtbarkeit (u.a. bei Stadtteilfesten) 
7. technische Schnittstellen zur automatisierten Übernahme von Veranstaltungsdaten auf 
www.musenkuss-koeln.de. Derzeit existieren je nach Sparte unterschiedliche Systeme, 
deren Upgrades langfristig finanziert werden müssen (z. B. Kulturserver Netzwerk Über-
sicht - Kulturserver-Netzwerk, Musik in Köln Home - Musik in Köln). 
8. Kooperationen im Sinne kostenpflichtiger Medienpartnerschaften mit kommerziellen Ver-
anstaltungsplattformen und -magazinen 
9. Vergabe von Marketing, Kommunikation und engmaschiger redaktioneller Betreuung der 
Akteur*innen nach Düsseldorfer Vorbild im Wege des Outsourcings nach extern. 
 
Daneben wurden kleinere Standard-Maßnahmen vorgeschlagen, wie E-Mail-Footer und die 
Bespielung von Info-Screens in Bürgerämtern.  
 
Erforderliche Ressourcen zur Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen: 
 
1. drei zusätzliche Personalstellen, davon eine FSJ-Kultur

3 
 
2. Marketingbudget in relevanter Höhe, um Informationsmaterial sowohl zu erstellen als auch 
sichtbar und regelmäßig zu platzieren 
3. technische Schnittstellen zur automatisierten Datenübernahme von Veranstaltungsdaten 
für 10 Systeme – Programmierung und regelmäßige Wartung 
4. Jahresbudget zur freien Verwendung für sichtbare Interventionen Kultureller Bildung im 
öffentlichen Raum (z. B. Ausstellungen in öffentlichen Gebäuden, musikalische Impulse 
auf Veranstaltungen) 
5. eine VeloStage-Fahrradbühne, die alle Anbieter*innen leihweise nutzen können. Folge-
kosten sind zu berücksichtigen. 
6. externes Büro zwecks Outsourcings der Bewerbung von Angeboten Kultureller Bildung 
analog zu den Kulturkomplizen in Düsseldorf 
 
Für einen umfassenden Überblick über die Angebote der kulturellen Bildung in Köln müsste 
die Zahl der aktiven MUSENKUSS-Anbieter*innen (103 derzeit) deutlich erhöht werden. Kaum 
eines der anbietenden Kölner Kulturinstitute verfügt allerdings über Budget und Stellen für 
namhafte Öffentlichkeitsarbeit. Die Redaktion von MUSENKUSS Köln (0,5-Stelle) kann neben 
technischem Support und Anbieterbetreuung nur unzureichend aktive Öffentlichkeitsarbeit 
leisten. 
 
Weiteres Vorgehen: 
 
Dezernat VII-Kunst und Kultur und Dezernat IV-Bildung, Jugend und Sport werden o. g. Maß-
nahmen hinsichtlich Umsetzbarkeit bewerten und priorisieren. 
 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (2)

19.01.2026 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Von der Verwaltung abgesetzt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3385/2025
Typ
Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss)
Datum
15.01.2026
Erstellt
26.11.2025 13:49