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AN/0181/2017

Weiterentwicklung der Sparte Tanz

Gem. Anfrage nach § 4 (CDU) 31.01.2017

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 31.01.2017, TOP 2.2

Gem. Anfrage nach § 4 (CDU)

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Gem. Anfrage nach § 4 (CDU)

3612 Zeichen

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln  
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Köln 
 
 
An die Vorsitzende 
des Betriebsausschusses Bühnen  
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 
An die Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 30.01.2017 
 
AN/0181/2017 
 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 31.01.2017 
 
Weiterentwicklung der Sparte Tanz 
Sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
Köln könnte eine „Stadt des Tanzes“ sein! Fast die Hälfte aller Tänzerinnen und Tänzer in 
Nordrhein-Westfalen leben in Köln. Zwei Hochschulen bilden auf höchstem Niveau den 
Nachwuchs für unsere sehr aktive Tanzszene aus. Unsere städtischen Bühnen sind explizit 
als Dreispartenhaus ausgewiesen. Schon im Kulturentwicklungsplan von 2009 sind mögliche 
Entwicklungspfade aufgezeigt, die nach dem seinerzeit gescheiterten Versuch, eine Tanz-
Compagnie gemeinsam mit der Bundestadt Bonn aufzubauen, beschritten werden könnten, 
sobald die Bühnensanierung abgeschlossen ist. 
 
Seit dem Ratsbeschluss zur Kulturentwicklungsplanung haben sich zwar einige Parameter 
verändert; so wird wohl die Sanierung der Bühnen erst zur Spielzeit 2019/2020 abgeschlos-
sen sein, auch ist die Finanzierung der Tanzsparte von 1 Million Euro auf knapp 450.000 
Euro (zzgl. der Einnahmen) abgesenkt worden. Dennoch haben gerade diese Tanzgastspie-
le, durch die ja die besten Compagnien der Welt zu uns nach Köln kommen, eine außeror-
dentlich eine hohe Strahlkraft – weit über unsere Stadtgrenzen hinaus. Ein im Vergleich zu 
den beiden anderen Sparten sehr junges und vor allem auch internationales Publikum sorgt 
dabei auch für einen großen wirtschaftlichen Erfolg: Für jeden Euro, den wir im Haushalt be-
reitstellen, erwirtschaftet die Tanzsparte etwa 30 bis 40 Cent durch eigene Einnahmen.  
 
Auch unsere Oberbürgermeisterin hat in ihrer Neujahrsrede anlässlich des Empfangs beim 
Kunstsalon die Weiterentwicklung der Tanzsparte aufgegriffen und vor allem die Idee einer 
möglichen Zusammenarbeit mit Bonn wiederbelebt. Für uns stellt sich die Frage, ob es mög-
lich ist, mehr Tanzaufführungen in Köln zu zeigen. Das gilt erst recht perspektivisch für die 
Zeit nachdem die Bühnen wieder an den Offenbachplatz zurückgekehrt sein werden. Soll 
sich eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Tanzgastspiele schon mit dem Wiedereinzug 
am Offenbachplatz entfalten können, müssen mögliche neue Konzepte vorab, am besten 
zeitnah, entwickelt, dem Bühnenausschuss vorgestellt, dort diskutiert und ggf. beschlossen 
werden.

- 2 - 
 
Eine mögliche Förderung von Tanzgastspielen durch Bund und Land, auch in Kooperation 
mit der Metropolregion Rheinland ist entsprechend zu prüfen. 
 
Vor diesem Hintergrund bitten die Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen, die 
folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Betriebsausschusses der Bühnen 
am 31.01.2017 zu setzen:  
 
 
Anfrage: 
 
1. Welche Möglichkeiten sehen die Bühnen, die Tanzsparte innerhalb der bisherigen fi-
nanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln? 
 
2. Welche finanziellen und/oder organisatorischen Veränderungen könnten das Tan-
zangebot in Köln noch weiter verbessern? 
 
3. Welche Ideen oder Konzepte haben die Bühnen bei der Weiterentwicklung der Sparte 
Tanz insbesondere auch mit Bezug auf mögliche Drittmittel aus Bund und Land?   
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Niklas Kienitz       Jörg Frank 
CDU-Fraktionsgeschäftsführer     GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

31.01.2017 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 2.2 Antrag / Anfrage
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0181/2017
Typ
Gem. Anfrage nach § 4 (CDU)
Datum
31.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27