Mandari Insight

V/0336/2015

Bauliche Optimierungsmaßnahmen entlang der Grevener Straße zwischen York-Ring und Kanalstraße

Vorlagen 05.05.2015

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen, Sitzung am 11.06.2015, TOP 9.2

Anlage 5

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1.2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3.1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 6

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1.1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3.2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5

32 Zeichen

Anlage 5 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 2

32 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 1.2

34 Zeichen

Anlage 1.2 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 3.1

34 Zeichen

Anlage 3.1 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 6

32 Zeichen

Anlage 6 zur Vorlage V/0336/2015

Beschlussvorlage

16226 Zeichen

V/0336/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bauliche Optimierungsmaßnahmen entlang der Grevener Straße zwischen York-Ring und 
Kanalstraße 
Planungsbeschluss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.06.2015 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
09.06.2015 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
11.06.2015 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
Der baulichen Optimierung entlang der Grevener Straße zwischen York-Ring und Kanalstraße wird 
auf der Grundlage der beigefügten Lagepläne (Anlage 1 bis 6) zugestimmt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die o. g. Maßnahmen Gesamtkosten von ca. 
1.237.200 € entstehen werden. 
 
 
Begründung: 
 
Anlass: 
 
Da in den Jahren 2015/16 auf der Grevener Straße zwischen York-Ring und Kanalstraße umfang-
reiche Tiefbauarbeiten (Instandsetzungsmaßnahmen der Fahrbahndecke sowie Reparaturarbeiten 
an Kanal- und Anschlussleitungen) anstehen, sollen im gleichen Zuge vier Knotenpunkte aus ver-
kehrssicherheitstechnischen Gründen verbessert und zwei Haltestellenpaare barrierefrei ausge-
baut werden. 
 
Zurzeit befindet sich ebenfalls die Vorlage V/0125/2015 in der Beratung. Diese Vorlage sieht die 
Umgestaltung der Grevener Straße zwischen Steinfurter Straße und York-Ring vor. Somit decken 
beide Vorlagen den kompletten Abschnitt der Grevener Straße zwischen Steinfurter Straße und 
Kanalstraße “schlüssig“ und lückenlos ab. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0336/2015 
Auskunft erteilt: 
Herr Böhme 
Ruf: 
492 61 56 
E-Mail: 
Boehme@stadt-muenster.de  
Datum: 
28.04.2015 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0336/2015 
Planungsgrundsätze: 
 
Die bisherige Unfalllage ist durch Abbiegeunfälle in Verbindung mit zu hohen Geschwindigkeiten 
im Kreuzungsbereich gekennzeichnet. 
Sämtliche Einmündungen wurden spezifisch überprüft und, sofern erforderlich, im Detail ange-
passt: Die Verringerung der Fahrbahnbreite auf bis zu 6,50 m unterstützt die Einhaltung der zul. 
Höchstgeschwindigkeit von 50 km / h auf der Grevener Straße. Hierdurch können insbesondere 
die Mittelinseln auf 2,50 m verbreitert werden. Generell werden die Radwegführungen optimiert 
und bei Querungen mit zusätzlichen Tastern und Radsignalen ausgestattet. Für die linksabbiegen-
den Radfahrer werden zusätzliche Aufstellbereiche im Kreuzungsbereich markiert. 
Die Eckausrundungen werden auf das erforderliche Mindestmaß begrenzt, um sowohl das Ge-
schwindigkeitsniveau beim Abbiegen, als auch die Sichtverhältnisse auf den Fuß- und Radverkehr 
zu verbessern. 
 
 
Planung: 
 
Im Einzelnen sind bauliche Verbesserungen an den folgenden Knotenpunkten und Haltestellen 
vorgesehen: 
 
 
Haltestelle "Pastorsesch" (Anlage 1) 
 
Variante 1 – Busbucht 
Diese Variante sieht den barrierefreien Ausbau im Bestand vor. Damit der 16 cm Niederflurbus-
bordstein eingebaut und die Anfahrbarkeit des Busses an die Haltestellen gewährleistet werden 
kann, müssen beide Busbuchten verlängert werden. Durch die Verlängerung der Busbuchten wird 
an der stadteinwärtigen Haltestelle ein Stellplatz wegfallen. Beide Haltestellen werden mit einem 
reduzierten Leitsystem ausgestattet. Da es sich bei der stadteinwärtigen Haltestelle vorzugsweise 
um eine Einstiegshaltestelle handelt, werden hier eine Wartehalle und Fahrradanlehnbügel aufge-
stellt. 
 
Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf ca. 200.000 € für den Straßenbau. Für das Verset-
zen der Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 4.000 gerechnet werden. 
 
Seitens der Verwaltung wird diese Variante aufgrund der fehlenden Aufstellfläche für die Fahrgäste 
nicht befürwortet. 
 
Variante 2 – Halt am Fahrbahnrand 
Die Planung sieht vor, die vorhandenen Busbuchten als Fahrbahnrandhaltestellen auszubauen. 
Die Haltestellen werden mit einem 16 cm Niederflurbusbord ausgestattet. Es entstehen ca. 2,50m 
breite Aufstellflächen für den Fahrgast vor dem Radweg mit zugehörigem Leitsystem an beiden 
Haltestellen. Da es sich bei der stadteinwärtigen Haltestelle vorzugsweise um eine Einstiegshalte-
stelle handelt, werden hier eine Wartehalle und Fahrradanlehnbügel aufgestellt. 
 
Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf ca. 145.000 € für den Straßenbau. Für das Verset-
zen der Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 4.000 € gerechnet werden. 
 
Seitens der Fachämter wird unter Berücksichtigung der 2-Streifigkeit der Richtungsfahrbahn die 
Errichtung der Haltestellen zum Halt am Fahrbahnrand als verträglich beurteilt und diese Variante 
favorisiert.

- 3 - 
V/0336/2015 
Knotenpunkt "Kristiansandstraße" (Anlage 2) 
 
In allen Quadranten wird durch das Versetzen des Bordsteins zu Lasten der Fahrbahn, das frei-
fließende Abbiegen für den Radfahrer ermöglicht. Der Komfort und die Sicherheit des Fußgängers 
werden durch diese Maßnahme ebenfalls verbessert. Erstmalig werden Aufstellflächen hergestellt 
oder die vorhandenen auf min. 1,50 m verbreitert. Die Radfahrbeziehungen werden begradigt. Die 
abgesetzten Furten rücken näher an den Fahrbahnrand und sind somit für den Kfz-Fahrer besser 
erkennbar.  
Da der Wangeroogeweg als Tempo 30 Zone ausgewiesen ist, wird der Radfahrer aus der Kristia-
nsandstraße direkt in den Wangeroogeweg geleitet. 
Für den Kfz-Fahrer aus der Kristiansandstraße in den Wangeroogeweg wird die Befahrbarkeit, 
durch das Verschieben der Mittelinsel, verbessert. 
Der Standort der Leuchten und der Lichtsignalanlagen sowie die Markierung im Knotenpunkt müs-
sen angepasst werden. 
 
Die Kosten für den Umbau der Kreuzung belaufen sich auf ca. 150.000 €. Für das Versetzen der 
Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 6.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kosten in Hö-
he von ca. 82.200 € gerechnet werden.  
 
 
Haltestelle "Janningsweg" (Anlage 3) 
 
Variante 1 – Busbucht 
Diese Variante sieht den barrierefreien Ausbau im Bestand vor. Damit der 16 cm Niederflurbus-
bord eingebaut und die Anfahrbarkeit des Busses an die Haltestellen gewährleistet werden kann, 
müssen beide Busbuchten verlängert werden. Die Busbuchten werden von der Lichtsignalanlage 
nach Norden hin ein wenig abgerückt, damit die Querung barrierefrei und mit einer ausreichenden 
Aufstellfläche ausgebaut werden kann. Der Überweg, sowie beide Haltestellen werden mit einem 
Leitsystem ausgestattet. Es gibt keine Aufstellflächen für den Fahrgast im Bereich der Busbuchten. 
Durch das Abrücken der Busbuchten können separate Aufstellflächen an der LSA für den linksab-
biegenden Radverkehr geschaffen werden. 
Bei dieser Variante entfallen 4 Bäume.  
 
Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf ca. 240.000 € für den Straßenbau. Für das Verset-
zen der Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 6.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kos-
ten in Höhe von ca. 30.400 € gerechnet werden. 
 
Seitens der Verwaltung wird diese Variante aufgrund der fehlenden Aufstellfläche für die Fahrgäste 
nicht befürwortet. 
 
Variante 2 – Halt am Fahrbahnrand 
Die Planung sieht vor, die vorhandenen Busbuchten als Fahrbahnrandhaltestellen auszubauen. 
Die Haltestellen werden mit einem 16 cm Niederflurbusbord ausgestattet. Es entstehen ca. 2,50 m 
breite Aufstellflächen für den Fahrgast vor dem Radweg mit zugehörigem Leitsystem an beiden 
Haltestellen. Durch den Ausbau der Haltestellen zum Halt am Fahrbahnrand kann die Querung an 
der Lichtsignalanlage barrierefrei und mit ausreichend großen Aufstellflächen gestaltet werden. 
Zusätzlich werden separate Aufstellflächen für den linksabbiegenden Radverkehr geschaffen. 
 
Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf ca. 185.000 € für den Straßenbau. Für das Verset-
zen der Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 6.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kos-
ten in Höhe von ca. 30.400 € gerechnet werden. 
 
Seitens der Fachämter wird unter Berücksichtigung der 2-Streifigkeit der Richtungsfahrbahn die 
Errichtung der Haltestellen zum Halt am Fahrbahnrand als verträglich beurteilt und diese Variante 
favorisiert.

- 4 - 
V/0336/2015 
Knotenpunkt "Nienkamp" (Anlage 4) 
 
Im nordöstlichen und im südwestlichen Quadranten wurde die Bordsteinführung geändert. Dadurch 
werden die Aufstellflächen für den Fußgänger komfortabler und sicherer gestaltet. Für den links-
abbiegenden Radverkehr entlang der Grevener Straße sind Aufstelltaschen vorgesehen. 
Die Standorte der Lichtsignalanlagen sowie die Markierung im Knotenpunkt müssen angepasst 
werden. 
 
Die Kosten für den Umbau der Kreuzung belaufen sich auf ca. 70.000 €. Für das Versetzen der 
Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 2.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kosten in Hö-
he von ca. 56.400 € gerechnet werden. 
 
 
Knotenpunkt "Meßkamp" (Anlage 5) 
 
NO-Quadrant: 
Aufgrund der bereits beschlossenen geänderten Verlegung der Haltestelle “Meßkamp“ südlich der 
Einmündung Meßkamp wird die bisherige Busbucht als Parkstreifen zurückgebaut. Auf Höhe der 
Fußgängerquerung wird die Auftrittsfläche funktional verbessert und die Radwegbreite ebenso 
verbreitert wie die Breite der Mittelinsel. Die Fahrbahnbreite in stadtauswärtiger Richtung wird hier-
zu auf das erforderliche Mindestmaß von 6,50 m reduziert. 
Der Aufstellbereich aus dem Meßkamp erhält erstmalig eine Fahrradschleuse, um den Radverkehr 
sicher vor dem Kfz-Verkehr in bzw. über die Kreuzung zu führen. 
 
SO-Quadrant: 
Die notwendige große Baugrube im Eckbereich bedingt die temporäre Verlegung von Geh- und 
Radweg der Grevener Str. in die östlich angrenzende Brachfläche der ehemaligen Gleistrasse. Im 
Anschluss der Tiefbauarbeiten wird über diesen, ca. 25 m langen Abschnitt die gesicherte Rad-
wegführung in die Straße Meßkamp hergestellt. Aus südlicher Richtung kommende Radfahrer der 
Grevener Str. erhalten die Möglichkeit nach rechts frei abbiegen zu können, während die linksab-
biegenden Radfahrer erstmalig mittels Aufstellspur, Taster und Radsignal aktiv in die Signalisie-
rung einbezogen werden. Die zurückverlegte gesicherte Fußgänger- und Radfahrerquerung er-
möglicht künftig die direkte Anbindung auf die westliche Seite, sowohl zur Prins-Claus-Kaserne, als 
auch zum weiteren Trassenverlauf der Gleistrasse ohne größere Umwegfahrten zurücklegen zu 
müssen. Auch die südliche Mittelinsel der Grevener Str. wird auf anforderungsgerechte 2,50 m zu 
Lasten der Fahrspuren verbreitert. 
 
SW-Quadrant: 
Die Radwegführung wird in stadteinwärtiger Richtung übersichtlicher gestaltet, indem die bisherige 
Verschwenkung durch Flächentausch mit den Gehwegflächen entfällt. Hierdurch wird auch die 
notwendige Auftrittsfläche in Höhe der Fußgänger- / Radfahrerquerung anforderungsgerecht her-
gestellt. Fußgänger aus Richtung Süden haben die Möglichkeit die LSA durch Überschreiten des 
Radweges sicher zu erreichen oder auf die existierende und künftig besser angebundene Wege-
führung des gemeinsamen Geh- und Radweges der Gleistrasse auszuweichen. Die Wegeführung 
in Richtung Prins-Claus-Kaserne / Parkplatz Freibad Coburg wird entsprechend angepasst, indem 
diese auf den bereits ausgebildeten Trampelpfad verlegt wird, der sich südlich des prägenden 
Baumes im Eckbereich befindet. Diese Wegeführung mündet auf die geplante Aufpflasterung zwi-
schen dem Einmündungsbereich und der Zufahrt zum Freibad und gewährleistet eine direkte ni-
veaugleiche, Anbindung an den einzigen Gehweg, der zum Wohngebiet Prins-Claus-Kaserne 
führt. Letzterer soll auf das erforderliche Mindestmaß von 2,00 m ausgebaut werden. Die Anlage 
eines vorgelagerten Parkstreifens für Pkws und das Aufbringen einer Fahrbahnmarkierung soll den 
breit ausgebauten Fahrraum vor der Kasernenzufahrt auf das notwendige Mindestmaß gliedern. 
Auch die Mittelinsel wird auf das übliche Maß von 2,50 m verbreitert.

- 5 - 
V/0336/2015 
NW-Quadrant: 
Nach intensiver Überprüfung der zugrundeliegenden Rahmenbedingungen wurde festgestellt, dass 
es in diesem unfallunauffälligen Bereich derzeit keinen Anpassungsbedarf gibt. Der Gehweg dient 
ausschließlich zum Erreichen des Kasernengeländes. Andere Ziele werden durch Benutzen der 
Fußgängeranlage verkehrssicher über die Südseite erreicht. 
Auch die abgesetzte Radwegführung ist völlig unfallunauffällig und sollte daher an bestehender 
Lage verbleiben. Hierdurch kann die prägende Baumgruppe im Einmündungsbereich unverändert 
erhalten bleiben. 
 
Die Kosten für den Umbau der Kreuzung belaufen sich auf ca. 345.000 €. Für das Versetzen der 
Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 12.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kosten in 
Höhe von ca. 65.600 € gerechnet werden. 
 
 
Knotenpunkt "Jahnstraße / Dorpatweg" (Anlage 6) 
 
Ostseite: 
Mit Herstellung einer Linksabbiegemöglichkeit für Radfahrer in Richtung Dorpatweg wird erstmalig 
eine sichere Anbindung in Richtung Germania-Campus vorgesehen. Hierzu ist die Anpassung des 
LSA-Standortes vor der Jahnstraße erforderlich, wodurch der sichtbeschränkende Straßenbaum 
vor dem Haus Grevener Str. 146 entfallen muss. Hierdurch werden die Sichtverhältnisse insge-
samt wesentlich verbessert, da abbiegende Kraftfahrzeuge den Radverkehr in der Nebenanlage 
nunmehr deutlich besser einschätzen können. Zudem erhalten Fußgänger eine eigene Auftrittsflä-
che und sind so gegenüber dem bevorrechtigten Radverkehr der Grevener Str. besser geschützt.
  
Die Einmündungsradien der Jahnstraße werden auf das erforderliche Maß reduziert, sodass in 
Kombination mit der auf 2,50 m verbreiterten Mittelinsel, die Abbiegesituation insgesamt verkehrs-
sicherer gestaltet und das innerstädtische Geschwindigkeitsniveau von 50 km/h wirksamer unter-
stützt wird. 
 
Überlegungen, den Radverkehr aus dem Wohngebiet der Jahnstraße ebenfalls verkehrssicher 
über die Grevener Str. zu führen, sind im Ergebnis gescheitert. Bei einer Führung über die südli-
chen Nebenanlagen der Jahnstraße, könnten diese unvermittelt im Querungsbereich der Grevener 
Str., hinter der Eckbebauung der Haus-Nr. 146, auftauchen. Ein erhöhtes Unfallrisiko würde dar-
über hinaus bei „Grün“ bestehen, wenn der querungswillige Radverkehr mit erhöhtem Tempo aus 
dem kaum einsehbaren Seitenraum die Grevener Str. überqueren würde. Weitere Überlegungen 
wurden vor Ort überprüft, aber letztlich aus Gründen der Verkehrssicherheit verworfen. 
 
Westseite: 
Die Einmündung des Dorpatweges wurde bereits im Zuge des errichteten Neubaus des Germania-
Campus den heutigen Erkenntnissen verkehrssicher gestaltet.  
Lediglich die stadteinwärtige Radwegführung ist zu verbessern, indem die im südlichen Quadran-
ten existierende Häufung von Leuchte, Vorwegweiser und Ampelmast in Abhängigkeit zum beste-
henden Baum entflechtet und übersichtlicher angeordnet wird. Hierdurch wird sowohl die lineare 
Radwegführung dem Straßenverlauf der Grevener Str. angepasst, als auch die Auffahrsituation für 
den Radverkehr aus dem Dorpatweg maßgeblich verbessert. Der zu versetzende LSA-Ausleger 
bedingt die Rücknahme der Haltelinie des Linksabbiegers auf der Grevener Str. als auch die Neu-
anordnung der entsprechenden Detektoren um ca. 4 m. 
 
Die Kosten für den Umbau der Kreuzung belaufen sich auf ca. 50.000 €. Für das Versetzen der 
Leuchten muss mit Kosten in Höhe von ca. 2.000 €, für das Optimieren der LSA mit Kosten in Hö-
he von ca. 25.600 € gerechnet werden.

- 6 - 
V/0336/2015 
Kosten / Finanzierung: 
 
Die Gesamtkosten für die baulichen Maßnahmen einschließlich Anpassung der Beleuchtung und 
Signalisierung (Hardware und Software inkl. Blindensignalisierung) betragen ca. 1.237.200 €.  
 
Die notwendigen Zuwendungsanträge wurden teilweise bereits gestellt bzw. werden zurzeit er-
stellt. Die Förderhöhe liegt zwischen 60% und 90% Förderung der zuwendungsfähigen Kosten, je 
nach Förderprogramm (ÖPNV bzw. FöRi-kom-Stra). Es werden Zuwendungen in Höhe von ~ 
750.000 € erwartet. 
 
Die Umsetzung der Modernisierung der Lichtsignalanlagen sowie die baulichen Maßnahmen auf 
der Grevener Straße sollen im II. Halbjahr 2015 beginnen und bis 2017 andauern. 
 
 
i.V. 
 
 
gez. 
 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
1. Haltestelle "Pastorsesch"  
2. Knotenpunkt "Kristiansandstraße" 
3. Haltestelle "Janningsweg" 
4. Knotenpunkt "Nienkamp" 
5. Knotenpunkt "Meßkamp" 
6. Knotenpunkt "Jahnstraße / Dorpatweg"

Anlage 1.1

34 Zeichen

Anlage 1.1 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 4

32 Zeichen

Anlage 4 zur Vorlage V/0336/2015

Anlage 3.2

34 Zeichen

Anlage 3.2 zur Vorlage V/0336/2015

Beratungsverlauf (3)

09.06.2015 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.06.2015 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.06.2015 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 9.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Grevener Straße 146
  • Kanalstraße
  • Steinfurter Straße
  • Kristiansandstraße
  • Jahnstraße
  • York-Ring
  • Wangeroogeweg
  • Janningsweg
  • Nienkamp
  • Trampelpfad
  • Dorpatweg
  • Pastorsesch
  • Meßkamp

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0336/2015
Typ
Vorlagen
Datum
05.05.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37