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Jahresbericht 2022: "Gemeinsam gleichgestellt"
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"Gemeinsam gleichstellt" - Jahresbericht 2022; Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern
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Gemeinsam gleichgestellt Jahresbericht 2022 Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern 3 Inhaltsverzeichnis Einleitung 5 Vorwort 6 Organigramm 8 Interne Gleichstellung 9 Die Interne Gleichstellung in Zahlen 10 Genderkompetenz für Führungskräfte – Das Wissen um Unterschiede und Gemeinsamkeiten 11 Aktionswoche Internationaler Frauentag 12 „Alles unter einen Hut?“ 12 Künstlerinnen im Museum Ludwig 12 „Das außergewöhnliche Leben und tragische Schicksal der Pionierin der Psychoanalyse“ – eine Szenische Lesung über Sabina Spielrein 13 Wissen to go 14 Girls‘Day und Boys‘Day 15 Mentoring für Teilzeitkräfte endet mit großartiger Abschlussfeier 16 Cross-Mentoring Köln-Düsseldorf – Eine gelungene Premiere! 18 Netzwerktreffen im mittleren, gehobenen und höheren Dienst 19 Veranstaltungsreihe „Gendergesundheit“ 22 Bündnis „Mit Frauen in Führung“ 23 Hackathon zum Weltmädchentag 24 Externe Gleichstellung 25 Verleihung des zweiten Else-Falk-Preis 26 Ein Sommerfest zum Internationalen Frauentag 27 Kölner Frauen*Stadtplan 28 EDELGARD 28 Anglotzen? Anmachen? Angrapschen? – Nicht mit mir! 29 „Mädchen heute – Gleiche Rechte! Gleiche Chancen?“ 30 Jahreskampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen 31 Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftat (ASS) 32 One Billion Rising 32 „Wann setzt du ein Zeichen?“ – Orange Days 33 Ausstellung „ANGST trifft MUT“ 34 „Wenn die Erinnerungen wieder kommen – Traumareaktivierung“ 35 „Häusliche Gewalt erkennen, Betroffene unterstützen, handeln“ 35 4 BündnisBerufLeben 36 Väternetzwerk 37 Veranstaltungen 37 Betriebseigene Kinderbetreuung 39 Vorsorgemappe 40 Equal Care Day 40 Auditierung 41 Vereinbarkeitswoche 41 Re-Auditierung 41 Führen in Teilzeit 42 Re-Launch Intranetportal Bündnis BerufLeben 42 Übergreifende Themen 43 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 44 Arbeitsgruppe „Unisex-Toiletten“ 45 Das TOTAL E-QUALITY Prädikat geht erneut an… die Stadt Köln! 45 Internationales Frauen Film Fest Dortmund | Köln 46 Fachgespräch zu Endometriose 47 Filmnachmittag: „DIE UNBEUGSAMEN“ 47 Sisters of Comedy 48 Neue Womanpower für die Gleichstellung! 48 Unsere Öffentlichkeitsarbeit 2022 in Zahlen 49 5 Einleitung 6 Vorwort Bettina Mötting Gleichstellungsbeauf- tragte der Stadt Köln und Leiterin des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern Liebe Leser*innen, als Gleichstellungsbeauftragte mache ich jedes Jahr dieselbe Erfahrung: das Thema Gleichstellung wird oftmals nur mit den Bedürfnissen von Frauen in Verbindung gebracht Dies führt immer wieder zu der Annahme, dass es sich um ein einseitiges Anliegen handelt, das ausschließlich Frauen betrifft Doch die Realität ist komplexer Denn Gleichstellung ist nicht nur eine Querschnitts aufgabe und zieht sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche – Gleichstellung geht uns alle an! Sie werden sich vielleicht über das diesjährige – zugegeben etwas einseitige – Titelbild des Jahresberichts 2022 wundern Es wird dem Jahr insofern gerecht und bildet ein Novum ab, da 2022 ein verstärkter Fokus auf der Väter- sowie Männer- und Jungenarbeit lag Besonders stolz bin ich über die Fortschritte des städtischen Väternetzwerks, welches im August 2022 gestartet ist und mittlerweile über 170 Väter zählt Und auch im Bereich der Gewaltprävention lag unser Fokus 2022 gleichermaßen auf Frauen wie auch Männern Während die Orange Days sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzten, konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Katholischer Männer eine Mixed-Kampagne zu den Themen „Gewalt an Männern“ und „Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konfliktverhalten, Grenzwahrnehmung“ anstoßen, die sich in 2023 und 2024 fortsetzen wird Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit lag 2022 natürlich auch auf der Förderung der beruflichen Gleichstellung, um beispielsweise Frauen in Führungspositionen zu unterstützen Durch Mentoring- Programme, Netzwerktreffen und gezielte Weiterbildungs- maßnahmen konnten wir dazu beitragen, dass Frauen vermehrt 7 Zugang zu Karrieremöglichkeiten erhalten Aber auch die Männer erfahren zunehmend Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, allen voran mit unserem Konzept zu „Führen in Teilzeit“ Auch im Bereich der Bildung haben wir große Fortschritte erzielt Wir haben Initiativen gestartet, um Mädchen und jungen Frauen frühzeitig die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen und Fähigkeiten in naturwissenschaftlichen, technischen und mathematischen Bereichen zu entdecken und zu fördern Indem wir Stereotype auf- brechen und Geschlechterklischees in der Bildung hinterfragen, schaffen wir eine Grundlage für eine gerechtere Zukunft Ich möchte Sie dafür gewinnen, diesen Jahresbericht zu nutzen, um Ihr Verständnis für die Bedeutung der Gleichstellung zu vertiefen und als Multiplikator*innen für die gemeinsame Sache einzutreten Indem wir gemeinsam an einem Strang ziehen und die Anliegen und Bedürfnisse aller Geschlechter berücksichtigen, können wir eine geschlechtergerechtere Gesellschaft schaffen, in der alle Menschen ihr volles Potenzial entfalten können Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern sowie unseren über 50 Kooperationspartner*innen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Unterstützung Ohne Ihre engagierte Arbeit wäre es nicht möglich gewesen im vergangenen Jahr die Fortschritte zu erzielen, auf die wir nun zurückblicken Bettina Mötting Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln und Leiterin des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern 8 Organigramm Amtsleitung I/1 und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln Assistenz der Amtsleitung Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenplanung und Social Media Leitung Interne Gleichstellung und stellv. Amtsleitung (Rechtsgrundlage: LGG NRW) Verwaltungsleitung, Umsetzung LGG für die LGr 2,2, Equal Pay, Netzwerk- und Projekt arbeit, Bündnis „Mit Frauen in Führung“ Umsetzung LGG für die LGr 2,1, Mitarbeit Gleichstellungsplan, Netzwerk- und Projekt- arbeit, Stellenplan, Mentoringprojekte, Arbeitsschutz/-sicher- heit, Datenschutz Umsetzung LGG für die LGr 1, Wissen to Go-Angebote, „Offene Sprechstunde“ , „Girls‘ , und Boys‘Day“ Projektleitung Bündnis „BerufLeben“ Umsetzung der Audit-Ziele, Beratung von Dienststellen und Mitarbeitenden, Öffentlichkeitsarbeit, Väternetzwerk Umsetzung der Audit-Ziele, Beratung von Dienststellen und Mitarbeitenden, Öffentlichkeitsarbeit, Beurlaubte Verwaltungsleitung, Umsetzung LGG für die LGr 2,2, Equal Pay, Netzwerk- und Projekt- arbeit, Bündnis „Mit Frauen in Führung“ Umsetzung LGG für die LGr 2,1, Mitarbeit Gleichstellungsplan, Netzwerk- und Projekt- arbeit, Stellenplan, Mentoringprojekte, Arbeitsschutz/-sicher- heit, Datenschutz Umsetzung LGG für die LGr 1, Wissen to Go-Angebote, „Offene Sprechstunde“ , „Girls‘-und Boys‘Day“ Gewalt an Frauen und Kindern, EU Charta, Istanbul Konvention, Werbung im öffentlichen Raum, Mädchenarbeit Sicherheit im öffent lichen Raum, Edelgard, geflüchtete Frauen, Frauen und Arbeit, Geschäfts- führung Ausschuss Sicherheit im öffent lichen Raum, Edelgard, Else-Falk- Preis, Diversity Umsetzung der Audit-Ziele, Beratung von Dienststellen und Mitarbeitenden, Öffentlichkeitsarbeit, Väternetzwerk Umsetzung der Audit-Ziele, Beratung von Dienststellen und Mitarbeitenden, Öffentlichkeitsarbeit, Beurlaubte Amtsleitung und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln Assistenz der Amtsleitung Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenplanung und Social Media Leitung Interne Gleichstellung und stellv. Amtsleitung (Rechtsgrundlage: LGG NRW) Leitung Externe Gleichstellung (Rechtsgrundlage GO NRW) Projektleitung Bündnis „BerufLeben“ 9 Interne Gleichstellung 10 Die Interne Gleichstellung in Zahlen 46 Auswahlverfahren mit ein- oder mehr- tägigen Auswahlterminen teilgenommen Ein weiterer Schwerpunkt der inner- städtischen Gleichstellungsarbeit ist die Beratung von Mitarbeitenden 2022 haben insgesamt 86 Beratungen und Coachings mit zum Teil mehreren Terminen und einer Gesamtberatungszeit von 180,75 Stunden stattgefunden Dabei ging es beispielsweise um Bewerbungstrainings und Karriere- coachings, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und Machtmissbrauch oder um Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Schwangerschaft Vielen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung in meinem Anliegen! Ich habe mich sehr über die schnelle Kontaktaufnahme, die netten und vertrauens- vollen Gespräche und die engmaschige Begleitung gefreut und bin froh, dass der Fall nun endlich geklärt werden konnte Ich danke Ihnen sehr für Ihre tatkräftige Unterstützung! Ich möchte mich für Ihr Verständnis, Ihre Unterstützung, Ihre Motivation und das Rückenstärken bedanken!! Das Landesgleichstellungsgesetz bildet die Rechtsgrundlage für das Handlungs- und Aufgabenspektrum der internen Gleich- stellungsarbeit Daraus abgeleitet wurde das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern im Jahr 2022 insgesamt an 19.050 personellen Maßnahmen beteiligt Dies sind Vorgänge wie beispielsweise Einstellungen, Abordnungen, Umsetzungen, Höhergruppierungen, Beförderungen oder Arbeitszeitveränderungen Hinzu kamen 178 organisatorische Maßnahmen Zudem hat das Team um die Gleich- stellungsbeauftragte an insgesamt Art Aufteilung Gesamtanzahl Vergleich Vorjahr Personalmaßnahmen m D : 8272 g D : 3955 h D : 578 12 805 +1489 Ausschreibungen m D : 850 g D : 1403 h D : 206 2 459 +527 Auswahlrunden m D : 783 g D : 921 h D : 110 1 814 +216 Sonstige Maßnahmen 1972 1 972 +291 Gesamt 19 050 +2523 Orgamaßnahmen 178 178 -51 Beratungen & Coachings 86 86 +6 Danke, dass Sie einfach unkonventionell für mich da waren! 11 Genderkompetenz für Führungs- kräfte – Das Wissen um Unterschiede und Gemeinsamkeiten Seit vielen Jahren bietet das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Genderschulungen für Interessierte und neue Führungskräfte an 2022 wurden zusammen mit einer externen Unternehmensberatung 16 Schulungen ausgerichtet Dabei wurden 124 Führungs- kräfte geschult, davon 42 Männer und 81 Frauen Die Teilnehmenden starten mit unter- schiedlichen Erwartungshaltungen und Fragestellungen, wie zum Beispiel: Erkenntnisse sind für eine gendersensible Führung wichtig und unterstützen beim täglichen Miteinander und der Erreichung gemeinsamer Ziele Ich fand das Seminar sehr bereichernd Ins- besondere die Diskussion und Reflexion über die Themen haben mir geholfen, den Blick in Sachen Gender- Themen zu schärfen Ich werde die Empfehlungen in meinen Alltag integrieren! Das Seminar hat meine Sicht - weise auf das Thema völlig verändert! Aus meiner Sicht sollte das Seminar nicht nur für Führungskräfte, sondern für alle Mitarbeitenden der Stadt Köln verpflichtend sein • Wie erlange ich Genderkompetenz und wie kann ich sie ganz konkret in meinen Arbeitsalltag als Führungs- kraft einsetzen? • Wie können unterschiedliche Potenziale und Sichtweisen von Frauen und Männern genutzt werden? • Was ist überhaupt Gender Mainstreaming? Der Blick richtet sich auf den praktischen Nutzen und die Umsetzung von Gender- kompetenz im beruflichen Alltag Inter- aktive Übungen und anschauliche Beispiele aus verschiedenen Lebensbereichen wecken das Bewusstsein für geschlechts- spezifisches Verhalten von Frauen und Männern Es werden Gemeinsamkeiten, aber auch überraschende Unterschiede im Verhalten und in der Kommunikation von Frauen und Männern aufgezeigt Diese 12 Aktionswoche Internationaler Frauentag „Alles unter einen Hut?“ Eigene Ansprüche und äußere Anforderun- gen unter einen Hut zu bringen ist für viele Frauen nach wie vor schwierig Sie wollen und sollen klug, fleißig, aktiv, attraktiv und auch noch entspannt sein Mit guter Aus- bildung, eigenem Einkommen, passender Beziehung und guter Performance – kann das gelingen? Mit der Ausstellung „Alles unter einen Hut“ in der Magistrale im Stadthaus Deutz wurden zum Internationalen Frauentag die Vereinbarkeit von Frau und Familie, von Arbeit und Absicherung, die Chancen und Risiken junger Menschen mit Lebenslust und Kinder- wunsch thematisiert Gerade junge Men- schen sollen sich bewusstmachen, dass vor allem Frauen häufiger in prekäre Lebens- situationen kommen Künstlerinnen im Museum Ludwig Das Museum Ludwig hat zum Internationa- len Frauentag seine Türen für Mitarbeitende geöffnet Frau von Tomaszewski gab 15 Mitarbeitenden interessante Einblicke zu den Künstlerinnen der Sammlung Für Frauen war das Ergreifen der freien Kunst als Beruf bis Ende des 19 Jahr- hunderts durch viele Vorschriften erschwert Inzwischen holen die Frauen in dieser Profession aber auf Beim Rundgang quer durch die Sammlung des Museum Ludwig begegneten uns unter anderem Kunstgrößen wie Marisol, Yayoi Kusama, Eva Hesse, Natalia Gontscharowa und Julia Scher und überraschten mit ihren außer- gewöhnlichen Werken Aufgrund der hohen Nachfrage hat das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männer im Juni 2022 eine weitere Führung organisiert 13 Die Psychologin und Beraterin der Fachstelle [m²] des NS-Dokumentations- zentrums, Stella Shcherbatova, und die Studienleiterin der Melanchthon Akademie und Pfarrerin, Dorothee Schaper, lasen gemeinsam aus dem außergewöhnlichen Leben der Sabina Spielrein Für die musi- kalische Untermalung sorgte die Pianistin Dina Goncharova „Das außergewöhnliche Leben und tragische Schicksal der Pionierin der Psychoanalyse“ – eine Szenische Lesung über Sabina Spielrein Sabina Spielrein gilt als jüdische Pionierin zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung Sie war eine Patientin, Schülerin und Kollegin von Jung sowie Mitglied der von Sigmund Freud gegründeten Wiener Psychoanalytischen Vereinigung Mit ihrer Arbeit zur „Destruktion als Ursache des Werdens“ trat sie als eigenständige, kreative und weitsichtige Denkerin hervor Sie und ihre beiden Töchter wurden 1942 von den Nationalsozialisten erschossen 14 Wissen to go Längst hat sich rumgesprochen, dass das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern die „etwas andere Mittagspause“ anbietet: Gemeint ist die Möglichkeit, sich in der Mittagspause gemeinsam mit anderen Mitarbeitenden der Stadt Köln bei einem Impulsvortrag zu einem bestimmten Thema zu treffen und aufbereitetes Wissen vermittelt zu bekommen Die Bandbreite der Themen war 2022 wieder groß und stieß unter anderem durch das angebotene Format in Präsenz nach der langen Pandemie auf positive Resonanz Insgesamt besuchten 173 Frauen und 32 Männer sowie zwei diverse Personen unsere Veranstaltungen „Das hat zum Nachdenken angeregt, mal alte Ver - haltensmuster in Frage zu stellen! Danke!“ „Toll gestaltet – es sollte öfter solche Angebote geben!“ Alle Themen im Überblick: 1 Väter, erfindet euch neu! Und: Das Väternetzwerk stellt sich vor (Björn Süfke) 2 Selbst-Marketing im Videomeeting (Astrid Windfuhr) 3 Gleiches Recht für alle? (Friederike Boll) 4 Diversity? „Gut, dass die Stadt Köln sowas macht!“ (Hans W Jablonski) 5 Ihr Auftritt, bitte! Auftrittspräsenz für Frauen (Edith Börner) 6 Frauen, aufgepasst – nehmt eure Finanzen in die Hand! (Oulaya Ucar-Hamidi) 7 Handy als Spion? (Sabine Klemens) 8 Selbstbewusst und durchsetzungsstark auftreten? (Sibylle Kaminski) Dabei ging es bei der Feuerwehr für die Mädchen hoch hinaus und mitten ins Geschehen Das Amt für Informationsverarbeitung vermittelte erste IT-Skills und in der Schreinerei und Waldpflege lernten die Schülerinnen Holz, Werkzeuge und den Forst auf verschiedenste Art ganz genau kennen 15 Girls‘Day und Boys‘Day Über 500 Plätze standen den jungen Schü- ler*innen am bundesweiten Aktionstag am 28 April zur Verfügung! In Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Köln, dem Amt für Informationsver- arbeitung, dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen im Bereich Schreinerei und Waldpflege sowie allen städtischen Kitas der Stadt wurden Angebote sowohl in Präsenz als auch digital angeboten Dabei ging es bei der Feuerwehr für die Mädchen hoch hinaus und mitten ins Geschehen Das Amt für Informationsverarbeitung vermittelte erste IT-Skills und in der Schreinerei und Waldpflege lernten die Schülerinnen Holz, Werkzeuge und den Forst auf verschiedenste Art ganz genau kennen 16 Mentoring für T eilzeitkräfte endet mit großartiger Abschlussfeier Unser sechstes Mentoring-Projekt richtete sich an Frauen und Männer in Teilzeit in der Laufbahngruppe 1 und den entsprechenden Entgeltgruppen Vorrangiges Ziel war es, Mitarbeitende mit Familienpflichten durch eine umfangreiche Kompetenzförderung und Erweiterung des eigenen Netzwerks in ihrer Karriereplanung zu unterstützen Der Startschuss für acht Mentees fiel im Dezember 2020 und endete im Mai 2022 mit einer großartigen Abschluss- veranstaltung, die von den Mentees von A bis Z eigenständig organisiert wurde Nach Begrüßungsreden von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Schirmherrin des Projekts, Frau Dr Hannelore Vogt, stellten die Mentees ein beein druckendes Programm auf die Bühne, welches einmal mehr deutlich machte, wie stark das Mentoringprogramm die acht Kolleginnen beflügelt hat Auch die Zahlen sprechen für die positive Dynamik innerhalb der Mentee-Gruppe Innerhalb des 18-monatigen Projektzeit- raums wurden folgende Karriereschritte gegangen: Der Weg nach oben ist für die Mentees mit dem Abschluss des Projektes ganz sicher noch nicht zu Ende – im Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los! „Das Mentoring hat beigetragen, mein berufliches Netzwerk auszu- bauen Insbesondere der Austausch mit den Mentees und Mentor*innen war für mich wertvoll und gewinn- bringend zugleich “ 17 Mentoring für T eilzeitkräfte endet mit großartiger Abschlussfeier Der Weg nach oben ist für die Mentees mit dem Abschluss des Projektes ganz sicher noch nicht zu Ende – im Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los! „Das Mentoring hat beigetragen, mein berufliches Netzwerk auszu- bauen Insbesondere der Austausch mit den Mentees und Mentor*innen war für mich wertvoll und gewinn- bringend zugleich “ • 4 Höhergruppierungen • 4 Stellenwechsel • 3 T eilnahmen an Auswahlrunden • 3 abgeschlossene Qualifizierungen Verwaltungslehrgang I/II • 2 T eilnehmerinnen am Verwaltungs- lehrgang II • 1 Beginn eines berufsbegleitenden Studiums 18 Cross-Mentoring Köln-Düsseldorf – Eine gelungene Premiere! Im Sommer 2022 fand im Kölner Museum für Angewandte Kunst die Auftaktveran- staltung zum ersten Interkommunalen Cross-Mentoring-Projekt für Frauen zwischen den beiden Kommunal- verwaltungen Köln und Düsseldorf statt Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfing ihren Amtskollegen aus Düsseldorf, Herrn Dr Stephan Keller Als Startschuss des Cross-Mentorings unterzeichneten beide OBs sowie die städtischen Gleichstellungsbeauftragten Bettina Mötting und Elisabeth Wilfart eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung Die Mentor*innen gehören dem oberen Führungsmanagement an und bekleiden die Position einer Amtsleitung In der laufenden Projektlaufzeit von 15 Monaten begleiten und unterstützen sie die zehn Mentees Im Vordergrund dieser Verbindung stehen das Beraten, Austauschen, Fragen und Unterstützen Durch den interkommunalen Austausch werden diese Aspekte zusätzlich gestärkt Ergänzend zu der gemeinsamen Tandem-Arbeit, profitieren die Mentees von verschiedenen Fachseminaren, Workshops und Netzwerktreffen, die übergreifend angeboten werden Das erste Netzwerktreffen Ende 2022 in Düsseldorf machte die intensive Arbeit und die Verbundenheit zwischen den Tandems deutlich Auch das Netzwerk innerhalb der Mentees ist in wenigen Wochen zu einer festen Einheit geworden, das hochmotiviert gemeinsam Ideen und Vorschläge einbringt und das Projekt vorantreibt Das Cross-Mentoring-Projekt stellt eine Premiere der beiden Personal- und Gleich- stellungsbereiche von Köln und Düsseldorf dar Im Fokus steht die Förderung von ins- gesamt zehn Frauen im gehobenen Dienst, die durch das Projekt ermutigt werden, sich mit der Thematik der eigenen Persönlich- keits- und Karriereentwicklung auseinander- zusetzen und aktiv Netzwerke zu bilden 19 Netzwerktreffen im mittleren, gehobenen und höheren Dienst „Achtsamkeit zum Ausprobieren!“ (mD) Im November konnten fast 40 Frauen einen Tag lang unter Anleitung von Alexandra Messerschmidt das Thema „Achtsamkeit“ kennenlernen und erproben Die Referentin ist zertifizierte Achtsamkeitstrainerin und langjährige Expertin auf dem Gebiet der Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Jon Kabat Zinn Die Teilnehmerinnen probierten sich in Stressbewältigung durch Gelassenheit und Lebensfreude Auf Basis der Anregungen und Fragen der Frauen aus dem beruf- lichen und privaten Kontext zeigte die Referentin neue Perspektiven auf, die trotz Schwierigkeiten und Stress eingehalten werden können Der gesamte Tag lieferte bereichernde Impulse und konkrete Tipps für die persönliche und berufliche Ent - wicklung der Frauen „Ich gehe stärker nach Hause als ich heute Morgen hergekommen bin!“ „Spielregeln der Macht. Mehr Mitgestaltung wagen“ (gD) Rund 50 Frauen durften nach einer Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauf- tragte Bettina Mötting einem interessanten Impulsvortrag durch Dr Andrea Dederichs, Organisationssoziologin und Sozialpsycho- login, folgen 20 Zusätzlich erhielten die Kolleginnen bei der Veranstaltung Gelegenheit zum Netz- werken Dabei konnten Karrieretipps ausgetauscht, Projektideen reflektiert und wertvolle Verbindungen für den Arbeits- alltag geschaffen werden „Innovation beginnt im Kopf“ (hD) Wie verändern Erkenntnisse der Hirn- forschung das Verständnis von Führung? Welche Prozesse laufen in unserem Gehirn ab? Welche Faktoren verändern diese Prozesse? In einem Vortrag und Impulsübungen wurden Erkenntnisse der modernen Hirn forschung vermittelt und wie diese gewinnbringend im Führungsalltag eingesetzt werden können Zudem gab es Tipps, wie Wahrnehmung und Kommunikation in Zukunft mit veränderter Aufmerksamkeit betrachtet und damit Veränderungsvorhaben leichter zum Erfolg gebracht werden können Dabei ging es insbesondere darum, Frauen für die Bedeutung und Arten von Macht zu sensibilisieren Denn Macht ist gleicher maßen verachtet und gewünscht Ohne Macht sind Entscheidungen häufig nicht möglich, allerdings kann mächtiges Handeln immer auch die Möglichkeit des ungerechten und undemokratischen Umgangs mit Macht beinhalten Neben dem Vortrag konnten die Teil- nehmerinnen durch interaktive Übungen dem Begriff der Macht und was er für sie bedeutet individuell und im gemeinsamen Austausch auf die Spur kommen 21 In einem Interview gab Dr Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln, einen spannenden Einblick in ihren beruflichen Werdegang Äußerst lebendig und humorvoll berichtete sie über ihre Karriereleiter, ihre Wahl zur IHK Präsidentin, inoffizielle Spielregeln männlich geprägter Machtstrukturen und Stolper- steine auf dem Weg nach oben Auch Alessandra Caroli, Amtsleitung des Amtes der Oberbürgermeisterin, gab ausführlich Auskunft über ihre vorherige Tätigkeit in Bonn, ihre jetzige Tätigkeit als Amtsleiterin, stellte die Bedeutung von Netzwerken heraus und gab hilfreiche Karrieretipps „Der Erfahrungsaustausch mit anderen Frauen ist jederzeit gewinnbringend Die Informa- tionen aus den Netzwerktreffen waren sehr inspirierend für mich und haben mich bei der Ent - scheidung, mich auf eine Position mit Führungsverantwortung zu bewerben, entscheidend gestärkt Ohne den Austausch und die Erkenntnisse daraus hätte ich die Bewerbung wahrscheinlich nicht auf den Weg gebracht So war ich mutig, mein Ziel ins Auge zu fassen und mich der Auswahl zu stellen – mit Erfolg!“ 22 Veranstaltungsreihe „Gendergesundheit“ Vorurteilen aufräumen und klare Ansagen hinsichtlich biologisch und gesellschaftlich bedingter Unterschiede zwischen Frauen und Männern aufzeigen Das anschließende Programm speziali- sierte sich thematisch So gab es zwei Ver- anstaltungen zum Thema Wechseljahre und Endometriose, speziell an Frauen gerichtet Ebenso abgedeckt wurde der Bereich Stress- abbau und Achtsamkeit durch eine gemein- same Netzwerkveranstaltung mit dem Personal- und Verwaltungsmanagement für Frauen aus dem ehemals mittleren Dienst Aber auch die Männer der Stadt Köln kamen bei diesem Format nicht zu kurz Zu dem Thema Männergesundheit referierte Prof Dr Michael Klein des Deutschen Instituts für Sucht und Präventionsforschung „(…) Auch bei der Stadt Köln tut sich was: Ich war diese Woche einge- laden, etwa 100 Mit arbeiterinnen über die Wechseljahre aufzuklären Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen positiven Rückmeldungen und der Austausch hat (erneut) gezeigt, wie wichtig es ist, dass Frauen (und auch Führungskräfte) mehr über Wechseljahre lernen – und die hormonellen Veränderun- gen nicht der Grund sind, dass Frauen sich beruflich zurückziehen “ Trotz vieler Gemeinsamkeiten unter- scheiden sich Männer und Frauen hin- sichtlich des Auftretens von Erkrankungen teilweise eklatant Um auf die Ursachen der Geschlechterunterschiede und deren Relevanz für mögliche Therapiemaß- nahmen aufmerksam zu machen, startete im September 2022 unsere Veranstaltungs- reihe mit dem Titel „Gendergesundheit“ Durch hochkarätige Referent*innen aus dem ganzen Bundesgebiet wurde ein vielseitiges Programm sowohl in Präsenz als auch in digitaler Form für die städtischen Mit- arbeitenden angeboten Insgesamt nahmen 143 Personen an den Veranstaltungen in den Monaten September bis November teil Neben den Vorträgen wurde vertiefende Lektüre zum Thema Frauengesundheit in Form der Fachzeitschrift Clio bereitgestellt Den Auftakt der Veranstaltungsreihe gab Prof Dr Anke Hinney des Universitäts- klinikums Duisburg-Essen im Bereich Gendermedizin für alle Geschlechter in Form eines Impulsvortrags mit anschließender Diskussion Dabei konnte die Referentin mit 23 Bündnis „Mit Frauen in Führung“ Mit Unterstützung von Female Resources haben sich 15 Kölner TOP-Unternehmen zu einem aktiven Netzwerk zusammen- geschlossen Neu an Bord sind die Zurich Versicherung, Netcologne sowie Siegwerk Druckfarben Das Bündnis „Mit Frauen in Führung“ gibt durch systematischen Austausch, Synergien und hohe Expertise karriere- motivierten Frauen die entsprechende Aufwärtsbewegung Dabei profitieren die Mitarbeiterinnen der jeweiligen Unter- nehmen unmittelbar durch unternehmens- übergreifende Karriereworkshops und Cross-Mentoring-Programme Hiervon gingen gleich zwei neue Auflagen an den Start: Im Mai 2022 fiel der Startschuss für das 7 Cross-Mentoring- Programm mit einer Auftaktveranstaltung im Deutschen Sport- und Olympia-Museum Schirmfrau des Programms ist die Bundestagsabge- ordnete Serap Güler Die Stadt Köln schickte zwei Kolleginnen als Mentee sowie zwei Kolleg*innen der Managementebene als Mentor*in ins Rennen Unter der Schirmfrauschaft von WDR Chefre- dakteurin Ellen Ehni war im November 2022 Auftakt des 8 Cross-Mentoring-Programms im neuen Historischen Archiv unter Beteili- gung einer städtischen Kollegin als Mentee sowie einer Amtsleiterin als Mentorin Die Programme laufen jeweils über 15 Monate Seitens der Stadt Köln profitierten durch die bereits durchgeführten Cross-Mentoring- Programme insgesamt 14 Mitarbeiterinnen Davon konnten sich sieben Kolleginnen über eine Beförderung freuen und eine Kollegin hat erfolgreich eine horizontale Personalentwicklung vollzogen 24 Hackathon zum Weltmädchentag Der erste Hackathon wurde vom Amt für Informationsverarbeitung in Zusammen- arbeit mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern und einem jungen Kölner Start-up-Unternehmen durchge- führt 20 Mädchen konnten am 11 Oktober im Zukunftslabor der Stadt Köln daran teil- nehmen Das Programm beinhaltete neben einem Einblick in die Bedeutung des Welt- mädchentages eine Erläuterung der Ziele des Hackathons und eine Einführung durch die Digitalagentur Den 15- bis 16-jährigen Schülerinnen wurden zwei Praxisbeispiele der Stadt Köln als erste Einblicke in das Berufsfeld IT vorgestellt Danach erhielten sie Gelegenheit, sich in einer „Challenge“ Problemstellungen anzunehmen und die Ergebnisse im Anschluss den Anwesenden zu präsentieren Zur Auswahl standen eine App zum Matching von Nachhilfeschüler*innen inklusive einer Plattform mit Lernressourcen sowie eine Neukonzeption einer bereits bestehenden Website, die zum Thema Cybermobbing als Anlaufstelle für Schüler*innen dient Das Feedback der Mädchen war durchweg positiv! Die an ihren Alltag konzipierten „Challenges“ und die Tatsache, dass sie gemeinsam echte Probleme lösen können, sorgte für viel Neugier 25 Externe Gleichstellung 26 Verleihung des zweiten Else-Falk-Preis Am 31 Mai 2022 verlieh die Stadt Köln Behshid Najafi den Else-Falk-Preis für ihr außergewöhnliches Engagement im Bereich Frauenrechte und ihren Einsatz im Kampf gegen Sexismus und Rassismus in Köln Seit Jahrzehnten setzt sich die Deutsch-Iranerin für die Sichtbarmachung der komplexen Formen von Benach- teiligungen migrierter und geflüchteter Frauen ein und engagiert sich auch in ihrem Ruhestand weiterhin aktiv in der politischen Arbeit Mit dem Else-Falk-Preis werden Frauen seit 2020 für ihr außergewöhnliches Engagement für Geschlechtergerechtig- keit und die Gleichstellung von Frauen und Männern oder Mädchen und Jungen in Köln gewürdigt Die Preisträgerinnen erhalten neben einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro auch eine Trophäe, die in einem Kooperationsprojekt des Amts für Gleichstellung von Frauen und Männern mit der ecosign/Akademie für Gestaltung entstand Der Entwurf der Studentin Ayla Gillessen dient zukünftig auch als Marke für den Kölner Frauenpreis 27 Ein Sommerfest zum Internationalen Frauentag Coronabedingt mussten die alljährlichen Feierlichkeiten anlässlich des Internationalen Frauentags am 8 März in den Sommer 2022 verschoben werden Schauplatz war das Bürgerhaus Stollwerck Neben einer Lesung zum Thema Femizid bot die Veran- staltung Fachvorträge zum Thema Gender- medizin, Frauen und Finanzen sowie einen Einblick in die Ukraine-Hilfe an Zudem präsentierten sich Kölns Frauenorgani- sationen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Großen Saal und im Netzwerk-Café auf der Empore stand für die Besucher*innen kostenlos Kaffee und Kuchen bereit Der traditionelle Abendempfang von Ober- bürgermeisterin Henriette Reker – dieses Mal vertreten durch Bürgermeister Dr Ralf Heinen – als Dank an die Kölner Akteur*- innen in Sachen Gleichstellung rundete den facettenreichen Veranstaltungstag ab 28 Kölner Frauen*Stadtplan Der Stadtplan ist seit seinem Launch stetig am Wachsen und wurde 2022 rund 25 000 Mal aufgerufen So sorgt die Webseite für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Kölner Stadtgebiet – getreu dem Motto: „Starke Frauen Starkes Köln “ Im Dezember 2022 stieß der Kölner Frauen*Stadtplan zudem bei Studierenden auf reges Interesse im Rahmen der queer- feministischen Ringvorlesung der Gender Studies der Universität zu Köln und der Queer Studies an der Kunsthochschule für Medien www.frauenstadtplan.koeln Im Rahmen des Internationalen Frauen- tags im März 2022 ging der Kölner Frauen*Stadtplan online Nutzer*innen finden hier viel fältige Informationen zu Frauenorganisationen und -projekten in Köln, außergewöhnlichen Frauen und deren Wirken sowie historisch bedeutsamen Orten Der Kölner Frauen*Stadtplan ist ein auf 10 Jahre angelegtes Kooperationsprojekt der Stiftung Frauen*leben in Köln mit dem Kölner Frauengeschichtsverein und dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern mit Unterstützung des Amts für Informations- verarbeitung und dem Kompetenz zentrum Geoinformationssysteme EDELGARD Die Stadtgesellschaft mit ins Boot zu nehmen, wird durch vielfältige Aktionen und mit zunehmenden Bekanntheitsgrad immer besser möglich Insbesondere die Sensibilisierung der Kooperations- partner*innen der schützenden Orte, an denen Frauen und Mädchen unkompliziert Unterstützung erhalten, wenn sie sich belästigt oder bedroht fühlen, leistet hier einen großen Beitrag So wurde in 2022 unter anderem die Sporthochschule Köln neue Kooperations- partnerin und ergänzt die Arbeit an den Kölner Hochschulen, wie die Universität zu Köln Hier konnten im Sommersemes- ter wieder die Erstsemester*innen mit EDELGARD-Beuteln begrüßt und mit allen notwendigen Informationen zum Uni-Leben versorgt werden Das Studierendenwerk, die Gleichstellungsbeauftragte und der AStA sind Kooperationspartner*innen von EDELGARD und bieten den Studierenden schützende Orte auf dem Campus Auch der Bereich „EDELGARD mobil“ wurde 2022 weiterentwickelt Anstelle eines Mobils haben sich zwei von drei Beraterinnen am 11 11 unter die Feiernden gemischt und direkte Kontakte aufge- nommen Die individuelle Beratung konnte von der dritten Beraterin nach Absprache über die Hotline in einem geschlossenen Raum stattfinden Diese Vorgehensweise 29 hat sich bewährt und wird in einem neuen Konzept in 2023 fortgeschrieben Neben den üblichen Veranstaltungstagen wie Karneval und dem Festival „Summer- jam“ waren die Beraterinnen erstmals auf der Gamescom in Köln unterwegs Die Veranstalter*innen sind selbst an die Initiative herangetreten, was wiederum zeigt, dass ein Bedarf besteht und ein zunehmender Bekanntheitsgrad von EDELGARD zu erkennen ist www.edelgard.koeln www.instagram.com/edelgardschuetzt Anglotzen? Anmachen? Angrapschen? – Nicht mit mir! Seit 2014 kooperiert das Amt für Gleich- stellung von Frauen und Männern mit dem Zonta Club Köln 2008 und der LOBBY FÜR MÄDCHEN zum Thema Partysicherheit für junge Frauen In 2017 wurde das Konzept weiterentwickelt und auf Schulen ausge- weitet Unter dem Titel „Nicht mit mir!“ finden seitdem Informations veranstaltungen mit interaktiven Workshops in weiterfüh- renden Kölner Schulen und Berufskollegs statt Schülerinnen werden im Rahmen ihrer regulären Unterrichtszeit zu speziellen Informationsveranstaltungen und Selbstbe- hauptungstrainings eingeladen Es werden zahlreiche wissenswerte Informationen und präventive Hinweise zum Besuch von Discos und Partys sowie für einen sicheren Nach- hauseweg vermittelt In 2022 wurden drei Veranstaltungen an zwei unterschied- lichen Berufskollegs durchgeführt Drei Gruppen mit jeweils 20 Mädchen nahmen an den Workshops mit dem Schwerpunkt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz teil Zunächst noch sehr zurückhaltend konnten die Trainerinnen die Mädchen motivieren, mitzumachen und zudem von eigenen Erlebnissen zu berichten 30 Der Weltmädchentag am 11 Oktober macht auf die schwierige Situation von Mädchen weltweit aufmerksam und fordert Gleichberechtigung, Bildung und Schutz vor jeder Art von Gewalt und Unter- drückung Anlässlich des Aktionstags veranstaltete das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern in Kooperation mit der LOBBY FÜR MÄDCHEN und dem Hand werkerinnenhaus Köln eine Podiums- diskussion mit drei Themenschwerpunkten: Geleitet wurde das Gespräch durch Journalistin Alexandra Eul Musikalisch wurde die Veranstaltung von Sängerin Marie Enganemben begleitet, die bereits den Welt- mädchentag 2021 als Patin unterstützte • „Ich will werden, was ich will!“ • „Ich will mich sicher fühlen!“ • „Ich bin schön, so wie ich bin!“ Auf der Bühne diskutierten die Politiker*- innen Dr Ralf Heinen (SPD), Derya Karadag (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr Helge Schlieben (CDU) mit den Fachexpertinnen Hanna Kunas (Handwerkinnenhaus Köln) und Steffie Gilles (LOBBY FÜR MÄDCHEN) „Mädchen heute – Gleiche Rechte! Gleiche Chancen?“ 31 Jahreskampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Die Arbeit für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein wesentliches Element in der Verhütung von Gewalt gegen Frauen – so schreibt es die Präambel der Istanbul-Konvention fest Dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern ist es ein Anliegen, auch über den jährlichen Aktionszeitraum der Orange Days hinaus auf das Thema aufmerksam zu machen Betroffenen soll Mut gemacht werden, sich Unterstützung und Beratung für ihre Lebenssituation einzuholen und gleichzeitig wird die Stadtgesellschaft auf- gefordert, nicht wegzuschauen So wurde 2022 eine Großkampagne mit der Überschrift „Köln, Augen auf! – Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie gegen geschlechts- spezifische Gewalt“ mit 26 unterschied- lichen Maßnahmen entwickelt Mit dem Konzept trägt die Stadt Köln insbesondere Artikel 13 der Istanbul-Konvention zur Bewusstseinsbildung in einem ersten Umsetzungsschritt Rechnung Allein 16 Maßnahmen konnten 2022 bereits vollständig abgeschlossen werden Acht Projekte befinden sich noch in der Umset- zung Zum Thema Femizid beispielsweise fand im Rahmen des Sommerfestes zum Internationalen Frauentag eine Lesung mit Sarah Kessler zu ihrem Buch „Tradition Mord“ statt Und auch die Wanderaus- stellung „WIR SCHWEIGEN NICHT!“ von HennaMond e V war ein wichtiger Baustein der Jahreskampagne und wurde vom Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern gefördert Mit der Ausstellung hat der Ver- ein einen Weg gefunden, ein Thema sicht- barer und nahbarer zu machen, über das nicht gerne in der Öffentlichkeit gesprochen wird Die Wanderausstellung thematisiert weibliche Genitalbeschneidung, den sogenannten Ehrenmord, Zwangsheirat, Kinderehe und patriarchale Gewalt 32 Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftat (ASS) Eine effektive Strafverfolgung von sexuali- sierter Gewalt, insbesondere mit Blick auf Beweiserhebung und Beweissicherung sowie den angemessenen Umgang mit Opferzeug*innen, ist in Deutschland noch nicht lückenlos gegeben Viele Frauen und auch Männer sind nach einer Vergewaltigung unsicher, ob sie Anzeige erstatten sollen oder nicht Bereits seit Juli 2011 haben Opfer von Sexualstraftaten in Köln die Möglichkeit, die Spuren fachgerecht zu sichern und ano- nymisiert asservieren zu lassen, ohne eine Strafanzeige stellen zu müssen Durch die ASS können Betroffene sich ohne Zeitdruck ihre nächsten Schritte überlegen – die Tat- spuren sind für den Fall einer Anzeige bereits gesichert Damit die mit der ASS unterstüt- zende Hilfe auch vollumfänglich greifen kann, benötigt sie einen hohen Bekanntheitsgrad Daher wurde das Thema ASS von der Stadt Köln mit zwei stadtweiten Megalight-Kam- pagnen organisiert und finanziell unterstützt Aufgrund der Kampagnenarbeit des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern verdoppelten sich die Fallzahlen in Köln von 21 Meldungen in 2020 auf 42 Fälle in 2021 One Billion Rising In Köln traf man sich am 14 Februar 2022 auf dem Roncalliplatz, um mit einer Tanzdemo auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen Getragen wird die Aktion in Köln vom Bündnis Lila, dem Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen, dem femme total Netzwerk, rubicon, Medica Mondiale und IN VIA Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern unterstützte die Maßnahme finanziell und mit einem Redebeitrag 33 „Wann setzt du ein Zeichen?“ – Orange Days Zum Start der Orange Days am 25 Novem- ber machte das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern gemeinsam mit dem Kölner Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ und fünf Kölner Frauenservice- clubs – Soroptimist International (Club Köln, Römerturm, Kolumba) sowie den beiden Zonta Clubs – mit Aktionen und Veran- staltungen auf das Thema aufmerksam Als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wurden am Bier- brunnen in der Schildergasse von den Frauenserviceclubs für jede versuchte oder gelungene Tötung von einer Frau durch Partnerschaftsgewalt orangene Schuhe aufgestellt Laut der kurz zuvor vom Bundes kriminalamt veröffentlichten Statistik wurden im Vorjahr 113 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt mit töd- lichem Ausgang Vertreter*innen des Arbeits kreises informierten darüber hinaus über ihre Angebote Auch über Instagram (#KölngegenGewaltanFrauen) wurden 2022 wieder vielfältige Informationen bereitgestellt An den Orange Days 2022 haben sich zahl- reiche Unternehmen beteiligt 33 davon haben ihre Beteiligung über unser offizielles Online-Anmeldeformular kommuniziert Vor und während des Kampagnenzeit- raums wurde der im Vorjahr vom Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern produzierte Film im Vorprogramm einiger regionaler Kinos gezeigt Eine Lang- und Kurzfassung sind in der Infothek der Aktionswebseite orange koeln zu finden Auch über Social Media und die Infoscreens in den Kölner U-Bahn-Haltestellen wurden Sequenzen aus dem Film veröffentlicht Zeitgleich waren an 370 Standorten in Köln über 59 000 CityCards im Umlauf Auch die App der Frauenserviceclubs gewann 2022 sichtlich an Content und User*innen dazu www.orange.koeln 34 Ausstellung „ANGST trifft MUT“ Stellvertretend für die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen stehen die Schau fensterpuppen in orange gekleidet, auf den Aufstellern neben ihnen die Zusammen fassung ihrer ganz persönlichen Geschichten: Die Ausstellung „ANGST trifft MUT“ macht darauf aufmerksam, dass häusliche Gewalt weltweit immer noch ein großes Problem ist und in allen Kulturen und sozialen Schichten vorkommt Sie soll dazu anregen, über Gewalt gegen Frauen ins Gespräch zu kommen Nach der offiziellen Eröffnungsfeier mit unter anderem einer Rede von Professorin Dr Dörte Diemert wurde die Ausstellung im Rahmen der Orange Days vom 23 November bis 10 Dezember im Toré im Kulturbunker Mühlheim gezeigt 35 „Wenn die Erinnerungen wieder kommen – Traumareaktivierung“ Darüber hinaus wurde viel Raum für individuelle Fragen und Austausch geboten Ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine stehen wir als Gesellschaft vor der Herausforderung, mit der Reaktivierung alter Erlebnisse umzugehen Krieg und (sexualisierte) Gewalt wirken auch Jahr- zehnte nach Kriegsende nach Sie können nicht nur bei direkt Betroffenen tiefe körperliche, seelische und soziale Folgen hinterlassen, sondern auch in die nach- folgenden Generationen hineinwirken Im Rahmen der Aktionstage informierten die Traumafachberaterinnen von Paula e V in einer dreistündigen Veranstaltung über das Thema Trauma und Traumafolgen Es wurden hilfreiche Ansätze für den Umgang mit Betroffenen vorgestellt, um mehr Sicherheit im Kontakt zu gewinnen „Häusliche Gewalt erkennen, Betroffene unterstützen, handeln“ In Kooperation mit der AWO Köln und FrauenLeben e V Köln organisierte das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern eine Informationsveranstaltung zum Thema Häusliche Gewalt und ihre Folgen Die Referent*innen gingen dabei auf folgende Themen ein: • Was sind Warnsignale Häuslicher Gewalt? Wie kann man sie erkennen und damit umgehen? • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für die Betroffenen? • Welche Unterstützungsmöglich- keiten gibt es für gewaltausübende Personen, die Verantwortung über- nehmen und den Gewaltkreislauf durchbrechen wollen? • Was können Angehörige/ Unterstützer*innen machen, um zu helfen? • Wie sieht das Kölner Hilfesystem aus? 36 Bündnis BerufLeben 37 Väternetzwerk Die Erwartungen an Väter, aber auch deren Aufgaben und Handeln, verändern sich immer mehr Heute sind Väter nicht mehr Alleinversorger der Familie, sondern übernehmen eine aktive Rolle für die Entwicklung und Fürsorge ihrer Kinder Das Väternetzwerk „stadtväter“ wurde im Rahmen einer väterbewussten Personalpolitik gegründet, um Männern mit Erziehungsaufgaben einen Austauschraum für ihre Bedürfnisse zu bieten Als Teil des größten Väternetzwerks Deutschlands, der Väter gGmbH conpadres, stehen den Vätern Checklisten und digitale Angebote auf Abruf zur Verfügung und es werden Veranstaltungen als Live- oder Videokonferenzen angeboten Seit 2022 findet sich im städtischen Intra- net der Bereich „stadtväter“ Hier erhalten die Netzwerkmitglieder wie auch weitere Interessierte Tipps, Tricks und nützliche Informationen für (werdende) Väter Außer- dem wird auf vielfältige Veranstaltungen hingewiesen, die das Miteinander, den Aus- tausch und den Informationsfluss fördern Veranstaltungen Unter dem Motto „Väter, erfindet euch neu!“ lud das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern in Kooperation mit dem städtischen Väternetzwerk interessierte Mitarbeiter zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein Autor und Diplom psychologe Björn Süfke referierte zu Themen der aktiven Vaterschaft 38 Am 31 08 2022 fiel dann der offizielle Startschuss für das Väternetzwerk „stadt- väter“ mit dem großen Kick-off-Event im Historischen Rathaus Neben einem Gruß- wort der Stadtdirektorin Andrea Blome erhielten die Anwesenden von Volker Baisch (con-padres) Tipps und Tricks für partnerschaftliche Vereinbarkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ein Interview mit dem Schirmherrn des Väternetzwerks, Dr Lothar Becker, ein Podiumsgespräch zu den „Erfahrungen von Vätern, Teilzeitarbeit und Vatersein in der Pandemie“ sowie ein Auftritt des Comedian Florian Haack ließen das Event zu einem vollen Erfolg werden Abgerundet durch ein Get-Together legte die Veranstaltung den Grundstein für einen weiteren Meilen- stein 2022: Im September freute sich das Väternetzwerk über den Beitritt des 100 Mitglieds! (Mit Stand Mai 2023 sind es 164 Stadtväter) Anlässlich des Weltmännertags bot das Team vom Bündnis BerufLeben mit den stadtvätern eine Veranstaltung zum Thema Familienkommunikation an Hierbei gab Coach, Personalberater und Dozent Sascha Schmidt online hilfreiche Impulse und Tipps für den Umgang mit schwierigen Kommuni- kationsphasen, die verbale und nonverbale Sprache von Kindern zu entziffern und adäquat zu kommunizieren Das städtische Väternetzwerk hat sich 2022 zu einem etablierten Unterstützungs- tool für Väter, Gleichstellung und Verein- barkeit entwickelt 39 Betriebseigene Kinderbetreuung Väternetzwerk über den Beitritt des 100 Mitglieds! (Mit Stand Mai 2023 sind es 164 Stadtväter) Anlässlich des Weltmännertags bot das Team vom Bündnis BerufLeben mit den stadtvätern eine Veranstaltung zum Thema Familienkommunikation an Hierbei gab Coach, Personalberater und Dozent Sascha Schmidt online hilfreiche Impulse und Tipps für den Umgang mit schwierigen Kommuni- kationsphasen, die verbale und nonverbale Sprache von Kindern zu entziffern und adäquat zu kommunizieren Das städtische Väternetzwerk hat sich 2022 zu einem etablierten Unterstützungs- tool für Väter, Gleichstellung und Verein- barkeit entwickelt In enger Kooperation mit dem Familien- büro des Amtes für Kinder, Jugend und Familie hat das Bündnis BerufLeben ein Portfolio an innerstädtischen Kindertages- betreuungsangeboten an zentralen Stand- orten in Köln aufgebaut Die erste betriebliche Großtagespflege, die „Kölner Stadtspatzen“ am Alter Markt, stellt bis zu neun Plätze für den Nachwuchs städtischer Mitarbeitenden zur Verfügung – ebenso die Großtagespflege in Deutz, die 2022 eröffnete Seit Februar konnte das Angebot um 20 betriebseigene Kita-Plätze im Stadtteil Kalk (in unmittelbarer Nähe des Kalk-Karrees) erweitert werden Ziel dieses Angebots ist es, die städtischen Mitarbeitenden bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familienorganisation zu unter- stützen und eine professionelle Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten In den kom- menden Jahren soll dieses Angebot noch weiter ausgebaut werden 40 Vorsorgemappe Niemand denkt gerne an das Schlimmste Trotzdem kann den Angehörigen die Arbeit erleichtert werden, wenn ein Überblick über die wichtigsten Dokumente für den Ernst- fall vorbereitet ist In der heutigen digitalen Welt sind viele wichtige Unterlagen auf diversen Plattformen und Clouds verteilt Verträge oder Abos sind zum Beispiel in Apps hinterlegt oder befinden sich im Daten- dschungel des E-Mail-Postfachs oder diverser Endgeräte Welche Unterlagen sind notwendig und wo finde ich diese? Was muss alles erledigt werden? Das Bündnis BerufLeben stellt den städtischen Mitarbeitenden unterstützend eine Vorsorgemappe zur Verfügung, mit der sich Angehörige einen schnellen Überblick ver- schaffen und wichtige Entschei- dungen im Sinne der Be troffenen fällen können Außerdem bietet die Vorsorgemappe Informationen und Hinweise zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungs- verfügung, Patientenverfügung, Kranken- hauseinweisung und Trauerfall Neben einer digitalen Version konnte auf vielfache Anfrage der Mitarbeitenden eine Print- version angeboten werden, die allein im zweiten Halbjahr 2022 mehr als 150 Mal bestellt wurde Equal Care Day Anlässlich des Equal Care Days organisierte das Bündnis BerufLeben am 2 März 2022 eine Online-Veranstaltung mit der Referentin Laura Fröhlich, Journalistin, Buchautorin und Expertin rund um das Thema „Mental Load“ Diese „mentale Last“ betrifft besonders oft Frauen und führt neben Überlastung auch zu finanziellen Nachteilen, raubt Ressourcen für Hobbys, verhindert Erholung und Selbstfürsorge und hat massive Auswirkungen auf das Berufsleben Vor der Veranstaltung hatten die 78 Teil- nehmenden die Möglichkeit, die eigene Mental Load-Belastung durch einen Test zu ermitteln Die Referentin gab dann praktische Tipps und Tools an die Hand, um den Mental Load zu überwinden 41 Auditierung Hashtag #wdv2022 auf der Website der berufundfamilie GmbH sowie in den Sozialen Medien veröffentlicht Dieses Jahr unter dem Motto: „zusammen mehr vereinbaren“ www.berufundfamilie.de/images/doku- mente/Publikation_Praxissammlung_ ZusammenMehrVereinbaren_wdv_ Nov2022.pdf Die Beiträge der Stadt Köln finden Sie auf den Seiten 31 – 32 und 44 – 53 Vereinbarkeitswoche Im November 2022 hat sich die Stadt Köln an der Vereinbarkeitswoche der berufund- familie GmbH beteiligt Hier wurden in der „Galerie der guten Praxis“ gelebte Beispiele im Rahmen der Woche der Vereinbarkeit unter dem Re-Auditierung Der Prozess für die Re-Auditierung startete im Dezember 2022 mit 107 Teilnehmenden in 10 Workshops, um für die Jahre 2023 bis 2026 weiterhin die Auszeichnung als familienfreundliches Unternehmen zu tragen In den Workshops wurde ein Quer- schnitt aller städtischen Mitarbeitenden dazu befragt, wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Stadt Köln wahrnehmen und welche Maßnahmen zukünftig unterstützend wären Als Resultat enthält die neue Zielverein- barung insgesamt 39 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern zur besseren Verein- barkeit, wie zum Beispiel eine hausinterne Informationsmöglichkeit zum Thema Pflege von Angehörigen oder die Gründung eines Netzwerks für Teilzeitkräfte 42 Führen in T eilzeit Das 2021 veröffentlichte Konzept „Führen in Teilzeit“ und die darin enthaltenen Checklisten bieten die Möglichkeit, den eigenen Umgang zum Thema zu reflektieren, das Instrument der Teilzeit-Führung bewusster und ziel- orientierter umzusetzen sowie in den ein- zelnen Dienststellen weiterzuentwickeln 2022 wurde das Konzept verstetigt, indem es im Führungskräfteinnovationsnetzwerk der Stadt Köln an zwei Terminen vorgestellt wurde Re-Launch Intranetportal Bündnis BerufLeben Seit der zweiten Jahreshälfte überzeugte der Intranetauftritt des Bündnis BerufLeben nicht nur mit spannenden Inhalten, sondern auch mit einem neuen Design! Ziel des Re-Launch des Onlineportals ist es, alle Vereinbarkeitsthemen einheit- lich, gebündelt und übersichtlich für die städtischen Mitarbeitenden darzustellen Mithilfe einer Einteilung in Über- und Unterthemen sowie Hashtags werden die verschiedenen Themenfelder geordnet dargestellt und stetig durch Neuerungen und weitere Details aktualisiert 43 Übergreifende Themen 44 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern In seinem zweiten Jahr hat sich der Gleich- stellungsausschuss weiter etabliert und beauftragte zum Beispiel im Oktober 2022 die Verwaltung damit: Zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung und dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen hat der Aus- schuss ein Förderprogramm mit einer Höhe von 45 000 Euro beschlossen Sieben Projekte konnten gefördert werden, darunter zum Beispiel die von der Frauenberatungsstelle FrauenLeben e V konzipierte Kampagne „Nur Ja heißt Ja“ Mit verschiedenen Motiven im ÖPNV und auf Social Media wurde eine breite Zielgruppe sensibilisiert und informiert Auch Paula e V erhielt eine Förderung für eine extern beauftragte Konzepterstellung zur Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jahren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind • ein Symposium für die Chancen und Risiken von Teilzeit zu organisieren • eine wissenschaftliche Publikation über die Auswirkungen der Corona- Krise auf den Gender-Pay-Gap in Auftrag zu geben und zu begleiten • ein Konzept zu erstellen zur Kürung einer Managerin des Jahres inklusive Ausrichtung einer Preisverleihung Der Ausschuss griff zudem das Thema Gewalt an Männern und Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konflikt- verhalten und Grenzwahrnehmung auf und der Sozialdienst Katholischer Männer Köln wurde beauftragt, eine Kampagne zu entwickeln, um für beide Themen bereiche in der Gesellschaft und an Schulen Aufmerksamkeit zu generieren und für Sensibilität zu werben Das Anliegen, Menstruationsartikel kostenlos in öffentlichen Einrichtungen anzubieten, konkretisierte sich in einem Pilotprojekt: In den vier städtischen Bürgerzentren Stollwerck, Chorweiler, Deutz und Kalk wird seit 2023 ein solches Angebot unterbreitet 45 Arbeitsgruppe „Unisex-T oiletten“ Aufgrund eines Ratsauftrags hat sich 2022 der verwaltungsinterne Arbeitskreis „Genderneutrale Toiletten“ gegründet Neben dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern beteiligen sich auch das Amt für Schulentwicklung, die Behindertenbeauf- tragte, die Fachstelle für Lesben, Schwule Bisexuelle, Transgender und intergeschlecht- liche Menschen aus dem Amt für Integration und Vielfalt sowie die Gebäudewirtschaft Nach Auffassung des Arbeitskreises sollen genderneutrale Toilettenanlage einen Schutzraum für die Nutzenden darstellen Dieser soll die notwendige Intimität in Bezug auf geschlechtliche Identität, Hygiene sowie Religiosität bieten Aus diesem Grund empfiehlt der Arbeitskreis, genderneutrale Toilettenanlagen ausschließ- lich als Einpersonen- und nicht als Mehr- personenanlagen vorzusehen Ein wichtiges Anliegen der internen Gleichstellung an der Empfehlung ist, dass geschlechtergetrennte Toilettenanlagen sowie barrierefreie Toiletten zusätzlich bestehen bleiben Das TOTAL E-QUALITY Prädikat geht erneut an… die Stadt Köln! Die feierliche Übergabe des Prädikats mit dem Zusatz „Diversity“ erfolgte am 25 Okto- ber 2022 in Erfurt und gilt für drei Jahre Die Auszeichnung wird Unternehmen zuteil, die sich in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die Etablierung und nachhaltige Chan- cengleichheit von Frauen und Männern und darüber hinaus für den gesamten Komplex von Diversity einsetzen Überzeugt haben die Jury laut Bewertung vor allem: • das vorbildliche Engagement für eine chancengerechte Personalpolitik • die große Bandbreite an Modellen flexibler Arbeitszeiten, die durch die Corona-Pandemie deutlich ausgeweitet wurde • die damit einhergehenden Möglich- keiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb des zertifizierten „familienfreundlichen Unternehmens Stadt Köln“ • die strukturelle und strategische Ver- ankerung von Chancengleichheit und Integration in Planungs- und Steue- rungselementen sowie die Integration in die Organisationskultur und das gesellschaftspolitische Bekenntnis zu Chancengleichheit Die Stadt Köln setzt sich seit vielen Jahren intensiv für Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern, mit und ohne Kindern, in allen Altersstufen und Lebensphasen ein 46 Internationales Frauen Film Fest Dortmund | Köln Im Rahmen des Internationalen Frauenfilm- fest Dortmund | Köln präsentierte das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern am 2 April 2022 im Filmforum Köln den mehrfach ausgezeichnete Spielfilm „Nico“ Nach einer Begrüßungsrede durch die Kölner Gleichstellungsbeauftragte Bettina Mötting hieß es: Film ab! Der Film „Nico“ setzt sich thematisch mit der Darstellung und Überwindung von Gewalt an Frauen auseinander Ein Thema, mit dem auch das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern in seiner täglichen Arbeit konfrontiert wird und das durch die Corona-Pandemie noch verstärkt wurde „Nico“ gibt den Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung eine Stimme und das Internationale Frauen Film Fest Dortmund | Köln dem Film eine Bühne Der Debüt- film der jungen Regisseurin Eline Gehring erhielt im Rahmen des Festivals am 3 April 2023 in Köln den mit 1 000 Euro dotierten choices-Publikumspreis LAG Mitgliederversammlung Am 22 Juni 2022 tagte die Mitgliederver- sammlung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleich- stellungsstellen NRW im FORUM der VHS in Köln Anlässlich der Herausforderungen, vor denen Gleichstellungsbeauftragte nach wie vor stehen, lautete das Schwerpunkt- thema am Vormittag „Empowerment für die Gleichstellung“ Als Referentin konnte Frau Prof Dr Anja Seng gewonnen werden Am Nachmittag wurden unter anderem die Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in NRW erörtert sowie über eine Digital- und Nach- haltigkeitsstrategie debattiert 47 Fachgespräch zu Endometriose Die Endometriose ist in jüngerer Zeit ver- mehrt in den Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit gerückt Hintergrund ist: Es handelt sich zwar um eine benigne, aber häufige Erkrankung der Frau während der (re)produktiven Lebensphase mit einem hohen Risiko für große volkswirtschaftliche Belastungen durch direkte Krankheits- kosten und häufige Produktivitätsausfälle über eine sehr lange Zeit Darum über- rascht es nicht, dass zum Beispiel der französische Präsident Emmanuel Macron die Endometriose als gesamtgesellschaft- liches Problem erkannt und eine nationale Strategie zur Bekämpfung der Erkrankung angekündigt hat Mehr als 12 Jahre kann es dauern, bis junge Frauen trotz des hohen Leidensdrucks die Diagnose Endometriose erhalten Mögliche Folgen sind neben den oft massiven Beschwerden zum Beispiel Fertilitätsprobleme, Schul- oder Arbeitsun- fähigkeit Abhilfe ist dringend erforderlich Um für Köln mögliche Handlungsoptionen zu erarbeiten, beauftragte der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern die Verwaltung, ein Fachgespräch mit den gleichstellungs- und den gesundheits- politischen Sprecher*innen zu organisieren Das Gespräch fand unter Leitung des Amtes für Gleichstellung am 9 Dezember statt Zwei Ärztinnen des Gesundheits- amtes stellten die Hintergründe der Endometriose vor und gaben Einblicke in das Krankheitsbild Filmnachmittag: „DIE UNBEUGSAMEN“ Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern lud am 10 Juni 2022 alle städtischen Mitarbeitenden zu einer Filmvorführung ein Im anschließenden Filmgespräch unter Leitung von Dr Maxa Zoller, Leiterin des Internationalen Frauen- filmfest Dortmund | Köln, wurde der Film mit Podiumsgast Derya Karadag, Kölner Ratsmitglied sowie Gleichstellungs- und Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, analysiert und diskutiert Dabei ging es um Sexualisierung der Politikerinnen durch ihre männlichen Kollegen, Frauenrechte und Familienpolitik, Selbstverständnis der Frauen früher und heute, Geschlechter-Parität und #metoo Als lebende Zeitzeugin sowie Protagonistin des Films konnte zudem Frau Prof Dr Rita Süssmuth, Bundesministerin a D sowie ehe- malige Präsidentin des Deutschen Bundes- tags, gewonnen werden Mit stehenden Ovationen wurde sie vom Kinopublikum begeistert empfangen Sehr lebendig gab sie einen Einblick in ihr politisches Leben und Wirken und zum Schluss dem äußerst inte- ressierten Publikum einen Rat mit auf dem Weg: „Frauen steht auf und engagiert euch!“ 48 Sisters of Comedy Unter der „Schirmfrauschaft“ von Bettina Mötting fand am 14 November im Bürger- haus Stollwerck „Sisters of Comedy“ statt, das bundesweite Benefiz-Event zugunsten lokaler Frauenhilfsprojekte Diesmal mit dabei waren die Kabarettistinnen Dagmar Schönleber, Nessi Tausendschön und Katinka Buddenkotte sowie die Poetry- Slammerin Marie Gdaniec Mit dem Kauf einer Eintrittskarte war den Zuschauer*innen ein unvergesslich- komischer Abend garantiert Spenden gingen in diesem Jahr zugunsten der LOBBY FÜR MÄDCHEN e V Neue Womanpower für die Gleichstellung! Ich bin „die Neue“ beim Amt für Gleich- stellung von Frauen und Männern – und so schnell auch nicht wieder weg! Die tag tägliche Arbeit inspiriert und bekräftigt mich in dem Ziel der Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen Ich finde regelmäßig Bestätigung in meiner Auf- fassung, dass bereits einiges in Sachen Gleichstellung innerhalb der Stadt ins Rollen gekommen ist – aber auch die Ein- sicht, dass der Weg zum Ziel noch steinig ist Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen bin ich bereit, Steine aus dem Weg zu räumen, Herausforderungen anzunehmen und natürlich Erfolge für die Gleichstellung von Frauen und Männern bei und in der Stadt Köln zu feiern! Ich bin „die Neue“ . Laila Anders, Sachgebietsleitung externe Gleichstellung 49 Unsere Öffentlichkeitsarbeit 2022 in Zahlen 1 produzierter Kinospot 5 verschickte Newsletter 7 produzierte Videos 8 Out-of-Home-Kampagnen 9 gepostete Social Media-Beiträge 11 herausgegebene Pressemitteilungen 22 gepflegte Internetseiten 49 Beiträge im Intranet Die Oberbürgermeisterin Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung und Druck Zentrale Dienste der Stadt Köln Bildnachweis Titelbild © iStock / Vasyl Dolmatov Seite 22 © iStock / PixelsEffect Seite 23 Mit Frauen in Fuehrung Logos © Female Resources Seite 26 © Stephan Dorsch Seite 39 © iStock / nilimage Seite 39 © fröhlich im text Seite 46 Frauenfilmfest © Guido Schiefer; Seite 47 Filmnachmittag © Sandra Josten 13-CS/250-23/03/45/06 2023
Mitteilung Ausschuss
2207 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 12.06.2023 1920/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 28.08.2023 Jahresbericht 2022: "Gemeinsam gleichgestellt" Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern gibt mit dem Jahresbericht 2022 Einblick in das Aufgabenspektrum der internen wie externen Gleichstellung sowie den Aktivitäten und Maßnahmen des vergangenen Jahres. Das Titelbild und die Inhalte machen deutlich, dass ein besonderer Fokus auf der Väter- sowie Männer- und Jungenarbeit lag. Das neu gegründete städtische Väternetzwerk, eine Mixedkampagne gegen Gewalt an Män- nern und Aufklärung für Jungen im Bereich Sexualität, Konfliktverhalten und Grenzwahrneh- mung, waren ein Novum in der Kölner Gleichstellungsarbeit. Im Bereich der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Mädchen gab es Netzwerktreffen, Weiterbildungsmaßnahmen und auch Initiativen wie einen Hackathon, um Geschlechterstere- otype aufzubrechen und Geschlechterklischees zu hinterfragen. Neu an den Start ging im Au- gust 2022 ein Crossmentoring für Frauen zwischen den Städten Köln und Düsseldorf. Im Bereich der externen Gleichstellung ist es dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männer ein besonderes Anliegen über den 25.11 hinaus, dem Internationalen Tag gegen Ge- walt an Frauen, den Betroffenen eine Stimme zu geben, ihnen Mut zu machen sich Unterstüt- zung und Beratung einzuholen und die Stadtgesellschaft aufzufordern, nicht wegzuschauen. So wurden 2022 die Orange Days mit einer großen Öffentlichkeitskampagne, Fachveranstal- tungen oder einer Straßenaktion vielseitig bespielt und erstmalig eine ganzjährige Kampagne mit dem Titel „Köln, Augen auf! – Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie gegen geschlechtsspezifische Gewalt“ konzipiert und umgesetzt. Und insbesondere der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern leistete in 2022 mit seinen Beschlüssen und dem Förderprogramm einen wichtigen Beitrag für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Köln. Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1920/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.06.2023
- Erstellt
- 06.06.2023 20:11