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3355/2025

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 24.06.2025 „Tempo 50 auf der Industriestraße bis 2026 in Niehl und Merkenich", AN/0819/2025

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 28.11.2025

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Nächste Beratung: Mobilitätsausschuss, Sitzung am 02.12.2025

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3997 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/66/665/2 
 
Vorlagen-Nummer 28.11.2025 
 3355/2025 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Mobilitätsausschuss 02.12.2025 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des 
Verkehrsausschusses am 24.06.2025 „Tempo 50 auf der Industriestraße bis 2026 in 
Niehl und Merkenich im Abschnitt zwischen Niehler Ei und Emdener Straße„, 
AN/0819/2025 
Die SPD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen: 
 
1.“Wie erklärt die Stadt die erheblichen Verzögerungen bei der Planung, Ausschreibung und 
Sanierung der Leitplanken auf der Industriestraße, insbesondere vor dem Hintergrund, dass 
die Planung ursprünglich bereits Anfang 2025 abgeschlossen sein sollte?“ 
2.„Welche Priorität misst die Stadtverwaltung der Industriestraße als zentrale Verkehrsachse 
im Kölner Norden und für die Kölner Industrie bei?“  
3.„Wie wird die Bedeutung dieser Strecke im Rahmen der Gesamtverkehrsplanung für Köln 
bewertet?“ 
4.„Welche Maßnahmen wurden, konkret seit dem Bekanntwerden der Schäden, an den Leit-
planken ergriffen, um den Sanierungsprozess zu beschleunigen?“ 
5.„Wie stellt die Stadt sicher, dass ähnliche Instandhaltungsmaßnahmen zukünftig nicht wie-
der mit vergleichbar langen Verzögerungen einhergehen?“ 
Antwort der Verwaltung 
Zu 1.: Seit Bekanntwerden des dringenden Handlungsbedarfes in Zusammenhang mit der Er-
neuerung der passiven Schutzeinrichtung im Bereich der Industriestraße im September 2024 
wurde seitens der Verwaltung kontinuierlich an der Planung und Ausschreibungsvorbereitung 
gearbeitet. 
 
Das notwendige externe Planungsbüro konnte nach einer zuvor erfolgten Markterkundung im 
Februar 2025 beauftragt werden. Zeitgleich wurden notwendige Baugrunduntersuchungen be-
auftragt, deren Ergebnisse wesentlichen Einfluss auf die Kostenberechnung zur Beschlussfas-
sung haben. Die finalen Ergebnisse dieser Untersuchung lagen im Juli 2025 vor. Auf Basis 
der vollständigen Unterlagen (Planung, Baugrunduntersuchung, etc.) ist eine Kostenberech-
nung durchgeführt worden, die die Grundlage für den notwendigen Baubeschluss bildet. Der 
Baubeschluss soll den zuständigen politischen Gremien (Mobilitätsausschuss, Bezirksvertre-
tungen Nippes und Chorweiler, Finanzausschuss sowie der Rat der Stadt Köln) im ersten 
Quartal 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. 
 
Zu 2.: Aufgrund der direkten Anbindung an die BAB 1 und der angeschlossenen Industriege-
biete (Niehl, Merkenich und Langel) hat die Industriestraße eine hohe Bedeutung für die Ver-
kehrsabwicklung im Kölner Norden. Aus diesem Grund sollen die geplanten Arbeiten an den

2 
 
passiven Schutzeinrichtungen in den verkehrsschwachen Zeiten (09:00 bis 15:00) durchge-
führt werden. 
 
Zu 3.: Die Industriestraße ist im MIV-Grundnetz (Vorlagen-Nr. 0609/2024) als Kfz-Vorrangrou-
ten ausgewiesen. Das MIV-Grundnetz definiert die Vorrangrouten für die leistungsfähige Ab-
wicklung des Kfz-Verkehrs und stellt die Erreichbarkeit der Veedel sicher. 
 
Zu 4.: Wie bereits unter Punkt 1 erwähnt, ist die Planung der passiven Schutzeinrichtung ab-
geschlossen worden. Zusätzlich sind Baugrunduntersuchungen und Kanalvoruntersuchungen 
durchgeführt worden. Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahmenvorbereitung ist auch die Erar-
beitung der bauzeitlichen Verkehrsführung, welche ebenfalls finalisiert wurde. Die Arbeiten 
sollen möglichst in der Zeit zwischen 09:00 und 15:00 Uhr durchgeführt werden. Zu diesen 
Zeiten entfällt voraussichtlich ein Fahrstreifen, welcher ab 15:00 Uhr wieder zur Verfügung 
steht. 
Darüber hinaus wurde das Leistungsverzeichnis für die Bauvergabe erstellt. 
 
Zu 5.: Zurzeit werden verschiedenen Modelle zur Erneuerung der passiven Schutzeinrichtun-
gen im Stadtgebiet durch die zuständige Fachdienststelle geprüft. Hierbei handelt es sich z. B. 
um Modelle des „Partnerschaftlichen Bauens“, bei dem Bauunternehmen direkt in die Pla-
nungsprozesse eingebunden werden. 
 
Gez. Egerer

Beratungsverlauf (1)

02.12.2025 Mobilitätsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3355/2025
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
28.11.2025
Erstellt
25.11.2025 08:54