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1642/2023

Erweiterung der Zielgruppen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM)

Mitteilung Ausschuss 25.05.2023

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, Sitzung am 28.08.2023, TOP 4.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

3971 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer  25.05.2023 
 1642/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 25.05.2023 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 26.05.2023 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 05.06.2023 
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 13.06.2023 
Integrationsrat 15.08.2023 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 28.08.2023 
 
Erweiterung der Zielgruppen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) 
Zusammenfassung in Einfacher Sprache:  
Menschen die aus anderen Ländern neu nach Köln gekommen sind können Beratung 
durch das Kommunale Integrationsmanagement bekommen. Neben der Beratung soll 
die Stadtverwaltung schneller und besser gemacht werden. Bis zum 01.03.2023 konn-
ten nur 18-27-jährige Menschen beraten werden. Nun können Menschen jeden Alters 
und Herkunftsland Hilfe bekommen. Dies gilt nicht, wenn das Jobcenter sie schon in-
tensiv berät. Besondere Hilfe gibt es für Menschen mit Behinderungen und für queere 
Menschen. 
 
 
 
Der Rat der Stadt Köln hat der Teilnahme am Landesprogramm Kommunales In-
tegrationsmanagement (KIM) und damit der Etablierung eines rechtskreisübergrei-
fenden, einzelfallbezogenen Case Managements im Mai 2021 zugestimmt (Vorlage 
1004/2021). Eine Fortführung des Programmes hat der Rat der Stadt Köln im Dezem-
ber 2022 beschlossen (Vorlage 2904/2022).Das operative Case Management im Sin-
ne der Landesförderung „Kommunales Integrationsmanagement NRW“ wird in Köln 
ausschließlich von Trägern der freien Wohlfahrtspflege durchgeführt.  
 
Nach Beschluss der KIM-Lenkungsgruppe vom 01.03.2023 richtet sich die einzelfall-
bezogene Beratung im Rahmen des Case Management an folgende neu definierte 
Zielgruppen:

2 
 
 
• Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte, welche nicht vorrangig 
durch das Jobcenter integrativ begleitet werden 
 
und spezialisierte Beratungsangebote für folgende Zielgruppen: 
 
• Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte mit Behinderungen  
• Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte aus der LSBTIQ*-
Community  
 
Mit der Änderung wurde die bisherige Altersbegrenzung von 18-27 Jahren aufgeho-
ben, da die Ratsuchenden in der bisherigen Praxis oftmals deutlich das Alter von 27 
Jahren überschreiten. Außerdem wurden die Zielgruppen erweitert und allgemeiner 
gefasst, was den Beratungszugang und -prozess vereinfachen soll.  
Die Beratungsangebote richten sich weiterhin insbesondere an Menschen mit einer 
Duldung und Aufenthaltsgestattung. Die Angebote des Jobcenters sind weiterhin 
vorrangig zum KIM Case Management und es erfolgt eine enge Abstimmung mit wei-
teren beteiligten Organisationen.  
Insgesamt bieten stadtweit 12 Träger mit 14 landesgeförderten Stellen die Beratung 
an. Kürzlich wurden im Rahmen eines Interessensbekundungsverfahrens der Verein 
Ceno und die Paten e. V. für den Bezirk Innenstadt sowie SOFRA Queer Migrants 
e.V. als Fachberatungsträger für die LSBTIQ*-Community ausgewählt.  
 
Die Teilnahme am Case Management ist freiwillig, kostenfrei und vertraulich. Zur 
Vermittlung in das Angebot können sich Betroffene an kim@stadt-koeln.de oder die 
bezirklichen Case-Manager*innen der Träger wenden. Eine Übersicht der Kontaktda-
ten aller Case Manager*innen ist hier zu finden. 
 
Das Kommunale Integrationsmanagement versteht sich als integriertes Steuerungs-
konzept, mit dem die vielfältigen Angebote und Leistungen in der Integrationsarbeit 
innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung koordiniert und einheitlich ausge-
richtet werden sollen. Im Fokus steht dabei die verbesserte Zusammenarbeit und 
Leistungserbringung in den Regelstrukturen, um die Phase des Ankommens von Be-
ginn an integrationsfördernd auszugestalten, Barrieren und Zugangshindernisse in die 
Regelstruktur abzubauen und einen lückenlosen Übergang in den Phasen des 
Rechtskreiswechsels zu ermöglichen. 
 
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (6)

05.06.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.06.2023 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 7.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.08.2023 Integrationsrat
TOP 5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.08.2023 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2023 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
Kenntnisnahme (Mitteilung)

Details

Aktenzeichen
1642/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.05.2023
Erstellt
15.05.2023 13:55