0581/2017
Wirtschaftsplan der Bühnen der Stadt Köln für die Spielzeit 2017/18
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Beschlussvorlage Rat
3216 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 0581/2017 Freigabedatum 15.03.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Wirtschaftsplan der Bühnen der Stadt Köln für die Spielzeit 2017/18 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4 der Betriebssatzung in Verbindung mit § 4 der Ei- genbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO) den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2017/18 in der zu diesem Beschluss beigefügten Fassung fest. 2. Die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln wird ermächtigt zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Zusammenhang mit dem Spielbetrieb der Bühnen Kassenkredite bis zu einem Höchstbetrag von 7,0 Mio. EUR in Anspruch zu nehmen. 3. Die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln wird ermächtigt, auf Basis des Ratsbe- schlusses vom 17.11.2016 (3218/2016) zur Finanzierung der Sanierungsprojekte Kredite in Höhe von insgesamt 404 Mio. EUR in Anspruch zu nehmen. Hierzu zählen sowohl die Zwischenfinanzierung mittels Tages- und Termingeldkrediten als auch die langfristige Fi- nanzierung durch z.B. den EIB-Kredit oder Schuldscheindarlehen. Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 21.03.2017 Finanzausschuss 03.04.2017 Rat 04.04.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Die ausführlichen Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2017/18 sind Bestandteil der Anlage. ZUSCHUSSVERTEILUNG Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln erhält von ihrem Rechtsträger Stadt Köln einen Betriebskostenzuschuss der den Spielbetrieb, die Sanierungsmaßnahmen und das Interim aller drei Sparten (d.h. Oper, Schauspiel und Tanz) abdeckt. Im Haushalts- jahr 2017 beträgt dieser 65,9 Mio. EUR und im Haushaltsjahr 2018 67,9 Mio. EUR. Daraus ergibt sich ein Betriebskostenzuschuss für alle drei Sparten für die Spielzeit 2017/18 in Höhe von 67,7 Mio. EUR. Details finden sich in der Anlage. Der Zuschuss verteilt sich wie folgt: auf die Sparte Oper entfallen 35,8 Mio. EUR, auf die Sparte Schauspiel entfallen 20,9 Mio. EUR, auf die Sparte Tanz entfallen 0,4 Mio. EUR für Tanzgastspiele im Interim fallen 9,85 Mio. EUR und in den Sanierungsprojekten fallen 0,75 Mio. EUR für Abschreibungen an. KREDITAUFNAHMEN Um die Zahlungsfähigkeit der Bühnen gewährleisten zu können sind folgende Kreditermäch- tigungen notwendig: 7 Mio. EUR Kassenkredit für den Spielbetrieb 404 Mio. EUR kurz- und langfristige Finanzierung für alle Sanierungs- projekte, siehe hierzu den Ratsbeschluss vom 17.11.2016 zur „Erweiterung der Verpflichtungsermächtigungen“ (3218/2016) Anlage: Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2017/18 Begründung der Dringlichkeit: Der Wirtschaftsplan der Bühnen bildet die Grundlage des wirtschaftlichen Handelns der Bühnen in der nächsten Spielzeit. Er muss daher vor Veröffentlichung der Jahres- programme der Sparten im Frühjahr 2017 für die Spielzeit 2017/18 beschlossen wer- den. Nur so ist eine Steuerung der Bühnen durch Betriebsleitung und Betriebsaus- schuss sinnvoll zu gestalten.
WPl_Buehnen_2017-18
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Wirtschaftsplan 2017/18
Bühnen Köln Betriebsleitung Dr. Birgit Meyer Stefan Bachmann Bernd Streitberger Patrick Wasserbauer Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2017/18 Hiermit verständigt sich die Betriebsleitung auf die in der Anlage beigefügte Aufstellung des Wirtschaftsplanes für die Spielzeit 2017/18 der Bühnen Köln. Köln, den 01.03.2017
Dr. Birgit Meyer Stefan Bachmann
Bernd Streitberger Patrick Wasserbauer
Seite I
Gliederung Wirtschaftsplan Spielzeit 2017/18 ab Seite Erläuterungen zum WPl. II Spielbetrieb II Interim V Sanierung VI Wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen im Zusammenhang mit den Kreditaufnahmen für die Sanierungsprojekte IX Aufteilung des Betriebskostenzuschusses XII Gesamtplan Zusammenfassung 1 detaillierter Gesamtplan 2 Investitionsplan 8 Vermögensplan 9 Stellenübersicht 10 Mittelfristige Erfolgsplanung Zusammenfassung 11 detaillierte mittelfristige Erfolgsplanung 12 mittelfristiger Vermögensplan 18
Seite II
ERLÄUTERUNGEN ZUM WPl. BÜHNEN 2017/18 Der Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2017/18 mit seinen Teilbereichen • Gesamtplan • Investitionsplan • Vermögensplan • Stellenübersicht • Mittelfristige Erfolgsplanung wird erstmals in der vorliegenden neuen Gliederung vorgelegt. Die folgenden Erläuterungen dienen dem Verständnis des umfangreichen Zahlenwerks.
Siehe Tabellen S. 1 ff S. 8 S. 9 S. 10 S. 11 ff
Der Spielbetrieb ist wie auch in den vergangenen Jahren in die Teilbereiche • Oper • Schauspiel • Tanzgastspiele • Bühnenservice aufgeteilt.
S. 1 ff
Zusätzlich umfassen die Erläuterungen das • Interim und die
• Bühnensanierungen o Offenbachplatz o Orchesterprobenzentrum Stolberger Straße sowie die o Bühnenwerkstätten.
Die • Auswirkungen der Kreditaufnahmen auf die langfristige Entwicklung des Betriebskostenzuschusses der Bühnen werden abschließend umfassend in Form eines qualifizierten Zwischenberichts zur Finanzierung dargestellt.
SPIELBETRIEB Die Bühnen gehen im vorliegenden Wirtschaftsplan in Übereinstimmung mit der aktuellen Beschlusslage davon aus, dass der Interimsspielbetrieb bis in die Spielzeit 2018/19 stattfinden wird. Die Spielplangestaltung für die kommenden Jahre richtet ist dabei insbesondere auf die Nutzung der Interimsspielstätten
S. 1 ff
Seite III
Staatenhaus und Depot ausgerichtet. Dies auch vor dem Hintergrund des Publikumszuspruchs zu den Spielstätten und der überwiegenden Mitarbeiterzufriedenheit trotz der schwierigen Situation. Weiterführende konkretisierende Aussagen zum Wiederbezug des Offenbachplatzes werden vom technischen Betriebsleiter zum Ende des 2. Quartals 2017 erwartet und die Ergebnisse dann im Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2018/19 eingearbeitet. Was die Ermittlung des Bedarfs des Bühnenservices angeht, so wurde dieser im Einvernehmen mit allen Betriebsleitern als Budget für diese Spielzeit ermittelt und mit der bekannten Quote von 63,08 % auf die Oper und mit 36,92% auf das Schauspiel umgelegt. Der hier vorliegende Wirtschaftsplan ist die finanzielle Grundlage und der Rahmen für die Spielpläne von Oper, Schauspiel und Tanz. Entsprechend sind sämtliche Ausgaben auf der Grundlage dieses Planes zu finanzieren. Die Spielpläne von Oper, Schauspiel und Tanz für die Spielzeit 2017/18 werden im Frühjahr 2017 im Betriebsausschuss Bühnen und in der Öffentlichkeit präsentiert werden. OPER Die Oper Köln plant in der Spielzeit 2017/18 zwölf szenische Neuproduktionen für die Spielstätten Staatenhaus 1, 2 und 3, darunter eine Uraufführung und sechs Wiederaufnahmen. Erstmals können alle Neuproduktionen eigens für die Räumlichkeiten im Staatenhaus entwickelt werden. Inkludiert sind jeweils zwei Neuproduktionen und zwei Wiederaufnahmen für die Kinderoper Köln. Mit zwei konzertanten Musiktheaterwerken, einer Produktion für die Außenspielstätte am Offenbachplatz, einer kleinen Produktion für die Theaternacht, Liederabenden etc. wird der Spielplan bereichert. Erneut konnten mit den Bregenzer Festspielen, dem Theater an der Wien und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik hochkarätige Kooperationspartner für die Oper Köln gewonnen werden. Das Repertoire umfasst die gesamte Musiktheatergeschichte vom Barock, über die Wiener Klassik, die Romantik, bedeutende Meisterwerke des 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössisches Musiktheater des 21. Jahrhundert mit einer Auftragskomposition. Zwei Neuproduktionen der Oper Köln sind dem jeweils 100. Geburtstag der beiden Kölner Künstler mit Weltruhm, Heinrich Böll und Bernd Alois Zimmermann gewidmet.
SCHAUSPIEL In der Spielzeit 2017/18 plant das Schauspiel mit den beiden Spielstätten Depot 1 und Depot 2, aber auch eine weitere Spielzeit in der Außenspielstätte am Offenbachplatz. Zudem wird die Grotte - die kleine Spielstätte unter dem grünen Hügel im CARLsGARTEN - wieder regelmäßig bespielt werden.
Seite IV
Im Depot 1 sind sieben Neuproduktionen, eine Koproduktion und die Kölner Premiere der Koproduktion „Wilhelm Tell“ mit dem Theater Basel geplant. Das Depot 2 und die Außenspielstätte am Offenbachplatz werden jeweils fünf Premieren Raum bieten. Zusätzlich sind verschiedene Wiederaufnahmen in allen Spielstätten geplant. Das hochkarätige und dem Publikum bekannte Schauspielensemble bleibt dem Theater erhalten. Der Materialaufwand entspricht im Wesentlichen den Kennzahlen der Spielzeit 2016/17. Auch die geplanten Erlöse und die Auslastung orientieren sich an den Ergebnissen der vergangenen Spielzeiten. TANZ Unverändert sind im Wirtschaftsplan 2017/18 400 TEUR als Betriebskostenzuschussanteil für Tanzgastspiele berücksichtigt. Hinzu kommen 190 TEUR kalkulierte Einnahmen, die das Budget unmittelbar erhöhen. Inwieweit diese Einnahmen durch die Interimssituation auch tatsächlich erzielt werden können, ist derzeit noch nicht sicher. Sollte es zu Mindererlösen kommen, würden diese durch das Interimsbudget ausgeglichen. Nach aktuellem Planungsstand wird es in der Spielzeit 2017/18 voraussichtlich 20 Tanzabende geben: Fünf im Depot 1 und zwei Tanzgastspiele im Depot 2. Eine der Produktionen ist eine Koproduktion von Schauspiel Köln und Tanz an den Bühnen Köln. Die Weltaufführung wird im Depot 1 stattfinden. Im Staatenhaus werden voraussichtlich zwei Kompanien mit jeweils zwei Vorstellungen zu Gast sein, möglicherweise noch ein weiterer Abend. Die Kompanien repräsentieren die Vielfalt des aktuellen zeitgenössischen Tanzes mit großen und kleineren Formaten auf höchstem Niveau.
HINWEIS ZUM PERSONALAUFWAND Der Wirtschaftsplan berücksichtigt die tatsächlichen Tariferhöhungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bühnen auf Basis der aktuellen Tarifab-schlüsse in allen Berufsgruppen. Da künftige Tarifabschlüsse aus der Natur der Sache heraus noch nicht bekannt sind, wurde mit einem pauschalen Erhöhungsansatz von 2 % kalkuliert. Die tatsächlichen Abschlüsse werden sodann tarifgruppenscharf ermittelt und im Falle höherer Tarifabschlüsse an die Bühnen ausgeglichen. Im Falle niedrigerer Tarifabschlüsse ergibt sich eine Reduzierung der aktuell geplanten Budgetansätze und somit eine Reduzierung der künftigen BKZ-Zahlungen an die Bühnen.
Seite V
MITTELFRISTIGE FINANZPLANUNG SPIELBETRIEB Die mittelfristige Finanzplanung der Bühnen geht so lange von der aktuellen Beschlusslage mit der Prämisse der Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz in der Spielzeit 2019/20 aus, bis Ende des 2. Quartals 2017 mit Verkündung eines neuen Eröffnungstermins der Bühnen am Offenbachplatz möglicherweise neue Erkenntnisse vorliegen. Sollte hier eine Anpassung der Mittelfristplanung erforderlich werden, so würde diese in den Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2018/19 eingearbeitet. Die Bühnen gehen davon aus, dass auch noch nach der Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz weiter Arbeiten für das Team des 4. Betriebsleiters anfallen. Hierzu zählen beispielsweise die Endabrechnung des Projektes sowie ggf. Mängelbeseitigung. In der Spielzeit 2020/21 wird daher noch mit 75% der derzeitigen Kapazitäten des Teams um den Technischen Betriebsleiter mit Personalkosten und aktivierten Eigenleistungen im Service geplant. Perspektivisch nehmen die benötigten Kapazitäten in den dann folgenden Spielzeiten immer weiter ab.
S. 11 ff
INTERIM Die Weiterführung des Interims in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 erfordert zusätzliche Mittel in Höhe von 16,45 Mio. Euro. Diese wurden mit Beschluss des Rates vom 28.06.2016 (Session-Nr. 2092/2016) bereits bewilligt. In dieser Summe sind die Kosten für das Interim von Oper (Staatenhaus), Schauspiel (Depot) und Bühnenservice enthalten. Weiterführende konkretisierende Aussagen zum Wiederbezug des Offenbachplatzes werden vom technischen Betriebsleiter zum Ende des 2. Quartals 2017 erwartet und dann im Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2018/19 eingearbeitet. Ob das Interim also über den 31.07.2019 hinaus nochmals verlängert werden muss, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass das Depot und das Staatenhaus als Spielstätten auch über 2019 hinaus zur Verfügung stehen. Aufgrund der Laufzeit des für das Depot angebotenen Mietvertrages bis 2022 und verschiedener Anmietungen für die übergreifenden Bühnenbereiche teilweise bis 2021 erhöht sich der Betriebskostenzuschuss der Bühnen in den Jahren 2019 bis 2022 um 8,71 Mio. Euro. Diese Mittel wurden mit oben genanntem Beschluss vom Rat bereits bewilligt. Im Betrachtungszeitraum dieses Wirtschaftsplanes (Spielzeit 2017/18) ist eine Mittelverwendung von 9,85 Mio. Euro aus oben genanntem Interimsbeschluss geplant.
Seite VI
MITTELFRISTIGE FINANZPLANUNG INTERIM In der Mittelfristigen Finanzplanung werden die bisher gefassten Beschlüsse zum Interim weiter fortgeschrieben. Unabhängig hiervon wäre ein separater Beschluss erforderlich, sofern das Interim über den 31.08.2019 hinaus verlängert würde.
S. 11 ff S. 15 WIRTSCHAFTLICHKEITS- UND ORGANISATIONS-UNTERSUCHUNG DER ACTORI GMBH Die Umsetzung der Ergebnisse der Organisationsuntersuchung verschiebt sich durch die Verlängerung des Interims. Allein durch den Zeitablauf und die damit verbundenen Änderungen aber auch durch die aktuelle konkrete Finan-zierungsstruktur (Zinsen und Abschreibungen) kann das Gutachten nicht un-verändert umgesetzt werden. Sobald im Zusammenhang mit der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz ein neuer Wiedereröffnungstermin genannt werden kann (2. Quartal 2017), wird die Betriebsleitung der Bühnen daher dem Betriebsausschuss Bühnen empfehlen, eine Überarbeitung der Wirtschaftlichkeits- und Organisationsuntersuchung zu beschließen. In der Zwischenzeit wird in der Mittelfristigen Erfolgs- und Finanzplanung für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 eine Erhöhung des Budgets von je 2,5 Mio. EUR gemäß actori-Vorschlag berücksichtigt. Dieser Betrag wird konkretisiert, sobald das Ergebnis der überarbeiteten Studie vorliegt. SANIERUNG Die Bühnen Köln sind Bauherr dreier Sanierungsprojekte:
GENERALSANIERUNG OFFENBACHPLATZ Gegenüber dem Wirtschaftsplan der Spielzeit 2016/17 stellt sich die Situation der Bühnen unverändert dar. Auch zum jetzigen Zeitpunkt kann kein Termin zur Wiedereröffnung und lediglich ein Kostenfenster von 404 bis 460 Mio. (jeweils zzgl. Bauzeitzinsen, Kosten der Machbarkeitsstudie und verwendbare Restkosten Neubavariante) bis zur Fertigstellung der Gesamtsanierungsmaß-nahme genannt werden. An dieser Situation wird sich voraussichtlich bis zum Ende des 2. Quartals 2017 nichts ändern. Der Rat der Stadt Köln hat am 15.03.2016 der Neustrukturierung der Projektorganisation zur „Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz“ durch die Schaffung eines technischen Betriebsleiters als 4. Mitglied der Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln zugestimmt. Die Bestellung und Anstellung des 4. Betriebsleiters ist zum 01.05.2016 umgesetzt worden. Der technischen Betriebsleitung obliegt die vollumfängliche Wahrnehmung der Bauherrenauf-
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gaben (Planung, Steuerung und Kontrolle der Sanierungsmaßnahme) mit dem Ziel, die Sanierung von Oper und Schauspielhaus sowie den Bau von Kinderoper und Neuem Haus am Offenbachplatz so qualitätsvoll, so schnell und so kostengünstig wie möglich abzuschließen. In zwei Schritten wurde das bisher genehmigte Budget von 287,8 Mio. EUR brutto auf zunächst 347,8 Mio. EUR brutto und aktuell auf 404 Mio. EUR brutto (Beschluss des Rates vom 17.11.2016 - 3218/2016) erhöht. Dies ist die untere Grenze des o. g. Kostenrahmens. Über das Projekt Generalsanierung der Bühnen am Offenbachplatz wird mittels Monatsbericht durch den Technischen Betriebsleiter in verschiedenen Gremien regelmäßig berichtet. ORCHESTERPROBENZENTRUM STOLBERGER STRASSE Die Sanierung des Orchesterprobenzentrums in der Stolberger Straße wurde planmäßig abgeschlossen. Das Sanierungsprojekt hat somit den Zeit- und Kostenplan eingehalten. Die Endabrechnung dieses Projektes wird aus dem Jahresabschluss der Spielzeit 2014/15 ersichtlich sein. Auch zu diesem Projekt wurde regelmäßig im Unterausschuss Kulturbauten und im Betriebsausschuss Bühnen berichtet.
BÜHNENWERKSTÄTTEN Der Rat der Stadt Köln hat am 24.03.2015 die Kooperation zwischen den Bühnen der Stadt Köln und dem WDR beschlossen (Session-Nr. 0212/2015). Im Rahmen der Detailplanung zum nutzerspezifischen Umbau dieser Hallen hat sich allerdings herausgestellt, dass ein erheblicher Aufwand erforderlich ist, um die Statik der Hallen den Anforderungen der Bühnen anzupassen. Als Alternative bietet sich an, auf dem Gelände des WDR einen Neubau zu errichten. Das hierfür erforderliche Grundstück soll nach Abriss der derzeitigen Bebauung im Wege einer Erbpacht an die Bühnen der Stadt Köln zur Verfügung gestellt werden. Eine ausführliche Darstellung des Sachverhaltes kann der Mitteilung im Betriebsausschuss der Bühnen am 08.11.2016 (Session-Nr. 3192/2016) entnommen werden. Die Bühnen legen parallel zum Wirtschaftsplan einen Planungsbeschlussvorschlag für ein neu aufzusetzendes Bühnenwerkstättenprojekt vor (Session-Nr. 0512/2017). Die hierfür erforderlichen Planungsmittel in Höhe von 700 TEUR werden durch Kredite finanziert. Entsprechend wurden 70 TEUR an Zinslast in diesem Wirtschaftsplan berücksichtigt.
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RECHTSRHEINISCHE SPIELSTÄTTE SCHAUSPIEL KÖLN Die Interimsspielstätten Depot I und II in Köln Mülheim sind hervorragend vom Publikum angenommen worden. Es ist gelungen, das gesamte Schauspiel-publikum „mit auf die rechte Rheinseite zu nehmen“ und spannendes Theater über und mit diesem Stadtteil zu gestalten. Im Sinne der Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte ist offensichtlich sowohl inhaltlich als auch politisch eine rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln gewollt. Das Schauspiel beabsichtigt daher, das Depot auch weiterhin als Spielstätte zu nutzen. Wesentlicher, neuer Ansatz ist, dass neben der Spielstätte Depot II in der bisherigen Fläche des Depot I ein zentrales Lager und ein Probenzentrum der Bühnen errichtet werden soll. Die bisher auf die Stadt verteilten Lager würden abgemietet, aufgelöst und synergetisch zentralisiert. Damit würde auch der Transportaufwand verringert. Zwei funktionale Probebühnen für beide Sparten würden die Probebühnen am Offenbachplatz ergänzen. Die beiden bisher in der Oskar-Jäger-Straße angemieteten Probebühnen würden abgemietet und aufgelöst. Der Carlsgarten und die Grotte blieben erhalten. Die im Interim bereits in die Spielstätten und die Peripherie getätigten Inves-titionen blieben so unter Nachhaltigkeitsaspekten langfristig erhalten. Dieses Konzept und die dazu beauftragte Machbarkeitsstudie sollen dem Betriebsausschuss Bühnen zeitnah zur Diskussion vorgelegt werden. Die Mittelfristige Planung fußt darauf, dass das Depot zumindest während der Interimszeit die Spielstätte des Schauspiels bleibt. Die Auswirkungen eines Umbaus des Depots und ein langfristiger Erhalt finden in der Mittelfristplanung dieses Wirtschaftsplanes keine Berücksichtigung. HALLE KALK Die Halle 75 („Halle Kalk“) kann derzeit nicht als Spielstätte genutzt werden, da keine Genehmigung zur Nutzung als Versammlungsstätte vorliegt. Die Nebenhallen (76 und 77) sind einsturzgefährdet. Zur Herrichtung der Halle 75 als Spielstätte bedürfte es größerer Investitionen. Derzeit nutzt das Schauspiel die Halle 75 weiter als Probebühne. Hierfür haben die Bühnen in kleinerem Umfang in die Sicherheit des Gebäudes investiert.
Seite IX
WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER BÜHNEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEN KREDITAUFNAHMEN FÜR DIE SANIERUNGSPROJEKTE Im Ratsbeschluss zur Erweiterung der Verpflichtungsermächtigung für die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz (3218/2016) vom 17.11.2016 wurde bereits angekündigt, dass die Bühnen mit dem gegenständlichen Wirtschaftsplan eine Vergleichsberechnung der ursprünglich geplanten Finanzierungskosten zu den nun tatsächlich erzielten Abschlüssen als ersten qualifizierten Zwischenbericht vorlegen werden: Analog der Darstellung in den Jahresabschlüssen der Bühnen werden hier die Projektgesamtkosten inklusive Baukosten, Bauzeitzinsen, Kosten der Machbarkeitsstudie von theapro sowie der verwertbaren Restkosten der Neubauvariante dargestellt. Da eine abschließende Gesamtfinanzierung der Sanierungsmaßnahme erst nach Fertigstellung erfolgen kann, handelt es sich bei den folgenden Ergebnissen um einen qualifizierten Zwischenbericht mit Stand 2/2017. 1) Auf Basis der geschätzten Baukosten der Bühnensanierung in Höhe von 404 Mio. Euro (Szenario (1)) bzw. 460 Mio. Euro (Szenario (2)) errechnen sich unter Berücksichtigung der bereits vereinbarten langfristigen Darlehen zur Fremdfinanzierung die folgenden Projektgesamtkosten: Projektgesamtkosten Szenario (1) Projektgesamtkosten Szenario (2)
Kostenart Kostenart
EUR EUR
Baukosten 404.000.000 Baukosten 460.000.000
Kalkulierte Bauzeitzinsen 19.042.242 Kalkulierte Bauzeitzinsen 19.850.442
Kosten der Machbarkeitsstudie 1.028.128 Kosten der Machbarkeitsstudie 1.028.128
Verwendbare Restkosten Neubauvariante 229.500 Verwendbare Restkosten Neubauvariante 229.500
Projektgesamtkosten 424.299.870 Projektgesamtkosten 481.108.070
2) Bis zum Zeitpunkt der Abfassung dieses ersten qualifizierten Zwischenberichts sind die Bühnen langfristige Darlehensverpflichtungen zur Finanzierung der Sanierung in Höhe von 240 Mio. Euro zu folgenden Konditionen eingegangen:
Seite X
Finanzierungsstruktur Szenario (1)/(2) - bereits vereinbarte Darlehen
Konditionen Darlehen 1 Darlehen 2 Darlehen 3 Darlehen 4 Darlehen 5
Darlehensgeber Europäische
Investitionsbank
Deutsche Bank
(Schuldschein-
darlehen)
Deutsche Bank
(Schuldschein-
darlehen)
Deutsche Bank
(Schuldschein-
darlehen)
NRW-Bank
Laufzeit in Jahren 23 40 40 40 10
tilgungsfreie
Jahre 3 3 3 3 1
Zinsbindung in
Jahren 23 40 40 40 10
Zinssatz in % p.a. 0,864 1,500 1,291 1,500 0,160
Tilgungs-
modalitäten
quartalsmäßig,
gleichbleibende
Raten
jährlich,
gleichbleibende
Raten
jährlich,
gleichbleibende
Raten
jährlich,
gleichbleibende
Raten
quartalsmäßig,
gleichbleibende
Raten
Datum Abruf 02.05.2016 30.06.2016 30.09.2016 30.09.2016 19.12.2016
Datum
Tilgungsbeginn 01.05.2019 01.09.2019 01.09.2019 01.09.2019 01.12.2017
abgerufener
Darlehens-
betrag in EUR
30.000.000 65.000.000 100.000.000 35.000.000 10.000.000
3) Wegen der deutlich gestiegenen Baukosten und der verlängerten Bauzeit erhöhen sich die in der ursprünglichen Kalkulation aus 2011 errechneten Bauzeitzinsen in Höhe von rd. EUR 12.397.000 um 53% auf rd. EUR 19.042.000 (Szenario (1)) bzw. um 60% auf rd. EUR 19.850.000 (Szenario (2)). Da eine Aktivierung der Bauzeitzinsen als bilanzielle Herstellungskosten erfolgt, wirkt sich diese Erhöhung der Bauzeitzinsen erst im Rahmen des künftig aufzubringenden Kapitaldienstes aus der Projektfinanzierung aus. 4) Trotz deutlich gestiegener Projektgesamtkosten kommt es infolge der aktuell günstigen Zinssätze, die bereits durch Abschluss von Darlehensvereinbarungen über einen wesentlichen Teil des Finanzmittelbedarfs für die Erstinvestitionen der Sanierung für verschiedene Laufzeiten festgeschrieben werden konnten, zu einer absoluten Reduzierung der Gesamtzinsbelastung gegenüber der ursprünglichen Kalkulation:
Seite XI
BasisszenarioSzenario (1)
EUR EUR EUR %
Gesamtkosten Erstinvestition 266.540.901 424.299.870 157.758.969+59,19
254.817.329 171.071.426 -83.745.903-32,87
Gesamtkapitaldienst 521.358.230595.371.296 74.013.066+14,20
BasisszenarioSzenario (2)
EUR EUR EUR %
Gesamtkosten Erstinvestition 266.540.901 481.108.070 214.567.169+80,50
254.817.329 214.979.059 -39.838.270-15,63
Gesamtkapitaldienst 521.358.230696.087.129 174.728.899+33,51
Veränderung
GesamtzinsbelastungausderFinan-
zierung der Erstinvestition
Veränderung
GesamtzinsbelastungausderFinan-
zierung der Erstinvestition
Dementsprechend würden gegenüber der ursprünglichen Kalkulation in Szenario (1) Zinsen in Höhe von rd. EUR 83.746.000 bzw. 32,9% eingespart werden. Dies hätte zur Folge, dass die um rd. EUR 157.759.000 bzw. 59,2% gestiegenen Investitionskosten per Saldo noch in Höhe von rd. EUR 74.013.066 bzw. 14,2% den ursprünglich geplanten und von den Bühnen zu finanzierenden Gesamtkapitaldienst erhöhen. Bei der Finanzierung der maximal unterstellten Baukosten würden Zinsen in Höhe von rd. EUR 39.838.000 bzw. 15,6% gegenüber der ursprünglichen Kalkulation eingespart. Damit würden die um rd. EUR 214.567.000 bzw. 80,5% gestiegenen Investitionskosten mit rd. EUR 174.729.000 bzw. 33,5% den ursprünglich geplanten und von den Bühnen zu finanzierenden Gesamtkapitaldienst erhöhen. 5) Vor dem Hintergrund dieser Analyse spricht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vieles dafür, das aktuell günstige Zinsniveau weiterhin auszunutzen und für die noch ausstehenden Tranchen des Gesamtfinanzierungsbedarfs des Sanierungsprojekts frühzeitig Darlehensverpflichtungen mit den vorgeschlagenen Laufzeiten bzw. Zinsbindungen fest zu vereinbaren.
Aufteilung Betriebskostenzuschuss SpZ2017/18 in EuroZuschuss Stadt Köln im Haushaltsjahr 2017 65,9 Mio. davon anteilig für Sept. –Dez. 2017
Zuschuss Stadt Köln imHaushaltsjahr 201867,9 Mio.davon anteilig für Jan. –Aug. 2018
67,7 Mio.Betriebskostenzuschuss / SpZ
SpielbetriebInterimSanierung57,1 Mio. 0,75 Mio.
9,85 Mio.Offenbachpl. 0,64 Mio.
* Hierbei handelt es sich um den geplanten Vorauszahlungsbetrag.Das genaue Ergebnis ergibt sich aus einer Spitzabrechnung im Rahmen der Jahresabschlusserstellung.
Gürzenich*Orchester7,05 Mio.
+
Tanz0,4 Mio.Oper35,8 Mio.Schauspiel20,9 Mio. Werkstätten 0 Mio.Orchester-PR. 0,1 Mio.
Seite XII
1.1 Zusammenfassung des Wirtschaftsplanes für die Spielzeit 2017/18
Oper Schauspiel Service Tanz Gesamt
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Plan Spielbetrieb Bühnen
Umsatzerlöse 6.166,0 2.072,0 153,0 190,0 8.581,0 2
Sonstige betriebliche Erträge 1.106,6 885,4 1.541,6 0,0 3.533,6 2
Materialaufwand -10.175,0 -3.373,4 -410,0 -530,5 -14.488,9 2
Personalaufwand -17.856,0 -11.620,4 -15.507,7 0,0 -44.984,0 2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.030,0 -554,0 -7.093,5 -59,5 -8.737,0 3
Betriebsergebnis -21.788,4 -12.590,4 -21.316,6 -400,0 -56.095,3 3
Investitionsergebnis -185,0 -185,0 -391,5 0,0 -761,5 3
Finanzergebnis 0,0 0,0 -374,0 0,0 -374,0 3
Neutrales Ergebnis 0,0 0,0 47,5 0,0 47,5 3
Jahresverlust (vor Spartenumlage) -21.973,4 -12.775,4 -22.034,6 -400,0 -57.183,3 3
Spartenumlage Service -13.830,7 -8.094,9 21.925,6 0,0 0,0 3
Jahresverlust Spielbetrieb -35.804,0 -20.870,3 -109,0 -400,0 -57.183,3 3
Plan Interim
Umsatzerlöse -3.496,0 -500,0 -123,0 0,0 -4.119,0 4
Sonstige betriebliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 4
Materialaufwand 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 4
Personalaufwand -50,7 0,0 70,0 0,0 19,3 4
Abschreibungen -440,7 -292,1 -1,6 0,0 -734,4 4
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.423,0 -2.473,6 1.894,8 0,0 -5.001,8 5
Betriebsergebnis -8.410,4 -3.265,7 1.840,2 0,0 -9.835,9 5
Finanzergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5
Steuern 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5
Jahresverlust Interim -8.410,4 -3.265,7 1.840,2 0,0 -9.835,9 5
Spartenumlage Service 1.148,5 672,2 -1.840,2 0,0 -19,5 5
Jahresverlust Interim -7.261,9 -2.593,5 0,0 0,0 -9.855,4 5
Plan Sanierungsmaßnahmen
Offenbachplatz 0,0 0,0 -640,0 0,0 -640,0 6
Produktionszentrum (Werkstätten, Kooperation mit WDR) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6
Orchesterproberaum (Stolberger Str.) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6
Sanierungsmaßnahmen gesamt 0,0 0,0 -640,0 0,0 -640,0 6
Spielstätte Schauspiel Köln
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln 6
Gesamtplan Bühnen -43.065,9 -23.463,8 -749,0 -400,0 -67.678,7 6
Betriebskostenzuschuss der Stadt
Zuschuss Spielbetrieb 35.805,9 20.890,5 0,0 400,0 57.096,3 6
Übernahme TL-Steigerung > 2% 0,0 0,0 0,0 6
Zuschuss Interim 7.261,9 2.593,5 0,0 0,0 9.855,4 6
Zuschuss Sanierungsmaßnahmen/Spielstätte Schauspiel 0,0 749,0 0,0 749,0 6
Zuschuss Betrieb Offenbachplatz (ehem. Actori) 6
BKZ gesamt 43.067,8 23.484,0 749,0 400,0 67.700,7 6
Planergebnis Bühnen 1,8 20,2 0,0 0,0 22,0 7
Ergebnisverwendung Oper Schauspiel Service Tanz Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
Rückführung vorheriger Spielzeiten -1,8 -20,2 -22,0 7
verbleibende Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 0,0 7
Plan 2017/18
Seite 1
1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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A. Spielbetrieb
1. UMSATZERLÖSE 7.103,5 7.896,0 8.734,5 6.166,0 2.072,0 153,0 190,0 8.581,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen 6.354,6 7.199,0 8.233,5 5.896,0 1.880,0 123,0 182,5 8.081,5
1. Tageskasse 2.545,7 3.167,5 3.727,5 2.050,0 860,0 182,5 3.092,5
2. Abonnements 673,4 1.270,0 280,0 280,0 280,0
3. Besucherorganisationen 553,4 1.180,0 190,0 190,0 190,0
4. Gastspiele von auswärts 1.974,6 1.581,5 40,0 350,0 50,0 400,0
5. Eintrittspreiserhöhung 7,5
6. Umgliederung Mehr-/Mindererlöse aus Interimsberechnungen 600,0 3.996,0 3.496,0 500,0 123,0 4.119,0
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb 748,9 697,0 501,0 270,0 192,0 30,0 7,5 499,5
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 1.505,5 2.700,6 2.829,0 1.106,6 885,4 1.541,6 3.533,6
a) Sonstige Erträge aus Lieferungen und Leistungen 120,0 281,0 164,0 165,0 17,0 182,0
b) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 1.685,5 2.259,6 2.385,0 1.106,6 720,4 108,0 1.935,0
c) Aktivierte Eigenleistungen 160,0 280,0 1.416,6 1.416,6
d) Verm./Erh. des Bestands an unfertigen Leistungen
e) Umgliederung anteiliges Schauspielbudget auf Interim -300,0
3. MATERIALAUFWAND -14.659,5 -15.237,0 -13.961,0 -10.175,0 -3.373,4 -410,0 -530,5 -14.488,9
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe und für bezogene Leistungen -1.787,3 -2.111,5 -1.807,5 -1.005,0 -649,8 -50,0 -32,0 -1.736,8
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.872,2 -13.125,5 -12.153,5 -9.170,0 -2.723,6 -360,0 -498,5 -12.752,1
c) Umgliederung Oper-unterwegs-Konzept aus Interim
4. PERSONALAUFWAND -38.100,3 -41.333,0 -44.117,7 -17.856,0 -11.620,4 -15.507,7 -44.984,0
a) Löhne und Gehälter -30.040,0 -32.666,7 -34.144,1 -14.564,4 -9.251,9 -11.697,7 -35.514,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -8.060,3 -8.666,3 -9.973,6 -3.291,6 -2.368,5 -3.810,0 -9.470,0
Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
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1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
5. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -7.072,3 -8.730,7 -8.912,9 -1.030,0 -554,0 -7.093,5 -59,5 -8.737,0
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung -918,0 -1.460,5 -1.079,0 -565,0 -470,0 -115,0 -54,5 -1.204,5
b) Hausbewirtschaftung -3.330,4 -4.037,9 -4.467,4 -25,0 -5,0 -4.034,8 -4.064,8
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -2.059,9 -2.221,1 -2.574,0 -440,0 -79,0 -2.290,6 -5,0 -2.814,6
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr -456,0 -450,5 -423,5 -354,6 -354,6
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt -295,0 -547,7 -355,0 -287,0 -287,0
f) Steuern -13,0 -13,0 -14,0 -11,5 -11,5
1. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8,5 -9,0 -9,0 -8,5 -8,5
2. Sonstige Steuern -4,5 -4,0 -5,0 -3,0 -3,0
h) Umgliederung Betriebskosteneinsparung in Interim
6. BETRIEBSERGEBNIS SPIELBETRIEB -51.223,1 -54.704,1 -55.428,1 -21.788,4 -12.590,4 -21.316,6 -400,0 -56.095,3
a) Summe Erträge 8.609,0 10.596,6 11.563,5 7.272,6 2.957,4 1.694,6 190,0 12.114,6
b) Summe Aufwendungen -59.832,1 -65.300,7 -66.991,6 -29.061,0 -15.547,8 -23.011,2 -590,0 -68.209,9
7. INVESTITIONSERGEBNIS SPIELBETRIEB -600,0 -11.514,2 -718,2 -185,0 -185,0 -391,5 -761,5
a) Investitionszuschüsse
b) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 1.425,0 995,0 1.105,0 1.110,0 1.110,0
c) sonstige Erträge Investitionsergebnis
d) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -2.025,0 -12.509,2 -1.823,2 -185,0 -185,0 -1.501,5 -1.871,5
e) Aufwendungen aus der Zuführung von Sonderposten
f) sonstige Aufwendungen Investitionsergebnis
8. FINANZERGEBNIS SPIELBETRIEB -89,5 -4.627,3 -432,3 -374,0 -374,0
a) Zinsen und ähnliche Erträge 0,5
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -90,0 -4.627,3 -432,3 -374,0 -374,0
1. Spielbetrieb Bühnen -340,0 -340,0 -340,0 -340,0
2. Sanierung Bühnen am Offenbachplatz -4.172,6
3. Sanierung Orchesterprobezentrum Stolberger Str. -95,6 -92,3 -34,0 -34,0
4. Kooperation mit dem WDR im Werkstattbereich -19,1
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1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
9. NEUTRALES ERGEBNIS SPIELBETRIEB -15,0 5,0 47,5 47,5 47,5
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen/Verbindlichkeiten
b) sonstige periodenfremde/außerordentliche Erträge 10,0 10,0 50,0 50,0 50,0
c) Abfindungen
d) außerplanmäßige Abschreibungen
e) sonstige periodenfremde/außerordentliche Aufwendungen -25,0 -5,0 -2,5 -2,5 -2,5
10. VERLUST SPIELBETRIEB (OHNE BKZ) -51.927,6 -70.840,6 -56.531,1 -21.973,4 -12.775,4 -22.034,6 -400,0 -57.183,3
11. SPARTENUMLAGE SERVICE 0,0 -13.830,7 -8.094,9 21.925,6
12. JAHRESVERLUST SPIELBETRIEB -51.927,6 -70.840,6 -56.531,1 -35.804,0 -20.870,3 -109,0 -400,0 -57.183,3
B. Interim
1. UMSATZERLÖSE -600,0 -3.996,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen (Mehr-/Mindererlöse) -600,0 -3.996,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 487,5 77,0
a) Sonstige Erträge aus Lieferungen und Leistungen 187,5 400,0
b) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden -323,0
c) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
d) Umgliederung anteiliges Schauspielbudget auf Interim
3. MATERIALAUFWAND
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe und für bezogene Leistungen
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. PERSONALAUFWAND 250,0 -50,7 70,0 19,3
a) Löhne und Gehälter 250,0 -50,7 70,0 19,3
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
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1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
5. ABSCHREIBUNGEN -720,6 -1.070,2 -440,7 -292,1 -1,6 -734,4
a) Mietereinbauten Interim Oper -179,6 -502,6 -440,7 -440,7
b) Mietereinbauten Interim Oper unterwegs
c) Mietereinbauten Interim SH -257,7 -70,7 -292,1 -292,1
d) außerplanmäßige Abschreibungen Mietereinbauten SH -257,1
e) Mietereinbauten übergreifender Bereich -26,2 -496,9 -1,6 -1,6
6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -5.002,2 -269,0 -5.605,7 -4.423,0 -2.473,6 1.894,8 -5.001,8
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung -56,7
b) Hausbewirtschaftung 1.420,3 2.875,6 -1.012,7 -153,6 2.925,4 1.759,1
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -6.365,8 -205,5 -8.481,3 -3.410,3 -2.320,0 -1.030,6 -6.760,9
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt
f) Reserve -63,5
g) Neutrales Ergebnis
7. BETRIEBSERGEBNIS -5.835,3 -269,0 -10.344,9 -8.410,4 -3.265,7 1.840,2 -9.835,9
a) Summe Erträge -112,5 -3.919,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0
b) Summe Aufwendungen -5.722,8 -269,0 -6.425,9 -4.914,4 -2.765,7 1.963,2 -5.716,9
8. FINANZERGEBNIS -46,9 -59,5
a) Zinsen und ähnliche Erträge
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -46,9 -59,5
9. STEUERN
a) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
b) Sonstige Steuern
10. JAHRESVERLUST INTERIM (VOR SPUMLG.) -5.882,2 -269,0 -10.404,4 -8.410,4 -3.265,7 1.840,2 -9.835,9
11. SPARTENUMLAGE SERVICE 1.148,5 672,2 -1.840,2 -19,5
12. JAHRESVERLUST INTERIM -5.882,2 -269,0 -10.404,4 -7.261,9 -2.593,5 -9.855,4
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1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
C. Sanierungsmaßnahmen
1. Offenbachplatz -3.294,0 -640,0 -640,0 -640,0
2. Produktionszentrum (Werkstätten) -400,0
3. Orchesterproberaum -70,0
JAHRESVERLUST SANIERUNGSMASSNAHMEN -3.764,0 -640,0 -640,0 -640,0
D. Außenstelle Schauspiel Köln
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln
E. Ergebnis Gesamtplan Bühnen -61.573,8 -71.109,6 -67.575,5 -43.065,9 -23.463,8 -749,0 -400,0 -67.678,7
F. Betriebskostenzuschuss der Stadt
Zuschuss Spielbetrieb 52.341,9 54.563,0 54.704,4 35.805,9 20.890,5 400,0 57.096,3
Übernahme TL-Steigerung > 2% 888,1 875,7
Zuschuss Interim 5.337,1 269,0 10.404,4 7.261,9 2.593,5 9.855,4
Zuschuss Sanierungsmaßnahmen/Spielstätte Schauspiel 3.764,0 15.010,6 842,9 749,0 749,0
1. Sanierung Bühnen am Offenbachplatz 640,0 640,0 640,0
2. Sanierung Orchesterprobezentrum Stolberger Str. 202,9 109,0 109,0
3. Kooperation mit dem WDR im Werkstattbereich
Weiterbetrieb und Ausbau der Spielstätte Depot
Zuschuss Betrieb Offenbachplatz (ehem. Actori)
BKZ gesamt 61.443,0 70.730,7 66.827,4 43.067,8 23.484,0 749,0 400,0 67.700,7
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1.2. Detaillierter Gesamtplan der Bühnen Köln Spielzeit 2017/18
Gesamt Gesamt Gesamt Oper Schauspiel
Service/
übergreifend Tanz Gesamt
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Plan 2014/15 Plan 2017/18Plan 2016/17Plan 2015/16
G. Ergebnis Bühnen -130,8 -378,9 -748,1 1,8 20,2 22,0
geplante Ergebnisverwendung
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -130,8 -378,9 -748,1 +1,8 +20,2 +22,0
Finanzierung
SpZ 2014/15
- Rückführung Vorgriffe -420,3
- Vorgriff Schauspiel +6,0
SpZ 2015/16
- Vorgriff Oper auf künftige Spielzeiten +276,2 +84,8
- Vorgriff Schauspiel auf künftige Spielzeiten +102,6 +663,4
SpZ 2016/17
- Vorgriff Oper auf künftige Spielzeiten
- Vorgriff Schauspiel auf künftige Spielzeiten
SpZ 2017/18
- Rückführung Oper aus vergangenen Spielzeiten -1,8 -1,8
- Rückführung Schauspiel aus vergangenen Spielzeiten -20,2 -20,2
Anpassung Interimstabelle an neue Berechnungen +545,1
verbleibende Unterdeckung +0,0 +0,0 +0,0
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2. Investitionsplan
Investitionsplanung 2017/18
Zeitpunkt Vorgesehene größere Investitionen
2017/18 div. Investitionen in technische Anlagen und
Maschinen 600.000,00 €
- Beleuchtung (ca. 200.000 €)
- Tonanlagen (ca. 200.000 €)
- Bühnentechnik (ca. 200.000 €)
2017/18 EDV - Hard- und Software 50.000,00 €
2017/18 erwartete Herstellungskosten Generalsanierung
46.480.000,00 €
Gesamtsumme 47.130.000,00 €
Veranschlagte Summe
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3. Vermögensplan
Vermögensplan 2017/18
I. Mittelverwendung
Investitionen -650,0 T€
Erhöhung Liquidität/Tilg. Darlehen in Höhe der nichtgetätigten Inv. -111,5 T€
erwartete Herstellungskosten Generalsanierung -46.480,0 T€
Herstellungskosten Kooperation WDR (Werkstätten) 0,0 T€
Betriebsergebnis -67.678,7 T€
- aus Spielbetrieb -57.183,3
- aus Interim -9.855,4
- aus Sanierungsprojekten -640,0
-114.920,2 T€
II. Mittelherkunft
erfolgswirksame Abschreibungen aus dem Spielbetrieb 761,5 T€
(nach Verrechnung der Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens)
Betriebskostenzuschuss 67.700,7 T€
davon
anteil. Zuschuss 2017 (Spielbetrieb) 19.031,7 T€
anteil. Zuschuss 2018 (Spielbetrieb) 38.064,6 T€
57.096,3 T€
Zuschuss Interimskosten SpZ 2017/18 9.855,4 T€
Zuschuss Sanierungsmaßnahmen SpZ 2017/18 749,0 T€
benötigte Darlehenshöhe (Zwischenfinanzierung) in SZ 2017/18 46.480,0 T€
- Generalsanierung 46.480,0
- Kooperation mit dem WDR (Werkstätten 0,0
Kreditaufnahme (+) / Überschuss zur Kredittilgung (-) 22,0 T€
- Vorgriffe Oper/Schauspiel auf folgende Spielzeiten -22,0 T€
114.964,2 T€
maximales Gesamtfinanzierungsvolumen (lang- und kurzfristig)
für die Sanierungsprojekte der Bühnen 410.000 T€
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4. Stellenübersicht
Stellenübersicht 2017/18
Beamte 15
Eingruppierung Beamte:
A 8 3
A 9 4
A 11 2
A 12 3
A 13 3
Künstlerische Angestellte 318
Beschäftigte nach TVöD 404
EG 3 53
EG 4 18
EG 5 80
EG 6 100
EG 7 107
EG 8 17
EG 9 18
EG 10 7
EG 11 2
EG 12 1
EG 14 1
Auszubildende 18
Mitarbeiter insgesamt 755
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5.1. Zusammenfassung mittelfristige Erfolgsplanung
Plan Spielbetrieb Bühnen 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ Seite
Umsatzerlöse 8.734,5 8.581,0 8.581,0 8.581,0 8.749,0 12
Sonstige betriebliche Erträge 2.829,0 3.533,6 3.601,9 4.003,8 4.057,5 12
Materialaufwand -13.961,0 -14.488,9 -14.459,5 -17.062,6 -17.442,6 12
Personalaufwand -44.117,7 -44.984,0 -45.990,7 -46.973,6 -47.775,9 12
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.912,9 -8.737,0 -8.754,7 -8.870,5 -8.909,7 13
Betriebsergebnis -55.428,1 -56.095,3 -57.022,0 -60.321,9 -61.321,8 13
Investitionsergebnis -718,2 -761,5 -580,0 -12.015,5 -15.700,0 13
Finanzergebnis -432,3 -374,0 -444,0 -7.523,7 -9.944,9 13
Neutrales Ergebnis 47,5 47,5 47,5 47,5 47,5 13
Jahresverlust Spielbetrieb -56.531,1 -57.183,3 -57.998,5 -79.813,6 -86.919,1 13
Plan Interim Bühnen
Umsatzerlöse -3.996,0 -4.119,0 -4.119,0 0,0 0,0 14
Sonstige betriebliche Erträge 77,0 0,0 0,0 0,0 0,0 14
Materialaufwand 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 14
Personalaufwand 250,0 19,3 18,5 0,0 0,0 14
Abschreibungen -1.070,2 -734,4 -747,9 -206,1 -206,1 15
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,0 -5.001,8 -4.846,8 -2.716,0 -2.754,9 15
Betriebsergebnis -10.344,9 -9.835,9 -9.695,2 -2.922,1 -2.961,0 15
Finanzergebnis -59,5 -19,5 -15,5 -11,6 -7,6 15
Steuern 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 16
Jahresverlust Interim -10.404,4 -9.855,4 -9.710,7 -2.910,5 -2.953,4 16
Plan Sanierungsmaßnahmen
Offenbachplatz -640,0 -640,0 -750,0 0,0 0,0 16
Produktionszentrum (Werkstätten, Kooperation WDR) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 16
Orchesterprobenraum (Stolberger Straße) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 16
-640,0 -640,0 -750,0 0,0 0,0 16
Spielstätte Schauspiel Köln
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln 16
Gesamtplan Bühnen -67.575,5 -67.678,7 -68.459,2 -82.747,3 -89.887,7 16
Betriebskostenzuschuss der Stadt
Zuschuss Spielbetrieb 54.704,4 57.096,3 57.912,5 58.745,0 59.594,2 16
Übernahme TL-Steigerung > 2% 875,7 0,0 0,0 0,0 0,0 16
Zuschuss Interim 10.404,4 9.855,4 9.710,7 2.933,7 2.968,6 16
Zuschuss Sanierungsmaßnahmen 842,9 749,0 859,0 18.607,9 24.867,7 16
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln 16
Zuschuss Betrieb Offenbachplatz (ehem. Actori) 2.500,0 2.500,0 16
BKZ gesamt 66.827,4 67.700,7 68.482,2 82.786,6 89.930,5 16
Planergebnis Bühnen* -748,1 22,0 23,0 39,3 42,8 17
Sanierungsmaßnahmen gesamt
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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A. Spielbetrieb
1. UMSATZERLÖSE 8.734,5 6.166,0 2.072,0 190,0 153,0 8.581,0 8.581,0 8.581,0 8.749,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen 8.233,5 5.896,0 1.880,0 182,5 123,0 8.081,5 8.081,5 8.081,5 8.201,5
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb 501,0 270,0 192,0 7,5 30,0 499,5 499,5 499,5 547,5
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 2.829,0 1.106,6 885,4 1.541,6 3.533,6 3.601,9 4.003,8 4.057,5
a) Sonstige Erträge aus Lieferungen und Leistungen 164,0 165,0 17,0 182,0 162,0 285,0 305,0
b) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 2.385,0 1.106,6 720,4 108,0 1.935,0 1.895,0 2.045,0 2.225,0
c) Aktivierte Eigenleistungen 280,0 1.416,6 1.416,6 1.444,9 1.473,8 1.127,5
d) Verm./Erh. des Bestands an unfertigen Leistungen 100,0 200,0 400,0
e) Umgliederung anteiliges Schauspielbudget auf Interim
3. MATERIALAUFWAND -13.961,0 -10.175,0 -3.373,4 -530,5 -410,0 -14.488,9 -14.459,5 -17.062,6 -17.442,6
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe und für bezogene Leistungen -1.807,5 -1.005,0 -649,8 -32,0 -50,0 -1.736,8 -1.721,1 -1.741,6 -1.831,4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.153,5 -9.170,0 -2.723,6 -498,5 -360,0 -12.752,1 -12.738,4 -12.821,0 -13.111,2
c) Aufwand Betrieb Offebachplatz -2.500,0 -2.500,0
4. PERSONALAUFWAND -44.117,7 -17.856,0 -11.620,4 -15.507,7 -44.984,0 -45.990,7 -46.973,6 -47.775,9
a) Löhne und Gehälter -34.144,1 -14.564,4 -9.251,9 -11.697,7 -35.514,0 -36.326,1 -37.119,5 -37.704,1
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -9.973,6 -3.291,6 -2.368,5 -3.810,0 -9.470,0 -9.664,6 -9.854,1 -10.071,8
5. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -8.912,9 -1.030,0 -554,0 -59,5 -7.093,5 -8.737,0 -8.754,7 -8.870,5 -8.909,7
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung -1.079,0 -565,0 -470,0 -54,5 -115,0 -1.204,5 -1.204,5 -1.234,5 -1.234,5
b) Hausbewirtschaftung -4.467,4 -25,0 -5,0 -4.034,8 -4.064,8 -4.198,3 -4.220,4 -4.301,3
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -2.574,0 -440,0 -79,0 -5,0 -2.290,6 -2.814,6 -2.698,8 -2.712,5 -2.720,8
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr -423,5 -354,6 -354,6 -354,6 -404,6 -354,6
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt -355,0 -287,0 -287,0 -287,0 -287,0 -287,0
f) Steuern -14,0 -11,5 -11,5 -11,5 -11,5 -11,5
1. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9,0 -8,5 -8,5 -8,5 -8,5 -8,5
2. Sonstige Steuern -3,0 -3,0 -3,0 -3,0 -3,0
Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
BETRIEBSERGEBNIS SPIELBETRIEB -55.428,1 -21.788,4 -12.590,4 -400,0 -21.316,6 -56.095,3 -57.022,0 -60.321,9 -61.321,8
a) Summe Erträge 11.563,5 7.272,6 2.957,4 190,0 1.694,6 12.114,6 14.990,3 15.392,2 15.931,9
b) Summe Aufwendungen -66.991,6 -29.061,0 -15.547,8 -590,0 -23.011,2 -68.209,9 -69.205,0 -72.906,7 -74.128,2
7. INVESTITIONSERGEBNIS SPIELBETRIEB -718,2 -185,0 -185,0 -391,5 -761,5 -580,0 -12.015,5 -15.700,0
a) Investitionszuschüsse
b) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 1.105,0 1.110,0 1.110,0 1.110,0 1.110,0 1.110,0
c) sonstige Erträge Investitionsergebnis
d) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -1.823,2 -185,0 -185,0 -1.501,5 -1.871,5 -1.690,0 -13.125,5 -16.810,0
e) Aufwendungen aus der Zuführung von Sonderposten
f) sonstige Aufwendungen Investitionsergebnis
8. FINANZERGEBNIS SPIELBETRIEB -432,3 -374,0 -374,0 -444,0 -7.523,7 -9.944,9
a) Zinsen und ähnliche Erträge
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -432,3 -374,0 -374,0 -444,0 -7.523,7 -9.944,9
9. NEUTRALES ERGEBNIS SPIELBETRIEB 47,5 47,5 47,5 47,5 47,5 47,5
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen/Verbindlichkeiten
b) sonstige periodenfremde/außerordentliche Erträge 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0
c) Abfindungen
d) außerplanmäßige Abschreibungen
e) sonstige periodenfremde/außerordentliche Aufwendungen -2,5 -2,5 -2,5 -2,5 -2,5 -2,5
10. VERLUST SPIELBETRIEB (OHNE BKZ) -56.531,1 -21.973,4 -12.775,4 -400,0 -22.034,6 -57.183,3 -57.998,5 -79.813,6 -86.919,1
11. SPARTENUMLAGE SERVICE -13.830,7 -8.094,9 21.925,6
12. JAHRESVERLUST SPIELBETRIEB -56.531,1 -35.804,0 -20.870,3 -400,0 -109,0 -57.183,3 -57.998,5 -79.813,6 -86.919,1
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
B. Interim
1. UMSATZERLÖSE -3.996,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0 -4.119,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen (Mehr-/Mindererlöse) -3.996,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0 -4.119,0
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 77,0
a) Sonstige Erträge aus Lieferungen und Leistungen 400,0
b) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden -323,0
c) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
d) Umgliederung anteiliges Schauspielbudget auf Interim
3. MATERIALAUFWAND
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe und für bezogene Leistungen
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. PERSONALAUFWAND 250,0 -50,7 70,0 19,3 18,5
a) Löhne und Gehälter 250,0 -50,7 70,0 19,3 18,5
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
5. ABSCHREIBUNGEN -1.070,2 -440,7 -292,1 -1,6 -734,4 -747,9 -206,1 -206,1
a) Mietereinbauten Interim Oper -502,6 -440,7 -440,7 -409,8
b) Mietereinbauten Interim Oper unterwegs
c) Mietereinbauten Interim SH -70,7 -292,1 -292,1 -337,0 -206,1 -206,1
d) außerplanm. Abschreibungen Mietereinbauten SH
e) Mietereinbauten übergreifender Bereich -496,9 -1,6 -1,6 -1,1
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -4.423,0 -2.473,6 1.894,8 -5.001,8 -4.846,8 -2.716,0 -2.754,9
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung
b) Hausbewirtschaftung 2.875,6 -1.012,7 -153,6 2.925,4 1.759,1 2.047,3
1. Bauliche Unterhaltung -625,4 -153,6 -55,2 -834,2 -515,2
2. Betriebskosten 2.980,6 2.980,6 2.980,6 2.980,6
3. Sonstiger Bewirtschaftungsaufwand -105,0 -387,3 -387,3 -418,1
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -8.481,3 -3.410,3 -2.320,0 -1.030,6 -6.760,9 -6.894,1 -2.716,0 -2.754,9
1. Mieten -8.323,9 -3.410,3 -2.320,0 -862,6 -6.592,9 -6.491,6
2. Geschäftsaufwand -102,0 -140,1 -140,1 -142,2
3. Beratung + Versicherung
4. Büroausstattung
5. Fahrzeughaltung (ohne KFZ-Steuern) -15,4 -12,9 -12,9 -13,0
6. Sonstiger vermischter Sachaufwand -40,0 -15,0 -15,0 -247,3
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt
f) Reserve
7. BETRIEBSERGEBNIS -10.344,9 -8.410,4 -3.265,7 1.840,2 -9.835,9 -9.695,2 -2.922,1 -2.961,0
a) Summe Erträge -3.919,0 -3.496,0 -500,0 -123,0 -4.119,0 -4.119,0
b) Summe Aufwendungen -6.425,9 -4.914,4 -2.765,7 1.963,2 -5.716,9 -5.576,2 -2.922,1 -2.961,0
8. FINANZERGEBNIS -59,5 -19,5 -19,5 -15,5 -11,6 -7,6
a) Zinsen und ähnliche Erträge
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -59,5 -19,5 -19,5 -15,5 -11,6 -7,6
9. STEUERN
a) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
b) Sonstige Steuern
10. JAHRESVERLUST INTERIM (VOR SPUMLG.) -10.404,4 -8.410,4 -3.265,7 1.820,7 -9.855,4 -9.710,7 -2.933,7 -2.968,6
11. SPARTENUMLAGE SERVICE 1.148,5 672,2 -1.820,7
12. JAHRESVERLUST INTERIM -10.404,4 -7.261,9 -2.593,5 -9.855,4 -9.710,7 -2.933,7 -2.968,6
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
C. Sanierungsmaßnahmen
1. Offenbachplatz -640,0 -640,0 -640,0 -750,0
2. Kooperation mit dem WDR (Werkstätten)
3. Orchesterproberaum (Stolberger Straße)
JAHRESVERLUST SANIERUNGSMASSNAHMEN -640,0 -640,0 -640,0 -750,0
D. Spielstätte Schauspiel Köln
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln
E. Ergebnis Gesamtplan Bühnen -67.575,5 -43.065,9 -23.463,8 -400,0 -749,0 -67.678,7 -68.459,2 -82.747,3 -89.887,7
F. Betriebskostenzuschuss der Stadt
Zuschuss Spielbetrieb 54.704,4 35.805,9 20.890,5 400,0 57.096,3 57.912,5 58.745,0 59.594,2
Übernahme TL-Steigerung > 2% 875,7
Zuschuss Interim 10.404,4 7.261,9 2.593,5 9.855,4 9.710,7 2.933,7 2.968,6
Zuschuss Sanierungsmaßnahmen/Spielstätte SSH 842,9 749,0 749,0 859,0 18.607,9 24.867,7
1. Sanierung Bühnen am Offenbachplatz 640,0 640,0 640,0 750,0 18.498,9 24.376,9
2. Sanierung Orchesterprobezentrum Stolberger Str. 202,9 109,0 109,0 109,0 109,0 109,0
3. Kooperation mit dem WDR im Werkstattbereich 381,8
Rechtsrheinische Präsenz des Schauspiel Köln
Zuschuss Betrieb Offenbachplatz (ehem. Actori) 2.500,0 2.500,0
BKZ gesamt 66.827,4 43.067,8 23.484,0 400,0 749,0 67.700,7 68.482,2 82.786,6 89.930,5
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5.2. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Gesamt Oper Schauspiel Tanz
Service/
übergreifend Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
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Plan 2020/21Plan 2017/18 Plan 2019/20Plan 2018/19Plan 2016/17
G. Ergebnis Bühnen -748,1 1,8 20,2 22,0 23,0 39,3 42,8
geplante Ergebnisverwendung
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -748,1 +1,8 +20,2 +22,0 +23,0 +39,3 +42,8
Finanzierung
SpZ 2014/15
- Rückführung Vorgriffe Oper
- Vorgriff Schauspiel
SpZ 2015/16
- Vorgriff Oper
- Vorgriff Schauspiel
SpZ 2016/17
- Vorgriff Oper +84,8
- Vorgriff Schauspiel +663,4
SpZ 2017/18
- Rückführung Vorgriff Oper aus 2016/17 -1,8 -1,8
- Rückführung Vorgriff Schauspiel aus 2016/18 -20,2 -20,2
SpZ 2018/19
- Vorgriff Oper +0,5
- Rückführung Schauspiel -23,5
SpZ 2019/20
- Vorgriff Oper -9,8
- Rückführung Schauspiel -29,6
SpZ 2020/21
- Rückführung Oper -67,4
- Rückführung Schauspiel +24,7
Anpassung Interimstabelle an neue Berechnungen
verbleibende Unterdeckung -0,0 +0,0 +0,0 -0,0 -0,0 -0,0
Seite 17
5.3. Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln - Vermögensplan
Plan 2016/17 Plan 2017/18 Plan 2018/19 Plan 2019/20 Plan 2020/21
Beträge in T€ Beträge in T€ Beträge in T€ Beträge in T€ Beträge in T€
I. Mittelverwendung
laufende Investitionen -650,0 -650,0 -650,0 -650,0 -650,0
Erhöhung Liquidität/Tilg. Darlehen in Höhe der nichtgetätigten Investitionen -68,2 -111,5 70,0 -11.365,5 -15.050,0
Darlehenstilgungen Interim 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
erwartete Herstellungskosten Generalsanierung -38.506,9 -46.480,0 -46.480,0 -50.632,2 -50.632,2
Herstellungskosten Orchesterprobezentrum (Stolberger Straße)
Kooperation mit dem WDR im Bereich der Werkstätten
Jahresverlust Bühnen -67.575,5 -67.678,7 -68.459,2 -82.747,3 -89.887,7
(inkl. rechtsrheinischer Präsenz des Schauspiel Köln)
-106.800,7 -114.920,2 -115.519,2 -145.395,0 -156.219,9
II. Mittelherkunft
erfolgswirksame Abschreibungen aus dem Spielbetrieb
(nach Verrechnung der Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens) 718,2 761,5 580,0 12.015,5 15.700,0
erfolgswirksame Abschreibungen aus dem Interim 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Betriebskostenzuschuss der Stadt Köln
für den Spielbetrieb
anteil. Zuschuss Sept.-Dez. (Spielbetrieb) 18.234,4 19.031,7 19.303,8 19.581,3 19.864,3
anteil. Zuschuss Jan.-Aug. (Spielbetrieb) 36.470,0 38.064,6 38.608,7 39.163,7 39.729,9
Übernahme Tariflohn-Steigerung > 2% 875,7 0,0 0,0 0,0 0,0
55.580,1 57.096,3 57.912,5 58.745,0 59.594,2
für das Interim 10.404,4 9.855,4 9.710,7 2.933,7 2.968,6
für die Sanierung 842,9 749,0 859,0 18.607,9 24.867,7
für die Spielstätte des Schauspielhauses 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Zuschuss Betrieb Offenbachplatz (ehem. Actori) 2.500,0 2.500,0
66.827,4 67.700,7 68.482,2 82.786,6 89.930,5
Zwischenfinanzierung in Zusammenhang mit der Generalsanierung 38.506,9 46.480,0 46.480,0 50.632,2 50.632,2
Zwischenfinanzierung für die Sanierung Orchesterprobezentrum (Stolberger Str.)
Finanzierung Kooperation mit dem WDR im Bereich der Werkstätten
Ergebnis Bühnen (Kreditaufnahme (+) / Überschuss zur Kredittilgung (-)) 748,1 -22,0 -23,0 -39,3 -42,8
106.800,6 114.920,3 115.519,2 145.395,0 156.219,9
Hinweise zur Ergebnisverwendung
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -748,1 +22,0 +23,0 +39,3 +42,8
- davon Vorgriff (+) / Rückführung (-) Oper +84,8 -1,8 +0,5 -9,8 -67,4
- davon Vorgriff (+) / Rückführung (-) Schauspiel +663,4 -20,2 -23,5 -29,6 +24,7
-0,0 +0,0 +0,0 +0,0 +0,0
maximales Gesamtfinanzierungsvolumen (lang- und kurzfristig) 360.000,0 410.000,0 410.000,0 430.000,0 430.000,0
für die Sanierungsprojekte der Bühnen der Stadt Köln
Seite 18
Anlage 2_Auszug aus der Niederschrift BA Bühnen 02.05.2017
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Geschäftsführung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Herr Freitag Telefon: (0221) 221-23657 Fax : (0221) 221-24141 E-Mail: uwe.freitag@stadt-koeln.de Datum: 05.05.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 21. Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln vom 02.05.2017 öffentlich 3.1 Wirtschaftsplan der Bühnen der Stadt Köln für die Spielzeit 2017/18 0581/2017 Frau Reinhardt bittet darum, die Beschlussvorlage ohne Votum in den Finanzaus- schuss zu geben, da ihre Fraktion, mit Blick auf die Tanzsparte, noch einige Fragen habe. Sie möchte wissen, ob eine Erhöhung des Zuschusses für den Fall der bereits gänzlich durchgeplanten Spielpläne geeignet sein könnte, den Tanz besser auszu- statten und für welche Zwecke die zusätzlichen Finanzmittel sinnvoll werden könn- ten. Sie fragt weiter, ob diese Mittel tatsächlich komplett bewirtschaftet werden könn- ten, wenn der Zuschuss im Wirtschaftsplan 2018/19 für den Tanz nochmals erhöht würde und wofür sie eingesetzt werden könnten. Außerdem interessiert es sie, wel- cher Ort für den Tanz bevorzugt in Frage käme und welche technische Ausstattung eine attraktive Tanzspielstätte benötige. Sie wünscht eine Beantwortung der Anfra- gen bis zum 10. Mai 2017. Der Geschäftsführende Direktor Wasserbauer sagt dies zu. Beschluss: Der Betriebsausschuss Bühnen verweist die Vorlage ohne Votum in die nachfolgen- den Gremien und bittet die Verwaltung, die noch offenen Fragen zur Sitzung des Fi- nanzausschusses zu beantworten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 3_Beantwortung der CDU Anfragen zum WP der Bühnen
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1/6 Anfrage der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln im Betriebsausschuss Bühnen am 02.05.2017 (Die Fragen wurden zum Protokoll gereicht): Wirtschaftsplan Bühnen 2017/18 – Tanzsparte (0581/2017) 1. Könnte eine Erhöhung des Zuschusses für den Fall der bereits gänzlich durchgeplanten Spielpläne geeignet sein, den Tanz besser auszustatten? Wenn ja, für welche Zwecke könnten die zusätzlichen Finanzmittel sinnvoll werden? 2. Wenn der Zuschuss im Wirtschaftsplan 2018/19 für den Tanz nochmals erhöht würde, könnten diese Mittel auch tatsächlich komplett bewirtschaftet werden? Wenn ja, wofür könnten sie eingesetzt werden? 3. Welcher Ort käme für den Tanz bevorzugt in Frage? 4. Welche technische Ausstattung benötigt eine attraktive Tanzspielstätte? Die Betriebsleitung der Bühnen Köln nimmt zu den Fragen wie folgt Stellung: Zu 1: Zur Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln am 02.05.2017 (Vorlage 1250/2017) wurde zunächst ausgeführt: „Änderungen des Wirtschaftsplans für die Spielzeit 2017/18 aus Sicht der Betriebsleitung problematisch (...) Eine (...), nachträgliche Änderung des Wirtschaftsplans 2017/18 zugunsten des Tanzbudgets ist aus folgenden Gründen allerdings problematisch: Durch eine Erhöhung des Tanzbudgets wäre grundsätzlich eine größere Anzahl von Tanzaufführungen möglich. Die Spielpläne von Oper, Schauspiel und Tanz für die Spielzeit 2017/18 sind jedoch zum jetzigen Zeitpunkt bereits fertiggestellt. (...) Die Planung weiterer Tanzaufführungen würde „Lücken“ in den Spielplänen voraussetzen. Auch ist davon auszugehen, dass die internationalen Tanzkompanien für den Zeitraum 2/6 bereits disponiert haben. Die Präsentation zusätzlicher Aufführungen ist daher aus künstlerischer Sicht mit nicht unerheblichen Schwierigkeiten verbunden. Hinzu kommt, dass die Planungen von Oper, Schauspiel und Bühnenservice auf dem gemeinsam in der Betriebsleitung abgestimmten Wirtschaftsplan aufbaut. Finanzielle Verschiebungen mit Wirkung zur Spielzeit 2017/18 sind daher schwierig umzusetzen, da die Spielzeit von Oper und Schauspiel auf Basis der festgesetzten Budgets bereits fertig geplant sind. (...)“ Die Betriebsleitung hat mit der Tanzkuratorin vor dem Hintergrund der erneuten Anfrage nochmals diskutiert, ob der Tanz mit zusätzlichen Mitteln besser ausgestattet werden könnte und für welche Zwecke zusätzliche Mittel eingesetzt werden könnten. Im Ergebnis ist Folgendes festzuhalten: • Da die Spielpläne für 2017/18 von Oper, Schauspiel und Tanz und weit überwiegend auch der in Frage kommenden Kompanien bereits festgelegt sind, ist eine Erhöhung der Produktions- bzw. Aufführungsanzahl nicht mehr möglich. • Sollte die Frage dahingehend zu verstehen sein, dass durch zusätzliche Mittel die Disposition dahingehend optimiert werden solle, so dass größere Zeitfenster in den Spielplänen durch Auf- und Abbauten an Feiertagen, Nachtarbeit etc. (also durch Zusetzung von Fremdpersonal, den Ausgleich von Feiertagszuschlägen etc.) geschaffen würden, so haben qualifizierte Schätzungen ergeben, dass dadurch nur Einzeltage gewonnen werden könnten. Zwar könnte so ggf. im Einzelfall eine geringe Erweiterung des Tanzangebotes erreicht werden. Damit verbunden wären jedoch ggf. hohe Kosten. Ein solcher Einsatz zusätzlicher Mittel erscheint aus Wirtschaftlichkeitsaspekten kaum begründbar und wird von der Betriebsleitung nicht empfohlen. • Zusätzliche Mittel könnten zur Verbesserung von Rahmenbedingungen für die Kompanien (Übernachtung, Reisen etc.) verwendet werden. Da hier die grundsätzlichen Absprachen aber bereits innerhalb der Budgets getroffen wurden und den Kompanien gute Reise- und Unterbringungsbedingungen geboten werden, empfehlen die Verantwortlichen eine solche Änderung ebenfalls nicht. • Schwachpunkt im aktuellen organisatorischen Ablauf der Tanzgastspiele ist das Fehlen eines bühnennahen Tanzstudios. Am Offenbachplatz wird diese Situation durch das Vorhandensein eines Ballettsaals zum Aufwärmen und Proben für die Gastkompanien gelöst sein. Aktuell werden für dieses Problem immer wieder individuelle Lösungen im Rahmen der Möglichkeiten gefunden. Dieses grundsätzliche räumliche Problem sowohl im Depot als auch im Staatenhaus lässt sich aber nicht kurzfristig durch zusätzliche Mittel lösen. • Es ist denkbar, für die Spielzeit 2017/18 die Marketingaktivitäten der Sparte Tanz auszuweiten. Es wird an dieser Stelle zur Kenntnis gereicht, dass geplant ist, zur Spielzeit 2017/18 eine eigene Homepage für den Tanz Köln online zu schalten. Das hierzu erforderliche Vergabeverfahren wurde bereits abgeschlossen und die Realisierung der Programmierung läuft gerade an. Die Finanzierung dieser Homepage wurde allerdings bereits aus den vorhandenen Mitteln und Rücklagen des Tanzes sichergestellt. 3/6 Mit Blick auf die stets gute Auslastung der Tanzgastspiele empfehlen die Verantwortlichen eine weitere signifikante Ausweitung anderer Marketingmittel nicht. • Des Weiteren wäre es denkbar, den internen Aufgaben- und Personalschlüssel für den Tanz durch den Einsatz zusätzlichen Personals bzw. externer Dienstleister zu verändern. Die Tanzgastspiele werden derzeit von einer Vollzeitkraft sowie unterstützend durch Oper, Schauspiel und Geschäftsführende Direktion organisiert. Hierbei erbringen die genannten Bereiche in einer bis dato sorgfältig austarierten Aufgabenzuweisung Grafik- und Marketingleistungen, Lektorat, Vertragsgestaltungen etc. für den Tanz. Mit Blick auf die aktuell gut funktionierende Konstruktion wird gegenwärtig / kurzfristig hierzu allerdings auch kein grundsätzlicher Änderungsbedarf gesehen. Mit Blick auf die Spielzeit 2017/18 könnten zusätzliche Mittel damit kaum zu einer spürbaren quantitativen oder qualitativen Verbesserung des Tanzangebots (mithin eines „sinnvollen“ Einsatzes der Mittel) führen. Oder anders gesagt: insbesondere die langfristige Planung und die dispositorischen Zwänge sowohl der Sparten als auch der Gastkompanien lassen sich mit verhältnismäßig vertretbarem Einsatz von zusätzlichen Mitteln nicht lösen. Ein sinnvoller und effizienter Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel hängt auch entscheidend von der Langfristigkeit der Planung ab. Es sei an dieser Stelle ausnahmsweise im Vorgriff auf die Präsentation des Spielplans für den Tanz in der Spielzeit 2017/18 erwähnt, dass es in der nächsten Spielzeit in jedem Monat ein Tanzgastspiel in Oper oder Schauspiel geben wird. Darüber hinaus wird es zu weiteren Tanzabenden kommen (siehe Vorlage (1250/2017). Dies wird auch durch die Kooperationen mit der freien Szene und den Sparten ermöglicht. Die Betriebsleitung erachtet diese Entwicklung des Tanzes an den Bühnen als weiteren Schritt in die richtige Richtung und verweist in diesem Zusammenhang vollumfänglich auf die ausführliche Beantwortung zur (kurz- / mittel- und langfristigen) Stärkung des Tanzes an den Bühnen. Zu 2: Im Zusammenhang mit der Anfrage zur Stärkung des Tanzes an den Bühnen Köln wurde bisher ausgeführt (Vorlage 1250/2017): „Erweiterung des Tanzbudgets (...) es könnte eine Budgetverschiebung innerhalb des Betriebskostenzuschusses der Bühnen zugunsten des Tanzbudgets in Betracht kommen. Auf diese Weise erachtet die Betriebsleitung eine Verschiebung der Mittel zum Tanzbudget um rd. 100 T€ für denkbar. In der Umsetzung bedarf diese Variante aus den o.g. Gründen eines gewissen Vorlaufs. Eine Verschiebung wäre also zur Spielzeit 2018/19 möglich, damit die Sparten die Änderungen bei ihren Planungen berücksichtigen können. Die Umschichtung, die zu Lasten der Budgets von Oper, Schauspiel und Bühnenservice ginge, würde im Rahmen der Erstellung des Wirtschaftsplans für die Spielzeit 2018/19 erfolgen. Die Eigeneinnahmen des Gastspielbetriebs würden beim Tanz verbleiben. 4/6 Der erhöhte Betrag würde in die Erweiterung des Tanzangebotes und in Kooperationen mit den Sparten und Dritten fließen.“ Auf die weiteren Ausführungen zu Kooperationen, externen Zuschussgebern (Landesmittel) etc. aus der Vorlag 1250/2017 wird verwiesen. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass die konkrete Verwendung einer Budgeterhöhung von der Höhe des Aufwuchses abhängig ist. Dies gilt gleichermaßen für die Frage, ob zusätzliche Mittel komplett bewirtschaftet werden können. Hierzu enthält die Fragestellung keine Indikation. Dennoch kann allgemein ausgeführt werden, dass zusätzliche Mittel in diesem Zusammenhang insbesondere in folgenden Bereichen Verwendung finden könnten: • ggf. Erhöhung der Aufführungsanzahlen (unter Reduzierung des Opern- und Schauspielangebotes) • ggf. Ausbau von Residenzen und Koproduktionen (siehe auch bereits 1250/2017) • Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Tanz an den Bühnen Köln • Steigerung von Marketingaktivitäten • etc. Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass für die Tanzgastspiele bei unterstelltem Beschluss einer Budgetverschiebung zum Wirtschaftsplan 2018/19 sodann 500.000 € zzgl. der kalkulierten Einnahmen iHv 190.000 € zur Verfügung stünden. Damit würde sich an das in der Vergangenheit schon einmal vorhandene Budget für Tanzgastspiele angenähert. Durch ein erweitertes Tanzprogramm würden im Übrigen mit höherer Sicherheit auch die kalkulierten Einnahmen erwirtschaftet. Eine weitere (zusätzliche/höhere) Verschiebung der Mittel innerhalb der internen Bühnenaufteilung ist zwar theoretisch denkbar, würde allerdings die aktuell gelungene und sorgfältig austarierte Verteilung des Betriebskostenzuschusses innerhalb der drei Sparten gefährden. Dies könnte auch Auswirkungen auf die Zusicherungen in den Individualverträgen der Spartenleiter haben und müsste in diesem Lichte gesondert geprüft werden. Es besteht bei einer Umverteilung über die vorgeschlagene Höhe der Mittel hinaus die Gefahr, dass die Sparten, welche die spielfertigen Häuser zur Verfügung stellen, durch die Zurverfügungstellung ihrer Häuser und Ressourcen für den Tanz nicht mehr genügend Eigenproduktionen spielen können, um die für sie erforderlichen Einnahmen zu erwirtschaften. Nur wenn diese Sparteneinnahmen erbracht werden, geht der Wirtschaftsplan insgesamt „auf“. Vor diesem Hintergrund rät die Betriebsleitung von einer anderen als der in den Raum gestellten Verschiebung ab. Sollte eine grundsätzliche Umverteilung der Mittel langfristig unter Setzung von inhaltlichen Schwerpunkten und einer inhaltlichen Ausrichtung gewollt sein, so empfiehlt sich eine erneute Befassung mit dem actori-Gutachten aus dem Jahr 2014. Dieses sieht drei verschiedene Szenarien zur inhaltlichen und finanziellen Ausrichtung der Bühnen insgesamt vor. Die Betriebsleitung hatte in diesem Zusammenhang im 5/6 Wirtschaftsplan (0581/2017 - S. VI) darauf hingewiesen, dass „sich die Umsetzung der Ergebnisse der Organisationsuntersuchung durch die Verlängerung des Interims verschiebt. Allein durch den Zeitablauf und die damit verbundenen Änderungen, aber auch durch die aktuelle konkrete Finanzierungsstruktur (Zinsen und Abschreibungen), kann das Gutachten allerdings nicht unverändert umgesetzt werden. Sobald im Zusammenhang mit der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz ein neuer Wiedereröffnungstermin genannt werden kann (2. Quartal 2017), wird die Betriebsleitung der Bühnen daher dem Betriebsausschuss Bühnen empfehlen, eine Überarbeitung der Wirtschaftlichkeits- und Organisationsuntersuchung zu beschließen.“ Zu 3: Für die Aufführungen der Sparte Tanz stellen die Sparten Oper und Schauspiel ihre spielfertigen Häuser zur Verfügung. Dies sind aktuell die Interimsspielstätten im Staatenhaus (I, II und III) in Köln-Deutz und das Depot (I & II) in Köln-Mülheim sowie die Außenspielstätte am Offenbachplatz. Die einzelnen Spielstätten ermöglichen aufgrund ihrer Eigenschaften (Platzkapazität, Ausstattung etc.) ein breites, vielfältiges Tanzangebot. Es können Produktionen großer Kompanien ebenso gezeigt werden wie „kleinere“ oder experimentelle Tanzaufführungen. Die Herausforderung für die Kuratierung der Gastspiele im Interim liegt allerdings eindeutig in der Akquise von für den jeweiligen Ort geeigneten Stücken. Zu den räumlichen Voraussetzungen für den Tanz am Offenbachplatz wurde bereits ausgeführt (Vorlage 1250/2017): „Nach Abschluss der Sanierung gibt es am Offenbachplatz für den künstlerischen Betrieb neue räumliche/logistische Voraussetzungen. Insgesamt gibt es in dem Gebäudeensemble vier Bühnen, welche alle für den Tanz geeignet sind und grds. zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es – wie schon vor der Sanierung – einen Probensaal für den Gastspielbetrieb. Es wird jedoch keine Räume für den Tanz als produzierende Sparte geben. In jedem Fall bestünde zusätzlicher Raumbedarf; zusätzliche Anmietungen wären erforderlich. Auch die Werkstattkapazitäten sind aktuell nicht für eine eigenproduzierende Tanzsparte ausgelegt.“ Zu 4: Die Frage ermöglicht einen großen Interpretationsspielraum und definiert nicht, zu welchem Zweck eine „attraktive Tanzspielstätte“ eingerichtet werden soll. Die benötigte technische Ausstattung einer Tanzspielstätte wird wesentlich von den Gegebenheiten der Spielstätte im Einzelfall beeinflusst. Es sollten beispielsweise im Vorfeld folgende Komplexe zumindest eingegrenzt werden: • Soll eine solche Spielstätte ergänzend zu den vier Bühnen am Offenbachplatz und einer rechtsrheinischen Spielstätte der Bühnen durch die Bühnen betrieben werden? 6/6 • Soll ein Gastspielbetrieb oder eine selbst produzierende Company untergebracht werden? • Wie groß soll eine Company ggf. sein? • Sollen Elemente aus der Beantwortung der Tanzanfrage hinsichtlich des Vorschlags beispielsweise eines „Kölner Modells“ Berücksichtigung finden? • Wie viele Zuschauer sollen im Saal Platz finden? • Welche Spielfrequenz ist angestrebt? • Soll ein vorhandenes Gebäude umgebaut werden, oder soll ein Neubau errichtet und erschlossen werden? • etc. Ganz allgemein benötigt eine „attraktive Tanzspielstätte“... • einen Zuschauerraum und ein Foyer • eine Bühne mit Schwingboden / Tanzboden • eine Bühnenmaschinerie • eine gute Licht- und Tonanlage • Haustechnik • entsprechende Peripherie (Garderoben, Lager, Büros, Anlieferung etc.) • ein Tanzstudio/Proberaum in Bühnennähe. Es wird darüber hinaus die von der Verwaltung im Ausschuss Kunst und Kultur zur Stärkung der Freien Tanzszene ausgeführte Antwort auch an dieser Stelle zur Kenntnis gereicht (Vorlage 1205/2017): „Der Bedarf an größeren Produktions- und Aufführungsflächen in der Stadt für freie Tanzensembles wird im Kulturentwicklungsplan und im Förderkonzept Tanz klar benannt. In beiden Konzeptpapieren wird als nötige Maßnahme ein freies Tanzhaus formuliert. Die ab 2010 geführten Gespräche zur Errichtung eines temporären Tanzhauses in Köln-Mülheim haben bereits 2011 aufgrund von fehlenden Haushaltsmitteln ein Ende gefunden. Aus diesen Erfahrungen heraus und den Erfahrungen der Ertüchtigung von verschiedensten Interimsstätten für die Bühnen kann die Kulturverwaltung die Errichtung von rein temporären Spielstätten nicht empfehlen. Der Umbau und die Ausstattung von Industriehallen oder anderweitig genutzten Veranstaltungsorten zu professionellen Spielstätten für Darstellende Kunst können ggf. Investitionskosten in siebenstelliger Höhe erforderlich machen. Jeder Ort muss für eine Zuschauerzahl ab 200 Personen zur Versammlungsstätte ertüchtigt werden. Dies beinhaltet u.a. folgende Themenkreise: Herrichtung der Versammlungsstätte nach BauO, Brandschutzanforderungen, weitere Öffentliche Genehmigungen / Einhaltung der Vergabevorschriften; Finden und Ertüchtigen der erforderlichen Nebenflächen wie Garderoben, sanitäre Einrichtungen, Lager. Darüber hinaus sind funktionale und den technischen Standards entsprechende Anlagen für Haustechnik (Heizung, ggf. Kühlung) und Bühnentechnik (Licht, Ton) zumindest auf einen provisorischen Stand zu bringen. Im Sinne einer Wirtschaftlichkeit sollten diese Kosten in eine dauerhafte Spielstätte - idealerweise in städtischem Eigentum - investiert werden. Zudem bedarf es einer Lösung, die für die freie Tanzszene nicht nur eine temporäre, sondern eine nachhaltige Strukturverbesserung bringt.“ 08.05.2017
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0581/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 15.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27