A-W/0001/2017
Umgestaltung des Bahn-Haltepunktes in Münster-Albachten
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Originalantrag
3674 Zeichen
Fraktion in der
Bezirksvertretung
Münster-West
Mitglieder der SPD-Fraktion:
Beate Kretzschmar, Vorsitzende
Stephan Brinktrine
Raimund Köster
Elke Kraut-Kleinschmidt
Nico Schmitz
A-W/0001/2017
Herrn
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – West
Herrn Stephan Brinktrine
Pantaleonplatz 7
48161 Münster 02.01.2017
Umgestaltung des Bahn–Haltepunktes in Münster–Albachten
Die Verwaltung wird gebeten:
sich gegenüber der Deutsche Bahn AG dafür einzusetzen, dass die Bahnsteige am
Bahn–Haltepunkt Münster–Albachten so angehoben werden, dass der Einstieg in die
Züge der RB 42 sowie des RE 2 problemlos möglich ist.
die Unterführung im Bahn–Haltepunkt Münster–Albachten barrierefrei umzugestalten.
Dazu sind auf beiden Seiten entsprechende Bauwerke zu schaffen, die Stadt Münster
wird dazu die von ihrer Seite her notwendigen Arbeiten einbringen.
Die Planung für die barrierefreie Umgestaltung der Unterführung wird die Verwaltung
in 2017 vorlegen.
Begründung:
Beim Einstieg in die Züge insbesondere Richtung Münster – Hauptbahnhof müssen
Passagiere bis zur ersten Treppenstufe in die Bahn ca. 50 cm Höhenunterschied
überwinden. Selbst im behindertengerechten Einstieg in einem Wagon des RE 2 sind es
noch ca. 40 cm. Seniorinnen und Senioren mit eingeschränkter Mobilität, speziell Rollatoren
– Benutzer und Rollstuhlfahrer, Personen mit Kinderwagen, Radtouristen sowie Personen
mit einer Gehbehinderung haben dann oft große Probleme, überhaupt in den Zug einsteigen
zu können. Der Haltepunkt Münster–Albachten ist inzwischen einer der meist genutzten
Bahn–Haltepunkte in Münster, die Zugfolge wurde fast durchgängig auf einen ½ Stunden
Takt verdichtet.
Fraktion in der
Bezirksvertretung
Münster-West
Mitglieder der SPD-Fraktion:
Beate Kretzschmar, Vorsitzende
Stephan Brinktrine
Raimund Köster
Elke Kraut-Kleinschmidt
Nico Schmitz
Es ist deshalb dringend erforderlich, die Bahnsteige so auszurichten, dass Reisende mit
schwerem Gepäck, Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren sowie Kinder
unfallfrei und sicher in den Zug einsteigen können.
Im Rahmen der Gespräche mit der DB wird die Verwaltung eine Mitfinanzierung der
Maßnahme durch die Stadt Münster aus den Mitteln der sogenannten Stellplatzablöse in
Form einer Pauschale anbieten.
Genauso wie der Einstiegssituation in die Züge in Albachten problematisch ist, ist auch die
Querung der Gleise durch die Unterführung für Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Personen mit
Kinderwagen, Gehbehinderte usw. schwierig bis unmöglich. Eine den Ansprüchen einer
Mobilstation gerecht werdende Anlage darf aber solche Hindernisse nicht aufweisen, ein
barrierefreier Zugang muss gewährleistet werden. Hierzu ist neben der Anhebung der
Bahnsteige der Bau von Rampen (ggf. auch von Aufzügen) notwendig, die dem vorher
genannten Personenkreis den ungehinderten Zugang zu den Gleisen ermöglichen sollen.
Es liegen in diesem Bereich relativ komplizierte Eigentumsverhältnisse vor. Die Unterführung
liegt im Eigentum der Stadt Münster, die kleinen Zugangsgebäude im Eigentum der DB.
Trotzdem muss es möglich sein hier, ggf. mit Fördermitteln des Landes, barrierefreie
Zugänge zu schaffen.
Bei der Ausführung der barrierefreien Unterführung ist die bereits beschlossene
künstlerische Gestaltung der Unterführung anzugleichen.
Für die SPD – Fraktion:
Raimund Köster
Nachrichtlich:
Der Antrag wurde gleichlautend vom SPD – OV – Albachten an Frau Marianne Koch,
Vorsitzende der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
abgesandt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: beantwortet
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- A-W/0001/2017
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 09.01.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37