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V/0042/2018

Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2018 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personalsituation)

Vorlagen 16.01.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 28.02.2018, TOP 5

Berichtsvorlage

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Amt_51_Organigramm_2018_01_01_Übersicht

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Berichtsvorlage

17778 Zeichen

V/0042/2018 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und 
Familien zu Beginn des Jahres 2018 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personalsituation) 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
28.02.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Seit dem Jahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen Kinder- 
und Jugendhilfereport (früher: Geschäftsbericht), mit dem umfassend über die Leistungsdaten 
und Ressourcen der Kinder - und Jugendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für 
den Fachausschuss ergänzend aktuelle Hinweise zu folgenden Bereichen aufbereitet: 
 
- Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr 
 
- Aktuelle Stellen- und Personalsituation 
 
-  Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres  
 
In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll 
der Ausschuss die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Ki n-
der- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Re s-
sourcenrahmen realisiert werden können. 
 
Diese Berichterstattung geht auf die im Jahr 1996 begonnenen Berichte zu den wichtigsten En t-
wicklungen in den Bereichen Organisation , Finanzen und Personalressourcen der städtischen 
Kinder- und Jugendhilfe zurück. 
 
 
1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr 
 
Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, 
das zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Lei s-
tungen des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). 
 
Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im abgelaufenen 
Jahr 2017 ergeben: 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0042/2018 
Auskunft erteilt: 
Herr Hagel 
Ruf: 
492-5102 
E-Mail: 
HagelC@stadt-muenster.de 
Datum: 
06.02.2018 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/0042/2018 
 
 Zum Kindergartenjahr 2017/2018 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertagesb e-
treuung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 157 u3-Plätzen und 151 ü3-Plätzen in mehre-
ren Kindertageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt . Im Rahmen de s 
Stellenplans 2017 wurden insgesamt 29,13 Stellen für Erzieher/-innen und hauswirtschaftliche 
Gehilfen/-innen in verschiedenen städtischen Kindertageseinrichtungen eingerichtet. 
 
 Aufgrund des weiterhin starken Anstiegs der Zahl von in Münster lebenden K indern unter drei 
Jahren stieg im u3-Bereich die Versorgungsquote nur leicht auf aktuell 43,1 % nach 42,4 % im 
Vorjahr. Im ü3-Bereich beträgt sie nunmehr 10 4,4 %. Der weitere Ausbau der Kindertagesb e-
treuung wird auch in den kommenden Jahren ein bestimmende s Thema bleiben. Dem en t-
sprechend haben Verwaltung und Politik auch in 201 7 weitere wichtige Beschlüsse zur b e-
darfsgerechten Sicherung und Umsetzung der Rechtsansprüche für u3 - und ü3 -Kinder g e-
fasst.  
 
 Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen wurden im Rahmen eines bedarf s-
gerechten Ausbaus zum 01.08.2017 durch Einrichtung von 12 weiteren Gruppen ausgeweitet. 
Damit hat sich die Gesamtgruppenzahl von 202 auf jetzt 214 Gruppen erhöht, in denen derzeit 
5.561 OGS-Kinder betreut werden (Offizielle Okto berstatistik). Für das Schuljahr 2017/2018 
wird somit eine Versorgungsquote von 58,9 % an Grund - und Förderschulen (Primarstufe) er-
reicht. Im Rahmen des Stellenplans 2017 wurden hierfür insgesamt 19,80 Stellen für Erzi e-
her/-innen und Unterstützungskräfte neu eingerichtet. Entsprechend dem Vorschlag der Ve r-
waltung sind die Stellen bis zur konkreten Einrichtung der Gruppen gesperrt und werden durch 
Beschluss des Ausschusses für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -
Government freigegeben.  Mit de r Vorlage V/0393/2017 wurden die Stellen zum Schuljahr 
2017/2018 zur Besetzung frei gegeben, die zur Deckung der sich aus der Einrichtung der wei-
teren Gruppen ergebenden Personalbedarfe erforderlich sind. 
   
Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2014 wurde  vom Rat beschlossen, den Anteil der 
freien Träger im Bereich OGS bis zum Jahr 2017 auf 25 % zu erhöhen. Die Umsetzung setzt 
voraus, dass es an vorhandenen OGS -Standorten zu Trägerwechseln kommt. Hierdurch wü r-
den sich auch Auswirkungen auf das vorzuhaltende städtische Personal ergeben.  
Zum Schuljahr 2017/2018 ist die Trägerschaft des offenen Ganztags der Paul -Schneider-
Schule in Kinderhaus und der Matthias -Claudius-Schule in Handorf zum Caritasverband 
Münster gewechselt. In der Schulkonferenz der Matthias -Claudius-Schule Handorf vom 
30.11.2016 und der Schulkonferenz der Paul-Schneider-Schule vom 27.03.2017 ist jeweils die 
Übernahme der Trägerschaft der Ganztagsbetreuung durch den Caritasverband Münster als 
freien Träger zum 01.08.2017 beschlossen worden. Damit hat sich der Anteil der freien Träger 
auf 9 von 45 Offenen Ganztagsschulen (20 %) erhöht.  
 
 Zum 01.04.2017 wurde die bisherige Fachstelle „Kinder - und Jugendförderung, Offene Gan z-
tagsschulen“ geteilt und aus den beiden Kernbereichen a) ein neues Team  „Kinder- und Ju-
gendförderung“ sowie b) eine Fachstelle „Offene Ganztagsschulen“ gebildet.  
 Hiermit wurde insbesondere der Tatsache Rechnung getragen, dass die Betreuungsangebote 
an offenen Ganztagsschulen in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut wurden  und damit 
einhergehend die Leitungsspanne erheblich angestiegen ist. Auf der anderen Seite hat sich in 
der Kinder- und Jugendförderung die offene Kinder - und Jugendarbeit durch zusätzliche ki n-
derpädagogische Angebote in den Flüchtlingseinrichtungen erweitert. Hier stand die konzept i-
onelle Weiterentwicklung der Angebote auch unter Berücksichtigung der aktuellen Flüchtlings-
zahlen an. In diesem Zusammenhang sei auf die in der AKJF -Sitzung am 22.11.2017 berate-
ne Vorlage V/0886/2017 verwiesen. 
 
 Nach wie vor besteht für die Stadt Münster eine Aufnahmeverpflichtung von deutlich über 200 
unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA). Hierbei zeigt sich die Zahl der zu betreue n-
den bzw. mit Hilfen zu versorgenden Personen seit geraumer Zeit auf einem stabilen Nive au. 
Mit einem Absenken der Quote ist nicht zu rechnen.

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V/0042/2018 
 
Nachdem jedoch noch zu Beginn des Jahres 2016 sich die überwiegende Zahl der umA in der 
Inobhutnahme befand, hat sich die Zahl der Personen, für die Anschlussmaßnahmen umg e-
setzt wurden, bis zum heutigen Zeitpunkt schrittweise erhöht. 
Aus diesem Grund konnte die Zahl der befristet eingerichteten, zusätzlichen Stellen zum Ende 
des Jahres 2017 reduziert werden. Der Einsatz der weiterhin erforderlichen Personalressou r-
cen wurde befristet zunächst bis zum 31.12.2018 verlängert.  
Zur Situation unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) in Münster wird der Ausschuss für 
Kinder, Jugendliche und Familien durch die Verwaltung weiterhin regelmäßig informiert. 
Die erhöhte Zahl der Personen in Anschlussmaßnahmen hat  auch mit dazu geführt, dass die 
Zahl der hilfeplanpflichtigen Fälle im Bereich der Bezirkssozialarbeit angestiegen ist. Au f-
grund der damit einhergehenden steigenden Arbeitsbelastung und unter Berücksichtigung e i-
nes Fallzahlrichtwerts von 30 je Vollzeitste lle laut Empfehlung der GPA NRW wurden zum 
Stellenplan 2017 weitere 2,0 Stellen eingerichtet. 
 
 Zum 01.07.2017 wurde das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) reformiert. Wesentliche Änd e-
rungen sind 
 
- die Verlängerung der Bezugsberechtigung (nunmehr bis zur Vo llendung des 18. Leben s-
jahres anstatt bis zum 12. Lebensjahr) sowie  
 
- der Wegfall der Höchstbezugsdauer von 72 Monaten. 
 
Aufgrund der damit verbundenen, erheblichen Fallzahlsteigerungen wurde der betroffene B e-
reich zunächst überplanmäßig um 2,0 Stellen in der Sachbearbeitung und um eine 1,0 Stelle 
im Bereich „Rückforderungen“ verstärkt. Im Rahmen der stattgefundenen Beratungen zum 
Haushaltsplan 2018 wurden die Stellen mittlerweile dauerhaft im Stellenplan abgesichert. 
 
 Zur Sitzung am 03.05.2017 wurde d em Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien der 
Bericht des Familienbüros 2012 -2016 vorgelegt. Dass in der wachsenden Stadt Münster ein 
besonderer Bedarf an einer offenen Anlaufstelle, die Infos bündelt und berät, besteht, belegen 
die stetig steigend en Kontaktzahlen des Familienbüros, die in diesem Bericht veröffentlicht 
wurden. So nahmen knapp 13.000 Bü rger/-innen in 2016 Kontakt zum Familienbüro auf. Seit 
2012 haben sich die Kontaktzahlen damit fast verdoppelt.  
 Im Januar 2014 wurde der Kita -Navigator als zentrales Vormerksystem für Betreuungsplätze 
in Münster eingeführt. In den Räumen des Familienbüros finden Eltern einen Terminal mit dem 
Kita-Navigator, an dem s ie ihr Kind in Kindertageseinrichtungen in Münster vormerken kö n-
nen. Das Familienbüro s teht den Eltern diesbezüglich telefonisch und vor Ort beratend und 
unterstützend zur Seite. 
 Die hierfür zunächst bis zum 31.12.2016 befristet eingerichtete 0,25 Stelle wurde nunmehr 
über den Stellenplan 2017 dauerhaft abgesichert. 
 
 
2. Aktuelle Stellen- und Personalsituation 
 
Die Anzahl der Planstellen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Produktbereich 06) ist 
in 2017 insgesamt auf nunmehr 931,80 angestiegen. Dieses entspricht einem Zuwachs von 5,97 
% gegenüber 2016. Der Anteil der Stellen im Bereich der Kinder, Jugend - und Familienhilfe an 
den Gesamtstellen der Stadt beträgt insgesamt 19,74 %. Die Entwicklung im Zeitverlauf zeigt die 
nachfolgende Grafik:

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V/0042/2018 
 
 
 
Die Zahl der im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien tätigen hauptamtlichen Mitarbeiter/ -
innen sowie Niedrig -Teilzeitbeschäftigten ist weiter gestiegen. So arbeiteten zum Jahresende 
2017 (Stand: 17.11.2017) insgesamt 1.831 Personen im Amt für Kinder, Jugendliche und Fami-
lien. Das entspricht insgesamt einer Steigerung in Höhe von 1,61 % . Hiervon entfielen 1.134 
auf den Bereich der hauptamtlich Beschäftigten  sowie 697 auf den Bereich der niedrig-
teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter/ -innen. Die nachfolgende Tabelle stellt die Verteilung nach 
Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung dar: 
 
 
hauptamtlich Beschäftigte Niedrig-Teilzeitbeschäftigte 
Vollzeit Teilzeit Gesamt Vollzeit Teilzeit Gesamt 
Männlich 105 54 159 --- 197 197 
Weiblich 395 580 975 --- 500 500 
Gesamt 500 634 1.134 --- 697 697 
 
Im Bereich der hauptamtlich Beschäftigten haben sich die bereits im Geschäftsbericht 2016 d o-
kumentierten Trends auch im Jahr 2017 überwiegend weiter verfestigt: 
 
 Der Anteil der weiblichen hauptamtlich Beschäftigten liegt mit aktuell 85,98 % leicht unter Vo r-
jahresniveau (86,34 %). 
 Der Anteil aller hauptamtlich Beschäftigten, die teilzeitbeschäftigt sind, bewegt sich mit 55,91 
% annähernd auf dem im Jahr 2016 festgestellten Höchststand (56,13 %) seit 2011. 
 91,48 % der teilzeitbeschäftigten Kräfte sind Frauen (Vorjahr: 91,83 %). 
 47,71 % aller Beschäftigten sind älter als 46 (Vorjahr: 47,24 %).

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V/0042/2018 
 
 Die Gruppe der Erzieher/-innen stellt mit aktuell 48,59 % weiterhin die stärkste im Amt fü r Kin-
der, Jugendliche und Familien vertretene Profession dar (Vorjahr: 48,83 %). 
 Im gesamten Amt für Kinder, Jugendliche und Familien beträgt der Anteil der weiblichen Le i-
tungskräfte 64,41 % (38 von 59). 
 Lässt man den Kita-Bereich außer Betracht, so si nd von insgesamt 28 Leitungskräften unve r-
ändert 8 weiblich und 20 männlich. Das entspricht weiterhin einem Verhältnis von 28,50 % zu 
71,50 %. 
Die nachfolgenden Grafiken sollen einen ersten Einblick über die Geschlechter - und Altersvertei-
lung der hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen sowie die im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
vertretenen Professionen geben. Detailliertere Aussagen hierzu werden im Rahmen des im 
Sommer 2018 erscheinenden Kinder- und Jugendhilfereports 2017 veröffentlicht.

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V/0042/2018 
 
 
 
 
 
Wie im Kinder - und Jugendhilfereport 2016 dargestellt, spielt die Gruppe der niedrig -
teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter/-innen auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Aufgabenerled i-
gung. Die nachfolgenden Grafiken geben einen ersten Einblick über die unter schiedlichen Be-
schäftigungsumfänge (Wochenstunden), die Geschlechterverteilung sowie die Altersverteilung 
(Entwicklung 2011 – 2017) im diesem Bereich:

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V/0042/2018 
 
 
 
 
 
 
3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres  
 
Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kinder, Jugendliche 
und Familien auf Grund von Beschlüssen der Gremien des Rates und orientiert am internen A r-
beitsprogramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr zusammeng e-

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V/0042/2018 
 
stellt. Zu den unten aufgeführten Themen sollen Berichts- oder Beschlussvorlagen erarbeitet und 
dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorgelegt werden.  
Auch in diesem Jahr wird darauf hingewiesen, dass die Themen von der Verwaltung neben der 
täglichen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen Fragestellungen bearbeitet we r-
den müssen. Bei den inzwischen äußerst begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen 
gilt, dass die Umsetzung notwendiger Maßnahmen Vorrang gegenüber der Vorlage von Beric h-
ten hat. 
Übergreifende Aufgabenbereiche 
Frühe Hilfen / Prävention: 
 Umsetzung der Leistungsrichtlinien der Bundesstiftung Frühe Hilfen 
 Landes-Modellvorhaben „Kommunale Präventionsketten“ 
 Fortführung und Weiterentwicklung des „Maßnahmenprogramms einer kind - und jugendbezo-
genen Armutsprävention in Münster“ 
 Durchführung der Präventionskonferenz 2018 
 „Wir2“-Programm der Walter -Blüchert-Stiftung (Bindungstraining für Alleinerziehende) in K o-
operation mit den Erziehungsberatungsstellen 
 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung: 
  
 Indikatorengestützter Personaleinsatz der kommunalen Schulsozialarbeit zum Schuljahr 
2018/2019 und Fortschreibung des Qualitätsentwicklungsprozesses 
 Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kita und Grundschule 
 Übergang von der Kita in die Grundschule am Beispiel der Sozialräume Coerde und Südviertel 
 Themenreport zum Übergang Kita – Grundschule 
 Aufbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmonitorings 
 
Übergreifend: 
 Jährliche Berichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien: 
- Kinder- und Jugendhilfebericht des Amtes,  
- Aktualisierungen zum Geschäftsbericht zu Beginn des Jahres,  
- Kindertagesbetreuungsbericht,  
- Chancengleichheit ermöglichen „Frühe Bildung geflüchteter Kinder fördern“ 
- vertiefende Berichte der Einrichtungen u. a. 
 Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) 
 Reform des SGB VIII (alle Bereiche) 
 Prüfung der Finanzierung der Jugendhilfeträger (Antrag im AKJF) 
 Flüchtlinge - Anschlussmaßnahmen / Integration von Kindern, Jugendlichen und Familien in 
allen Themenfeldern der Kinder- und Jugendarbeit  
 Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII 
 Datenaufbereitung für die Berichterstattung Integrationsmonitoring 
 Umsetzung der strategischen Ziele im Rahmen des Modellprojektes „Global Nachhaltige 
Kommune in NRW“ 
Tagesbetreuung für Kinder 
 Rechtsanspruchssicherung für u3- und ü3-Kinder mit den Aufgaben 
 Ausbau der Plätze durch Einrichtungsplanungen, Flächensuche, Übergangsplanu ngen, F i-
nanzplanung inkl. Bundes- und Landesförderung und dem Konnexitätsgesetz 
 Begleitung der Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW 
 Entwicklung von Konzepten und Strategien zur Abfederung des drohenden Fachkräftema n-
gels in Kindertageseinrichtungen 
 Weiterentwicklung der flexiblen Kindertagesbetreuung

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V/0042/2018 
 
 Tagesbetreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien / Eltern -Kind-Projekte in Flüchtlingsei n-
richtungen 
 Unterstützung und Weiterentwicklung inklusiver Konzepte in Kitas 
 Evaluation des bisherigen Trägerauswahlverfahrens 
 Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschule 
 Aufbau neuer Großtagespflegestellen mit selbständigen Tagespflegepersonen und mit ang e-
stellten Tagespflegepersonen 
Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit 
 Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus dem Kinder- und Jugendförderplan 
 Umsetzung der Beschlüsse zum Etatbegleitantrag „Bedarfsorientiertes Konzept OKJA“ 
 Neukonzipierung der Finanzierung der Betriebskosten / Programmmittel OKJA 
 Integration zugewanderter Kinder und Jugendliche in die Einrichtungen der OKJA/AJSA 
 Konversion: Planung und Realisierung einer Einrichtung der offenen Kinder - und Jugend -
arbeit (in Kombination mit einer Kita) auf dem Gelände der York-Kaserne, Gremmendorf 
 Qualitätsoffensive Offene Ganztagsschule in Münster (Erstellung eines Rahmenkonzeptes) 
Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen 
 Inklusive Hilfeplanung: Eingliederungshilfen in der Schnittmenge Sozialhilfe / Jugendhilfe 
 Umsetzung des Konzepts zur Verselbständigung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer 
 Haushaltskonsolidierung 2018 für den Bereich Hilfen zur Erziehung 
 Rahmenverträge I und II NRW, Konzeption 
 
 
4. Ausblick 
 
Mit dem Kinder - und Jugendhilfereport wird ein Berichtswesen fortgeführt, das systematisch 
Grundinformationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen 
des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien liefert.  
Die aktuelle Vorlage informiert nunmehr über einige wichtige Neuerungen (update). Das Ersche i-
nen des neuen Kinder - und Jugendhilfereports und seine Beratung im Ausschuss sind für Frü h-
sommer 2018 geplant. 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
Anlage: 
 
Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien

Amt_51_Organigramm_2018_01_01_Übersicht

4813 Zeichen

Organisation des Jugendamtes 
Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) 
wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die 
Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien". 
15 Mitglieder 
(mit Stimmrecht)
24 beratende Mitglieder 
(ohne Stimmrecht)
Amtsleiterin 
5 Abteilungen 
29 Kindertageseinrichtungen 
9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit 
Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien 
(§ 71 SGB VIII)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
(§ 70 Absatz 2 SGB VIII)
Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG)
AG 1: Mädchen und Jungen / Gender 
AG 2: Kinder- und Jugendarbeit 
AG 3: Jugendsozialarbeit 
AG 4: Familienförderung 
AG 5: Kindertagesbetreuung 
AG 6: Erziehungshilfen 
Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien 
Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen

Amtsleiterin 
Anna Pohl 
(Stellvertretung: Bernhard Paschert, Heiner Vogt)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51)
Sekretariat 
Petra Karger   
Abteilung 51.2
Kinder- und 
Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit 
Leitung: Bernhard Paschert 
(Georg Piepel)
Abteilung 51.1
Tagesbetreuung für 
Kinder 
Leitung: Sibylle Kratz-Trutti 
(Monika Reuter-Humpohl,
Oliver Heintze)
Fachstelle 
Städtische Tages-
einrichtungen für Kinder 
Leitung: Monika Reuter-Humpohl 
Fachstelle 
Finanzierung und 
Förderung von 
Kindertageseinrichtungen 
Leitung: Oliver Braun 
Fachstelle 
Elternbeiträge und 
wirtschaftliche Hilfen 
Leitung: Silvia Siewert 
Fachstelle 
Beratungsstelle 
für Kindertagespflege 
Leitung: Oliver Heintze 
Fachstelle 
Jugendhilfe an 
weiterführenden 
Schulen 
Leitung: Heike Nees 
Fachstelle 
OGS 
Leitung: Sven Kentrup 
Fachstelle 
Kinderpädagogik 
Leitung: Andreas Garske 
Telefon 0251 / 492 5101        
Telefax 0251 / 492 7730 
e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de 
internet: www.stadt-muenster.de/jugendamt 
29 Städtische Kinder-
tageseinrichtungen 
Fachstelle 
Jugendinformations-
und -bildungs-
zentrum - Jib 
Leitung: Michael Geringhoff 
Jugendhilfeplanung  
Birgit Herdes, 
Nadja Rengshausen, 
Simon Westarp 
Finanzmanagement 
und -controlling,
Ausschuss-
angelegenheiten 
Heike Dierks 
Team Verwaltung 
1. SB: Jochen Detering 
Fachstelle 
Kinder- und 
Jugendeinrichtung 
WUDDI 
Leitung: Dieter Schmitz 
Fachstelle 
Stadtteilhaus 
Fachwerk 
Gievenbeck / La Vie 
Leitung: Alfons Egbert 
Fachstelle 
Drogenhilfe 
Leitung: Georg Piepel 
Abteilung 51.4
Familien- und 
Erziehungshilfen 
Leitung: Heiner Vogt 
(Karin Weinlich)
Fachstelle 
Wirtschaftl. Jugendhilfe,
Elterngeld 
Leitung: Manfred Julitz 
Fachstelle 
Beistandschaften,
Unterhaltsvorschussstelle 
Leitung: Ralf Neuhaus 
Geschäftsstelle Örtliche 
Kommission nach 
§§ 78a ff. SGB VIII, 
Heimaufsicht 
Karin Weinlich, 
Sigrid Schmeddes 
Stabstelle 
Planung von 
Kindertageseinrichtungen 
und konzeptionelle Grund-
satzangelegenheiten 
1. SB: Manuela Eschert 
Abteilung 51.5
Controlling und 
zentraler Service 
Leitung: Chris Hagel 
(Heike Dierks) 
IuK- und 
Gebäudemanagement, 
zentrale Verwaltung, 
Beschaffungen 
Informations- und 
Bürgerservice, 
Familienbüro 
Fachstelle 
Stadtteilhaus  
Lorenz-Süd / 37°
Leitung: Berthold Götte 
Fachstelle 
Jugendhilfe in der 
Primarstufe 
Leitung: Edgar Brey 
Fachcontrolling 
Nadja Rengshausen 
Sven Werk 
Zentrale Trägerförderung 
Anke Landenberger 
Abteilung 51.3
Kommunaler 
Sozialdienst (KSD)
Leitung: Benedikt Lütke Glanemann 
(Heike Fernholz)
KSD-Bezirk 
West 
Leitung:
Heike Fernholz 
KSD-Bezirk 
Nord 
Leitung:
Hans Tillack 
KSD-Bezirk 
Ost/Südost 
Leitung:
Matthias Gehlmann 
KSD-Bezirk 
Hiltrup 
Leitung:
Ralf Geller 
Fachstelle 
Prävention, Netzwerk-
koordination Frühe Hilfen, 
Schwangerschaftsberatung 
Leitung:
Brigitte Berghoff 
Bezirksüber-
greifende 
Fachdienste 
Leitung:
Hermann Sandknop 
Adoptiv- und 
Pflegekinder 
Annette Tenhumberg 
Heimfachdienst 
Felizitas Gola 
Vormund-
schaften / 
Pflegschaften 
Frank Museler 
Koordination 
JGH 
Bernhard Gleitz 
Eingliederungs-
hilfen 
Reinhold Kauling 
KSD-Bezirk 
Mitte 
Leitung: 
Jutta Echelmeyer 
Kinderschutz 
Udo Hartmann 
Betreuung des 
Offenen Ganztags 
an 45 Schulen 
Stand: 01.01.2018 
„Bundesstiftung Frühe 
Hilfen“ 
Netzwerkkoordination*
Britta Bülter 
Britta Paarmann 
Modellvorhaben 
„Kommunale 
Präventionsketten“*
Britta Bülter 
Koordination 
Arbeits- und 
Gesundheitsschutz 
Personalverwaltung 
Bildungsmonitoring  
Silke Thesing 
Team 
Kinder- und 
Jugendförderung 
1. SB: Maike Talhoff 
Betreuung 
unbegleitete 
minderjährige 
Flüchtlinge*
Alexander Milic 
*Projektstellen/ üp-Stellen

Beratungsverlauf (1)

28.02.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0042/2018
Typ
Vorlagen
Datum
16.01.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37