A-N/0025/2010
Antrag zur Vorl. V/0495/2010
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DER OBERBÜRGERMEISTER pri! Ü Ef Amt für Stedlantwicklung, Stediplanung, Verkshrsplanung STA [ MUNST Vorlagen-Nr.: V/0495/2010 Öffentliche Beschlussvorlage Auskunft ereit; 14.06.2010 Berrilf Ortszentrum Sprakel: Mitte vollenden - geplante Nutzung überdenken Antrag der SPD Fraktion im Rat Berstungsfolge 0.08.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidur Beschlussvorschlag: 1. Sachentscheldung: Die Verwaltung wird beauftragt, eine Änderung des Bebauungsplan Nr. 458: „Sprakel — Mitte" w zubereiten. Anstelle eines Mischgebietes soll ein Allgemeines Wohngebiet für den zentralen E reich festgesetzt werden. Dabei wird das Platzthema beibehalten. il. KostenFolgekoslen Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem vorstehenden Beschluss unmittelbar keine Kost entstehen. Begründung: Der Antrag der SPD-Fraktion im Rat wurde am 18.08.2009 im Planungsausschuss eingebrac Die Verwaltung hat den Antrag geprüft und nimmt dazu wie folgt Stellung: Der Bebauungsplan Nr. 458 „Sprakel — Mitte" ist seit dem 08.04.2004 rechtsverbindlich. Die F nung basiert auf dem Wettbewerbsentwurf des Büros Wolters und Pariner aus Coesfeld. Sie gekennzeichnet durch die bauliche Ausbildung der künftigen Mitte von Sprakel als dreiseitig u bauter Platzbereich, der sich zur Sprakeler Straße orientiert und über eine \Vegeverbindung du das Neubaugebiet mit der Kirche St. Marien verbunden ist. Der Bebauungsplan setzt diesen 8500 gm großen Bereich als Mischgebietsfläche (MI 2 -gebiet) fest, um hier zusätzliche Einz handels- und Dienstleistungsangebote in Verbindung mit Wohnungen zu bündeln. Durch den ; schnitt der überbaubaren Flächen soll eine kleinteilige Ladenstruktur erreicht werden, in Erg: zung zum vorhandenen Lebensmittelvollsortimenter auf der anderen Seite der Sprakeler Straße Das städtische Liegenschaftsmanagsment hat die Flächen zwischenzeitlich zweimal ausgesch! ben, jedoch keine Kaufinteressenten finden können. Als Hindemis für die Vermarktung hat sich gewünschte Nutzungsvielfalt (Gewerbe und Wohnen) bei gleichzeitiger kleinteiliger Babauun
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Münster, 20.06.2010
A n t r a g :
Die BV Nord möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird gebeten, die graue Ausschuss-Vorlage 495/2010 zum Ortszentrum
Sprakel nicht nur dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr
(ASSVW), sondern zuvor auch der BV Nord zur Beratung vorzulegen.
2. Der ASSVW („Planungsausschuss“) wird entsprechend gebeten, die o. a. Vorlage am
30.06.2010 noch nicht zu behandeln.
Begründung:
In der o. a. Vorlage (Anlage) geht es um die bauliche Entwicklung in Sprakel, die auch durch
das intergrierte Handlungskonzept initiiert worden ist. An diesem war die BV Nord bei der
Entstehung 2001/2002, wie auch an der Fortschreibung 2008 beteiligt. Dies sollte daher auch
bei evtl. Nachjustierungen wie im Sinne der Vorlage der Fall sein.
Weitere Begründung ggf. mündlich.
Moll Janning Beckmann
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16.6.2009 SPD-Fraktio: im Rat der Stadt Münste Münzstr, 1! 48143 Münste Telefon: 0251/45 3%: Fax: 0251/ 511 751 sodfrak@muenster.di www.spd-muenster.de Ortszentrum Sprakel: - Mitte vollenden - geplante Nutzung überdenken Der Planungsausschuss möge beschließen; 1. Die Verwaltung wird beauftragt, das bisher angestrebte Nutzungskonzept für den nordöstlichen Bereich im Bebauungsplan 458 Sprakel-Mitte hinsichtlich einer Umwidmung der bisherig als Mischgebiet ausgewiesenen Fläche in eine solche für allgemeine Wohngebietsnutzung zu überprüfen. Eine entsprechende Stellungnahme ist dem ASSV\WW vorzulegen. 2. Die im Bebauungsplan 458 vorgesehene platzartige Ausweitung als öffentliche Fläche für Begegnung und Kommunikation an der Spakeler Straße sollte im Grundsatz ebenso erhalten bleiben wie auch die von hier ausgehende Sichtachse zur Kirche. Begründung: Der Bebauungsplan Nr. 458 Sprakel-Mitte beinhaltet auch eine als Mischgebiet ausgewiesene Fläche, die mit der geplanten Bebauung im nordöstlichen Planbereich als zukünftige Ortsmitte ausgestaltet werden sollte. Vorgesehen ist dort eine dreiseitige Umbauung einer Platzfläche. Die Randbebauung sollte zweigeschossig mit einem Dachgeschoss ausgeführt werden. In den Erdgeschossen sieht die Planung kleinteilige Einzelhandelsflächen vor. Insgesamt sind 900 m? Einzelhandelsflächen möglich. Die angestrebte Vermarktung dieser städtischen Grundstücksfläche führte bisher zu keinem Ergebnis. Mögliche Investoren sehen offenbar auch bei der zukünftigen Mantelbevölkerung Sprakels keine Rentabilität für weitere Kleinläden. Die Situation wird sich auch in absehbarer Zukunft möglicherweise nicht ändern. Der Besatz an kleinen Geschäften der verschiedenen Bereiche längs der Sprakeler Straße bis hin zum großen Lebensmittelmarkt deckte nach Einschätzung vieler Bürger den Grundbedarf des Stadtteils ab. Außerdem lässt die Struktur der vorhandenen Bebauung längs der Sprakeler Straße die Einrichtung weiterer kleiner Einzelhandelsgeschäfte zu. Damit würde sich eine bandartige Versorgungs- und Ortsmitte mit einem öffentlichen Freiraum für Bürgeraktivitäten im Bebauungsplangebiet 458 ergeben. Im Gegenzug könnte die abschließende Vermarktung und Wohnnufzung der jetzigen Brachflächen im Bebauungsplangebiet 458 voran getrieben werden,
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Antrag der SPD-Fraktion greift diese Erkenntnis auf und fordert eine Umplanung des zentral Bereiches zum Allgemeinen Wohngebiet unter grundsätzlicher Beibehaltung der prägenden stä tebaulichen Struktur des Wettbewerbsentwurfes zu prüfen. Die Planungsverwaltung hat hierzu im Januar 2010 dargelegt, dass vor einer Umplanung der ze: ralen Flächen zugunsten des Wohnungsbaus eine Klärung hinsichtlich des Bedarfes der Fläch, für den Einzelhandel zur langfristigen Sicherstellung der Versorgungsstruktur in Sprakel vorausg hen müsse, Zentrale Säule einer funktionierenden Stadtteilversorgung mit Gütern des täglich Bedarfes ist ein attraktiver Lebensmitteleinzelhandel. Sprakel verfügt entlang der Sprakeler Stra! über mehrere Versorgungs- und Dienstleitungsangsbote sowie einen Lebensmiltelvollsortiment: Dessen Standort weist mit ca. 750 qm allerdings einen knapp bemessenen Zuschnitt auf, so da sich die Frage stellt, ob zur langfristigen Sicherung der Versorgung eine ausreichend große Fläc! an zentraler Stelle in Sprakel vorgehalten werden müsste. Die Flächen könnten dann nicht für di Wohnungsbau umgewidmet werden. Planungsverwaltung und Wirtschaftsförderung Münster haben in einem gemeinsamen Gesprä: mit dem Eigentümer und Betreiber des bestehenden Lebensmittelmarktes über die Perspektiw des Standortes gesprochen. Der Markt hat ca. 750 qm Verkaufsfläche und 32 Stellplätze. Der £ gentümer sieht — angesichts des eher geringen Einzugsbereiches — keine großen Erweiterungsb garfe. Ein Ausbau auf ca. 1.000 qm Verkaufsfläche ließe sich am Standort noch realisieren, w: auch für die längerfristige Tragfähigkeit eines Lebensmittelmarktes in Sprakel ausreichen würd Für einen deutlich größeren Lebensmittelmarkt, wie vom Lebensmitteleinzelhandel an vielen ne en Standorten aus betriebswirschaftlichen Gründen präferlert und realisiert wird, sieht er ang sichts der Einwohnerentwicklung in Sprakel keinen Bedarf. Eine Umsiediung und Neuaufstellur des Lebensmittelmarktes im Bereich „Sprakel-Mitte" käme aus Sicht des Betreibers wegen d hohen Investitionskosten nicht in Betracht. Auch die Option als Ladenmieter in eine Investorenb bauung zu wechseln, scheidet wegen der zu envartenden hohen Mietforderungen aus. Für ei langfristige Sicherung des Lebensmittelmarktes sollten im Rahmen einer künftigen Erweitenui östlich der Sprakeler Straße lieber zusätzliche Flächen zur Vergrößerung des derzeitigen Mar: standortes eingeplant werden. Damit sei eine schrittweise Anpassung an einen wachsenden FI chenbedarf für den Lebensmittelmarkt möglich. Vor dem Hintergrund dieser Bewertung ist eine Umplanung zum Wohngebiet sinnvoll. Im Allg meinen \Vohngsbiet sind nicht nur Wohnungen sondern auch Läden, Handwerksbetriebe ur Gastronomieangebote, die der Versorgung des Gebietes dienen zulässig. Insofern kann die zer rale Lage im Stadtteil auch mit einer vielfältigeren Nutzung ausgestattet werden. IV. Gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Antrag vom 16.06.2009
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Sprakeler Straße
- Mauritzstraße 4
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-N/0025/2010
- Typ
- Antrag an die BV Nord
- Datum
- 21.06.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37