2052/2019
Gesundheits- und sportorientierte Jugendarbeit
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 27.06.2019 2052/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 12.09.2019 Gesundheits- und sportorientierte Jugendarbeit GoJa (Gesundheitsorientierte Jugendarbeit) ist ein freiwilliges Programm, welches derzeit ca. 15 Kölner Einrichtungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit umsetzen. GoJa wird in Kooperation mit dem SKM e.V. Köln und dem Jugendamt, Abteilung 512 koordiniert. GoJa beinhaltet neben der Zertifizierung nach GUT DRAUF auch die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit MO- VE (Motivierende Kurzintervention) sowie die Teilnahme an den Netzwerktreffen. Neben diesen vier- teljährlichen Netzwerktreffen findet einmal im Jahr eine 3-tägige Fortbildung im Bereich Bewegung, Ernährung und Entspannung statt, die von der BZgA für die Kölner GoJa-Einrichtungen finanziert wird. Die engagierten GoJa-Einrichtungen sind daher gut vernetzt. Die GoJa-Einrichtungen nehmen die Bereiche Bewegung, Ernährung und Entspannung vorrangig in den Blick und dieses erfordert ein besonderes Engagement. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat mit den teilnehmenden Trä- gern einen Kooperationsvertrag abgestimmt, der die Bezeichnung Goja schützt und festlegt, welche Bedingungen an den Titel Goja geknüpft sind. (Anlage) Das ergänzende und eigenständige Projekt „Sportorientierte Jugendarbeit“ wird seit zwei Jahren von der Stadt gefördert und soll insbesondere GoJa-Einrichtungen dabei unterstützen, Kinder und Ju- gendliche vereinsfähig zu machen. Das mit dem Sportamt gemeinsam konzipierte Projekt findet in Kooperation mit den Jugendpflegen und „Körbe für Köln“ als Projektträger derzeit in den Bezirken Kalk und Mühlheim statt. Nach einer Laufzeit von 2 ½ Jahren, d.h. im Oktober 2019 wird dieses Pro- jekt in die Bezirke Chorweiler, Nippes und Ehrenfeld wechseln. Zeitgleich findet auch ein Träger- wechsel statt: Die Sportjugend im Stadtsportbund Köln e.V. wird das Projekt dann für weitere 2 ½ Jahre in den genannten Bezirken umsetzen. Ziel der sportorientierten Jugendarbeit: Jugendliche im Alter von 10 bis18 Jahren sollen, angelehnt an GoJa-Kriterien, vereins- bzw. gruppenfähig gemacht werden. Der Fokus dieser Maßnahme ist „Be- wegung“ und berücksichtigt auch den integrativen Ansatz. Die Arbeit findet sowohl auf sogenannten Sportgelegenheiten und sonstigen Freiflächen, z.B. Bolzplätzen, als auch innerhalb von Einrichtungen unter dem Aspekt der Partizipation statt. Das angebotene Sportkonzept ist dabei keine konkurrierende Alternative zum Vereinssport – vielmehr hat es zum Ziel, sich zu verstetigen und/oder die vereins- und gruppenfähig gemachten Jugendlichen an Vereine oder ähnliche Anbieter bzw. Strukturen heranzuführen. gez. StD. Dr. Keller i.V. für Dr. Klein
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2052/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.08.2019
- Erstellt
- 11.06.2019 09:40