0002/2024/3
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 4. Juni 2024
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Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 04.06.2024, den Bauauschuss am 17.06.2024, den Ausschuss Kunst und Kultur am 18.06.2024 und den Lenkungskreis Politik am 21.06.2024 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - tbd Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) 2. Halbjahr 2024 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 Baugenehmigung 01/2014 Baubeginn 07/2015 Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 Fertigstellung Bau 09/2024 Nutzungsbeginn 03/2025 Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021): 04.06.2024 06 Stand: Index: Datum der Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; der neue Terminplan wird im Rahmen der Haushaltsrechtlichen Unterrichtung bekannt gegeben. Datum der Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; der neue Terminplan wird im Rahmen der Haushaltsrechtlichen Unterrichtung bekannt gegeben. Datum der Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; der neue Terminplan kann erst nach Beauftragung eines Nachfolgeunternehmens aufgestellt werden. 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 04.06.2024, den Bauauschuss am 17.06.2024, den Ausschuss Kunst und Kultur am 18.06.2024 und den Lenkungskreis Politik am 21.06.2024 04.06.2024 06 Stand: Index: 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: 23.05.2024 Zahlungsstand= 86,192 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine) 32,700 Mio. € 127,000 Mio. € 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 122,571 Mio. € Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 37,473 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 115,0 € 11,6 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 127,0 Mio. € 86,192 122,571 Zahlungsstand Verfügt Gesamt = Projekt + Risiko Risiko Projektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 04.06.2024, den Bauauschuss am 17.06.2024, den Ausschuss Kunst und Kultur am 18.06.2024 und den Lenkungskreis Politik am 21.06.2024 04.06.2024 06 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Weitere Informationen zum Projekt unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt- koeln/miqua-das-museum-im-quartier Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau musste der Gesamtterminplan angepasst werden. Unter Berücksichtigung der Neufertigung und der notwendigen Mängelbeseitigung im Bestand, hat sich eine neue Terminschiene ergeben, die aktuell mit den Nachfolgegewerken abgestimmt und verhandelt wird. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden zusammengestellt und im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung zu den Mehrkosten in den Rat der Stadt Köln eingebracht. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau musste der Gesamtterminplan angepasst werden. Unter Berücksichtigung der Neufertigung und der notwendigen Mängelbeseitigung im Bestand, hat sich eine neue Terminschiene ergeben, die aktuell mit den Nachfolgegewerken abgestimmt und verhandelt wird. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden zusammengestellt und im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung zu den Mehrkosten in den Rat der Stadt Köln eingebracht. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird derzeit auf Basis der aktuell vorliegenden Terminschiene des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt. Die Ausschreibung der Ausbaugewerke soll im 2. Halbjahr 2024 erfolgen. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke. Im Bereich der Archäologie wurden im Mai die Parcoursstege in den Bereichen zwischen Haus Livermann und Hospital/Portikus erfolgreich betoniert. Parallel laufen aktuell die vorbereitenden Arbeiten für die Parcourserstellung an Achse 41 und 42 (Übergang MiQua zum Praetorium). Im Bereich der Apsis kann somit nun mit dem finalen Durchbruch begonnen werden, nach dem bereits die ersten Pilotbohrungen Anfang des Jahres stattgefunden hatten. Darüber hinaus werden in vielen Bereichen unterhalb des nördlichen Ratshausplatzes weitere Unterfangungen und Stützwände erstellt. Im Gewerk Stahlbau wurden in den Bauabschnitten 03 + 04 im 2. Quartal 2024 weitere Bauteile angeliefert und montiert. Hierunter zählen sowohl Fachwerke, Dachträger als auch Dachknoten. Im Werk werden weiterhin die noch ausstehenden Elemente des Stahlbaus gefertigt. Es ist geplant noch vor dem Start der Europameisterschaft die Filigrandecken der Bauabschnitte 03 + 04 fertigzustellen. Das Sanierungskonzept des Bestandes BA 01 und 02 liegt vor. Mit den Sanierungsarbeiten in den Bereichen der Bauabschnitte 01 + 02 wurde bereits begonnen. Im Praetorium werden die Arbeiten, die unabhängig von den neu auszuschreibenden Gewerken Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik erfolgen können, ausgeführt. Die Neuausschreibungen sollten kurzfristig erfolgen, sodass auch mit den Arbeiten dieser Gewerke begonnen werden kann. Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Nach Fertigstellung der Arbeiten erhält die sanierte Teilfläche voraussichtlich im 3. Quartal 2024 einen temporären Plattenbelag und eine temporäre Rampenanlage, bis die finale Gesamtplatzerstellung mit Freianlagen und Rampe zur Ausführung kommt. Mit dem Start der Sanierung der Bronzewand konnte Mitte August 2023 begonnen werden. Die Sanierung ist bis auf die Abdichtungsarbeiten nahezu abgeschlossen. Diese erfolgen im Anschluss an den Rückbau der provisorischen Fluchttreppe. 3 von 3
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 11.06.2024 0002/2024/3 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 17.06.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 4. Juni 2024 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand 4. Juni 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0002/2024/3
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.06.2024
- Erstellt
- 12.04.2024 13:51