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Erneuter Zuschuss für das Erweiterung- und Entlastungsbausprojekt Sachsenturm für den Verein „Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.“

Eilentscheidung Hauptausschuss 2284/2025 vom 26.09.2025

Stand: Am 06.11.2025 im Rat ungeändert beschlossen.

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    Dezernat, Dienststelle VII/4518 Vorlagen-Nummer 2284/2025 Freigabedatum 26.09.2025 Eilentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Entscheidung durch den Hauptausschuss gemäß § 60 Absatz 1, Satz 1 GO NRW und Geneh- migung durch den Rat gemäß § 60 Absatz 1, Satz 3 GO NRW. Betreff Gremium Datum Zuständigkeit Hauptausschuss 29.09.2025 Entscheidung Rat 06.11.2025 Genehmigung (DE/EilE) Begründung für die Dringlichkeit: Der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess hat sich leider verzögert, so dass die regulären Vorlagefristen nicht eingehalten werden konnten. Eine Beschlussfassung ist jedoch dringlich, weil an der Gesamtmaßnahme auch andere Drittmittelgeber beteiligt sind und die noch erfor- derlichen Baumaßnahme wie geplant zeitnah fertiggestellt werden müssen. Beschluss: 1. Der Hauptausschuss beschließt die erneute Bezuschussung des Erweiterungs- und Entlastungsbaus des Vereins „Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.“ im Rahmen der Kulturförderabgabe in Höhe von 50.000 EUR. 2. Die Mittel stehen im Teilergebnisplan des Kölnischen Stadtmuseums in der Produkt- gruppe 0408 – Kölnisches Stadtmuseum in Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen im Haushaltsplan 2025 zur Verfügung. Beschluss des Rates: Der Rat genehmigt gemäß § 60 Absatz 1 Satz 3 GO NRW vorstehende Eilentscheidung des Hauptausschusses. 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 50.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Mit Beschluss 4332/2022 wurden den Blauen Funken und dem Bauverein Sachsenturm e.V. 2023 je 250.000 EUR aus dem Haushaltsplan 2020/2021 im Rahmen des politischen VN aus der Kulturförderabgabe als Zuschuss für bauliche Maßnahmen für die Sanierung und Erhaltung sowie Ergänzung von Denkmälern bereitgestellt. Die Baugenehmigung wurde am 02.11.2022 erteilt. Die Maßnahmen am „Zukunftskonzept Sachsenturm – Wir machen Kölns Stadtgeschichte aus dem 12. Jahrhundert mit unserem Entlastungsprojekt als Baudenkmal kulturhistorisch erleb- bar“ stellen sich nun als wesentlich kostenintensiver dar als erwartet. Um das Baudenkmal Sachsenturm gemäß den abgestimmten Vorgaben durch Nutzung zu erhalten, sind weitere Mittel erforderlich, um das Projekt realisieren zu können, deshalb sollen zusätzlich Gelder aus der Kulturförderabgabe für die Baumaßnahme verwendet werden. Die höheren Kosten ergeben sich im Wesentlichen aus: 3 - den Unterfangungs-/Sicherungsarbeiten der vorhandenen historischen Bausubstanz - der vollständigen Entsorgung des Aushubmaterials LAGA Z2 - der Höhenlage, der umfänglichen Präsenz und der Massivität der Alt-Fundamente der ehemaligen Stadtmauer - der Durchquerung der LWL-Leitungen im Baufeld - den Anforderungen des Denkmalschutzes an die Oberflächenbeschaffenheit und der daraus resultierenden Oberflächenbehandlung des zu diesem Zwecke entwickelten neuartigen Sichtbetons - den Preisanstiegen und Mehrmengen der historisch notwendigen Baumaterialien /z.B. Eiche) - dem Anstieg des Baupreisindex von 2022 bis heute Die ursprünglich geplanten Kosten betrugen 3.540.000,00 EUR, die aktuelle Gesamtsumme beläuft sich auf 4.895.339,28 EUR. Der Verein „Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.“ stellt unabhängig vom Verein „Gemeinnützigen Bauverein Sachsenturm e.V.“ den Antrag auf einen weiteren Zuschuss. Die Verwaltung stellt sicher, gegebenenfalls im Förderbescheid, dass bei einer etwaigen Rückübertragung des Sachsenturms an die Stadt die durch die Fördermittel erzielten Wertverbesserungen der Immobilie nicht erneut finanziell kompensiert werden, sondern ggf. gegengerechnet werden. Finanzierung: Die für Brauchtum vorgesehenen Mittel wurden teilweise nicht ausgeschöpft und stehen im Teilergebnisplan des Kölnischen Stadtmuseums in TPZ 15 – Transferleistungen zur Verfü- gung und sollen verwendet werden für „Bauliche Maßnahmen für Sanierung und Erhaltung von Denkmälern“. Anlage Antrag des Vereins „Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.“ mit Gegenüberstellung der ursprünglich geplanten Kosten und den aktuellen Kosten
  • Anlage_Antrag des Vereins „Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.“

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    Kölner- Funken ArBBerie blau weiB von1870e.V. BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJÖRN GRIESEMANN Kölnisches Stadtmuseum Stellv. Direktorin Frau Silvia Rückert Kolumbahof 3 50667 Köln Wesseling, 07.04.2025 Bewilligungsbescheid vom 19.04.2023 zum „Zuschuss für das Erweiterungs- und Entlastungsbauprojekt Sachsenturm für den Gem. Bauverein Sachsenturm e.V.“ Hier: Kostenfortschreibung und Antrag auf einen Zuschuss aufgrund nicht vorhersehbarer Mehraufwendungen Sehr geehrte Frau Rückert, Wir übermitteln Ihnen die beigefügte Kostenfortschreibung und den Antrag auf einen Zuschuss aufgrund nicht vorhersehbarer Mehraufwendungen. Wir bitten um positive Bescheinigung. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie mich gerne an. Mitfreunc^hen Grüßen, ■) Björn Griesemann Präsident Anlage Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. | Blaue-Funken-Weg 2 | 50677 Köln | www.blaue-funken.de KOamar ■ Afi Km MwwBwtWTOtM BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN “Zukunftskonzept Sachsenturm-Wir machen Kölns Stadtgeschichte aus dem 12. Jahrhundert mit unserem Entlastungsprojekt als Baudenkmal kulturhistorisch erlebbar“ Hier: Kostenfortschreibung und Antrag auf einen Zuschuss aufgrund nicht vorhersehbarer Mehraufwendungen 1. Beschreibung Unter dem Titel “Zukunftskonzept Sachsenturm - Wir machen Kölns Stadtgeschichte aus dem 12. Jahrhundert mit unserem Entlastungsprojekt als Baudenkmal kulturhistorisch erlebbar“ wird derzeit ein Teil der mittelalterlichen Mauer/Stadtverteidigung wiederaufgebaut und der Sachsenturm als Wachturm erhält seine eingefasste Position wieder. Das Denkmal Sachsenturm wird durch die Auslagerung der Funktionsbereiche (u.a. Geschäftsstelle, provisorische Küche) und Optimierung der WC-Anlagen von seinen denkmalstörenden Elementen “befreit“, da diese in den Entlastungsbau integriert werden. Zukünftig wird nahezu der gesamte Turm barrierefrei zum “Erleben der Kölner Stadtgeschichte im Mittelalter' .cc genutzt werden können. Ein Geschichtsunterricht “zum Anfassen“ wird möglich und es können Lesungen, Diskussionsrunden, Musikveranstaltungen sowie private Festivitäten besucht werden. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten mit u.a. den Unterfangungs- und Sicherungsarbeiten der vorhandenen historischen Bausubstand, .der Entsorgung des wiedererwartenden Bodenmaterials in LAGA Z2 und dem Abbruch der restlichen Fundamente der mittelalterlichen Stadtmauer, konnten die Rohbauarbeiten, sowie die bau- und denkmalschutztechnisch zwingend parallel umzusetzenden Betonfassadentätigkeiten aufgenommen werden. Keiner Firken ArtiJcoo bl»u wefi von 1870 e.V. t ß'Jus-Funkon-Wag 2 { SO677 Köln l wwwbüiw-funkende im>i« BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN Im Zuge der Ausführungsplanungen der Vergabevorgängen und dem Teilabschluss der ersten Gewerke, wurden die Herstellungskosten von ursprünglich 3,45 Mio. € auf 4,89 Mio. € fortgeschrieben. Die höheren Kosten ergeben sich im Wesentlichen aus 1. den Unterfangungs-ZSicherungsarbeiten der vorhanden historischen Bausubstanz 2. der vollständigen Entsorgung des Aushubmaterials LAGAZ2 3, der Höhenlage, der umfänglichen Präsenz und der Massivität der Alt-Fundamente der ehemaligen Stadtmauer 4. der Durchquerung der LWL-Leitungen im Baufeld 5. den Anforderungen des Denkmalschutzes an die Oberflächenbeschaffenheit und der daraus resultierenden Oberflächenbehandlung des zu diesem Zwecke entwickelten neuartigen Sichtbetons 6. den Preisanstiegen und Mehrmengen der historisch notwendigen Baumaterialien (z.B. Eiche) 7. dem Anstieg des Baupreisindex von 2022 bis heute 2. Projektstand Planung- Bauausführung Im Einzelnen begründen sich die wesentlichen Mehrkostenelemente wie folgt. 1. Unterfangungs-ZSicherungsarbeiten der vorhanden historischenBausubstanz Die Gründung des Sachsenturms war an der Straßenseite zum Kartäuserwall deutlich höher und kragte wesentlich weiter in den Neubau hinein, als zuvor erkundet, sodass hier deutlich größere Unterfangungskörper mit aufwendigen Rückverankerung erforderlich waren, um die strukturelle Stabilität des historischen Bauwerks langfristig zu gewährleisten und mögliche zukünftige Schäden am Turm (z.B. Rissbildungen aus Setzungsverhalten mit erheblichen lang-jährigen Sanierungskosten) zu verhindern. Diese Größe der Unterfangungskörper hatte zur Folge, dass die vorliegenden Fernwärme- und Wasserleitungen des Bestandes umgelegt werden mussten, da das Belassen der Leitungen in ihrer ursprünglichen Lage nicht nur den Baufortschritt massiv behindert, sondern auch die Funktionalität und Sicherheit der Versorgungsinfrastruktur dauerhaft beeinträchtigt hätte. Kötner Afti»tn»bls>uwe« von 1B70e.V. t Bläua-FunkwvWeg 2 I 50677 Köln 1 wwwbhu«.funl<eo.cte .11 WwXWm WtWI WIM WTO «Jf.w - • «JiBLBil MTtWWW QWW »Ow ZV *M*» BLAUE FUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN Bei derartigen Bauvorhaben, insbesondere bei der Arbeit an historischer Bausubstanz, gibt es strenge baurechtliche Vorgaben und Normen, die eingehalten werden müssen. Die zusätzlichen gesonderte Untersuchungen, statischen Berechnungen und Planungsanpassungen waren notwendig,. um diesen rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die Nichteinhaltung hätte nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern könnte auch die Baugenehmigung und den Versicherungsschutz gefährden. 2. Entsorgung des Aushubmaterials vollständig der LAGA Z2 Entgegen dem im Bodengutachten festgestellten überwiegenden Belastungen der Klasse Z1.2, wurde überwiegend Klasse Z2 (stark belastetes Material) vorgefunden. Die geplante und budgetierte Wiederverwendung des Aushubmaterials konnte somit nicht umgesetzt werden, sondern den gesetzlichen Vorgaben folgend, erfolgte die kostenintensive Bodenentsorgung auf speziellen Deponien. 3. Die Höhenlage, die umfängliche Präsenz und die Massivität der Alt-Fundamente der ehemaligen Stadtmauer Die völlig überraschende deutlich veränderte Höhenlage, die durchgehende Präsenz und Massivität der Fundamente bedeuteten, dass wesentlich mehr Material abgetragen und entsorgt werden musste als ursprünglich angenommen. Der Aufwand für den Abbruch der massiven, historischen Mauerfundamente war Kölner Falken ArtiS«-» blau weS von 1870 e. V. ( Blaus-FuokooWeg 2 I 50877 Köln 1 »wwbUu«-tunk«».cle M»nr «rMwo Mau wMi WTO «J*. BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN erheblich höher, da spezialisierte Ausrüstung und zusätzliche Arbeitskraft benötigt wurden, um die Arbeiten sicher und effizient in enger archäologischer Begleitung durch das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln durchführen zu können. 4. Durchquerung der LWL-Leitungen im Baufeld Die LWL-Leitungen des Netzanbieters Netcologne verliefen nicht wie erwartet linear und in der Höhenlage fixiert, sondern stark variierend. In dieser Folge ergaben sich fortlaufend in der Bauphase erhöhte Aufwendungen insgesamt. Keiner Fanten AitiSww blau we>3 von 1B70 e. V. i msuB-Funk«vWeg 2 I 50677 Köln 1 wwwWsue.funk«Ml<> ’ r^Mtaw* Artsfcorfc* Mmm vmmA wm 14170 «M BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN 5. Anforderungen des Denkmalschutzes an die Qberflächenbeschaffenheit und die daraus resultierende Oberflächenbehandlung des zu diesem Zwecke entwickelten neuartigen Sichtbetons Die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes an die historische Authentizität umfassen besondere ästhetische und strukturelle Vorgaben an die Bauart und die Oberflächenqualität, die weit über die üblichen Standards eines „normalen“ Sichtbetdns hinausgehen. Mittels parallel zum laufenden Bauprozess speziell geschultem Personal, der Verfeinerung der gewählten Ver- und Nacharbeitungstechniken sowie zusätzlichen Kontrollen während und nach den Betonagevorgängen, erwies sich im Verlauf der Umsetzung als aufwendiger und damit wesentlich zeitintensiver ist als anfangs angenommen, was wiederum zu Zeitverzug und deutlichen Mehrkosten führte. Final gelang es den beteiligten Baupartnern jedoch den „mittelalterlichen Farbcharakter“ der Betonelemente in seiner bundesweit erstmaligen Ausführungs­ art zur hohen Zufriedenheit des Leiters des Denkmalsschutzes der Stadt Köln Herrn Dr. Thomas Werner, herzustellen. Das Ergebnis kann als wegweisend für weitere Bauwerke im mittelalterlichen Kontext mit modernen Baustoffen betrachtet werden und mindestens eine Vorreiterrolle für erlebbare Baudenkmäler der Stadt Köln übernehmen. y yyyyyyy i; SÄ al»»» -Al? 'S SÄ yyy ■1? yy yyy-- K: yyc WS IpW .£< yy swi s? % w Z l ■ •' ■ Keiner Funken Artir«w blau wea von 1870 e. V f BUu« FwkcrvWeg 2 | 50677 Köln | ■wwwbüu^funken.de .Mita«»Mm» wwW »mm WTO »M BLAUE FUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRiESEMANN 6. Preisanstiege und Mehrmengen der historisch notwendigen Baumaterialien (z.Ek Eiche) Im Verlauf der fortgeführten Planungs- und Vergabeprozesse erwiesen sich die bisherigen Materialien und deren Mengenansätze für die inneren baulichen Akkustikmaßnahmen als nicht ausreichend und mussten deutlich erhöht werden, in dessen Folge es zu den Mehrkosten kam. Insbesondere das zur historischen Authentizität maßgeblich zu verwenden Material „Eiche“ erfuhr seit der letzten Kostenschätzung im November 2022 bis heute eine exponentielle Preissteigerung von ca. 16,2%, bildet inklusive aller Fensterrahmen einen Teil der Kostensteigerung ab. 7. Anstieg des Baupreisindex von 2022 bis heute Die außergewöhnlichen Veränderungen des Baupreisindex zwischen November 2002 und September 2024 sind ein weiterer Faktor der Kostensteigerungen. Der Anstieg der Materialkosten und die Störungen der globalen Lieferketten bewirkten, dass der Baupreisindex von seiner Bezugsgröße 2021=100% über November 2022 mit 122,8% auf ca. 130,0% im September 2024 deutlich angestiegen ist. Insbesondere . die Steigerungen im Bereich unserer hauptsächlichen Baumaterialien Zement (plus 23,81%), Transportbeton (plus 22,81%) und Baukies/Sand (plus 21,54%) verdeutlichen den Anstieg der Bau-/Materialkosten. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 8. Baubegleitende Anpassungen/Überarbeitungen der Ausführungsplanungen Die Herausforderungen bei der baulichen Realisierung dieses Projektes sind gleichfalls im Anstieg der Kostengruppe (KG) 700 „Baunebenkosten“ zu erkennen. Baubegleitend mussten immer wieder Anpassungen und Überarbeitungen der Ausführungsunterlagen und einzelner Vergabeteile vorgenommen werden, um insbesondere die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes an die historische Authentizität bei der baulichen Realisierung bis ins Detail sicherzustellen. K«ner Funken AriiUce blw we6 von 1B7O e.V. i O'au»-Funkcn-Weg 2 ! 50677 Köln 1 wwwbUiw-fvnken.de ..■wW—i ÜB «MM vMlBTtMMH0MMTC*. n. rWt^MWWMK» «BMI «NM M JU «UV. BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN 3. Projektstand Kostenfortschreibung 23.11.2022 vs. 23.08.2024 Insgesamt ergeben sich folgende Veränderungen [Einsparungen grün, Mehrkosten rot]: 100 200 KG Beschreibung Grundstück Herrichten und Erschließen Stand 23.11.2022 [€] brutto 311.450,00 66.900,00 66.900,00 Stand 23.08.2024 [€] brutto 56.616,40 80.077,97 Veränderung [%] [€] brutto 81,82% 254.833,60 119,70% 13.177,97 ■ 300 Bauwerk Baustelleneinrichtung I 400 500 700 0,00 61.022,46 61.022,46 310 320 330 340 350 360 370 390 Baugrube Gründung Außenwände / Innenwände Innenwände Decken Dächer Baukonstruktive Einbauten Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktive Technische Gebäudeausrüstung Außenanlagen Baunebenkosten 150.506,86 74.612,00 225.118,86 713.573,60 193.128,00 304.216,50 1.210.918,10 161.666,00 161.666,00 31.200,00 31.200,00 107.260,80 636.647,39 2.091.759,06 200.000,00 0,00 282,80% 172,74% | 123,71% | 0,00% 411.528,53 880.840,96 38.334,00 -31.200,00 107.260,80 834.222,50 834.222,50 72.080,00 72.080,00 519.184,54 519.184,54 3.540.000,80 55.000,00 51,28% - 52.260,80 744.216,00 70.000,00 900.000,00 4.895.339,28 89,21% 97,11% - 173,35% 138,29% 90.006,50 2.080,00 380.815,46 1.355.338,48 * Die intensive Einwerbung von Spenden, die deutliche Steigung der Mitgliederzahlen (plus 38%), der große Zuwachs weiterer Leistungen Dritter, die Erhöhung der Eigenmittel und Einsparungen in einzelnen Kostengruppen, konnten der Fortschreibung positiv entgegenwirken. Keiner Funken Aniavr» tabu weB von 1B70 e.V. I aüu«-Fur.k«vWeg 2 i 50677 Köln l wvjwKeuo.iurkeo.de Die Gegenüberstellung der Aufteilung des Finanzierungsbedarfes ergibt demnach wie folgt [Veränderungen rot]: 23.11.2022 23.08.2024 Gesamtprojektkosten [€] bewilligte Förderung KfW Leistungen Dritter (Blaue Funken, inkl. bewilligter Zuschuss 250.000, -) erwartete Spenden/Beiträge/etc. beantragte Förderung Dt. Stiftung Denkmalschutz bewilligte Förderung Stiftung NRW bewilligter Zuschuss der Stadt Köln für Bauverein Sachenturm bewilligte Förderung Aktion Mensch bewilligte Förderung Kämpgen-Stiftung bewilligte Zuwendung "Heimat-Zeugnis" bewilligter Nachtrag Zuwendung "Heimat-Zeugnis" 3.540.000,00 139.385,00 705.000,00 465.000,00 0,00 120.000,00 250.000,00 78.087,00 10.000,00 1.035.000,00 0,00 4.895.339,28 139.385,00 655.000,00 783.333,35 0,00 120.000,00 250.000,00 78.087,00 10.000,00 1.0350.000,00 560.000,00 beantragter Nachtrag Zuschuss Stadt Köln für Blaue Funken beantragter Nachtrag Zuschuss Stadt Köln für Bauverein Sachenturm 0,00 0,00 50.000,00 50.000,00 Eigenanteil i.H. v. x % der Gesamtprojektkosten 21,15 737.528,00 Summe 23,79 1.164.533,93 0,00 4. Projektstand Terminplanung 10.02.2025 Die Folge der unvorhersehbaren Einflüsse aus der historischen Bausubstanz, den daraus resultierenden planerischen Veränderungen und Auswirkungen auf die Bauausführung, ergeben folgenden Rahmenterminplan [Veränderungen rot]: BLAUEFUNKEN PRÄSIDENT UND KOMMANDANT BJORN GRIESEMANN 5. Fazit Die zuwendungskonforme Fertigstellung des Gebäudes zum 30.06.2025 ist weiterhin möglich, bzw. die dann unmittelbar anschließende Erstellung des Schtussverwendungsnachweises zum 31.12.2025 ist dann ungefährdet. Wir hoffen mit den vorgenannten Ausführungen die Komplexität und unsere Anstrengungen zur Realisierung der historischen Authentizität dieses für die Stadt Köln und uns so bedeutenden Gebäudes, die sich ergebenen Mehrkaufwendungen umfassend erläutert zu haben, um den beantragten nachträglichen Zuschuss in Höhe von 50.000, -€ zeitnah bewilligt zu bekommen. Sollten Sie ergänzende Unterlagen benötigen, so bitten wir um Ihre Rückmeldung. / Björn Griesemann, 07. April 2025 Präsident Kaner Furien ArtiUr« blsu we« von 1B70 e. V f B'4u0.Funkn>-Weg 2 | 50677 Köln 1 wwwbjuo-funk«« ae

Beratungsverlauf

  1. 29.09.2025

    Hauptausschuss

    TOP 5.5, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 06.11.2025 zuletzt

    Rat

    TOP 10.5, Genehmigung (DE/EilE). Ergebnis: ungeändert beschlossen

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