2008/0319
Fortbildungskonzept 'Interkulturelle Kompetenz' für die Stadtverwaltung Darmstadt
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2008/0319
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 31.07.2008 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat V Dezernat II Dezernat V Hauptamt Personal- und Organisationsentwicklung an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Interkulturelles Büro Beschluss in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: II V 531 52 54 50 110 32 64 Stvv. Vorlage-Nr. 2008/0319 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Fortbildungskonzept "Interkulturelle Kompetenz" für die Stadtverwaltung Darmstadt Vorlage vom: 04.07.2008 Beschlussvorschlag: 1. Der Magistrat nimmt den Bericht zum Fortbildungskonzept „Interkulturelle Kompetenz“ für die Stadtverwaltung Darmstadt zur Kenntnis. 2. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis vorzulegen. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung: Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 13.09.07 beschlossen, dass dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung bis Mitte des Jahres 2008 der Bericht über die Ausarbeitung eines Fortbildungskonzeptes „Interkulturelle Kompetenz“ für die Stadtverwaltung Darmstadt vorgelegt wird. Nachfolgend wird über das entsprechende Rahmenkonzept berichtet, das in Kooperation zwischen der Personalabteilung des Hauptamtes, der Personalentwicklung und dem Interkulturellen Büro erarbeitet worden ist. Die Erfahrungen aus der bisherigen Praxis der Nachfrage für die allgemeinen Fortbildungsangebote in den städtischen Fortbildungsprogrammen unter dem Titel „Interkulturelle Kompetenz“ zeigen, dass Angebote, die sich nicht auf ein konkretes Tätigkeitsfeld beziehen, kaum angefragt werden. Deshalb soll ein Konzept mit einem differenzierten Angebot für unterschiedliche Ebenen sowie unterschiedliche Tätigkeitsfelder bzw. Zielgruppen entwickelt werden. Das Ziel ist, dass städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherer und effektiver in der Kommunikation mit Klientinnen und Klienten aus unterschiedlichen Herkunftsländern bzw. mit unterschiedlichen Migrationshintergründen werden. Das Fortbildungsprogramm wird auf drei Ebenen realisiert: - Nachwuchskräfte - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ämtern mit einem hohen Anteil von zugewanderten Menschen - Führungskräfte Die städtischen Nachwuchskräfte sollen möglichst bald mit der Problematik der interkulturellen Kommunikation konfrontiert werden. Das Interkulturelle Büro geht deshalb gleich in der Einführungswoche auf das Thema ein, indem es sein Tätigkeitsfeld den städtischen Nachwuchskräften vorstellt. Für eine umfassendere Berücksichtigung interkultureller Inhalte im Rahmen der weiteren Ausbildung werden Kontakte zur entsprechenden Fachangestelltenschule bzw. zum Verwaltungsseminar aufgenommen. (Beginn Herbst 2008) Die Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll schwerpunktmäßig in den Ämtern bzw. Eigenbetrieben mit einem regelmäßigen Kontakt zu Migrantinnen und Migranten gestartet werden (Amt für Wohnungswesen, Amt für Kinderbetreuung, Familie und Sport /Abteilung Kindertagesstätten, Sozialverwaltung Sozialamt und Jugendamt / Kinder− und Jugendförderung, Klinikum, Bürger− und Ordnungsamt/ Abteilung Ausländerbehörde,). Inhalte, Zeitpläne und Methoden der Fortbildungsprogramme werden an die jeweiligen Anforderungen, an die Besonderheiten der Arbeitsfelder und Arbeitsbedingungen angepasst. Dazu werden Gespräche mit Amts- bzw. Abteilungsleitungen durchgeführt und gemeinsam die Fortbildungsangebote entwickelt. Im städtischen Fortbildungsprogramm werden die geplanten Fortbildungen aufgeführt (Angebot ohne Termin, sondern nach Bedarf; Referent/in: Interkulturelles Büro) und noch weitere Ämter zur Teilnahme motiviert (Beginn ab Fortbildungsprogramm 2009). Die Fortbildung der Führungskräfte ist ebenfalls sehr wichtig für die Entwicklung der interkulturellen Kompetenz in den Ämtern und Abteilungen. Deshalb soll sie in die bestehende verpflichtende Fortbildungsreihe für die Führungskräfte mit integriert werden. (Zeitpunkt ca. 2009/2010). Die Grundzüge dieses Fortbildungskonzepts sollen auf der nächsten Besprechung mit Amtsleiterinnen und -leitern vom Magistrat erläutert werden, um für Unterstützung seitens der Leitungsebene zu werben. Dadurch soll der Stellenwert der Fortbildung hervorgehoben werden. Diese Fortbildungen 3 ... werden, wie andere Zusatzqualifikationen auch, bei der Auswahl von Stellenbewerberinnen und - bewerbern gleichermaßen berücksichtigt. Darmstadt, 04.07.2008 531 ot Der Dezernent II Der Dezernent V Wolfgang Glenz Jochen Partsch Bürgermeister Stadtrat
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0319
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 04.07.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00