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1334/2017

Zuschlag für die DE:HUB Initiativen und deren Umsetzung der zwölf Hub-Standorte

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 27.04.2017

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 27.04.2017, TOP 4.2.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

6009 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/OB/8 
 
Vorlagen-Nummer  27.04.2017 
 1334/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 27.04.2017 
 
Zuschlag für die DE:HUB Initiativen und deren Umsetzung der zwölf Hub-Standorte 
Mit Mitteilung vom 19.04.2017 hat die Verwaltung über die Beteiligung Kölns an der vom 
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgeschriebenen DE:HUB Initiative berichtet. 
Der Schwerpunkt der Interessensb ekundung zur Teilnahme an der Bundesinitiative liegt bei 
dem Aufbau des #InsurLAB Germany. Am 21.04.2017 hat das Bundeswirtschaftsministerium 
mitgeteilt, dass die Bewerbung Kölns für die Teilhabe an der Bundesinitiative erfolgreich war. 
 
Frage 1: Wie gestaltet sich der weitere zeitliche Ablauf und die Planung zur Realisierung des 
#InsurLAB Germany zur Unterstützung der Versicherungsbranche am Standort Köln? 
 
Die Task Force, bestehend aus Stadt Köln, Universität zu Köln, Technischer Hochschule 
Köln, IHK zu Köln und ehrenamtlicher Versicherungsexperten, hat auf der Grundlage der In-
teressensbekundung einen Zeitplan vorgelegt, der folgende Schwerpunkte hat: 
- Mai bis September 2017  
Gründung und Aufbau der Rahmenbedingungen für das #InsurLAB Germany mit dem 
entsprechenden Aufbau der Organisation, der Kommunikation und der Entscheidung 
über einen internationalen Partner, um von Beginn an auf internationalem Niveau star-
ten zu können. 
 
- Juli bis September 2017 
Programmentwicklung, weitere Arrondierung der organisatorischen Voraussetzung 
und Anmietung von entsprechenden Flächen durch die Trägerorganisation, Aufbau ei-
nes Accelleratorprogramms sowie erste Startup-Analysen nach Präferenzen der Mit-
glieder des Trägervereins. 
 
- Oktober bis Dezember 2017 
Erste Projekte, Planung des ersten Hackathons und die Bearbeitung erster Themen in 
Absprache mit den Mitgliedern, wie beispielsweise KI, Blockchain oder Virtual Reality 
in geeigneter Weise. 
 
 
Frage 2: Worin bestehen die weiteren Schritte der Task Force? Bei wem liegt die zentrale 
Koordination des Projektes?

2 
 
Nach der positiven Bescheidung der Interessensbekundung ist beabsichtigt, am 22.05.2017 
den # InsurLAB Germany e.V. zu gründen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Oberbürgermeiste-
rin die Vorstände der Versicherungsunternehmen in der Region, zu einer weiteren Zusam-
menkunft einladen und sie über den weiteren Fortgang der Realisierung des #InsurLAB 
Germany informieren. Eine Beteiligung an dem #InsurLAB Germany wird selbstverständlich 
auch nach der Gründung interessierten Unternehmen möglich sein. Die zentrale Koordination 
des Projektes bis zur Gründung des Vereins und des Aufbaus handlungsfähiger Strukturen 
liegt bei der Stadt Köln, Stabsstelle für Medien- und Internetwirtschaft. Im Anschluss daran 
wird die Trägerorganisation eigenverantwortlich  im Sinne der Kölner Versicherungswirtschaft 
und der relevanten Startups und im Auftrag der Mitglieder agieren. Die Stadt Köln, Stabsstel-
le Medien- und Internetwirtschaft wird in geeigneter Weise in die Tätigkeiten des Vereins ein-
gebunden und wird im Rahmen seiner Möglichkeiten dessen Tätigkeiten durch flankierende 
Maßnahmen unterstützen.  
 
 
Frage 3: Wie soll die Aufgabenverteilung zur Förderung von innovativen Startups für den 
Mittelstand zwischen dem bestehenden Digital Hub Cologne und dem zukünftigen #InsurLAB 
Germany gestaltet werden? 
 
Der Digital Hub Cologne war bei der Entwicklung der Konzeption für das #InsurLAB Germany 
beteiligt. Der Digital Hub Cologne konzentriert sich in seiner Tätigkeit entsprechend des För-
derprogrammes DWNRW auf die Digitalisierung des breiten Mittelstandes im Allgemeinen 
und über alle Branchen hinweg. Das #InsurLAB Germany konzentriert sich in seinen Aufga-
benstellungen auf die Stärkung des Versicherungsstandortes Köln mit den Versicherungsun-
ternehmen und den für die Branche relevanten Startups. Der Digital Hub Cologne und das 
#InsurLab ergänzen und unterstützen sich gegenseitig bei deren Aufgaben und Projekten. 
 
 
Frage 4: Welche weiteren Städte wurden als Hub Standorte ausgewählt? Handelt es sich um 
neue Standorte oder bereits bestehende Standorte? 
 
und 
 
Frage 5: Wie sehen die Projekte der anderen Städte aus und wie sollen diese realisiert wer-
den? Hat die Stadt Köln ein individuelles Projekt oder gibt es ähnliche Ansätze? 
 
Zum Start der Hub Initiative des Bundes, wurden im November 2016 folgende Hub Standorte 
identifiziert und vom Bundeswirtschaftsministerium benannt: 
 
- Berlin für die Themen FinTech und Internet of Things 
- Dortmund für Logistik 
- Frankfurt für FinTech 
- Hamburg noch einmal Logistik 
- München Mobility

3 
 
Weitere sieben digitale Hub-Szenen wurden durch die jetzige Ausschreibung identifiziert. 
Folgende Städte mit den entsprechenden Schwerpunkten wurden am 21.04.2017 noch in die 
bundesweite Initiative aufgenommen: 
 
- Köln mit dem Schwerpunkt InsurTech 
- Dresden und Leipzig als Twin Hub für Smart Systems, Internet of Things und Energie 
- Karlsruhe für Künstliche Intelligenz 
- Stuttgart für Future Industries 
- Ludwigshafen und Mannheim für Chemie und Gesundheit 
- Potsdam für Medientechnologien 
- Nürnberg bzw. Erlangen ebenfalls für Gesundheit 
- Außerdem Darmstadt, das mit dem Schwerpunkt Cyber Security an den dem Standort 
Frankfurt angedockt wird. 
 
Die Hubs werden untereinander vernetzt und das Ziel des Projektes ist die nationale Vernet-
zung und internationale Vermarktung der Hub Standorte und damit des Technologie-
Standortes Deutschland. Köln hat als einzige Stadt in Deutschland den Schwerpunkt Versi-
cherung / InsurTech. Insofern wird das #InsurLAB Germany nicht nur regional sondern auch 
bundesweit aktiv sein, um die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft zu unterstützen und 
voranzubringen. Im internationalen Standortmarketing des Bundeswirtschaftsministeriums 
wird damit Köln als Standort für versicherungsbezogene Technologien gesetzt. 
 
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (1)

27.04.2017 Wirtschaftsausschuss
TOP 4.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
1334/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
27.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27